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16.01.26 - 13:01
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Im Fokus: Gold (Helaba)
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2025 war ein außergewöhnliches Rekordjahr für Gold --- Gold und US-Dollar: traditionell negative und nur zwei Phasen mit positiver Korrelation --- Fed im Zinssenkungsmodus zwar positiv für Gold, aber schon sehr viel vorweggenommen --- Realzins derzeit ohne Einfluss auf Gold --- Silber nun stark überbewertet in Relation zu Gold – Aufholpotenzial für Gold? --- Gold versus S&P 500: Abgehängt! --- Volatilität als Maß für Risikoaversion bleibt trotz geopolitischer Krisen rekordverdächtig niedrig --- Fünf-Jahres-Vergleich: Gold mit deutlichem Vorsprung gegenüber Aktien --- Hohe US-Staatsverschuldung positiv für Gold --- Goldnachfrage: 2025 erstmals wieder starke positive Beiträge vom Finanzmarkt --- Physisches Gold zur Absicherung hat noch Luft nach oben --- Zentralbankreserven der BRICS: Aufbau von Goldreserven in vollem Gange --- US-Dollar bleibt unangefochtene Weltleitwährung, doch Gold nun auf Platz 2 --- Deutsche Goldnachfrage ungewöhnlich niedrig
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16.01.26 - 10:45
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ROUNDUP 2/Milliardendeal: US-Konzern will Klöckner kaufen - Kurssprung (DPA-AFX)
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Der Stahlhändler Klöckner & Co steht vor der Übernahme durch Worthington Steel. Der US-Konzern bietet elf Euro je Aktie für das Düsseldorfer Unternehmen. Großaktionär Friedhelm Loh unterstütze das Gebot und habe sich verpflichtet, die gesamte Beteiligung von 41,5 Prozent der Klöckner-Aktien anzudienen, teilte Worthington am späten Donnerstagabend in Columbus und Düsseldorf mit. Der Unternehmenswert inklusive Schulden des im SDAX notierten Konzerns werde bei der Transaktion mit 2,4 Milliarden US-Dollar (knapp 2,1 Mrd Euro) beziffert. An der Börse kamen die Übernahmepläne sehr gut an..
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15.01.26 - 15:31
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Drägerwerk mit Rekordjahr: Wie viel Dividende winkt jetzt? (Der Aktionaer)
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Der Medizintechnik- und Sicherheitskonzern Drägerwerk hat im Geschäftsjahr 2025 bessere Ergebnisse erzielt als erwartet und einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren.. --- Nach vorläufigen Zahlen stieg der währungsbereinigte Umsatz um 5,3 Prozent auf 3,48 Milliarden Euro. Damit kletterte der Erlös auf den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Beide Sparten trugen dabei zum Umsatzwachstum bei: Der Geschäftsbereich Medizintechnik erholte sich nach dem schwächeren Vorjahr deutlich und legte währungsbereinigt um 7,4 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro zu. Auch die Sparte Sicherheitstechnik wuchs leicht um 2,5 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro.. --- Für das abgelaufene Geschäftsjahr plant Drägerwerk, rund 30 Prozent des Konzernjahresüberschusses an seine Aktionäre auszuschütten. Wie hoch dieser Überschuss tatsächlich ausfällt, ist bislang noch nicht offiziell bekannt..
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15.01.26 - 11:45
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Mercosur: Eine gute Entscheidung (HCOB)
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Die Staats- und Regierungschefs der EU haben dem Handelsteil des Mercosur-Abkommens zugestimmt. Sollten die letzten Hürden für ein Inkrafttreten dieses Abkommens genommen werden, wäre dies ein kräftiges Signal der EU-Handlungsfähigkeit. Perspektivisch dürfte das Abkommen die EU auf mehreren Ebenen wirtschaftlich und politisch stärken.. --- Damit das Abkommen in Kraft tritt, bedarf es noch der Zustimmung des EU-Parlaments – keine Selbstverständlichkeit – und der Ratifizierung der einzelnen Länder des „ Mercado Común del Sur“. Ganz klar, Mercosur wird von seinen Dimensionen her nicht zum kurzfristigen Gamechanger für die EU. Das Außenhandelsvolumen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay liegt bei 2,2 % des gesamten EU-Handels.. --- Neben der Erschließung neuer Märkte ist es mindestens ebenso bedeutsam, dass die EU-Länder erleichterten Zugang zu kritischen Rohstoffen wie beispielsweise Lithium, Nickel, Mangan, Graphit und Kupfer erhalten --- Im März wird das EU-Parlament entscheiden..
