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03.03.26 - 15:42
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Mostböcks Regel für Krisentagen: Iran-Krieg - Risk-off ja, Panik nein - Warum Europa stärker zittert als die USA (BRN)
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Fritz Mostböck, Head of Research der Erste Group, ordnet die Risk-off-Lage nach dem Angriff auf den Iran ein: Gold ist gesucht, Öl fester, Aktien verunsichert. Sein Hinweis: In Phasen großer Unsicherheit nicht ins fallende Messer greifen, erst eine Bodenbildung abwarten. Europas Kursrutsch hält er für eine Überreaktion: Durch die Straße von Hormus geht mehr Öl nach Asien als nach Europa, trotzdem preist Europa den Schock stark ein. Inflation kommt, wenn überhaupt, verzögert und hängt von Dauer und Intensität der Energiepreise ab. Für Notenbanken heißt das: Zinssenkungen könnten bei neuer Inflation vom Tisch sein. Mehr Klarheit bringen eher die Inflationsdaten für März. Stresscheck: zuerst auf den Volatilitätsindex schauen. Wien bleibt attraktiv: KGV von 11 für heuer, 10 für nächstes Jahr, Dividendenrendite 4,5 bis 5 %. Chancen sieht er unter anderem bei OMV, EVN, Strabag und VIG. Strategie: Ruhe bewahren, Risiko dosieren, Daten schlagen Schlagzeilen....
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04.02.26 - 18:42
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Börsenradio Schlussbericht, Mi., 04.02.2026: Infineon oben, Novo unten -20%, Eli Lilly +9 %, OMV CFO-Interview (BRN)
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Der DAX schließt bei 24.603 Punkten mit -0,7%. Nach gutem Start kippte die Stimmung, weil Schwergewichte wie SAP und Siemens schwächer waren und Tech auch in den USA nicht überzeugte. Bei den Einzelwerten springt Infineon nach Quartalszahlen und KI-Fantasie an die DAX-Spitze. Die Deutsche Telekom eröffnet in München ein KI-Rechenzentrum mit Nvidia-Technik und SAP-Software, erste Nutzer sind unter anderem Agile Robots und Quantum Systems. Henkel kauft Stahl Parent für 2,1 Mrd. Euro. Pharma liefert den Tagesknall: Novo Nordisk bricht -20% ein, der Ausblick für 2026 liegt bei -5% bis -13% bei Umsatz und Gewinn, nach +10% im Vorjahr. Eli Lilly legt dagegen +9% zu. In Deutschland überholt BYD Tesla: 2.629 Neuzulassungen im Januar, nach 235 im Vorjahr, Tesla kommt auf 1.301. Rohstoffe: Gold 4.923,54 USD/oz -0,47%, Silber 86,174 USD/oz +1,14%. Heute Abend warten die Märkte auf die Google-Zahlen. Zum Schluss eine Börsenweisheit: "Zeit ist Ihr Freund, Impuls Ihr Feind." John C. Bogle....
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04.02.26 - 14:30
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OMV CFO Florey: "Cashflow schlägt Gewinn" - Mega-Fusion: Borouge Group International soll als Game-Changer in die Weltspitze. (BRN)
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Warum 4,40 Euro Dividende trotz schwächerem Gewinn 2025? CFO Reinhard Florey stellt den Cashflow in den Mittelpunkt: 5,2 Mrd. Euro operativer Cashflow inklusive Working-Capital-Effekten. Operativ sank das Ergebnis, Florey verweist aber auf den Vorjahres-Sondereffekt aus dem Gazprom-Urteil von über 200 Mio. Euro. Das ermöglicht die progressive Dividende von 3,15 Euro je Aktie, zum 8. Mal in Folge erhöht, plus 1,25 Euro variable Dividende. Stabilisiert hat das integrierte Modell: eigene Förderung für die eigenen Raffinerien, weniger Abhängigkeit von Logistik und Speicherung, dazu Gasproduktion und Handel aus einer Hand. Der Game-Changer 2026 ist die Mega-Fusion zur Borouge Group International, mindestens Nummer 4 im Polyolefin-Markt. Synergien von über 500 Mio. Euro und eine globale Präsenz sollen auch bei Zöllen robust machen....
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31.07.25 - 19:24
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Börsenradio Schlussbericht, Do. 31.07.25 - KI pusht Nasdaq, DAX verliert - Nemetschek-CFO: "Ich sehe alles, darum bin ich CFO" (BRN)
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Der Juli endet für den DAX mit einem Rückschlag. Nach frühem Höhenflug über 24.400 Punkte drehte der Index ins Minus und schloss bei 24.065 Punkten, ein Minus von 0,8 Prozent. Der MDAX steigt leicht auf 31.004 Punkte (+0,2 Prozent). Der TecDAX verliert 1,4 Prozent. An der Wall Street setzt sich der KI-Rausch fort. Microsoft und Meta melden starke Zahlen, die Kurse erreichen Rekorde. Frankfurt profitiert nur begrenzt - Zinszweifel und schwache Einzelwerte belasten. Im Fokus: BMW mit Gewinneinbruch, Lufthansa mit positiven Zahlen. Nemetschek-CFO Louise Öfverström spricht über Cloud, Kundennähe und Wachstum. Amadeus Fire leidet unter einem schwachen Markt. OMV sieht sich als Branchen-Top-Performer. PSI punktet mit Software für Energie und Industrie. Rohstoffe und Währungen bleiben stabil....
