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Boersentreff Insights Analysen

Die Börsentreff- Redaktion präsentiert dir unter Boersentreff Insights interessante und hintergründige Artikel rund um Börse, Wirtschaft und Finanzen. Wir filtern für dich wichtige externe News heraus, kommentieren sie teilweise, schreiben eigene Artikel und helfen dir mit Hintergründen, Empfehlungen und Aktientipps weiter. Unabhängig, kritisch, manchmal mit Humor, aber immer ehrlich!
 
24.06.26 - 16:38
Gold: Blick auf Greenspans Position (SG)
 
Gestern ist der ehemalige Fed-Chairman Alan Greenspan im Alter von 100 Jahren gestorben. Greenspan galt weit vor seiner Zeit bei der Fed als Anhänger des Goldstandards. Legendär ist ein Zitat aus dem Essay „Gold und wirtschaftliche Freiheit“ aus dem Jahr 1966: “Ohne den Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt keine sichere Wertanlage.“ An dieser Ansicht hielt er auch nach seinem Ausscheiden bei der Fed fest. So sagte er 2014: “Gold ist eine Währung. Nach allem, was wir wissen, ist es nach wie vor eine erstklassige Währung, mit der keine Fiat-Währung, auch nicht der Dollar, mithalten kann.” Den Goldstandard gibt es spätestens seit 1971 nicht mehr, als US-Präsident Nixon die Goldbindung des US-Dollar aufhob. Die Äußerungen Greenspans sprechen dennoch für sich..
24.06.26 - 16:09
Wetterphänomen El Nino belastet Rohstoffmärkte (SG)
 
Über Europa rollt derzeit eine erdrückende Hitzewelle. Doch auch die Wetteraussichten für das restliche Jahr sind kaum rosiger. Grund hierfür ist das Wetterphänomen El Niño.. --- Neben einer eingeschränkten Atomkraft, kann es bei langer Trockenheit auch zu einer Drosselung der Wasserkraft kommen. Die Wasserspeicher Norwegens, das normalerweise Strom nach Europa exportiert, sind aufgrund eines ungewöhnlich trockenen Winters aktuell so niedrig befüllt wie seit 20 Jahren nicht mehr.. --- Der Aufwärtsdruck auf die Strompreise erhöht sich aber auch dadurch, dass mit einer starken Hitzewelle und dem hierdurch vermehrten Einsatz von Klimaanlagen die Stromnachfrage steigt. Dies wiederum könnte auch den Bedarf an Gaskraft erhöhen und somit den Gaspreis nach oben treiben. Das gilt nicht nur ganz aktuell für Europa, sondern für die kommenden Monate aufgrund des Wetterphänomens El Niño besonders für Asien..
24.06.26 - 13:30
Gold: US-Zinslandschaft belastet nur vorübergehend (DZ Bank)
 
Der Goldpreis geriet zuletzt verstärkt unter Druck. Ursache waren zinsseitige Impulse aus den USA. Trotzdem erwarten wir auf Jahressicht eine Rückkehr zur 5.000-USD-Marke. Die strukturelle Zentralbanknachfrage bleibt bestehen. Unsere vom Markt abweichende US-Leitzinserwartung dürfte zusätzlich stützen.. --- Erstens trägt die strukturelle Zentralbanknachfrage den Goldmarkt unabhängig vom Zinszyklus. So erwarben Zentralbanken laut dem World Gold Council im ersten Quartal 2026 netto rund 244 Tonnen des Edelmetalls, und ein Rekordanteil von 89% der Währungshüter rechnet mit weiter steigenden Reserven.. --- Zweitens weicht unsere US-Leitzinserwartung von der des Marktes ab. Da der jüngste Inflationsanstieg überwiegend energiepreisgetrieben und damit temporärer Natur sein dürfte, rechnen wir mit keiner Zinsanhebung durch die Fed im laufenden Jahr und sogar mit einer Senkung um 25 Bp in der ersten Jahreshälfte 2027..
24.06.26 - 12:30
Rentenreform: Jetzt muss geliefert werden (DZ Bank)
 
