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24.06.26 - 16:09
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Wetterphänomen El Nino belastet Rohstoffmärkte (SG)
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Über Europa rollt derzeit eine erdrückende Hitzewelle. Doch auch die Wetteraussichten für das restliche Jahr sind kaum rosiger. Grund hierfür ist das Wetterphänomen El Niño.. --- Neben einer eingeschränkten Atomkraft, kann es bei langer Trockenheit auch zu einer Drosselung der Wasserkraft kommen. Die Wasserspeicher Norwegens, das normalerweise Strom nach Europa exportiert, sind aufgrund eines ungewöhnlich trockenen Winters aktuell so niedrig befüllt wie seit 20 Jahren nicht mehr.. --- Der Aufwärtsdruck auf die Strompreise erhöht sich aber auch dadurch, dass mit einer starken Hitzewelle und dem hierdurch vermehrten Einsatz von Klimaanlagen die Stromnachfrage steigt. Dies wiederum könnte auch den Bedarf an Gaskraft erhöhen und somit den Gaspreis nach oben treiben. Das gilt nicht nur ganz aktuell für Europa, sondern für die kommenden Monate aufgrund des Wetterphänomens El Niño besonders für Asien..
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20.06.26 - 18:13
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Kupfer: Erholungsrally stockt, aber Unterstützung bleibt.. (SG)
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Der Erholungsrally am Kupfermarkt ist nach der ersten Wochenhälfte die Luft ausgegangen. Offensichtlich hat der neue Fed-Vorsitzende Warsh die Stimmung etwas gedämpft, da Zinssenkungen nach dem Rückgang der Ölpreise nicht so schnell auf der Agenda zu stehen scheinen. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass Kupfer durch die Öffnung der Straße von Hormus nicht nur von den verbesserten Nachfrageaussichten Impulse erhält, sondern auf der Angebotsseite auch Preisunterstützung bekommt..
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10.06.26 - 21:06
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Kupfer: Erzknappheit lässt Importpreise trotz stabiler Mengen kräftig steigen (SG)
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Mengenmäßig haben sich die chinesischen Kupferimporte im Mai im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend seitwärts bewegt. Während die Importe von Kupfererzen und -konzentraten um 1,6% niedriger lagen als im Vorjahr, stiegen die Importe von Rohkupfer und Kupferprodukten um 3,6%. Man muss allerdings dazu sagen, dass China mengenmäßig (in Tonnen) inzwischen rund fünfmal mehr Kupfererze und Konzentrate als Rohkupfer und Kupferprodukte importiert..
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06.06.26 - 16:40
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Wochenausblick Rohstoffe: Lage am Ölmarkt etwas weniger angespannt (SG)
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Da die Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran erneut enttäuscht wurden, haben der Ölpreis und der europäische Gaspreis diese Woche wieder etwas zugelegt. Dabei fiel allerdings auf, dass der Brentölpreis deutlich schwächer reagierte als er dies auf ähnliche Entwicklungen vor ein paar Wochen getan hat. Dies ist wohl dadurch zu erklären, dass die Öllagerbestände länger als gedacht reichen, auch wenn die Lagerbestände einiger Ölprodukte bereits deutlich gefallen sind.. --- So dürften die auf ein Zehnjahrestief gesunkenen Rohölimporte Chinas auf dem Seeweg den Wettbewerb in Asien um das verfügbare Öl verringert haben. Sollten die Daten der Zollbehörde einen Rückgang der Rohölimporte im Mai zeigen, wovon auszugehen ist, dürfte dies für sich genommen die Preise drücken.. --- Auch an den Industriemetallmärkten dürften die Außenhandelsdaten aus China im Fokus stehen. Sowohl Exporte als auch Importe dürften – letztere trotz der geringeren Ölimporte – deutlich höher gewesen sein als vor einem Jahr..
