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17.03.26 - 21:26
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Öl: Strategische Reservepolitik aufgrund globaler Angebotsrisiken (SG)
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Die Raffinerien in China haben in den ersten beiden Monaten 122,6 Mio. Tonnen Rohöl verarbeitet, wie Daten des Nationalen Statistikbüros am Montag zeigten. Das entspricht einer durchschnittlichen Tagesmenge von knapp 15,2 Mio. Barrel. Die Rohölverarbeitung lag damit 1,9% über dem Niveau im Vorjahreszeitraum. Die Verarbeitung war im Februar etwas höher als im Januar, wie Daten des Beratungsunternehmens Oilchem zur Raffinerieauslastung nahelegen. Die Rohölproduktion legte in den ersten beiden Monaten des Jahres ebenfalls um 1,9% zu. Trotz der gestiegenen Rohölverarbeitung importierte China im Januar und Februar rund 10 Mio. Tonnen mehr Rohöl als von den Raffinerien verarbeitet wurde. Das entspricht einer Menge von gut 73 Mio. Barrel, die in den Lageraufbau gegangen sein dürfte. Damit setzten sich die Reservekäufe auch zu Beginn des Jahres im unverminderten Tempo fort, was sich mit Blick auf die aktuellen Lieferunterbrechungen wegen der Sperrung der Straße von Hormus als glücklicher Umstand erwiesen hat..
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17.03.26 - 21:18
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Iran-Konflikt und Hormus- Sperre: Welche Lehren frühere Ölkrisen bieten (SG)
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Vergleichbare Angebotsausfälle hat es nur während der Ölkrisen in den 1970er Jahren gegeben. In den Jahren 1973/74 kam es nach dem Yom Kippur-Krieg zu einem Ölembargo der OPEC-Staaten gegen die westlichen Industriestaaten. Den USA fehlten dadurch laut freigegebener Dokumente des Nationalen Sicherheitsrates eine Menge von 2-3 Mio. Barrel pro Tag, den vom Embargo betroffenen Ländern insgesamt 4,5 Mio. Barrel pro Tag, was rund 13% des damaligen Ölverbrauchs dieser Länder entsprach. Das Embargo begann im Oktober 1973 blieb für rund fünf Monate bis März 1974 in Kraft. Der Ölpreis vervierfachte sich daraufhin von knapp 3 USD auf 11,65 USD je Barrel.. --- Die staatlich kontrollierten Notfallreserven der OECD-Länder würden den Wegfall der Öllieferungen aus dem Mittleren Osten für gut drei Monate abdecken, wenn die Umleitungsmöglichkeiten ausgeschöpft würden. In China lagern genauso viel Reserven, dazu kommen noch rund 2 Mrd. Barrel in Tankern auf den Meeren. Eine unmittelbare Angebotsknappheit droht daher nicht..
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14.03.26 - 12:45
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Wochenausblick Rohstoffe: Iran- Krieg dominiert weiterhin die Schlagzeilen (SG)
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Auch wenn die historisch höchste Freigabe von Ölreserven kurzfristig Produktionsausfälle kompensiert, handelt es sich doch lediglich um eine temporäre Lösung. Denn dieser stehen eben auch die höchsten Ausfälle am Ölmarkt aller Zeiten gegenüber. Die IEA beziffert die Produktionsausfälle inzwischen auf mindestens 8 Mio. Barrel pro Tag bzw. 7,5% der globalen Produktion. Solange sich kein Ende des Krieges abzeichnet, bleiben die Preise also gut unterstützt.. --- Auch an den Industriemetallmärkten schaut man auf die chinesischen Produktionszahlen. Dabei steht die chinesische Aluminiumproduktion im Fokus. Aufgrund der hohen Bedeutung der Golfregion als Produzent und der stark gestiegenen Preise ist der Aluminiumpreis der einzige Metallpreis, der seit Anfang des Monats mit gut 10% deutlich im Plus notiert.. --- Der Goldpreis profitiert weiterhin nicht von der geopolitischen Krise. Schließlich steigen mit den in dieser Woche nochmals deutlich gestiegenen Öl- und Gaspreisen auch die Inflationsgefahren..
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14.03.26 - 12:16
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Energie: Globale Ölversorgung unter Druck - IEA reagiert mit historischer Reservefreigabe (SG)
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Die in der IEA zusammengeschlossenen Industrieländer haben die Freigabe einer Rekordmenge von 400 Mio. Barrel Öl aus den Notfallreserven angekündigt, um den Ölmarkt zu beruhigen. Diese Menge würde theoretisch den Ausfall der Öllieferungen durch die Straße von Hormus für etwa einen Monat abdecken.. --- China, das nicht der IEA angehört, verfügt laut IEA-Bericht über Ölreserven von mehr als 1,2 Mrd. Barrel, was den Importbedarf von 120 Tagen decken würde. China hat als Reaktion auf den derzeitigen Versorgungsengpass bei Rohöl ein Exportverbot von Ölprodukten verfügt.. --- Die IEA beziffert die Produktionsausfälle im März auf durchschnittlich 8 Mio. Barrel pro Tag. Das sind die höchsten Ausfälle, die jemals verzeichnet wurden. Mit knapp 99 Mio. Barrel ist das globale tägliche Angebot das niedrigste seit dem ersten Quartal 2022..
