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05.05.26 - 14:21
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BioNTech schließt deutsche Werke und streicht 1860 Stellen (Reuters)
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Nur wenige Wochen nach dem angekündigten Rückzug des Gründer-Ehepaars zieht BioNTech einen radikalen Schlussstrich unter die Corona-Ära: Das Mainzer Biotechunternehmen stellt seine Corona-Impfstoffproduktion in Deutschland ein, schließt fast alle heimischen Produktionsstandorte und streicht bis zu 1860 Stellen. Die Covid-Impfstoffherstellung wird komplett an den US-Partner Pfizer übertragen.. --- Na sowas.. --- Nach Abschluss der Restrukturierung rechnet BioNTech ab 2029 mit jährlichen Einsparungen von rund 500 Millionen Euro. Die frei werdenden Mittel sollen in die wachsende Onkologie-Pipeline fließen.. --- Im ersten Quartal sank der Umsatz von BioNTech auf 118,1 Millionen Euro von 182,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 531,9 Millionen Euro, verglichen mit einem Minus von 415,8 Millionen Euro vor Jahresfrist. Grund dafür waren vor allem gestiegene Forschungs- und Entwicklungskosten..
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05.05.26 - 08:51
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Rheinmetall kommt langsamer auf Touren als erwartet (Reuters)
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Der Rüstungskonzern Rheinmetall hinkt zum Jahresstart noch hinter dem Wachstumstempo des vergangenen Jahres und den Expertenerwartungen her. Der Umsatz stieg im ersten Quartal zwar um acht Prozent auf 1,94 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Montagabend in Düsseldorf mitteilte. Analysten hatten aber im Schnitt mit 2,3 Milliarden Euro gerechnet. Das operative Ergebnis stieg um 17 Prozent auf 224 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite von 11,6 (Vorjahr: 10,5) Prozent, die laut Rheinmetall die Erwartungen der Analysten getroffen hat. Das Unternehmen hofft aber auf eine Aufholjagd im laufenden zweiten Quartal und hält an seinen Prognosen für das Gesamtjahr fest..
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05.05.26 - 08:36
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Commerzbank: UniCredit glänzt vor der Offerte (Der Aktionaer)
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Kurz vor dem erwarteten offiziellen Übernahmeangebot für die Commerzbank setzt die UniCredit ein Ausrufezeichen. Die italienische Großbank ist besser ins Jahr gestartet als von Analysten erwartet und hebt ihre Ziele für 2026 leicht an. Für UniCredit-Chef Andrea Orcel kommen die starken Zahlen genau zum richtigen Zeitpunkt....
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05.05.26 - 08:33
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Trend zu Bieralternativen treibt Brauer AB Inbev an - Erwartungen übertroffen (DPA-AFX)
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Die Geschäfte mit Erfrischungsdrinks und alkoholischen Getränken abseits des klassischen Bieres haben AB Inbev im ersten Quartal trotz eines nur leichten Absatzwachstums angetrieben. Zudem tritt die Konzernspitze weiter auf die Kostenbremse. In diesem Umfeld steigerte der Anbieter von Bieren wie Beck's, Budweiser, Corona und Stella Artois bei einem Absatzwachstum von 0,8 Prozent den Umsatz aus eigener Kraft um fast 6 Prozent auf knapp 15,3 Milliarden US-Dollar (13,1 Mrd Euro). Wachstumstreiber war dabei das Geschäft mit alkoholfreien Bieren und anderen Getränken. Aber auch mit den großen und wichtigen Biermarken lief das Geschäft unter anderem wegen des Trends zu teuren Produkten gut..
