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Destatis Nachrichten

Das Statistische Bundesamt, kurz Destatis, sammelt und veröffentlicht Statistiken zur deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen werden Nachrichten verfasst.
 
28.07.26 - 08:12
Tourismus in Deutschland im Jahr 2025: 68,3 Millionen über Online-Plattformen gebuchte Übernachtungen in Ferienunterkünften (Destatis)
 
Im Jahr 2025 haben Gäste aus dem In- und Ausland über die drei großen Online-Plattformen AirBnB, Booking.com und Expedia insgesamt 68,3 Millionen Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern in Deutschland gebucht. Gegenüber den Vorjahren sind Daten der Online-Plattform TripAdvisor nicht mehr berücksichtigt. Trotz des Wegfalls dieser Daten verzeichneten die verbleibenden drei Online-Plattformen 13,0 % mehr solcher Übernachtungen als im Jahr 2024. Das Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 wurde 2025 deutlich übertroffen: Damals hatten in- und ausländische Gäste 37,2 Millionen Übernachtungen in Ferienunterkünften über die Plattformen (inklusive TripAdvisor) gebucht. Im Vergleich dazu lagen die Zahlen des Jahres 2025 um 83,4 % höher. Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht diese von der europäischen Statistikbehörde Eurostat bereitgestellten Unternehmensdaten ergänzend zur monatlichen Tourismusstatistik. Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass der Trend zur vermehrten...
28.07.26 - 08:12
Hitzewelle Ende Juni: 77 % mehr stilles Wasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der vergangenen drei Jahre (Destatis)
 
Viel trinken und abkühlen: Während der vergangenen Hitzewelle Ende Juni haben das viele gemacht, wie aktuelle Scannerdaten zum Einkaufsverhalten in großen Supermarktketten zeigen. So wurde in der letzten Juniwoche 77 % mehr stilles Wasser und 63 % mehr Sprudelwasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde in der Woche vom 22. bis zum 28. Juni 2026 im Lebensmitteleinzelhandel auch 90 % mehr Speiseeis abgesetzt als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der drei Vorjahre. Alle drei Warengruppen verzeichneten in dieser Woche mit Extremtemperaturen um die 40 Grad Celsius jeweils die höchsten Absatzmengen, die seit Beginn des Betrachtungszeitraums ab Anfang 2023 gemessen wurden....
27.07.26 - 08:12
Kinderschutz: Zahl der Inobhutnahmen im Jahr 2025 um 18 % gesunken (Destatis)
 
Im Jahr 2025 haben die Jugendämter in Deutschland rund 56 900 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 18 % oder rund 12 600 weniger Jungen und Mädchen als im Jahr zuvor. Bereits 2024 hatte es einen Rückgang der Inobhutnahmen um 7 % oder 5 100 Fälle gegeben. Damit ist die Fallzahl innerhalb von zwei Jahren um rund ein Viertel gesunken (-24 % oder 17 700 Fälle), nachdem sie zuvor drei Jahre in Folge auf knapp 74 600 Schutzmaßnahmen im Jahr 2023 gestiegen war....
24.07.26 - 08:12
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai 2026: +3,3 % zum Vormonat (Destatis)
 
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Mai 2026 gegenüber April 2026 kalender- und saisonbereinigt um 3,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 3,1 % ab und im Tiefbau um 8,7 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von März 2026 bis Mai 2026 um 2,6 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +5,3 %; Tiefbau: +0,3 %)....
23.07.26 - 08:12
7 % aller Vollzeiterwerbstätigen arbeiteten 2025 mindestens 49 Stunden pro Woche (Destatis)
 
Lange Arbeitszeiten können für Erwerbstätige zur Belastung werden. Im Jahr 2025 arbeiteten 7,1 % der rund 30 Millionen Vollzeiterwerbstätigen gewöhnlich 49 Stunden und mehr pro Woche. Dies gilt als überlange Arbeitszeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren Selbstständige mit Beschäftigten (44,5 %) und Solo-Selbstständige (23,0 %) am häufigsten von überlanger Arbeitszeit betroffen. Im Vergleich dazu arbeiten nur 4,1 % aller vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so viele Stunden. Im Durchschnitt arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im vergangenen Jahr 40,2 Stunden in der Woche....
23.07.26 - 08:12
Arztpraxen 2024: Einnahmen stiegen erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als Aufwendungen (Destatis)
 
