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Eine Abrechnung mit der EZB und ihrer sich selbst lobenden Präsidentin Lagarde

Die EZB- Chefin Lagarde wird von Dow Jones zum 2% Inflationsziel wie folgt zitiert: "Ich würde in Bezug auf das Hauptziel sagen, dass wir 'Mission erfüllt' melden können..". Fakt ist, dass Frau Lagarde nach Corona, zumindest aber im Jahr 2021 die Zinsen erhöhen hätte müssen, anstatt bis in den Sommer 2022 zu warten. Denn bereits 2021 hatten wir eine Inflationsrate von über 4% und nach den Corona- Verwerfungen und eingeschränkten Lieferketten musste auch Frau Lagarde klar sein, dass der Inflationsgeist aus der Flasche ist und nicht mehr so schnell zurückkehrt. Vermutlich auch aus Rücksicht auf die Club-Med-Länder und ihrer daniederliegenden Tourismus-Branche nach Corona reagierte sie viel zu spät auf die galoppierende Inflation. Statt bis in den Sommer 2022 mit Zinserhöhungen zu warten, wären diese bereits 2021 nötig gewesen. Aus ihrer Sicht gebührt ihr außerdem noch ein anderer Verdienst: "Die Einbeziehung des Klimawandels als Risiko in die Art und Weise, wie die EZB die Zukunft und damit ihre Prognosen plane, wie sie die von uns gehaltenen Sicherheiten bewerte und wie sie über ihre Investitionen entscheiden - obwohl sie keine Anleihen mehr kaufen - ist meines Erachtens ebenfalls ein Verdienst, den ich beanspruchen könnte." Wunderbar! Ja, die EZB beschäftigt sich lieber mit dem Klimawandel als mit der Preisstabilität, letzteres könnte sie wenigstens noch beeinflussen, wenn sie denn wollte! Ein weiteres Lieblingsprojekt von ihr: Der digitale Euro. Ob ihn der Normalbürger wirklich braucht, darf bezweifelt werden. Ein interessanter Fakt am Rande: Im Jahr 2000 beliefen sich die Personalkosten der EZB auf 80 Mil. Euro im Jahr, im Jahr 2024 waren es 844 Mil. Euro (eine Verzehnfachung!). Es steht im Raum, dass Frau Lagarde vorzeitig als EZB-Präsidentin zurück tritt, damit nicht eine mögliche rechts-nationale französische Regierung nach Macron ihre Nachfolge mit bestimmen darf, sondern ihr Freund Macron. Dazu ein guter Kommentar von Hauke Reimer:

https://www.wiwo.de/politik/europa/100202404.html --- Boersentreff.de / 24.02.26 - 15:57
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