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21.04.26 - 13:23
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Deutschland vs. China - Wohlstandsgewinn geht vor ideologischen Utopien! (Boersentreff)
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Der Anteil von E-Autos in China liegt bei den Neuzulassungen bei 60% (in DE kommen wir auf etwa 20%). Wie wird der Strom in China produziert, welcher die E-Autos antreibt? Zu fast 60% mit Kohlestrom! Die Chinesen handeln nicht ideologisch getrieben, sie handeln langfristig nach wirtschaftlichen Maßstäben! Die deutsche Verbrennertechnik konnten die Chinesen nicht übertrumpfen, aber das E-Auto können sie inspiriert von Elon Musk´s Tesla- Erfolgen mit Innovationen am Weltmarkt absetzen. Eine BYD oder CATL sind gute Bestandteile für ein langfristiges Depot. Die chinesischen Lieferketten für ein E-Auto sind alle in China vorhanden und eine BYD baut möglichst viel selbst: Batterie, Chips, Antrieb, selbst die typischen Zulieferer- Teile wie Interieur und Sitze bauen sie teilweise selbst. Man beachte den Unterschied zur deutschen KFZ-Industrie, wo alles ausgelagert wurde und man mit den Zulieferern teilweise erbitterte Kämpfe um Cent- Beträge bei Teilen geführt hat. Viele der Letzteren mussten deshalb in Insolvenz gehen. Die deutschen KFZ-Manager handelten nach kurzfristigen Maßstäben um den Gewinn zu treiben, die chinesischen KFZ-Manager haben den langfristigen Horizont im Blick und nicht den kurzfristigen Bonus. Nach dem 2. Weltkrieg bis in die 90er Jahre war die deutsche Einstellung eine andere als heute, die Prioritäten von Politik und Wirtschaft waren im Gegensatz zu heute auf Wohlstandsgewinn ausgerichtet. Während wir uns in Deutschland auf eine instabile und teure Flatterstrom- Versorgung einlassen und uns von französischen Atomstrom abhängig machen, ist China darauf bedacht, seine Energieversorgung breit aufzustellen, wobei derzeit massiv in Atomstrom investiert wird. Kohlestrom bildet mit 60% das Rückgrat der Versorgung, wobei 90% der Kohle im eigenen Land abgebaut wird. Autarkie wird in China geschätzt und die derzeitige Ölkrise trifft China im Gegensatz zur EU nicht wirklich, auch weil man den Russen weiterhin Öl abkaufen möchte. Wohlstandsgewinn geht vor ideologischen Utopien!
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21.04.26 - 09:01
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Im Fokus Luftfahrt: Höhenverlust durch Geopolitik? (Helaba)
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Der Irankrieg sorgt bereits in Teilen der Welt für Kerosinengpässe und lässt entsprechende Sorgen auch in Deutschland aufkeimen. Für die Branche käme dies zur Unzeit. Das Umsatzvolumen befindet sich noch unter dem Vorpandemie-Niveau und das Wachstum 2026 wäre gefährdet.. --- Für Europa liegen die kurzfristigen Möglichkeiten zur Kerosinabsicherung primär in alternativen Lieferländern. Global muss sich die Luftfahrt hingegen auf ein niedrigeres Wachstum einstellen. Die durch eine fortwährende Blockade der Straße von Hormus entstehenden Engpässe wären zu gravierend, um kompensiert zu werden..
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20.04.26 - 11:10
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Gold: Trendwende bei den Gold- ETFs? (SG)
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Das Abwärtspotenzial für die Preise wird dadurch limitiert, dass nahezu keine Zinssenkung der Fed bis zum Jahresende mehr eingepreist ist. Solange der Markt nicht damit beginnt, eine Zinserhöhung der US-Notenbank ernsthaft in Erwägung zu ziehen – bislang gibt es dafür keine Anzeichen – dürfte der Goldpreis kaum weiter fallen. Rückenwind gab es zuletzt wieder seitens der ETF-Anleger, die das niedrigere Preisniveau offenbar zum Einstieg nutzen. Die von Bloomberg erfassten Gold-ETFs verzeichneten seit Anfang April bis Ende letzter Woche Netto-Zuflüsse von 25 Tonnen.. --- Schon im letzten Jahr war China mit 133 Tonnen Netto-Zuflüssen ein wesentlicher Treiber der ETF-Nachfrage. Nur die Gold-ETFs in den USA verzeichneten noch stärkere Zuflüsse...
