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24.06.26 - 16:17
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Öl: Zwischen Entspannung und Risiko - Iran-Exporte drücken Preise, Lieferketten bleiben fragil (SG)
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Die Ölpreise gaben zum Wochenauftakt deutlich nach. Brent rutschte wieder unter die Marke von 80 USD je Barrel und fällt heute weiter auf 76,5 USD, das niedrigste Niveau seit Anfang März. Grund waren gemeldete Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und Iran zu einem umfassenden Friedensabkommen.. --- Schiffsverkehr durch Straße von Hormus noch weit vom Normalzustand entfernt --- China importierte im Mai weniger iranisches Öl
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20.06.26 - 18:43
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Öl: Wann nimmt der Schiffverkehr durch die Straße von Hormus wieder zu? (SG)
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Die Energiemärkte haben erleichtert auf das Abkommen zwischen den USA und dem Iran reagiert, die Öl- und Gaspreise sind deutlich gefallen. Die Vereinbarung umfasst insgesamt 14 Punkte und sieht unter anderem die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen und die Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran vor. Dem Abkommen zufolge soll die Minenräumung der Straße von Hormus bereits binnen 30 Tagen abgeschlossen sein, aber eine angebliche Einschätzung des Pentagons weckt Zweifel, dass dies so schnell möglich ist.. --- Infolge des Rahmenabkommens dürfte das Ölangebot – wenn auch zunächst langsam – wieder zunehmen. Dementsprechend wurde die Ölpreisprognose der Commerzbank nach unten revidiert. Zum Jahresende erwarten wir nun einen Brentölpreis von 80 USD je Barrel (vorher: 85 USD). Allerdings gehen wir weiter davon aus, dass der Preis auch den Großteil des kommenden Jahres höher sein wird als vor dem Krieg.. --- Den europäischen Gaspreis erwarten wir nun zum Jahresende bei 45 EUR je MWh (vorher: 50 EUR)..
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20.06.26 - 18:28
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Öl: Kurzfristige Knappheit, langfristige Entspannung (SG)
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Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die Ölnachfrage in diesem Jahr deutlich nach unten revidiert und erwartet nun einen Rückgang um 1,1 Mio. Barrel pro Tag. Bislang lag die Erwartung „nur“ bei einem Rückgang um 420 Tsd. Barrel pro Tag. Die stärkste Abwärtsrevision gab es für das zweite Quartal, in welchem die Nachfrage 5 Mio. Barrel pro Tag unter dem Vorjahresniveau liegen soll. Für das zweite Halbjahr rechnet die IEA aber mit einer spürbaren Nachfrageerholung. Trotz des kräftigen Nachfragerückgangs ist der Ölmarkt im zweiten Quartal deutlich unterversorgt, weil das Ölangebot derzeit noch stärker eingeschränkt ist.. --- US-Rohölvorräte fallen weiterhin kräftig.. --- Die US-Benzinvorräte sanken letzte Woche um 906 Tsd. Barrel und liegen derzeit mehr als 6% unter dem 5-Jahresdurchschnitt..
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19.06.26 - 09:15
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Iran-Deal – alles wieder gut? (Commerzbank)
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Mit dem Abkommen zwischen den USA und dem Iran ist der Ölpreis massiv gefallen. Wir zeigen, dass sich die Lage am Ölmarkt und bei Konjunktur und Inflation erst mittelfristig entspannen wird.. --- Unser Ausblick für Aktien bleibt verhalten optimistisch, nachdem das Abkommen zwischen dem Iran und den USA sowohl die Konjunkturrisiken als auch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in den USA verringert hat. Schon im bisherigen Jahresverlauf ist es den Unternehmen insbesondere in den USA gelungen, ihre Gewinne kräftig um mehr als 20% zu steigern..
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18.06.26 - 16:31
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Fragiles US-Iran-Abkommen (HCOB)
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Die USA und der Iran haben das lang angekündigte Rahmenabkommen unterzeichnet.
Obwohl der kräftige Rückgang des Ölpreises als
Zeichen der Erleichterung gewertet werden
kann, dürfte der Ölmarkt bis auf Weiteres noch
sehr angespannt bleiben..
