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24.03.26 - 23:06
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Iran-Krieg: USA legen 15-Punkte-Plan für Ende des Krieges vor (RND)
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Seit gut drei Wochen dauert der Iran-Krieg an, die wirtschaftlichen Folgen für die Welt sind gravierend. Das Weiße Haus soll laut Berichten Teheran nun einen neuen Lösungsvorschlag unterbreitet haben... --- Dem israelischen Sender N12 zufolge soll der Iran dabei unter anderem zustimmen, niemals nach Atomwaffen zu streben. Zudem müsse der Bestand an angereichertem Uran an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) abgegeben werden.. --- „Axios“ berichtete, der US-Sondergesandte Steve Witkoff habe Präsident Donald Trump berichtet, dass die Iraner bei mehreren zentralen Punkten zugestimmt hätten..
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24.03.26 - 22:48
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Staatliches Depot kommt: Altersvorsorgereform: Viele Änderungen auf den letzten Metern (Das Investment)
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Union und SPD haben sich auf Details für die neue, staatlich geförderte private Altersvorsorge als Nachfolge auf die Riester-Rente geeinigt. Das teilten Finanzpolitiker beider Fraktionen heute (24. März) mit. Die Änderungen kommen quasi auf den letzten Drücker, denn das sogenannte Altersvorsorgereformgesetz soll bereits am Freitag dieser Woche im Bundestag beschlossen werden.. --- Außerdem neu ist, dass auch Selbstständige die Möglichkeit zur Vorsorge mit Förderung bekommen sollen.. --- Für Menschen, die nur wenig ansparen können, soll es höhere Zuschüsse geben als bisher geplant. In Zukunft soll es für jeden eingezahlten Euro bis jährlich 360 Euro 50 Cent vom Staat geben. Für jeden eingezahlten Euro zwischen 360 und 1.800 Euro dann 25 Cent. Die maximale Grundzulage steigt damit auf 540 Euro jährlich.. --- Ab Januar 2027 sollen die neuen Vorsorgeangebote, zu der auch unverändert Produkte mit 100- und 80-prozentiger Garantie zählen, dann abgeschlossen werden können..
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24.03.26 - 15:06
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S&P Global: Aktivität in US-Wirtschaft im März verlangsamt (Dow Jones)
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Die Aktivität in der US-Wirtschaft hat sich laut einer Umfrage von S&P Global im März verlangsamt. Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel auf 51,4 von 51,9 Punkten im Vormonat... --- Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes erhöhte sich auf 52,4 von 51,6 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten einen Stand von 51,6 erwartet. Der Index für den Servicesektor ging zurück auf 51,1 von 51,7 Punkten. Hier hatte die Prognose auf 51,5 gelautet.. --- Chefökonom Chris Williamson sprach von einer "unwillkommenen Kombination aus langsamerem Wachstum und steigender Inflation nach dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten."
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24.03.26 - 14:45
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Vom Krieg zur Krise: Warum das Ende der Kämpfe erst der Anfang sein könnte (DZ Bank)
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In unserem neuen Hauptszenario gehen wir davon aus, dass dies, in Kombination mit den Einschränkungen in der Öl- & Gasförderung, die nach den Angriffen der vergangenen Woche entstanden sind, zu einem anhaltend hohen Energiepreisen führt. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass auch die Lieferkettenstörungen bei anderen Gütern (Helium/ Düngemittel) sich nicht schnell legen, so dass auch an dieser Front Inflationsgefahren lauern. In der Eurozone rechnen wir nun mit einem kurzfristigen Anstieg der Inflation auf über 3% --- Für die EZB ergibt sich somit die Notwendigkeit, den Leitzinserhöhungszyklus, der eigentlich erst für Mitte des kommenden Jahres angesetzt war, deutlich früher zu starten: Wir rechnen in diesem Jahr mit Zinserhöhungen im Umfang von 50 Basispunkten. Auch in den USA wird der Druck auf die Fed zunehmen --- An den Finanzmärkten ist zunächst mit anhaltend hoher Volatilität zu rechnen, insbesondere solange nicht klar ist, ob es nun zu einem nachhaltigen Ende der Kampfhandlungen kommt oder nicht..
