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06.08.26 - 19:38
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Gas: Europas Preise bleiben wegen niedriger Speicherstände unter Aufwärtsdruck (SG)
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Die Gasölvorräte in der Region Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen fielen in der letzten Berichtswoche laut Daten von PJK International um mehr als 200 Tsd. auf 1,415 Mio. Tonnen. Das ist das niedrigste Niveau seit Juni 2022. Abgesehen von der einen Berichtswoche vor gut vier Jahren und einer im Oktober 2014 waren die ARA-Gasölbestände nur in der ersten Jahreshälfte 2008 noch niedriger. Dies deutet auf eine sehr angespannte Versorgungslage am europäischen Dieselmarkt hin.. --- Nervosität schüren die niedrigen Gasspeicherfüllstände in der EU. Ein Grund dürfte die erhöhte Gasnachfrage zur Stromerzeugung im Juli gewesen sein. Im letzten Monat wurden EU-weit knapp 2 TWh Strom mehr aus Gaskraft als noch im Vorjahresmonat erzeugt. Darüber hinaus waren die LNG-Importe vergleichsweise niedrig, da in den vergangenen Monaten viel LNG nach Asien umgeleitet wurde.. https://www.boersentreff.de/diesel-news.htm https://www.boersentreff.de/erdgas-news.htm
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03.08.26 - 13:45
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Im Fokus Aktien: Update Helaba-BEST-Indikator (Helaba)
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Helaba-BEST-Indikator steigt im neutralen Bereich: Halten! --- Bewertung: DAX außerhalb des fairen Bereichs --- Konjunkturstimmung: Auf Erholungskurs --- Anlegerstimmung: Deutsche Anleger bleiben vorsichtig --- Technik: Weiterhin im neutralen Bereich..
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31.07.26 - 14:01
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Wochenausblick: KW 32 (Helaba)
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Deutschland: Aufwärtsrevision der Wachstumsprognose.. --- Aktien: Anleger haben einen Teil der Ernte eingefahren und in Value-Aktien umgeschichtet. Kommt es nach der Korrektur bei Tech-Aktien zu einer Renaissance oder braucht es neue Zugpferde? Generell ist in den vergangenen Wochen weltweit ein verstärkter Trend weg von Growth- hin zu Value-Aktien festzustellen. Offensichtlich wird vielen Anlegern die Sache etwas zu heiß. Also wird zumindest ein Teil der enormen Buchgewinne erst einmal eingefahren. Schließlich ist immer wieder die Rede von einer KI-Blase. Dabei ist es nicht wirklich die aktuelle Bewertung, die Sorge macht. Diese bewegt sich selbst bei Halbleiteraktien dank üppiger Gewinne auf einem Durchschnittsniveau. Vielmehr bestehen Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Gewinne.. --- Aus dem S&P500 haben bereits 58% der Unternehmen ihre Zahlen vorgelegt. Rund 87% konnten bei den Nettoergebnissen die Schätzungen übertreffen.. --- USA: Unterstützung für das Bild der Fed von solider Konjunktur..
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31.07.26 - 11:45
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US Midterms: Blaues Zittern statt blauer Welle (DZ Bank)
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Die Midterms rücken näher und das Ergebnis bleibt offen. Den Republikanern dürfte es gelingen, den Senat zu halten. Das Repräsentantenhaus könnten sie jedoch verlieren. Trump reagiert wie gewohnt konfrontativ und bereitet den Boden für eine mögliche Anfechtung des Ergebnisses vor. Die Demokraten reagieren ihrerseits mit „war games“.. --- Im Weißen Haus wächst offenbar die Sorge, dass Präsident Trump im Herbst tatsächlich das Repräsentantenhaus verlieren und damit zur „lame duck“ werden könnte.. --- Es sind noch drei Monate bis zur Wahl, in denen sich mit Blick auf die Umfragen noch einiges tun kann. Viele Demokraten hoffen offenbar, dass der andauernde Krieg im Iran, der in den USA äußerst unpopulär ist, für die Republikaner zunehmend zu einem Problem werden wird.. --- Trumps Umfragewerte mögen schlecht sein, die Demokraten müssen dennoch Überzeugungsarbeit leisten. Gelingt ihnen dies, besteht die Hoffnung, dass sie zumindest das House für sich entscheiden können..
