|
|
|
30.05.26 - 16:23
|
Wochenausblick Rohstoffe: Weiter im Bann des Irankriegs (SG)
|
|
|
Hoffnungen auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran haben diese Woche den Preis für ein Barrel Brentöl erstmals seit Mitte April wieder unter 95 USD rutschen lassen. Gegenseitige Angriffe der Konfliktparteien hatten die Ölpreise zwischenzeitlich erneut steigen lassen, ehe gestern Nachmittag Nachrichten über eine Verlängerung des Waffenstillstands für 60 Tage aufkamen und die Ölpreise daraufhin weiter abrutschten. Auch eine unbeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormus soll Teil der Vereinbarung sein. Sollten die Hoffnungen abermals enttäuscht werden, könnten die Preise schnell wieder steigen.. --- In der Tendenz leeren sich die Vorräte, so auch in der letzten Woche; die US-Benzinvorräte sind bereits deutlich niedriger als zu dieser Jahreszeit üblich, die US-Destillatevorräte liegen auf einem 21-Jahrestief.. --- Gold zeigte sich dabei zuletzt besonders empfindlich, rutschte unter 4.400 USD je Feinunze.. --- Die Industriemetallpreise erwiesen sich dagegen vergleichsweise robust..
|
|
|
|
|
|
29.05.26 - 15:01
|
Market Flash - DE-Verbraucherpreise (Helaba)
|
|
|
Inflationsanstieg gestoppt: Die Verbraucherpreis-Inflation in Deutschland ist im Mai nicht weiter gestiegen. Vielmehr gab es dank des Tankrabatts einen kleinen Rückgang, wenngleich die Jahresrate mit 2,6 % noch klar oberhalb des EZB-Ziels liegt. Die Konsensschätzung wurde aber unterschritten. Eine etwas erhöhte Dynamik weist die Entwicklung der Kernpreise auf, die vorläufigen Daten zufolge bei 2,5 % gg. Vj. zu verorten ist. Die EZB wird an ihrem Vorhaben wohl festhalten, die Leitzinsen bei der nächsten Ratssitzung im Juni zu erhöhen, zumal die Inflationsraten in anderen Ländern der Eurozone (Frankreich, Italien, Spanien) weiter gestiegen sind. Einige EZB-Vertreter haben sich zuletzt in diese Richtung geäußert und Inflationsgefahren in den Vordergrund gestellt. So wundert es nicht, dass marktseitig ein Schritt im Juni zu gut 90 % eingepreist wird..
|
|
|
29.05.26 - 13:01
|
Wochenausblick: KW 23 (Helaba)
|
|
|
Aktien: Zukunftsmusik - Stell dir vor, es ist Krieg und die Börse schaut nicht hin. Sind Anleger zu blauäugig oder werden derzeit schon ganz andere Themen gepreist? - Über 90 % der S&P 500-Unternehmen aus dem Technologiesektor konnten trotz sehr hoher Erwartungen positiv überraschen. Aufgrund der positiven Gewinnentwicklung hat sich die Bewertung reduziert. Natürlich sind die Aktien dennoch nicht günstig.. - An der Börse ist der KI-Boom schon weit gediehen, in der Breite von Wirtschaft und Gesellschaft hat der Prozess aber erst begonnen.. --- US-Stimmung: Meckern wie sonst nur in Deutschland? --- EZB-Aufsicht attestiert Banken im Euroraum hohe Widerstandsfähigkeit --- EU-Westbalkangipfel: Geopolitik prägt Erweiterungskurs
|
|
|
|
|
|
29.05.26 - 11:30
|
US-Zölle – wir machen Inventur (Commerzbank)
|
|
|
Ein gutes Jahr nach dem "Liberation Day" machen wir Inventur. Dabei zeigt sich, dass die schlimmsten der im vergangenen Frühjahr gehegten Befürchtungen nicht eingetreten sind, auch weil US-Gerichte Trump Grenzen aufgezeigt haben. Allerdings hat Trump noch einige Pfeile im Köcher..
|
|
|
29.05.26 - 09:01
|
Vertraudlich: Bodenlos teuer (Helaba)
|
|
|
Was die Blockade der Straße von Hormus für die globalen Energiemärkte ist, ist Bauland
für den deutschen Wohnungsmarkt. Beide bestimmen unmittelbar das verfügbare Angebot, das wegen der Knappheit zu steigenden Preisen führt. So begrenzte insbesondere die geringe Verfügbarkeit von Bauland in den vergangenen Jahren den dringend benötigten Neubau..
|
|
|
29.05.26 - 07:31
|
Tagesausblick (Helaba)
|
|
|
Um den gesamten Artikel unter helaba.com zu lesen, klicken Sie bitte auf die Überschrift...
