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27.01.26 - 14:27
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ROUNDUP: UnitedHealth geht auf Schrumpfkurs - Erster Umsatzrückgang seit 1989 (DPA-AFX)
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Der US-Krankenversicherer UnitedHealth rechnet nach einer Krise mit dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als 30 Jahren. Das Unternehmen soll weniger Kunden bedienen und weniger einnehmen, aber mehr Gewinn erwirtschaften. Dazu soll die Zahl der Versicherten ebenso schrumpfen wie die Präsenz der Dienstleistungstochter Optum in den USA. Außerdem will das Management Geschäftsteile im Ausland veräußern, wie der Konzern am Dienstag in Eden Prairie (US-Bundesstaat Minnesota) mitteilte.. --- Der Aktienkurs der Unitedhealth-Group brach vorbörslich um mehr als 16% ein. Das lag aber nicht an den Geschäftszahlen, sondern vor allem an einer staatlichen Entscheidung, der auf der gesamten Branche lastete. So hatte die zuständige Bundesbehörde Centers for Medicare & Medicaid Services angekündigt, die Zahlungen an private Medicare-Versicherungen für die von den Konzernen betreuten sogenannten Advantage-Pläne im nächsten Jahr um lediglich 0,09 Prozent zu erhöhen..
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27.01.26 - 14:18
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Puma: Anta Sports zahlt 35 Euro pro Aktie – wie geht es weiter? (Der Aktionaer)
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Puma hat einen neuen Großaktionär. Anta Sports übernimmt den 29-prozentigen Anteil von der französischen Milliardärsfamilie Pinault. Dafür legt Anta 1,5 Milliarden Euro auf den Tisch. Je Aktie sind dies 35 Euro, wie Anta Sports am Dienstag in Hongkong mitteilte... --- Anta Sports betonte in der Mitteilung allerdings, dass es derzeit keine Übernahmepläne gibt...
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26.01.26 - 17:36
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Sinkende Strom- und Gaspreise 2026? Ein Lehrstück über Pressemitteilungen und investigativen Journalismus (Boersentreff)
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Zum Jahresende 2025 haben unsere Qualitäts-Leitmedien wie unter anderen "Die Zeit" erfreuliche Schlagzeilen verbreitet: "Bundesnetzagentur rechnet 2026 mit stabilen Strompreisen (Die Zeit, 27.12.25): Im kommenden Jahr könnten die Strompreise in Deutschland stabil bleiben oder sogar sinken, sagt Behördenchef Klaus Müller. Die Gasversorgung sei trotz Kälte gesichert.." Der europäische Gaspreis-Future TTF hat sich innerhalb von einem Monat von etwa 28 EUR/MWh auf derzeit 40 EUR/MWh erhöht. Ein kalter Winter und weniger als üblich gefüllte Gasspeicher trugen dazu bei. Derzeit sind die deutschen Gasspeicher im Durchschnitt noch zu 38% gefüllt, an kalten Tagen lässt sich anhand der Bundenetzagentur-Daten feststellen, dass der Speicherstand um 1% sinkt. Auch in den USA steigen die Gaspreise wegen extremer Kaltwetterprognosen. Damit verbunden ist sicherlich auch ein steigender Gasverbrauch in den USA und eine möglicherweise eingeschränkte Förderung, wobei 25% der europäischen LNG-Gasimporte aus den USA kommt. Die europäischen Gaspreise bleiben insbesondere bei einem weiterhin strengen Winter gut unterstützt! Zurück zum Strompreis: Dr. Christoph Canne hat für Apollo-News die angeblichen Erfolgsmeldungen von stabilen deutschen Strompreisen analysiert: "Die Netzentgelte steigen im Szenario der von der Ampelregierung gesetzten energiewirtschaftlichen Planung von heute rund 11 auf etwa 25 Cent pro kWh im Jahr 2035. Der Haushaltsstrompreis klettert dadurch – preisindiziert – auf etwa 50 Cent. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass die Strompreise in diesem Jahr angeblich nicht steigen, sondern sogar fallen sollen. Die Antwort ist einfach – und ernüchternd: durch massive Subventionen. Die Kosten werden lediglich verschoben – von der Stromrechnung auf die Steuerrechnung." Ein Hoch auf den investigativen Journalismus, Pressemitteilungen abschreiben kann jeder! https://apollo-news.net/wie-strommrchen-entstehen-die-groe-lge-vom-billigen-strom-und-die-30-milliarden-euro-wahrheit/
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26.01.26 - 14:54
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US-Aufträge für langlebige Güter steigen im November (Dow Jones)
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Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im November überraschend stark gestiegen. Wie das US-Handelsministerium berichtete, erhöhten sich die Orders gegenüber dem Vormonat um 5,3 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 4,5 Prozent gerechnet. Der Rückgang im Vormonat wurde auf 2,1 (vorläufig: 2,2) Prozent nach oben revidiert...
