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23.03.26 - 20:00
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Aktienrückkauf, KI-Agenten, Auslands-Expansion, Übernahmen: q.beyond macht den nächsten Schritt - "Strategie 2028" (BRN)
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CEO Thies Rixen macht aus q.beyond mehr als einen klassischen IT-Dienstleister: Der Konzern will sich bis 2028 zum KI-orientierten Branchen-Spezialisten für den europäischen Mittelstand umbauen. Die drei Stichworte dazu: tiefere Kompetenz in Logistik, Handel, Healthcare und Energie, der Aufbau von KI-basierten Managed Services und mehr Geschäft außerhalb Deutschlands. Statt 08/15-KI sollen branchenspezifische Agenten Prozesse automatisieren, Medienbrüche schließen und später ganze Abläufe orchestrieren. Bis 2028 peilt q.beyond rund 250 Mio. Euro Umsatz und etwa 10 % EBITDA-Marge an. Rückenwind soll auch aus Zukäufen kommen, vor allem in Healthcare und Energie. Dazu ist die Kasse mit 42 Mio. Euro Netto-Liquidität gut gefüllt. Rixen spricht offen über Aktienrückkäufe, mögliche Übernahmen und die Hoffnung auf einen konjunkturellen "Brustlöser" in Deutschland....
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23.03.26 - 19:18
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Börsenradio Schlussbericht, Mo., 23.03.2026: DAX dreht brutal um 1.300 Punkte nach oben, Öl -16 % und Gold -9 % brechen ein (BRN)
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Was für ein Börsentag: Der DAX startet im Panikmodus, fällt unter 22.000 Punkte und dreht dann nach einer Trump-Kehrtwende im Iran-Konflikt spektakulär nach oben. Schlusskurs bei 22.654 Punkten, ein Plus von 1,2 %. Auslöser war der Aufschub geplanter Angriffe auf iranische Energieanlagen um fünf Tage. Die Folge: Ölpreise brechen ein, Anleiherenditen sinken, Aktien schalten von Angst auf Erleichterung. Auch an der Wall Street dreht die Stimmung deutlich ins Plus. In den Firmenmeldungen: Salzgitter reduziert den Verlust auf 69,8 Mio. Euro und will 2026 zurück in die Gewinnzone. Delivery Hero will Foodpanda Taiwan für 600 Mio. USD an Grab verkaufen. Tesla und SpaceX planen in Texas eigene Chipfabriken. Novo Nordisk startet eine Phase-1-Studie mit dem Adipositas-Kandidaten LX9851. Bosch geht mit Tata in Indien ein 50:50-Joint-Venture für E-Achsen und E-Motoren ein. Im Rohstoffspezial: Brent fällt wieder unter 100 USD, Gold gerät weiter unter Druck....
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23.03.26 - 16:18
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"Man sollte nicht zu viel Bild-Zeitung lesen": wikifo-treader Christoph Gum fischt Perlen. - KI bleibt Königsmacher. (BRN)
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Der DAX rutschte unter 22.000 Punkte, Öl, Inflation und Krisenangst drückten auf die Stimmung. Für Wikifolio-Trader Christoph Gum alias CAESAR2020 ist das aber kein Grund für hektische Flucht, sondern für kühle Analyse. Sein Risikomodell schlug früh Alarm, deshalb wurde im Wikifolio "Alpha AI Leaders" Cash aufgebaut und das Portfolio teilweise abgesichert. Jetzt schaut Gum auf die Gewinner der KI-Revolution: Amazon über Anthropic, Nvidia als Infrastrukturmacht, Bloom Energy als Stromquelle für das Datencenter-Zeitalter und Micron als Speicherhebel. Seine klare Botschaft: Wer jetzt nur auf Panik und Schlagzeilen starrt, macht den alten Börsenfehler. Die aktuelle Schwäche ist für ihn kein KI-Abgesang, sondern eher eine scharfe Rabattaktion vor der nächsten Wachstumswelle.
Wikifolio: Alpha AI Leaders https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfpaailead?src=search_extended&searchTerm=gum...
