|
|
|
08.06.26 - 19:36
|
ROUNDUP 3: Deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS gescheitert (DPA-AFX)
|
|
|
Nach langen Querelen ist das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen Kampfjets gescheitert. Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron seien zu der gemeinsamen Einschätzung gekommen, dass die Unternehmen Dassault und Airbus bei dem Projekt nicht zusammenfinden.. --- Den Startschuss für das prestigeträchtige Projekt hatten die damalige Kanzlerin Angela Merkel und Macron im Juli 2017 gegeben. Die Vorstellungen von den Fähigkeiten eines Kampfjets bei Airbus und Dassault gingen zuletzt aber weit auseinander.. --- Für Deutschland und Frankreich, die sich gerne als Motor Europas darstellen, ist dies politisch eine herbe Schlappe. Schon seit Jahren pocht Macron auf europäische Souveränität und gemeinsame Rüstungsvorhaben.. --- Deutschland wird sich für die Entwicklung eines neuen Kampfflugzeuges jetzt statt Frankreich wohl neue Partner suchen. Denkbar ist eine Kooperation mit Schweden und dem Rüstungsunternehmen Saab..
|
|
|
|
|
|
|
|
08.06.26 - 08:42
|
Banca Monte dei Paschi di Siena: Italienische Banken konkurrieren um Übernahme der Skandalbank (Manager-Magazin)
|
|
|
Sowohl die italienische Großbank Intesa Sanpaolo als auch die Banco BPM haben Interesse an der Banca Monte dei Paschi di Siena. Der Staat hatte das Institut 2017 mit Steuermilliarden gerettet und inzwischen wieder reprivatisiert... --- Die Aussicht auf ein Zusammengehen von BPM und MPS hatte bereits in der Vergangenheit hohe Wellen geschlagen: Die Großbank UniCredit hatte daraufhin versucht, BPM zu schlucken. Die Übernahme scheiterte jedoch im Juli 2025. UniCredit-Chef Andrea Orcel (63) konzentriert sich seither auf einen möglichen Kauf der deutschen Commerzbank..
|
|
|
08.06.26 - 08:15
|
Deutscher Auftragseingang im April schwächer als erwartet (Dow Jones)
|
|
|
Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im April schwächer als erwartet gewesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, verringerten sich die Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent und lagen kalenderbereinigt um 1,6 (März: 6,1) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Rückgang um nur 2,2 Prozent prognostiziert. Der für März vorläufig gemeldete monatliche Anstieg um 5,0 Prozent wurde auf 4,5 Prozent revidiert..
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
07.06.26 - 19:39
|
Opec+ will minimal mehr Öl fördern (Spiegel)
|
|
|
Die Opec+-Mitgliedstaaten wollen ab Juli etwas mehr fördern. Knapp 200.000 Barrel Öl pro Tag sollen es sein. Es ist eine minimale Steigerung angesichts der globalen Ausfälle... --- Die Erhöhung diene »einer Stabilisierung des Ölmarktes«, hieß es offiziell als Begründung. Die sieben Länder sähen aber auch eine Gelegenheit, »ihre Gewinne in einer Zeit historisch hoher Ölpreise zu steigern« --- Jorge Léon, Analyst bei Rystad Energy, sagte, der Anstieg der Fördermenge spiele »kaum eine Rolle, solange die Straße von Hormus gesperrt bleibt«. Es mangele auf dem Markt nicht »an Ankündigungen von Förderquoten, sondern an tatsächlichen Barrel, die auch wirklich bewegt werden können«
|
|
|
07.06.26 - 19:09
|
Kritik am Bürgergeld - Jobcenter-Mitarbeiter verliert Job (DPA-AFX)
|
|
|
Die öffentliche Kritik eines Jobcenter-Mitarbeiters am Bürgergeld-System und dessen fristlose Kündigung haben die Debatte um Sozialleistungsbetrug angeheizt. Fred Göcken, der nach eigenen Angaben seit mehr als 20 Jahren beim Bremer Jobcenter und in der Verwaltung arbeitete, sagte in einer ZDF-Dokumentation, im Jobcenter gehe es vor allem darum, Geld zu zahlen. "Geldausgeben ist unsere zentrale Aufgabe - so betrachten das viele bei uns", sagte er in der Sendung "Am Puls mit Sarah Tacke - System Bürgergeld: Leben ohne Leistung". Göcken geht aufgrund seiner Erfahrung und Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen davon aus, dass 30 bis 40 Prozent der Bürgergeld-Empfänger falsche Angaben machen. "Die Motivation der Leute ist, im System drinzubleiben", sagte er und sprach von einer "Lebensalternative Bürgergeld"..
|
|
|
|
|
07.06.26 - 18:30
|
Insa-Umfrage: Abstand zwischen AfD und Union wächst (DPA-AFX)
|
|
|
Der Vorsprung der AfD im Vergleich zur Union ist in einer aktuellen Umfrage erneut größer geworden. Die Partei steht in der neuesten Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für "Bild" bei 29 Prozent und damit 8 Punkte vor der Union (21 Prozent), die im Vergleich zur Vorwoche leicht verliert (minus 1). Nach Angaben von "Bild" war der Abstand zwischen den Parteien in Insa-Befragungen noch nie so groß..
