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Boersentreff Insights Analysen

Die Börsentreff- Redaktion präsentiert dir unter Boersentreff Insights interessante und hintergründige Artikel rund um Börse, Wirtschaft und Finanzen. Wir filtern für dich wichtige externe News heraus, kommentieren sie teilweise, schreiben eigene Artikel und helfen dir mit Hintergründen, Empfehlungen und Aktientipps weiter. Unabhängig, kritisch, manchmal mit Humor, aber immer ehrlich!
 
03.02.26 - 12:01
Im Fokus: Aktien (Helaba)
 
Helaba-BEST-Indikator bleibt komfortabel im neutralen Bereich: Halten! --- Aktien starten überwiegend positiv ins Jahr 2026. Koreanischer Kospi übernimmt erneut die Führung. Bei Style & Size haben Value-Titel die Nase vorne.. --- Konjunkturstimmung bleibt angesichts geopolitischer Störfeuer und Strukturwandel gedrückt. Gewinnerwartungen für DAX werden weiterhin tendenziell nach unten revidiert --- Bewertung: S&P 500 und Nikkei 225 sehr hoch bewertet, auch DAX teuer --- Anlegerstimmung: Deutsche Anleger weitgehend neutral positioniert, US-Investoren überwiegend optimistisch..
 
02.02.26 - 15:35
Am europäischen Gasmarkt bleibt die Stimmung angespannt (SG)
 
Die europäischen Gaspreise begannen bereits zu sinken, als sich durch Aussagen von US-Präsident Trump die Situation zwischen dem Iran und den USA wieder anspannte. Damit verstärkten sich die Sorgen um die Sicherheit der Straße von Hormus erneut. Über diese Wasserstraße werden ein Fünftel der seewärtigen LNG-Lieferungen verschifft.. --- Zuvor gab es entlastende Meldungen, denn die Aktivitäten in den USA scheinen sich bereits zu normalisieren.. --- Angesichts eines Füllstands der EU-Gasspeicher von nur noch 43,5% bleibt die Lage jedoch angespannt, denn in einem normalen Winter sinken diese bis Ende März noch einmal um gut 15 Prozentpunkte.. --- Die EU-Importe waren laut Daten der Denkfabrik Bruegel in den ersten 20 Tagen des laufenden Jahres immerhin 14% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres..
02.02.26 - 15:26
Kupferpreis erreicht Rekordhoch (SG)
 
Der Kupferpreis stieg gestern an der LME zeitweise um mehr als 10% auf ein Rekordniveau von 14.500 USD je Tonne und lag damit seit Jahresbeginn 17% im Plus. Nachdem die International Copper Study Group letzte Woche noch berichtet hatte, dass es 2025 – zumindest von Januar bis November – ein Überangebot an Kupfer gab, mehren sich die Prognosen, dass sich dies ab 2026 nachhaltig ändern könnte. Der Kupfermarkt könnte bereits 2026 ins Defizit rutschen und dürfte danach auf Jahre hinaus strukturell im Defizit bleiben.. --- Laut der Researcheinheit BNEF dürfte die globale Nachfrage in den nächsten 10 Jahren von derzeit rund 26 Millionen auf dann 36 Millionen Tonnen steigen, wobei die Energiewende ein wesentlicher Treiber sein dürfte..
01.02.26 - 10:18
Dudenhöffer kritisiert neue Elektroförderung (DPA-AFX)
 
Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer kritisiert die neue Elektroförderung der Bundesregierung. Sie sei "ein steuerfinanziertes Förderprogramm", das der Markt nicht brauche, betont er in seiner aktuellen Rabattstudie, die der dpa vorab vorliegt. "Man könnte auch sagen, es ist die Vergeudung von Steuergeldern." --- Es werde nun spannend, ob mit Unterstützung der Prämie der Anteil billiger Importe - insbesondere aus China - steige, sagt er. "Die Voraussetzungen dazu hat das Umweltministerium mit der Förderprämie geschaffen." Insbesondere die deutschen Premiumhersteller Audi, BMW, Mercedes (Mercedes-Benz Group (ex Daimler)) und Porsche mit ihren vergleichsweise teuren Autos könnten nur zusehen. "Arbeitsplätzen in der deutschen Autoindustrie wird durch eine kleine Sonderkonjunktur E-Auto nicht geholfen."
30.01.26 - 09:00
Japan – was der Renditeanstieg bedeutet (Commerzbank)
 