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23.03.26 - 08:00
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Fit4Trading #96: Likes statt Logik - sind Finfluencer die richtigen Anlageberater? (BRN)
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Manche fahren schicke Sportwagen oder posieren vor opulenten Häusern mit großen Pools. So manche Finfluencer versprechen das schnelle Geld mithilfe vermeintlich cleverer Anlagestrategien oder geheimen Aktientipps, welche sie natürlich nur mit euch teilen wollen. Nicht selten entpuppen sich diese dann aber als überteuerte Seminare oder Rohrkrepierer statt echter Kursraketen. Aber auch wenn die Aufmachung deutlich seriöser daherkommt, ist das noch kein Garant für eine gute Ausbildung, langjährige Erfahrung oder einen soliden Vermögensaufbau. Wie kann man den Verlockungen widerstehen, woran erkenne ich fachlich gute Finfluencer und können diese wirklich einen Anlageberater für mich ersetzen? Das alles klärt Falko Block, Anlage-Stratege im Bereich Privatkunden-Sales der DZ BANK, mit seinem Gast Michael Flender, Finfluencer, Gründer und Geschäftsführer von "Goldesel Trading und Investment"....
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20.03.26 - 18:24
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Börsenradio Schlussbericht, Fr., 20.03.2026: Hexensabbat drückt DAX (auch noch) um 2 % auf 22.385 Punkte, Vincorion starker IPO (BRN)
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Der DAX geht mit einem Minus von 2,0 % bei 22.385 Punkten schwach ins Wochenende. Am großen Verfallstag, dem sogenannten Hexensabbat, sorgten auslaufende Optionen und Futures für teils kräftige Kursbewegungen. Der EuroStoxx50 verlor 1,7 % auf 5.518 Punkte. Im DAX hielten sich Heidelberg Materials mit +3,2 % und Infineon mit +1,5 % vergleichsweise gut, SAP gab 3,9 % nach. Aufmerksamkeit bekam auch das Börsendebüt von Vincorion: erster Kurs 19,30 Euro, später 18,63 Euro, nach einem Ausgabepreis von 17 Euro. Unter den Einzelwerten sprang Gerresheimer nach Übernahmespekulationen um fast 15 % auf 20,38 Euro. Elmos gewann 10,4 % nach einem Reuters-Bericht über einen möglichen Verkauf. Auf der Verliererseite brach Bechtle nach dem Ausblick für 2026 um 16,3 % auf 25,10 Euro ein. Im Rohstoffteil fällt Gold trotz Krisenlage um 0,8 %. Capital Economics sieht den Preis bis Ende 2026 bei 3.500 USD je Feinunze....
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20.03.26 - 13:36
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23.000 Punkte, 200-Tage-Linie, 180-Dollar-Öl-Angst, Dauerstress (BRN)
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Was handeln die Märkte gerade wirklich: Krieg, Gerüchte oder den nächsten Inflationsschub? Andreas Lipkow von CMC sagt klar: alles zusammen, aber der Ölpreis gibt den Takt vor. Vor allem Brent zieht an, weil die Nachfrage in Europa steigt und die Angst vor neuen Engpässen wächst. Die Folge: Inflation bleibt heiß, Zinssenkungen rücken nach hinten, die Notenbanken gehen in Deckung und retten sich erst einmal mit viel Rhetorik. Besonders hart trifft es zinssensible Branchen wie die Immobilienbranche. Lipkow erklärt am Beispiel Vonovia, warum höhere Refinanzierungskosten und fallende Bewertungsniveaus zum Problem werden. Sein starkes Bild: Schon ein Notverkauf in der Nachbarschaft kann den Wert ganzer Straßenzüge drücken. Dazu ringt der DAX mit der 23.000er-Marke, während in den USA die 200-Tage-Linie zur Nervenzone wird. Fazit: Öl bleibt der Pulsmesser der Börsen....
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20.03.26 - 12:06
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Daten, Liquiditat, Marktplatzmodell. Fondsadvisor Felix Gode: "Die Daten sind ein großer Schutzschild gegen die KI-Disruption" (BRN)
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Ist der Markt noch ein Aktienmarkt oder doch schon eine Ölbörse mit Nebenhandel Aktien? Fondsadvisor Felix Gode von Alpha Star über den General an der Börse, den Öl-Preis: "Wir können daraus lernen, dass wir eben auf Geschäftsmodelle setzen müssen, die unabhängig von all diesen Eventualitäten Bestand haben." Scout24 liefert bei Umsatz, Marge und Gewinn - warum liefert die Aktie trotzdem nicht? "Man befürchtet auch hier, dass die KI in das Geschäftsmodell eingreift." Doch Gode macht darauf aufmerksam, dass einer der großen "Schutzschilde gegen KI" die verfügbaren Daten der Unternehmen sind - ein "selbstverstärkender Effekt". Ähnliches gilt für den Margenschub bei der Swiss Marketplace Group. "Allerdings ist bei diesem Unternehmen die Monetarisierung der Kunden noch nicht so weit fortgeschritten."...
