Cookie Einstellungen
Diese Webseite verwendet ausschließlich notwendige Cookies, die für die Funktion erforderlich sind. Marketing- und Statistik-Cookies kommen nicht zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
 Notwendig   Details einblenden
      OK      
Bitte logge Dich ein, um diese Funktion zu nutzen!
      OK      
x
Impact News +++ Bitfarms Shareholders Approve U.S. Redomiciliation Plan (GlobeNewswire EN) +++ BITFARMS Aktie +3,37%

Börsen TV / Radio News

In der Themenrubrik finden sie aktuelle Video- & Audiobeiträge über die Berichterstattung zu Aktien, Börsen und Anlagethemen.
 
20.03.26 - 18:24
Börsenradio Schlussbericht, Fr., 20.03.2026: Hexensabbat drückt DAX (auch noch) um 2 % auf 22.385 Punkte, Vincorion starker IPO (BRN)
 
Der DAX geht mit einem Minus von 2,0 % bei 22.385 Punkten schwach ins Wochenende. Am großen Verfallstag, dem sogenannten Hexensabbat, sorgten auslaufende Optionen und Futures für teils kräftige Kursbewegungen. Der EuroStoxx50 verlor 1,7 % auf 5.518 Punkte. Im DAX hielten sich Heidelberg Materials mit +3,2 % und Infineon mit +1,5 % vergleichsweise gut, SAP gab 3,9 % nach. Aufmerksamkeit bekam auch das Börsendebüt von Vincorion: erster Kurs 19,30 Euro, später 18,63 Euro, nach einem Ausgabepreis von 17 Euro. Unter den Einzelwerten sprang Gerresheimer nach Übernahmespekulationen um fast 15 % auf 20,38 Euro. Elmos gewann 10,4 % nach einem Reuters-Bericht über einen möglichen Verkauf. Auf der Verliererseite brach Bechtle nach dem Ausblick für 2026 um 16,3 % auf 25,10 Euro ein. Im Rohstoffteil fällt Gold trotz Krisenlage um 0,8 %. Capital Economics sieht den Preis bis Ende 2026 bei 3.500 USD je Feinunze....
20.03.26 - 13:36
23.000 Punkte, 200-Tage-Linie, 180-Dollar-Öl-Angst, Dauerstress (BRN)
 
Was handeln die Märkte gerade wirklich: Krieg, Gerüchte oder den nächsten Inflationsschub? Andreas Lipkow von CMC sagt klar: alles zusammen, aber der Ölpreis gibt den Takt vor. Vor allem Brent zieht an, weil die Nachfrage in Europa steigt und die Angst vor neuen Engpässen wächst. Die Folge: Inflation bleibt heiß, Zinssenkungen rücken nach hinten, die Notenbanken gehen in Deckung und retten sich erst einmal mit viel Rhetorik. Besonders hart trifft es zinssensible Branchen wie die Immobilienbranche. Lipkow erklärt am Beispiel Vonovia, warum höhere Refinanzierungskosten und fallende Bewertungsniveaus zum Problem werden. Sein starkes Bild: Schon ein Notverkauf in der Nachbarschaft kann den Wert ganzer Straßenzüge drücken. Dazu ringt der DAX mit der 23.000er-Marke, während in den USA die 200-Tage-Linie zur Nervenzone wird. Fazit: Öl bleibt der Pulsmesser der Börsen....
20.03.26 - 12:06
Daten, Liquiditat, Marktplatzmodell. Fondsadvisor Felix Gode: "Die Daten sind ein großer Schutzschild gegen die KI-Disruption" (BRN)
 
