|
|
|
|
|
26.01.26 - 17:36
|
Sinkende Strom- und Gaspreise 2026? Ein Lehrstück über Pressemitteilungen und investigativen Journalismus (Boersentreff)
|
|
|
Zum Jahresende 2025 haben unsere Qualitäts-Leitmedien wie unter anderen "Die Zeit" erfreuliche Schlagzeilen verbreitet: "Bundesnetzagentur rechnet 2026 mit stabilen Strompreisen (Die Zeit, 27.12.25): Im kommenden Jahr könnten die Strompreise in Deutschland stabil bleiben oder sogar sinken, sagt Behördenchef Klaus Müller. Die Gasversorgung sei trotz Kälte gesichert.." Der europäische Gaspreis-Future TTF hat sich innerhalb von einem Monat von etwa 28 EUR/MWh auf derzeit 40 EUR/MWh erhöht. Ein kalter Winter und weniger als üblich gefüllte Gasspeicher trugen dazu bei. Derzeit sind die deutschen Gasspeicher im Durchschnitt noch zu 38% gefüllt, an kalten Tagen lässt sich anhand der Bundenetzagentur-Daten feststellen, dass der Speicherstand um 1% sinkt. Auch in den USA steigen die Gaspreise wegen extremer Kaltwetterprognosen. Damit verbunden ist sicherlich auch ein steigender Gasverbrauch in den USA und eine möglicherweise eingeschränkte Förderung, wobei 25% der europäischen LNG-Gasimporte aus den USA kommt. Die europäischen Gaspreise bleiben insbesondere bei einem weiterhin strengen Winter gut unterstützt! Zurück zum Strompreis: Dr. Christoph Canne hat für Apollo-News die angeblichen Erfolgsmeldungen von stabilen deutschen Strompreisen analysiert: "Die Netzentgelte steigen im Szenario der von der Ampelregierung gesetzten energiewirtschaftlichen Planung von heute rund 11 auf etwa 25 Cent pro kWh im Jahr 2035. Der Haushaltsstrompreis klettert dadurch – preisindiziert – auf etwa 50 Cent. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass die Strompreise in diesem Jahr angeblich nicht steigen, sondern sogar fallen sollen. Die Antwort ist einfach – und ernüchternd: durch massive Subventionen. Die Kosten werden lediglich verschoben – von der Stromrechnung auf die Steuerrechnung." Ein Hoch auf den investigativen Journalismus, Pressemitteilungen abschreiben kann jeder! https://apollo-news.net/wie-strommrchen-entstehen-die-groe-lge-vom-billigen-strom-und-die-30-milliarden-euro-wahrheit/
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
26.01.26 - 14:18
|
Yen-tervention Watch, Dollar Declines, and Cold Weather Drives NatGas | The Opening Trade 1/26/2026 (Bloomberg)
|
|
|
The dollar extends its selloff on Monday as speculation swirled that the US could coordinate intervention with Japanese authorities to support the yen. Traders are on heightened alert for authorities intervening in Japan as Prime Minister Sanae Takaichi says the government is ready to take action. Continued global uncertainty drives gold beyond $5,000-an-ounce. Natural Gas prices soar on both sides of the Atlantic with freezing weather sweeping across much of the US, boosting heating demand and disrupting supplies.
The Opening Trade has everything you need to know as markets open across Europe. With analysis you won't find anywhere else, we break down the biggest stories of the day and speak to top guests who have skin in the game. Hosted by Anna Edwards, Guy Johnson and Tom Mackenzie. (Source: Bloomberg)...
|
|
|
|
|
26.01.26 - 12:49
|
Gaspreise durch US- Kaltwetterprognosen deutlich höher (SG)
|
|
|
Der US-Erdgaspreis ist in den vergangenen vier Tagen um bis zu 80% auf das höchste Niveau seit Ende 2022 gestiegen. Grund hierfür sind extreme Kaltwetterprognosen in den Vereinigten Staaten, die die Nachfrage weiter erhöhen würden und das Angebot aufgrund der daraus resultierenden Disruptionen im Süden der USA zurückgehen könnte. Laut eines Berichts der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde der USA wird ein Wintersturm erwartet, der von Freitag bis Sonntag durch Texas ziehen soll. Auf Texas entfallen laut EIA-Daten knapp 29% der gesamten US-Erdgasproduktion.. --- Der europäische Erdgas-Referenzpreis TTF stieg in dieser Woche weiter und erreichte gestern mit knapp 42 EUR je MWh ein 7-Monatshoch. Da die EU etwas mehr als ein Viertel ihrer Gasimporte aus den USA bezieht, hat die Angst vor möglichen Angebotsausfällen auch Preisauswirkungen hierzulande. Durch die aktuell niedrigen (und angesichts der kalten Temperaturen stark fallenden) Gasfüllstände könnte sich die Nervosität an den Märkten erhöhen..
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|