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20.03.26 - 10:48
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Anlegertag München 2026 als Freizeitpark für Anleger. Dirk Mahnert: "Branchengrößen wie Thieme oder Vogt geben sich die Ehre" (BRN)
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Wissen tanken und Kontakte knüpfen. Ist der Anlegertag in München eher Depot-TÜV, Ideenbörse oder ein Klassentreffen der Finanzszene? Dieser Freizeitpark für Anleger findet in der Motorworld statt. So wird der "Kohlebunker" zur Krypto- und Techbühne. Und im "Dampfdom" findet der Hauptakt des Anlegertages und der zahlreichen Aussteller statt. "Einige Größen aus der Branchen geben sich die Ehre", so Veranstalter Dirk Mahnert, "darunter Heiko Thieme, Dr. Jens Ehrhardt, Edda Vogt, und Robert Halver." Gäste, die dafür bekannt sind, dass sie über den Tellerrand hinausschauen. Anmeldung zum kostenfreien Anlegertag am 28. März 2026 für Einsteiger und Profis unter: https://www.anlegertag-muenchen.de/...
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19.03.26 - 18:54
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Börsenradio Schlussbericht, Do., 19.03.26: DAX bricht ein -3%, EZB bleibt bei 2%, Öl bei 120 USD Zinsen schocken, Kontron -24% (BRN)
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Der DAX gerät am EZB-Donnerstag kräftig unter Druck und verliert 2,8 % auf 22.840 Punkte. Auslöser sind die Eskalation im Iran-Krieg, stark steigende Ölpreise und neue Inflationssorgen. Die EZB lässt den Leitzins bei 2 % und macht klar, dass sie im Kampf gegen die Teuerung hart bleibt. Damit bekommen Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen einen weiteren Dämpfer. Der Euro steigt auf 1,1532 USD, die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe klettert auf 3,010 %. Besonders hart trifft es zinssensible Werte: Vonovia bricht um 12,1 % ein. Bei den Firmenmeldungen sorgt vor allem Kontron für Aufsehen. Die Aktie stürzt um 24 % ab, ohne dass es zunächst einen klar erkennbaren Auslöser gibt. VW zahlt trotz schwieriger Lage eine Prämie von 1.250 Euro. Alibaba meldet einen Gewinneinbruch von 66,3 %. ZF verdoppelt den Verlust auf 2,1 Mrd. Euro. Nvidia bleibt gefragt: Tesla und SpaceX bestellen weiter in großem Stil. Im Rohstoff-Spezial geraten Kupfer und Gold unter Druck. Belastend wirken der starke USD und die...
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19.03.26 - 17:54
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"Wir haben ein Anrecht auf eine Korrektur - und Vorsicht beim rasiert werden": Volker Schilling warnt vor zu viel Sorglosigkeit! (BRN)
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Die Märkte wirken erstaunlich gelassen, Volker Schilling ist es nicht. Im Gespräch mit Peter Heinrich warnt der Greiff-Vorstand vor einer gefährlichen Mischung aus geopolitischen Risiken, strukturell höheren Ölpreisen und zu viel Sorglosigkeit an den Börsen. Seine These: Selbst wenn der Konflikt im Nahen Osten bald endet, dürfte Öl auf absehbare Zeit teuer bleiben - mit Folgen für Inflation, Notenbanken und Zinsen. Zinssenkungen rücken damit eher in die Ferne. Im Extremfall könnte sogar wieder über Zinserhöhungen gesprochen werden. Für Anleger heißt das: nicht panisch verkaufen, aber auch nicht unüberlegt zugreifen. Schillings Bild bleibt hängen: "Wenn man rasiert wird, hält man still." Genau darin liegt seine Warnung. Wer in einer Korrektur hektisch wird, kann sich schnell schneiden. Greiff hat deshalb früh Kasse aufgebaut und in offensiven Mandaten auf günstige Ölwerte gesetzt. Sein Fazit: robust bleiben, Liquidität sichern, Geduld behalten....