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20.04.26 - 11:04
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Ölmarkt: Widersrüchliche Signale bei Ölvorräten (SG)
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Die Internationale Energieagentur (IEA) hat in ihrem Monatsbericht die Prognose für die Ölnachfrage in diesem Jahr nach unten revidiert. Sie erwartet nun keinen Anstieg mehr, sondern einen leichten Rückgang der weltweiten Nachfrage. Grund hierfür ist eine kräftige Abwärtsrevision der Prognose im laufenden Quartal um 1,9 Mio. Barrel pro Tag. Der Nachfragerückgang konzentriert sich vor allem auf die Produktsegmente LPG, Naphtha und Ethan, die als Vorprodukte in der petrochemischen Industrie verwendet werden und besonders von den Lieferunterbrechungen betroffen sind.. --- Für das laufende Quartal zeichnet sich ein Angebotsdefizit von rund 5 Mio. Barrel pro Tag ab, wenn man die aktuelle OPEC-Produktion dem von der IEA geschätzten Bedarf an OPEC-Öl gegenüberstellt. Die Lage am Ölmarkt bleibt somit äußerst prekär, solange die Straße von Hormus geschlossen bleibt.. --- China stockte auch im März die Ölvorräte weiter auf..
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20.04.26 - 10:59
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Edelmetalle: Silver Institute sieht Abschwächung der Silbernachfrage (SG)
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Das Silver Institute hat in Zusammenarbeit mit Metals Focus neue Prognosen zum Silbermarkt veröffentlicht. Der Markt soll in diesem Jahr das sechste Jahr in Folge ein Angebotsdefizit aufweisen, das mit 46,3 Mio. Unzen auch etwas größer ausfallen soll als im Vorjahr. Die Silbernachfrage soll dabei um 1,6% auf 1.112,6 Mio. Unzen fallen. Dazu trägt die industrielle Nachfrage mit einem Rückgang um 2,7% bei, vor allem weil die Nachfrage bei elektrischen und elektronischen Anwendungen knapp 6% niedriger ausfallen soll. Besonders stark fällt dabei der erwartete Rückgang um 19% bei der Photovoltaik aus.. --- Die Aussichten für den Silberpreis sind zwar weiterhin positiv, der Ausblick hat aber erste Kratzer bekommen. Der Silberpreis dürfte zwar weiter steigen, aber bei weitem nicht mehr mit dem Tempo der letzten 12 Monate. Wir erwarten einen Silberpreis von 90 USD je Feinunze am Jahresende..
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19.04.26 - 23:30
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Abwehr ballistischer Raketen: Selenskyj macht Druck wegen Europas gefährlicher Schwachstelle (N-TV)
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Russland setzt bei Angriffen auf die Ukraine jährlich Hunderte ballistische Raketen ein. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, sie abzufangen. In Europa wird vor allem das US-Flugabwehrsystem Patriot genutzt. Doch davon gibt es - genau wie in der Ukraine - zu wenige. Kiew fordert eine eigene Produktion.. --- Der Hersteller der ukrainischen Flamingo-Marschflugkörper, Fire Point, hatte der Nachrichtenagentur Reuters in diesem Monat mitgeteilt, er verhandle mit europäischen Unternehmen über die Einführung eines neuen, kostengünstigen Luftabwehrsystems im kommenden Jahr. Zuletzt hatte Fire Point mit dem deutschen Hersteller Diehl Defence eine Technologiepartnerschaft vereinbart.. --- Teilen sich jetzt von der Leyen und Selenskyj die EU- Präsidentschaft?
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19.04.26 - 19:30
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Polizei meldet Rekordzahlen: Ermittlungen wegen Politikerbeleidigung erreichen Höchststand (Apollo News)
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Die Zahl der polizeilichen Ermittlungen wegen Beleidigungen von Politikern in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach aktuellen Daten aus den Polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) der Länder, über die zunächst die Welt berichtete, wurden im Jahr 2025 insgesamt 4.792 Verstöße gegen Paragraf 188 des Strafgesetzbuchs registriert. Damit setzt sich ein deutlicher Anstieg fort: 2024 waren noch 4.439 Fälle erfasst worden, 2023 lag die Zahl bei lediglich 2.598..
