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Boersentreff Insights Analysen

Die Börsentreff- Redaktion präsentiert dir unter Boersentreff Insights interessante und hintergründige Artikel rund um Börse, Wirtschaft und Finanzen. Wir filtern für dich wichtige externe News heraus, kommentieren sie teilweise, schreiben eigene Artikel und helfen dir mit Hintergründen, Empfehlungen und Aktientipps weiter. Unabhängig, kritisch, manchmal mit Humor, aber immer ehrlich!
 
07.05.26 - 14:01
Im Fokus: Aktien (Helaba)
 
Helaba-BEST-Indikator: Steigt im neutralen Bereich leicht: Halten! --- DAX-Bewertung: Noch knapp innerhalb des fairen Bereichs --- Konjunkturstimmung: Rückfall in den Rezessionsbereich --- Anlegerstimmung: Trotz Erholung überwiegt der Pessimismus --- Technikindikator: Zwischenzeitliche Überverkauft-Situation baut sich ab
 
06.05.26 - 11:31
Goldmarkt auf Orientierungssuche (SG)
 
Seit Beginn des Iran-Kriegs ist der Ölpreis wohl die entscheidende Determinante für die Goldpreisentwicklung. Dabei gilt folgender Zusammenhang: Ein steigender Ölpreis bedeutet ceteris paribus höhere Inflationsrisiken und damit eine zunehmende Gefahr einer restriktiveren Geldpolitik; drohende höhere Opportunitätskosten der Goldhaltung wiederum belasten den Goldpreis. Tatsächlich passte das Handelsmuster des inversen Verbundes auch in den letzten sieben Handelstagen.. --- China erleichtert Goldeinfuhren: China fragte laut WGC im ersten Quartal knapp 67% mehr Barren und Münzen nach als im Vorjahr und stand damit für knapp 45% der globalen Nachfrage nach Barren und Münzen..
06.05.26 - 11:27
Öl: Angst vor Eskalation lässt Preise wieder steigen (SG)
 
Die Lage in Nahost bleibt angespannt: Gestern gab es Berichte neuer militärischer Auseinandersetzungen in der Straße von Hormus, nachdem US-Präsident Trump angekündigt hatte, dass das US-Militär Schiffe durch die Meerenge geleiten würde.. --- OPEC+7 – pro-forma mehr, de-facto weniger Ölangebot --- Höheres Angebot anderswo: Venezuelas Ölexporte kletterten im April auf 1,23 Mio. Barrel pro Tag. Das waren täglich 150 Tsd. Barrel mehr als im Vormonat. Fast 450 Tsd. Barrel pro Tag gingen an den Hauptabnehmer USA; aber auch die Exporte nach Indien stiegen leicht (auf 374 Tsd. Barrel pro Tag) und nach Europa (auf 165 Tsd. Barrel pro Tag). --- Auch die USA haben ihre Ölexporte im April laut Datenanalysehaus Kpler auf ein neues Rekordhoch von 5,2 Mio. Barrel pro Tag steigern können; im März waren es gerade mal 3,9 Mio. Barrel pro Tag gewesen. Laut EIA hat die USA vom 20. März bis zum 24. April rund 17,5 Mio. Barrel Rohöl aus ihren strategischen Reserven freigegeben..
05.05.26 - 13:31
Im Fokus: Zinsen und Anleihen (Helaba)
 
Geldpolitik: EZB-Zinsanhebung voraus. Wir erwarten eine Zinsanhebung der EZB noch im laufenden Quartal. Wir rechnen mit einer auf absehbare Zeit unveränderten Federal Funds Rate.. --- Kapitalmarkt: Ölpreis als Taktgeber..
 