Gleichzeitig zeigt Japan, dass die leichte Deflation nur ein Symptom der Wirtschaftsschwäche war und nicht – wie von manchen Ökonomen behauptet – die Ursache. So expandierte die japanische Wirtschaft von 2012 bis 2019, einem Zeitraum mit kaum steigenden Preisen, im Durchschnitt um 0,9% pro Jahr. In den letzten drei Jahren legte die Wirtschaft bei wieder kräftig steigenden Preisen aber nur 0,6% pro Jahr zu. Eine Deflationsfalle ist für die reale Wirtschaft also längst nicht so problematisch, wie dies von manchen Ökonomen dargestellt wird. --- Bei den am 8.2. anstehenden Neuwahlen könnten Takaichis Liberaldemokraten zulegen, sodass die Ministerpräsidentin ihre Vorstellungen besser durchsetzen könnte. Viele am Markt erwarten dann eine spürbar expansivere Finanzpolitik. Tatsächlich könnte ein sehr starkes Abschneiden der Liberaldemokraten den Yen belasten. Wir halten es aber für wahrscheinlicher, dass geringere politische Risiken und der zuletzt gestiegene Realzins den Yen in diesem Jahr aufwerten lassen werden..
30.01.26 - 08:30
Indien und die EU setzen auf wachsenden Handel (DZ Bank)
 
Zwischen Indien und der EU sollen in den nächsten Jahren fast alle bestehenden Zölle deutlich gesenkt und teilweise vollständig gestrichen werden. Auf beiden Seiten wird mit Wohlfahrtsgewinnen gerechnet. Dafür sollen aber nicht nur niedrigere Zölle sorgen. Der Abschluss eines Abkommens, das den Zuzug indischer Fachkräfte erleichtert, dürfte den Fachkräftemangel in Europa lindern.. --- Mehr Inder, statt Kinder?
29.01.26 - 13:31
Goldpreisrallye: The sky is the limit (HCOB)
 
Wie hoch wird der Goldpreis noch steigen? Wir wissen es nicht, sondern nur, dass für diese Jahrhundertrallye einfache Erklärungen nicht ausreichen und dass alte Investmentregeln nicht leichtfertig über Bord geworfen werden sollten.. --- Kurzfristig wird die Diskussion um die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen noch durch die Möglichkeit eines erneuten Government-Shutdowns befeuert. Wegen der hoch umstrittenen Aktivitäten der Einwanderungsbehörde ICE unter anderem in Minnesota haben die Demokraten gedroht, den Haushalt, der nur temporär verabschiedet worden war und lediglich bis Ende Januar gilt, nicht zu unterstützen.. --- Der zweite noch wichtigere Faktor ist, dass der US-Präsident die Unabhängigkeit der Notenbank in Frage stellt.. --- Die Story ist, dass geopolitisches Chaos, Inflations- und sogar Existenzängste die Suche nach dem definitiven sicheren Hafen anheizen..
 
29.01.26 - 13:02
Im Fokus Branchen: Was erwartet die deutschen Branchen 2026? (Helaba)
 
Automobilindustrie: Vorsichtiges Anfahren im ersten Gang.. - Langfristig ist das Wachstumspotenzial aber begrenzt. Den wohl dauerhaften Verlusten in der Volksrepublik und US-Zöllen steht kein adäquates Lösungskonzept gegenüber.. --- Maschinenbau: Der Prophet des Aufschwungs --- Elektroindustrie: Hoffnungsträger vor Bewährungsprobe --- Chemie- und Pharmaindustrie: Viele Fragezeichen im Labor --- Metallgewerbe: Schmerzmittel ohne Genesung --- Einzelhandel: Auf der Welle des Konsums --- Bauindustrie: Können wir das schaffen?
 
29.01.26 - 11:30
Fed: Kein Kommentar (DZ Bank)
 
Die Federal Reserve hat zur Januar-Sitzung keinen weiteren Zinssenkungsschritt beschlossen. Zielband verbleibt bei 3,50% bis 3,75% --- Die Ausführungen von Fed-Chef Powell vermitteln den Eindruck, dass eine weitere Lockerung der Zinszügel grundsätzlich eine Option bleibt, es hierfür aber keinen Grund zur Eile gibt.. --- Im Rahmen der Pressekonferenz wurde Powell unter anderem gefragt, ob er nach Ablauf seiner im Mai endenden Amtszeit als Vorsitzender plane, als reguläres Mitglied im FOMC zu verbleiben. Seine Amtszeit als Mitglied des Board of Governors würde im Januar 2028 enden. Er lehnte es allerdings ab, hierzu einen Kommentar abzugeben.. --- Auf die Frage, ob der nächste Zinsschritt eine Erhöhung sein könnte, antwortete Powell, dass dies für keinen der Fed-Vertreter der „Base Case“ sei..
28.01.26 - 16:50
Edelmetallfieber hält an (SG)
 
