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Seit dem Zinstief 2020 sind die Staatsanleiherenditen deutlich gestiegen. Europäische, amerikanische und japanische Zinsen legten insb. in diesem Jahr erheblich zu und überschritten teilweise die 5%-Marke (USA & einige EU-Länder). Das belastet die Staatsfinanzierung. Da Einsparungen ungern umgesetzt werden, versucht insbesondere die EU, Haushaltslöcher durch neue Steuern zu stopfen. Historisch erinnert die Situation an die 70er Jahre (siehe Grafik). Steigende Zinsen und Energiepreise belasten Konsum, Banken und Immobilienwirtschaft (siehe Link). Diese Branchen drängen sich daher derzeit nicht auf. Ein Ende des Zinsanstiegs ist nicht absehbar. Vielleicht steigen die Zinsen wie von den 60er bis 80er Jahren jahrzehntelang? Staatliche Sparmaßnahmen oder Reformen, besonders in der EU, sind nicht in Sicht. Während der US-Präsident andere Länder mit Zöllen und Aussagen verprellt, trennen sich einige Staaten und Notenbanken von US-Anleihen. Dadurch steigen die Zinsen. Bleiben Käufer aus, müssen die jeweiligen Notenbanken die Anleihen womöglich selbst aufkaufen. In den 70ern litt auch der Aktienmarkt. Aktuell treibt der KI-Boom die Kurse, während US-Nebenwerte schwach performen (siehe Grafik). Die KI-Revolution ist real; Schwächephasen bieten bei ausgewählten KI-Werten gute Kaufgelegenheiten. Der Helaba-Best-Indikator für den DAX (siehe Grafik) steht auf „Halten“. Trotz steigender Zinsen herrscht (noch) keine Aktienpanik. Gold wird ebenfalls belastet, die langfristigen Aussichten bleiben aber gut. China und andere Länder, bzw. deren Notenbanken kaufen Gold und reduzieren USD-Anlagen. Energiewerte sind aktuelle Marktgewinner. Dank steigender Frachtraten laufen auch Reedereiwerte gut. Star Bulk Carriers sieht charttechnisch gut aus und bietet bei 29 USD Unterstützung. 6% Dividende, Insiderkäufe über 5 Mio. USD und eine moderate Bewertung sprechen für sich! Gefunden mit unserem Aktienscreener: