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01.04.26 - 10:18
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S&P Global: Deutscher Industrie-PMI von Lieferfristen verzerrt (Dow Jones)
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Der von S&P Global im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands erhobene Einkaufsmanagerindex ist in zweiter Veröffentlichung auf 52,2 von 50,9 Punkten im Februar gestiegen, war dabei aber von längeren Lieferfristen nach oben verzerrt. In erster Veröffentlichung war ein Wert von 51,7 ermittelt worden. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter eine Schrumpfung. Nach Angaben von S&P Global hatten die Indizes für Produktion und Auftragseingang einen positiven Einfluss auf den PMI, der stärkste Impuls kam jedoch vom Index der Lieferzeiten.. --- "Da das Nachfrageplus jedoch zumindest teilweise auf die Bemühungen von Unternehmen zurückzuführen ist, Lagerbestände aufzustocken und künftige Preissteigerungen abzufedern, könnte sich der Trend in naher Zukunft umkehren" kommentiert sagte S&P-Global-Ökonom Phil Smith die Daten. Die Hersteller selbst hätten ihre Wachstumsprognosen für die nächsten zwölf Monate nach unten korrigiert..
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31.03.26 - 17:12
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Wilde Szenen an der Zapfsäule: Australien geht der Treibstoff aus (N-TV)
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Australien geht der Treibstoff aus. Das Land gehört zu den größten Exporteuren von Kohle und Gas, bezieht inzwischen aber mehr als 90 Prozent seiner Kraftstoffe aus dem Ausland. Doch die Lieferanten liefern nicht mehr. Singapur, Südkorea und andere Exporteure beziehen ihr Rohöl vorwiegend aus den Golfstaaten, also über die Straße von Hormus. Die jedoch bleibt auch in der fünften Kriegswoche weitgehend geschlossen. Nur eine Handvoll Tanker dürfen die Meerenge mit Erlaubnis des Iran passieren.. --- Die Preise für Benzin und Diesel haben sich an australischen Tankstellen seit Beginn des Iran-Kriegs fast verdoppelt..
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31.03.26 - 16:36
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Bomben fallen bis zum Abkommen: Hegseth sieht entscheidende Phase des Iran-Kriegs gekommen (N-TV)
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Der Iran-Krieg dauert mittlerweile viereinhalb Wochen. Der ursprünglich ausgegebene Zeitplan umfasst vier bis sechs Wochen. US-Verteidigungsminister Hegseth sieht die entscheidende Phase nun gekommen. Wie der Krieg endet, ist noch immer offen. Die USA haben aber eine klare Präferenz... --- Ziel des Pentagon sei es, die Raketen, Drohnen und die Marine des Iran zu zerstören. Die Öffnung der Straße von Hormus erklärte Hegseth dagegen nicht zu einem militärischen Ziel. Dies sei eine Mission für andere Nationen. "Dieses Problem mit der Straße von Hormus … ist nicht nur ein Problem der Vereinigten Staaten von Amerika", sagte der selbst ernannte Kriegsminister. Er wiederholte damit die Forderung von Präsident Trump an andere Länder, die strategische Wasserstraße zu übernehmen, die der Iran blockiert hat..
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31.03.26 - 16:31
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Konsumentenvertrauen in den USA verbessert sich unerwartet (Cash)
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Der Konsumindikator sei um 0,8 Punkte auf 91,8 Zähler gestiegen, teilte das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag mit. Ökonomen hatten mit 87,9 Punkten gerechnet. Der Wert für den Vormonat wurde von 91,2 auf 91,0 Einheiten nach unten revidiert. Gestützt wurde der Indikator durch eine bessere Bewertung der aktuellen Lage. Die Erwartungen der Verbraucher trübten sich hingegen ein..
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31.03.26 - 16:15
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Zahl offener US-Stellen sinkt im Februar (Dow Jones)
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Die Zahl der offenen Stellen in den USA ist im Februar gesunken. Wie das US-Arbeitsministerium im Rahmen seines Job Openings and Labor Turnover Summary (Jolts) mitteilte, gab es 6,882 (Januar: 7,204) Millionen offene Stellen. Die Zahl der freiwilligen Kündigungen sank auf 2,974 (3,131) Millionen, während die Zahl der Entlassungen auf 1,721 (1,660) Millionen anzog..