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30.07.26 - 13:16
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Rohstoffausblick: Abwärtsrevision der Goldpreisprognose (SG)
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Der Goldpreis hat seit dem Erreichen des Rekordhochs Ende Januar fast 30% verloren. Der Preisrückgang wurde ausgelöst durch eine Verschiebung der Zinserwartungen.. --- Die Kombination von steigenden Zinserwartungen bzw. Anleiherenditen und stabilen Inflationserwartungen hat den Realzins merklich steigen lassen, was wiederum den Goldpreis belastet hat.. --- Zu erkennen ist das an den Abflüssen aus den Gold-ETFs.. --- Wir senken unsere Goldpreisprognose für Ende des Jahres auf 4.500 USD je Feinunze. Für den Goldpreis besteht dennoch ausgehend vom aktuellen Niveau Erholungspotenzial, da wir die derzeitigen Markterwartungen von Fed-Zinserhöhungen für überzogen erachten..
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30.07.26 - 10:15
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US-Häusermarkt: Kein Schwung in Sicht (DZ Bank)
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Wegen den erhöhten Zinsen ist auch nach vier schwachen Jahren am US-Häusermarkt keine Belebung zu erwarten. In den hochpreisigen Regionen sind die Preise auf dem Rückzug, aber auch in anderen Landesteilen ging es zuletzt etwas abwärts. Mit stärkeren Preisrückgängen rechnen wir in den kommenden Monaten jedoch nicht, da der Neubau wohl schwach bleiben wird.. --- Seit Mitte Mai liegt der Zinssatz für eine Hypothek mit einem 30jährigen Festzins jedoch wieder oberhalb von 6,5% und der leichte Schwung hat sich wieder gelegt. Der Markt wird wohl auch 2026 – das fünfte Jahr in Folge – nur so dahin dümpeln. Wegen anhaltenden Inflationssorgen und einer robusten Konjunktur ist ein spürbarer Rückgang bei den Zinsen eher unwahrscheinlich.. --- Da die eigenen vier Wände in den meisten Landesteilen kaum noch bezahlbar sind, liegen die Verkäufe von älteren Häusern unverändert um fast ein Viertel unter dem langjährigen Durchschnitt. Eine Erholung der Marktaktivität ist nicht in Sicht..
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24.07.26 - 11:45
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Schluss mit lustig – Stimmung an den Aktienmärkten weltweit eingetrübt (DZ Bank)
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Vor dem Hintergrund der momentan zu vernehmenden Äußerungen aus Washington und Teheran erscheint eine Entspannung einerseits in weite Ferne gerückt zu sein. Andererseits haben die letzten Monate eindrucksvoll demonstriert, wie rasch die Konfliktparteien ausgehend vom Angriffs- in den Annäherungsmodus schalten können. Ähnlich gestaltet sich die Situation beim Thema Künstliche Intelligenz. Auch hier kann der Weg zwischen Zweifeln und Optimismus sehr kurz ausfallen, insbesondere in der US-Berichtssaison, die aktuell Fahrt aufnimmt. Zumindest in den vergangenen Quartalen ist es den (US-)Unternehmen in Summe ein ums andere Mal gelungen, die im Vorfeld als ambitioniert geltenden marktseitigen Erwartungen zu übertreffen und damit Zweifel am langfristigen Potenzial Künstlicher Intelligenz zu dämpfen..
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24.07.26 - 11:00
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Humanoide Robotik: Science-Fiction verlässt die Leinwand (DZ Bank)
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Jahrzehntelang blieben Humanoide Roboter Science-Fiction, 2026 wird daraus ein Markt. Erst im April dieses Jahres unterbot in Peking ein Humanoider Roboter beim Halbmarathon den amtierenden menschlichen Weltrekord – ein Symbol für einen Reifegrad, der vor wenigen Jahren noch völlig undenkbar schien.. --- Noch ist das Segment mit rund 3 bis 5 Mrd. US-Dollar (2025) klein, wächst laut Konsens jedoch mit 39 bis 51% pro Jahr. Die Schätzungen für 2035 bzgl. des Marktvolumens reichen von 38 bis 750 Mrd. US-Dollar. Bis 2050 könnte der Markt sogar den Wert der heutigen Automobilindustrie bei weitem überschritten haben...