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19.03.26 - 13:48
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Metzler-Chefvolkswirt Edgar Walk: "Je länger die Ölpreis-Krise dauert, desto größer das Korrekturrisiko in den Aktienmärkten" (BRN)
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"Je länger die Krise am globalen Energiemarkt anhält und je stärker der Ölpreis steigt, desto größer ist das Korrekturrisiko bei Aktien." Edgar Walk, Chefvolkswirt bei Metzler Asset Management, erhofft sich eine Erleichterungsrally und erinnert an den Irak-Krieg und die Ölkrise in den 1970er Jahren. Eine baldige Einigung im Krieg - und somit eine Entspannung auf der "Straße von Hormus" - wäre auch für Europa und Asien wünschenswert, denn Trump möchte die globalen Ölströme umlenken und den Rivalen China schwächen. Unterdessen hält die Fed den Leitzins stabil. "Die US-Notenbank ist in der angenehmen Lage, dass sie abwarten kann." In Europa ist die Inflationserwartung gestiegen, die Zweitrundeneffekte beunruhigen. Walk erwartet Leitzinserhöhungen. "Die Korrekturrisiken an den Aktienmärkten steigen grundsätzlich."...
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19.03.26 - 12:42
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Prof. Harm Bandholz: "Die Verschuldung ist nur gerechtfertigt, wenn wir einen längeren Wachstumsimpuls haben" (BRN)
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Zwischen Fed-Sitzung, Energiepreisen und KI steht die Wirtschaft gerade unter drei Spannungsfeldern. Wie stabil ist dieses Bild wirklich, und was davon ist schon Trend, was nur Störgeräusch? "Wir sehen einen Aufwärtsdruck auf die Inflation. Eigentlich müsste man nun die Zinsen erhöhen." Prof. Harm Bandholz von der Fachhochschule Kiel spricht von Angebotsschocks, insbesondere bei der Ölversorgung. "Preise sind im Markt ein Koordinationsmechanismus. Ich bin skeptisch, dass der Staat da wirklich viel ausrichten kann." Deutschland hofft auf Erholung und stolpert gleichzeitig über teure Energie. Ist das schon wieder Aufschwung mit angezogener Handbremse? Als "kurzfristig gut für die Konjunktur" beschreibt Bandholz den Umgang mit dem Sondervermögen: "Ohne Zweifel ist das wachstumsfördernd." Aber wie konsumtiv (und eben nicht langfristig) sind diese Investitionen? Bandholz ist skeptisch. Weitere Bedenken gibt es beim Fortschrittsglauben mit der KI: "Eine große Herausforderung auch für Hochschulen: We...
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18.03.26 - 18:42
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Börsenradio Schlussbericht, Mi., 18.03.2026: Öl treibt die Inflation, Fed bremst die Märkte - KI-Burggraben und FOBO (BRN)
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Neuer Begriff bei KI-Aktien: FOBO = "The Fear of Being Obsolete". Der DAX verliert 0,96 % auf 23.502,25 Punkte. Belastungsfaktor ist der erneut gestiegene Ölpreis nach Angriffen auf Teile der iranischen Gasindustrie. Damit wachsen die Inflationssorgen, und vor der Fed-Entscheidung am Abend halten sich auch die Anleger an der Wall Street zurück. Der MDAX rettet dagegen ein Plus von 0,13 % auf 29.519,42 Punkte. Bei den Einzelwerten führt Fielmann nach einer Kaufempfehlung den MDAX an. Aumovio steigert den bereinigten Vorsteuergewinn um 45,5 % auf 717 Mio. Euro, obwohl der Umsatz auf 18,5 Mrd. Euro sinkt. Nvidia fährt die Produktion eines China-Chips wieder hoch, während die Fantasie um autonomes Fahren asiatische Autoaktien bewegt. Thyssenkrupp Nucera kappt die Prognose, HelloFresh erwartet weiter sinkende Umsätze, Tencent überrascht mit starken Zahlen. Im Rohstoffteil: Gold unter 5.000 USD, Brent steigt auf 108,82 USD, und die explodierenden Kerosinpreise bringen erste Airlines unter Druck. "Zeit is...