Es kommt bislang selten vor, dass eine Expertenkommission in Berlin etwas vorlegt, was den Namen „Reform“ verdient. Doch die Rentenkommission hat eindeutig geliefert. Nach 150 Sitzungsstunden liegt nun das 33 Punkte umfassende Ergebnis vor.. --- Die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren, das an die steigende Lebenserwartung gekoppelte Renteneintrittsalter, die verpflichtende kapitalmarktgedeckte Zusatzrente und die Wiedereinsetzung des Nachhaltigkeitsfaktors sind allesamt notwendig und richtig. Kritisch sehen lässt sich das Aus für die Minijobs, das breite Bevölkerungsgruppen trifft – und auch die unangetastete Mütterrente III hätte eine kritische Prüfung verdient..
22.06.26 - 10:01
Im Fokus Deutschland: Reallöhne wieder auf Vorkrisenniveau (Helaba)
 
Hohe Inflation führt häufig zu Reallohnverlusten. Dies war in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland zu beobachten. Inzwischen liegen die preisbereinigten Löhne wieder auf dem Vorkrisenniveau von 2019. Für 2026 erwarten wir ein Nominallohnwachstum von etwa 3 %. In realer Rechnung wird davon kaum etwas übrigbleiben, denn die Inflationsrate dürfte im Jahresdurchschnitt bei 2,7 % liegen.. --- Für die Beschäftigten wird durch die erhöhte Preissteigerung ein Großteil der Lohnerhöhungen „weginflationiert“. Für die deutsche Volkswirtschaft heißt das, dass 2026 kaum ein Wachstumsimpuls von den privaten Konsumausgaben kommen wird. Denn diese dürften lediglich um etwa 0,5 % zunehmen. Unsere Prognose für das deutsche BIP-Wachstum liegt bei 0,6 % gg. Vj. (preis- und kalenderbereinigt). Für 2027 erwarten wir ein BIP-Wachstum von 1,2 %. Dann dürften nämlich auch die privaten Konsumausgaben mit etwa 1 % wieder kräftiger zulegen..
 
22.06.26 - 09:31
Im Fokus Branchen: Chemieindustrie - ein Lebenszeichen aus dem Keller (Helaba)
 
Ausgerechnet die Sorgenbranche Chemie war zuletzt Outperformer. Hierbei dürfte es sich aber um eine durch den Irankrieg bedingte Momentaufnahme handeln. Die strukturellen Probleme und das Warten auf den dringend benötigten Konjunkturaufschwung in Deutschland halten an.. --- Grundsätzlich gilt: Konjunktur und gesamtwirtschaftliche Nachfrage sind wichtige, aber keine hinreichenden Bedingungen für eine nachhaltige Verbesserung in der Branche. Die strukturellen und rentabilitätsbezogenen Nachteile wiegen gerade in einzelnen Sparten zu schwer. Es wird beides brauchen: Eine deutliche Belebung der Inlandsnachfrage und bessere Standortbedingungen. Ansonsten bleibt das langfristige Potenzial – insbesondere in der energieintensiven Grundstoffchemie – begrenzt. In höherwertigen Segmenten sind die Perspektiven zwar günstiger, doch die Branche lebt von engen Verbundeffekten, Spartenvernetzung und somit einem dichten Industriecluster – sie ist sich selbst ihr wichtigster Kunde..
 
19.06.26 - 09:15
Iran-Deal – alles wieder gut? (Commerzbank)
 
Mit dem Abkommen zwischen den USA und dem Iran ist der Ölpreis massiv gefallen. Wir zeigen, dass sich die Lage am Ölmarkt und bei Konjunktur und Inflation erst mittelfristig entspannen wird.. --- Unser Ausblick für Aktien bleibt verhalten optimistisch, nachdem das Abkommen zwischen dem Iran und den USA sowohl die Konjunkturrisiken als auch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in den USA verringert hat. Schon im bisherigen Jahresverlauf ist es den Unternehmen insbesondere in den USA gelungen, ihre Gewinne kräftig um mehr als 20% zu steigern..
18.06.26 - 15:01
Im Fokus: Gold (Helaba)
 