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04.05.26 - 15:00
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Kerosin wird zum Stresstest für den Luftverkehr (DZ Bank)
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Die IEA-Szenarien zeigen, wie schnell Lagerpuffer in Europa bei nicht ersetzten Nahost-Importen abschmelzen können. Kann Europa 90% der üblichen Nahost-Mengen ersetzen, bleibt die Versorgung im Sommer beherrschbar. Bei nur 75% Ersatz würde die Lagerdeckung bis August unter 23 Tage fallen; bei nur 50% Ersatz bereits im Juni. Dann steigt das Risiko physischer Engpässe an Flughäfen und von Flugausfällen deutlich. --- Für den Luftverkehr ist dieses Risiko besonders relevant. Preisrisiken lassen sich absichern; physische Verfügbarkeit nicht. --- Der Blick auf Brent reicht nicht mehr aus. Entscheidend sind Jet-Fuel-Preise, Jet-Crack, Lagerbestände, Raffinerieläufe und alternative Importströme. Unser Basisszenario bleibt ein Umfeld aus hohen Kerosinpreisen, knappen Puffern und selektiven Anpassungen - kein flächendeckender Versorgungsausfall. Der zentrale Trigger bleibt die Straße von Hormus. --- So wird es wohl sein und wer die richtige Aktie im Depot hat, profitiert! https://www.boersentreff.de/neste-aktie.htm
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04.05.26 - 11:01
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AKTIEN IM FOKUS 2: Autowerte schwach nach Trumps Zolldrohung (DPA-AFX)
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In seinem Unmut über Europa und vor allem Deutschland hatte US-Präsident Trump vor dem Wochenende auf seiner Plattform Truth Social eine kräftige Anhebung der US-Zölle auf 25 Prozent auf Fahrzeuge aus der EU angekündigt. Die EU-Kommission behält sich Gegenmaßnahmen vor, sollte Trump seine Ankündigung tatsächlich wahr machen.. --- Analyst Stephen Reitman von Bernstein Research geht davon aus, dass Trump wohl verärgert sei, dass die im September vereinbarte Aufhebung der Zölle auf US-Industriegüter noch nicht den langwierigen EU-Gesetzgebungsprozess durchlaufen hat..
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04.05.26 - 10:57
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Ölpreise gestiegen - Trumps Ankündigungen verpuffen (DPA-AFX)
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Iranische Streitkräfte wollen US-Verbände daran gehindert haben, in die Straße von Hormus einzufahren. Durch Warnungen seien die "feindlichen Zerstörer" an der Einfahrt gehindert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars.. --- Die USA wollten heute eine Initiative starten, um Schiffen zu helfen, die wegen der Blockade der Straße von Hormus feststecken. Für den Fall etwaiger Behinderungen der Initiative "Projekt Freiheit" drohte Trump auf seiner Plattform Truth Social, dagegen mit Härte vorzugehen. Die iranische Militärführung warnte jedoch, ausländische Streitkräfte anzugreifen, sollten diese versuchen, die Meerenge zu durchfahren.. --- Die Gespräche zwischen Washington und Teheran zu einem Ende des Kriegs im Nahen Osten gelten als festgefahren..
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04.05.26 - 08:45
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AKTIE IM FOKUS: Thyssenkrupp schwach - Trennung von Stahlsparte auf Eis gelegt (DPA-AFX)
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Die auf Eis gelegte Trennung vom Stahlgeschäft ist bei den Anlegern von thyssenkrupp am Montag nicht gut angekommen. Die Papiere der Essener rutschten auf der Handelsplattform Tradegate zeitweise um fast 5% nach unten.. --- Thyssenkrupp hatte die Verkaufsgespräche mit dem indischen Konkurrenten Jindal zunächst abgebrochen. Die Neuaufstellung des Segments solle aus eigener Kraft konsequent vorangetrieben werden, um den Stahlbereich erfolgreich und profitabel aufzustellen, hieß es. Mittelfristig bleibt es aber bei den Verkaufsplänen..
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03.05.26 - 23:42
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Humanitäre Geste von Trump: US-Militär will festsitzende Schiffe aus Straße von Hormus geleiten (N-TV)
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Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf zwei hochrangige US-Beamte, dass es sich bei dem Projekt um die Einrichtung einer Koordinierungsstelle zur Regelung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge handeln solle. Aktuell sieht die Initiative demnach nicht vor, dass Kriegsschiffe der US-Marine Handelsschiffe durch die Straße von Hormus eskortieren.. --- Trumps jüngster Plan ziele laut dem US-Medienbericht darauf ab, Minen zu orten und diese Informationen an Schiffe weiterzugeben, die die Meerenge passieren, damit sie diese Gefahren umgehen könnten. Zudem sollen die sichersten Routen für die Schifffahrt ermittelt werden..