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31.07.25 - 17:24
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"Nicht Umsatz ist Kriterium, sondern Ergebnis" - OMV-CFO Florey über Cashflow und die führende Rolle im globalen Chemiesektor (BRN)
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Reinhard Florey, CFO der OMV, räumt im Gespräch mit einer alten Kennzahl auf: "Umsatz ist für uns kein Kriterium. Die volatilen Ölpreise katapultieren die Umsätze wahlweise in lichte Höhen oder in schaurige Tiefen." Wichtiger ist das operative Ergebnis - alle drei Segmente haben dazu positiv beigetragen. Strategisch setzt OMV auf Transformation: CO2-Speicherung, grüner Wasserstoff und Re-Oil-Recycling stehen dabei im Fokus. Die Fusion von Borealis und Nova Chemicals zur viertgrößten Chemiegruppe sieht Florey als Meilenstein. Geopolitische Risiken begegnet OMV mit Diversifizierung: neue Gasquellen aus Europa, Nordafrika und LNG-Terminals ersetzen russische Importe. Den jüngsten Rückgang bei Umsatz und Ergebnis erklärt Florey mit gesunkenen Ölpreisen und Wechselkursen, betont aber: "Wir halten unseren Kurs." Der neue Energiepakt mit den USA sei kritisch zu bewerten, biete aber Chancen. OMV bleibt flexibel und investitionsfähig.
Fazit:Die OMV setzt nicht auf Umsatzrekorde, sondern auf Wandel,...
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08.07.25 - 18:36
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Börsenradio Schlussbericht Di., 08.07.25 - Heiko Thieme: "Ein böses Erwachen ist möglich!" - DAX fest, Wall Street nervös (BRN)
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Der DAX schließt mit 24.207 Punkten 0,6 % fester und nähert sich dem Allzeithoch. Der SDAX springt auf ein Rekordhoch von 17.832 Punkten (+1,3 %). Europas Märkte profitieren von Trumps Zollaufschub bis 1. August. Wall Street bleibt dagegen nervös: Dow, Nasdaq und S&P treten nach Vortagsverlusten auf der Stelle. Rheinmetall meldet mit Nammo einen Rüstungsauftrag über 450 Mio. Euro aus Schweden. Shein plant den Börsengang in Hongkong. OMV fördert weniger Öl und Gas, glänzt aber mit besseren Margen in der Chemiesparte. ExxonMobil warnt vor Gewinnrückgang. Samsung enttäuscht mit 56 % Gewinnminus - schwache KI-Nachfrage bremst. Rohstoffe: Gold rutscht unter 3.300 US-Dollar, Silber und Öl schwächer. Der Euro fällt unter 1,1700 US-Dollar. Im Podcast: Heiko Thieme sieht ein mögliches "böses Erwachen", Wolfgang Juds fordert mehr Vertrauen in Europa, Prof. Webersinke stellt klar: Vermögensverwaltung zeigt ihre Qualität in Krisenzeiten....
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16.06.25 - 18:24
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Börsenradio Schlussbericht, Mo., 16.06.25: trotz "viel vielleicht" Iran signalisiert Gesprächsbereitschaft - DAX +0,8 %, TUI +4% (BRN)
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Vielleicht eine Wende im Krieg zwischen Israel und Iran, zumindest eine klare Wende im DAX: Der deutsche Leitindex ging 0,8 % höher mit 23.699 Punkten aus dem Xetra-Handel. Der EuroStoxx50 legte 1,2 % auf 5338 Punkte zu. Grund waren Medienberichte, wonach der Iran Gespräche über sein Atomprogramm aufnehmen will und die Feindseligkeiten mit Israel beenden könnte. Die Ölpreise gaben deutlich nach, was die Stimmung an den Märkten zusätzlich stützte. Besonders gefragt waren TUI (+4,2 %), Lufthansa (+1,8 %) und Commerzbank (+2,0 %). Microsoft bietet europäischen Kunden neue Datenschutzoptionen, die Aktie stieg zeitweise 0,4 % auf 476,86 Dollar. Airbus erhält in Paris einen Großauftrag über 10 A350-Frachter und 30 A320neo-Jets. Boeing senkt seine Nachfrageprognose bis 2044 auf 43.600 Jets. "Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt." - Warren Buffett. In den Interviews: Alois Wögerbauer: Iran - Ölpreis - Goldpreis - schwacher Dollar - starker ATX. OMV - Frequentis. Dr. Gregor ...
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16.06.25 - 17:12
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Alois Wögerbauer: Iran - Ölpreis - Goldpreis - schwacher Dollar - starker ATX. OMV - Frequentis (BRN)
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Es knallt wieder! Durch die Eskalation zwischen Israel und Iran nimmt die Unsicherheit in der Welt noch weiter zu und die geopolitischen Bedrohungen wachsen weiter an. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Börse. Oder hatte? Alois Wögerbauer: "Trotz steigender Ölpreise und geopolitischer Spannungen gibt es eine spürbare Stabilität an den Märkten. Gold wird zunehmend von Zentralbanken als sichere Reserve angesehen und wird als Kaufgelegenheit betrachtet." Der österreichische Aktienmarkt zeigt optimistische Entwicklungen, insbesondere durch positive Unternehmensgewinne und ausländische Kapitalzuflüsse. Die Treiber des ATX sind im Prinzip zwei Dinge. Zum Ersten in vielen Fällen, vor allem bei den Schwergewichten, eine hervorragende Gewinnentwicklung. Banken verdienen gut, Versicherungen verdienen gut. Das heißt, diese Berichtssaison war sehr in Ordnung. Und der zweite Treiber ist, dass jetzt erstmals halt wieder mehr Geld, mehr globales Geld nach Europa fließt. Dort auch wieder neben den g...
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