Ist der Markt noch ein Aktienmarkt oder doch schon eine Ölbörse mit Nebenhandel Aktien? Fondsadvisor Felix Gode von Alpha Star über den General an der Börse, den Öl-Preis: "Wir können daraus lernen, dass wir eben auf Geschäftsmodelle setzen müssen, die unabhängig von all diesen Eventualitäten Bestand haben." Scout24 liefert bei Umsatz, Marge und Gewinn - warum liefert die Aktie trotzdem nicht? "Man befürchtet auch hier, dass die KI in das Geschäftsmodell eingreift." Doch Gode macht darauf aufmerksam, dass einer der großen "Schutzschilde gegen KI" die verfügbaren Daten der Unternehmen sind - ein "selbstverstärkender Effekt". Ähnliches gilt für den Margenschub bei der Swiss Marketplace Group. "Allerdings ist bei diesem Unternehmen die Monetarisierung der Kunden noch nicht so weit fortgeschritten."...
20.03.26 - 10:48
Anlegertag München 2026 als Freizeitpark für Anleger. Dirk Mahnert: "Branchengrößen wie Thieme oder Vogt geben sich die Ehre" (BRN)
 
Wissen tanken und Kontakte knüpfen. Ist der Anlegertag in München eher Depot-TÜV, Ideenbörse oder ein Klassentreffen der Finanzszene? Dieser Freizeitpark für Anleger findet in der Motorworld statt. So wird der "Kohlebunker" zur Krypto- und Techbühne. Und im "Dampfdom" findet der Hauptakt des Anlegertages und der zahlreichen Aussteller statt. "Einige Größen aus der Branchen geben sich die Ehre", so Veranstalter Dirk Mahnert, "darunter Heiko Thieme, Dr. Jens Ehrhardt, Edda Vogt, und Robert Halver." Gäste, die dafür bekannt sind, dass sie über den Tellerrand hinausschauen. Anmeldung zum kostenfreien Anlegertag am 28. März 2026 für Einsteiger und Profis unter: https://www.anlegertag-muenchen.de/...
19.03.26 - 18:54
Börsenradio Schlussbericht, Do., 19.03.26: DAX bricht ein -3%, EZB bleibt bei 2%, Öl bei 120 USD Zinsen schocken, Kontron -24% (BRN)
 
Der DAX gerät am EZB-Donnerstag kräftig unter Druck und verliert 2,8 % auf 22.840 Punkte. Auslöser sind die Eskalation im Iran-Krieg, stark steigende Ölpreise und neue Inflationssorgen. Die EZB lässt den Leitzins bei 2 % und macht klar, dass sie im Kampf gegen die Teuerung hart bleibt. Damit bekommen Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen einen weiteren Dämpfer. Der Euro steigt auf 1,1532 USD, die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe klettert auf 3,010 %. Besonders hart trifft es zinssensible Werte: Vonovia bricht um 12,1 % ein. Bei den Firmenmeldungen sorgt vor allem Kontron für Aufsehen. Die Aktie stürzt um 24 % ab, ohne dass es zunächst einen klar erkennbaren Auslöser gibt. VW zahlt trotz schwieriger Lage eine Prämie von 1.250 Euro. Alibaba meldet einen Gewinneinbruch von 66,3 %. ZF verdoppelt den Verlust auf 2,1 Mrd. Euro. Nvidia bleibt gefragt: Tesla und SpaceX bestellen weiter in großem Stil. Im Rohstoff-Spezial geraten Kupfer und Gold unter Druck. Belastend wirken der starke USD und die...
19.03.26 - 17:54
"Wir haben ein Anrecht auf eine Korrektur - und Vorsicht beim rasiert werden": Volker Schilling warnt vor zu viel Sorglosigkeit! (BRN)
 
