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25.03.26 - 10:15
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Ifo-Geschäftsklima sinkt im März deutlich (Dow Jones)
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Die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im März deutlich eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 86,4 (Vormonat: 88,4) Punkte, wie das Münchner Ifo Institut nach seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf 85,5 Punkte erwartet.. --- Der Index zur Beurteilung der aktuellen Lage der befragten Unternehmen stagnierte im März 86,7 Punkten. Ökonomen hatten einen Rückgang auf 85,7 erwartet. Der Index für die Geschäftserwartungen fiel auf 86,0 (90,2) Zähler. Die befragten Volkswirte hatten einen Rückgang auf 86,3 Punkte vorhergesagt..
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25.03.26 - 02:30
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Epstein-Skandal: Razzia bei Edmond de Rothschild (WiWo)
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Einige der von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen E-Mails zeigen die Weitergabe von vertraulichen Dokumenten an Epstein, darunter Briefings des UN-Sicherheitsrats. Das französische Außenministerium hat ebenfalls eine administrative Untersuchung und ein Disziplinarverfahren gegen die Person eingeleitet.. --- Auch der Name von Ariane de Rothschild erschien in den im Januar veröffentlichten Akten des US-Justizministeriums. Diese zeigten, dass sie über Jahre hinweg eine persönliche Korrespondenz mit Epstein unterhielt..
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25.03.26 - 02:06
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Der Inflationsgeist ist gerade wieder aus seiner Flasche ausgebrochen und Gold gibt es mit Rabatt! (Boersentreff)
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Gold ist zusammen mit den Aktienmärkten zum Beginn des Iran-Krieges deutlich unter Druck geraten. In Kriegszeiten schlichten Anleger gerne in USD um und zuletzt wurden auch Gold-ETFs massiv verkauft, wobei Gold die letzten zwei Jahre eine herausragende Performance zu verzeichnen hatte. Möglicherweise mussten zahlreiche Anleger auch neue Sicherheiten für abstürzende (KI-) Aktien an ihren Broker liefern und hierfür könnten Gold- Positionen mit Gewinn liquidiert worden sein. Ein weiterer Grund für den Gold- Absturz: Der Mittlere Osten und insbesondere Dubai ist eine bedeutende Region für den Goldhandel. Der Krieg vor der eigenen Haustür dürfte nicht ohne Auswirkung auf die lokale Goldnachfrage bleiben. Die privaten Haushalte in den Ländern des Mittleren Ostens kauften im vergangenen Jahr laut Daten des WGC gut 270 Tonnen Gold in Form von Schmuck, Barren und Münzen. Das entsprach einem Anteil von 10% an der weltweiten Nachfrage und übertraf die jeweilige Nachfrage in den USA und in Europa. Aufgeschoben bedeutet allerdings nicht aufgehoben! Das in nächster Zeit die Nachfrage nach Gold im Nahen Osten eher wieder steigen als fallen sollte, dürfte der unsicheren Lage und dem vergünstigten Preis von 5400 USD auf 4400 USD geschuldet sein. Vermutlich werden jetzt auch einige Notenbanken insb. aus China und Indien eher wieder verstärkt bei Gold zugreifen. Der Inflationsgeist ist gerade wieder aus seiner Flasche ausgebrochen und ob die FED/ EZB die Inflation nachhaltig bekämpfen werden, darf man bezweifeln! Gold bietet Schutz gegen Inflation, insb. wenn die Aktienmärkte schwächeln und der KI-Hype an Schwung verliert, schauen sich die Anleger nach Alternativen um. Neben Gold bietet der Bitcoin auch eine gute charttechnische Lage an. Für den langfristigen Anleger dürften beide Assetklassen attraktiv sein, wobei wir Gold den Vorzug geben. p.s. Sehr zu empfehlen ist das Interview von Cash mit Jörg Krämer: https://www.cash.ch/news/top-news/die-usa-haben-nicht-ohne-grund-negativzinsen-immer-gemieden-921875
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24.03.26 - 23:06
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Iran-Krieg: USA legen 15-Punkte-Plan für Ende des Krieges vor (RND)
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Seit gut drei Wochen dauert der Iran-Krieg an, die wirtschaftlichen Folgen für die Welt sind gravierend. Das Weiße Haus soll laut Berichten Teheran nun einen neuen Lösungsvorschlag unterbreitet haben... --- Dem israelischen Sender N12 zufolge soll der Iran dabei unter anderem zustimmen, niemals nach Atomwaffen zu streben. Zudem müsse der Bestand an angereichertem Uran an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) abgegeben werden.. --- „Axios“ berichtete, der US-Sondergesandte Steve Witkoff habe Präsident Donald Trump berichtet, dass die Iraner bei mehreren zentralen Punkten zugestimmt hätten..
