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31.03.26 - 11:54
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Nahost-Krieg treibt Inflation in Eurozone deutlich - EZB unter Druck (Cash)
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Die Preise im Euroraum sind mit Beginn des Nahost-Kriegs massiv gestiegen und nähren neue Inflationssorgen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im März um durchschnittlich 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Experten hatten mit 2,6 Prozent gerechnet, nach 1,9 Prozent im Februar. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an, die als optimal für die Wirtschaft im Währungsraum gilt. Damit steigt der Druck auf die EZB, bei ihrer nächsten Sitzung Ende April über eine Erhöhung des Leitzinses nachzudenken.. --- Inzwischen wird die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsanstieg um 0,25 Prozent im April an den Finanzmärkten mit rund 57 Prozent taxiert.. --- «Die massiv gestiegenen Energiepreise haben die Inflation im März nach oben katapultiert», sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. «Spätestens im Mai dürfte sie über drei Prozent liegen, sofern der Krieg nicht schnell endet.»
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31.03.26 - 11:39
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Windräder an Land gefragt - Interesse an großen Solaranlagen auf Dächern gering (Reuters)
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Die Nachfrage nach neuen Windrädern an Land ist in Deutschland ungebrochen hoch, während das Interesse an großen Solaranlagen auf Dächern schwächelt. Dies geht aus den Ergebnissen der jüngsten Ausschreibungsrunden vom 1. Februar hervor, die die Bundesnetzagentur am Dienstag in Bonn veröffentlichte. Die Ausschreibung für Windenergie an Land war demnach stark überzeichnet. Bei einer ausgeschriebenen Menge von rund 3450 Megawatt (MW) wurden Gebote für fast 7900 MW eingereicht. Der hohe Wettbewerb drückte die Preise. Der durchschnittliche Zuschlagswert sank auf 5,54 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) von 6,06 ct/kWh in der Vorrunde. "Die Zuschlagswerte sanken abermals deutlich", sagte Behördenchef Klaus Müller. Dies sei der geringste Wert seit der Ausschreibung im Februar 2018...
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30.03.26 - 14:13
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Deutsche HVPI-Inflation steigt im März auf 2,7 Prozent (Dow Jones)
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stieg der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent und lag um 2,8 (Februar: 2,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg um 1,2 Prozent und eine Jahresteuerungsrate von 2,8 Prozent prognostiziert.. --- Der nationale deutsche Verbraucherpreisindex erhöhte sich auf Monatssicht um 1,1 Prozent und stieg auf Jahressicht um 2,7 (1,9) Prozent. Erwartet worden waren ein monatlicher Preisanstieg um 1,2 Prozent und eine Jahresteuerung von 2,7 Prozent..
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28.03.26 - 16:08
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Energie: Globale Produktionsausfälle verschärfen die Versorgungsrisiken (SG)
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Zu den massiven Angebotsausfällen durch die Schließung der Straße von Hormus kommen nun noch beträchtliche Exportausfälle aus Russland hinzu. Laut Angaben von Reuters sind derzeit rund 40% der Exportkapazitäten in Russland lahmgelegt. Grund hierfür sind intensivierte Drohnenangriffe der Ukraine auf die Ölhäfen Primorsk und Ust-Luga an der Ostsee sowie den Hafen Noworossijsk am Schwarzen Meer. Seit Ende Januar ist die Druschba-Pipeline geschlossen, durch die russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei transportiert wurde.. --- Die Ausfälle summieren sich laut Reuters auf rund 2 Mio. Barrel pro Tag und sind damit die größten in der jüngeren Geschichte Russlands.. --- US-Energieunternehmen optimistischer, jedoch keine deutliche Ausweitung der Ölbohrungen.. --- Schäden an Katars LNG-Verflüssigungsanlagen unterstützen Gaspreise längerfristig..
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28.03.26 - 15:58
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Edelmetalle: Goldprognose steigt, andere Metalle bleiben unter Druck (SG)
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Wir haben auch unserer Goldpreisprognose im Zuge der jüngsten Entwicklungen angepasst. Überraschend mag aber sein, dass wir unsere Preisprognose zu Ende dieses und nächsten Jahres angehoben haben – von 4.900 USD je Feinunze auf 5.000 USD je Feinunze Ende dieses Jahres und von 4.800 USD je Feinunze auf 5.200 USD je Feinunze Ende nächsten Jahres.. --- Wir glauben also offensichtlich nicht daran, dass der jüngst, durchaus beträchtliche Rücksetzer nachhaltig ist. Zum einen gehen wir in unserem Hauptszenario davon aus, dass der Krieg im Iran im Frühjahr endet. Dies dürfte zu einer Korrektur der zuletzt recht weit gelaufenen Zinserhöhungserwartungen für die USA führen.. --- Türkische Zentralbank verkauft bzw. tauscht Gold gegen Fremdwährungen.. --- Prognoserevisionen auch bei Silber, Platin und Palladium..
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28.03.26 - 11:33
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Dobrindt spricht sich für KI-Kameras an Bahnhöfen aus (DPA-AFX)
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Diese müsse in der Lage sein, biometrische Gesichtserkennung durchzuführen, Waffen und verdächtiges Verhalten zu erkennen und die Polizei frühzeitig zu warnen. "Die Technik kann das heute, sie muss dann allerdings auch zum Einsatz kommen", sagte der Minister. Mit Blick auf die biometrische Gesichtserkennung wolle die Regierung die notwendigen Gesetzesänderungen schaffen, damit die entsprechenden Befugnisse geschaffen würden. Flächendeckend ist der Einsatz von Kameras mit biometrischer Gesichtserkennung an Bahnhöfen nicht erlaubt, in einzelnen Bundesländern aber schon..
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28.03.26 - 08:30
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Der große Fernandes-Neubauer-HateAid-Hayali-Flachfake (Tichys Einblick)
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Selten gab es eine derart durchsichtige und zusammengestümperte politmediale Kampagne wie im Fall der angeblichen „Deepfakes“ von Collien Fernandes. In Wirklichkeit geht es um viel Geld und Deutungshoheit. Dafür treten die Wohlgesinnten den Rechtsstaat mit Freuden in die Tonne...
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28.03.26 - 06:12
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US-Raffinerien kritisieren höhere Biokraftstoff-Quoten (Cash)
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Die US-Raffineriebranche hat die Regierung von Präsident Donald Trump wegen der Anordnung kritisiert, dem Benzin und Diesel mehr Biokraftstoffe beizumischen... --- Dieser Schritt werde die wegen des Krieges im Iran ohnehin schon hohen Spritpreise weiter in die Höhe treiben, teilte der Branchenverband AFPM am Freitag mit. Es sei rätselhaft, dass die Umweltbehörde EPA eine Regelung erlasse, die die Situation für die Verbraucher noch deutlich verschlimmern werde, sagte AFPM-Chef Chet Thompson. «So sieht Energiedominanz nicht aus.» Die Kritik offenbart ein seltenes Zerwürfnis zwischen dem Weissen Haus und der Ölindustrie. Landwirte und Produzenten von Biokraftstoffen begrüssten dagegen die Entscheidung der EPA..
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