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16.06.26 - 16:32
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Platin: Angebotsdefizite bis 2030 - Palladium vor Überschuss (SG)
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Der World Platinum Investment Council (WPIC) hat neue 5-Jahresprognosen für den Platin- und den Palladiummarkt veröffentlicht. Die Zahlen für dieses Jahr entsprechen denen des Quartalsberichts vor einem Monat, als bei Platin ein Angebotsdefizit von knapp 300 Tsd. Unzen prognostiziert wurde. Für 2027 rechnet der WPIC mit einem Angebotsdefizit von 368 Tsd. Unzen. Auch in den darauffolgenden drei Jahren soll der Platinmarkt unterversorgt bleiben.. --- Bei Palladium rechnet der WPIC in diesem Jahr mit einem geringen Angebotsdefizit von 91 Tsd. Unzen. Im nächsten Jahr soll der Palladiummarkt einen Überschuss von 325 Tsd. Unzen aufweisen..
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10.06.26 - 21:10
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Gold und Co. nach starken US-Arbeitsmarktdaten im Abwärtssog (SG)
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Der Goldpreis fiel am Freitag um mehr als 3% und rutschte am Montag auf ein 2½-Monatstief von zwischenzeitlich weniger als 4.300 USD je Feinunze. Ausgelöst wurde der Preisrückgang am Freitag durch die Veröffentlichung stärker als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktdaten. Demnach wurden in den USA im Mai mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Zudem wurde der Stellenaufbau in den beiden Vormonaten nach oben revidiert. Das hat die Zinserhöhungserwartungen an die Fed weiter angefacht. Laut Fed Funds Futures rechnet der Markt bis zum Jahresende mit einer Zinsanhebung der Fed um 25 Basispunkte. In der Folge stieg die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen auf fast 4,6% und der US-Dollar legt merklich zu. Beides ist negativ für den Goldpreis.. --- Sollten die US-Inflationsdaten für Mai am Mittwoch ebenfalls nach oben überraschen, dürfte der Goldpreis weiter nachgeben. Damit steigt auch das Erholungspotenzial im weiteren Jahresverlauf, sollte die Fed die Zinsen wie von uns erwartet nicht anheben..
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04.06.26 - 18:03
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Edelmetalle: Prognoseänderungen bei Silber, Platin und Palladium (SG)
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Wir haben neben Gold auch unsere Prognosen für Silber, Platin und Palladium angepasst. Den Silberpreis erwarten wir zum Jahresende bei 80 USD je Feinunze (bislang 90 USD). Neben der gesenkten Goldpreisprognose spricht auch die schwächere Silbernachfrage aus der Industrie für einen etwas niedrigeren Silberpreis. Diese soll laut aktueller Einschätzung des Silver Institute in diesem Jahr das zweite Jahr in Folge zurückgehen und auf ein Vierjahrestief fallen. Dennoch bleibt der Silbermarkt angespannt, weshalb wir für das kommende Jahr mit einem steigenden Silberpreis rechnen.. --- Die neue Preisprognose für Platin Ende 2026 liegt bei 2.100 USD je Feinunze (bislang 2.300 USD). Auch bei Platin ist die reduzierte Goldpreisprognose der wichtigste Grund für die Abwärtsrevision. Hinzu kommt der vom World Platinum Investment Council erwartete Rückgang der Nachfrage.. --- Analog zu Platin haben wir auch unsere Prognose für den Palladiumpreis am Jahresende auf 1.600 USD je Feinunze reduziert (bislang 1.800 USD)..
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20.05.26 - 16:17
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Palladiummarkt bleibt das fünfte Jahr in Folge unterversorgt (SG)
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Metals Focus hat zu Beginn der Platinwoche seinen Jahresbericht PGM Metals Focus 2026 veröffentlicht. Die darin enthaltenen Zahlen zu Platin entsprechen weitgehend denen des World Platinum Investment Council, da dieser die Zahlen von Metals Focus verwendet. Unterschiede gibt es einerseits in der Abgrenzung der (Investment-)Nachfrage, weshalb die gesamte Platinnachfrage laut Metals Focus auf dem Vorjahresniveau verharren und das Angebotsdefizit mit 312 Tsd. Unzen etwas höher ausfallen soll als beim WPIC.. --- Der Palladiummarkt dürfte laut Metals Focus in diesem Jahr ein Angebotsdefizit von 376 Tsd. Unzen aufweisen. Das wäre bereits das fünfte Jahr mit einem Angebotsdefizit in Folge. Die Palladiumnachfrage soll um 1% auf 9,56 Mio. Unzen zurückgehen, die bei Palladium dominierende Nachfrage aus der Automobilindustrie nahezu auf dem Vorjahresniveau verharren. Zu einem spürbaren Nachfragerückgang aufgrund der E-Mobilität soll es also nicht kommen..
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28.03.26 - 15:58
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Edelmetalle: Goldprognose steigt, andere Metalle bleiben unter Druck (SG)
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Wir haben auch unserer Goldpreisprognose im Zuge der jüngsten Entwicklungen angepasst. Überraschend mag aber sein, dass wir unsere Preisprognose zu Ende dieses und nächsten Jahres angehoben haben – von 4.900 USD je Feinunze auf 5.000 USD je Feinunze Ende dieses Jahres und von 4.800 USD je Feinunze auf 5.200 USD je Feinunze Ende nächsten Jahres.. --- Wir glauben also offensichtlich nicht daran, dass der jüngst, durchaus beträchtliche Rücksetzer nachhaltig ist. Zum einen gehen wir in unserem Hauptszenario davon aus, dass der Krieg im Iran im Frühjahr endet. Dies dürfte zu einer Korrektur der zuletzt recht weit gelaufenen Zinserhöhungserwartungen für die USA führen.. --- Türkische Zentralbank verkauft bzw. tauscht Gold gegen Fremdwährungen.. --- Prognoserevisionen auch bei Silber, Platin und Palladium..
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23.03.26 - 12:09
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Gold: Druck durch steigende Ölpreise und massive ETF- Abflüsse (SG)
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Gold fiel gestern auf 4500 USD je Unze, den niedrigsten Stand seit Anfang Februar. Der Preis ist gegenüber dem Hoch, das kurz nach Beginn des Krieges im Nahen Osten erreicht wurde, um 17% gesunken. Gestern gab es bereits den siebten Verlusttag in Folge. Zuletzt bestand ein inverser Zusammenhang zwischen den Ölpreisen und dem Goldpreis. Denn der steigende Ölpreis macht Zinssenkungen der US-Notenbank weniger wahrscheinlich, wie auch die Kommentare von Fed-Chef Powell im Anschluss an die FOMC-Sitzung am Mittwoch zeigten. In der Folge stiegen die Anleiherenditen und gleichzeitig wertetet der US-Dollar auf, was alles zusammen Gegenwind für Gold bedeutet. Zudem ziehen die Anleger seit Beginn des Iran-Krieges im beträchtlichen Umfang Mittel aus den Gold-ETFs ab.. --- Der Mittlere Osten und insbesondere Dubai ist eine bedeutende Region für den Goldhandel. Der Krieg vor der eigenen Haustür dürfte nicht ohne Auswirkung auf die lokale Goldnachfrage bleiben.. --- Silber, Platin und Palladium ebenfalls unter Druck..
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