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14.04.26 - 12:50
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Wochenausblick Rohstoffe: Die Straße von Hormus im Zentrum der Märkte (SG)
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Die OPEC und die IEA veröffentlichen darüber hinaus in der kommenden Woche ihre Monatsberichte. Diese dürften die aktuelle Knappheitslage am Ölmarkt thematisieren und mit Zahlen unterfüttern. Laut jüngster Äußerungen von IEA-Chef Birol ist die derzeitige Energiekrise schlimmer als die beiden Ölkrisen in den 1970er Jahren und die Energiekrise 2022 zusammen. Daher dürfte von den Berichten eher ein preissteigernder Einfluss auf die Ölpreise ausgehen.. --- Für Industriemetalle dürften in der kommenden Woche verschiedene Zahlen aus China im Fokus stehen. Am Dienstag stehen zunächst Zahlen zum Außenhandel im März zur Veröffentlichung an. Auf der Importseite dürfte dabei interessant sein, wie sich die Einfuhren bei Eisenerz und raffiniertem Kupfer entwickeln, während die Importzahlen für Kupfererze und -konzentrate weitere Einblicke liefern dürften..
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14.04.26 - 11:12
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Iran-Krieg: IEA erwartet erstmals seit 2020 sinkende Ölnachfrage (Spiegel)
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»Kein Land ist gegen dieses Problem immun«: Der Golfkrieg hat gravierende Folgen für den Ölmarkt weltweit. Der Chef der Internationalen Energieagentur kassiert deshalb die Jahresprognosen... --- Die IEA rechnet nunmehr mit einem Rückgang der globalen Ölnachfrage um 80.000 Barrel pro Tag im Jahr 2026. Bislang war sie von einem Anstieg von 640.000 Barrel pro Tag ausgegangen..
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13.04.26 - 21:01
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Trump: Könnten als Nächstes in Kuba ′vorbeischauen′ (DPA-AFX)
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Trotz des Iran-Krieges bleibt Kuba im Fadenkreuz des US-Präsidenten Donald Trump. "Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen, wenn wir hiermit fertig sind", sagte Trump mit Blick auf den Krieg im Iran. Viele US-Amerikaner kubanischer Herkunft wurden Trump zufolge schlecht behandelt, viele ihrer Angehörigen zudem getötet oder ausgeraubt. "Kuba ist ein gescheiterter Staat", sagte er..
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13.04.26 - 20:24
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Teure Energie: Findet Deutschland einen Ausweg? (DW)
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Wirtschaft und Verbraucher ächzen unter hohen Preisen für Diesel und Benzin. Die Regierung senkt deshalb Steuern. Aber nur für kurze Zeit... --- Der Koalitionsausschuss mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an der Spitze verkündete nach einem Krisentreffen am Wochenende in Berlin eine sofort wirksam werdende Maßnahme: Die Mineralölsteuer auf Diesel und Benzin soll für zwei Monate um 17 Cent pro Liter gesenkt werden. Das entspricht einem Volumen von rund 1,6 Milliarden Euro.. --- "Was wir aus unseren Haushalten nehmen, fehlt an anderer Stelle." Deshalb sei die Senkung der Mineralölsteuer auf zwei Monate begrenzt. "Das bedeutet ehrlicherweise, dass die Preise dann wieder steigen werden", sagte Merz.. --- Die Bundesregierung verständigte sich beim zweitägigen Treffen des Koalitionsausschusses außerdem darauf, niedrige und mittlere Einkommensgruppen ab Januar 2027 steuerlich zu entlasten. Zudem soll ein Anstieg bei den Kosten für die Krankenversicherung verhindert werden..
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13.04.26 - 20:06
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ROUNDUP 2/USA: Seeblockade gestartet - Iran spricht von ′Piraterie′ (DPA-AFX)
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Die USA haben eigenen Angaben nach mit der Blockade der Straße von Hormus begonnen. Das teilte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit. US-Präsident Donald Trump bestätigte später vor Reportern in Washington, die Blockade sei wie geplant in Kraft getreten.. --- Blockiert werden sollen demnach Schiffe, die einen iranischen Hafen als Start oder Ziel haben. Dies schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein, hieß es.. --- Trump will mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt, und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden.. --- Derweil gehen die Kämpfe im Libanon weiter. Israels Armee geht dort gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz vor..
