|
|
|
20.05.26 - 14:00
|
Die abgesagte Klima-Apokalypse – jetzt beginnt das Zurückrudern unehrlicher Klimawissenschaftler (Apollo News)
|
|
|
Jahrelang diente das Extremszenario RCP 8.5 als Schreckbild der Klimadebatte – in Medien, Politik und Wissenschaft. Jetzt ist das Horror-Szenario zusammengebrochen.. --- Wenn die Extrempfade gestrichen sind, steuern wir global nach den mittleren Projektionen des IPCC (SSP2-4.5) bis zum Jahr 2100 auf eine Erwärmung von rund 2,7℃ zu (Bandbreite 2,1-3,5℃). Davon ist mit etwa 1,2℃ bereits ein erheblicher Teil erreicht. Das bedeutet explizit nicht, dass der Klimawandel widerlegt ist. Aber es bedeutet, dass das Ausmaß der Bedrohung in der öffentlichen Debatte dramatisch überschätzt wurde. Wir stehen nicht vor dem globalen Untergang, sondern vor einer anspruchsvollen, aber handhabbaren Aufgabe.. --- Jeder Ansatz einer Steuerreform, jede noch so durchdachte Reform der Sozialsysteme wird keinen nachhaltigen Erfolg bringen, solange das Grundproblem – der dramatische Absturz unserer Wirtschaft als Folge einer klimaapokalyptisch begründeten Transformation – nicht endlich entschlossen angegangen wird.. --- Richtig!
|
|
|
|
|
|
20.05.26 - 11:12
|
Inflation im Euroraum steigt im April auf 3,0 Prozent (Dow Jones)
|
|
|
Der Preisdruck in der Eurozone hat im April zugenommen. Die jährliche Inflationsrate stieg auf 3,0 (Vormonat: 2,6) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 30. April. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent an.. --- Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, sank indessen im April leicht. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) fiel auf 2,2 (2,3) Prozent. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgröße für den Inflationstrend.. --- Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise im April in der Gesamtrate um 1,0 Prozent, in der Kernrate betrug die Steigerung 0,9 Prozent. Die vorläufigen Daten wurden damit - wie von Volkswirten erwartet - bestätigt..
|
|
|
20.05.26 - 08:24
|
Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt im März (Dow Jones)
|
|
|
Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im März auf saison- und kalenderbereinigter Basis um 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich um 1,4 Prozent, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland stieg um 1,7 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stieg der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahresmonat kalenderbereinigt um 8,4 Prozent..
|
|
|
20.05.26 - 08:24
|
Erneuter Schub bei den Erzeugerpreisen im April (Dow Jones)
|
|
|
Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im April gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, kletterten die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent. Dies stellt den höchsten Anstieg auf Jahressicht seit Mai 2023 dar, als ein Plus von 2,5 Prozent verzeichnet worden war. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit Steigerungsraten von 1,0 und 1,5 Prozent gerechnet..
|
|
|
|
|
|
20.05.26 - 08:18
|
Trotz US-Sanktionen: Chinas KI-Offensive: Alibaba verschärft den Wettbewerb mit Nvidia (Wallstreet-Online)
|
|
|
Alibaba präsentiert einen neuen KI-Chip und plant milliardenschwere Investitionen. Der Konzern treibt damit die Unabhängigkeit von US-Technologie voran... --- Alibaba kündigte zudem an, mehr als 380 Milliarden Yuan in Cloud- und KI-Infrastruktur zu investieren. Das entspricht rund 53 Milliarden US-Dollar. Die Summe soll innerhalb von drei Jahren fließen und markiert die bislang größte Investition des Konzerns in diesen Bereich. Die milliardenschweren KI-Investitionen belasteten zuletzt die Profitabilität des Konzerns. Eddie Wu, CEO von Alibaba, erwartet jedoch, dass KI-Produkte schon in rund einem Jahr etwa die Hälfte der externen Cloud-Umsätze ausmachen werden..
|
|
|
19.05.26 - 23:24
|
Google zeigt Antwort auf Metas KI-Brillen (DPA-AFX)
|
|
|
Google macht Metas KI-Brillen Konkurrenz. Im Herbst sollen zwei Modelle mit Kamera und Lautsprechern auf den Markt kommen, wie der Internet-Konzern auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O ankündigte. Sie wurden in Kooperation mit Samsung sowie den Brillenfirmen Gentle Monster und Warby Parker entworfen..
|
|
|
19.05.26 - 22:31
|
US-General bestätigt Aus für Raketenpläne in Deutschland (WiWo)
|
|
|
Der US-General und Nato-Oberbefehlshaber Alexus Grynkewich hat bestätigt, dass die Vereinigten Staaten vorerst keine weitreichenden Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren werden. Die zuvor geplante Verlegung eines sogenannten „Long Range Fires Battalion“ werde nicht beginnen, sagte der US-General, der gleichzeitig auch Befehlshaber des für Europa zuständigen US-Militärkommandos Eucom ist.. --- Die Hoffnung der Bundesregierung ist nun, dass Deutschland Tomahawk-Marschflugkörper zumindest kaufen kann. Zudem wird geprüft, ob nicht ein Joint Venture zwischen deutschen und amerikanischen Unternehmen geschaffen werden könnte..