Aussicht auf US-Iran-Abkommen sollte Goldpreis stabilisieren --- Renditen und Gold mit Kriegsausbruch stark korreliert: Inflations- und Zinssorgen belasten über den Energiepreisschock – nun sollte Gegenbewegung beginnen --- Ölschock der 70er und Konsequenzen für die 80er – Risikoszenario für Gold? --- Geldpolitisches Versprechen der Fed bröckelt schon seit der Jahrtausendwende --- Geopolitische Unsicherheit befördert Gold grundsätzlich --- US-Dollar trotz Iranhoffnung noch „safe haven“, weshalb Gold wenig profitiert --- Künftiger Kurs der US-Geldpolitik noch mit vielen Fragezeichen versehen --- Anstieg der EZB-Zinserwartungen bremst Gold auch in Eurorechnung aus --- Hohe Überbewertung von Silber in Relation zu Gold --- Gold und US-Aktien negativ korreliert --- Fünf-Jahres-Vergleich: Gold deutlich vor Aktien --- Hohe US-Staatsverschuldung langfristig positiv für Gold --- Struktureller Rückenwind: Zentralbanken setzen Aufbau der Goldreserven fort
 
18.06.26 - 07:06
Abnehmpille stark gefragt: Drei Millionen Rezepte in 22 Wochen: Warum Analysten bei Novo Nordisk nachlegen (Wallstreet-Online)
 
Die Wegovy-Pille verkauft sich schneller als gedacht. Analysten der Privatbank Berenberg reagieren mit einer deutlichen Kurszielanhebung und sehen für Novo Nordisk noch Potenzial nach oben... --- Berenberg rechnet für 2026 inzwischen mit Pillenumsätzen von rund 18 Milliarden Kronen, der Marktkonsens liegt bei lediglich elf Milliarden. Die Konkurrenz von Eli Lilly, deren orales Produkt Foundayo ebenfalls gestartet ist, habe dem Geschäft bislang kaum geschadet.. --- Legen Pille und Spritze in der zweiten Jahreshälfte weiter zu, halten die Analysten sogar eine erneute Anhebung der Jahresprognose für denkbar..
16.06.26 - 17:01
Ölpreis: Was passiert, wenn die Straße von Hormus wieder offen ist? (SG)
 
Kurzfristig sehen wir aber nur begrenztes weiteres Abwärtspotenzial. Einerseits gehen wir davon aus, dass die weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein neues Atomabkommen überaus holprig verlaufen dürften und daher eine Verlängerung des Abkommens immer wieder in Frage gestellt wird. Andererseits dürfte es auch im besten Fall, dass die Straße von Hormus wieder nachhaltig geöffnet wird, geraume Zeit dauern, bis sich der Schiffsverkehr, und damit die Energieexporte aus der Golfregion wieder normalisiert haben.. --- Aus diesem Grund prognostizieren wir auch zu Ende dieses Jahres noch einen Brentölpreis von 85 USD je Barrel und sehen erst im kommenden Jahr eine Rückkehr in Richtung Vorkriegs-Niveaus bei etwa 65 USD je Barrel.. --- Zudem muss für einen gewissen Zeitraum mit einer stärkeren Ölnachfrage als vor Ausbruch des Krieges gerechnet werden, da viele Länder ihre Ölreserven wieder auffüllen müssen..
 
16.06.26 - 16:38
CO2: Verschärfter Grenzausgleich erhöht Preisdruck (SG)
 
In einer Pressemitteilung kündigte der Europäische Rat an, dass sich die EU-Länder auf die im Dezember vorgeschlagene Verschärfung des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) geeinigt haben. Mit der Änderung, die zum 1. Januar 2028 in Kraft treten soll, gilt CBAM nicht nur für Rohstoffimporte von außerhalb der EU, sondern auch für gewisse emissionsintensive weiterverarbeitete Produkte wie z.B. Waschmaschinen, speziell für den Aluminium- und Stahlsektor. Laut dem im Dezember veröffentlichten Entwurf der EU-Kommission betrifft die Verschärfung zu 94% Produkte innerhalb der industriellen Lieferkette, die z.B. für schwere Maschinen verwendet werden, die übrigen 6% sind Haushaltsgüter (wie die oben genannte Waschmaschine). Damit möchte die EU-Kommission eine Verlagerung der Produktion in Drittstaaten außerhalb der EU verhindern..
16.06.26 - 16:34
Gold: Erholung dank sinkender Zinserwartungen (SG)
 