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14.01.26 - 20:48
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Welche Auswirkungen könnten die Proteste im Iran auf den Ölmarkt haben? (SG)
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Die Lage im Iran spitzt sich zu. Trump hat den Aufständischen Hilfe zugesagt und dem Regime “sehr starke Optionen” angedroht. Was damit gemeint ist, ließ er offen. In einem ersten Schritt hat Trump Sekundärzölle von 25% für Länder angekündigt, die Geschäfte mit dem Iran machen, also iranisches Öl kaufen.. --- An den Wettmärkten wird auf einen US-Militärschlag gegen den Iran in den nächsten zehn Tagen spekuliert --- Der Ölmarkt scheint Angebotsausfälle aus dem Iran einzupreisen. Immerhin stieg der Ölpreis seit vergangenem Donnerstag um mehr als 7% --- Daten von Bloomberg zufolge lagen die Ölexporte des Iran im Dezember bei knapp 1,4 Mio. Barrel pro Tag, in den Monaten davor sogar bei 1,8-1,9 Mio. Barrel pro Tag. Diese Mengen könnten zumindest vorübergehend wegfallen.. --- Als Reaktion darauf könnte der Iran wie schon öfter angedroht die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz blockieren, durch die täglich gut 20 Mio. Barrel bzw. rund ein Viertel der weltweiten seewärtigen Öllieferungen transportiert werden..
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14.01.26 - 20:32
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Gold profitiert als sicherer Hafen (SG)
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Der Goldpreis stieg am Montag auf ein neues Rekordniveau von 4.630 USD je Feinunze. Der Silberpreis markierte ebenfalls ein Rekordhoch von 86,25 USD je Feinunze (Abb. 1). Rückenwind geben die Massenproteste im Iran und die gewaltsame Reaktion des Mullah-Regimes darauf, was ein (militärisches) Eingreifen der US-Regierung wahrscheinlicher macht. Zuvor hatten bereits die von US-Präsident Trump offen artikulierten Annexionspläne gegenüber Grönland und die Militäraktion der USA in Venezuela für Aufsehen gesorgt. Zudem spitzt sich in den USA der Streit zwischen der Regierung und der Fed zu.. --- Die Unberechenbarkeit in der Außenpolitik von Trump sowie der neuerliche Angriff auf die Unabhängigkeit der Fed sprechen für eine stärkere Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen, wovon auch Silber profitieren dürfte.. --- Silber durch angespannte Angebotslage unterstützt..