Die Rally an den Edelmetallmärkten bleibt ungebrochen. Zu Beginn der neuen Woche knackte der Goldpreis die 5.000 USD-Marke, Silber durchbrach schon am Freitag die 100 USD-Marke. Der Treiber der Bewegung dürfte das sogenannte “Debasement”-Narrativ sein – sprich, ein schleichender Vertrauensverlust in Fiat-Währungen (Geld, dessen Wert auf dem Vertrauen in die Institutionen, die es ausgeben, basiert). Dieser führt dazu, dass Investoren zunehmend in alternative sichere Anlagen investieren, allen voran Gold. Zuletzt wurde dieses Narrativ durch die verstärkten Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed wie auch die Spannungen auf geopolitischer Ebene (Stichwort Grönland) geschürt.. --- Angesichts der hohen Unsicherheit hinsichtlich der weiteren politischen Entwicklungen und der aktuellen Dynamik ist eine verlässliche Preisprognose kaum möglich. Wir sehen vor allem aufgrund unserer Erwartung einer deutlich expansiveren US-Geldpolitik grundsätzlich Raum für weitere Preissteigerungen..
26.01.26 - 13:06
Wochenausblick Rohstoffe: Gold und seine Nachfragekomponenten (SG)
 
Gold eilt dieses Jahr weiter von Rekord zu Rekord: Das gelbe Edelmetall verteuerte sich diese Woche um 7% und liegt in Schlagdistanz zur Marke von 5.000 USD je Feinunze. Die Suche nach einem sicheren Hafen ist und bleibt der wichtigste Treiber. Die Bestände stiegen am stärksten in den USA, aber auch in Asien war das Kaufinteresse hoch. Auch der sogenannte offizielle Sektor, zu dem die Zentralbanken sowie andere öffentliche Gruppen wie Staatsfonds gehören, hat kräftig gekauft. Wir gehen davon aus, dass im laufenden Jahr die Investmentnachfrage die wichtigste Stütze für den Goldmarkt bleibt. Kurzfristig könnte die Rally jedoch eine Verschnaufpause einlegen, da eine Zuspitzung der Grönland-Frage vorerst abgewendet scheint.. --- Am Ölmarkt sorgten zudem Produktionsausfälle und eine Aufwärtsrevision der Nachfrageprognose durch die Internationale Energieagentur (IEA) für weiteren Auftrieb. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass sich der Preis für ein Barrel Brentöl nachhaltig bei 65 USD einpendelt..
 
26.01.26 - 12:49
Gaspreise durch US- Kaltwetterprognosen deutlich höher (SG)
 
Der US-Erdgaspreis ist in den vergangenen vier Tagen um bis zu 80% auf das höchste Niveau seit Ende 2022 gestiegen. Grund hierfür sind extreme Kaltwetterprognosen in den Vereinigten Staaten, die die Nachfrage weiter erhöhen würden und das Angebot aufgrund der daraus resultierenden Disruptionen im Süden der USA zurückgehen könnte. Laut eines Berichts der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde der USA wird ein Wintersturm erwartet, der von Freitag bis Sonntag durch Texas ziehen soll. Auf Texas entfallen laut EIA-Daten knapp 29% der gesamten US-Erdgasproduktion.. --- Der europäische Erdgas-Referenzpreis TTF stieg in dieser Woche weiter und erreichte gestern mit knapp 42 EUR je MWh ein 7-Monatshoch. Da die EU etwas mehr als ein Viertel ihrer Gasimporte aus den USA bezieht, hat die Angst vor möglichen Angebotsausfällen auch Preisauswirkungen hierzulande. Durch die aktuell niedrigen (und angesichts der kalten Temperaturen stark fallenden) Gasfüllstände könnte sich die Nervosität an den Märkten erhöhen..
23.01.26 - 10:31
Im Fokus Geopolitik: Großmacht-Poker. Wenn zwei sich streiten... (Helaba)
 
In seinem ersten Jahr hat US-Präsident Trump keine schnellen Anfangserfolge erzielt. Der vor allem mit der Zollkeule geführte Wirtschaftskonflikt gegen China muss vorerst als verloren gelten. Der Krieg in der Ukraine dauert an, darüber können auch vermeintlich andere Friedensabkommen, die die Trump-Regierung für sich reklamiert, nicht hinwegtäuschen. Im Großmacht-Poker mit China verschärft die US-Regierung daher ihre Gangart. Die USA spielen zunehmend ihre militärischen Fähigkeiten aus, um die Führungsrolle in der Welt zurückzugewinnen. Mit Blick auf die Wahlen zum Repräsentantenhaus im November geht die republikanische Regierung damit aufs Ganze..
23.01.26 - 09:30
Handelsabkommen – Wie geht es nach Mercosur weiter? (Commerzbank)
 
