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13.09.26 - 15:00
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Das deutsche BIP wächst wieder: Blühende Landschaften oder eine Fata Morgana? (Boersentreff)
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In den letzten drei Quartalen legte das deutsche BIP gegenüber dem jeweiligen Vorquartal jeweils um mindestens 0,3% zu, hochgerechnet entspricht das einer Jahresrate von 1,2%. Was treibt die jüngste Erholung? --- Dr. Krämer stellt fest: "Nicht beigetragen zur jüngsten Erholung haben die privaten Investitionen, also die Anlageinvestitionen der deutschen Unternehmen sowie die privaten Wohnungsbauinvestitionen. Vielmehr sind die privaten Investitionen seit Anfang 2024 gesunken. Dass die wichtigen Unternehmensinvestitionen (Chart: sonstige private Investitionen) nicht zur Erholung des BIPs beigetragen haben, dürfte maßgeblich an der Erosion der Standortqualität liegen. Stattdessen trug vor allem die staatliche Nachfrage zum BIP-Anstieg seit Anfang 2024 bei. Erstens stiegen die staatlichen Investitionen preisbereinigt um fast 13%, vor allem wegen höherer Rüstungs- und Infrastrukturinvestitionen. Zweitens nahm der staatliche Verbrauch real um 7,5% zu – insbesondere, weil der Staat seine Beschäftigtenzahl deutlich ausweitete. Der Export hat untypisch wenig zum Anstieg des BIPs beigetragen. Das dürfte vor allem an Trumps Zöllen und an China liegen. Weil beide Belastungsfaktoren anhalten dürften, wird die deutsche Wirtschaft bis auf Weiteres wenig Impulse von den Exporten bekommen." --- „Bei einer Staatsquote von 50% beginnt der Sozialismus“, sagte einst Altkanzler Kohl. Die zuletzt offiziell vermeldete Staatsquote für 2025 lag bei 50,3% und dürfte weiter steigen. Zahlreiche Politiker wollen die in der KFZ-Industrie wegfallenden Arbeitsplätze durch neue Rüstungsarbeitsplätze kompensieren. Die entsprechenden Aufträge kann die Politik beeinflussen. Hat die aktuelle Regierung wirklich ein Interesse daran, dass der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland endet? Unabhängig davon, ob Russland hinter Drohnenangriffen auf deutschen Boden steckt, müssen die milliardenschweren Rüstungsausgaben politisch begründet werden! https://www.commerzbank.de/konzern/newsroom/publikationen/260907-eb-erholung-d.html
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12.09.26 - 15:36
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Nach Angriffen auf Saudi-Pipeline und Huthi-Vormasch droht weiterer Ölpreis-Anstieg (Der Standard)
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Doppelschlag gegen Riad: Die Huthis wollen die Meerenge Bab al-Mandab für das Königreich sperren, irakische Milizen griffen eine zentrale Pipeline an. Die Spritpreise werden wohl steigen.. --- Die Angriffe auf die Pipeline treffen Saudi-Arabien an einer sehr empfindlichen Stelle: Über die mehr als 1.200 Kilometer langen Röhren können pro Tag bis zu sieben Millionen Barrel Öl (ein Barrel entspricht 159 Litern) aus der Region am Persischen Golf zur Verschiffung nach Westen ans Rote Meer gepumpt werden. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar und der darauffolgenden weitestgehenden Blockade der Straße von Hormus durch iranische Drohungen und Angriffe auf Schiffe versucht Saudi-Arabien mit Hilfe der Pipeline einen noch größeren Einbruch seiner Ölexporte zu verhindern..
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11.09.26 - 15:48
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Der Yen dreht: Japans Billiggeld wird plötzlich zum Risiko für die Weltmärkte (Wallstreet-Online)
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Jahrzehntelang war der Yen die wichtigste Finanzierungsquelle der Welt. Jetzt steigt Japans Währung, und das Ende des Carry-Trades könnte Aktien, Anleihen und Krypto belasten... --- Die Auflösung der Trades kann eine gefährliche Spirale auslösen: Anleger verkaufen Vermögenswerte, um Yen-Kredite zurückzuführen. Dadurch fallen Preise, weitere Investoren reduzieren ihre Positionen und der Druck auf die Märkte nimmt zu. Die genaue Größe des weltweiten Yen-Carry-Trades lässt sich kaum bestimmen. Viele Positionen laufen über Fonds, Derivate und komplexe Finanzierungen.. --- Die größte Gefahr entsteht dort, wo das geliehene Geld investiert wurde, vor allem also in hoch bewerteten Wachstumsaktien und anderen risikoreichen Anlagen. Denn diese Vermögenswerte profitieren besonders stark von hoher Liquidität und günstigen Finanzierungskosten..
