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28.03.26 - 15:58
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Edelmetalle: Goldprognose steigt, andere Metalle bleiben unter Druck (SG)
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Wir haben auch unserer Goldpreisprognose im Zuge der jüngsten Entwicklungen angepasst. Überraschend mag aber sein, dass wir unsere Preisprognose zu Ende dieses und nächsten Jahres angehoben haben – von 4.900 USD je Feinunze auf 5.000 USD je Feinunze Ende dieses Jahres und von 4.800 USD je Feinunze auf 5.200 USD je Feinunze Ende nächsten Jahres.. --- Wir glauben also offensichtlich nicht daran, dass der jüngst, durchaus beträchtliche Rücksetzer nachhaltig ist. Zum einen gehen wir in unserem Hauptszenario davon aus, dass der Krieg im Iran im Frühjahr endet. Dies dürfte zu einer Korrektur der zuletzt recht weit gelaufenen Zinserhöhungserwartungen für die USA führen.. --- Türkische Zentralbank verkauft bzw. tauscht Gold gegen Fremdwährungen.. --- Prognoserevisionen auch bei Silber, Platin und Palladium..
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23.03.26 - 12:09
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Gold: Druck durch steigende Ölpreise und massive ETF- Abflüsse (SG)
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Gold fiel gestern auf 4500 USD je Unze, den niedrigsten Stand seit Anfang Februar. Der Preis ist gegenüber dem Hoch, das kurz nach Beginn des Krieges im Nahen Osten erreicht wurde, um 17% gesunken. Gestern gab es bereits den siebten Verlusttag in Folge. Zuletzt bestand ein inverser Zusammenhang zwischen den Ölpreisen und dem Goldpreis. Denn der steigende Ölpreis macht Zinssenkungen der US-Notenbank weniger wahrscheinlich, wie auch die Kommentare von Fed-Chef Powell im Anschluss an die FOMC-Sitzung am Mittwoch zeigten. In der Folge stiegen die Anleiherenditen und gleichzeitig wertetet der US-Dollar auf, was alles zusammen Gegenwind für Gold bedeutet. Zudem ziehen die Anleger seit Beginn des Iran-Krieges im beträchtlichen Umfang Mittel aus den Gold-ETFs ab.. --- Der Mittlere Osten und insbesondere Dubai ist eine bedeutende Region für den Goldhandel. Der Krieg vor der eigenen Haustür dürfte nicht ohne Auswirkung auf die lokale Goldnachfrage bleiben.. --- Silber, Platin und Palladium ebenfalls unter Druck..
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28.01.26 - 17:11
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Platin zieht Palladium davon (SG)
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Die Verschiebung der Preisdifferenz zugunsten von Platin ist fundamental erklärbar. Der Platinmarkt war in den letzten drei Jahren deutlich unterversorgt. In diesem Jahr soll der Markt laut Prognose des WPIC zwar leicht überversorgt sein. Ab dem nächsten Jahr erwartet der WPIC aber erneut Angebotsdefizite.. --- Denn der Ausbau der E-Mobilität reduziert den Palladiumbedarf aus der Automobilindustrie. Der WPIC schätzt diesen bis 2030 auf rund 7,7 Mio. Unzen pro Jahr. Das sind etwa 1,8 Mio. Unzen weniger als im Rekordjahr 2019..
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26.01.26 - 12:43
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Silber und Platin mit neuen Rekordniveaus (SG)
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Im Windschatten von Gold sind auch Silber und Platin auf neue Rekordstände gestiegen. Der Silberpreis erreichte in der Nacht knapp 99 USD je Feinunze, der Platinpreis 2.690 USD je Feinunze. Der Silberpreis hat sich damit binnen eines Jahres mehr als verdreifach.. --- Der World Platinum Investment Council hat gestern seinen neuen 5-Jahresausblick für Platin und Palladium veröffentlicht. Für den Platinmarkt prognostiziert der WPIC im Zeitraum 2027 bis 2030 durchgehend Angebotsdefizite zwischen 306 Tsd. und 455 Tsd. Unzen. Im Gegensatz dazu soll der Palladiummarkt über den gesamten Zeitraum Angebotsüberschüsse aufweisen und diese bis zum Ende des Prognosezeitraums auf 478 Tsd. Unzen steigen..
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14.01.26 - 21:03
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Nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial bei Platin und Palladium (SG)
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Der Platinpreis legte im Schlepptau von Gold und Silber ebenfalls kräftig zu. Das Ende Dezember bei 2.490 USD je Feinunze erreichte Rekordniveau hat Platin allerdings noch nicht wieder erreicht. Das Gold/Platin-Verhältnis liegt inzwischen bei knapp unter 2, was zuletzt im Juni 2023 der Fall war. Der Platinpreis hat somit seine Unterbewertung gegenüber dem Goldpreis deutlich reduziert. Ein weiteres Aufholen gegenüber Gold dürfte von nun an schwieriger werden, da Platin im Gegensatz zu Gold kein sicherer Hafen ist, sondern hauptsächlich von der Industrienachfrage und damit von der Konjunkturentwicklung abhängig ist..
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08.01.26 - 21:21
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Edelmetallpreise mit turbulentem Jahresausblick, neue Rekorde für Gold, Silber und Platin (SG)
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Die Edelmetallpreise erlebten in den letzten Tagen des zu Ende gegangenen Jahres fulminante Anstiege, denen teils heftige Rückschläge folgten. Der Goldpreis markierte am zweiten Weihnachtsfeiertag ein neues Rekordhoch von 4.550 USD je Unze. Silber legte in der Feiertagszeit noch deutlich kräftiger zu und markierte in den frühen Morgenstunden des 29. Dezember bei 84 USD je Feinunze ebenfalls ein Rekordniveau. Gleiches gilt für den Platinpreis bei 2.490 USD je Feinunze. Palladium erreichte mit knapp 2.000 USD je Feinunze ein 3-Jahreshoch. Die Preisanstiege dürften durch die feiertagsbedingt dünne Liquidität begünstigt worden sein.. --- Bei Silber kamen Sorgen vor physischen Knappheiten, niedrige Lagerbestände in China, fallende Lagerbestände an der COMEX und die Anfang 2026 in Kraft getretenen Exportbeschränkungen Chinas als Katalysatoren hinzu.. --- Die CME als Eigentümerin der COMEX hatte wegen der hohen Volatilität die Sicherheitsanforderungen (margin requirements) für Silber weiter angehoben..
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26.12.25 - 19:00
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Rekordjahre für Gold und Silber – aber auch Platin und Palladium (BondGuide)
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Ausblicke haben im Dezember und Januar traditionell Hochkonjunktur. Gold, Silber, Platin und Palladium haben sich besser als die meisten Aktienindizes entwickelt. Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel fragen sich viele Anleger, wie sich 2026 die Edelmetalle wohl entwickeln werden. Ähnlich starke Wertsteigerungen wie in diesem Jahr dürften relativ unwahrscheinlich sein, schließlich erzielten Gold (+68%), Silber (+138%), Platin […]...
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