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14.01.26 - 15:16
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Die deutschen Erdgasspeicher leeren sich, wann wird Klaus Müller uns zum herunterdrehen der Thermostate auffordern? (Boersentreff)
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Apollo-News berichtet über den deutschen Gasspeicher- Füllstand: Mit Stand vom Sonntag sind die deutschen Gasspeicher nur noch zu 46% gefüllt. Das ergibt sich aus Daten von Gas-Infrastruktur Europa, dem Verbund vieler europäischer Betreiber von Gasinfrastruktur. Demnach fiel der Speicherstand in der vergangenen Woche von 54,2 Prozent auf 46,4 Prozent. Damit wurden 7,8 Prozent der gesamten Speicherkapazität in einer Woche verbraucht. Geht man also vom aktuellen Speicherstand von 46 Prozent aus, würden die Reserven selbst bei einem im weiteren Verlauf ähnlich milden Winter wie im vergangenen Jahr zu 99 Prozent aufgebraucht. Wird der Winter nur wenig härter, könnten die Speicher völlig leerlaufen. Dann drohen Abschaltungen in der Industrie, um die Wärmeversorgung privater Haushalte möglichst lange aufrechtzuerhalten. Über Pipelines unserer EU-Nachbarn und LNG-Terminals fließt natürlich auch neues Gas in unsere Netze, wobei insbesondere der LNG-Bezug eher ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Von Russland wollen wir kein Gas mehr kaufen und somit wird es bei einem weiterhin strengen Winter spannend werden, wann Klausi Müller (Chef der Bundesnetzagentur/ Grüner) zum Gas sparen aufrufen wird: "Thermostate müssen nicht auf 5 stehen, Stufe 3 und Decken helfen ebenso" könnte die Parole dann lauten, die Losung wurde zu Beginn des Ukraine- Krieges schon mal ausgegeben. Wer hätte auch ahnen können, dass es trotz "Klimawandel" so kalt wird *LOL*. Natürlich wird uns auch im neuen Jahr die Lügen- & Lückenpresse "unabhängig und objektiv" vor dem Klimawandel warnen und Panik schüren, siehe hierzu die Schlagzeilen der Tagesschau vom 30.12.25 (siehe Grafik/ Link): https://www.boersentreff.de/newswatcher.php?query=wetter&typ=Redaktion&code=Tagesschau&linkcode=tagesschau-nachrichten https://apollo-news.net/gasspeicher-bei-46-prozent-schon-in-sechs-wochen-knnten-deutschlands-reserven-aufgebraucht-sein/ https://www.boersentreff.de/erdgas-news.htm
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14.01.26 - 10:51
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Trotz Trump-Zöllen - Chinas Exporte treiben Handelsbilanz auf Rekordwert (Reuters)
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Chinas Wirtschaft hat 2025 trotz der US-Strafzölle mit einem Rekord-Handelsüberschuss von 1,2 Billionen Dollar abgeschlossen. Dies ist vor allem auf boomende Exporte in Märkte außerhalb der USA zurückzuführen, wie am Mittwoch aus Zolldaten hervorging. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stiegen im Dezember im Jahresvergleich um 6,6 Prozent, während die Einfuhren um 5,7 Prozent zulegten. Beide Werte übertrafen die Prognosen von Analysten deutlich. Der Überschuss entspricht in etwa der Wirtschaftsleistung eines G20-Staates wie Saudi-Arabien.. --- So brachen die Exporte in die USA im Dollarwert 2025 um 20 Prozent ein, während die Ausfuhren nach Afrika um 25,8 Prozent und in die südostasiatische Staatengruppe Asean um 13,4 Prozent zunahmen. Die Lieferungen in die EU wuchsen um 8,4 Prozent. "Durch stärker diversifizierte Handelspartner wurde die Fähigkeit (Chinas), Risiken zu widerstehen, erheblich verbessert", sagte der stellvertretende Leiter der chinesischen Zollverwaltung..
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14.01.26 - 01:00
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Kehrtwende: Meta streicht Jobs in verlustbringender VR-Sparte (WiWo)
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Der Facebook-Konzern Meta will mit einem verstärkten Fokus auf KI rund jeden zehnten Job in seiner verlustreichen Sparte Reality Labs streichen, die einst als Zukunft des Konzerns galt. Ein Meta-Sprecher bestätigte einen Bericht des Finanzdienstes Bloomberg. In einem ersten Schritt sollen demnach mehr als 1000 Arbeitsplätze wegfallen.. --- Die Sparte Reality Labs verbuchte allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres einen operativen Verlust von gut 13 Milliarden Dollar – bei lediglich 1,2 Milliarden Dollar Umsatz..
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13.01.26 - 22:21
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Erneuerbare legen trotz Trump zu: KI und Krypto treiben US-Stromverbrauch auf Rekordwerte (N-TV)
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Angesichts des KI-Booms in den Vereinigten Staaten ist es nicht verwunderlich, dass der Stromverbrauch so hoch wie nie ist. Das hat auch Auswirkungen für normale Verbraucher... --- Haushalte, die in den USA nahe an KI-Rechenzentren leben, zahlen im Monat teilweise fast viermal so viel für ihren Strom wie vor fünf Jahren. Ein durchschnittliches Rechenzentrum verbraucht rund 100 Megawatt, das entspricht dem Strombedarf von etwa 100.000 Haushalten..
