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28.03.26 - 16:16
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Rohstoffausblick: Wie Produktionsausfälle die Märkte beeinflussen (SG)
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An den Rohstoffmärkten sind die Blicke weiterhin auf den Mittleren Osten gerichtet. Die abermalige Verlängerung des Ultimatums seitens der US-Regierung bis nach Ostern dürfte zwar eine kurzfristige weitere Eskalation verhindern, aber aufgrund der aktuell massiven Lieferausfälle am Ölmarkt – siehe dazu die Top Charts – bleiben die Ölmärkte nervös bzw. nachrichtengetrieben. Der Erfolg von Verhandlungen ist angesichts der vorgelegten Bedingungen der USA und Irans zur Beendigung des Krieges zudem ungewiss.. --- Von besonderem Interesse für die Rohstoffmärkte sind auch die zur Wochenmitte veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes in den Hauptabsatzmärkten USA und China.. --- An den Agrarmärkten wartet man auf die Anbaupläne der US-Landwirte: Sollte aufgrund der deutlichen Verteuerung von Düngemitteln weniger Mais angebaut werden als bislang angenommen, könnte der Maispreis steigen..
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16.03.26 - 06:06
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GEM Services upgrades copper clip bonding for AI server dual-sided cooling (Digitimes)
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Taiwan-based power semiconductor packaging and testing firm GEM Services has announced advancements in its copper clip bonding technology to meet growing demand for enhanced cooling solutions in AI servers. As AI servers increase in power density, effective heat dissipation becomes critical, prompting a shift from traditional bottom cooling designs to top and dual-sided cooling products....
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11.03.26 - 15:56
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Kupfer: China importiert mehr Erze (SG)
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Die chinesischen Metalimporte sind gemischt ins Jahr gestartet. Die Einfuhren von Eisenerz konnten sich erneut der fallenden Stahlproduktion widersetzen und lagen im Januar/Februar 10% über dem Niveau des Vorjahres. Mit im Schnitt 105 Millionen Tonnen pro Monat befand sich auch das Niveau in etwa auf dem der Vormonate. Die Einfuhren von Kupfererz und -konzentraten lagen ebenfalls 4,9% im Plus gegenüber dem Vorjahr, wobei auch hier das Niveau von rund 2,5 Mio. Tonnen pro Monat nur leicht unter dem der Vormonate lag.. --- Im Gegensatz dazu fielen die Importe von Rohkupfer und Kupferprodukten um 16% gegenüber dem Vorjahr und lagen mit rund 350 Tausend Tonnen pro Monat auch deutlich unter dem Niveau der letzten Monate.. --- Produktionszahlen werden zwar erst in der kommenden Woche berichtet, die Importe deuten aber darauf hin, dass die Kupferproduktion in China weiterhin steigt.. --- Irankonflikt gefährdet Kupferbergbau im Kongo..
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09.03.26 - 16:33
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Wochenausblick Rohstoffe: Iran-Krieg im Fokus (SG)
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Der Iran-Krieg dürfte das vorherrschende Thema an den Rohstoffmärkten bleiben. Die Energiemärkte sind in erster Linie betroffen, und hier der Gasmarkt noch mehr als der Ölmarkt. Dies ist auch den unterschiedlichen Vorratssituationen geschuldet. So gibt es kaum strategische Gasvorräte, und die kommerziellen Vorräte sind am Ende des Winters in Europa niedrig. Am Ölmarkt sieht es aufgrund der strategischen Vorräte grundsätzlich besser aus, sodass sich temporäre Ausfälle noch überbrücken lassen.. --- Unabhängig davon bleibt das Hauptaugenmerk auf dem Nahen Osten und hier spezifisch auf der Straße von Hormus. Je länger der Schiffsverkehr lahmgelegt ist, desto höhere Ausfälle sind einzukalkulieren, auch weil die Region über begrenzte Umleitungs- und Speicherkapazitäten verfügt.. --- Wir gehen zwar davon aus, dass das Interesse an Gold als sicherer Hafen wieder steigt, sobald sich abzeichnet, dass die Notenbank den Ölpreisschock als temporär einstufen können..