Mit dem Mercosur-Freihandelsabkommen will die EU den europäischen Unternehmen einen besseren Zugang zum südamerikanischen Markt verschaffen, um die Belastung durch die höheren US-Zölle auszugleichen. Zwar ist das Abkommen nach einer Entscheidung des Europäischen Parlaments wieder in der Warteschleife. Es könnte aber in Zukunft vorläufig angewendet werden.. --- Zweifellos ist jedes neue Handelsabkommen ein positiver Impuls für die deutsche Exportwirtschaft. In die Länder, mit denen die EU über Freihandelsabkommen verhandelt oder diese derzeit verabschiedet werden, gehen allerdings derzeit nur etwa 5% der deutschen Exporte. Selbst wenn all diese Freihandelsabkommen gleichzeitig in Kraft treten würden, würden die Exporte kurzfristig nur geringfügig steigen. Die langsame Reduktion von Zöllen ist darin nicht einmal einbezogen. Damit dürften die neuen Freihandelsabkommen die negativen Effekte der US-Zölle in den kommenden Jahren realistischerweise wohl kaum ausgleichen..
 
22.01.26 - 15:56
Nervosität am europäischen Gasmarkt hat deutlich zugenommen (SG)
 
Der europäische Gaspreis besticht seit Jahresbeginn mit massiver Volatilität. Nach einem sehr entspannten Jahresauftakt kletterte der nächstfällige Future-Kontrakt für den Benchmarkpreis TTF binnen zehn Tagen um mehr als 10 EUR und markierte in der Spitze am vergangenen Freitag bei 38 EUR je MWh ein Sechs-Monatshoch.. --- Die Entnahme aus den europäischen Gasspeichern: Wir sind mit ungewöhnlich niedrigen Füllständen in diesen Winter gestartet.. --- Das Angebot: Norwegen als Garant für Stabilität bleibt der wichtigste Lieferant für die EU, kann das Angebot aber nicht weiter steigern. Die USA stehen mit ihrem deutlich gesteigerten LNG-Angebot an zweiter Stelle.. --- Alles in allem sehen wir die Preise am europäischen Gasmarkt nur in der ersten Jahreshälfte als gut unterstützt und danach im weiteren Jahresverlauf den Abwärtstrend wieder aufnehmen..
 
21.01.26 - 14:02
Chartbook Kommunalfinanzen: Quartals-Update III/2025 (Helaba)
 
Bis Ende September 2025 hat sich die Finanzlage der deutschen Kommunen weiter verschlechtert --- Finanzierungssaldo zum 30.09.2025 mit fast -28,3 Mrd. Euro, um 2,4 Mrd. Euro bzw. 9 % schlechter als zum Vorjahr --- Bereinigte Ausgaben steigen auf 303,4 Mrd. Euro (+6 %) --- Darunter: Personalausgaben knapp 79,3 Mrd. Euro (+7 %), Sachaufwand 72,2 Mrd. Euro (+5 %) sowie Zuweisungen an öffentliche Haushalte und andere Bereiche insgesamt 172,6 Mrd. Euro (+8 %), Zinsausgaben auf 3,2 Mrd. Euro (+15 %) --- Zunahme bei Sachinvestitionen auf 36,3 Mrd. Euro (+3 %), darunter Baumaßnahmen mit 25,7 Mrd. Euro (+4 %), mit abnehmender Dynamik --- Demgegenüber weiterhin Zunahme bereinigter Einnahmen auf 275,1 Mrd. Euro (+6 %) --- Steuereinnahmen zeigen mit 91,5 Mrd. Euro leichte Zunahme von 4 % im Vergleich zum Vorjahresquartal --- Kommunale Verschuldung insgesamt steigt auf 186,5 Mrd. Euro (+14 %), Investitionskredite bei rund 146,2 Mrd. Euro (+14 %), Kassenkredite bei 37,7 Mrd. Euro (+17 %)
 
17.01.26 - 14:04
Wochenausblick Rohstoffe: Ölmarkt schaut auf den Iran (SG)
 