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26.01.26 - 13:06
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Wochenausblick Rohstoffe: Gold und seine Nachfragekomponenten (SG)
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Gold eilt dieses Jahr weiter von Rekord zu Rekord: Das gelbe Edelmetall verteuerte sich diese Woche um 7% und liegt in Schlagdistanz zur Marke von 5.000 USD je Feinunze. Die Suche nach einem sicheren Hafen ist und bleibt der wichtigste Treiber. Die Bestände stiegen am stärksten in den USA, aber auch in Asien war das Kaufinteresse hoch. Auch der sogenannte offizielle Sektor, zu dem die Zentralbanken sowie andere öffentliche Gruppen wie Staatsfonds gehören, hat kräftig gekauft. Wir gehen davon aus, dass im laufenden Jahr die Investmentnachfrage die wichtigste Stütze für den Goldmarkt bleibt. Kurzfristig könnte die Rally jedoch eine Verschnaufpause einlegen, da eine Zuspitzung der Grönland-Frage vorerst abgewendet scheint.. --- Am Ölmarkt sorgten zudem Produktionsausfälle und eine Aufwärtsrevision der Nachfrageprognose durch die Internationale Energieagentur (IEA) für weiteren Auftrieb. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass sich der Preis für ein Barrel Brentöl nachhaltig bei 65 USD einpendelt..
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26.01.26 - 12:49
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Gaspreise durch US- Kaltwetterprognosen deutlich höher (SG)
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Der US-Erdgaspreis ist in den vergangenen vier Tagen um bis zu 80% auf das höchste Niveau seit Ende 2022 gestiegen. Grund hierfür sind extreme Kaltwetterprognosen in den Vereinigten Staaten, die die Nachfrage weiter erhöhen würden und das Angebot aufgrund der daraus resultierenden Disruptionen im Süden der USA zurückgehen könnte. Laut eines Berichts der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde der USA wird ein Wintersturm erwartet, der von Freitag bis Sonntag durch Texas ziehen soll. Auf Texas entfallen laut EIA-Daten knapp 29% der gesamten US-Erdgasproduktion.. --- Der europäische Erdgas-Referenzpreis TTF stieg in dieser Woche weiter und erreichte gestern mit knapp 42 EUR je MWh ein 7-Monatshoch. Da die EU etwas mehr als ein Viertel ihrer Gasimporte aus den USA bezieht, hat die Angst vor möglichen Angebotsausfällen auch Preisauswirkungen hierzulande. Durch die aktuell niedrigen (und angesichts der kalten Temperaturen stark fallenden) Gasfüllstände könnte sich die Nervosität an den Märkten erhöhen..
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26.01.26 - 11:21
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ROUNDUP/Deutschland: Ifo-Geschäftsklima stagniert - ′Wirtschaft ohne Schwung′ (DPA-AFX)
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Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresbeginn nicht verbessert. Im Januar verharrte das Ifo-Geschäftsklima bei 87,6 Punkten, wie das Münchner Forschungsinstitut am Montag in München mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Anstieg auf 88,2 Punkte gerechnet. "Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest das Ergebnis der Umfrage. Der Erwartungsindikator trübte sich etwas ein. Er fiel um 0,2 Punkte auf 89,5 Punkte. Der Indikator zur aktuellen Lage verbesserte sich geringfügig. Er stieg um 0,1 Punkte auf 85,7 Punkte...
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26.01.26 - 10:27
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Märkte: Japan deutet gemeinsames Eingreifen am Devisenmarkt mit USA an (Handelsblatt)
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Nach den „Rate Checks“ gibt es Spekulationen um ein koordiniertes Eingreifen am Devisenmarkt. Japans Finanzministerin Katayama sieht Dringlichkeit... --- Der Yen-Kurs stieg zuletzt auf ein Dreimonatshoch zum Dollar. Dafür sorgten etwa steigende Renditen für japanische Staatsanleihen. Dadurch zogen japanische Investoren Kapital aus den USA ab und schichteten es in heimische Märkte um. Die Rendite von Staatsanleihen mit sehr langen Laufzeiten von 30 bis 40 Jahren stieg zeitweise deutlich über vier Prozent. „Der Grund hierfür dürfte vor allem in der Sorge über eine zu lockere Haushaltspolitik liegen, da in Japan bald Neuwahlen bevorstehen“, sagte Commerzbank-Experte Erik Liem.. --- Die japanische Staatsverschuldung liegt derzeit bei etwa 240% zum BIP und jetzt steigen die Zinsen für Staatsanleihen rapide nach oben...
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25.01.26 - 12:01
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Sell America: Sollten Europäer den Verkauf von US-Wertschriften als Druckmittel nutzen? (Cash)
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Im Streit um Grönland verkaufen der dänische und schwedische Pensionsfonds US-Staatsanleihen im Wert von Milliarden... --- US-Finanzminister Scott Bessent hält Sorgen vor einem Ausverkauf von US-Staatsanleihen nach dem angekündigten Ausstieg eines dänischen Pensionsfonds für unbegründet. «Die Investitionen Dänemarks in US-Staatsanleihen sind, wie Dänemark selbst, irrelevant», sagte Bessent..
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