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Robert Halver Nachrichten

Robert Halver ist leitender Kapitalmarktanalyst der Baader Bank und für die Einschätzung der internationalen Anlageklassen zuständig. Sein langjähriges Börsenwissen gibt er im TV, Rundfunk und Medien als gern gesehener Interviewgast oder als Publizist weiter.
 
07.05.26 - 10:01
Wie ist die Lage an den Finanzmärkten im Wonnemonat Mai? (Robert Halver)
 
Schon wieder machen Gerüchte die Runde, dass die USA und der Iran vor einer Verständigung stehen, die schließlich den Iran-Krieg beenden könnte. Wird dieses Mal der Gordische Knoten durchschlagen? Zumindest sind die Aktienmärkte optimistisch. Dies hat aber auch andere Gründe..
16.04.26 - 10:31
Quo vadis, Iran-Konflikt? (Robert Halver)
 
Entspricht eine Lösung im Iran-Konflikt weiter der Quadratur des Kreises? Oder zeichnen sich Lösungen im Sinne der Kraft des Faktischen ab? Immerhin verfügen der Iran und die USA beide über massive Druckmittel, um sich gegenseitig heftige politische und wirtschaftliche Wunden zuzufügen. Tatsächlich kommen von den Energie-, Aktien- und Devisenmärkten klare Hoffnungszeichen..
26.03.26 - 12:01
Wie ist die Lage an den Finanzmärkten? (Robert Halver)
 
Der Nahost-Konflikt bleibt das bestimmende Börsen-Thema. Auf der einen Seite ist das Kriegsgeschrei auf beiden Seiten laut. Auf der anderen Seite haben alle Kriegsparteien zur Vermeidung eigener (wirtschafts-)politischer Schmerzen ein Interesse an einem Kriegsende. Dieses ist zwar noch nicht abzusehen. Doch zeigen sich an den Aktienmärkten mitunter Hoffnungszeichen...
19.03.26 - 10:31
Die US-Notenbank beherrscht das geldpolitische Spiel ohne Ball (Robert Halver)
 
Angesichts energieseitiger Inflationsgefahren muss die US-Notenbank ihren strikten Willen zur Inflationsbekämpfung allein schon aus Glaubwürdigkeitsgründen betonen. Jedoch sind Worte noch keine Taten. Ohnehin gibt es gute Gründe für die Fed, auf Zinsrestriktionen zunächst zu verzichten..
11.03.26 - 11:31
Ein bisschen Frieden? (Robert Halver)
 
Durch den Iran-Krieg ist die Verunsicherung für Wirtschaft und Finanzwelt groß. Und Krisenszenarien für Öl und Gas haben Hochkonjunktur. Das ist die emotionale Seite, die auch durch martialische Äußerungen aus Amerika und dem Iran angeheizt wird. Doch sollte auch die rationale Betrachtung nicht zu kurz kommen. Zwischen den Zeilen der Politiker finden sich auch Töne der Annäherung, die früher oder später ein Konfliktende ermöglichen..
04.03.26 - 15:02
Welche Bedeutung hat der Iran-Konflikt für die (Finanz-)Welt? (Robert Halver)
 
Keine Frage, die militärische Auseinandersetzung der USA und Israels mit dem Iran schürt wirtschaftliche und Börsenunsicherheit. Doch sollten neben all den Risiken auch die Chancen betrachtet werden. Denn de facto hat niemand Interesse an einer langen Auseinandersetzung. Ohnehin ist Angst der schlechteste Anlageberater..
25.02.26 - 10:31
Fastenzeit gilt nicht für Value-Titel (Robert Halver)
 
Die Stimmung speziell für industrie- und konjunkturlastige Titel bessert sich weiter. Das beweist auch ein aufgehellter ifo Geschäftsklimaindex. Deutschen Titeln hilft dabei neben dem Berliner Infrastrukturpaket auch die Aufhellung der Weltkonjunktur, die wie eine Aufbauspritze wirkt, auch für Werte aus der zweiten Reihe. Nicht zuletzt hilft die Disruption im High-Tech-Lager den alternativen Value-Werten auf die Sprünge. Doch wie stark fallen die Störmanöver der aktuell unsicheren Zollpolitik Amerikas aus?
20.02.26 - 09:31
Ist an den Aktienbörsen die Fastenzeit angebrochen? (Robert Halver)
 