Die Märkte wirken erstaunlich gelassen, Volker Schilling ist es nicht. Im Gespräch mit Peter Heinrich warnt der Greiff-Vorstand vor einer gefährlichen Mischung aus geopolitischen Risiken, strukturell höheren Ölpreisen und zu viel Sorglosigkeit an den Börsen. Seine These: Selbst wenn der Konflikt im Nahen Osten bald endet, dürfte Öl auf absehbare Zeit teuer bleiben - mit Folgen für Inflation, Notenbanken und Zinsen. Zinssenkungen rücken damit eher in die Ferne. Im Extremfall könnte sogar wieder über Zinserhöhungen gesprochen werden. Für Anleger heißt das: nicht panisch verkaufen, aber auch nicht unüberlegt zugreifen. Schillings Bild bleibt hängen: "Wenn man rasiert wird, hält man still." Genau darin liegt seine Warnung. Wer in einer Korrektur hektisch wird, kann sich schnell schneiden. Greiff hat deshalb früh Kasse aufgebaut und in offensiven Mandaten auf günstige Ölwerte gesetzt. Sein Fazit: robust bleiben, Liquidität sichern, Geduld behalten....
19.03.26 - 13:48
Metzler-Chefvolkswirt Edgar Walk: "Je länger die Ölpreis-Krise dauert, desto größer das Korrekturrisiko in den Aktienmärkten" (BRN)
 
"Je länger die Krise am globalen Energiemarkt anhält und je stärker der Ölpreis steigt, desto größer ist das Korrekturrisiko bei Aktien." Edgar Walk, Chefvolkswirt bei Metzler Asset Management, erhofft sich eine Erleichterungsrally und erinnert an den Irak-Krieg und die Ölkrise in den 1970er Jahren. Eine baldige Einigung im Krieg - und somit eine Entspannung auf der "Straße von Hormus" - wäre auch für Europa und Asien wünschenswert, denn Trump möchte die globalen Ölströme umlenken und den Rivalen China schwächen. Unterdessen hält die Fed den Leitzins stabil. "Die US-Notenbank ist in der angenehmen Lage, dass sie abwarten kann." In Europa ist die Inflationserwartung gestiegen, die Zweitrundeneffekte beunruhigen. Walk erwartet Leitzinserhöhungen. "Die Korrekturrisiken an den Aktienmärkten steigen grundsätzlich."...
19.03.26 - 12:42
Prof. Harm Bandholz: "Die Verschuldung ist nur gerechtfertigt, wenn wir einen längeren Wachstumsimpuls haben" (BRN)
 
Zwischen Fed-Sitzung, Energiepreisen und KI steht die Wirtschaft gerade unter drei Spannungsfeldern. Wie stabil ist dieses Bild wirklich, und was davon ist schon Trend, was nur Störgeräusch? "Wir sehen einen Aufwärtsdruck auf die Inflation. Eigentlich müsste man nun die Zinsen erhöhen." Prof. Harm Bandholz von der Fachhochschule Kiel spricht von Angebotsschocks, insbesondere bei der Ölversorgung. "Preise sind im Markt ein Koordinationsmechanismus. Ich bin skeptisch, dass der Staat da wirklich viel ausrichten kann." Deutschland hofft auf Erholung und stolpert gleichzeitig über teure Energie. Ist das schon wieder Aufschwung mit angezogener Handbremse? Als "kurzfristig gut für die Konjunktur" beschreibt Bandholz den Umgang mit dem Sondervermögen: "Ohne Zweifel ist das wachstumsfördernd." Aber wie konsumtiv (und eben nicht langfristig) sind diese Investitionen? Bandholz ist skeptisch. Weitere Bedenken gibt es beim Fortschrittsglauben mit der KI: "Eine große Herausforderung auch für Hochschulen: We...
18.03.26 - 18:42
Börsenradio Schlussbericht, Mi., 18.03.2026: Öl treibt die Inflation, Fed bremst die Märkte - KI-Burggraben und FOBO (BRN)
 