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13.01.26 - 15:57
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Taiwan: USA senken Zölle und bekommen dafür fünf Chipfabriken (Spiegel)
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Die Vereinigten Staaten und Taiwan haben offenbar eine Einigung im Handelsstreit erzielt. Nach Informationen der »New York Times« könnte der Zollsatz für Taiwan auf 15 Prozent gesenkt werden. Der weltweit führende Chiphersteller TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Corporation) würde sich zum Bau von mindestens fünf weiteren Produktionsstätten im US-Bundesstaat Arizona verpflichten. Damit würde das Unternehmen die Zahl seiner Fabriken in dem Staat demnach verdoppeln..
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13.01.26 - 14:54
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Tschechisches Regierungsprogramm vorgestellt: Babiš gegen neue EU-Kompetenzen (Der Standard)
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"Unsere Politik wird von der Durchsetzung tschechischer nationaler Interessen ausgehen", sagte der Regierungschef Andrej Babiš. Er sprach sich auch gegen eine Einführung des Euro aus... --- Man werde sich für eine EU einsetzen, die eine selbstbewusste Gemeinschaft von souveränen Nationalstaaten sei. Die EU habe kein Recht, ihren Mitgliedstaaten Entscheidungen aufzuzwingen, die deren innere Souveränität beeinträchtigten. Man wünsche sich ein anderes Europa, in dem souveräne Nationalstaaten dort kooperieren, wo es sinnvoll sei, und gleichzeitig ihre Freiheit in Angelegenheiten wahrten, die ausschließlich sie betreffen. --- Das Regierungsprogramm sieht außerdem den Ausbau der heimischen Atomenergie-Industrie vor. Man werde mit dem Bauverfahren der neuen Kernkraftwerksblöcke im AKW Dukovany 5 und 6 sowie mit der Projektvorbereitung für die Blöcke 3 und 4 im AKW Temelín beginnen..
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13.01.26 - 14:51
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USA: Inflation verharrt wie erwartet auf 2,7 Prozent (DPA-AFX)
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In den USA hat sich die Inflation Ende des vergangenen Jahres stabil gehalten. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Dezember wie bereits im Monat zuvor um 2,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Im Monatsvergleich legten die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent zu. Auch dies war erwartet worden.. --- Die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, betrug im Dezember im Jahresvergleich unverändert 2,6 Prozent. Analysten hatten hier mit einem leichten Anstieg um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent gerechnet..
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13.01.26 - 14:36
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Unheilige Allianz: Energie-Chef erklärt, wer unseren Strom so teuer macht (Focus)
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Strom-Abzocke? Ex-Tesla-Chef Schröder kritisiert Eon: Netzentgelte wirken wie eine „GEZ-Gebühr“ und halten die Preise künstlich hoch... --- Schröder erklärt das im Talk so: „Um dich als Stromkunden müssen die Anbieter kämpfen. Aber im Netzbetrieb gehören denen die Leitungen – und die Kosten dafür werden einfach auf alle umgelegt. Das ist wie die GEZ: Man muss zahlen, man kann nichts dagegen machen.“ Dieses System schaffe fatale Anreize, da die Konzerne an jeder Investition mitverdienen, egal wie sinnvoll sie ist: „Desto mehr sie in die Netze investieren, desto höher ist ihre Rendite. Die Eigenkapitalrenditen sind so hoch wie bei Softwareunternehmen.“ --- „Anstatt dass wir das Stromnetz intelligent machen und alle über Smart Meter diesen überschüssigen Strom einfach nutzen können, werden diese Zähler nicht eingebaut“, kritisiert der Visionär. Stattdessen werde Strom teuer durch das Land transportiert, was die Kosten künstlich aufbläht..
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