05.05.26 - 11:15
Im Fokus China: „One-trick pony“ im Jahr des Pferdes (Helaba)
 
Die chinesische Wirtschaft läuft weiter besser als erwartet, aber dies wird nur von der Exportdynamik getragen. Das unterstützt den Chinesischen Yuan, der seit Monaten aufwertet. Geopolitisch profitiert man von Fehlern der USA..
04.05.26 - 15:00
Kerosin wird zum Stresstest für den Luftverkehr (DZ Bank)
 
Die IEA-Szenarien zeigen, wie schnell Lagerpuffer in Europa bei nicht ersetzten Nahost-Importen abschmelzen können. Kann Europa 90% der üblichen Nahost-Mengen ersetzen, bleibt die Versorgung im Sommer beherrschbar. Bei nur 75% Ersatz würde die Lagerdeckung bis August unter 23 Tage fallen; bei nur 50% Ersatz bereits im Juni. Dann steigt das Risiko physischer Engpässe an Flughäfen und von Flugausfällen deutlich. --- Für den Luftverkehr ist dieses Risiko besonders relevant. Preisrisiken lassen sich absichern; physische Verfügbarkeit nicht. --- Der Blick auf Brent reicht nicht mehr aus. Entscheidend sind Jet-Fuel-Preise, Jet-Crack, Lagerbestände, Raffinerieläufe und alternative Importströme. Unser Basisszenario bleibt ein Umfeld aus hohen Kerosinpreisen, knappen Puffern und selektiven Anpassungen - kein flächendeckender Versorgungsausfall. Der zentrale Trigger bleibt die Straße von Hormus. --- So wird es wohl sein und wer die richtige Aktie im Depot hat, profitiert!

https://www.boersentreff.de/neste-aktie.htm
 
30.04.26 - 16:46
Wochenausblick: KW 19 (Helaba)
 
Rohöl: OPEC in der Krise. Mit einem Paukenschlag warteten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in dieser Woche auf. Sie werden die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) morgen verlassen.. --- Deutschland: Prognoseanpassung die Zweite. Vor dem Beginn des Irankriegs zeichnete sich für deutsche Wirtschaft ein Aufschwung ab. Mittlerweile ist für 2026 nur noch ein geringes BIP-Wachstum zu erwarten. Die höheren (Energie-)Preise belasten nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Produzenten. Zudem häuften sich zuletzt die Berichte über Materialengpässe. Dass sich das ifo Geschäftsklima jüngst zweimal in Folge eingetrübt hat, kommt also nicht überraschend.. --- US-Arbeitsmarkt: Schwache Stabilität oder stabile Schwäche?
 
30.04.26 - 10:00
Nahost-Krieg – die langfristigen Folgen (Commerzbank)
 
Alles in allem dürfte der Iran-Krieg beträchtliche langfristige Auswirkungen haben. Er ist Game Changer, was etwa die künftige Rolle der Golfstaaten anbelangt, die sich nach den Angriffen Irans schwer tun dürften, wie bisher Kapital und qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen. Darüber hinaus dürfte der Iran-Krieg bestehende Trends verstärken. Das gilt etwa für das Streben nach Energiesicherheit und stabileren Lieferketten. Die damit einhergehenden Kosten sprechen ebenso für eine strukturell höhere Inflation wie die gestiegene Wahrscheinlichkeit neuer Angebotsschocks und höhere Verteidigungsausgaben, zumal die US-Notenbank und auch die EZB wegen politischen Drucks und hoher Staatsschulden faktisch weniger unabhängig sind, gegen Inflationsrisiken entschieden genug vorzugehen..
 
24.04.26 - 13:45
Zinserhöhung – Worauf die EZB schaut (Commerzbank)
 
Die EZB wird die Zinsen in der kommenden Woche aller Voraussicht nach unverändert lassen. Eine Zinserhöhung ist aber nicht grundsätzlich vom Tisch, insbesondere wenn Zweitrundeneffekte die Inflation über längere Zeit anschieben.. --- Vor dem Hintergrund der genannten Inflationsrisiken erwarten wir für Juni eine Zinserhöhung der EZB, sofern die Straße von Hormus bis dahin nicht vollständig und nachhaltig geöffnet ist. Wir gehen aber nicht so weit wie die Finanzmärkte, die bis zum Jahresende nicht nur einen, sondern rund zweieinhalb Zinserhöhungen erwarten. Denn andere von Präsidentin Lagarde genannte Indikatoren signalisieren gewisse Abwärtsrisiken für die Inflation. So deuten konjunkturelle Frühindikatoren wie der Einkaufsmangerindex für die kommenden Monate auf ein deutlich nachlassendes Wirtschaftswachstum, was mittelfristig die Inflation dämpfen könnte..
23.04.26 - 15:01
Ölpreisschock: Weniger Einnahmen, mehr Schulden (HCOB)
 