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31.03.26 - 11:54
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Nahost-Krieg treibt Inflation in Eurozone deutlich - EZB unter Druck (Cash)
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Die Preise im Euroraum sind mit Beginn des Nahost-Kriegs massiv gestiegen und nähren neue Inflationssorgen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im März um durchschnittlich 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Experten hatten mit 2,6 Prozent gerechnet, nach 1,9 Prozent im Februar. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an, die als optimal für die Wirtschaft im Währungsraum gilt. Damit steigt der Druck auf die EZB, bei ihrer nächsten Sitzung Ende April über eine Erhöhung des Leitzinses nachzudenken.. --- Inzwischen wird die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsanstieg um 0,25 Prozent im April an den Finanzmärkten mit rund 57 Prozent taxiert.. --- «Die massiv gestiegenen Energiepreise haben die Inflation im März nach oben katapultiert», sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. «Spätestens im Mai dürfte sie über drei Prozent liegen, sofern der Krieg nicht schnell endet.»
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31.03.26 - 11:39
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Windräder an Land gefragt - Interesse an großen Solaranlagen auf Dächern gering (Reuters)
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Die Nachfrage nach neuen Windrädern an Land ist in Deutschland ungebrochen hoch, während das Interesse an großen Solaranlagen auf Dächern schwächelt. Dies geht aus den Ergebnissen der jüngsten Ausschreibungsrunden vom 1. Februar hervor, die die Bundesnetzagentur am Dienstag in Bonn veröffentlichte. Die Ausschreibung für Windenergie an Land war demnach stark überzeichnet. Bei einer ausgeschriebenen Menge von rund 3450 Megawatt (MW) wurden Gebote für fast 7900 MW eingereicht. Der hohe Wettbewerb drückte die Preise. Der durchschnittliche Zuschlagswert sank auf 5,54 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) von 6,06 ct/kWh in der Vorrunde. "Die Zuschlagswerte sanken abermals deutlich", sagte Behördenchef Klaus Müller. Dies sei der geringste Wert seit der Ausschreibung im Februar 2018...
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31.03.26 - 11:01
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Shitstorm für Papperger: Jede ukrainische Hausfrau kann Rheinmetall-CEO werden – Selenskyj rechnet ab (Wallstreet-Online)
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Ein Satz hat einen Sturm ausgelöst. Rheinmetall-Chef Armin Papperger bezeichnete ukrainische Drohnenhersteller in einem Interview mit dem US-Magazin "The Atlantic" als "ukrainische Hausfrauen", die mit 3D-Druckern in der Küche Drohnenteile produzierten. "Das ist keine Innovation", sagte er – und fügte hinzu, der Einsatz kleiner Drohnen durch die Ukraine sei so, "wie mit Legos zu spielen". Papperger betonte dabei, Rheinmetall werde weiterhin auf schwere Waffen wie Panzer und Artillerie setzen – ungeachtet der zunehmenden Präsenz billiger Drohnen auf dem Schlachtfeld, die genau diese Systeme zerstören können. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten..
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31.03.26 - 10:54
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Deutschland: Verbraucher stellen Urlaubsplanungen erst mal zurück (Spiegel)
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TDA-Marktforscher Gassner befürchtet, dass die Reisebranche insgesamt mit einer länger andauernden Flaute rechnen muss. Denn nicht nur die Kampfhandlungen im Nahostkonflikt ließen die Urlauber zurückschrecken, sondern auch die hohen Preise infolge der Energiekrise. Das Buchungsportal Holidaycheck hat die Teuerung für kurzfristige Urlaube insbesondere mit Blick auf die Osterferien untersucht. Für zuletzt gebuchte Pauschalreisen auf die spanische Insel Gran Canaria waren demnach im Durchschnitt 22 Prozent mehr zu zahlen...