Die Arztpraxen in Deutschland erzielten im Jahr 2024 durchschnittliche Einnahmen von 854 000 Euro je Praxis. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ergibt sich daraus ein Anstieg der Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 6,2 % (2023: 804 000 Euro). Die Aufwendungen erhöhten sich um 4,7 % auf durchschnittlich 516 000 Euro je Praxis (2023: 493 000 Euro). Damit stiegen die Einnahmen erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als die Aufwendungen. In den beiden Vorjahren 2022 und 2023 hatte die Steigerung der Aufwendungen das Einnahmenplus bei Arztpraxen jeweils deutlich übertroffen. Zahnarztpraxen und psychotherapeutische Praxen werden getrennt ausgewiesen....
23.07.26 - 08:12
1,62 Millionen Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern leben in Deutschland (Destatis)
 
Momentan wird über eine Reform des staatlichen Unterhaltsvorschusses für Kinder von Alleinerziehenden diskutiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, lebten im Jahr 2025 rund 1,62 Millionen Alleinerziehende in Deutschland. Damit gab es in knapp jeder fünften (19,4 %) Familie mit Kindern unter 18 Jahren nur ein Elternteil. Im Vergleich zu 2015 zeigt sich ein leichter Rückgang: Damals hatte es 1,65 Millionen Alleinerziehende gegeben, der Anteil der Alleinerziehenden-Familien an allen Familien mit minderjährigen Kindern hatte bei 20,5 % gelegen....
22.07.26 - 08:12
23,1 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle in Deutschland im Jahr 2024 (Destatis)
 
Im Jahr 2024 sind 23,1 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle in Deutschland angefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Menge gefährlicher Abfälle damit um 2,4 % oder 0,5 Millionen Tonnen gegenüber dem Jahr 2023, als mit 22,5 Millionen Tonnen der niedrigste Stand seit 2015 erreicht worden war. Gefährliche Abfälle sind Abfallarten mit bestimmten Gefährlichkeitsmerkmalen, die eine Bedrohung für Mensch und Umwelt darstellen. Sie können beispielsweise brandfördernd, krebserregend oder reizend sein. Für sie sind Begleitscheine zu führen und sie müssen speziellen Entsorgungswegen und -verfahren zugeführt werden, die eine sichere und umweltverträgliche Zerstörung der enthaltenen Schadstoffe gewährleisten....
22.07.26 - 08:12
Zahl der Habilitationen 2025 um 0,4 % gestiegen (Destatis)
 
Insgesamt 1 571 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2025 ihre Habilitation an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr (1 564 Habilitationen) geringfügig um 0,4 % zu. Die Zahl der weiblichen Habilitierten (554) sank gegenüber dem Vorjahr (568) um 2,5 %, während die Zahl der männlichen Habilitierten (1 017) um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr (996) gestiegen ist. Damit lag der Frauenanteil an den Habilitationen mit 35 % leicht unter dem Vorjahreswert (36 %)....
21.07.26 - 08:12
Schwimmbadbesuch im Juni 2026 um 3,6 % teurer als ein Jahr zuvor (Destatis)
 
In der Sommerhitze suchen viele Abkühlung im Schwimmbad. Im Vorjahresvergleich ist der Besuch jedoch teurer geworden: Im Juni 2026 kostete der Besuch eines Schwimmbads 3,6 % mehr als ein Jahr zuvor. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,3 %....
21.07.26 - 08:12
Gastgewerbeumsatz im Mai 2026 real 2,0 % niedriger als im Vormonat (Destatis)
 
Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Mai 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 2,0 % und nominal (nicht preisbereinigt) 2,1 % weniger umgesetzt als im April 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2025 sank der Umsatz real um 6,0 % und nominal um 0,3 %....
21.07.26 - 08:12
Gesundheitsausgaben 2024 preisbereinigt um 3,9 % gestiegen (Destatis)
 
