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07.07.26 - 10:41
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Öl: Steuert der Markt auf eine Angebotsschwemme zu? (SG)
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Die Ölpreise standen in dieser Woche weiter unter Druck. Der Brentölpreis rutschte in Richtung 70 USD je Barrel. Niedriger war der Preis zuletzt Ende Februar kurz vor Beginn des Iran-Krieges und der dadurch ausgelösten Blockade der Straße von Hormus. Am Markt ist immer öfter von einer Angebotsschwemme („supply glut“) die Rede, was sich auch in der Brent-Terminkurve zeigt.. --- Von einem Überangebot ist in den verfügbaren Zahlen aber weiterhin wenig zu sehen. Die von Bloomberg veröffentlichten Daten zum Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zeigen bislang keinen Anstieg.. --- Die US-Rohöllagerbestände sind in der letzten Woche laut Daten des US-Energieministeriums um 3,8 Mio. Barrel und damit zum zehnten Mal in Folge gefallen. Der Lagerabbau in diesem Zeitraum summiert sich auf 57,4 Mio. Barrel. Die US-Rohöllagerbestände liegen aktuell 7% unter dem 5-Jahresdurchschnitt.. --- Die Preisentwicklung und die vorliegenden Daten passen daher nicht zusammen..
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07.07.26 - 10:28
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Gas: Europas LNG-Versorgung gerät unter Druck (SG)
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Die US-LNG-Exporte nach Europa sind im Juni auf ein Zweijahrestief gefallen, da zunehmend Lieferungen in andere Regionen umgeleitet wurden. Laut Reuters gingen erstmals seit fast zwei Jahren weniger als die Hälfte der US-LNG-Exporte nach Europa. Europas Anteil sank dabei von etwas mehr als 50% im Mai auf knapp 42%. Ausschlaggebend dafür waren vor allem attraktivere Preise in anderen Regionen: Asiatische Spotpreise (JKM) lagen über dem europäischen Niveau.. --- Für den europäischen Gasmarkt könnte diese Entwicklung zum Problem werden, insbesondere da die Region ihre Speicher vor der nächsten Wintersaison noch weiter auffüllen muss. Eine bevorstehende Hitzewelle in den USA könnte zudem die US-LNG-Exporte verringern und damit in den kommenden Tagen und Wochen zusätzlichen Aufwärtsdruck auf die europäischen Gaspreise ausüben. Gleichzeitig dürfte das Wetterphänomen El Niño die LNG-Nachfrage in Asien erhöhen..
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07.07.26 - 10:08
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Energie: Erneuerbare im Aufwind, Emissionen im Plus (SG)
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Der jährliche Statistical Review des Energy Institute zeigt für 2025 ein gemischtes Bild der globalen Energieversorgung: Einerseits schreitet der Ausbau neuer Energietechnologien mit hohem Tempo voran, andererseits steigt die weltweite Energienachfrage weiter. Der globale Energieverbrauch legte 2025 um 1,7% auf mehr als 600 Exajoule (rund 167.000 TWh) zu, die energiebedingten CO2-Emissionen stiegen um 1,1% auf 35,8 Gigatonnen. Trotz des kräftigen Ausbaus erneuerbarer Energien machen fossile Energieträger weiterhin rund 86% im globalen Energiemix aus.. --- Rechenzentren und KI-Anwendungen wurden erstmals separat ausgewiesen; ihr Stromverbrauch sprang um 20% nach oben und entspricht inzwischen 2,4% des globalen Stromverbrauchs.. --- Europa deckte rund 48% seines Gasbedarfs über LNG, wovon 52% aus den USA stammten. Vollständig beendet ist die Abhängigkeit von Russland damit aber nicht, denn zusätzlich importierte Europa weiterhin 20,3 Mrd. Kubikmeter russisches Gas in Form von LNG
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07.07.26 - 08:13
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Deutsche Produktion steigt im Mai um 0,9 Prozent (Dow Jones)
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Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands ist im Mai entgegen den Erwartungen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhte sie sich gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent und lag kalenderbereinigt auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Im April hatte sie noch um 0,9 Prozent darunter gelegen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten für Mai ein monatliches Minus von 0,2 Prozent prognostiziert. Allerdings hatte ein kräftiger Anstieg des Umsatzes im verarbeitenden Gewerbe schon darauf hingedeutet, dass die Experten mit ihrer Prognose falsch liegen würden. Den für April vorläufig gemeldeten Anstieg von 0,4 Prozent revidierten die Statistiker auf Prozent..
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06.07.26 - 23:24
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Trump: Walmart kündigt Preissenkungen nach Aufforderung der Regierung an (Investing.com DE)
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Der Einzelhandelskonzern Walmart wird auf Bitten der Regierung von US-Präsident Donald Trump die Preise für eine Reihe von Produkten senken. Dies gab der Präsident am Montag bekannt. So werde der Einzelhändler unter anderem den Preis für Rinderhackfleisch um fast 15 % pro Pfund senken, teilte Trump in einem Beitrag auf Truth Social mit. Die Preissenkungen sollen anlässlich des 250. Geburtstags des Landes erfolgen..