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18.06.26 - 14:15
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Märkte und Trends Juni 2026 (Helaba)
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Konjunktur: Mit einem blauen Auge davongekommen? --- Geldpolitik: EZB beobachtet nach Zinsanhebung die Lage – zusammen mit der Fed --- Staatsanleihen: Hoffnung auf geopolitische Entspannung gibt Rückhalt --- Aktien: Positive Entwicklung der Unternehmensgewinne trägt. Chance-Risiko-Verhältnis bei Aktien nicht hinreichend attraktiv, Halten angezeigt.. --- Gold: Zwischen Zuversicht und Skepsis --- Rohöl: Beilegung des Iran-Konflikts rückt näher --- Immobilien: Abwärtstrend im Wohnungsbau hält an --- Devisen: Währungen spiegeln keine erhöhte Risikobereitschaft wider
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16.06.26 - 17:01
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Ölpreis: Was passiert, wenn die Straße von Hormus wieder offen ist? (SG)
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Kurzfristig sehen wir aber nur begrenztes weiteres Abwärtspotenzial. Einerseits gehen wir davon aus, dass die weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein neues Atomabkommen überaus holprig verlaufen dürften und daher eine Verlängerung des Abkommens immer wieder in Frage gestellt wird. Andererseits dürfte es auch im besten Fall, dass die Straße von Hormus wieder nachhaltig geöffnet wird, geraume Zeit dauern, bis sich der Schiffsverkehr, und damit die Energieexporte aus der Golfregion wieder normalisiert haben.. --- Aus diesem Grund prognostizieren wir auch zu Ende dieses Jahres noch einen Brentölpreis von 85 USD je Barrel und sehen erst im kommenden Jahr eine Rückkehr in Richtung Vorkriegs-Niveaus bei etwa 65 USD je Barrel.. --- Zudem muss für einen gewissen Zeitraum mit einer stärkeren Ölnachfrage als vor Ausbruch des Krieges gerechnet werden, da viele Länder ihre Ölreserven wieder auffüllen müssen..
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16.06.26 - 16:49
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Öl: Widersprüchliche US-Aussagen zu Hormus und Schwache China-Nachfrage belasten Preise (SG)
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US-Energieminister Wright überraschte am Freitag mit der Aussage, dass rund 7 Mio. Barrel täglich oder rund die Hälfte der seit dem Kriegsbeginn gestrandeten Öllieferungen durch die Straße von Hormus transportiert würden. Zwei Tage zuvor hatte US-Präsident Trump eine Zahl von mehr als 100 Mio. Barrel genannt, die mit Hilfe des US-Militärs die Meerenge passiert hätten. Daten von Kpler zufolge wurde die von Wright erwähnte Menge seit Kriegsbeginn nur an wenigen Tagen erreicht.. --- Auch nach der angekündigten Öffnung der Meerenge dürften bis zu einer Rückkehr der Öllieferungen auf das Vorkriegsniveau einige Monate vergehen.. --- Rohölverarbeitung in China im Mai auf 4-Jahrestief gefallen..
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10.06.26 - 21:28
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Warum die Ölpreise trotz Nahost- Eskalation nur verhalten reagieren (SG)
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Die Ölpreise stiegen zu Wochenbeginn merklich. Auslöser war die jüngste Eskalation des Konflikts im Mittleren Osten mit dem gegenseitigen Raketenbeschuss durch Iran und Israel. Auch wenn sich die Lage inzwischen beruhigt hat und die Ölpreise daraufhin wieder nachgaben, haben die Hoffnungen auf ein baldiges Abkommen zur Beendigung des Konflikts und eine schnelle Wiederaufnahme der Öllieferungen durch die Straße von Hormus einen herben Dämpfer bekommen.. --- Warum reagiert der Ölpreis nicht? --- Umleitung der Ölexporte via Pipelines zum Roten Meer bzw. zum Golf von Oman --- Eine beträchtliche Steigerung der Ölexporte aus den USA --- Eine schwächere Ölnachfrage, insbesondere in Asien..
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10.06.26 - 21:15
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Öl: OPEC+ verliert an Einfluss - Förderausfälle und knappe Produkte dominieren (SG)
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Infolge der Schließung der Straße von Hormus hat die OPEC im Mai nur noch 16,3 Mio. Barrel pro Tag gefördert und damit so wenig wie zuletzt Mitte der 1980er Jahre. Maßgeblich für den Rückgang um 3,3 Mio. Barrel pro Tag gegenüber April war zum einen der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus dem Ölkartell. Im April entfiel auf die Emirate noch eine Tagesproduktion von 2,1 Mio. Barrel. Zum anderen mussten der Iran seine Produktion aufgrund der US-Seeblockade um 700 Tsd. Barrel pro Tag und Kuwait seine Förderung um weitere 300 Tsd. Barrel pro Tag drosseln. Vor diesem Hintergrund haben die am Wochenende beschlossenen Produktionserhöhungen der sieben OPEC+-Staaten um 188.000 Barrel pro Tag ab Juli lediglich symbolischen Charakter.. --- Angebot an Ölprodukten bleibt kritisch. Energieexperten der International Air Transport Association (IATA) warnen vor allem vor Engpässen am britischen Kerosinmarkt..
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