Der IWF spricht im Zusammenhang mit den wachstumsdämpfenden und den zinstreibenden Entwicklungen vom sogenannten Schneeballeffekt. Er tritt vereinfacht gesagt dann ein, wenn angesichts des bereits hohen Schuldenstandes (globaler Durchschnitt 2025: rund 94 % des BIP) und höheren Zinsen die Zinsausgaben steigen, während die Einnahmen wegen des niedrigeren oder gar negativen Wirtschaftswachstums sinken, was im Ergebnis eine weitere Schuldenaufnahme erfordert. Das Problem wird damit von Jahr zu Jahr größer..
23.04.26 - 11:15
Im Fokus Deutschland: Exportwirtschaft vor Erholung (Helaba)
 
Wenn die Exporte nach USA und China 2026 nicht weiter abnehmen, wäre dies bereits eine relative Besserung. Wachstumspotenziale liegen für die deutsche Exportwirtschaft dagegen in Europa und dem Rest der Welt. Das Wachstum der Exporte innerhalb Europas im letzten Jahr sowie die jüngst abgeschlossenen Handelsabkommen mit Indien und den Mercosur-Staaten geben hierfür die Richtung vor.. --- Wir gehen davon aus, dass die deutschen Exporte im laufenden Jahr stagnieren, also keinen Wachstumsbeitrag für das BIP leisten werden. Da die Ausfuhren seit 2023 drei Jahre in Folge rückläufig waren, wäre das schon einmal ein Aufatmen für die deutsche Exportwirtschaft. Ab 2027 dürften die Ausfuhren aber wieder zunehmen..
 
21.04.26 - 09:01
Im Fokus Luftfahrt: Höhenverlust durch Geopolitik? (Helaba)
 
Der Irankrieg sorgt bereits in Teilen der Welt für Kerosinengpässe und lässt entsprechende Sorgen auch in Deutschland aufkeimen. Für die Branche käme dies zur Unzeit. Das Umsatzvolumen befindet sich noch unter dem Vorpandemie-Niveau und das Wachstum 2026 wäre gefährdet.. --- Für Europa liegen die kurzfristigen Möglichkeiten zur Kerosinabsicherung primär in alternativen Lieferländern. Global muss sich die Luftfahrt hingegen auf ein niedrigeres Wachstum einstellen. Die durch eine fortwährende Blockade der Straße von Hormus entstehenden Engpässe wären zu gravierend, um kompensiert zu werden..
20.04.26 - 11:10
Gold: Trendwende bei den Gold- ETFs? (SG)
 
Das Abwärtspotenzial für die Preise wird dadurch limitiert, dass nahezu keine Zinssenkung der Fed bis zum Jahresende mehr eingepreist ist. Solange der Markt nicht damit beginnt, eine Zinserhöhung der US-Notenbank ernsthaft in Erwägung zu ziehen – bislang gibt es dafür keine Anzeichen – dürfte der Goldpreis kaum weiter fallen. Rückenwind gab es zuletzt wieder seitens der ETF-Anleger, die das niedrigere Preisniveau offenbar zum Einstieg nutzen. Die von Bloomberg erfassten Gold-ETFs verzeichneten seit Anfang April bis Ende letzter Woche Netto-Zuflüsse von 25 Tonnen.. --- Schon im letzten Jahr war China mit 133 Tonnen Netto-Zuflüssen ein wesentlicher Treiber der ETF-Nachfrage. Nur die Gold-ETFs in den USA verzeichneten noch stärkere Zuflüsse...
20.04.26 - 11:04
Ölmarkt: Widersrüchliche Signale bei Ölvorräten (SG)
 