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18.03.26 - 15:00
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Straße von Hormus, Öl - Die Chinesen sind die lachenden Dritten. - Uwe Eilers bleibt ruhig, wenn andere nervös werden (BRN)
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Wie viel Geopolitik hält ein Depot aus, bevor aus Nervosität ein Strategiewechsel wird? Uwe Eilers von Frankfurter Vermögen bleibt auffallend gelassen. Seine Kernthese: Der Markt vertraut bislang darauf, dass die Straße von Hormus nicht dauerhaft blockiert bleibt. Genau daran hängt für ihn die alles entscheidende Frage: Wie lange der Ölpreis hoch bleibt und wie stark Inflation und Notenbanken weiter unter Druck geraten. Eilers sieht die Währungshüter in der klassischen Zwickmühle, Zinssenkungen seien derzeit kaum zu begründen. Spannend ist vor allem seine eigene Positionierung: Die Aktienquote war schon vor der Eskalation niedrig, die US-Gewichtung wurde bereits 2024 von 65 auf rund 40 % reduziert, Europa hochgefahren. Auch beim KI-Sektor bleibt er skeptisch. Viel Fantasie, aber noch zu wenig klar sichtbarer Cashflow. Sein Rat an Privatanleger: Nachrichten nicht mit Strategie verwechseln. - Uwe Eilers: "Die Anleger scheinen offenbar ein sehr großes Vertrauen in die amerikanischen militärische...
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18.03.26 - 13:48
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Heiko Böhmer (Shareholder Value) über KI-Burggraben und FOBO: "Meiden Firmen, bei denen KI-Risiken größer sind als Chancen" (BRN)
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"Das Narrativ ist schnell erzählt: Hier ist die KI, und Software wird es in ein paar Jahren nicht mehr geben." Trotz allem rät Kapitalmarktstratege Heiko Böhmer zur Differenzierung, am Ende geht es eben um die verfügbaren Daten - Riesen wie Microsoft verteidigen ihren Burggraben und sind somit ein klarer Fall für den Modern-Value-Investoren. Darüber hinaus spricht eine starke Regulierung gegen eine allzu rasche KI-Disruption. Aber die Angst, überflüssig zu werden, ist dennoch spürbar. "The Fear of being obsolete: viele Geschäftsmodelle könnten weggefegt werden." Vielleicht auch deshalb meidet Shareholder Value Management "Unternehmen, bei denen die KI-Risiken deutlich größer zu sein scheinen als die Chancen". Der Pharmabereich ist vielversprechend, so Böhmer. Im Depot: ASML, Storebrand, Sunbelt und Munich Re. FOBO = "The Fear of being obsolete"....
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18.03.26 - 11:48
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Philipp Haas (Invest 4Capital): "Der Markt ist rationaler geworden" - Osteuropa, Banken und Immobilienfirmen im Fokus (BRN)
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Krieg, Öl, Inflationsrisiko, aber keine Panikbörsen. "Der Markt ist rationaler geworden", so Vollzeitinvestor Philipp Haas. Und es gibt Länder wie Kasachstan, die zumindest kurzfristig von einem hohen Ölpreis profitieren. Eine Bewertungsstory, die auch nationale Banken wie Kaspi.kz und die Halyk Bank beflügelt. Trade-Forward-Aktien wie die ProCredit AG performen auch in Osteueropa (Ukraine) positiv, sofern es einen Frieden gibt. Was passiert mit den Software- und Plattform-Unternehmen sowie der KI-Hoffnung? Viele Unternehmen waren und sind zu teuer bewertet: "Das ist jetzt sicherlich durch KI ein bisschen begrenzt." Im Fonds invest4 innovation S ( https://invest4.net/der-haas-inves4-innovation-aktienfonds ) weiterhin: Rightmove, Groupon, TBC Bank, On the Beach, Hamnet, Grupa Pracuj und Hypoport: "Sowohl operativ als auch vom Multiple her ist nach oben der Hebel sehr groß."...
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18.03.26 - 11:42
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In die Märkte, fertig, los! Manuel Kurz: "Die Wiener Börse bietet die Zuverlässigkeit, die alle Anleger suchen" (BRN)
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"Ein Börsengeschäft kommt dann zustande, wenn Angebot und Nachfrage sich treffen." So erklärt es Manuel Kurz von der Wiener Börse auf dem Börsentag. Im Interview erklärt er die Rolle von Geduld und kühlem Kopf sowie verschiedene Ordertypen wie Market und Limit Orders. Darüber hinaus geht er auf die Begriffe Stopp-Orders und Orderbuch ein. Den Börsenplatz Wien beschreibt er als "transparent" und "sicher": "Alle Anleger suchen Zuverlässigkeit, und die Wiener Börse bietet diese." Anfängern rät er vor dem Start zur Finanzbildung. "Und man sollte nie auf den perfekten Aus- oder Einstiegszeitpunkt warten, sondern laufend und langfristig investieren."...