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24.03.26 - 14:06
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Öl: Saudi-Arabien & VAE prüfen Kriegseintritt – 100 Dollar sind nur der Anfang (Wallstreet-Online)
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Die Lage am Ölmarkt spitzt sich dramatisch zu: Laut einem Bericht des Wall Street Journal erwägen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) einen Kriegseintritt gegen den Iran – da ihre Volkswirtschaften durch die andauernden Angriffe und die faktische Sperrung der Straße von Hormus zunehmend unter Druck geraten. Konkrete Schritte hat noch keines der beiden Länder unternommen, doch der Druck wächst, während Teheran weiterhin die Energieinfrastruktur der Region ins Visier nimmt.. --- Trotzdem warnt Chevron-CEO Mike Wirth, dass das Schlimmste noch nicht eingepreist sei. "Es gibt sehr reale, konkrete Auswirkungen der Sperrung der Straße von Hormus, die sich weltweit und im gesamten System bemerkbar machen und die meiner Meinung nach noch nicht vollständig in den Öl-Terminkurven eingepreist sind", sagte Wirth auf der CERAWeek-Konferenz in Houston. Der Markt handele auf Basis "spärlicher Informationen" – das physische Angebot sei deutlich knapper, als die Terminkontrakte vermuten ließen..
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24.03.26 - 11:02
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S&P Global: Iran-Krieg belastet deutsche Wirtschaft im März (Dow Jones)
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Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im März stärker als erwartet abgeschwächt, während der Kostendruck infolge des Krieges im Nahen Osten sprunghaft gestiegen ist. Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - verringerte sich auf 51,9 von 53,2 Punkten im Vormonat, wie aus den Daten der ersten Veröffentlichung hervorgeht. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf 52,3 erwartet.. --- Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes stieg auf 51,7 von 50,9 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 49,5 erwartet. Der Index für den Servicesektor ging zurück auf 51,2 von 53,5 Punkten. Die Prognose hatte auf einen Rückgang auf 52,5 gelautet..
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24.03.26 - 10:30
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Der Moment vor dem Knall: Vor Trumps Post wurden Millionen Barrel gehandelt – mit dem Öl-Crash abkassiert (Wallstreet-Online)
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Der ungewöhnliche Handelsschub setzte bereits rund 15 Minuten vor Trumps Ankündigung ein. In dieser Phase wurden Öl-Futures im Gegenwert von rund 650 Millionen US-Dollar umgesetzt. Auch bei Aktien-Futures zeigte sich ein ähnliches Muster. Wer in diesem Moment auf fallende Ölpreise und steigende Aktien setzte, konnte innerhalb kürzester Zeit erhebliche Gewinne erzielen. Die Hintergründe der Transaktionen bleiben unklar, ebenso die Identität der beteiligten Marktteilnehmer.. --- Auch andere Strategen sehen die Märkte zunehmend im Spannungsfeld politischer Kommunikation. Tom Garretson von RBC Wealth deutet an, dass nicht nur geopolitische Überlegungen den Kurswechsel beeinflusst haben könnten: "Während Präsident Trump offensichtlich verzweifelt nach Wegen gesucht hat, die Ölpreise im Zaum zu halten, waren es vielleicht – wieder einmal – die Anleihemärkte, die ihm die Hand zwangen." --- Trotz der anfänglichen Erleichterung blieb Skepsis. Der Iran widersprach den angeblichen Fortschritten bei Gesprächen..
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24.03.26 - 10:13
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EU und Australien unterzeichnen Handelsabkommen - Zölle fallen (Reuters)
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Die Europäische Union und Australien haben nach achtjährigen Verhandlungen ein umfassendes Handelsabkommen besiegelt. Es sieht das Abschaffen von mehr als 99 Prozent der Zölle auf EU-Exporte nach Australien vor, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Für europäische Unternehmen bedeutet dies eine jährliche Ersparnis von einer Milliarde Euro an Zollgebühren. Das Abkommen senkt zudem Zölle auf Importe kritischer Mineralien und verringert damit die Abhängigkeit von China bei diesen Rohstoffen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der australische Premierminister Anthony Albanese unterzeichneten die Vereinbarung in Canberra... --- Die EU-Kommission erwartet, dass die Gesamtexporte nach Australien innerhalb der nächsten zehn Jahre um bis zu 33 Prozent steigen könnten. Im Dienstleistungssektor erhält die EU erweiterten Zugang für Telekommunikation und Finanzdienstleistungen. Australische Zölle auf Wein, Sekt, Obst, Gemüse und Schokolade entfallen sofort..
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24.03.26 - 10:00
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Dräger hebt ab: Rekordumsatz und dritte Dividendensteigerung in Folge (BondGuide)
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Der Medizintechnik- und Sicherheitsspezialist Dräger steigert Umsatz und Ergebnis deutlich. Gleichzeitig wächst die Dividende erneut – ein klares Signal an Investoren. Die Drägerwerk AG & Co. KGaA, ein führender Anbieter von Medizin- und Sicherheitstechnik, hat im Geschäftsjahr 2025 einen Rekordumsatz erzielt und gleichzeitig die Profitabilität deutlich verbessert. Der Umsatz stieg um 3% auf 3.482 Mio. Euro..
