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20.05.26 - 16:17
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Palladiummarkt bleibt das fünfte Jahr in Folge unterversorgt (SG)
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Metals Focus hat zu Beginn der Platinwoche seinen Jahresbericht PGM Metals Focus 2026 veröffentlicht. Die darin enthaltenen Zahlen zu Platin entsprechen weitgehend denen des World Platinum Investment Council, da dieser die Zahlen von Metals Focus verwendet. Unterschiede gibt es einerseits in der Abgrenzung der (Investment-)Nachfrage, weshalb die gesamte Platinnachfrage laut Metals Focus auf dem Vorjahresniveau verharren und das Angebotsdefizit mit 312 Tsd. Unzen etwas höher ausfallen soll als beim WPIC.. --- Der Palladiummarkt dürfte laut Metals Focus in diesem Jahr ein Angebotsdefizit von 376 Tsd. Unzen aufweisen. Das wäre bereits das fünfte Jahr mit einem Angebotsdefizit in Folge. Die Palladiumnachfrage soll um 1% auf 9,56 Mio. Unzen zurückgehen, die bei Palladium dominierende Nachfrage aus der Automobilindustrie nahezu auf dem Vorjahresniveau verharren. Zu einem spürbaren Nachfragerückgang aufgrund der E-Mobilität soll es also nicht kommen..
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19.05.26 - 13:36
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Anspannung am Platinmarkt lässt nach (SG)
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Laut Prognose des World Platinum Investment Council (WPIC) dürfte der Platinmarkt in diesem Jahr ein Angebotsdefizit von 297 Tsd. Unzen aufweisen. Der Platinmarkt wäre damit das vierte Jahr in Folge unterversorgt. Das Angebotsdefizit würde zudem etwas höher ausfallen als bislang erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr soll es allerdings zu einem deutlich geringeren Defizit kommen, als die Nachfrage das Angebot um fast 1,2 Mio. Unzen übertraf, was das höchste Defizit seit Beginn der Aufzeichnungen darstellte.. --- Der von uns erwartete Preisanstieg bei Platin auf 2.300 USD je Feinunze bis zum Jahresende geschieht in erster Linie im Einklang mit unserer Prognose eines steigenden Goldpreises..
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19.05.26 - 13:25
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Wochenausblick Rohstoffe: Fallende Lagerbestände bei Öl und Platin (SG)
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USA/ Iran: Zwar hält die Waffenruhe, doch die Hoffnung auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus ist verflogen. Das bedeutet, dass immer stärker auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden muss. Selbst wenn die US-Energiebehörde EIA in ihrem jüngsten monatlichen Ausblick unterstellt, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ab Juni allmählich wieder aufgenommen wird, sieht sie die industriellen Ölvorräte in den OECD-Ländern empfindlich fallen. In diesem Fall soll sich der Abbau der globalen Ölvorräte im Durchschnitt des zweiten Quartals auf 8,5 Mio. Barrel pro Tag belaufen.. --- Eine Tonne Kupfer kostete mehr als 14 Tsd. USD. Händler verweisen auf die strukturell wachsende Nachfrage aufgrund der Energiewende und des mit dem Vormarsch der KI verbundenen Ausbaus von Rechenzentren.. --- Zum Wochenauftakt wird die WPIC seine neue Prognosen für den Platinmarkt vorstellen. Er dürfte für dieses Jahr das vierte Angebotsdefizit in Folge prognostizieren..
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28.03.26 - 15:58
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Edelmetalle: Goldprognose steigt, andere Metalle bleiben unter Druck (SG)
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Wir haben auch unserer Goldpreisprognose im Zuge der jüngsten Entwicklungen angepasst. Überraschend mag aber sein, dass wir unsere Preisprognose zu Ende dieses und nächsten Jahres angehoben haben – von 4.900 USD je Feinunze auf 5.000 USD je Feinunze Ende dieses Jahres und von 4.800 USD je Feinunze auf 5.200 USD je Feinunze Ende nächsten Jahres.. --- Wir glauben also offensichtlich nicht daran, dass der jüngst, durchaus beträchtliche Rücksetzer nachhaltig ist. Zum einen gehen wir in unserem Hauptszenario davon aus, dass der Krieg im Iran im Frühjahr endet. Dies dürfte zu einer Korrektur der zuletzt recht weit gelaufenen Zinserhöhungserwartungen für die USA führen.. --- Türkische Zentralbank verkauft bzw. tauscht Gold gegen Fremdwährungen.. --- Prognoserevisionen auch bei Silber, Platin und Palladium..
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24.03.26 - 08:31
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Platin: Mit einem Bein über dem charttechnischen Abgrund (LYNX)
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Der Ölpreis fällt, die Aktienindizes steigen, aber bei den Edelmetallen wie Platin sind die Trader unentschlossen: Ist das jetzt gut oder schlecht für diese vermeintlich „sicheren Häfen“? Platin beendete den hektischen Montag im Minus. Aber noch ist für die Bullen nichts verloren....
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23.03.26 - 12:09
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Gold: Druck durch steigende Ölpreise und massive ETF- Abflüsse (SG)
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Gold fiel gestern auf 4500 USD je Unze, den niedrigsten Stand seit Anfang Februar. Der Preis ist gegenüber dem Hoch, das kurz nach Beginn des Krieges im Nahen Osten erreicht wurde, um 17% gesunken. Gestern gab es bereits den siebten Verlusttag in Folge. Zuletzt bestand ein inverser Zusammenhang zwischen den Ölpreisen und dem Goldpreis. Denn der steigende Ölpreis macht Zinssenkungen der US-Notenbank weniger wahrscheinlich, wie auch die Kommentare von Fed-Chef Powell im Anschluss an die FOMC-Sitzung am Mittwoch zeigten. In der Folge stiegen die Anleiherenditen und gleichzeitig wertetet der US-Dollar auf, was alles zusammen Gegenwind für Gold bedeutet. Zudem ziehen die Anleger seit Beginn des Iran-Krieges im beträchtlichen Umfang Mittel aus den Gold-ETFs ab.. --- Der Mittlere Osten und insbesondere Dubai ist eine bedeutende Region für den Goldhandel. Der Krieg vor der eigenen Haustür dürfte nicht ohne Auswirkung auf die lokale Goldnachfrage bleiben.. --- Silber, Platin und Palladium ebenfalls unter Druck..
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