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04.06.26 - 17:58
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Industriemetalle: Wirtschaftsdaten stützen - Kupfer im Bann der Zollrisiken (SG)
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Zu Anfang des Iran-Krieges war der inverse Verbund der Industriemetallpreise und des Ölpreises ebenfalls recht hoch: Der Korrelationskoeffizient der Tagesveränderungen (gleitend über 30-Handelstage) von dem Index der Londoner Metallbörse und dem Ölpreis lag in der Spitze bei -0,6, und war damit ähnlich hoch wie zuletzt am Goldmarkt (siehe oben). Aber zuletzt hat sich der Verbund gelockert: Aktuell liegt er nur noch bei -0,3. Maßgeblich für die Abkoppelung ist unter anderem die Robustheit der US- und der chinesischen Wirtschaft.. --- Nervosität am Kupfermarkt steigt mit näher rückenden US-Zollentscheidung..
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30.05.26 - 16:23
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Wochenausblick Rohstoffe: Weiter im Bann des Irankriegs (SG)
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Hoffnungen auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran haben diese Woche den Preis für ein Barrel Brentöl erstmals seit Mitte April wieder unter 95 USD rutschen lassen. Gegenseitige Angriffe der Konfliktparteien hatten die Ölpreise zwischenzeitlich erneut steigen lassen, ehe gestern Nachmittag Nachrichten über eine Verlängerung des Waffenstillstands für 60 Tage aufkamen und die Ölpreise daraufhin weiter abrutschten. Auch eine unbeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormus soll Teil der Vereinbarung sein. Sollten die Hoffnungen abermals enttäuscht werden, könnten die Preise schnell wieder steigen.. --- In der Tendenz leeren sich die Vorräte, so auch in der letzten Woche; die US-Benzinvorräte sind bereits deutlich niedriger als zu dieser Jahreszeit üblich, die US-Destillatevorräte liegen auf einem 21-Jahrestief.. --- Gold zeigte sich dabei zuletzt besonders empfindlich, rutschte unter 4.400 USD je Feinunze.. --- Die Industriemetallpreise erwiesen sich dagegen vergleichsweise robust..
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28.05.26 - 19:13
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Kupfermarkt im ersten Quartal deutlich überversorgt (SG)
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Wir haben bereits mehrfach auf eine drohende Angebotsverknappung am Kupfermarkt hingewiesen. Tatsächlich waren die enttäuschenden chinesischen Produktionszahlen im April, über die wir am vergangenen Freitag berichteten, ein Warnsignal. Doch im ersten Quartal war die Welt am Kupfermarkt noch in Ordnung: So wies die International Copper Study Group dank einer kräftig gestiegenen Produktion an Kupferraffinade einen hohen Angebotsüberschuss von fast 400 Tsd. Tonnen aus, dreimal so hoch wie im ersten Quartal 2025.. --- Während die Nachfragedynamik anziehen dürfte, sollte sich das Produktionswachstum verlangsamen, was wiederum mittelfristig die Kupferpreise unterstützen sollte. Bis Jahresende erwarten wir einen Kupferpreis von 14.000 USD je Tonne..
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23.05.26 - 17:10
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Wochenausblick Rohstoffe: Sommerfahrsaison in USA belastet Ölvorräte (SG)
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Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran haben die Ölpreise zuletzt zwar wieder etwas unter Druck gesetzt, aber letztlich hat sich Brentöl inzwischen deutlich über 100 USD je Barrel etabliert. Schließlich gilt: Je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto mehr muss auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden.. --- Vielmehr war der US-Benzinverbrauch in den letzten vier Wochen im Durchschnitt fast 5% höher als üblich, während die Nettoexporte des ehemaligen Nettoimporteurs an Benzin relativ stabil blieben.. --- Während die Industriemetallmärkte trotz der hohen Ölpreise in den letzten Wochen Stärke zeigten – auch, weil in den USA und China wenig Bremsspuren in der Wirtschaft zu sehen sind –, hat die Nervosität am Goldmarkt wieder zugenommen. Vor allem die hohen US-Erzeugerpreise belasteten Ende letzter Woche den Goldpreis, da sie die Inflations- und damit die Zinssorgen schürten..