Neuer Begriff bei KI-Aktien: FOBO = "The Fear of Being Obsolete". Der DAX verliert 0,96 % auf 23.502,25 Punkte. Belastungsfaktor ist der erneut gestiegene Ölpreis nach Angriffen auf Teile der iranischen Gasindustrie. Damit wachsen die Inflationssorgen, und vor der Fed-Entscheidung am Abend halten sich auch die Anleger an der Wall Street zurück. Der MDAX rettet dagegen ein Plus von 0,13 % auf 29.519,42 Punkte. Bei den Einzelwerten führt Fielmann nach einer Kaufempfehlung den MDAX an. Aumovio steigert den bereinigten Vorsteuergewinn um 45,5 % auf 717 Mio. Euro, obwohl der Umsatz auf 18,5 Mrd. Euro sinkt. Nvidia fährt die Produktion eines China-Chips wieder hoch, während die Fantasie um autonomes Fahren asiatische Autoaktien bewegt. Thyssenkrupp Nucera kappt die Prognose, HelloFresh erwartet weiter sinkende Umsätze, Tencent überrascht mit starken Zahlen. Im Rohstoffteil: Gold unter 5.000 USD, Brent steigt auf 108,82 USD, und die explodierenden Kerosinpreise bringen erste Airlines unter Druck. "Zeit is...
18.03.26 - 15:00
Straße von Hormus, Öl - Die Chinesen sind die lachenden Dritten. - Uwe Eilers bleibt ruhig, wenn andere nervös werden (BRN)
 
Wie viel Geopolitik hält ein Depot aus, bevor aus Nervosität ein Strategiewechsel wird? Uwe Eilers von Frankfurter Vermögen bleibt auffallend gelassen. Seine Kernthese: Der Markt vertraut bislang darauf, dass die Straße von Hormus nicht dauerhaft blockiert bleibt. Genau daran hängt für ihn die alles entscheidende Frage: Wie lange der Ölpreis hoch bleibt und wie stark Inflation und Notenbanken weiter unter Druck geraten. Eilers sieht die Währungshüter in der klassischen Zwickmühle, Zinssenkungen seien derzeit kaum zu begründen. Spannend ist vor allem seine eigene Positionierung: Die Aktienquote war schon vor der Eskalation niedrig, die US-Gewichtung wurde bereits 2024 von 65 auf rund 40 % reduziert, Europa hochgefahren. Auch beim KI-Sektor bleibt er skeptisch. Viel Fantasie, aber noch zu wenig klar sichtbarer Cashflow. Sein Rat an Privatanleger: Nachrichten nicht mit Strategie verwechseln. - Uwe Eilers: "Die Anleger scheinen offenbar ein sehr großes Vertrauen in die amerikanischen militärische...
18.03.26 - 13:48
Heiko Böhmer (Shareholder Value) über KI-Burggraben und FOBO: "Meiden Firmen, bei denen KI-Risiken größer sind als Chancen" (BRN)
 
"Das Narrativ ist schnell erzählt: Hier ist die KI, und Software wird es in ein paar Jahren nicht mehr geben." Trotz allem rät Kapitalmarktstratege Heiko Böhmer zur Differenzierung, am Ende geht es eben um die verfügbaren Daten - Riesen wie Microsoft verteidigen ihren Burggraben und sind somit ein klarer Fall für den Modern-Value-Investoren. Darüber hinaus spricht eine starke Regulierung gegen eine allzu rasche KI-Disruption. Aber die Angst, überflüssig zu werden, ist dennoch spürbar. "The Fear of being obsolete: viele Geschäftsmodelle könnten weggefegt werden." Vielleicht auch deshalb meidet Shareholder Value Management "Unternehmen, bei denen die KI-Risiken deutlich größer zu sein scheinen als die Chancen". Der Pharmabereich ist vielversprechend, so Böhmer. Im Depot: ASML, Storebrand, Sunbelt und Munich Re. FOBO = "The Fear of being obsolete"....
18.03.26 - 11:48
Philipp Haas (Invest 4Capital): "Der Markt ist rationaler geworden" - Osteuropa, Banken und Immobilienfirmen im Fokus (BRN)
 
