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30.07.26 - 14:31
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Fed-Meeting: Warsh stemmt sich gegen Zinserhöhungen (HCOB)
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Es war ein souveräner Auftritt von Kevin Warsh vor der Presse nach seiner zweiten von ihm geleiteten Notenbanksitzung. Ob es auch ein gelungener Auftritt war, werden die nächsten Wochen zeigen.. --- Wenn die Datenlage in Form höhere Inflation und eines weiterhin resilienten Arbeitsmarktes in Zukunft danach ruft,
die Geldpolitik zu straffen, dann dürfte Warsh geschickt genug sein, sich auch in diese Richtung zu bewegen. Die Alternative, sich allein oder mit wenigen Weggefährten gegen eine Mehrheit in der Fed zu stemmen, würde seine Person und sein Amt beschädigen. Auch wenn Donald Trump glaubt, dass die Fed über das Zinsniveau entscheidet, ist es im Moment tatsächlich eher er, der eine Zinserhöhung verhindern kann: Indem er den Krieg mit dem Iran beendet, soweit das in seiner Macht steht..
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30.07.26 - 14:01
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Market Flash - BoE-Zinsentscheidung (Helaba)
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Die Bank of England (BoE) hat den Basiszins erwartungsgemäß bei 3,75 % belassen. Die Entscheidung fiel nicht einstimmig, denn drei MPC-Mitglieder votierten für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Die Notenbanker in London haben es nicht leicht, denn einerseits ist die Inflation energiepreisbedingt zu hoch, andererseits gibt es konjunkturelle Risiken. Daher scheint ein Stillhalten angebracht zu sein. Dafür spricht auch, dass die Inflationszahlen zuletzt nicht negativ überrascht hatten; die Jahressteuerungsrate war leicht rückläufig. Wir gehen davon aus, dass die Währungshüter auch zukünftig am derzeitigen Leitzinsniveau festhalten und keine Zinserhöhung beschließen werden...
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30.07.26 - 13:29
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Öl: Zu viel Optimismus, zu wenig Angebot (SG)
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Die Ölpreise sind seit Wochenbeginn kräftig gefallen. Brent verbilligte sich gestern um fast 9% auf 88 USD je Barrel und rutscht heute weiter ab, womit alle Gewinne der letzten Woche wieder abgegeben wurden. Seit dem Hoch am vergangenen Donnerstag ist der Preis um 15% gefallen. Auslöser sind Entspannungssignale im Konflikt zwischen den USA und Iran.. --- Am Wochenende gelang Kpler zufolge lediglich zehn Schiffen die Durchfahrt, darunter einem Supertanker zur Beladung mit Öl in Katar sowie drei mit Ölprodukten beladenen Schiffen mit Bezug zum Iran. Eine schnelle Belebung ist nach den zuletzt negativen Erfahrungen kaum zu erwarten.. --- Ölproduktion Kasachstans deutlich reduziert..
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30.07.26 - 13:24
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Gas: Europäischer Preis geht deutlich zurück (SG)
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Seit Montagmorgen ist der europäische Gaspreis um etwa 10% zurückgegangen. Grund hierfür sind, ähnlich wie beim Ölmarkt, Entspannungssignale im Iran-Konflikt. Dennoch bleibt der Gasmarkt deutlich angespannt. Die Durchfahrten der LNG-Tanker durch die Straße von Hormus liegen laut Bloombergdaten weiterhin so gut wie still, wodurch das katarische LNG vor allem in den asiatischen Ländern fehlt. Diese importieren vermehrt US-LNG, das normalerweise nach Europa verschifft wird. Dementsprechend sind die LNG-Importe Europas deutlich zurückgegangen (wir berichteten), wodurch sich die Lage für die Wiederauffüllung der Gasspeicher weiter verschärft..
