|
|
|
|
|
09.03.26 - 16:33
|
Wochenausblick Rohstoffe: Iran-Krieg im Fokus (SG)
|
|
|
Der Iran-Krieg dürfte das vorherrschende Thema an den Rohstoffmärkten bleiben. Die Energiemärkte sind in erster Linie betroffen, und hier der Gasmarkt noch mehr als der Ölmarkt. Dies ist auch den unterschiedlichen Vorratssituationen geschuldet. So gibt es kaum strategische Gasvorräte, und die kommerziellen Vorräte sind am Ende des Winters in Europa niedrig. Am Ölmarkt sieht es aufgrund der strategischen Vorräte grundsätzlich besser aus, sodass sich temporäre Ausfälle noch überbrücken lassen.. --- Unabhängig davon bleibt das Hauptaugenmerk auf dem Nahen Osten und hier spezifisch auf der Straße von Hormus. Je länger der Schiffsverkehr lahmgelegt ist, desto höhere Ausfälle sind einzukalkulieren, auch weil die Region über begrenzte Umleitungs- und Speicherkapazitäten verfügt.. --- Wir gehen zwar davon aus, dass das Interesse an Gold als sicherer Hafen wieder steigt, sobald sich abzeichnet, dass die Notenbank den Ölpreisschock als temporär einstufen können..
|
|
|
09.03.26 - 16:25
|
Iran-Krieg sorgt für deutliche Ausweitung der Preisdifferenzen am Ölmarkt (SG)
|
|
|
Die Verwerfungen beim Ölangebot aufgrund der unterbrochenen Lieferwege durch die Straße von Hormus haben zu deutlichen Anstiegen bei den Ölpreisen und den Preisdifferenzen zwischen verschiedenen Ölsorten, Ölprodukten und Lieferfälligkeiten geführt. Der Preisabstand zwischen Brent und WTI weitete sich zwischenzeitlich auf 9 USD je Barrel aus. Höher war er zuletzt im Sommer 2022, wenn man von Verzerrungen aufgrund von Kontraktumstellungen absieht. Grund hierfür ist, dass der Brentölpreis als internationale Benchmark stärker als der WTI-Ölpreis von den Lieferausfällen aus dem Mittleren Osten betroffen ist.. --- US-Regierung will gegen Anstieg der Ölpreise vorgehen. Desweiteren wird offenbar darüber nachgedacht, das US-Finanzministerium in den Kauf und Verkauf von Terminkontrakten einzubeziehen..
|
|
|
09.03.26 - 16:15
|
Putin droht mit sofortigen Ende der Gaslieferungen in die EU (SG)
|
|
|
Als wäre die Nervosität am europäischen Gasmarkt nicht hoch genug angesichts der Angebotsausfälle durch die Blockade der Straße von Hormus, schürt nun Russlands Präsident Putin zusätzliche Sorgen. Dieser drohte, dass die verbleibenden russischen Gaslieferungen an die EU sofort eingestellt werden könnten. Die Drohung war eine Reaktion darauf, dass die EU derzeit plane, bis Ende 2027 Einfuhren russischen Gases zu verbieten. Laut Putin würden sich derzeit andere Märkte öffnen und es könnte sinnvoll sein, diese Opportunität zu nutzen und das Gas dorthin umzuleiten. Demnach hätten diese Kunden ihre Bereitschaft signalisiert, höhere Preise als Europäische Abnehmer zu zahlen. Damit dürften vor allem Abnehmer aus Asien gemeint sein..
|
|
|
|
|
09.03.26 - 16:05
|
Platinmarkt dank robuster Investmentnachfrage auch in diesem Jahr unterversorgt (SG)
|
|
|
Der World Platinum Investment Council (WPIC) hat seinen Quartalsbericht mit neuen Prognosen zum Platinmarkt veröffentlicht. Demnach wird für dieses Jahr ein Angebotsdefizit von 240 Tsd. Unzen erwartet. Das wäre bereits das vierte Defizitjahr in Folge. Im November ging der WPIC noch von einem leichten Angebotsüberschuss aus. Das Defizit im Vorjahr wurde von 690 Tsd. auf 1,08 Mio. Unzen nach oben revidiert, womit auch das bisherige Rekorddefizit aus dem Jahr 2024 übertroffen wurde. Das größere Angebotsdefizit im letzten Jahr und die für dieses Jahr erwartete Unterversorgung ist jeweils auf eine stärker als erwartete Investmentnachfrage zurückzuführen.. --- Dass der Markt trotz des hohen Preisniveaus unterversorgt bleiben soll, dürfte dem Preis weiteren Rückenwind geben..
|
|
|
|
|
|
09.03.26 - 15:53
|
IEA bestätigt massive Angebotslücke am Kupfermarkt (SG)
|
|
|
Die Kupferpreise standen zwar in dieser Woche unter Druck. Zu den durch den Iran-Krieg bedingten Konjunktursorgen paarte sich gestern ein starker Lageraufbau an der LME: Die registrierten Kupfervorräte kletterten um fast 8% auf 282 Tsd. Tonnen, den höchsten Stand seit Oktober 2024. Dennoch bleibt auf mittlere Sicht viel Rückenwind. Die IEA hat in ihrer jüngsten Analyse nochmal auf die drohende Angebotslücke hingewiesen, die sich bis 2035 auf 30% belaufen könnte. Im Zeitalter der Elektrizität könne das Kupferangebot nicht mit dem wachsenden Bedarf an Kupfer Schritt halten. Bremsfaktoren seien fallende Kupfererzgehalte – die durchschnittliche globale Kupferqualität der Minen sei seit 1991 um 40% gesunken -, steigende Kapitalkosten und eine höhere Komplexität der Projekte. Zudem gäbe kaum neue Entdeckungen an Kupfervorkommen..
|
|
|
|
|
09.03.26 - 15:48
|
Siemens Healthineers Kaufen (DPA-AFX)
|
|
|
FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Siemens Healthineers von 55 auf 53 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Temporärer Gegenwind verdecke die operative Ertragskraft des Herstellers von Medizintechnik, ......
|
|
|
09.03.26 - 15:48
|
Novo Nordisk Neutral (DPA-AFX)
|
|
|
NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Novo Nordisk auf "Neutral" mit einem Kursziel von 250 dänischen Kronen belassen. Eine Einigung mit dem Telemedizinanbieter Hims & Hers Health über die Vermarktung wichtiger Präparate ......
|
|
|
|
|
09.03.26 - 15:42
|
Schaeffler Kaufen (DPA-AFX)
|
|
|
FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Schaeffler von 8,50 auf 10 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die deutlichen Kursru?ckgänge der letzten Tage wertete Analyst Michael Punzet als guten Zeitpunkt fu?r ......
|
|
|
|
|
|
|
|
|
09.03.26 - 14:31
|
Türkei: Pause im Zinssenkungszyklus zeichnet sich ab (Anleihencheck)
|
|
|
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die türkische Notenbank dürfte auf ihrer Sitzung am 12. März den Leitzins unverändert lassen und damit eine Pause im Senkungszyklus einlegen, so die DekaBank.
Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten habe zu einem deutlichen Ölpreisanstieg geführt, was zumindest auf Sicht der kommenden Monate die Inflationsrisiken erhöhe. [mehr]...
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|