Krieg, Öl, Inflationsrisiko, aber keine Panikbörsen. "Der Markt ist rationaler geworden", so Vollzeitinvestor Philipp Haas. Und es gibt Länder wie Kasachstan, die zumindest kurzfristig von einem hohen Ölpreis profitieren. Eine Bewertungsstory, die auch nationale Banken wie Kaspi.kz und die Halyk Bank beflügelt. Trade-Forward-Aktien wie die ProCredit AG performen auch in Osteueropa (Ukraine) positiv, sofern es einen Frieden gibt. Was passiert mit den Software- und Plattform-Unternehmen sowie der KI-Hoffnung? Viele Unternehmen waren und sind zu teuer bewertet: "Das ist jetzt sicherlich durch KI ein bisschen begrenzt." Im Fonds invest4 innovation S ( https://invest4.net/der-haas-inves4-innovation-aktienfonds ) weiterhin: Rightmove, Groupon, TBC Bank, On the Beach, Hamnet, Grupa Pracuj und Hypoport: "Sowohl operativ als auch vom Multiple her ist nach oben der Hebel sehr groß."...
18.03.26 - 11:42
In die Märkte, fertig, los! Manuel Kurz: "Die Wiener Börse bietet die Zuverlässigkeit, die alle Anleger suchen" (BRN)
 
"Ein Börsengeschäft kommt dann zustande, wenn Angebot und Nachfrage sich treffen." So erklärt es Manuel Kurz von der Wiener Börse auf dem Börsentag. Im Interview erklärt er die Rolle von Geduld und kühlem Kopf sowie verschiedene Ordertypen wie Market und Limit Orders. Darüber hinaus geht er auf die Begriffe Stopp-Orders und Orderbuch ein. Den Börsenplatz Wien beschreibt er als "transparent" und "sicher": "Alle Anleger suchen Zuverlässigkeit, und die Wiener Börse bietet diese." Anfängern rät er vor dem Start zur Finanzbildung. "Und man sollte nie auf den perfekten Aus- oder Einstiegszeitpunkt warten, sondern laufend und langfristig investieren."...
17.03.26 - 18:54
Börsenradio Schlussbericht, Di., 17.03.2026: DAX trotzt Ölpreisschub, Wall Street hilft, MuM-Rekord Interview mit Adi Drottleff (BRN)
 
Der DAX schließt am Dienstag 0,7 % höher bei 23.731 Punkten. Trotz steigender Ölpreise, festem Dollar und eingebrochenem ZEW-Index setzt der deutsche Aktienmarkt seine Erholung fort. Rückenwind kommt am Nachmittag von der Wall Street, wo US-Anleger den neuen Ölpreisschub überraschend gelassen hinnehmen. Im Fokus stehen außerdem die Notenbanken: Fed, EZB, Bank of England und Bank of Japan dürften zunächst abwarten. Bei den Einzelwerten überzeugt Fraport mit starken Zahlen, die Aktie springt um 5,9 %. Rheinmetall gewinnt 0,7 %, Hensoldt verliert 0,2 %. In den Firmenmeldungen: Commerzbank weist UniCredit vorerst zurück, Telesat fällt vorbörslich 7,8 %, Qualcomm startet Rückkäufe über 20 Mrd. USD und erhöht die Dividende, Lufthansa macht einen neuen Vorschlag bei den Pilotenrenten. Im Rohstoffteil: Gold steigt leicht, während Goldman Sachs beim Öl vom größten Angebotsschock seit Beginn der Aufzeichnungen spricht....
17.03.26 - 16:54
"Verdaut ist verdaut": MuM liefert Rekordzahlen, 2,00 Euro Dividende und ein 2030-Ziel mit Verdoppelung! (BRN)
 