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24.03.26 - 09:12
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Nahost-Krieg legt Luftverkehr lahm: Airlines vor Milliardenkrise (Telepolis)
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Drohnenangriffe, gesperrte Lufträume und explodierende Kerosinpreise zwingen Flugzeuge zur Umkehr – und stürzen die Branche in Turbulenzen... --- Lufthansa hingegen hatte vor Kriegsbeginn 81 Prozent seines konzernweiten Treibstoffbedarfs für 2026 über Finanzinstrumente abgesichert und profitiert nun von Ausgleichszahlungen aus diesen Kontrakten. "Unsere Treibstoff-Hedging-Strategie verschafft uns einen wichtigen Wettbewerbsvorteil", sagte Finanzvorstand Till Streichert laut Aero.de vor Investoren. Lufthansa-Chef Carsten Spohr warnte gleichwohl, dass steigende Ticketpreise langfristig die Nachfrage gefährden könnten — die Airline habe aber keine andere Wahl. "Unser durchschnittlicher Gewinn beträgt etwa zehn Euro pro Passagier. Die Mehrkosten lassen sich nicht einfach auffangen "
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24.03.26 - 08:33
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Israels Finanzminister fordert Verlagerung der Grenze in den Süden des Libanon (Reuters)
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Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat eine Ausweitung des israelischen Territoriums auf große Bereiche des Südlibanon gefordert. Die neue israelische Grenze müsse der Fluss Litani sein, sagte der Politiker am Montag in einem Radiointerview. Smotrich, der einer kleinen rechtsextremen Partei angehört, erhebt oft Forderungen, die nicht der Regierungslinie von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu entsprechen. Eine Stellungnahme von Netanjahus Büro lag zunächst nicht vor...
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23.03.26 - 19:42
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Energie: Milliarden-Deal mit US-Regierung – TotalEnergies stoppt US-Windkraftprojekte (Handelsblatt)
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Die US-Regierung bietet dem Energiekonzern TotalEnergies eine Milliarde Dollar, um sich aus Offshore-Windprojekten zurückzuziehen. Das Geld soll stattdessen in fossile Energie fließen... --- CEO Patrick Pouyanné teilte mit, die Entscheidung sei angesichts der Rückerstattung sowie des Umstands getroffen worden, „dass die Entwicklung von Offshore-Windprojekten nicht im Interesse des Landes ist“. Die erstatteten Gebühren würden in den Bau einer Flüssiggasfabrik in Texas und die Entwicklung von Öl- und Gasaktivitäten fließen..
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23.03.26 - 17:15
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Iran-Krieg und Aktienmärkte: Zwischen Hoffen, Bangen und Verwirrung (DZ Bank)
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US-Präsident Trump redet von „produktiven Gesprächen“, Teheran widerspricht – das Hin und Her zwischen Hoffen und Bangen am Aktienmarkt geht weiter. Positiv ist festzuhalten, dass die USA weiter an einem „Deal“ interessiert zu sein scheinen und die Märkte umgehend auf erfreuliche Meldungen anspringen.. --- Lage bleibt unübersichtlich – auch dank „TACO“: Das Trump’sche Spiel aus Eskalation und Deeskalation, das vor allem im Rahmen des Zollchaos intensiv praktiziert wurde, setzt sich im Iran-Krieg fort. Zwar schwingt das Pendel derzeit eher in Richtung Entspannung. An den Finanzmärkten bleiben die Marktteilnehmer jedoch vorsichtig. So ist eine Lösung des Konflikts – gerade nach dem Dementi aus Teheran – bislang alles andere als in trockenen Tüchern..
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23.03.26 - 16:15
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Der Fall Fernandes als Vehikel für nächsten Angriff auf Anonymität im Netz (Tichys Einblick)
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Noch ist in der Sache Fernandes gegen Ulmen nichts rechtskräftig geklärt. Noch stehen schwere Vorwürfe im Raum, die öffentlich maximal aufgeladen, moralisch sofort sortiert und politisch bereits verwertet werden. Und genau das ist der Punkt. Nicht die Frage, ob digitale Übergriffe existieren. Die existieren. Nicht die Frage, ob Deepfakes und Fake-Profile zerstörerisch sein können. Das können sie. Der Skandal liegt woanders: Aus einem hochkomplexen, persönlich aufgeladenen, juristisch ungeklärten Fall wird in atemberaubender Geschwindigkeit eine nationale Erregungsmaschine gebaut, an die sogleich Gesetzespakete, NGO-Agenda und mediale Kampagnen angeflanscht werden..
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