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03.05.26 - 17:39
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ROUNDUP: Trump lässt Deutschland über Truppenabzug im Unklaren (DPA-AFX)
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US-Präsident Donald Trump lässt die deutschen Verbündeten im Unklaren über das tatsächliche Ausmaß des geplanten Truppenabzugs. Nachdem das Verteidigungsministerium am Freitag angekündigt hatte, 5.000 US-Soldaten in den kommenden sechs bis zwölf Monaten aus Deutschland abzuziehen, legte Trump nach: "Wir werden stark reduzieren, und zwar um weit mehr als 5.000 (Soldaten)", sagte er auf dem Flughafen in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida auf eine Reporterfrage..
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03.05.26 - 17:15
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Opec+ hebt Ölproduktions-Ziel weiter an - nun ohne Emirate (DPA-AFX)
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In den vergangenen Monaten waren die Produktionsziele für April und Mai um jeweils 206.000 Barrel angehoben worden. Davon waren 18.000 Barrel für die Emirate bestimmt, die nun im jüngsten Anstieg fehlen. Aktuelle Entscheidungen der Opec+ seien aber unerheblich, solange die Meeresenge von Hormus infolge des Iran-Kriegs als wichtige Öltransportroute blockiert sei, hatten Analysten der Commerzbank vor dem Wochenende betont.. --- Mehr Öl aus den Emiraten nach Hormus-Öffnung erwartet..
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03.05.26 - 12:12
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Trump kündigt Überprüfung eines Iran-Plans für Kriegsende an (Cash)
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US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, einen vom Iran übermittelten Plan für ein Ende des Kriegs prüfen zu wollen. Allerdings könne er sich nicht vorstellen, dass dieser Plan akzeptabel sein werde.. --- Derweil genehmigte das US-Aussenministerium milliardenschwere Waffenlieferungen an Bahrain, Israel, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Per Notfallbeschluss habe Aussenminister Marco Rubio acht Waffenlieferungen im Wert von über 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,3 Mrd Euro) bewilligt, bestätigte ein Sprecher des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Durch den erklärten Notfall bedarf es anders als üblich keiner Zustimmung des Kongresses..
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03.05.26 - 12:06
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Ifo-Präsident warnt wegen US-Zöllen vor Rezession (Cash)
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Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, warnt angesichts drohender neuer US-Zölle vor erheblichen Risiken für die deutsche Wirtschaft... --- US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der Europäischen Union von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen. Die neuen Sätze sollen bereits ab kommender Woche gelten. Fuest betonte, dass die geplanten Zollerhöhungen die deutsche Autoindustrie in einer ohnehin schwierigen Lage träfen..
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03.05.26 - 10:36
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HDE-Konsumbarometer: Keine Kauflust – Verbraucher treten in den Streik (Handelsblatt)
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Inflation, Iran-Krieg und Arbeitslosigkeit verderben Deutschland die Konsumlaune. Daran ändert auch der milde Aufschwung der Wirtschaft zu Jahresbeginn nichts. Die Aussichten? Bescheiden... --- Das HDE-Konsumbarometer für Mai rutscht auf den tiefsten Stand seit gut drei Jahren. Der Rückgang um 2,56 auf 92,29 Punkte war der fünftstärkste seit Beginn der Datenreihen. Das HDE-Konsumbarometer wird seit 2017 vom Handelsblatt Research Institute für den Handelsverband HDE berechnet. Es basiert auf einer repräsentativen Befragung von rund 1600 Haushalten..
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01.05.26 - 15:48
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Exxon Mobil und Chevron verdienen dank hoher Ölpreise mehr als erwartet (Moneycab)
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Der US-Ölkonzern Exxon Mobil hat im ersten Quartal dank der kriegsbedingt gestiegenen Ölpreise mehr verdient als erwartet. Die Preise und höhere Fördermengen in anderen Produktionsstätten halfen dem Konzern, Ausfälle durch den Krieg im Nahen Osten auszugleichen. Der bereinigte Nettogewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,16 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr hatte er noch 1,76 Dollar verbucht. Damit wurden die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten um zwanzig Cent übertroffen...
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