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19.04.26 - 19:03
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Industrie will von Merz ′großen Wurf, keine Flickschusterei′ (DPA-AFX)
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Zum Start der Hannover Messe hat die Industrie spürbare Reformen gefordert, um den Standort Deutschland zukunftsfest zu machen. "Es braucht jetzt einen großen Wurf, keine Flickschusterei", sagte Gunther Kegel, Präsident des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI, bei der Eröffnungsfeier der Messe, an der auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) teilnahm. Nötig, so Kegel, seien niedrigere Steuern, ein schlankerer Sozialstaat, Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und endlich ein spürbarer Bürokratieabbau..
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18.04.26 - 19:15
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Bye-bye TV-News: US-Wähler setzen auf Influencer statt auf Nachrichten (Heise)
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Eine Studie zeigt, wie rasant klassische Medien in den USA an Boden verlieren. Podcaster wie Joe Rogan und Late-Night-Talker übernehmen das Informationsmonopol... --- Eine Analyse des Reuters-Instituts zur internationalen Nachrichtennutzung offenbarte für Deutschland voriges Jahr eine andere Lage. Tagesschau, heute & Co. haben demnach hier den 1. Rang bei der Bedeutung zum Stillen des Informationshungers über aktuelle Ereignisse gegenüber Online-Quellen nebst Social Media zurückerobert..
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18.04.26 - 17:36
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Ganz Klar nachholbedarf: Deutsche Bahn will für 20 Milliarden Euro Bahnhöfe sanieren (FAZ)
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Der Bahn zufolge sollen dieses Jahr mehr als 1.000 Stationen modernisiert werden. Zudem werden bis 2030 in ganz Deutschland 710 Bahnhöfe grundlegend renoviert, 130 Bahnhöfe sollen es allein noch 2026 sein. Hauptaugenmerk soll auf der Verschönerung der Empfangsgebäude liegen.. --- Insbesondere im ländlichen Raum wurden die Gebäude schon lange verkauft, zum Teil an die jeweiligen Gemeinden!
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18.04.26 - 17:16
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USA: Streitkräfte setzen Seeblockade weiter durch (DPA-AFX)
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Das US-Militär setzt nach eigenen Angaben die Seeblockade in der Straße von Hormus und in der Nähe der Meerenge weiter durch. Seit Beginn der Maßnahme hätten 23 Schiffe auf Anweisung der US-Streitkräfte ihren Kurs geändert oder seien umgekehrt, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Die Seeblockade richtet sich gegen Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel...
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18.04.26 - 13:12
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ROUNDUP: USA lockern erneut Sanktionen auf russisches Öl (DPA-AFX)
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Die USA lockern angesichts der im Iran-Krieg gestiegenen Energiepreise ein weiteres Mal für einige Wochen Sanktionen auf russisches Öl. Der Verkauf und die Lieferung von russischem Öl, das bis zur Nacht auf Freitag auf Schiffe geladen wurde, ist bis zur Nacht auf den 16. Mai (US-Ostküstenzeit) von US-Verboten ausgenommen, wie eine Behörde des US-Finanzministeriums mitteilte. Die USA versuchen damit erneut, globale Energiemärkte zu beruhigen..
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18.04.26 - 10:36
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Situation verschärft sich erneut: Iran macht Straße von Hormus wieder dicht - Ölpreise im Fokus (Finanzen.net)
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Der Iran hat die am Vortag angekündigte Öffnung der Straße von Hormus wieder zurückgenommen. Als Grund wird die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA genannt... --- Auch nach der Ankündigung vom Freitag war in der für den globalen Energiehandel wichtigen Straße von Hormus eine rasche Normalisierung des Schiffsverkehrs nach Einschätzung von Datenanbietern und Branchenbeobachtern nicht in Sicht. Wie der Sender CNN unter Berufung auf Verkehrsdaten berichtet, passierten nach der kurzen offiziellen Freigabe durch Teheran lediglich fünf Frachtschiffe und ein leeres Kreuzfahrtschiff die Meerenge, jedoch keine Öltanker. Nach Einschätzung von John-Paul Rodriguez, Experte für Seeschifffahrt an der Texas A&M University, hielten widersprüchliche Statusmeldungen Reedereien von der Durchfahrt ab..
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