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13.03.26 - 13:01
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Wochenausblick: KW 12 (Helaba)
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Rohöl: Nahost-Krieg treibt Ölnotierungen in die Höhe – Inflation steigt. Vor diesem Hintergrund erhöhen wir unsere Prognosen für Rohöl der Sorte Brent für das laufende Quartal auf 90 USD/Fass (zuvor: 65) und die für das zweite Quartal auf 75 USD/Fass (zuvor: 68). Die implizite Erwartung bei diesen Prognosen ist, dass die Produktionsunterbrechungen nur vorübergehender Natur sind und die Straße von Hormus binnen Wochen wieder passierbar ist.. --- Wir rechnen nun 2026 mit einer deutschen Inflation von jahresdurchschnittlich 2,4 % (bisher 2,1 %) und in der Eurozone mit einem Wert von 2,3 % (bisher 2,1 %) --- USA: Energiepreise machen den Job der Fed noch schwerer. Die Notenbank steht nach wie vor im Spannungsfeld zwischen zu hoher Inflation und einem schwächelnden Arbeitsmarkt.. --- Industriedaten: Bitte keine Hysterie, aber auch keine falsche Gelassenheit. Die Januarzahlen der Industrie enttäuschten, gefährden aber das Wachstum in Deutschland nicht merklich.. --- EZB: Zunächst gilt das Prinzip Hoffnung..
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12.03.26 - 16:01
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Freigabe der Ölreserven: That don′t impress me much (HCOB)
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Die IEA Mitgliedsländer wollen das Rekordvolumen von 400 Mio. Barrel an Öl freigeben. Beeindruckt Sie das? Die Märkte sind es nicht und halten es eher mit der Sängerin Shania Twain.. --- Jeden Tag fließen 20 Mio. Barrel an Rohöl und Ölprodukten durch die Meeresenge, durch die man den Persischen Golf verlässt. Die 400 Mio. Barrel reichen daher nur 20 Tage, um diese Menge zu kompensieren..
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11.03.26 - 16:12
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Chinas Öleinfuhren zu Jahresbeginn hoch (SG)
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Hohe Reserven sind in Zeiten von Produktionsausfällen ein wichtiger Puffer: China hat in dem Sinne gut vorgesorgt. Im letzten Jahr wurden die chinesischen Vorräte deutlich aufgebaut. Die heute veröffentlichten Außenhandelszahlen deuten an, dass sich der Trend zu Jahresbeginn fortgesetzt hat. Im Januar/Februar lagen die Rohöleinfuhren mit umgerechnet durchschnittlich rund 12 Mio. Barrel täglich zwar etwas niedriger als im Jahresschlussquartal, aber das ist primär dem Neujahrsfest zuzuschreiben. Gegenüber Vorjahr war ein Plus von fast 16% zu verbuchen. Bemerkenswert sind auch die hohen Importe an Ölprodukten.. --- Der mit Beginn des Iran-Kriegs verhängte Exportstopp spricht auf der Produktseite für einen anhaltenden Netto-Import..
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11.03.26 - 15:48
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Ölpreise weiter im Banne des Iran- Krieges (SG)
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Die große Frage, die sich stellt, ist, wie lange die Straße von Hormus blockiert bleibt. US-Präsident Trump hatte in Aussicht gestellt, im Notfall militärischen Geleitschutz durch die Meerenge zu gewährleisten. In der Historie lässt sich ein Beispiel finden, in der es schon einmal über einen längeren Zeitraum aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen zu Störungen des Schiffsverkehrs in der Meerenge kam: Im sogenannten Tankerkrieg Mitte der 80er Jahre, der eine Phase während des ersten Golfkrieges darstellte, war es zu expliziten Angriffen auf öltransportierende Schiffe gekommen. Die USA starteten hieraufhin die Operation Earnest Will, mit der der Handelsfluss durch den Persischen Golf wieder ermöglicht werden sollte. Auch im Rahmen dieser Operation hatten die USA, aber auch andere westliche Staaten, Schiffe durch die Meerenge eskortiert. Die Operation war tatsächlich erfolgreich.. --- Die Operation war tatsächlich erfolgreich...
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11.03.26 - 10:45
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Rohöl und der Irankrieg – planlos geht der Plan los (DZ Bank)
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Nach gut zehn Tagen militärischer Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran ist der Rohölpreis so orientierungslos wie lange nicht. Kein Wunder, droht doch ein Flächenbrand in der Region, während Äußerungen aus dem Weißen Haus teils widersprüchlich ausfallen. Jüngste Aussagen des US-Präsidenten haben Hoffnungen auf ein Kriegsende genährt. Nichtsdestotrotz bleiben Ölpreise über 100 US-Dollar ein Risiko.. --- Das Szenario einer Eskalationsspirale mit nachhaltig höheren Rohölpreisen ist zwar nicht auszuschließen. Zugleich unterstreichen die jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten allerdings, dass er kein Interesse an den damit einhergehenden Folgen hat, darunter der höhere Öl- und Benzinpreis sowie ein stärkerer US-Dollar. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der im Herbst anstehenden Kongresswahlen (Mid-Term Elections). Daher rechnen wir in unserem Hauptszenario weiterhin damit, dass der Konflikt auf absehbare Zeit an Schärfe verliert..
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