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24.03.26 - 22:48
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Staatliches Depot kommt: Altersvorsorgereform: Viele Änderungen auf den letzten Metern (Das Investment)
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Union und SPD haben sich auf Details für die neue, staatlich geförderte private Altersvorsorge als Nachfolge auf die Riester-Rente geeinigt. Das teilten Finanzpolitiker beider Fraktionen heute (24. März) mit. Die Änderungen kommen quasi auf den letzten Drücker, denn das sogenannte Altersvorsorgereformgesetz soll bereits am Freitag dieser Woche im Bundestag beschlossen werden.. --- Außerdem neu ist, dass auch Selbstständige die Möglichkeit zur Vorsorge mit Förderung bekommen sollen.. --- Für Menschen, die nur wenig ansparen können, soll es höhere Zuschüsse geben als bisher geplant. In Zukunft soll es für jeden eingezahlten Euro bis jährlich 360 Euro 50 Cent vom Staat geben. Für jeden eingezahlten Euro zwischen 360 und 1.800 Euro dann 25 Cent. Die maximale Grundzulage steigt damit auf 540 Euro jährlich.. --- Ab Januar 2027 sollen die neuen Vorsorgeangebote, zu der auch unverändert Produkte mit 100- und 80-prozentiger Garantie zählen, dann abgeschlossen werden können..
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24.03.26 - 21:31
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«Die USA haben nicht ohne Grund Negativzinsen immer gemieden» (Cash)
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cash-Interview - Jörg Krämer, Chefökonom der Commerzbank: Wir haben grundsätzlich eine Investitionsschwäche in Deutschland. Das war schon lange vor dem Iran-Krieg so. Die Unternehmen sind enttäuscht, weil die neue Bundesregierung die Rahmenbedingungen für die Unternehmen nicht wesentlich verbessert hat.. --- Es ist viel Infrastruktur zerstört worden im Krieg. Es dauert, bis das wieder aufgebaut ist. Selbst wenn der Krieg heute endete, würden wir beim Ölpreis nicht einfach auf das niedrige Ausgangsniveau zurückfallen.. --- Das mit dem sicheren Hafen hat auch etwas mit dem politischen System der Schweiz zu tun, für das ich sehr viele Sympathien hege. Mir gefallen der gelebte Liberalismus und die basisdemokratischen Entscheide. Wenn Leute die Entscheide fällen, bekommen sie eine Idee davon, was etwas kostet. Das führt zu besseren Entscheidungen und weniger Staatsschulden..
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24.03.26 - 20:03
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AKTIEN IM FOKUS: US-Softwaretitel schwach - Bericht schürt wieder KI-Sorgen (DPA-AFX)
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Die Aktien von US-Softwareunternehmen haben am Dienstag unter erneut aufflammenden Sorgen über einen Bedeutungsverlust durch den zunehmenden Einsatz von KI gelitten.. --- Einem Bericht des renommierten Tech-Branchenblatts "The Information" zufolge, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, entwickelt die Cloud-Computing-Sparte AWS von Amazon einen KI-Agenten. Dieser soll demnach einige Funktionen in den Bereichen Vertrieb, Geschäftsentwicklung und anderen Abteilungen automatisieren, die von den umfassenden Stellenstreichungen des Technologieriesen betroffen waren, und einen Teil der Arbeitslast von Tausenden technischer Spezialisten in Bereichen wie Cybersicherheit und Servernetzwerke übernehmen. Bereits in den vergangenen Monaten hatten neue Werkzeuge von KI-Spezialisten wie Anthropic Bedenken hinsichtlich der Wachstumsaussichten etablierter Softwareunternehmen geschürt. Seit Jahresbeginn stehen bei diesen durch die Bank prozentual zweistellige Kursverluste zu Buche..