|
|
|
28.05.26 - 19:27
|
Öl: Wie schnell könnte sich das Angebot in der Golfregion im Falle eines Deals normalisieren? (SG)
|
|
|
Die Entfernung der Seeminen könnte laut Medienberichten, die sich auf eine private Unterrichtung des US-Kongresses durch das Pentagon beziehen, bis zu 6 Monate in Anspruch nehmen.. --- Die Lieferkettenprobleme in der Region sind laut IEA-Monatsbericht unterschiedlich: Starke Engpässe in den Häfen und wenig Speicherkapazitäten hat insbesondere der Irak. Hinzu kommt hier ebenso wie in Kuwait, dass die beiden Länder stark auf Materialzulieferungen angewiesen sind.. --- Dritter Hemmschuh sind die Schäden an Infrastruktur und Produktionsanlagen, die aber noch nicht klar ersichtlich sind.. --- Die Kapazitäten der globalen Tankerflotte werden somit nicht zuletzt darüber entscheiden, wann die Mengen auf den Markt kommen und der Rohölmarkt wieder ausreichend versorgt ist. Laut der IEA wird der Markt vor Ende des Schlussquartals nicht wieder ins Gleichgewicht finden..
|
|
|
28.05.26 - 19:20
|
Öl: Bohraktivität in den USA steigt zwar, ist aber noch immer niedrig (SG)
|
|
|
Bemerkenswert ist vielmehr, dass der starke Ölpreisanstieg seit Beginn des Iran-Krieges bislang zu keinem stärkeren Anstieg der Bohraktivität geführt hat. Eine Umfrage der Dallas Fed unter den Energieunternehmen des Distrikts hatte bereits gezeigt, dass die Schieferölunternehmen hinsichtlich neuer Ölbohrungen vorsichtig sind und eine Mehrheit für dieses Jahr keinen nennenswerten Anstieg der US-Ölproduktion erwartet. Das entspricht auch der Prognose der US-Energiebehörde, die für die kommenden Monate eine Stagnation der Produktion auf dem aktuellen Niveau erwartet. Eine stärkere Ausweitung der US-Ölproduktion zeichnet sich durch die zuletzt gestiegene Bohraktivität nicht ab..
|
|
|
28.05.26 - 19:16
|
Gold und Silber durch weitere Eskalation unter Druck (SG)
|
|
|
Der Goldpreis ging aufgrund der letzten Militärschläge der USA am Persischen Golf zeitweise um fast 2% zurück. Silber folgte dieser Bewegung nahezu 1:1. Wie bereits in den vergangenen Wochen, gilt weiterhin (zumindest grob) das inverse Verhältnis zwischen dem Gold (bzw. Silber)- und dem Ölpreis. Sofern es neue Eskalationsgefahren im Iran-Konflikt gibt, tendiert der Goldpreis niedriger, da höhere Energiepreise das Risiko einer höheren Inflation und daraus resultierend steigenden Zinsen erhöht. Dadurch, dass Gold keine Zinsen zahlt, wird das gelbe Metall unattraktiver. Auf der anderen Seite wirkt jede Deeskalation grundsätzlich positiv für den Goldpreis..
|
|
|
28.05.26 - 19:13
|
Kupfermarkt im ersten Quartal deutlich überversorgt (SG)
|
|
|
Wir haben bereits mehrfach auf eine drohende Angebotsverknappung am Kupfermarkt hingewiesen. Tatsächlich waren die enttäuschenden chinesischen Produktionszahlen im April, über die wir am vergangenen Freitag berichteten, ein Warnsignal. Doch im ersten Quartal war die Welt am Kupfermarkt noch in Ordnung: So wies die International Copper Study Group dank einer kräftig gestiegenen Produktion an Kupferraffinade einen hohen Angebotsüberschuss von fast 400 Tsd. Tonnen aus, dreimal so hoch wie im ersten Quartal 2025.. --- Während die Nachfragedynamik anziehen dürfte, sollte sich das Produktionswachstum verlangsamen, was wiederum mittelfristig die Kupferpreise unterstützen sollte. Bis Jahresende erwarten wir einen Kupferpreis von 14.000 USD je Tonne..
|
|
|
|
|
28.05.26 - 15:01
|
Market Flash - US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter (Helaba)
|
|
|
Dickes Auftragsplus. Auch dank der Bestellungen von Flugzeugen haben die Ordereingänge für langlebige Wirtschaftsgüter einen kräftigen Schub bekommen. Das Plus lag deutlich oberhalb der Konsensschätzung. Ohne den schwankungsanfälligen Transportsektor ergab sich ein Plus, wobei die Konsensschätzungen ebenfalls überschritten wurde. Alles in allem zeigen die Daten, dass die US-Industrie dem negativen Einfluss hoher Energiepreise und gestörter Lieferketten auch im zweiten Monat des Nahost-Krieges widerstehen konnte. Im Hinblick auf die Fed-Erwartungen dürfte es keine Gründe geben, die Erhöhungsspekulation zu dämpfen..