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13.04.26 - 19:46
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Hysterie über ein Wahlergebnis (Tichys Einblick)
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Im zukünftigen Parlament sind nur noch drei Parteien vertreten: Tisza, Fidesz und die rechtsextreme MHM. Eine linke, sozialdemokratische oder liberale Partei ist dort nicht mehr zu finden.. --- Aus dem früheren Pragmatiker Orbán, der aus seiner Niederlage 2002 gelernt hatte, wurde eine weltweite Symbolfigur des rechten Lagers. Damit konnte er aber die seiner überdrüssig gewordenen Wähler nicht mehr überzeugen. Die sind auch nicht mehr von ideologischen Beistandserklärungen amerikanischer Vizepräsidenten zu überzeugen, wenn sie den Eindruck haben, dass dem langjährigen Alleinherrscher die Macht zu Kopf gestiegen ist..
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13.04.26 - 18:30
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Wunschwelt gegen Wirklichkeit: Der Streit um die Energiewende hat gerade erst begonnen (Apollo News)
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Reiche beginnt mit einer Feststellung, die in Deutschland fast schon als Tabubruch gilt: Die Energiewende verursacht enorme Zusatzkosten. Nicht die Kosten eines Windrads oder einer Solaranlage, sondern die Kosten des gesamten Systems, das nötig ist, um schwankenden Wind- und Solarstrom überhaupt nutzbar zu machen. Reiche nennt dafür konkrete Zahlen: 36 Milliarden Euro pro Jahr heute, 90 Milliarden Euro pro Jahr bis 2035. Diese Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern gut begründet, wie eine aktuelle McKinsey-Analyse (Strommarktreport 2026) bestätigt. Die Studie zeigt, dass die Systemkosten des deutschen Stromsystems in allen betrachteten Szenarien bei rund 90 Milliarden Euro jährlich liegen werden.. --- Reiche beschreibt am Ende ihres Beitrags zwei mögliche Wege: Entweder gelingt es, Klimaschutz und Wohlstand zu vereinen – oder Deutschland verliert seine Industrie. Es ist eine nüchterne Beschreibung der Lage, keine Drohung..
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13.04.26 - 18:18
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LVMH: Die Zahlen sind da (Der Aktionaer)
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Der Luxusweltmarktführer LVMH hat am Montagabend die Umsatzzahlen für das erste Quartal im Jahr 2026 vorgelegt und die Markterwartungen verfehlt. Während einige Analysten auf eine Erholung der Nachfrage hofften, sorgten die Daten unmittelbar nach Veröffentlichung für Ernüchterung....
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13.04.26 - 18:06
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Leichte Eintrübung: Goldman Sachs meldet Gewinnplus - Anleger finden den Haken (N-TV)
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Goldman Sachs eröffnet den Zahlenreigen der US-Banken. Und die Bilanz glänzt längst nicht in jedem Winkel. Zudem habe sich das Umfeld zum Ende des Quartals zunehmend eingetrübt. Wichtig bleibt daher ein "diszipliniertes Risikomanagement"... --- Dabei war der Gewinn nach Anteilen Dritter von Januar bis Ende März auf 5,4 Milliarden Dollar nach oben geschnellt. Die Erträge lagen mit 17,2 Milliarden Dollar ebenso über den Erwartungen der Analysten wie der Gewinn je Aktie. Im Laufe des Quartals habe das gesamtwirtschaftliche Umfeld aber auf die Stimmung gedrückt, räumte Vorstandschef David Solomon. Vor allem das Umfeld für Börsengänge und für Finanzinvestoren habe sich eingetrübt. Das werde sich aber bei einer Stabilisierung der Lage wieder erholen. Dagegen sei das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen weiterhin "unglaublich robust".. --- Die großen Börsengänge von Firmen wie SpaceX, OpenAI und Anthropic, die noch in diesem Jahr erwartet werden, könnten das Transaktionsgeschäft weiter beflügeln..