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24.03.26 - 16:33
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EU verschiebt Verbotsplan für russische Ölimporte (DPA-AFX)
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Nach Beginn des Iran-Kriegs verschiebt die EU-Kommission die Präsentation von Plänen für ein vollständiges und dauerhaftes Verbot von russischen Ölimporten. Die ursprünglich für den 15. April geplante Vorlage wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, wie aus einer Terminübersicht zu geplanten Initiativen der Brüsseler Behörde hervorgeht. Wann die Maßnahmen stattdessen vorgestellt werden sollten, ließ eine Sprecherin auf Nachfrage offen. Auch Gründe für die Verschiebung nannte sie nicht.. --- Na sowas..
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24.03.26 - 15:06
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S&P Global: Aktivität in US-Wirtschaft im März verlangsamt (Dow Jones)
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Die Aktivität in der US-Wirtschaft hat sich laut einer Umfrage von S&P Global im März verlangsamt. Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel auf 51,4 von 51,9 Punkten im Vormonat... --- Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes erhöhte sich auf 52,4 von 51,6 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten einen Stand von 51,6 erwartet. Der Index für den Servicesektor ging zurück auf 51,1 von 51,7 Punkten. Hier hatte die Prognose auf 51,5 gelautet.. --- Chefökonom Chris Williamson sprach von einer "unwillkommenen Kombination aus langsamerem Wachstum und steigender Inflation nach dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten."
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24.03.26 - 14:45
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Vom Krieg zur Krise: Warum das Ende der Kämpfe erst der Anfang sein könnte (DZ Bank)
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In unserem neuen Hauptszenario gehen wir davon aus, dass dies, in Kombination mit den Einschränkungen in der Öl- & Gasförderung, die nach den Angriffen der vergangenen Woche entstanden sind, zu einem anhaltend hohen Energiepreisen führt. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass auch die Lieferkettenstörungen bei anderen Gütern (Helium/ Düngemittel) sich nicht schnell legen, so dass auch an dieser Front Inflationsgefahren lauern. In der Eurozone rechnen wir nun mit einem kurzfristigen Anstieg der Inflation auf über 3% --- Für die EZB ergibt sich somit die Notwendigkeit, den Leitzinserhöhungszyklus, der eigentlich erst für Mitte des kommenden Jahres angesetzt war, deutlich früher zu starten: Wir rechnen in diesem Jahr mit Zinserhöhungen im Umfang von 50 Basispunkten. Auch in den USA wird der Druck auf die Fed zunehmen --- An den Finanzmärkten ist zunächst mit anhaltend hoher Volatilität zu rechnen, insbesondere solange nicht klar ist, ob es nun zu einem nachhaltigen Ende der Kampfhandlungen kommt oder nicht..
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24.03.26 - 14:06
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Öl: Saudi-Arabien & VAE prüfen Kriegseintritt – 100 Dollar sind nur der Anfang (Wallstreet-Online)
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Die Lage am Ölmarkt spitzt sich dramatisch zu: Laut einem Bericht des Wall Street Journal erwägen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) einen Kriegseintritt gegen den Iran – da ihre Volkswirtschaften durch die andauernden Angriffe und die faktische Sperrung der Straße von Hormus zunehmend unter Druck geraten. Konkrete Schritte hat noch keines der beiden Länder unternommen, doch der Druck wächst, während Teheran weiterhin die Energieinfrastruktur der Region ins Visier nimmt.. --- Trotzdem warnt Chevron-CEO Mike Wirth, dass das Schlimmste noch nicht eingepreist sei. "Es gibt sehr reale, konkrete Auswirkungen der Sperrung der Straße von Hormus, die sich weltweit und im gesamten System bemerkbar machen und die meiner Meinung nach noch nicht vollständig in den Öl-Terminkurven eingepreist sind", sagte Wirth auf der CERAWeek-Konferenz in Houston. Der Markt handele auf Basis "spärlicher Informationen" – das physische Angebot sei deutlich knapper, als die Terminkontrakte vermuten ließen..
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