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Bank- Research News

In der Themenrubrik finden sie aktuelle Researchpublikationen von zahlreichen Banken zu Ländern, Branchen oder gesellschaftlichen Herausforderungen.
 
17.07.26 - 12:15
Wochenausblick: KW 30 (Helaba)
 
Aktien: Zugpferde schwächeln. Gut ist oft nicht gut genug – manchmal ist aber selbst besser nicht gut genug! Trotz positiver Gewinnüberraschungen machen Anleger bei Technologieaktien Kasse. In der gerade angelaufenen US-Quartalsberichterstattung haben aus dem Technologiesektor erst 5 von 67 Unternehmen berichtet. Alle haben die Gewinnschätzungen übertroffen, im Durchschnitt um rund 17%. Das Problem ist jedoch weniger der Rück- als vielmehr der Ausblick. Die durchschnittlichen Ergebnisschätzungen zeigen, dass die vergangenen Gewinnsteigerungen nicht nur für das kommende Jahr, sondern die kommenden drei Geschäftsjahre fortgeschrieben werden. Hier baut sich Enttäuschungspotenzial auf. Anleger sollten also nicht einem möglicherweise verpassten Trend hinterherlaufen, sondern auf die zukünftigen Profiteure dieser technologischen Revolution setzten: Unternehmen, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Kosten senken, Profitabilität und Gewinne steigern können.. --- EZB und Anleger bleiben in Wartestellung..
 
17.07.26 - 09:45
Indische Wirtschaft auf der Überholspur (DZ Bank)
 
Indien belegte 2025 beim Ranking der weltgrößten Volkswirtschaften Platz 6. Bereits 2027 könnte das Land auf Platz 4 vorrücken. Die Inlandsnachfrage ist der wesentliche Wachstumsmotor. Eine Belastung für die privaten Haushalte geht zurzeit von der Inflation aus.. --- Die Exporte sind zwar seit 2021 preisbereinigt um stattliche 41% gestiegen. Dahinter verbirgt sich allerdings Stagnation bei der Ausfuhr von Gütern, während sich der Export von Dienstleistungen verdoppelte.. --- Ein weiterer „Booster“ sind die umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur, die die Stimmung in der Wirtschaft beflügeln. Die Industrie rechnet mit deutlich steigenden Güterexporten durch die größtenteils erst vor kurzem abgeschlossenen Freihandelsabkommen mit der EU, Großbritannien und anderen Ländern..
17.07.26 - 09:00
EZB – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben (Commerzbank)
 
17.07.2026 - Die EZB dürfte ihre Leitzinsen nächste Woche nicht zum zweiten Mal in Folge anheben....
17.07.26 - 07:15
Tagesausblick (Helaba)
 
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16.07.26 - 15:02
Market Flash - US-Einzelhandelsumsatz (Helaba)
 
Schwaches Einzelhandelsplus. Die sinkenden Preise an den Tankstellen haben die nominalen Umsätze des gesamten Einzelhandels belastet, sodass wie erwartet ein nur kleines Plus vermeldet wurde, nachdem es im Mai noch einen kräftigen, zudem aufwärts revidierten Zuwachs gegeben hatte. Leicht positiv gewirkt hat der Pkw-Verkauf. Ohne diese Komponenten sanken die Einzelhandelsumsätze zwar etwas stärker als erwartet. Alles in allem dürfte das Auspreisen von Zinserhöhungserwartungen bezüglich der Fed aber nicht forciert werden, zumal der Philly-Fed-Index völlig unerwartet stark zugelegt hat und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erneut gesunken sind...
16.07.26 - 14:31
Märkte und Trends Kompaktfassung Juli 2026 (Helaba)
 
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16.07.26 - 14:31
Märkte und Trends Juli 2026 (Helaba)
 
Konjunktur: Deutsche Wirtschaft zeigt sich robust --- Geldpolitik: Fed steht unter Druck, die Leitzinsen anzuheben – EZB kann abwarten --- Staatsanleihen: Geopolitische Instabilität wird zum Mühlstein am Hals --- Aktien: Bisherige Zugpferde in der Sommerpause? --- Gold: Inflations- und Zinssorgen bleiben entscheidend --- Rohöl: Erneute Verunsicherung um Lage am Persischen Golf --- Immobilien: Baukosten nehmen deutlich zu --- Devisen: US-Dollar weiterhin im Höhenflug
16.07.26 - 07:15
Tagesausblick (Helaba)
 
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15.07.26 - 14:25
Silber: Indische Importbeschränkungen drücken auf den Preis (SG)
 