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09.03.26 - 15:53
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IEA bestätigt massive Angebotslücke am Kupfermarkt (SG)
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Die Kupferpreise standen zwar in dieser Woche unter Druck. Zu den durch den Iran-Krieg bedingten Konjunktursorgen paarte sich gestern ein starker Lageraufbau an der LME: Die registrierten Kupfervorräte kletterten um fast 8% auf 282 Tsd. Tonnen, den höchsten Stand seit Oktober 2024. Dennoch bleibt auf mittlere Sicht viel Rückenwind. Die IEA hat in ihrer jüngsten Analyse nochmal auf die drohende Angebotslücke hingewiesen, die sich bis 2035 auf 30% belaufen könnte. Im Zeitalter der Elektrizität könne das Kupferangebot nicht mit dem wachsenden Bedarf an Kupfer Schritt halten. Bremsfaktoren seien fallende Kupfererzgehalte – die durchschnittliche globale Kupferqualität der Minen sei seit 1991 um 40% gesunken -, steigende Kapitalkosten und eine höhere Komplexität der Projekte. Zudem gäbe kaum neue Entdeckungen an Kupfervorkommen..
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05.03.26 - 10:30
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Industriemetalle reagieren gemischt auf Konflikt im Nahen und Mittleren Osten (SG)
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Der Eskalation des Konflikts im Nahen und Mittleren Osten hat gegenläufige Effekte auf die Industriemetallmärkte: Preisbelastend ist die Risk-off Stimmung aufgrund der langfristig gestiegenen Konjunkturrisiken, preisstützend dagegen sind die gestiegenen Energiepreise; das gilt vor allem im Fall einer energieintensiven Metallproduktion, wie es die Aluminiumproduktion ist (wobei hier die Golfstaaten auch als Produktionsregion von Bedeutung ist). Vor diesem Hintergrund ist es kaum verwunderlich, dass die Metallpreise unterschiedlich aus dem gestrigen Handel gehen. Aluminium mit einem Plus, Konjunkturbarometer Kupfer dagegen mit deutlichem Minus von 1,2%...
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23.02.26 - 09:59
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Rohstoff- Wochenausblick: Die Angst vor der Eskalation (SG)
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Der Ölmarkt dürfte auch in der kommenden Woche von den Entwicklungen zum USA-Iran-Konflikt beeinflusst werden. Nach den indirekten Gesprächen zwischen den USA und Iran in dieser Woche gerieten die Preise kurzzeitig unter Druck, weil Hoffnungen aufkamen, dass eine Eskalation vermieden werden kann. Doch die Erleichterung währte nicht lange. Schon einen Tag später stiegen die Preise deutlich, so dass Brentöl inzwischen bei gut 72 USD je Barrel notiert und das 6-Monatshoch von Ende Januar übertroffen hat.. --- US-Präsident Trump hat dem Iran mit einem Militärschlag gedroht, falls es in den nächsten 10-15 Tagen zu keiner Einigung kommt.. --- Die zunehmende Gefahr eines Krieges im Mittleren Osten und die damit verbundenen Risiken für die Ölversorgung sprechen für eine steigende Risikoprämie auf den Ölpreis und damit für einen höheren Ölpreis. Gleiches gilt für den TTF-Erdgaspreis.. --- Edelmetalle: Eine drohende Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran dürfte sich grundsätzlich preisstützend auswirken
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16.02.26 - 16:44
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Wochenausblick Rohstoffe: Eine Woche ohne China (SG)
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Chinas Märkte sind in der kommenden Woche geschlossen. Die Konjunkturindikatoren aus den westlichen Industrieländern dürften die Preise zyklischer Rohstoffe unterstützen. Für den Ölpreis entscheidend ist aber vor allem, wie sich der Konflikt zwischen dem Iran und den USA entwickelt. Der Kupfermarkt war 2025 wohl deutlich überversorgt, aber ein voraussichtlich langsamerer Anstieg der Produktion spricht gegen deutlich niedrigere Preise. An den Edelmetallmärkten dürfte sich die Konsolidierung fortsetzen..
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12.02.26 - 11:06
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China dominiert Wachstum der Metallnachfrage, aber weniger als früher (SG)
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Die Industriemetalle legten zwar die letzten beiden Handelstage wieder etwas zu, aber mit rund 5.400 notierte der Index der Londoner Metallbörse gestern noch immer knapp 4% deutlich unter dem Rekordhoch Ende Januar. Im Vorfeld des chinesischen Neujahrsfestes, im Zuge dessen ab kommenden Montag die Börsen geschlossen sind, werden die Aktivitäten wohl schon runtergefahren.. --- Wir hatten schon des Öfteren darauf verwiesen, dass niedrigere Verarbeitungsgebühren die Kupferproduktion derzeit unattraktiv machen. Grundsätzlich gilt aber wohl auch, dass Chinas wirtschaftliche Entwicklung an Einfluss auf die Metallpreise verliert. So stellt die Research Gruppe Bloomberg Intelligent (BI) fest, dass Chinas Anteil am Wachstum der globalen Metallnachfrage deutlich gesunken ist.. --- Handel mit Kupfer in Shanghai beruhigt sich etwas..