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23.05.26 - 16:48
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Kupfer: Schleppende Angebotsausweitung (SG)
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Kupfer hat von seinem Hoch Mitte Mai rund 5% abgegeben. Das dürfte vor allem der allgemein höheren Risikoaversion infolge gestiegener Ölpreise geschuldet sein. Marktspezifische Nachrichten hätten dagegen eher unterstützt: So lag Chinas Kupferproduktion im April 4,5% niedriger als im März und damit nur 3% höher als im Vorjahr. Viermal war eine Monatsproduktion bereits höher als im April, was insofern enttäuschend ist, als dass die hohen Preise von Schwefelsäure, das als Nebenprodukt entsteht, eher eine Produktionssteigerung hätte erwarten lassen.. --- Preisstützend waren zudem Meldungen aus dem Minensektor: Chiles Kupferkommission Cochilco hat die Aussichten für die Minenproduktion im wichtigsten Anbieterland mit Verweis auf niedrige Erzqualitäten und operative Schwierigkeiten nach enttäuschenden Zahlen im ersten Quartal nach unten revidiert..
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19.05.26 - 13:25
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Wochenausblick Rohstoffe: Fallende Lagerbestände bei Öl und Platin (SG)
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USA/ Iran: Zwar hält die Waffenruhe, doch die Hoffnung auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus ist verflogen. Das bedeutet, dass immer stärker auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden muss. Selbst wenn die US-Energiebehörde EIA in ihrem jüngsten monatlichen Ausblick unterstellt, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ab Juni allmählich wieder aufgenommen wird, sieht sie die industriellen Ölvorräte in den OECD-Ländern empfindlich fallen. In diesem Fall soll sich der Abbau der globalen Ölvorräte im Durchschnitt des zweiten Quartals auf 8,5 Mio. Barrel pro Tag belaufen.. --- Eine Tonne Kupfer kostete mehr als 14 Tsd. USD. Händler verweisen auf die strukturell wachsende Nachfrage aufgrund der Energiewende und des mit dem Vormarsch der KI verbundenen Ausbaus von Rechenzentren.. --- Zum Wochenauftakt wird die WPIC seine neue Prognosen für den Platinmarkt vorstellen. Er dürfte für dieses Jahr das vierte Angebotsdefizit in Folge prognostizieren..
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14.05.26 - 14:36
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Kupfer trotzt Iran- Risiken (SG)
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Der Kupferpreis näherte sich gestern seinem Intraday-Rekordhoch im Januar bis auf 500 USD. Einen klaren Auslöser für die Bewegung gab es nicht. Im Gegenteil, die Absage des US-Präsidenten an einen Vorschlag aus Teheran für eine Beendigung des Konflikts hatte den Ölpreis zu Handelsbeginn wieder steigen lassen. Allerdings hat sich in den letzten Wochen an der Erholung an einer Vielzahl an Finanzmärkten (etwa dem Aktienmarkt) gezeigt, dass der Markt aktuell nur begrenzte Auswirkungen der anhaltenden Krise in Nahost auf die Konjunktur befürchtet. Das dürfte aber nur der Fall sein, wenn die Führung der USA und des Iran in absehbarer Zeit eine Einigung erzielen..
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06.05.26 - 11:21
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Kupfer: Positive PMI-Signale trotz jüngster Preisrückgänge (SG)
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Sowohl der Kupfer- als auch der Aluminiumpreis haben in den vergangenen fünf Tagen an der LME rund 1,5% abgegeben. An der globalen Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe kann dies allerdings nicht liegen. Die in den letzten Tagen veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe zeigten sich in den letzten Tagen weltweit deutlich verbessert. Unter den von uns beobachteten 20 Ländern mussten einzig fünf einen Rückgang beim PMI für das Verarbeitende Gewerbe verzeichnen, darunter auch Deutschland. Andererseits konnten Länder wie die USA aber auch Japan einen deutlichen Anstieg verzeichnen..