Die Entwicklungen im Iran sind derzeit der entscheidende Preistreiber am Ölmarkt. Nach den jüngsten Äußerungen Trumps wurde aber das Risiko einer amerikanischen Intervention zurückgestuft. Vor allem eine im Falle einer Eskalation drohende Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran bereitet Sorgen.. --- Öl: Sollte künftig in den Industrieländern mehr von der Überproduktion anlanden, weil China den Lageraufbau aufgrund der Elektromobilität, die den Ölbedarf bremst, verlangsamt, dann könnten die Ölpreise aus fundamentaler Sicht noch stärker unter Druck geraten.. --- Die Zuspitzung der Lage im Iran war ein Faktor, der die bis dahin eher lethargischen europäischen Gaspreise in die Höhe getrieben hat. Schließlich werden knapp ein Fünftel der LNG-Lieferungen durch diese Meerenge transportiert.. --- Metalle: Es sind vor allem die Angebotssorgen, die die Preise immer weiter in die Höhe treiben. Davon ist jetzt auch Nickel erfasst. In unsicheren Zeiten sind Edelmetalle, vor allem Gold und Silber, gefragt..
17.01.26 - 13:49
China mit rekordhohen Rohölimporten im Dezember und 2025 insgesamt (SG)
 
China hat im Dezember eine Rekordmenge an Rohöl importiert. Die Importmenge belief sich auf 56 Millionen Tonnen oder 13,2 Millionen Barrel pro Tag. Das waren 17% mehr als im Vorjahr und auf Tagesbasis 6,4% mehr als im Vormonat. Auch für das Gesamtjahr 2025 erreichten die Importe mit 579 Millionen Tonnen bzw. 11,6 Millionen Barrel pro Tag ein Rekordniveau. Das Vorjahresniveau wurde damit um 4,6% übertroffen. Ein Grund dafür ist der Anstieg der Rohölverarbeitung in China.. --- Ein weiterer Grund ist der Aufbau strategischer Reserven.. --- US-Energiebehörde rechnet mit Rückgang der US-Rohölproduktion bis Ende 2027. Die EIA führt dies auf rückläufige Bohrtätigkeiten infolge niedrigerer Ölpreise zurück.. --- OPEC+ produzierte im Dezember deutlich weniger als vereinbart. Grund dafür war ein starker Rückgang der Ölförderung nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein wichtiges Exportterminal am Schwarzen Meer Ende November..
17.01.26 - 13:33
Silberpreis steigt auf Rekordniveau und fällt danach deutlich (SG)
 
Der Silberpreis setzte seinen Höhenflug in dieser Woche fort und stieg in der Nacht zu Donnerstag auf ein Rekordniveau von 93,75 USD je Feinunze. Seit Jahresbeginn hat sich Silber damit um rund 30% verteuert.. --- Ein Teil der Outperformance von Silber war auf Sorgen vor einer möglichen Einführung von US-Zöllen zurückzuführen, da Silber von der US-Regierung im letzten Jahr auf die Liste „kritischer Mineralien“ gesetzt wurde. Nun hat Trump verkündet, bilaterale Verträge zur Sicherstellung der Versorgung mit kritischen Mineralien abschließen zu wollen. Die Zollängste sind dadurch vorerst geringer geworden.. --- Seit Anfang Oktober sind trotz des Risikos der Einführung von US-Zöllen 97,5 Mio. Unzen bzw. gut 3.000 Tonnen Silber aus den COMEX-Beständen abgeflossen. Ein beträchtlicher Teil davon dürfte nach London gegangen sein, wo es im Herbst zu akuten Knappheiten kam. Aber auch China dürfte ein Adressat der Lieferungen gewesen sein.. --- Silber bleibt deshalb auch ohne das Zollrisiko gut unterstützt..
17.01.26 - 13:16
Polnische Zentralbank will weiter Gold kaufen (SG)
 
Der Gouverneur der polnischen Zentralbank, Glapinski, hat gestern angekündigt, dass die Goldreserven von aktuell 550 Tonnen auf 700 Tonnen aufgestockt werden sollen. Im vergangenen Jahr war die polnische Zentralbank der größte Käufer unter den Zentralbanken. Nach elf Monaten lagen die Goldkäufe laut World Gold Council bei 95 Tonnen. In den letzten drei Jahren stiegen die Goldreserven der polnischen Zentralbank insgesamt um 315 Tonnen. Durch die Aufstockung der Goldbestände hält diese mittlerweile die zwölftgrößten Goldreserven aller Zentralbanken noch vor der EZB. Mit dem Erreichen des angekündigten Zielwertes würde sie nach aktuellem Stand in die Top-10 vorstoßen..
 
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