Mensch und Maschine zeigt, wie belastbar ein Geschäftsmodell sein kann: Trotz Autodesk-Umstellung und Restrukturierung meldet MuM ein Rekordergebnis. Vor allem das vierte Quartal fiel stark aus. Das EBIT stieg um 42 %, wobei Vorstand Adi Drotlef den positiven Basiseffekt durchaus einordnet. Sein knapper Kommentar dazu: "Verdaut ist verdaut." Für Aktionäre ist die Botschaft ebenfalls klar: Vorgeschlagen werden 2,00 Euro Dividende je Aktie, davon 1,00 Euro ohne Steuerabzug. Zudem bleibt die Wahl zwischen Bar- und Aktiendividende bestehen. Interessant ist auch der Blick in die Bilanzpolitik: MuM aktiviert nur einen kleinen Teil der Softwareentwicklung und verbucht den Großteil bewusst direkt als Kosten. Diese eher vorsichtige Bilanzierung erklärt, warum das Unternehmen an seiner Vollausschüttungspolitik festhalten kann. Beim Ausblick wird es ambitioniert. Bis 2030 soll sich das Ergebnis verdoppeln. Das entspräche einem jährlichen Wachstum von rund 15 %. Beim Thema KI bleibt Drotleff nüchtern: hilfre...
17.03.26 - 10:54
Richard Dittrich (Börse Stuttgart) zum Thema "Geldentwertung": "Mit Zinsen alleine kommt man nicht von der Stelle" (BRN)
 
"Die Börse wird beherrscht von Angst und Gier." In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten sowieso. "Kein Grund aber, sein Portfolio zu verkaufen." Besser wäre es, durchzuhalten oder an der einen oder anderen Stelle sogar günstig nachzukaufen. "Während der Pandemie habe ich selbst drei Mal nachgekauft." Richard Dittrich, Principal Marketing Manager Director der Börse Stuttgart, analysiert im Interview das aktuelle Anlegerklima, das durch geopolitische Spannungen und Inflation geprägt ist. Er warnt vor impulsiven Entscheidungen und betont die Bedeutung langfristigen Denkens. Er diskutiert die volatile Lage am Ölmarkt und die Rolle von Gold und Bitcoin als Wertspeicher. Für Einsteiger gibt er Tipps zur Vermeidung häufiger Denkfehler und empfiehlt eine schrittweise Investitionsstrategie, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit im Markt zu gewinnen....
17.03.26 - 10:48
Endstation Darknet? Cybercrime-Experte Philipp Genduth: "Die beste Munition der Betrüger ist das Schweigen der Opfer" (BRN)
 
Anlagebetrug und Cyperkriminalität: Endstation Darknet. "Besser stets dem Bauchgefühl vertrauen. Auch die Finanzbildung schützt vor den Schleppnetzen der Internet-Betrüger." Philipp Genduth ist Polizist und Mitgründer von finanzenverstehen.at. Die Gier trifft nicht selten auf Gefahr. Oft sind auf diversen Fake-Plattformen am Ende nicht nur die investierten Gelder futsch, sondern auch die Daten, die man preisgegeben hat. Genduth vermutet unter den Opfern eine hohe Dunkelziffer, da die Scham überwiegt. Vieles wird nicht zur Anzeige gebracht. Das Schweigen sei jedoch die "beste Munition der Betrüger", warnt er. "Ich selbst bin 2013 auch einmal auf einen Krypto-Scam reingefallen", so Genduth im Rahmen des Wiener Börsentags....
17.03.26 - 05:48
IP Investorenplattform. Tobias Andrist (Elektra Baselland): "Wir schauen zufrieden in den Spiegel, weil wir mitinvestiert sind" (BRN)
 