Seit Anfang der 2020er Jahre ist das Gesundheitswesen durch einschneidende Ereignisse geprägt. Während sich die Corona-Pandemie auf die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen im Gesundheitswesen auswirkte, führte die durch den Ukrainekrieg ausgelöste Energiekrise zu deutlichen Preissteigerungen. Vor diesem Hintergrund hat das Statistische Bundesamt (Destatis) erstmals preisbereinigte Gesundheitsausgaben berechnet. Demnach sind die Gesundheitsausgaben in Deutschland im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,9 % im Vergleich zum Jahr 2023 gestiegen. In jeweiligen Preisen wuchsen die Ausgaben um 7,6 % auf 538,2 Milliarden Euro. Die Preise für Waren und Dienstleistungen im Gesundheitswesen sind im Jahr 2024 um 3,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen....
20.07.26 - 08:12
Importe aus China im Zeitraum Januar bis Mai 2026 um 6,2 % gestiegen (Destatis)
 
Die Volksrepublik China war auch in den ersten fünf Monaten 2026 importseitig Deutschlands wichtigster Handelspartner. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, betrugen die deutschen Importe aus China im Zeitraum Januar bis Mai 2026 einen Wert von 72,4 Milliarden Euro. Damit stiegen die Importe im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,2 %. Im Mai 2026 stiegen die Importe um 2,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat auf 14,0 Milliarden Euro (Mai 2025: 13,7 Milliarden Euro)....
20.07.26 - 08:12
Erzeugerpreise im Juni 2026: +1,8 % gegenüber Juni 2025 (Destatis)
 
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Juni 2026 um 1,8 % höher als im Juni 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat Mai 2026 um 0,3 %....
17.07.26 - 08:12
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Mai 2026: +1,7 % zum Vormonat (Destatis)
 
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai 2026 gegenüber April 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2025 stieg der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 9,5 %....
17.07.26 - 08:12
Baugenehmigungen für Wohnungen im Mai 2026: +24,7 % zum Vorjahresmonat (Destatis)
 
Im Mai 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 000 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,7 % oder 4 200 Baugenehmigungen mehr als im Mai 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 29,9 % oder 4 100 auf 17 800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 % oder 100 auf 3 200....
17.07.26 - 08:12
Studienverlaufsstatistik 2025: Abschlussquoten im Bachelor- und Masterstudium gegenüber Vorjahr unverändert (Destatis)
 
Knapp jede dritte der insgesamt 510 400 Personen, die im Studienjahr 2020 (Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/2021) ein Bachelorstudium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, hat das Fachstudium innerhalb von acht Semestern erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag damit die Abschlussquote der Bacheloranfängerinnen und -anfänger wie im Vorjahr bei 30 %. Für die insgesamt 209 100 Masteranfängerinnen und -anfänger des Studienjahres 2020 ergab sich eine Abschlussquote von 51 %. Auch bei den Masterstudiengängen war damit die Abschlussquote nach sechs Semestern gegenüber dem vorherigen Studienjahr 2019 unverändert....
16.07.26 - 08:12
Wirtschaftsfaktor Umweltschutz: 1,9 % weniger Umsatz im Jahr 2024 (Destatis)
 
Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleitungssektors haben im Jahr 2024 in Deutschland 117,5 Milliarden Euro Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. Damit ist seit sechs Jahren erstmals ein Rückgang der Umsätze mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz zu verzeichnen. Die Zahl der "Green Jobs", also der Beschäftigten, die Güter und Leistungen für den Umweltschutz herstellen und erbringen, blieb im Jahr 2024 mit einem Rückgang von 300 Beschäftigten auf rund 404 900 (gemessen in Vollzeitäquivalenten) nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die Investitionen der Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) für den Umweltschutz im Jahr 2024 betrugen 21,8 Milliarden Euro....
16.07.26 - 08:12
44,0 Millionen Wohnungen in Deutschland zum Jahresende 2025 (Destatis)
 
Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,4 % oder 196 000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 6,0 % oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 % auf 4,1 Milliarden Quadratmeter....
16.07.26 - 08:12
38,1 % mehr E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2025 (Destatis)
 
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist weiter gestiegen. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in Deutschland 16 496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden – das waren 38,1 % mehr als im Jahr zuvor (11 944 Unfälle). Dabei kamen insgesamt 38 Menschen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Zahl der Todesopfer ist damit im Vergleich zu 2024 ebenfalls gestiegen: Damals starben 27 Menschen bei E-Scooter-Unfällen. 1 895 Menschen wurden im Jahr 2025 bei solchen Unfällen schwer verletzt und 16 184 leicht....
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