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat in ihrem Monatsbericht die Prognose für die Ölnachfrage in diesem Jahr nach unten revidiert. Sie erwartet nun keinen Anstieg mehr, sondern einen leichten Rückgang der weltweiten Nachfrage. Grund hierfür ist eine kräftige Abwärtsrevision der Prognose im laufenden Quartal um 1,9 Mio. Barrel pro Tag. Der Nachfragerückgang konzentriert sich vor allem auf die Produktsegmente LPG, Naphtha und Ethan, die als Vorprodukte in der petrochemischen Industrie verwendet werden und besonders von den Lieferunterbrechungen betroffen sind.. --- Für das laufende Quartal zeichnet sich ein Angebotsdefizit von rund 5 Mio. Barrel pro Tag ab, wenn man die aktuelle OPEC-Produktion dem von der IEA geschätzten Bedarf an OPEC-Öl gegenüberstellt. Die Lage am Ölmarkt bleibt somit äußerst prekär, solange die Straße von Hormus geschlossen bleibt.. --- China stockte auch im März die Ölvorräte weiter auf..
20.04.26 - 10:59
Edelmetalle: Silver Institute sieht Abschwächung der Silbernachfrage (SG)
 
Das Silver Institute hat in Zusammenarbeit mit Metals Focus neue Prognosen zum Silbermarkt veröffentlicht. Der Markt soll in diesem Jahr das sechste Jahr in Folge ein Angebotsdefizit aufweisen, das mit 46,3 Mio. Unzen auch etwas größer ausfallen soll als im Vorjahr. Die Silbernachfrage soll dabei um 1,6% auf 1.112,6 Mio. Unzen fallen. Dazu trägt die industrielle Nachfrage mit einem Rückgang um 2,7% bei, vor allem weil die Nachfrage bei elektrischen und elektronischen Anwendungen knapp 6% niedriger ausfallen soll. Besonders stark fällt dabei der erwartete Rückgang um 19% bei der Photovoltaik aus.. --- Die Aussichten für den Silberpreis sind zwar weiterhin positiv, der Ausblick hat aber erste Kratzer bekommen. Der Silberpreis dürfte zwar weiter steigen, aber bei weitem nicht mehr mit dem Tempo der letzten 12 Monate. Wir erwarten einen Silberpreis von 90 USD je Feinunze am Jahresende..
17.04.26 - 12:02
Wochenausblick: KW 17 (Helaba)
 
Deutschland: Pessimistische Umfrageergebnisse --- Aktien: Hoffnung auf Entspannung in Nahost. An den Aktienmärkten wird offensichtlich bereits ein optimistischeres Nahost-Szenario eingepreist. Für die kommenden Wochen baut sich damit gewisses Enttäuschungspotenzial auf. Betrachtet man den bisherigen Verlauf der Verhandlungen, folgten auf Hoffnungsschimmer immer wieder Enttäuschungen. Bis zu einer dauerhaften Friedenslösung dürfte es somit ein steiniger Weg werden.. --- In den USA haben die ersten Unternehmen (42) aus dem S&P 500 – hauptsächlich aus dem Finanzsektor – ihre Zahlen vorgelegt. Mehr als 80 % haben positiv überrascht.. --- Auch die hohe Bewertung vieler Indizes begrenzt derzeit das fundamentale Potenzial. Zwar hatten sich die Bewertungen im Zuge der Korrektur bei gleichzeitig robusten Gewinnerwartungen etwas zurückgebildet. Mit Ausnahme des DAX blieben aber viele Indizes oberhalb ihres fairen Bereichs.. --- Devisen: Zinsdifferenzen schwächen den US-Dollar..
 
16.04.26 - 16:01
Märkte und Trends: Aktien (Helaba)
 
Aktien: Geopolitische Börsen haben offenbar längere Beine --- Aktien schwanken weiterhin mit dem Verlauf des Nahost-Konflikts --- Konjunkturelle Stimmungsindikatoren sichtbar eingetrübt --- Gewinnrevisionen für DAX und EURO STOXX 50 mehrheitlich nach unten gerichtet --- S&P 500 und EURO STOXX 50 noch teuer, DAX wieder innerhalb des fairen Bandes --- Anlegerstimmung sowohl in den USA als auch hierzulande pessimistisch --- Chance-Risiko-Verhältnis bei Aktien noch nicht hinreichend attraktiv --- Das ChanceRisiko-Verhältnis hat sich inzwischen verbessert. Kurzfristige Erholungsversuche werden angesichts pessimistischer Stimmungsindikatoren wahrscheinlicher. Die bestenfalls als angemessen zu bezeichnende Bewertung eröffnet allerdings derzeit wenig Kursspielraum nach oben. Wir bekräftigen daher unsere HaltenEmpfehlung für Aktien..
 