Krawatte oder Kilowatt: Warum sollte ein Investor sein Geld lieber einer Genossenschaft geben als einem klassischen Asset Manager? "Die heutige Situation zeigt, dass die alten Investmentmodelle auslaufen, vor allem im erneuerbaren Energiebereich", so CEO Tobias Andrist von der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland), einem Schweizer Energieunternehmen, das sich auf die Versorgung mit Strom und Wärme sowie den Ausbau erneuerbarer Energien (Wind, Solar, Wasser) mit unterschiedlichen Investmentvehikeln konzentriert. "Unsere Organisation definiert sich nicht über Größe, was man oft am Umsatz sieht oder anderen Faktoren, sondern über die Nachhaltigkeit der Entwicklung. Genossenschaftlich ticken wir also ein wenig anders." Über den extrem volatilen Energiemarkt und die zukünftigen Baumaßnahmen von zum Beispiel Batteriespeicheranlagen erklärt Andrist: "Fire and forget - die Zeiten sind vorbei. Die Preise, die Batterien momentan realisieren können, sind sehr hoch. Das ist ein super Investmentcase." Die a...
16.03.26 - 19:12
Börsenradio Schlussbericht Mo., 16.03.2026 - DAX stabil trotz Iran-Krieg - Commerzbank springt nach UniCredit-Angebot (BRN)
 
Der deutsche Aktienmarkt startet stabil in die dritte Woche des Iran-Krieges. Nach den Verlusten der vergangenen Tage nutzt der DAX eine Atempause zur Stabilisierung und schließt bei 23.564 Punkten mit +0,5 %. Auch der MDAX legt zu und beendet den Handel bei 28.952 Punkten, ebenfalls +0,5 %. Entspannung liefern leicht fallende Ölpreise, auch wenn Brent weiterhin über 100 US-Dollar und WTI über 95 US-Dollar notieren. Anleger bleiben vorsichtig, denn der große Verfallstag am Freitag rückt näher. Dann laufen zahlreiche Optionen und Futures aus, viele Investoren müssen Positionen neu absichern oder auflösen. Für Bewegung sorgt außerdem die Bankenbranche: UniCredit legt ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank vor, die Aktie reagiert mit +8,6 %. Auch Bayer gehört zu den Gewinnern im DAX und steigt um 4,3 %, unterstützt von positiven Analystenkommentaren der UBS. Frische Stimmen kommen vom Börsentag in Wien. Christian Röhl mahnt zur Disziplin bei Anlagestrategien. Wikifolio-Trader M...
16.03.26 - 12:06
Nicht alles ist erleuchtet ... Christian Röhl (Scalable Capital): "Nie in der Hektik des Augenblicks die Strategie definieren" (BRN)
 
Kein Doomsday Scrolling, aber Christian Röhl von Scalable Capital warnt auf dem Börsentag in Wien dennoch eindringlich angesichts der geopolitischen Disruption: "Vielleicht sind die Börsen inzwischen etwas fehlkonditioniert, weil sie ein bisschen überentspannt sind." Für Anleger bedeutet dies, dass sie sich davor hüten sollten, in der "Hektik des Augenblicks" ihre Strategie zu definieren. Die Zweitrundeneffekte immer im Hinterkopf behalten: "Die Inflation frisst sich durch die gesamte Wirtschaft." Vor dem Hintergrund der Diversifikation sind auch die Stabilität des Goldpreises und die Entwicklungen im Bitcoin-Markt interessant. "Kryptos sind für mich eine Assetklasse in der Entstehung. Ein Experiment, das ich agnostisch verfolge." Nicht alles ist also erleuchtet. Bei KI muss man abwarten, wie lange der Hype andauert, und ob sich nicht bald schon die Angst, obsolet zu werden ("Fear of becoming obsolete"), in der Wirtschaft bemerkbar macht. "Viele Geschäftsmodelle werden disruptiert", so Röhl....
>Behalte deine Investments mit realtime Kursen & News im Blick. Finde neue spannende Aktien! Registriere Dich und werde Mitglied!
Zitat des Tages: Quid sit futurum cras, fuge quaerere! - Forsche nicht danach, was morgen sein wird! - Quintus Flaccus Horaz
>Aktien | >Anleihen | >ETFs | >Fonds | >Branchen | >Länder | >Themen | >Redaktionen
Partner:    >TradegateBSX Börse | >Dukascopy | >TradingView | >Boersentreff- Partner

Börsentreff auf Facebook | Börsentreff auf X | Börsentreff auf Instagram

Copyright @ Boersentreff.de - Die Märkte im Blick!