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24.07.26 - 11:00
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Neue US-Zölle: Was bedeutet das für Europa und Deutschland? (DZ Bank)
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Die jüngste US-Zollrunde löst keinen neuen Konjunkturschock aus, hält Europas Industrie aber unter Druck. Besonders Deutschland bleibt verwundbar: Die Erholung wird zunehmend von der Binnenwirtschaft abhängen.. --- Die Erholung im Euroraum bleibt flach und in Deutschland verschiebt sich die Wachstumsverantwortung vom Export zur Binnenwirtschaft. Höhere öffentliche Investitionen könnten stützend wirken. Ohne eine stärkere Auslandsnachfrage und mehr Planungssicherheit wird daraus jedoch kaum ein selbsttragender Aufschwung entstehen..
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24.07.26 - 10:54
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JPMorgan: Gewinnwachstum im zweiten Quartal übertrifft Erwartungen deutlich (Investing.com DE)
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Laut JPMorgan übertrifft das Gewinnwachstum im zweiten Quartal die Konsensschätzungen, nachdem bisher rund 25 % der Unternehmen in den USA und Europe ihre Ergebnisse vorgelegt haben. Das Gewinnwachstum erreichte in den USA 23 % und in Europe 22 % im Jahresvergleich, was einer positiven Überraschung von 13 % bzw. 2 % entspricht. In den USA übertrafen 87 % der S&P 500-Unternehmen, die bereits berichtet haben, die Schätzungen für den Gewinn pro Aktie. Der Gewinn pro Aktie stieg bei diesen Unternehmen um 23 % im Jahresvergleich und übertraf die Prognosen damit um 13 Prozentpunkte. Neun Sektoren verzeichneten ein zweistelliges Wachstum beim Gewinn pro Aktie, während das Umsatzwachstum 11 % im Jahresvergleich erreichte und damit 3 Prozentpunkte über den Prognosen lag..
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24.07.26 - 09:15
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Am Ölmarkt steigt der Druck (Commerzbank)
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Die neuerliche Eskalation am Persischen Golf hat Rohöl deutlich verteuert. Dabei könnten die Preise noch weiter steigen, da mit der Straße von Bab al-Mandab eine weitere Transportroute geschlossen werden könnte. Die ersten Engpässe drohen aber bei einigen Ölprodukten, deren Lagerbestände deutlich gefallen sind.. --- Alles in allem erscheinen die Lagerbestände bei Rohöl global gesehen zwar weiterhin komfortabel. Aber die mögliche Schließung der Straße von Bab al-Mandab könnte die Rohölpreise weiter steigen lassen. Auf den Produktmärkten ist die Lage jetzt schon angespannter. Wenn die USA ihre Exporte aus Angst vor den massiv gesunkenen eigenen Lagerbeständen senken, könnte es vor allem bei Diesel und Kerosin noch in diesem Jahr zu regionalen Engpässen kommen..
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23.07.26 - 13:01
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Im Fokus Immobilien: Wohnraum in Deutschland bleibt knapp und teuer (Helaba)
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Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland steigen seit knapp zwei Jahren wieder und nähern sich den Höchstständen von 2022 an. Die Kombination aus hoher Nachfrage und knappen Angebot dürfte Mieten und Kaufpreise weiter zulegen lassen. Gleichzeitig begrenzen das erhöhte Zinsniveau und die nur langsam zunehmende Kaufkraft die Erschwinglichkeit von Wohneigentum. Eine Rückkehr zu den hohen Preissteigerungen der Niedrigzinsphase erscheint daher unwahrscheinlich.. --- Insgesamt erscheinen Preisanstiege von rund 3 % dieses und nächstes Jahr realistisch. Damit würden Wohnimmobilien etwas stärker zulegen als die Verbraucherpreise. Besonders in den wirtschaftsstarken Ballungsräumen dürften Mieten und Kaufpreise weiterhin dynamischer zulegen als im bundesweiten Durchschnitt..