16.04.26 - 13:45
Im Fokus: Gold (Helaba)
 
Ölschock der 70er und Konsequenzen für die 80er – Risikoszenario für Gold? --- US-Inflation 1970 und heute: Wiederholt sich die Geschichte und mit welcher Geldpolitik? --- Leitzinserwartungen weiterhin auf erhöhtem Niveau, doch Rückbildung für die Fed --- Schwächerer US-Dollar signalisiert nachlassende Kriegssorgen, so dass sich Gold erholt --- Gold und US-Dollar: Traditionell negative und nur zwei Phasen mit positiver Korrelation --- Erst eine Änderung der Leitzinserwartungen der Fed dürfte Gold erneut belasten --- Anstieg der EZB-Zinserwartungen bremst Gold in Eurorechnung etwas aus --- Derzeit übt Realzins kaum Einfluss auf Gold aus --- Überbewertung von Silber in Relation zu Gold dennoch nicht ganz abgebaut --- Fünf-Jahres-Vergleich: Gold mit deutlichem Vorsprung gegenüber Aktien --- Hohe US-Staatsverschuldung langfristig positiv für Gold --- Zentralbankreserven der BRICS: Aufbau von Goldreserven in vollem Gange --- US-Dollar bleibt unangefochtene Weltleitwährung, aber Gold auf Platz 2..
 
16.04.26 - 13:00
China: Guter Start ins Jahr 2026 – Ausblick bleibt aber vorsichtig (DZ Bank)
 
China meldet für Q1 2026 ein robustes Wachstum von 5% und legt damit eine gute Grundlage für ein solides Ergebnis auch im Gesamtjahr 2026. Die Folgen des Iran-Kriegs dürften die chinesische Wirtschaft weniger belasten als andere Volkswirtschaften. Trotzdem bleiben wir für den Wachstumsausblick vorsichtig.. --- China ist zwar der größte Abnehmer von den Öl- und Gasexporten der Golfstaaten, ist aber in seinem Energiemix immer noch sehr stark auf Kohle konzentriert (s. Grafik), die zu etwa 90% aus eigenem Abbau stammt. Außerdem erhält China zu einem wesentlichen Teil Öl und Gas aus Russland bzw. den GUS-Staaten, hat seine Energieversorgung also stärker diversifiziert und darüber hinaus hohe Reserven, insbesondere von Rohöl, angelegt.. --- Unsere generell zurückhaltende Einschätzung hängt insbesondere mit der anhaltenden Schwäche der Binnennachfrage in China als Folge der anhaltenden Krise im Immobiliensektor zusammen, für die es auch mit der aktuellen Datenveröffentlichung immer noch keine Lichtblicke gibt..
 
14.04.26 - 12:50
Wochenausblick Rohstoffe: Die Straße von Hormus im Zentrum der Märkte (SG)
 
Die OPEC und die IEA veröffentlichen darüber hinaus in der kommenden Woche ihre Monatsberichte. Diese dürften die aktuelle Knappheitslage am Ölmarkt thematisieren und mit Zahlen unterfüttern. Laut jüngster Äußerungen von IEA-Chef Birol ist die derzeitige Energiekrise schlimmer als die beiden Ölkrisen in den 1970er Jahren und die Energiekrise 2022 zusammen. Daher dürfte von den Berichten eher ein preissteigernder Einfluss auf die Ölpreise ausgehen.. --- Für Industriemetalle dürften in der kommenden Woche verschiedene Zahlen aus China im Fokus stehen. Am Dienstag stehen zunächst Zahlen zum Außenhandel im März zur Veröffentlichung an. Auf der Importseite dürfte dabei interessant sein, wie sich die Einfuhren bei Eisenerz und raffiniertem Kupfer entwickeln, während die Importzahlen für Kupfererze und -konzentrate weitere Einblicke liefern dürften..
 
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