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06.07.26 - 22:39
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ROUNDUP: Kanada bestellt ein Dutzend U-Boote bei deutscher Werft TKMS (DPA-AFX)
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Milliardenauftrag aus Kanada vor dem Nato-Gipfel: Der Kieler Marineschiffbauer TKMS (TKMS thyssenkrupp Marine Systems) soll bis zu zwölf U-Boote nach Nordamerika liefern. Wie Premierminister Mark Carney in Halifax mitteilte, setzt Kanada auf eine Zusammenarbeit mit Deutschland. Der deutsche Hersteller stach bei dem Geschäft, das Arbeitsplätze an der Ostseeküste sichert, einen südkoreanischen Konkurrenten aus. Carney verkündete die Entscheidung vor seiner Abreise zum Gipfel des Bündnisses in Ankara. An der Börse kam die Neuigkeit gut an. Die TKMS-Aktie legte im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Lang & Schwarz um zwei Prozent zu.. --- Zum Auftragsvolumen machten weder Kanada noch TKMS Angaben. Dies dürfte sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aber allein für die U-Boote inklusive Service auf rund 20 Milliarden Euro belaufen. Wartung und Betrieb eingerechnet gehe es für die nächsten Jahrzehnte um ein Finanzvolumen von 100 Milliarden kanadischen Dollar (rund 62 Mrd. Euro)..
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06.07.26 - 21:54
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Xbox-Kahlschlag: Microsoft streicht tausende Jobs im Spielegeschäft (RND)
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Microsoft wollte sein Xbox-Geschäft mit dem 69 Milliarden Dollar teuren Kauf des Konzerns Activision Blizzard stärken – doch die Sparte kämpft trotzdem mit Problemen. Jetzt soll ein „Reset“ helfen... --- Microsoft streicht rund 3200 Arbeitsplätze bei der Videospiele-Sparte Xbox und will das Geschäft drastisch umkrempeln. US-Medienberichten zufolge fällt damit rund ein Fünftel der Jobs des Bereichs weg. „Unser Geschäft ist heute nicht gesund“, schrieb Xbox-Chefin Asha Sharma in einer E-Mail an die Mitarbeiter..
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06.07.26 - 16:48
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S&P Global: US-Dienstleister mit anziehendem Geschäft im Juni (Dow Jones)
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Die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich laut einer Umfrage von S&P Global im Juni lebhafter als im Vormonat gezeigt. Der von S&P Global für den Sektor ermittelte Einkaufsmanagerindex erhöhte sich auf 51,2 von 50,7 Punkten. Vorläufig war für Juni ein Wert von 51,3 ermittelt worden. Insgesamt hat sich die Entwicklung in der US-Wirtschaft im Juni beschleunigt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf 51,9 von 51,5 Punkten im Vormonat. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum..
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06.07.26 - 16:13
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ISM-Index für US-Dienstleister fällt im Juni (Dow Jones)
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Die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im Juni verlangsamt. Der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich auf 54,0 (Vormonat: 54,5). Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 54,3 prognostiziert..
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06.07.26 - 08:15
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Deutscher Auftragseingang steigt im Mai um 1,0% (Dow Jones)
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Der Auftragseingang der deutschen Industrie hat im Mai in etwa wie erwartet zugelegt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhten sich die Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent und lagen kalenderbereinigt um 6,2 (April: 2,1) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Anstieg um 0,7 Prozent prognostiziert. Der für April vorläufig gemeldete monatliche Rückgang von 3,8 Prozent wurde auf 3,2 Prozent revidiert..
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05.07.26 - 20:24
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Gleichschaltung von Behörden: Jahrhunderturteil: Supreme Court weitet Trumps Macht enorm aus (N-TV)
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Das konservativ dominierte Oberste Gericht hat eine epochale Grundsatzentscheidung gefällt: Der Präsident darf nun "wie er will" Personal in bislang unabhängigen Behörden feuern, die vom Kongress gegründet wurden. Schutzklauseln gegen die Hand des Weißen Hauses sind demnach illegal. Trump und nachfolgende Präsidenten erhalten enorme, zusätzliche Macht. Der Staatsapparat wird abhängiger von den Launen der Regierung. Die Richter erlauben potenzielle politische Gleichschaltung von Bundesbehörden, die geschaffen wurden, um eben dies zu verhindern.. --- Eine Ausnahme hielten die Richter für wichtig genug, um sie nicht den Launen des Weißen Hauses auszusetzen: die Federal Reserve. Für die US-Notenbank bleiben die Schutzklauseln erlaubt, das Gericht schob der Entlassung von Fed-Direktorin Lisa Cook per anderem Urteil einen Riegel vor. Die Fed ist nun die einzige verbliebene unabhängige Einrichtung der Exekutive..
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