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09.02.26 - 17:54
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Rohstoff- Wochenausblick: Überversorgung am Ölmarkt geringer als gedacht (SG)
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Die Marktteilnehmer an den Edelmetallmärkten suchen noch Orientierung. Hier dürften die Preisschwankungen kurzfristig erhöht bleiben. An den Industriemetallmärkten wird wohl schneller Ruhe einkehren, auch weil es an Konjunkturindikatoren im Hauptabsatzmarkt China mangelt und das chinesische Neujahresfest näherrückt. Am Ölmarkt schaut man gebannt auf die Gespräche zwischen dem Iran und den USA. Die drei Energieagenturen dürfte mit ihren Prognosen die Preise eher stützen, weil die Überversorgung am Ölmarkt wohl geringer ist als gedacht.. --- Öl: Grundsätzlich halten wir aber an unserer Einschätzung fest, dass die Überversorgung die Preise im Jahresverlauf sinken lassen wird..
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09.02.26 - 17:36
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Kupfer kurzfristig Gegenwind, aber langfristig gefragt (SG)
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Den Industriemetallpreisen weht nicht nur der Gegenwind von den Edelmetallmärkten entgegen, sondern auch die Fundamentaldaten waren zuletzt eher belastend. Das gilt vor allem für Kupfer. So steigen die Kupfervorräte an der Shanghai Future Exchange bereits acht Wochen in Folge.. --- Aber unabhängig von dem aktuellen Gegenwind sehen wir zwei Faktoren, die nachhaltig unterstützen: Positiv war zum einen die Meldung von Chinas für den Netzausbau verantwortlichen Energieunternehmen und wohl größtem Kupferverbraucher, die Investitionensausgaben im Januar um 35% gegenüber Vorjahr ausgeweitet zu haben. Zum anderen hat der chinesische Verband der Nichteisen-Metallindustrie (China Nonferrous Metals Industry Association) auf seinem jährlichen Briefing nur noch ein Produktionswachstum von 5% im laufenden Jahr in Aussicht gestellt, nach 10% im Vorjahr..
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02.02.26 - 15:58
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Rohstoff- Wochenausblick: Stimmung in der Realwirtschaft als Realitäts-Check (SG)
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Die Rohstoffpreise steigen und steigen: (Geo-)politische Risiken schüren die Sorgen vor Angebotsausfällen. Verunsichert sind selbst die Marktteilnehmer am überversorgten Ölmarkt. Sollte sich die Stimmung in der Realwirtschaft nicht verbessern, dann könnte die Rally bei den zyklischen Rohstoffen zumindest eine Verschnaufpause einlegen. Die jüngste Korrektur an den Edelmetallmärkten schien angesichts der jüngsten Preisexplosion angezeigt.. --- Alles in allem bleibt der Ölmarkt also gut versorgt, wenngleich die Überversorgung dank der Angebotsausfälle und einer etwas stärkeren Nachfrage nicht mehr ganz so hoch ausfällt wie zunächst angenommen.. --- An den Industriemetallmärkten klettern die Preise ebenfalls immer weiter nach oben. Eine Tonne Kupfer kostete erstmals mehr als 14.000 USD. Die Dollar-Schwäche dürfte hier ein stärkeres Gewicht haben als am Ölmarkt..
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02.02.26 - 15:26
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Kupferpreis erreicht Rekordhoch (SG)
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Der Kupferpreis stieg gestern an der LME zeitweise um mehr als 10% auf ein Rekordniveau von 14.500 USD je Tonne und lag damit seit Jahresbeginn 17% im Plus. Nachdem die International Copper Study Group letzte Woche noch berichtet hatte, dass es 2025 – zumindest von Januar bis November – ein Überangebot an Kupfer gab, mehren sich die Prognosen, dass sich dies ab 2026 nachhaltig ändern könnte. Der Kupfermarkt könnte bereits 2026 ins Defizit rutschen und dürfte danach auf Jahre hinaus strukturell im Defizit bleiben.. --- Laut der Researcheinheit BNEF dürfte die globale Nachfrage in den nächsten 10 Jahren von derzeit rund 26 Millionen auf dann 36 Millionen Tonnen steigen, wobei die Energiewende ein wesentlicher Treiber sein dürfte..