|
|
|
|
|
07.06.26 - 18:15
|
Wer ist schuld im Ukraine-Krieg? Und woran genau? (Inside Paradeplatz)
|
|
|
Der Westen hat Kiew viel versprochen und wenig gehalten. Jetzt weiss er nicht, wie er sich aus der Affäre wieder herauswinden kann.. --- Wer immer verantwortlich ist für den Ausbruch des Kriegs: Westliche Ratlosigkeit ist verantwortlich für dessen Verlängerung. Auch der Westen hat einen Krieg billigend in Kauf genommen, getrieben vom Glauben, er könne einen solchen Kraft seiner wirtschaftlichen und militärischen Macht gewinnen..
|
|
|
|
|
07.06.26 - 16:01
|
Deutschland bricht bei Entgelttransparenz EU-Recht (DPA-AFX)
|
|
|
Deutschland hat neue Regeln zur Lohntransparenz nicht umgesetzt und verstößt damit von diesem Montag an gegen EU-Recht. An diesem Sonntag läuft eine Frist ab, bis zu der die EU-Staaten Zeit hatten, ihr nationales Recht anzupassen. Das Bundesfamilienministerium hatte jüngst mitgeteilt, das deutsche Recht solle erst in den kommenden Monaten bis Anfang 2027 angepasst werden..
|
|
|
|
|
|
|
07.06.26 - 12:18
|
Wie Kaderschmieden Chinas Vormacht bei Seltenen Erden sichern (Cash)
|
|
|
Die USA und ihre Verbündeten investieren Milliarden, um Chinas Monopol bei Seltenen Erden zu brechen.. --- An den Hochschulen wird die geopolitische Bedeutung offen gelehrt. Seltene Erden seien eine «zentrale Verhandlungsmasse» in der Weltpolitik, sagt Li Chaozhong, Dekan des Fachbereichs für Seltene Erden an der Universität Jiangxi, dem Staatssender CCTV. Das Ausbildungsprogramm diene auch dazu, «sicherzustellen, dass China seine weltweite Führungsposition behält»
|
|
|
06.06.26 - 16:40
|
Wochenausblick Rohstoffe: Lage am Ölmarkt etwas weniger angespannt (SG)
|
|
|
Da die Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran erneut enttäuscht wurden, haben der Ölpreis und der europäische Gaspreis diese Woche wieder etwas zugelegt. Dabei fiel allerdings auf, dass der Brentölpreis deutlich schwächer reagierte als er dies auf ähnliche Entwicklungen vor ein paar Wochen getan hat. Dies ist wohl dadurch zu erklären, dass die Öllagerbestände länger als gedacht reichen, auch wenn die Lagerbestände einiger Ölprodukte bereits deutlich gefallen sind.. --- So dürften die auf ein Zehnjahrestief gesunkenen Rohölimporte Chinas auf dem Seeweg den Wettbewerb in Asien um das verfügbare Öl verringert haben. Sollten die Daten der Zollbehörde einen Rückgang der Rohölimporte im Mai zeigen, wovon auszugehen ist, dürfte dies für sich genommen die Preise drücken.. --- Auch an den Industriemetallmärkten dürften die Außenhandelsdaten aus China im Fokus stehen. Sowohl Exporte als auch Importe dürften – letztere trotz der geringeren Ölimporte – deutlich höher gewesen sein als vor einem Jahr..
|
|
|
06.06.26 - 16:23
|
Gold: Nachfrage verlagert sich, Zentralbanken treten kürzer (SG)
|
|
|
Metals Focus hat gestern Prognosen zur Goldnachfrage in diesem Jahr veröffentlicht. Die Gesamtnachfrage soll um 2% auf 4.177 Tonnen sinken. Hauptbelastungsfaktoren sind eine schwächere Schmucknachfrage, die um 11% zurückgehen soll, und geringere Goldkäufe der Zentralbanken. Die Schmucknachfrage wird vom hohen Preisniveau sowie der Verschiebung der Nachfrage zu Barren und Münzen belastet. In der Folge soll die physische Investmentnachfrage um 15% auf das höchste Niveau seit 2013 steigen und erstmals seit Beginn der Datenerhebung die Schmucknachfrage übertreffen.. --- Als Grund für den erwarteten Rückgang der Goldkäufe der Zentralbanken um 15% nennt Metals Focus die gestiegenen Energiepreise, weshalb einige Zentralbanken zur Stützung ihrer Währungen intervenieren und in der Folge Gold verkaufen mussten. Zudem soll es stärkere Goldverkäufe der russischen Zentralbank geben. Metals Focus erwartet ebenso wie wir für das zweite Halbjahr eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends beim Goldpreis..
|
|