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16.09.26 - 18:42
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Börsenradio Schlussbericht, Mittwoch, 16.09.2026: DAX +0,53 % vor Fed, Öl fällt - OMV mit Libyen-Öl-Fund (BRN)
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Vor der Fed-Entscheidung legt der DAX 0,53 % auf 25.537,75 Punkte zu, der MDAX steigt 0,45 % auf 31.276,77 Punkte. Eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gilt als eingepreist. Entlastung kommt vom Öl: Brent fällt 2,8 % auf rund 106 USD. Die Konflikte im Nahen Osten bleiben jedoch ungelöst, damit bleibt das Energiepreisrisiko bestehen. OMV erklärt gemeinsam mit Libyens NOC den Ölfund "Essar" im Sirte-Becken für wirtschaftlich rentabel; bis zu 45 Mio. Barrel sollen förderbar sein. OpenAI spricht laut Insidern über eine Finanzierungsrunde mit einer möglichen Bewertung von mehr als 1,2 Billionen USD. SK Hynix einigt sich im Tarifstreit auf KI-Boom-Sonderboni, zur Hälfte bar und zur Hälfte in Aktien. Frasers-Chef Michael Murray wird Aufsichtsratschef von Hugo Boss. Börsenweisheit von Benjamin Graham: "Das Hauptproblem des Investors und sogar sein schlimmster Feind ist wahrscheinlich er selbst."...
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26.05.26 - 12:18
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Mission "Versorgungssicherheit". OMV-CFO Reinhard Florey: "Unsere Fortschritte führen auch zu Fortschritten in der Gesellschaft" (BRN)
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Reinhard Florey ist seit 2016 Finanzvorstand der OMV und seit 2026 zusätzlich stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Die OMV zählt zu den größten Industrie- und Energiekonzernen Österreichs. Der Konzern befindet sich mitten im Umbau vom klassischen Öl- und Gasunternehmen hin zu einem integrierten Energie-, Chemie- und Kreislaufwirtschaftskonzern. Wichtige Themen bleiben Chemie, nachhaltige Kraftstoffe, Gasversorgung und Transformation Richtung Netto-Null. Beim Wiener Börsepreis hat das Unternehmen in der Sparte "Corporate Bonds" ordentlich abgeräumt. "Bei uns steht der Anleger im Vordergrund, heuer werden wir 4,40 Euro Dividende zahlen." In Transformation befindet sich auch der Ausbau einer großen grünen Wasserstoffanlage. Florey ordnet die aktuelle geopolitische Lage als belastend für Energieversorgung und Preise ein und betont die Rolle der OMV bei der Versorgungssicherheit - national und international....
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09.04.26 - 10:54
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Ein bisschen Frieden, ein bisschen Rally. Alois Wögerbauer: "Wir alle sind Passagiere der Geopolitik" (BRN)
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Die Waffen ruhen, die Börsen explodieren. Der DAX sprang um 5, % auf 24.080 Punkte, der österreichische ATX legte um 4 % zu. In Wien schossen DO & CO um 14,58 %, voestalpine um 10,80 % und AT&S um 8,89 % nach oben. Gleichzeitig verloren Verbund 3,13 % und OMV 4,40 %. Auch die Wall Street / US-Börsen war klar im Plus: Dow Jones +2,85 %, S&P 500 +2,51 %, Nasdaq +2,80 %. "Die gestrige Reaktion war nur eine Reaktion auf den Pessimismus", so Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3Banken Generali aus Österreich, "wichtig ist es, sich von diesen Tagesaktualitäten zu lösen." Er rät daher zu einer globalen und diversifizierten "Portfoliostrategie, die die Nerven schont". "Im Markt bleiben, nicht verkaufen."...
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01.04.26 - 15:06
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Nicht die Nerven wegschmeißen. Nicht die Nerven wegschmeißen. ATX unter Druck. Was der Krieg jetzt für Anleger bedeutet (BRN)
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Wie reagiert der ATX auf Krieg, Ölpreisschock und Inflationsangst? Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Group Bank AG, sieht vor allem die Unsicherheit als größten Belastungsfaktor. Ende März stand der ATX bei rund 5.344 Punkten und lag damit im Monatsvergleich etwa 7 % im Minus. Gleichzeitig zeigt sich eine harte Trennung am Markt: Energiewerte wie OMV oder SBO profitieren, während konsumnahe und zyklische Geschäftsmodelle stärker unter Druck geraten. Die Inflation in Österreich sprang laut Schnellschätzung im März auf 3,1 % nach 2,2 % im Februar. Mostböck warnt vor einer möglichen zweiten Inflationswelle, falls der Konflikt länger dauert. Sein Rat an Privatanleger: keine Panik, nicht nur auf den Heimmarkt setzen, breit streuen, Fonds nutzen und Gold allenfalls mit 5 bis 10 % beimischen....