Lange war der KI-Boom der entscheidende Treiber für die ausgelassene Börsenstimmung, vor allem in Amerika. Doch auch gesunkene Bewertungen führen zurzeit nicht mehr dazu, dass Anleger jeden Rücksetzer bei IT für Zukäufe nutzen. Mittlerweile werden Unternehmen branchenübergreifend abgeklopft, ob und inwiefern ihre Geschäftsmodelle durch neue KI-Anwendungen bedroht sind. Dieser Paradigmenwechsel kann zunächst weiter für Volatilität an den Börsen sorgen. Doch spricht für eine harte Fastenzeit mit Blick auf alternative Stimmungsaufhellungen wenig..
11.02.26 - 10:31
Branchenrotation zur old economy (Robert Halver)
 
Anleger scheinen die rosarote High-Tech-Brille abgelegt zu haben und stellen angesichts der massiv ausgeweiteten Milliardeninvestitionen in KI die Profitabilitätsfrage. Ist das für die Aktienmärkte ein Problem? Nein, denn die internationalen Konjunkturerwartungen deuten auf eine weltweite Wirtschaftsbelebung hin, so dass auch die Gewinnerwartungen zunehmen. Tatsächlich setzen immer mehr Anleger auf konjunkturzyklische Aktientitel..
04.02.26 - 10:02
Gilt für die Börsen weiterhin: Wo die Not am größten, ist die Notenbank am nächsten? (Robert Halver)
 
Donald Trump hat Kevin Warsh als neuen Chef der Fed ernannt. Er gilt nicht als Fürsprecher für lockere Geldpolitik, sondern als eher falkenhafter Verfechter einer inflationsbekämpfenden und unabhängigen US-Notenbank. Führt die Personalie Warsh jetzt zu einer negativen Neueinschätzung der Märkte, die bislang auf eine taubenhafte Geldpolitik gehofft hatten?
22.01.26 - 10:01
Glück im Unglück in der Grönland-Frage (Robert Halver)
 
Trump treibt seine New World Order konsequent voran. Massive Seitenhiebe gegen die NATO und Druck auf Europa sind dabei Mittel zum Zweck, um auch in der Grönland-Frage seine Interessen durchzusetzen. Diese Realpolitik hat ein Geschmäckle und Europa ist viel zu passiv. Aber die Börsen sind dankbar, dass ein neuer Kelch an geo- und zollpolitischer Verunsicherung an ihnen vorbeigegangen ist..
14.01.26 - 09:31
Neujahrs-Rallye beim DAX - Was ist denn da los? (Robert Halver)
 
Der DAX befindet sich zum Jahresanfang in bester Laune, obwohl die geopolitischen und fundamentalen Bedingungen nicht dafürsprechen. Auch die neuerlichen „Trumpeleien“ scheinen kaum als Argumente dienen zu können. Was sind die Gründe dafür und wie kann sich der deutsche Leitindex 2026 entwickeln? Welche Branchen werden besonders profitieren? Und wie sollen sich die Anleger verhalten?
17.12.25 - 09:31
Der Blick zurück, aber vor allem nach vorn (Robert Halver)
 
Zum Jahresende lässt man das fast abgelaufene Börsenjahr Revue passieren. Aber natürlich schaut man auch auf das, was 2026 passieren könnte. Schwarze Schwäne sind auch im nächsten Jahr nicht ausgeschlossen. Aber wie 2025 sollten Anleger auch 2026 davon ausgehen, dass die weißen die Oberhand behalten..
10.12.25 - 10:01
2026 wird die frohe Botschaft der US-Notenbank weiter verkündet (Robert Halver)
 