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11.09.26 - 13:27
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US equity funds record nine-month high outflows as oil stokes inflation fears (Reuters EN)
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U.S. equity funds came under heavy selling pressure in the week through September 9 as the Iran war drove oil prices sharply higher, heightening inflation fears and borrowing-cost concerns. U.S. investors recorded net sales of $32.27 billion in equity funds during the week, their largest since $52.45 billion in disposals in the week to December 17, 2025, LSEG Lipper data showed..
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11.09.26 - 12:30
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Öl – Entspannung durch Dark Transits? (Commerzbank)
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Der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl ist infolge der jüngsten Kampfhandlungen in der Straße von Hormus wieder deutlich gestiegen. Das macht eine Einigung zwischen den Konfliktparteien noch unwahrscheinlicher als bisher. Aber auch ohne eine diplomatische Lösung dürfte in den kommenden Monaten eine graduelle Deeskalation einsetzen und dank der geheimen Durchfahrten von Tankern durch die Meerenge dürften sich die Öltransporte aus der Golfregion schrittweise erholen. Ungünstiger ist der Ausblick für Ölprodukte und Erdgas. Hier dürften Behinderungen von Transport und Produktion das Angebot noch länger einschränken..
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11.09.26 - 12:15
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EZB-Sitzung – Wohl doch eine Zinserhöhung im Dezember (Commerzbank)
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Auf der heutigen Pressekonferenz hat die EZB ihre Inflationsprognosen merklich erhöht. Außerdem spricht sie nun zum ersten Mal davon, dass die Inflation in einem "ausgedehnten Zeitraum" über dem Ziel von 2% liegen wird. Wir nehmen diese falkenhaften Töne zum Anlass, anders als bisher für Dezember nun doch eine Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte zu prognostizieren.. --- Anders als die Terminmärkte rechnen wir für das kommende Jahr jedoch nicht mit zwei weiteren Zinserhöhungen. Denn letztlich dürfte es im Verlauf des Winterhalbjahrs zu einer schrittweisen De-Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran kommen, wodurch die Inflation nach der Jahreswende wieder sinken sollte..
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11.09.26 - 12:01
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Wochenausblick: KW 38 (Helaba)
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Industrie: Großaufträge und Flusspegel prägen den Juli. Die deutsche Industrie ist schwach ins dritte Quartal gestartet. Zwar stützten Großaufträge die Nachfrage, gleichzeitig belastete aber das Niedrigwasser im Rhein die Produktion.. --- FOMC-Entscheidung: Die Unsicherheit ist groß. Die US-Notenbank wird in der kommenden Woche über die Höhe der Leitzinsen entscheiden. Eine Erhöhung erscheint möglich und gerechtfertigt, ist jedoch keineswegs sicher. Wir halten eine Erhöhung der Leitzinsspanne um 25 Basispunkte auf 3,75-4,00 % für wahrscheinlich.. --- Reindustrialisiert Präsident Trump die US-Wirtschaft? --- Regierungswechsel in Schweden?
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11.09.26 - 12:01
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Folgen des Iran-Kriegs: IEA senkt erneut Prognose für Ölnachfrage (WiWo)
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Die Internationale Energieagentur hat ihre Prognose für die Ölnachfrage nach unten geschraubt. Es wäre der deutlichste Rückgang seit 2020... --- In diesem Jahr dürfte die tägliche globale Nachfrage nach Rohöl um durchschnittlich 2,5 Millionen Barrel je Tag sinken. Der Rückgang ist um 940.000 Barrel höher als zuletzt erwartet. Der Rückgang wäre der stärkste seit dem Jahr 2020 – damals belastete die Corona-Pandemie die Nachfrage. Die Rückkehr zu einem Angebotsüberschuss werde sich bis zum Jahr 2027 verzögern..