|
|
|
19.05.26 - 19:48
|
Internet-Konzern: Google rüstet Suchmaske für KI-Ära auf (Stern)
|
|
|
Viele Wege durchs Web starten in der Suchmaschine von Google. Und dann meistens in der Suchmaske, in die man Anfragen eintippt. Jetzt will der Internet-Riese das Feld für das KI-Zeitalter fit machen... --- In der Suche etwa führt Google "Informations-Agenten" ein. Sie sollen das Web permanent nach vorgegebenen Informationen durchforsten und den Nutzern Hinweise geben. Ist man etwa auf der Suche nach einer Wohnung mit bestimmten Vorgaben, könnte ein Google-Agent Bescheid geben, wenn etwas Passendes auftaucht..
|
|
|
19.05.26 - 19:30
|
Irgendwas in der Art: Trump setzt Iran ein - zwei oder drei Tage - Ultimatum (N-TV)
|
|
|
Neuerliche Angriffe auf den Iran schiebt Trump auf. Doch vergessen sind sie damit offenbar nicht: Der US-Präsident sendet Teheran eine neue Warnung - gibt sich aber äußerst vage... --- In iranischen Staatsmedien hieß es, Teheran fordere für ein Friedensabkommen ein Ende der Feindseligkeiten an allen Fronten, einschließlich des Libanons, sowie den Abzug der US-Truppen aus den Gebieten in der Nähe des Irans. Zudem verlange der Iran Reparationen für die durch den Krieg der USA und Israels verursachten Zerstörungen. Weitere Bedingungen seien die Aufhebung von Sanktionen, die Freigabe eingefrorener Gelder und ein Ende der US-Seeblockade gegen das Land. Die Bedingungen unterscheiden sich offenbar kaum von einem früheren Papier des Irans, das Trump als "Müll" zurückgewiesen hatte.. --- Beobachter hatten sogar erklärt, die radikalen Revolutionsgarden im Iran hätten jetzt mehr Einfluss als vor dem Krieg..
|
|
|
19.05.26 - 18:31
|
Die neue Überlegenheit der Ukraine (Apollo News)
|
|
|
Mehr als 1.000 Drohnen über Moskau, 120 Quadratkilometer zurückerobertes Territorium: Die Ukraine zeigt, dass sie Russland trotz personeller Unterlegenheit taktisch auszumanövrieren weiß. Auch in Washington bleibt das nicht unbemerkt..
|
|
|
19.05.26 - 18:27
|
Vorwürfe von Leerverkäufer setzen Ottobock-Aktie unter Druck (Reuters)
|
|
|
Vorwürfe eines spekulativen Investors haben der Aktie des weltgrößten Prothesenherstellers Ottobock massiv zugesetzt. Die Papiere brachen am Dienstag um 11,3 Prozent auf 53,30 Euro ein. Das als Leerverkäufer bekannte Analysehaus Grizzly Research hatte einen kritischen Bericht zu Ottobock veröffentlicht, in dem es unter anderem um die Verpfändung der Aktien von Mehrheitsaktionär Hans Georg Näder, aggressive Bilanzierungspraktiken und die Rolle des Unternehmens in Russland geht. Grizzly wettet nach eigenen Angaben auf einen Kursverfall der Ottobock-Aktie und sieht deren Wert bei 30 Euro..
|
|
|
|
|
19.05.26 - 18:15
|
Düngemittel-Knappheit wegen Iran-Krieg: EU will Bauern helfen (Tagesschau)
|
|
|
Europas Landwirtschaft ächzt unter steigenden Düngerpreisen. Denn auch Düngestoffe werden normalerweise durch die blockierte Straße von Hormus transportiert. Nun will die EU die Bauern unterstützen - und so die Ernährungssicherheit schützen... --- Im Rahmen der geplanten Überprüfung des Treibhausgashandelssystems ETS soll untersucht werden, wie der Düngemittelindustrie mehr Spielraum gegeben werden kann. Zudem diskutiert die EU eine schon vor Beginn des Iran-Krieges vorgeschlagene Abschaffung europäischer Zölle auf Düngemittel aus allen Ländern außer Russland und Belarus..