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22.07.26 - 13:14
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Gas: Europäischer Gaspreis weiterhin unter Aufwärtsdruck (SG)
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Der europäische Gaspreis ist seit dem vergangenen Freitag um knapp 14% gestiegen und liegt damit auf dem höchsten Niveau seit Ende März bei etwa 56 EUR je MWh. Neben den bestehenden Herausforderungen der Blockade der Straße von Hormus, niedriger Gasspeicherstände und einer höheren LNG-Nachfrage in Asien dürften nun noch zwei weitere Probleme hinzukommen, die beim Gaspreis für entsprechenden Preisauftrieb gesorgt haben und weiterhin sorgen dürften: Das US-LNG-Terminal Freeport fällt bis voraussichtlich Ende August zumindest teilweise aus.. --- Die zweite Herausforderung ist, dass in den USA in den kommenden Wochen weitere Hitzewellen erwartet werden, die den Eigenbedarf der USA erhöhen dürften, wodurch weniger Gas zum Export zur Verfügung stünde. Europa bezieht rund 50% seiner LNG-Importe aus den USA.. --- Auf den Anstieg des europäischen Gaspreises ist auch der deutsche Strompreis stärker gestiegen..
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22.07.26 - 12:52
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Öl: Neue diplomatische Bemühungen (SG)
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Der Preis von Brentöl startete nach zahlreichen gegenseitigen Angriffen in der Golfregion über 90 USD in die neue Handelswoche. Der (sichtbare) Seeverkehr durch die Straße von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen. Hinzu kam, dass nach Drohnenangriffen die Verladungen an einem wichtigen Ölterminal im Schwarzen Meer, über den üblicherweise 75% der kasachischen Ölexporte erfolgen, eingestellt werden mussten.. --- Die eigentliche Anspannung herrscht aber weiterhin an den Produktmärkten: Am Freitag kletterte der Crack-Spread 3-2-1 auf einen neuen Rekord von fast 70 USD je Barrel; in den USA kostet eine Gallone Benzin an den Tankstellen landesweit im Durchschnitt wieder über 4 USD. Die kommerziellen US-Benzinvorräte sind inzwischen fast 8,5% niedriger als um diese Jahreszeit üblich.. --- China: Laut chinesischem Statistikbüro fiel im Juni die Kerosin- bzw. die Dieselproduktion jeweils um gut 21% gegenüber Vorjahr, die von Benzin lag gut 14% unter Vorjahr.. --- Irak will mehr Öl über Pipeline umleiten..
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21.07.26 - 14:54
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JPMorgan-CEO Jamie Dimon: Würde keine Aktien oder US-Staatsanleihen zu derzeitigen Bewertungen kaufen (Cash)
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Laut JPMorgan-CEO Jamie Dimon unterschätzen die Investoren die derzeitigen Risiken im Markt... --- Zwar würde er eine einzelne Aktie in Betracht ziehen, wenn es sich um eine «hervorragende Investition» handle, doch den breiten Markt würde er bei den aktuellen Bewertungen nicht kaufen. Überdies warnte Dimon vor übertriebenen Erwartungen bezüglich Künstlicher Intelligenz. «Wird es sich so auszahlen, wie man es sich erhofft, und auch im erwarteten Zeitrahmen? Definitiv nicht», sagte Dimon. Er verwies diesbezüglich auf die Zeit der Evolution des Internets in den 1990er-Jahren. Grosse Pioniere wie Yahoo oder Netscape verschwanden, während spätere Marktführer wie Google und Facebook erst später auf den Plan traten..
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21.07.26 - 12:45
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Eskalation im Nahostkonflikt katapultiert Ölpreis zurück auf 90 USD (DZ Bank)
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Die Lage im Nahen Osten hat sich abermals drastisch zugespitzt und den Rohölpreis in den Bereich um 90 US-Dollar je Barrel zurück katapultiert. Meldungen über eine potenzielle Waffenruhe konnten der Preisrallye zwar kurzzeitig Einhalt gebieten. Eine nachhaltige Entspannung in der Region dürfte zunächst jedoch außer Reichweite bleiben.. --- Zusätzliche Brisanz erhält die Situation durch die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen, die eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt haben. Dies schürt erhebliche Sorgen vor weitreichenden Lieferausfällen im Roten Meer und an der Meerenge Bab al-Mandab – einer zentralen Lebensader für saudische Ölexporte.. --- Langfristig dürften schließlich die schwächelnde Konjunkturdynamik in China und die fortschreitende Elektrifizierung die Ölnachfrage dämpfen und den Kurs auf 70 US-Dollar drücken..