Der Silberpreis hat seit Mitte Mai mehr als 30% verloren und handelt bei weniger als 60 USD je Feinunze. Das Gold/Silber-Verhältnis ist in diesem Zeitraum von 53 auf 70 gestiegen. Der wichtigste Grund für die Preisschwäche ist der Preisrückgang bei Gold wegen der Erwartung von Fed-Zinserhöhungen. Es gibt allerdings auch silberspezifische Faktoren. So sind in Indien Mitte Mai Importbeschränkungen in Kraft getreten, die 90% der vorherigen Silberimporte Indiens betreffen. Dazu erhöhte die indische Regierung die Steuer auf Importe von Gold und Silber von 6% auf 15%. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Handelsbilanz und damit die Währung zu entlasten. Die Silberimporte Indiens sind daraufhin laut Handelsministerium im Mai auf weniger als 50 Tonnen gesunken, was einem Rückgang um rund 90% gegenüber dem Vorjahresniveau entspricht..
15.07.26 - 14:22
Rohstoffausblick: Angespannte Märkte für Ölprodukte (SG)
 
Am Ölmarkt war zuletzt ein uneinheitliches Bild zu beobachten. Die Internationale Energieagentur spricht in ihrem aktuellen Monatsbericht davon, dass sich die Märkte für Rohöl und Ölprodukte voneinander entkoppelt haben. Die Preise für Ölprodukte gingen im Juni weniger deutlich zurück als die Rohölpreise.. --- Hinzu kommt ein deutlicher Rückgang der Exporte von Ölprodukten aus Russland. Seit letzter Woche besteht in Russland ein zunächst bis Ende Juli geltendes Exportverbot für Diesel.. --- Die US-Exporte von Ölprodukten erreichten dann Anfang Juli mit 8,73 Mio. Barrel pro Tag der EIA zufolge ebenfalls ein Rekordniveau. Dies ging nicht spurlos an den US-Lagerbeständen vorüber.. --- Der US-Benzin-Crack-Spread hatte daraufhin Anfang Juli das höchste Niveau seit mehr als vier Jahren erreicht, der US-Diesel-Crack-Spread das höchste Niveau seit dem Erreichen des Rekordniveaus im März.. --- China hatte vorige Woche angekündigt, die Exportbeschränkungen für Ölprodukte im Juli aufzuheben..
 
15.07.26 - 14:06
Öl: Hormus-Risiken sorgen für neuen Preisschub (SG)
 
Die Sorge, dass es sich bei den jüngsten Angriffen in der Golfregion nicht nur um ein kurzes Zwischenspiel, sondern um eine erneute Eskalation handelt, ist inzwischen auch am Ölmarkt angekommen: Die Ölpreise springen zum Wochenauftakt deutlich nach oben... --- Die IEA, die ihre Nachfrageprognose im letzten Monat noch deutlich nach unten korrigiert hatte, zeigte sich in diesem Monat optimistischer. Dennoch erwartet sie im laufenden Jahr einen deutlichen Rückgang der Ölnachfrage um gut 1 Mio. Barrel pro Tag. Die OPEC, die gestern ihren Monatsbericht veröffentlicht hat, hat dagegen ihre Prognose im laufenden Monat abermals nach unten korrigiert. Nichtsdestotrotz erwartet sie noch immer einen Anstieg der globalen Ölnachfrage von 0,8 Mio. Barrel pro Tag. Für nächstes Jahr sind sich die beiden Agenturen allerdings dann fast einig: Beide erwarten einen Anstieg der globalen Ölnachfrage von rund 2 Mio. Barrel pro Tag.. --- Chinas Rohölimporte im Juni auf 10-Jahrestief..
15.07.26 - 13:58
Gold: Zwischen Inflationssorgen und FED-Hoffnungen (SG)
 
Der Goldpreis fiel gestern um 2,8% und rutschte kurzzeitig unter die Marke von 4.000 USD je Feinunze. Der Preisrückgang erfolgte in Reaktion auf den kräftigen Anstieg der Ölpreise. Der Markt rechnet daraufhin mit früheren und stärkeren Zinserhöhungen der Fed, wie ein Blick auf die Fed Funds Futures zeigt. Demnach ist eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September vollständig eingepreist, eine weitere Zinserhöhung bis zum Jahresende mit einer Wahrscheinlichkeit von 75%. Heute Nachmittag richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer zunächst auf die US-Verbraucherpreise für Juni. Diese dürften aufgrund der gesunkenen Benzinpreise sowohl im Monats- als auch im Vorjahresvergleich eine leichte Entspannung signalisieren. Ob der Markt daraufhin die Zinserwartungen reduzieren wird, ist allerdings fraglich..
15.07.26 - 13:53
Erdgas: Europäischer Gaspreis steigt auf höchsten Wert seit über drei Monaten (SG)
 
Als Reaktion auf die gestrigen Äußerungen von US-Präsident Trump auf seiner Social Media-Plattform Truth Social stieg der europäische Gaspreis erneut deutlich an. Damit ist der Preis seit Monatsbeginn um knapp 23% gestiegen. Die Marktteilnehmer schätzen die Rhetorik und Handlungen von den USA und dem Iran als erneute Eskalation ein. Dies dürfte die Befürchtungen hinsichtlich eines nun doch länger anhaltenden Konfliktes und einer damit einhergehenden Blockade der Straße von Hormus verstärken. Auch der katarische Staatskonzern Qatar Energy hat am vergangenen Donnerstag Berichten zufolge das geplante Wiederhochfahren seiner LNG-Produktion vorerst gestoppt..
15.07.26 - 12:30
Chinas Wirtschaft schaltet vorübergehend einen Gang zurück (DZ Bank)
 