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30.07.26 - 13:19
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Silber: Rückkehr zum fairen Wert (SG)
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Ähnlich wie der Goldpreis bewegte sich auch der Silberpreis wieder in Richtung seines “fairen Wertes”. Im Februar war der Silberpreis um nahezu 75% überbewertet, wovon nun aber kaum noch was übrig ist (siehe untere Abbildung). Seit Mitte Juni ist der Silberpreis nochmal stärker von 70 USD auf derzeit 57,5 USD je Feinunze gesunken.. --- Als zusätzlicher preisbelastender Faktor kommen Importbeschränkungen in Indien hinzu, die Mitte Mai in Kraft getreten sind. Diese betreffen etwa 90% der Silberimporte.. --- Dennoch dürfte der Silberpreis in den kommenden Monaten weiter steigen: Der Silbermarkt war laut Prognosen des Silver Institute und des Research-Unternehmens Metals Focus im vergangenen Jahr das fünfte Jahr in Folge unterversorgt.. --- Zum Jahresende erwarten wir einen Silberpreis von 67 USD je Feinunze (bislang: 80 USD) und zum Ende 2027 einen Preis von 80 USD (bislang: 90 USD)...
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30.07.26 - 13:16
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Rohstoffausblick: Abwärtsrevision der Goldpreisprognose (SG)
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Der Goldpreis hat seit dem Erreichen des Rekordhochs Ende Januar fast 30% verloren. Der Preisrückgang wurde ausgelöst durch eine Verschiebung der Zinserwartungen.. --- Die Kombination von steigenden Zinserwartungen bzw. Anleiherenditen und stabilen Inflationserwartungen hat den Realzins merklich steigen lassen, was wiederum den Goldpreis belastet hat.. --- Zu erkennen ist das an den Abflüssen aus den Gold-ETFs.. --- Wir senken unsere Goldpreisprognose für Ende des Jahres auf 4.500 USD je Feinunze. Für den Goldpreis besteht dennoch ausgehend vom aktuellen Niveau Erholungspotenzial, da wir die derzeitigen Markterwartungen von Fed-Zinserhöhungen für überzogen erachten..
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30.07.26 - 13:04
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Platin und Palladium: Defizite schrumpfen deutlich (SG)
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Neben unserer Preisprognose für Gold haben wir auch die Prognosen für Platin und Palladium gesenkt. Für Platin erwarten wir zum Jahresende ein Preisniveau von 2.000 USD je Feinunze (bislang 2.100 USD), für Palladium 1.500 USD je Feinunze (bislang 1.600 USD). Neben dem niedrigeren Goldpreis spielt auch die weniger angespannte Versorgungslage eine Rolle. So erwartet der World Platinum Investment Council (WPIC) für dieses Jahr bei Platin ein Angebotsdefizit von knapp 300 Tsd. Unzen. Im Vorjahr lag das Defizit noch bei knapp 1,2 Mio. Unzen, vor zwei Jahren bei mehr als 1 Mio. Unzen. Die Nachfrage soll in diesem Jahr deutlich zurückgehen.. --- Der Platinpreis dürfte bis Ende 2027 auf 2.300 USD steigen, der Palladiumpreis auf 1.800 USD. Beide Prognosen liegen 100 USD unter der bisherigen Prognose..
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30.07.26 - 13:02
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Kupfer: El Nino als unterschätztes Risiko (SG)
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Der jüngste Wintersturm in Chile hat erneut die Verwundbarkeit des globalen Kupferangebots gegenüber Wetterextremen verdeutlicht, die mit dem Aufkommen von El‑Niño in diesem Jahr vermehrt zu erwarten sind. Mehrere große Minenbetreiber meldeten vorübergehende Betriebsunterbrechungen infolge von Schneefällen und Überschwemmungen.. --- Die Bedeutung von El‑Niño-bedingten Störungen ergibt sich vor allem aus der hohen geografischen Konzentration des Angebots: Chile und Peru stehen zusammen für knapp 40% der weltweiten Kupferminenproduktion..
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30.07.26 - 10:15
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US-Häusermarkt: Kein Schwung in Sicht (DZ Bank)
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Wegen den erhöhten Zinsen ist auch nach vier schwachen Jahren am US-Häusermarkt keine Belebung zu erwarten. In den hochpreisigen Regionen sind die Preise auf dem Rückzug, aber auch in anderen Landesteilen ging es zuletzt etwas abwärts. Mit stärkeren Preisrückgängen rechnen wir in den kommenden Monaten jedoch nicht, da der Neubau wohl schwach bleiben wird.. --- Seit Mitte Mai liegt der Zinssatz für eine Hypothek mit einem 30jährigen Festzins jedoch wieder oberhalb von 6,5% und der leichte Schwung hat sich wieder gelegt. Der Markt wird wohl auch 2026 – das fünfte Jahr in Folge – nur so dahin dümpeln. Wegen anhaltenden Inflationssorgen und einer robusten Konjunktur ist ein spürbarer Rückgang bei den Zinsen eher unwahrscheinlich.. --- Da die eigenen vier Wände in den meisten Landesteilen kaum noch bezahlbar sind, liegen die Verkäufe von älteren Häusern unverändert um fast ein Viertel unter dem langjährigen Durchschnitt. Eine Erholung der Marktaktivität ist nicht in Sicht..