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26.01.26 - 12:14
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Überangebot am Kupfermarkt weitet sich aus (SG)
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Gestern sind die Kupferproduktionsdaten Chinas für den Dezember und der monatliche Bericht der International Copper Study Croup (ICSG) für den Monat November erschienen. Laut Daten des Nationalen Statistikamtes in China wuchs die Produktion von raffiniertem Kupfer auf 1,33 Millionen Tonnen und damit auf ein Rekordniveau, womit die Gesamtjahresproduktion um 10% im Vergleich zum Jahr 2024 zulegen konnte.. --- Außerdem vergrößerte sich laut ICSG das Überangebot am weltweiten Kupfermarkt zwischen Januar und November auf 218.000 Tonnen, verglichen mit 122.000 Tonnen im gleichen Vorjahreszeitraum. Damit dürfte sich kurzfristig der Preisdruck nach unten erhöhen, weshalb wir bis Ende des ersten Quartals einen Kupferpreis von 12.000 USD erwarten..
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17.01.26 - 14:04
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Wochenausblick Rohstoffe: Ölmarkt schaut auf den Iran (SG)
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Die Entwicklungen im Iran sind derzeit der entscheidende Preistreiber am Ölmarkt. Nach den jüngsten Äußerungen Trumps wurde aber das Risiko einer amerikanischen Intervention zurückgestuft. Vor allem eine im Falle einer Eskalation drohende Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran bereitet Sorgen.. --- Öl: Sollte künftig in den Industrieländern mehr von der Überproduktion anlanden, weil China den Lageraufbau aufgrund der Elektromobilität, die den Ölbedarf bremst, verlangsamt, dann könnten die Ölpreise aus fundamentaler Sicht noch stärker unter Druck geraten.. --- Die Zuspitzung der Lage im Iran war ein Faktor, der die bis dahin eher lethargischen europäischen Gaspreise in die Höhe getrieben hat. Schließlich werden knapp ein Fünftel der LNG-Lieferungen durch diese Meerenge transportiert.. --- Metalle: Es sind vor allem die Angebotssorgen, die die Preise immer weiter in die Höhe treiben. Davon ist jetzt auch Nickel erfasst. In unsicheren Zeiten sind Edelmetalle, vor allem Gold und Silber, gefragt..
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17.01.26 - 12:16
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Aussicht auf neues Kupferangebot (SG)
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Ein Grund, weshalb der Kupferpreis zuletzt so deutlich zulegen konnte, waren die zunehmenden Sorgen rund um einen Mangel an Kupfererzen. Diese trieben den Preis schon 2024 zeitweise deutlich nach oben. Ein wichtiger Auslöser hierfür war die (mehr oder weniger plötzliche) Schließung der größten Kupfermine Panamas aufgrund von Protesten aus der Bevölkerung. Die Mine ist für etwa 2% des globalen Minenangebots verantwortlich, könnte also bei einer Wiederaufnahme der Förderung für eine Entlastung am angespannten Markt sorgen. Genau das ist derzeit in der Diskussion.. --- Chinesische Erz-Importe 2025 erneut gestiegen...
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14.01.26 - 20:37
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Hoher Kupfer- und Aluminiumpreis dürften Produktion anregen (SG)
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Die Industriemetalle sind bislang ebenfalls stark ins neue Jahr gestartet, auch wenn sie nicht wie die Edelmetalle mit (neuen) Rekordhochs aufwarten können. Während Kupfer und Aluminium an ihre Rallye des letzten Jahres anknüpfen, ist es nun der Nickelpreis, der seit Ende letzten Jahres mit einem markanten Preissprung hervorsticht. Alle drei Metalle haben gemein, dass sie in erster Linie durch Angebotssorgen angetrieben werden..
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12.01.26 - 17:16
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Wochenausblick Rohstoffe: Ein Blick auf die harten Zahlen (SG)
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Das neue Jahr begann, wie das alte verlaufen ist (Chart 1): mit deutlichen Preisanstiegen bei den Metallen und (kleineren) Verlusten bei den Energiepreisen. Am Ölmarkt führte die Absetzung des venezolanischen Machthabers Maduro durch die USA zu einem zeitweisen leichten Preisrückgang. Schließlich weckte das bei so manchem die Hoffnung, dass mehr Öl aus Venezuela auf den Markt kommt. Wir erachten das kurzfristige Potenzial allerdings als begrenzt. Zuletzt machte der Ölpreis seine Verluste entsprechend wieder wett, wohl aber auch aufgrund der sich zuspitzenden Lage im Iran.. --- Die Industriemetallpreise verbuchen bereits deutliche Gewinne im neuen Jahr, wobei Nickel und Kupfer herausstechen.. --- Auch die Edelmetalle starten das neue Jahr mit Gewinnen, bleiben aufgrund des starken Rücksetzers zum Jahresende aber noch hinter ihren Hochs von vor knapp zwei Wochen zurück. Die Entwicklungen in Venezuela und die US-Annexionspläne hinsichtlich Grönland schüren erneut das Interesse an sicheren Häfen..
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