Der Goldpreis ist nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran kräftig auf knapp 4.370 USD je Feinunze gestiegen (das ist das Intraday-Hoch). Gold handelt damit wieder auf dem Niveau von Anfang letzter Woche. Schon nachdem US-Präsident Trump am letzten Donnerstag eine bevorstehende Einigung ankündigte, legte der Preis merklich zu. Was für einen sicheren Hafen paradox klingt, erklärt sich mit den geänderten Zinserwartungen. Im Zuge des Ölpreisrückgangs verringert sich der Druck auf die US-Notenbank Fed, zur Bekämpfung der Inflation die Zinsen erhöhen zu müssen.. --- Sollte der neue Fed-Vorsitzende Warsh bei seiner ersten Pressekonferenz am Mittwoch die Zinserwartungen weiter dämpfen, dürfte sich die Erholung des Goldpreises fortsetzen..
13.06.26 - 15:19
Speicherchip-Knappheit: Morgan Stanley prognostiziert strukturelle Krise und explodierende Preise (Investing.com DE)
 
Die Preise für Speicherchips haben sich im vergangenen Jahr mehr als versechsfacht. Damit endet ein jahrzehntelanger, stetiger Preisverfall und es entsteht eine Angebotskrise, die nach Einschätzung von Analysten bei Morgan Stanley eher struktureller als zyklischer Natur ist. Laut Prognosen von TrendForce, die in der Analyse zitiert werden, dürfte der Speichermarkt von rund 220 Mrd. US-Dollar im Jahr 2025 auf etwa 890 Mrd. US-Dollar im Jahr 2026 anwachsen..
12.06.26 - 13:01
Wochenausblick: KW 25 (Helaba)
 
Fed: Auf den Spuren der EZB? Am 16./17. Juni leitet Kevin Warsh seine erste FOMC-Sitzung. Welche Signale sendet die USNotenbank nach positiven Überraschungen vom Arbeitsmarkt und angesichts hoher Inflation? Je länger die Lieferkettenstörungen durch den Irankrieg allerdings andauern, desto größer wird das Risiko, dass die Fed um eine geldpolitische Straffung nicht herumkommen wird.. --- Aktien: Die zwei Gesichter der Inflation. Jetzt ist es so weit – zur Eindämmung der Inflationsrisiken hat die EZB die Zinsen angehoben. Ist Inflation nun gut oder schlecht für Aktien? Für Aktien sollte die Geldpolitik aktuell somit kein ernsthaftes Problem darstellen. Übrigens: Historisch betrachtet war ein moderater Anstieg der Inflation in der Regel positiv für Aktien..
12.06.26 - 09:15
Fed-Sitzung – Erfüllt Warsh Trumps Wünsche? (Commerzbank)
 
Präsident Trump hat Kevin Warsh als Fed-Chef installiert, um rasche Zinssenkungen durchzusetzen. Nächste Woche wird Warsh seine erste Sitzung leiten. Diese dürfte einige konkrete Hinweise liefern, welche Neuerungen Warsh plant.. --- Damit droht die Unabhängigkeit der Fed zu erodieren, denn an dem expliziten politischen Druck wird sich wohl nichts ändern, schon gar nicht in der verbleibenden Amtszeit von Präsident Trump. Hinzu kommt, dass sich das Zusammenspiel von Geld- und Wirtschaftspolitik in Richtung einer "fiskalischen Dominanz" bewegt. Damit ist eine Situation gemeint, in der die Geldpolitik bei ihren Entscheidungen zunehmend Rücksicht auf die schlechte Haushaltslage des Staates nehmen muss. So könnte sie sich gezwungen sehen, die Finanzierung des Staates dadurch sicherzustellen, dass sie die Leitzinsen niedriger ansetzt, als es die Inflation erfordern würde oder größere Mengen von Staatspapieren kauft, um die Renditen und damit die Finanzierungskosten zu drücken..
 