|
|
|
19.05.26 - 16:57
|
Deutlich höhere Zölle: EU verschärft Regeln für Stahlimporte (N-TV)
|
|
|
Als Hilfe für die europäische Industrie im Wettbewerb mit den USA und China erhebt die EU künftig mehr Stahlzölle. Das Europaparlament beschloss in Straßburg, dass pro Jahr künftig eine deutlich geringere Menge Stahl zollfrei in die EU eingeführt werden darf. Darüber hinaus wird ein höherer Zollsatz von 50 Prozent anstelle von bisher 25 Prozent fällig. Stahlimporte in die EU sind bis zu einer bestimmten Menge pro Jahr zollfrei, künftig sind das 18,3 Millionen Tonnen.. --- Bislang lag die Einfuhrquote so hoch, dass sie kaum einen Effekt hatte: Die EU importierte weniger Stahl, als zollfrei möglich gewesen wäre. Der Mechanismus stammt noch aus der Zeit des Zollstreits während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump (2017 bis 2021) und läuft nach den Regeln der Welthandelsorganisation zum 1. Juli 2026 aus. Die neuen Quoten sollen hingegen dauerhaft gelten und regelmäßig in Brüssel überprüft werden. Sie sollen die alte Regelung ersetzen, sobald auch der Rat der 27 EU-Staaten formal zugestimmt hat..
|
|
|
19.05.26 - 16:36
|
Frieden sagen, Krieg kaufen: Tausende Trades im Iran-Krieg: Trump-Konto kaufte Öl, Gold und Rüstungsaktien (Wallstreet-Online)
|
|
|
Während US-Präsident Donald Trump öffentlich immer wieder beteuerte, der Iran-Krieg werde "bald" enden, wurde über ein auf seinen Namen laufendes Brokerkonto offenbar massiv auf genau jene Branchen gesetzt, die von einer weiteren Eskalation profitieren könnten.. --- Laut den veröffentlichten Unterlagen wurden allein im ersten Quartal 2026 insgesamt 3.642 Transaktionen über das Konto abgewickelt – mit einem Volumen zwischen 220 und 750 Millionen USDollar. Experten sprechen von einem historischen Vorgang. "Ich habe mir alle Präsidenten angesehen", sagte Richard Painter, ehemaliger Ethikberater von George W. Bush, gegenüber Fortune. "Ich glaube nicht, dass wir jemals einen Präsidenten hatten, der an der Börse gehandelt hat."
|
|
|
|
|
19.05.26 - 13:25
|
Wochenausblick Rohstoffe: Fallende Lagerbestände bei Öl und Platin (SG)
|
|
|
USA/ Iran: Zwar hält die Waffenruhe, doch die Hoffnung auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus ist verflogen. Das bedeutet, dass immer stärker auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden muss. Selbst wenn die US-Energiebehörde EIA in ihrem jüngsten monatlichen Ausblick unterstellt, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ab Juni allmählich wieder aufgenommen wird, sieht sie die industriellen Ölvorräte in den OECD-Ländern empfindlich fallen. In diesem Fall soll sich der Abbau der globalen Ölvorräte im Durchschnitt des zweiten Quartals auf 8,5 Mio. Barrel pro Tag belaufen.. --- Eine Tonne Kupfer kostete mehr als 14 Tsd. USD. Händler verweisen auf die strukturell wachsende Nachfrage aufgrund der Energiewende und des mit dem Vormarsch der KI verbundenen Ausbaus von Rechenzentren.. --- Zum Wochenauftakt wird die WPIC seine neue Prognosen für den Platinmarkt vorstellen. Er dürfte für dieses Jahr das vierte Angebotsdefizit in Folge prognostizieren..
|
|
|
19.05.26 - 10:57
|
OHB führt mit Helsing Programm für weltraumbasierte taktische Aufklärung (Dow Jones)
|
|
|
Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB tut sich mit dem Münchner Rüstungs-KI-Spezialisten Helsing zusammen, um federführend ein weltraumbasiertes taktisches Überwachungsystem zu entwickeln.. --- OHB wird darüber hinaus in das im vergangenen Dezember gebildete Konsortium Helsing, Kongsberg und HENSOLDT eintreten, das bereits an einer weltraumbasierten taktischen Überwachungs- und Aufklärungslösung arbeitet und diese mit einem KI-basierten Zielerfassungssystem kombinieren will.. --- OHB gewinnt heute 20% an Wert dazu..
|
|
|
|
|
19.05.26 - 08:00
|
Straße von Hormus: Iran testet Bitcoin als Währung für Schiffsdurchfahrt (Golem)
|
|
|
Iran will Reedereien eine Bitcoin-gedeckte Transitversicherung für die Straße von Hormus anbieten. Mehr als 1.500 Schiffe stecken im Golf fest.. --- Iran will die Straße von Hormus auch als Hebel gegen die globale Internetinfrastruktur nutzen. Neun Seekabel verlaufen durch die Meerenge, zwei davon durch iranische Hoheitsgewässer. Teheran kündigte an, Nutzungsgebühren von IT-Konzernen wie Google, Microsoft und Meta zu verlangen, und drohte vage mit Datenstörungen bei Verweigerung..
|
|
|
|
|