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30.07.26 - 07:31
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Tagesausblick (Helaba)
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29.07.26 - 14:45
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Europas Süden brennt – die Rechnung folgt (DZ Bank)
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Die Waldbrände in Frankreich, Spanien und Portugal treffen vor allem Tourismus, Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Für die nationale Konjunktur bleibt der Schaden bislang begrenzt – doch Hitze und Dürre verschärfen die Risiken..
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29.07.26 - 10:01
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Wie viel Sorgen müssen sich Anleger um High-Tech machen? (Robert Halver)
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Haben vor allem etablierte KI-Unternehmen das Beste hinter sich? Sind sie übertrieben teuer, weil China den USA dicht auf den Fersen ist? Rechnen sich die Übermilliarden an KI-Investitionen in Amerika überhaupt, weil es günstige Alternativen gibt? Sind Überkreuzverflechtungen zwischen KI-Unternehmen untereinander ein Branchenrisiko? Hinzu kommt die psychologische Marktverfassung, z.B. die Angst vor unliebsamen Unternehmensnachrichten bei der anstehenden Berichtssaison. Wo steht die Branche?
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29.07.26 - 07:31
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Tagesausblick (Helaba)
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28.07.26 - 15:16
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Chartbook Kommunalfinanzen: Quartals-Update I/2026 (Helaba)
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Finanzierungssaldo der Kommunen bleibt zum Jahresanfang im Minus --- Schere zwischen kommunalen Einnahmen und Ausgaben bleibt weit geöffnet --- Kommunale Einnahmen: Wachsende Abhängigkeit von Zuweisungen der übergeordneten Ebenen --- Kommunale Ausgaben: Zuweisungen an Dritte für soziale Aufgaben steigen stetig --- Krisenphänomen: Kommunale Investitionen lassen sichtbar nach --- Kommunen noch für rund 54 % der gesamtstaatlichen Investitionen verantwortlich --- Zunehmende Kommunalverschuldung treibt die Zinsausgaben in die Höhe --- Kommunale Verschuldung steigt im 1. Quartal 2026 auf insgesamt 199,3 Mrd. Euro --- Kommunalschulden machen ca. 7 % der öffentlichen Gesamtschulden von 2,8 Bio. Euro aus --- Dynamik beim Schuldenaufwuchs betrifft vor allem Bund und Kommunen --- Kreditaufnahme der Kommunen übersteigt die Tilgung..
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28.07.26 - 07:31
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Tagesausblick (Helaba)
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27.07.26 - 15:02
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Market Flash - US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter (Helaba)
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Auftragsplus: Nach dem kräftigen Minus im Mai kommt es auch infolge erhöhter Flugzeugbestellungen zu einem Anstieg der Auftragseingänge. Die Konsensschätzung wurde dabei allerdings unterschritten. Ohne den schwankungsanfälligen Transportsektor ergab sich ebenfalls ein Plus. Auch hier wurde die Konsensschätzung verfehlt, wenngleich zu berücksichtigen ist, dass die Vormonatswerte nach oben revidiert wurden. Vor allem die Tatsache, dass abseitig des volatilen Transportsektors ein erneutes Plus gemeldet wurde, stimmt zuversichtlich, dass die US-Wirtschaft auf Expansionskurs bleibt. Gründe, die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der Fed zurückzudrängen, sehen wir nicht..
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27.07.26 - 09:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Die Fed dürfte den Leitzins am Mittwoch zunächst unverändert lassen. Für Deutschland, die Eurozone und die USA werden die ersten Schätzungen zum BIP in Q2 veröffentlicht. Zudem stehen in Deutschland und in der Eurozone Inflationszahlen für Juli an....
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27.07.26 - 07:15
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Tagesausblick (Helaba)
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