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11.09.26 - 06:15
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Das Geschäftsmodell von Deutschland ist tot – und die Inflation „wird schlimmer werden“, sagt Lagarde (Apollo News)
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Ungewohnt deutlich kritisiert EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Wirtschaftspolitik in Deutschland. Im Kampf gegen hohe Spritpreise gibt sie sich machtlos – die Zentralbank könne nicht nach Öl bohren.. --- Erst Ende 2028 soll beim gegenwärtigen Pfad wieder die Marke von zwei Prozent pro Jahr erreicht werden, die die EZB als mittelfristiges Ziel anstrebt.. --- In Bezug auf die Deutschland verstehe sie jedoch die Sorgen des Bundesbank-Präsidenten Joachim Nagel von der SPD. „Das Geschäftsmodell von Deutschland ist tot“, das habe man schon 2022/23 vorhergesagt, so Lagarde. „Bestenfalls“ werde die Bundesrepublik stagnieren..
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10.09.26 - 15:27
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Lagarde: Kein Kommentar zu dem von Märkten eingepreisten Zinspfad (Dow Jones)
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EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat einen Kommentar zu dem von den Finanzmärkten eingepreisten Zinskurs der Europäischen Zentralbank (EZB) abgelehnt. "Die Märkte tun, was sie tun müssen, und wir tun, was wir tun müssen", sagte sie in der Pressekonferenz nach der jüngsten EZB-Ratssitzung. Lagarde war mit ihrer im Juli getroffenen Aussage konfrontiert worden, dass die Märkte die Reaktionsfunktion der EZB gut verstanden hätten. Gegenwärtig preisen ESTR-Forwards zwei weitere Zinserhöhungen bis Juni 2027 ein. "Wir haben heute keinen zukünftigen Zinspfad diskutiert", sagte Lagarde.. --- Zuvor hatte der Rat beschlossen, den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent anzuheben. Der volkswirtschaftliche Stab hatte seine Inflations- und Wachstumsprognosen angehoben, was den EZB-Rat zu der Einschätzung brachte, dass die Inflation für längere Zeit oberhalb des Zielwerts von 2 Prozent bleiben dürfte..
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10.09.26 - 02:06
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Oil prices rise further as U.S.-Iran conflict worsens (Investing.com)
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U.S. Central Command on Tuesday said it had destroyed five Iranian crude oil carriers in response to the targeting of a U.S. Navy warship by the Islamic Revolutionary Guard Corps. Meanwhile, Iran’s state media said Tehran responded to the strikes by hitting two American vessels, eight oil tankers, 10 U.S.-backed ships, and a U.S. military base in Jordan. President Donald Trump on Wednesday told reporters that there will be a "lot more" attacks on Iranian tankers. "I think the war will end immediately after the (midterm) election... --- However, a report from the Wall Street Journal said Trump’s top advisers had warned that the conflict could rage on through the remainder of the president’s term, which is due to last until January 2029..
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09.09.26 - 14:01
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Branchen-Update September 2026 (Helaba)
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Zwischen Krieg, Dürre und Sondereffekten.. --- Die Auftragseingänge legen um 2,5 % gegenüber dem Vormonat zu (+13,0 % gg. Vj.). Die Entwicklung ist auf eine Reihe von Großaufträgen im sonstigen Fahrzeugbau (Schiffe, Militärfahrzeuge, Züge etc.) zurückzuführen. Ohne Großaufträge war die Entwicklung rückläufig.. --- Nach überraschend robuster erster Jahreshälfte startet die Industrie schwach in das dritte Quartal. Zu den vereinzelt spürbaren Auswirkungen des Irankriegs gesellt sich die anhaltend schwache Inlandsnachfrage Deutschlands. Zudem dürften sich im Juli und den folgenden Monaten die Auswirkungen der niedrigen Rheinpegelstände bemerkbar machen.. --- Auftragseingänge insgesamt noch aufwärtsgerichtet, Kernaufträge schwächeln erneut --- Rüstung treibt Schiffbau – Großaufträge prägen das Gesamtbild der Aufträge --- Chemie: Niedriger Rhein-Pegelstand ein weiteres Laster..