Belastungen durch den Iran-Krieg trafen im Frühjahr auf eine ohnehin schwache Binnenkonjunktur in China. Das Wirtschaftswachstum bremste im zweiten Quartal deutlich ab. Die Vorzeichen für das laufende dritte Quartal sind aber schon wieder besser, vor allem dank der starken Exporte.. --- Im zurückliegenden zweiten Quartal hat das Wirtschaftswachstum einen Gang zurückgeschaltet und bremste deutlich von 5,0 auf 4,3% (J/J) ab. Damit wurden nicht nur die bereits vorsichtigen Markterwartungen unterboten. Der Wert blieb auch unter dem diesjährigen Wachstumsziel von „4,5 bis 5%“, was in China immer ein Signal wirtschaftlicher Schwäche ist. In der Vorquartalsrate (Q/Q) fiel das Wirtschaftswachstum mit 0,9% oder auf das Jahr hochgerechnet rund 3½% sogar noch stärker aus dem Zielkorridor heraus..
 
15.07.26 - 07:15
Tagesausblick (Helaba)
 
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14.07.26 - 15:01
Market Flash - US-Verbraucherpreise (Helaba)
 
Deutlicher Inflationsrückgang: Die Verbraucherpreise sind im Juni kräftig gesunken, die Jahresteuerungsrate liegt nun bei 3,5 %, nach 4,2 % im Monat zuvor. Dafür verantwortlich war die zwischenzeitliche Entspannung am Persischen Golf, die zu einem Rückgang der US-Benzinpreise beigetragen hatte. Die Perspektive trübt sich mit dem erneuten Aufflammen des Konflikts und dem Anstieg der Energiepreise aber wieder ein. Positiv hervorzuheben ist aber auch, dass sich bei der Kerninflation eine Entspannung zeigt. Diese ist mit 2,6 % aber noch immer erhöht. Vor diesem Hintergrund scheint die Erwartung einer strafferen Geldpolitik weiterhin gerechtfertigt zu sein. Die Zinserhöhungsspekulation dürfte jedoch einen Dämpfer erhalten. In diesem Zusammenhang sei auf die um 16 Uhr (MESZ) beginnende Anhörung von Fed-Chef Warsh vor dem Repräsentantenhaus hingewiesen..
14.07.26 - 07:15
Tagesausblick (Helaba)
 
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13.07.26 - 14:30
Mischt SpaceX den US-Telekommarkt auf? (DZ Bank)
 
Der erfolgreiche Börsengang von Elon Musks Raumfahrt- und Technologieunternehmen SpaceX ließ am Markt aufhorchen. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Marktkapitalisierung von rund 2 Billionen USD wird in den Medien spekuliert, ob das Unternehmen in Bezug auf seine Rolle als Internetprovider statt wie bisher auf Kooperationen auf die Übernahme etablierter US-Netzbetreiber setzen könnte. Das Wettbewerbsumfeld im US-Telekommarkt dürfte sich zwar verschärfen, die Telekomkonzerne reagieren jedoch bereits ihrerseits mit Kooperationen untereinander, um ihre Verhandlungsposition zu stärken.. --- Mit der im Mai 2026 angekündigten Absichtserklärung von AT&T, Verizon und T-Mobile für ein gemeinsames Joint Venture im Direct-to-Device-Bereich stellen sie die Weichen, um ihre Verhandlungsmacht gegenüber den Satellitenanbietern zu stärken. Eine einheitliche, technologieneutrale Plattform soll künftig verschiedenen Satellitenbetreibern offenstehen..
13.07.26 - 13:00
Mittelstandsumfrage: Investitionsbereitschaft so gering wie nie zuvor (DZ Bank)
 
Viele Mittelständler leiden unter gestiegener Kostenbelastung und zunehmenden Lieferengpässen. Auch deswegen fällt die Investitionsbereitschaft auf ein Allzeit-Tief.. --- Im Zuge des Iran-Konflikts fiel die Investitionsbereitschaft im Mittelstand auf ein neues Allzeit-Tief. Die anhaltende Konjunkturschwäche ohne zwischenzeitliche Erholungsphase sowie die weiter weit unterdurchschnittlich ausgelasteten Industrie-Kapazitäten sorgten dafür, dass nur noch 52% der Mittelständler im nächsten halben Jahr in ihr Unternehmen investieren wollen..
13.07.26 - 12:31
Vertraudlich: Keine Agenda 2030 (Helaba)
 
Viele hatten der aktuellen Bundesregierung nicht mehr zugetraut, sich auf Reformen zu einigen, doch in den vergangenen Wochen hat die Koalition aus Union und SPD umfassende Maßnahmenpakete vorgelegt. Verdienen diese Pakete es, Reformen genannt zu werden?
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