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17.03.26 - 18:54
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Börsenradio Schlussbericht, Di., 17.03.2026: DAX trotzt Ölpreisschub, Wall Street hilft, MuM-Rekord Interview mit Adi Drottleff (BRN)
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Der DAX schließt am Dienstag 0,7 % höher bei 23.731 Punkten. Trotz steigender Ölpreise, festem Dollar und eingebrochenem ZEW-Index setzt der deutsche Aktienmarkt seine Erholung fort. Rückenwind kommt am Nachmittag von der Wall Street, wo US-Anleger den neuen Ölpreisschub überraschend gelassen hinnehmen. Im Fokus stehen außerdem die Notenbanken: Fed, EZB, Bank of England und Bank of Japan dürften zunächst abwarten. Bei den Einzelwerten überzeugt Fraport mit starken Zahlen, die Aktie springt um 5,9 %. Rheinmetall gewinnt 0,7 %, Hensoldt verliert 0,2 %. In den Firmenmeldungen: Commerzbank weist UniCredit vorerst zurück, Telesat fällt vorbörslich 7,8 %, Qualcomm startet Rückkäufe über 20 Mrd. USD und erhöht die Dividende, Lufthansa macht einen neuen Vorschlag bei den Pilotenrenten. Im Rohstoffteil: Gold steigt leicht, während Goldman Sachs beim Öl vom größten Angebotsschock seit Beginn der Aufzeichnungen spricht....
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17.03.26 - 16:54
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"Verdaut ist verdaut": MuM liefert Rekordzahlen, 2,00 Euro Dividende und ein 2030-Ziel mit Verdoppelung! (BRN)
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Mensch und Maschine zeigt, wie belastbar ein Geschäftsmodell sein kann: Trotz Autodesk-Umstellung und Restrukturierung meldet MuM ein Rekordergebnis. Vor allem das vierte Quartal fiel stark aus. Das EBIT stieg um 42 %, wobei Vorstand Adi Drotlef den positiven Basiseffekt durchaus einordnet. Sein knapper Kommentar dazu: "Verdaut ist verdaut." Für Aktionäre ist die Botschaft ebenfalls klar: Vorgeschlagen werden 2,00 Euro Dividende je Aktie, davon 1,00 Euro ohne Steuerabzug. Zudem bleibt die Wahl zwischen Bar- und Aktiendividende bestehen. Interessant ist auch der Blick in die Bilanzpolitik: MuM aktiviert nur einen kleinen Teil der Softwareentwicklung und verbucht den Großteil bewusst direkt als Kosten. Diese eher vorsichtige Bilanzierung erklärt, warum das Unternehmen an seiner Vollausschüttungspolitik festhalten kann. Beim Ausblick wird es ambitioniert. Bis 2030 soll sich das Ergebnis verdoppeln. Das entspräche einem jährlichen Wachstum von rund 15 %. Beim Thema KI bleibt Drotleff nüchtern: hilfre...
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17.03.26 - 10:54
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Richard Dittrich (Börse Stuttgart) zum Thema "Geldentwertung": "Mit Zinsen alleine kommt man nicht von der Stelle" (BRN)
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"Die Börse wird beherrscht von Angst und Gier." In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten sowieso. "Kein Grund aber, sein Portfolio zu verkaufen." Besser wäre es, durchzuhalten oder an der einen oder anderen Stelle sogar günstig nachzukaufen. "Während der Pandemie habe ich selbst drei Mal nachgekauft." Richard Dittrich, Principal Marketing Manager Director der Börse Stuttgart, analysiert im Interview das aktuelle Anlegerklima, das durch geopolitische Spannungen und Inflation geprägt ist. Er warnt vor impulsiven Entscheidungen und betont die Bedeutung langfristigen Denkens. Er diskutiert die volatile Lage am Ölmarkt und die Rolle von Gold und Bitcoin als Wertspeicher. Für Einsteiger gibt er Tipps zur Vermeidung häufiger Denkfehler und empfiehlt eine schrittweise Investitionsstrategie, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit im Markt zu gewinnen....
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