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Uruguay gilt als eine der politisch stabilsten und institutionell stärksten Volkswirtschaften Lateinamerikas und profitiert von soliden Rechtsstrukturen, hoher Transparenz und guter Lebensqualität. Gleichzeitig ist das Land stark vom Agrar- und Rohstoffexport abhängig und damit anfällig für Preisschwankungen, sowie externe Nachfragerisiken. Das wirtschaftliche Fundament bildet die Landwirtschaft, insbesondere Rindfleisch, Soja, Zellstoff und Milchprodukte. Ergänzend spielen erneuerbare Energien, Finanzdienstleistungen, IT-Dienstleistungen, Logistik und Handel eine wichtige Rolle.
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben dem Handelsteil des Mercosur-Abkommens zugestimmt. Sollten die letzten Hürden für ein Inkrafttreten dieses Abkommens genommen werden, wäre dies ein kräftiges Signal der EU-Handlungsfähigkeit. Perspektivisch dürfte das Abkommen die EU auf mehreren Ebenen wirtschaftlich und politisch stärken.. --- Damit das Abkommen in Kraft tritt, bedarf es noch der Zustimmung des EU-Parlaments – keine Selbstverständlichkeit – und der Ratifizierung der einzelnen Länder des „ Mercado Común del Sur“. Ganz klar, Mercosur wird von seinen Dimensionen her nicht zum kurzfristigen Gamechanger für die EU. Das Außenhandelsvolumen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay liegt bei 2,2 % des gesamten EU-Handels.. --- Neben der Erschließung neuer Märkte ist es mindestens ebenso bedeutsam, dass die EU-Länder erleichterten Zugang zu kritischen Rohstoffen wie beispielsweise Lithium, Nickel, Mangan, Graphit und Kupfer erhalten --- Im März wird das EU-Parlament entscheiden..
Zitat des Tages: Das Leben ein Gedicht! Nein! Nicht wenn man nur umherging und an seinem Leben herumdichtete, anstatt es zu leben. - Jens Peter Jacobsen