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09.09.26 - 13:01
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Im Fokus Aktien: Update Helaba-BEST-Indikator (Helaba)
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Helaba-BEST-Indikator: Grenze des neutralen Bereichs in Sicht: Halten! --- DAX-Bewertung: Alte Spitzenwerte annähernd erreicht --- Konjunkturstimmung: Erholungskurs setzt sich fort --- Anlegerstimmung: Deutsche Anleger deutlich zuversichtlicher --- Technikindikator: Bislang unauffällig
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07.09.26 - 13:42
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Eurostat: Wirtschaft in der Euro-Zone wächst schneller als in den USA (Sueddeutsche)
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Die Wirtschaft der Euro-Zone ist im Frühjahr stärker gewachsen als zunächst gemeldet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von April bis Juni um 0,6 Prozent zum Vorquartal zu, wie die Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte. In einer früheren Schätzzahl war von plus 0,4 Prozent die Rede. Mit der revidierten Zahl wuchs der Euroraum im Frühjahr schneller als die US-Wirtschaft, die es nur auf ein Plus von 0,4 Prozent brachte.. --- Zu den wachstumsstärksten Ländern im Frühjahr zählte neben Irland auch Spanien: Die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone schaffte ein Plus von 0,7 Prozent, wozu der boomende Tourismus beitrug. Deutschland schaffte ein Wachstum von 0,3 Prozent. In Italien sprang ein Plus beim BIP von 0,2 Prozent heraus, während die französische Wirtschaft stagnierte..
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07.09.26 - 13:15
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Politisches Erdbeben in Sachsen-Anhalt: Ein Bundesland im Patt (DZ Bank)
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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag hat ein politisches Erdbeben ausgelöst und das Land in eine Pattsituation gestürzt. Das Ergebnis ist ebenso klar wie kompliziert: Die AfD ging mit 43,8 % der Stimmen als stärkste Kraft hervor und sicherte sich 39 Mandate, aber keine absolute Mehrheit. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums steht ein Bündnis aus CDU, SPD und Grünen, das, zusammen mit der Linken, mit der die CDU aber eine Koalition ausschließt, die exakt selbe Anzahl an Sitzen erreicht. Die CDU erlebt einen historischen Absturz auf 17,2 %, ein Ergebnis, das weit unter den Erwartungen lag und eine substanzielle Schockwelle in die Bundespartei sendet. SPD (9,3 %), Grüne (8,9 %) und Linke (8,6 %) erzielten jeweils acht Mandate. Das Zünglein an der Waage ist das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), das mit 5,3 % und fünf Mandaten nur knapp in den Landtag einzog. Ohne das BSW kann weder die AfD noch das breite Gegenbündnis eine Regierungsmehrheit von 42 Sitzen bilden..
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07.09.26 - 12:45
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Deutsche Gasspeicher auf Tiefstand: Der Markt regelt (nicht) (DZ Bank)
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Kurz vor Beginn der Heizsaison sind die deutschen Gasspeicher nur etwa zur Hälfte gefüllt. Globale LNG-Engpässe und fehlende wirtschaftliche Anreize bremsten die Befüllung. Ohne rasches Gegensteuern drohen bei einem kalten Winter drastische Preissprünge.. --- Zwar kann Deutschland die Heizperiode bei milder Witterung und stabilen Pipelineflüssen ohne physische Engpässe bewältigen. Fällt der Winter jedoch überdurchschnittlich kalt aus, treffen unzureichend gefüllte Speicher auf ein global verknapptes Angebot. Industrie und Energieversorgern drohen dann erhebliche Preissprünge, hohe Börsenvolatilität und im Extremfall sogar punktuelle Versorgungsabschaltungen..
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07.09.26 - 06:48
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Rekordrückgang bei Japans Währungsreserven nach Yen-Stützungskäufen (Cash)
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Grund dafür sind massive Stützungskäufe für den schwachen Yen. Die Reserven fielen um den Rekordwert von 79,6 Milliarden Dollar auf 1,208 Billionen Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 6,18 Prozent, teilte das Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Der Rückgang geht vor allem auf den Verkauf ausländischer Wertpapiere zurück. Dabei handelt es sich meist um US-Staatsanleihen, die vor etwa zwei Jahrzehnten bei Dollar-Käufen erworben wurden und rund 70 Prozent der japanischen Bestände ausmachen.. --- Um Sorgen über Japans Handlungsspielraum zu zerstreuen, erklärten Tokio und Washington, Japan könne eine Kreditlinie der US-Notenbank Fed nutzen. Diese 2020 eingeführte Einrichtung aus der Zeit der Corona-Pandemie erlaubt es Japan, sich Dollar-Liquidität zu beschaffen. Das Land muss dafür keine weiteren US-Staatsanleihen direkt verkaufen.. --- Trotzdem zeigt sich der Yen schwach und US-Bonds geben nach!
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