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13.04.26 - 16:18
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Auto-Industrie: Gewinne der größten Autokonzerne 2025 stark eingebrochen (Manager-Magazin)
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Für viele der größten Autobauer der Welt hat sich ihre bisherige Elektroautostrategie zum Milliardengrab entwickelt. Vor allem deutsche Hersteller verzeichneten im vergangenen Jahr kräftige Einbußen. Am profitabelsten arbeiteten die Japaner... --- Beim Umsatz konnten die Autobauer der Studie zufolge insgesamt leicht um 0,6 Prozent zulegen. Die deutschen Hersteller stachen hier jedoch mit einem Minus von 4,1 Prozent negativ heraus. Zum Vergleich: Japanische Hersteller legten um 3 Prozent zu, chinesische Autobauer gar um 9,3 Prozent. US-Hersteller verzeichneten einen Rückgang von 0,6 Prozent.. --- Gall erwartet allerdings auch keinen durch hohe Spritpreise verursachten Elektro-Boom: „Der eine oder andere Autokäufer wird sich nun doch eher für das Elektroauto entscheiden – einen echten Boom wird es aber nicht geben.“ Vielmehr würden viele Menschen angesichts geringerer verfügbarer Einkommen und düsterer Konjunkturaussichten den Autokauf vertagen..
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13.04.26 - 15:30
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Orbán ist tot, es lebe Orbán? (Tichys Einblick)
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Die deutschen Grünen jubeln über Orbáns Abwahl. Doch Péter Magyar ist kein progressiver Hoffnungsträger, sondern ein Fidesz-Gewächs mit geschmeidigerem Auftreten. Wer glaubt, Ungarn werde nun zum Brüsseler Musterschüler, könnte bald härter aufschlagen als die Konservativen am Wahlabend.. --- Seine Kampagne setzte auf drei Themen: Korruptionsbekämpfung, Korruptionsbekämpfung und nochmals Korruptionsbekämpfung. Die familienpolitischen Errungenschaften der Orbán-Ära, von Steuererleichterungen für kinderreiche Mütter bis zu Wohnbauförderungen, will er ausdrücklich beibehalten und sogar ausweiten. Die Grenzanlagen? Bleiben stehen. Die Ablehnung verpflichtender Umverteilungsquoten? Bekräftigt. Die Skepsis gegenüber einem schnellen EU-Beitritt der Ukraine? Weiterhin vorhanden..
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12.04.26 - 22:54
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ROUNDUP/Ungarn: Magyars Partei bekommt Zweidrittelmehrheit (DPA-AFX)
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Die Tisza-Partei des ungarischen Oppositionsführers Peter Magyar hat nach Berechnungen der Wahlkommission eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament erreicht. Nach Auszählung der Stimmzettel in 84,91 Prozent der Wahllokale kommt Tisza auf 138 von 199 Mandaten im Parlament..
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12.04.26 - 16:06
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US-Präsident Trump kündigt sofortige Blockade der Strasse von Hormus an (Cash)
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Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump die Blockade der Strasse von Hormus durch die US-Marine angekündigt... --- Die Marine werde mit sofortiger Wirkung damit beginnen, alle Schiffe an der Ein- oder Ausfahrt aus der Meerenge zu hindern, schrieb Trump am Sonntag auf der von ihm mitbegründeten Online-Plattform Truth Social. Damit schwinden die Hoffnungen auf eine baldige Öffnung der für die Weltwirtschaft zentralen Schifffahrtsroute.. --- Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine Beendigung des Krieges waren am Sonntag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ohne Einigung zu Ende gegangen. Beide Seiten machten sich gegenseitig für das vorläufige Scheitern der Gespräche nach 21 Stunden verantwortlich..
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12.04.26 - 15:15
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Endlich Weltmeister! Wenn auch nur beim Geld ausgeben (Tichys Einblick)
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Die Entwicklungshilfeausgaben von 30 Milliarden Euro im Jahr 2024 sanken auf ca. 26 Milliarden Euro im Jahr 2025. Trotzdem ist das kleine Deutschland nach einer Berechnung der OECD, die am 9. April 2026 veröffentlicht wurde, erstmals größter Geber von Entwicklungshilfe. Mit Ausgaben von 29,1 Milliarden US-Dollar knapp vor den USA (29,0 Milliarden Dollar).. --- Beispiel: Ein Programm der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), soll mit 21 Millionen Euro die vom deutschen Steuerzahler finanzierte Gendertransformation in Kamerun fördern..
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