Obwohl die Inflation näher bei drei als bei zwei Prozent liegt, bleibt der Zinssenkungskurs der Fed auch im nächsten Jahr intakt. Auch die Bekenntnisse zur Inflationsbekämpfung durch Notenbankpräsident Jerome Powell, die die Märkte zwischenzeitlich irritieren, ändern daran nichts. Denn die Kraft des Faktischen - eine schwächere Arbeitsmarktverfassung und eine horrende Staatsverschuldung - räumt der Konjunktur- und Finanzmarktstabilität oberste Priorität vor Preisstabilität ein. Und dann gibt es ab Mai 2026 ja auch noch einen neuen taubenhaften Chef der Fed. Insgesamt bleibt der US-Aktienmarkt geldpolitisch gut geschmiert..
04.12.25 - 10:01
Kapitalmarktjahr 2026 - Zeit für neue Sachlichkeit? (Robert Halver)
 
Über die Aktienmärkte 2025 können sich Anleger kaum beklagen. Und was ist im neuen Jahr zu erwarten? Ist angesichts der vorhandenen Krisen Schmalhans angesagt oder behalten die Chancen wiederum die Oberhand?
26.11.25 - 11:31
Winter der Enttäuschungen statt Herbst der Reformen und wie deutsche Aktien damit umgehen (Robert Halver)
 
Von der deutschen Aktien-Outperformance gegenüber Amerika im 1. Halbjahr 2025 ist nicht viel übriggeblieben. Der für die Euphorie verantwortliche und in Aussicht gestellte Reform-Motor will einfach nicht anspringen. Wie sind die weiteren Aussichten für deutsche Aktien?
19.11.25 - 10:30
Wir haben keine Regierung, sondern eine Blockierung (Robert Halver)
 
Von der anfänglichen Euphorie der neuen Berliner Koalition scheint wenig übrig zu sein. Die Koalitionspartner haben Angst vor der eigenen Reform-Courage. Sie fürchten die Wähler. Hinzu kommt fehlender politischer Instinkt, mögliche Konflikte bereits im Vorfeld auszuräumen. Schwarze und Rote sind sich einfach nicht grün. Doch nur mit Verwaltung statt Gestaltung bei zeitgleich schlechter Stimmung wird die MS Germania nicht nur nicht wieder flott. Sie droht langfristig zur Titanic zu werden..
 
12.11.25 - 14:03
Europäische und deutsche Aktien: Stimmung schlechter als die Lage? (Robert Halver)
 
Aktien aus Europa und Deutschland stehen eher im Schatten der USA, die über den Glamour-Faktor High-Tech und speziell KI verfügen. Dennoch, obwohl unsere politischen Eliten auch noch die Reformen wider besseres Wissen schleifen lassen, hat Aktien-Europa gute Chancen. So profitieren u.a. die typischerweise exportorientierten europäischen und deutschen Aktien von der allmählichen weltwirtschaftlichen Stabilisierung. Und aufgrund ihrer zunehmenden Internationalisierung können sie sich von den Schwächen der heimischen Standorte immer mehr abkoppeln..
06.11.25 - 10:01
Konsolidierung, Crash, Jahresend-Rallye? (Robert Halver)
 
Für die Aushängeschilder der KI-Branche gilt in der Berichtssaison: Schneller, höher, weiter. Dennoch kommt es zwischendurch zu Gewinnmitnahmen, vor allem über short seller. Sind dies Vorboten massiver Kurseinbrüche? Kommt der Crash, das Platzen der vermeintlichen Blase? Und was hieße das dann für den gesamten Aktienmarkt? Ist die Jahresend-Rallye abgeschrieben? Es ist Zeit für einen unaufgeregten zweiten Blick.
30.10.25 - 09:31
Geldpolitik der US-Notenbank sorgt für gute Liquiditätslaune (Robert Halver)
 
Trotz hartnäckig hoher Inflation hat die US-Notenbank ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte auf jetzt vier Prozent gesenkt. Und weitere Lockerungen sind zu erwarten, selbst wenn sich der Fed-Chef aus Gründen der Glaubwürdigkeit bedeckt hält. Offensichtlich genießen ein schwächerer Arbeitsmarkt und potenzielle Finanzrisiken Priorität. Nicht zuletzt wird die Schrumpfung der Notenbankbilanz beendet. Insgesamt bleibt Liquidität ein hervorragendes Schmiermittel der Aktienmärkte..
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Zitat des Tages: In alten Schlössern spucken die Geister am liebsten. - Sprichwort Deutschland
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