|
|
|
28.05.26 - 13:45
|
Die Wahlparty ist vorbei: Ernüchternder Kassensturz in Ungarn (DZ Bank)
|
|
|
Die EU-Kommission schlägt Alarm bei Ungarns Staatsfinanzen: Eine neue, deutlich erhöhte Defizitprognose verschärft die ohnehin schon angespannte Haushaltslage nach dem Regierungswechsel. Obwohl der Kassensturz ein düsteres Bild zeichnet, halten sich die Risikoaufschläge für ungarische Staatsanleihen noch zurück. Die zugrundeliegenden Risiken für Investoren bleiben allerdings erhöht..
|
|
|
28.05.26 - 10:45
|
Im Fokus: Devisen (Helaba)
|
|
|
Rohstoffwährungen 2026 bisher die großen Gewinner am Devisenmarkt --- Norwegische Krone gewann am stärksten hinzu. Hohe Ölpreise stärken die Nachfrage nach der Währung des Ölexporteurs --- Australischer Dollar profitierte von der schnellen und starken Reaktion der Reserve Bank of Australia, die ihren Leitzins dieses Jahr schon drei Mal um je 25 Basispunkte anhob --- US-Dollar gewann an Wert, nachdem in den USA Leitzinsanhebungen realistischer wurden
|
|
|
28.05.26 - 10:01
|
Hat da jemand zu viel Mai-Bowle getrunken? (Robert Halver)
|
|
|
Von Sell in May and go away kann 2026 keine Rede sein. Im Gegenteil, trotz aller geopolitischen und wirtschaftlichen Reizthemen hat der Wonnemonat Mai tatsächlich zu viel Wonne an den Börsen geführt. Ist der Markt einfach zu hoffnungstrunken? Kommt die Ernüchterung, der große Kater noch?
|
|
|
28.05.26 - 07:31
|
Tagesausblick (Helaba)
|
|
|
Um den gesamten Artikel unter helaba.com zu lesen, klicken Sie bitte auf die Überschrift...
|
|
|
27.05.26 - 15:15
|
UK: Wichtiger Technologiestandort, aber Inflation und Fiskalpolitik belasten (DZ Bank)
|
|
|
Beim Ranking der größten Volkswirtschaften belegt Großbritannien einen der vorderen Ränge. Dies dürfte auch langfristig so bleiben. Dabei spielt die innovationsstarke Region London-Oxford-Cambridge eine wichtige Rolle. Der konjunkturelle Ausblick wird derzeit jedoch durch die erhöhte Inflation und vor allem die restriktive Fiskalpolitik belastet..
|
|
|
27.05.26 - 07:15
|
Tagesausblick (Helaba)
|
|
|
Um den gesamten Artikel unter helaba.com zu lesen, klicken Sie bitte auf die Überschrift...
|
|
|
26.05.26 - 13:00
|
Nachhaltige Bonds: Crisis? What Crisis? (DZ Bank)
|
|
|
Schon klar: Der „Crisis-Titel“ ist etwas ausgetreten und nur Nostalgiker dürften sich an das namensgebende Supertramp-Album erinnern. Aber: Wer den Markt für nachhaltige Euro-Anleihen betrachtet, der dürfte ein gewisses Erstaunen über dessen Lebendigkeit mitbringen – mindestens in absoluten Zahlen..
|
|
|
26.05.26 - 11:01
|
Chartbook Branchen Q1 2026 (Helaba)
|
|
|
Produktion: Situation der energieintensiven Branchen nach wie vor düster --- Produktion: Gemischtes Bild bei nicht-energieintensiven Schlüsselbranchen --- Auftragseingänge: Leichte Erholungstendenzen der energieintensiven Branchen im Ausland --- Auftragseingänge: Inländische Konjunkturschwäche belastet, Euro-Nachfrage dynamisch --- Rüstungsboom zeigt sich zunehmend in den Daten --- Stimmung: Weiterhin Blues bei energieintensiven Branchen --- Stimmung: Gemischte Gefühle bei Schlüsselbranchen – Elektro macht Hoffnung --- Auftragseingänge dank starkem März aufwärtsgerichtet --- US-Zölle haben deutsche Ausfuhren branchenübergreifend belastet --- Materialknappheit in der chemischen Industrie zuletzt besonders stark gestiegen --- Mercosur-Abkommen wird kurzfristig keine Exportwunder bewirken --- Gestiegene Insolvenzquoten --- Erholung der Auftragseingänge im Hochbau zu Jahresbeginn gestoppt --- Preisschub und Konsumaussichten vermiesen Dienstleistern die Stimmung --- Kein gelungener Jahresauftakt im Einzelhandel
|
|
|
|
|