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03.03.26 - 15:42
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Mostböcks Regel für Krisentagen: Iran-Krieg - Risk-off ja, Panik nein - Warum Europa stärker zittert als die USA (BRN)
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Fritz Mostböck, Head of Research der Erste Group, ordnet die Risk-off-Lage nach dem Angriff auf den Iran ein: Gold ist gesucht, Öl fester, Aktien verunsichert. Sein Hinweis: In Phasen großer Unsicherheit nicht ins fallende Messer greifen, erst eine Bodenbildung abwarten. Europas Kursrutsch hält er für eine Überreaktion: Durch die Straße von Hormus geht mehr Öl nach Asien als nach Europa, trotzdem preist Europa den Schock stark ein. Inflation kommt, wenn überhaupt, verzögert und hängt von Dauer und Intensität der Energiepreise ab. Für Notenbanken heißt das: Zinssenkungen könnten bei neuer Inflation vom Tisch sein. Mehr Klarheit bringen eher die Inflationsdaten für März. Stresscheck: zuerst auf den Volatilitätsindex schauen. Wien bleibt attraktiv: KGV von 11 für heuer, 10 für nächstes Jahr, Dividendenrendite 4,5 bis 5 %. Chancen sieht er unter anderem bei OMV, EVN, Strabag und VIG. Strategie: Ruhe bewahren, Risiko dosieren, Daten schlagen Schlagzeilen....
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04.02.26 - 18:42
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Börsenradio Schlussbericht, Mi., 04.02.2026: Infineon oben, Novo unten -20%, Eli Lilly +9 %, OMV CFO-Interview (BRN)
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Der DAX schließt bei 24.603 Punkten mit -0,7%. Nach gutem Start kippte die Stimmung, weil Schwergewichte wie SAP und Siemens schwächer waren und Tech auch in den USA nicht überzeugte. Bei den Einzelwerten springt Infineon nach Quartalszahlen und KI-Fantasie an die DAX-Spitze. Die Deutsche Telekom eröffnet in München ein KI-Rechenzentrum mit Nvidia-Technik und SAP-Software, erste Nutzer sind unter anderem Agile Robots und Quantum Systems. Henkel kauft Stahl Parent für 2,1 Mrd. Euro. Pharma liefert den Tagesknall: Novo Nordisk bricht -20% ein, der Ausblick für 2026 liegt bei -5% bis -13% bei Umsatz und Gewinn, nach +10% im Vorjahr. Eli Lilly legt dagegen +9% zu. In Deutschland überholt BYD Tesla: 2.629 Neuzulassungen im Januar, nach 235 im Vorjahr, Tesla kommt auf 1.301. Rohstoffe: Gold 4.923,54 USD/oz -0,47%, Silber 86,174 USD/oz +1,14%. Heute Abend warten die Märkte auf die Google-Zahlen. Zum Schluss eine Börsenweisheit: "Zeit ist Ihr Freund, Impuls Ihr Feind." John C. Bogle....
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04.02.26 - 14:30
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OMV CFO Florey: "Cashflow schlägt Gewinn" - Mega-Fusion: Borouge Group International soll als Game-Changer in die Weltspitze. (BRN)
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Warum 4,40 Euro Dividende trotz schwächerem Gewinn 2025? CFO Reinhard Florey stellt den Cashflow in den Mittelpunkt: 5,2 Mrd. Euro operativer Cashflow inklusive Working-Capital-Effekten. Operativ sank das Ergebnis, Florey verweist aber auf den Vorjahres-Sondereffekt aus dem Gazprom-Urteil von über 200 Mio. Euro. Das ermöglicht die progressive Dividende von 3,15 Euro je Aktie, zum 8. Mal in Folge erhöht, plus 1,25 Euro variable Dividende. Stabilisiert hat das integrierte Modell: eigene Förderung für die eigenen Raffinerien, weniger Abhängigkeit von Logistik und Speicherung, dazu Gasproduktion und Handel aus einer Hand. Der Game-Changer 2026 ist die Mega-Fusion zur Borouge Group International, mindestens Nummer 4 im Polyolefin-Markt. Synergien von über 500 Mio. Euro und eine globale Präsenz sollen auch bei Zöllen robust machen....
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