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20.04.26 - 11:17
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Wochenausblick Rohstoffe: Frühjahrstagungen im Fokus (SG)
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Laut Einschätzung der IEA summieren sich die Ausfälle bei den globalen Ölexporte inzwischen auf rund 13 Millionen Barrel pro Tag. Dennoch kostet ein Barrel Brentöl aktuell 20 US-Dollar weniger als Ende März. Dies ist der Hoffnung geschuldet, dass der Iran und die USA bald eine Einigung finden und die Straße von Hormus wieder befahrbar sein wird. Die Unsicherheit ist allerdings hoch: Wir schließen nicht aus, dass sich die Lage erneut deutlich anspannt und die Ölpreise dann wieder anziehen.. --- An den Industriemetallmärkten stehen nächste Woche die Frühjahrstagungen der International Study Groups im Fokus.. --- Die International Copper Study Group hatte bereits im Herbst ihre Einschätzung zum Kupfermarkt geändert und statt einer Über- eine Unterversorgung für dieses Jahr prognostiziert.. --- Auch der Goldpreis hat sich mit den Hoffnungen auf ein Kriegsende erholt, da damit die Sorge sinkt, dass die Notenbanken auf die höheren Inflationsrisiken mit einer restriktiveren Zinspolitik reagieren müssen..
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14.04.26 - 12:50
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Wochenausblick Rohstoffe: Die Straße von Hormus im Zentrum der Märkte (SG)
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Die OPEC und die IEA veröffentlichen darüber hinaus in der kommenden Woche ihre Monatsberichte. Diese dürften die aktuelle Knappheitslage am Ölmarkt thematisieren und mit Zahlen unterfüttern. Laut jüngster Äußerungen von IEA-Chef Birol ist die derzeitige Energiekrise schlimmer als die beiden Ölkrisen in den 1970er Jahren und die Energiekrise 2022 zusammen. Daher dürfte von den Berichten eher ein preissteigernder Einfluss auf die Ölpreise ausgehen.. --- Für Industriemetalle dürften in der kommenden Woche verschiedene Zahlen aus China im Fokus stehen. Am Dienstag stehen zunächst Zahlen zum Außenhandel im März zur Veröffentlichung an. Auf der Importseite dürfte dabei interessant sein, wie sich die Einfuhren bei Eisenerz und raffiniertem Kupfer entwickeln, während die Importzahlen für Kupfererze und -konzentrate weitere Einblicke liefern dürften..
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14.04.26 - 11:59
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Kupfer: Stärker als der Rest des Metallmarkts (SG)
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Die Lage an den Industriemetallmärkten ist angesichts der anhaltenden Unsicherheit rund um den Iran-Krieg gemischt. Nach anfänglichen Gewinnen zu Beginn der Woche infolge der Einigung auf einen Waffenstillstand gaben die meisten Preise zuletzt wieder etwas nach. Nur Kupfer handelt noch merklich höher als zu Beginn der Woche. Kurzfristig ist mit Blick auf voraussichtlich schwierige Friedensverhandlungen zwischen den USA, Israel und dem Iran immer mal wieder mit Rückschlägen zu rechnen. Allerdings gehen wir davon aus, dass die Unsicherheit in den kommenden Wochen immer weiter abnehmen wird, sofern sich abzeichnet, dass sich die Gespräche fortsetzen und daher eine neue Eskalation unwahrscheinlich erscheint. In diesem Umfeld dürften sich die meisten Metallpreise weiter erholen..
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28.03.26 - 16:16
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Rohstoffausblick: Wie Produktionsausfälle die Märkte beeinflussen (SG)
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An den Rohstoffmärkten sind die Blicke weiterhin auf den Mittleren Osten gerichtet. Die abermalige Verlängerung des Ultimatums seitens der US-Regierung bis nach Ostern dürfte zwar eine kurzfristige weitere Eskalation verhindern, aber aufgrund der aktuell massiven Lieferausfälle am Ölmarkt – siehe dazu die Top Charts – bleiben die Ölmärkte nervös bzw. nachrichtengetrieben. Der Erfolg von Verhandlungen ist angesichts der vorgelegten Bedingungen der USA und Irans zur Beendigung des Krieges zudem ungewiss.. --- Von besonderem Interesse für die Rohstoffmärkte sind auch die zur Wochenmitte veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes in den Hauptabsatzmärkten USA und China.. --- An den Agrarmärkten wartet man auf die Anbaupläne der US-Landwirte: Sollte aufgrund der deutlichen Verteuerung von Düngemitteln weniger Mais angebaut werden als bislang angenommen, könnte der Maispreis steigen..
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