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31.03.26 - 10:28
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Bundesagentur: Arbeitsmarkt geht ohne Schwung ins Frühjahr (Reuters)
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Die übliche Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt läuft in diesem Jahr nur schwach an. Die Zahl der Arbeitslosen sank im März gegenüber Februar zwar um 49.000 auf 3,021 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Das seien 54.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging im Monatsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent zurück. BA-Chefin Andrea Nahles machte aber deutlich, dass wenig Dynamik im Arbeitsmarkt sei: "Im März beginnt wie üblich die Frühjahrsbelebung, dieses Jahr allerdings ohne nennenswerten Schwung." Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen blieb die Arbeitslosigkeit unverändert...
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31.03.26 - 10:18
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Düngemittel-Krise: US-Farmer in der Krise: Kosten explodieren, Insolvenzen schnellen 50 % hoch (Wallstreet-Online)
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Steigende Kosten und wegbrechende Märkte treiben US-Landwirte in die Enge. Jetzt verschärft der Krieg im Iran die Düngemittel-Krise massiv – mit fatalen Folgen für Ernten und Lebensmittelpreise.. --- Während die Landwirte immer tiefer in der Kostenspirale versinken, spüren die amerikanischen Verbraucher die Krise an der Supermarktkasse. Experten prognostizieren für 2026 eine höhere Lebensmittelinflation als in den Vorjahren. Höhere Treibstoffkosten für den Transport und sinkende Ernteerträge aufgrund von Düngemittelmangel werden vor allem die Preise für Fleisch, Milchprodukte und Gemüse weiter nach oben treiben. Die US-Regierung versucht gegenzusteuern, etwa durch die kurzfristige Zulassung von Düngemittelimporten aus Venezuela. Doch ob dies ausreicht, um die globalen Lieferausfälle zu kompensieren, bleibt fraglich..
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31.03.26 - 10:01
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Strategy pausiert Bitcoin-Käufe (Ariva)
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Erstmals in diesem Jahr setzt Strategy, der weltweit größte Unternehmenshalter von Bitcoin, eine Woche mit Bitcoin-Käufen aus. Der US-Softwarekonzern Strategy hat in der vergangenen Woche erstmals im Jahr 2026 keine Bitcoins gekauft. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, wurden im Zeitraum vom 23. bis 29. März weder Käufe noch Aktienverkäufe getätigt..
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31.03.26 - 09:18
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Alphabets TurboQuant: Droht den Aktien von Micron, Super Micro, D-Wave & Arm ein langfristiger Abwärtstrend? (Finanzen.net)
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Die Aktien von Micron, Super Micro, Arm und D-Wave gerieten zuletzt kräftig unter Druck. Schuld soll Alphabets neuer TurboQuant-Algorithmus sein... --- Investoren waren bisher von Rekordgewinnen und der boomenden KI-Nachfrage beflügelt. Mit der Veröffentlichung von TurboQuant könnten sich jedoch die Spielregeln ändern. Laut Angaben von Alphabet komprimiert der neue Algorithmus Speicher um bis zu das Sechsfache, was potenziell den Bedarf an DRAM- und Flash-Chips senkt. Analysten warnen, dass die hohen Erwartungen für Speicherfirmen nun realistisch angepasst werden müssen. Gleichzeitig betonen Experten laut The Motley Fool, dass die vollständigen Auswirkungen von TurboQuant noch unklar sind..
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31.03.26 - 09:12
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Einzelhandel erneut mit Umsatzrückgang - "Besserung nicht in Sicht" (Reuters)
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Der deutsche Einzelhandel kommt in diesem Jahr nicht richtig in Schwung. Der Umsatz fiel im Februar um 0,7 Prozent geringer aus als im Januar, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Inflationsbereinigt (real) gab es einen Rückgang von 0,6 Prozent, der auf ein Minus von 1,1 Prozent im Januar folgt. Das kommt überraschend: Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten diesmal mit einem realen Wachstum von 0,2 Prozent gerechnet.. --- "Der Konsum ist bereits heute in einer Schockstarre", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth kürzlich der Nachrichtenagentur Reuters. Notwendig seien Entlastungen für Privatverbraucher und Unternehmen. "Belastungen wie eine Mehrwertsteuererhöhung sind in diesen Zeiten das vollkommen falsche Signal." Schon die Debatte darüber hemme die ohnehin schlechte Konsumstimmung weiter..
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