11.06.26 - 15:31
EZB-Entscheidung: Here we are again (HCOB)
 
Die EZB will sich nicht noch einmal die Finger verbrennen, sie muss ihre Geldpolitik straffen. Dass sie dadurch die Inflation wieder auf ihre Zielgröße von 2 % zurückzuführen wird, ist aber unwahrscheinlich..
10.06.26 - 21:28
Warum die Ölpreise trotz Nahost- Eskalation nur verhalten reagieren (SG)
 
Die Ölpreise stiegen zu Wochenbeginn merklich. Auslöser war die jüngste Eskalation des Konflikts im Mittleren Osten mit dem gegenseitigen Raketenbeschuss durch Iran und Israel. Auch wenn sich die Lage inzwischen beruhigt hat und die Ölpreise daraufhin wieder nachgaben, haben die Hoffnungen auf ein baldiges Abkommen zur Beendigung des Konflikts und eine schnelle Wiederaufnahme der Öllieferungen durch die Straße von Hormus einen herben Dämpfer bekommen.. --- Warum reagiert der Ölpreis nicht? --- Umleitung der Ölexporte via Pipelines zum Roten Meer bzw. zum Golf von Oman --- Eine beträchtliche Steigerung der Ölexporte aus den USA --- Eine schwächere Ölnachfrage, insbesondere in Asien..
 
10.06.26 - 21:15
Öl: OPEC+ verliert an Einfluss - Förderausfälle und knappe Produkte dominieren (SG)
 
Infolge der Schließung der Straße von Hormus hat die OPEC im Mai nur noch 16,3 Mio. Barrel pro Tag gefördert und damit so wenig wie zuletzt Mitte der 1980er Jahre. Maßgeblich für den Rückgang um 3,3 Mio. Barrel pro Tag gegenüber April war zum einen der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus dem Ölkartell. Im April entfiel auf die Emirate noch eine Tagesproduktion von 2,1 Mio. Barrel. Zum anderen mussten der Iran seine Produktion aufgrund der US-Seeblockade um 700 Tsd. Barrel pro Tag und Kuwait seine Förderung um weitere 300 Tsd. Barrel pro Tag drosseln. Vor diesem Hintergrund haben die am Wochenende beschlossenen Produktionserhöhungen der sieben OPEC+-Staaten um 188.000 Barrel pro Tag ab Juli lediglich symbolischen Charakter.. --- Angebot an Ölprodukten bleibt kritisch. Energieexperten der International Air Transport Association (IATA) warnen vor allem vor Engpässen am britischen Kerosinmarkt..
10.06.26 - 21:10
Gold und Co. nach starken US-Arbeitsmarktdaten im Abwärtssog (SG)
 
Der Goldpreis fiel am Freitag um mehr als 3% und rutschte am Montag auf ein 2½-Monatstief von zwischenzeitlich weniger als 4.300 USD je Feinunze. Ausgelöst wurde der Preisrückgang am Freitag durch die Veröffentlichung stärker als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktdaten. Demnach wurden in den USA im Mai mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Zudem wurde der Stellenaufbau in den beiden Vormonaten nach oben revidiert. Das hat die Zinserhöhungserwartungen an die Fed weiter angefacht. Laut Fed Funds Futures rechnet der Markt bis zum Jahresende mit einer Zinsanhebung der Fed um 25 Basispunkte. In der Folge stieg die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen auf fast 4,6% und der US-Dollar legt merklich zu. Beides ist negativ für den Goldpreis.. --- Sollten die US-Inflationsdaten für Mai am Mittwoch ebenfalls nach oben überraschen, dürfte der Goldpreis weiter nachgeben. Damit steigt auch das Erholungspotenzial im weiteren Jahresverlauf, sollte die Fed die Zinsen wie von uns erwartet nicht anheben..
10.06.26 - 11:00
Dauerkrise am deutschen Wohnungsmarkt: Teuer, angespannt und überreguliert (DZ Bank)
 
Bauen, Kaufen und Mieten sind die wesentlichen Aktivitäten eines funktionierenden Immobilienmarkts. Finden diese aufgrund hoher Baukosten, Angebotsknappheit oder fehlender Erschwinglichkeit kaum noch statt, wechselt der Wohnungsmarkt in den Krisenmodus, auch wenn Preise und Mieten steigen..
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