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17.07.26 - 12:15
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Wochenausblick: KW 30 (Helaba)
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Aktien: Zugpferde schwächeln. Gut ist oft nicht gut genug – manchmal ist aber selbst besser nicht gut genug! Trotz positiver Gewinnüberraschungen machen Anleger bei Technologieaktien Kasse. In der gerade angelaufenen US-Quartalsberichterstattung haben aus dem Technologiesektor erst 5 von 67 Unternehmen berichtet. Alle haben die Gewinnschätzungen übertroffen, im Durchschnitt um rund 17%. Das Problem ist jedoch weniger der Rück- als vielmehr der Ausblick. Die durchschnittlichen Ergebnisschätzungen zeigen, dass die vergangenen Gewinnsteigerungen nicht nur für das kommende Jahr, sondern die kommenden drei Geschäftsjahre fortgeschrieben werden. Hier baut sich Enttäuschungspotenzial auf. Anleger sollten also nicht einem möglicherweise verpassten Trend hinterherlaufen, sondern auf die zukünftigen Profiteure dieser technologischen Revolution setzten: Unternehmen, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Kosten senken, Profitabilität und Gewinne steigern können.. --- EZB und Anleger bleiben in Wartestellung..
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17.07.26 - 09:45
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Indische Wirtschaft auf der Überholspur (DZ Bank)
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Indien belegte 2025 beim Ranking der weltgrößten Volkswirtschaften Platz 6. Bereits 2027 könnte das Land auf Platz 4 vorrücken. Die Inlandsnachfrage ist der wesentliche Wachstumsmotor. Eine Belastung für die privaten Haushalte geht zurzeit von der Inflation aus.. --- Die Exporte sind zwar seit 2021 preisbereinigt um stattliche 41% gestiegen. Dahinter verbirgt sich allerdings Stagnation bei der Ausfuhr von Gütern, während sich der Export von Dienstleistungen verdoppelte.. --- Ein weiterer „Booster“ sind die umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur, die die Stimmung in der Wirtschaft beflügeln. Die Industrie rechnet mit deutlich steigenden Güterexporten durch die größtenteils erst vor kurzem abgeschlossenen Freihandelsabkommen mit der EU, Großbritannien und anderen Ländern.. --- Eine Belastung für die privaten Haushalte geht zurzeit von der Inflation aus. Nahrungsmittel, deren Anteil am Warenkorb bei rund 36% liegt, haben sich durch einen schwachen Monsunregen deutlich verteuert..
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15.07.26 - 14:22
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Rohstoffausblick: Angespannte Märkte für Ölprodukte (SG)
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Am Ölmarkt war zuletzt ein uneinheitliches Bild zu beobachten. Die Internationale Energieagentur spricht in ihrem aktuellen Monatsbericht davon, dass sich die Märkte für Rohöl und Ölprodukte voneinander entkoppelt haben. Die Preise für Ölprodukte gingen im Juni weniger deutlich zurück als die Rohölpreise.. --- Hinzu kommt ein deutlicher Rückgang der Exporte von Ölprodukten aus Russland. Seit letzter Woche besteht in Russland ein zunächst bis Ende Juli geltendes Exportverbot für Diesel.. --- Die US-Exporte von Ölprodukten erreichten dann Anfang Juli mit 8,73 Mio. Barrel pro Tag der EIA zufolge ebenfalls ein Rekordniveau. Dies ging nicht spurlos an den US-Lagerbeständen vorüber.. --- Der US-Benzin-Crack-Spread hatte daraufhin Anfang Juli das höchste Niveau seit mehr als vier Jahren erreicht, der US-Diesel-Crack-Spread das höchste Niveau seit dem Erreichen des Rekordniveaus im März.. --- China hatte vorige Woche angekündigt, die Exportbeschränkungen für Ölprodukte im Juli aufzuheben..
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