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Destatis Nachrichten

Das Statistische Bundesamt, kurz Destatis, sammelt und veröffentlicht Statistiken zur deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen werden Nachrichten verfasst.
 
01.06.26 - 08:12
Nettozuwanderung 2025 mit 235 000 Personen deutlich gesunken (Destatis)
 
Im Jahr 2025 sind rund 235 000 Personen mehr nach Deutschland zugezogen als aus Deutschland fortgezogen. Damit ist die Nettozuwanderung gegenüber dem Vorjahr mit -45 % deutlich gesunken (2024: 430 000 Personen). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach endgültigen Ergebnissen der Wanderungsstatistik mitteilt, waren 2025 rund 1,48 Millionen Zuzüge und 1,25 Millionen Fortzüge über die Grenzen Deutschlands zu verzeichnen. Im Vorjahr wurden noch rund 1,69 Millionen Zuzüge und 1,26 Millionen Fortzüge registriert. Damit sind im Jahr 2025 rund 13 % weniger Personen zugezogen als 2024. Die Zahl der Fortzüge hat sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 2 % verringert....
01.06.26 - 08:12
Einzelhandelsumsatz im April 2026 real um 0,3 % niedriger als im Vormonat (Destatis)
 
Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2026 gegenüber März 2026 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 0,3 % gesunken und nominal (nicht preisbereinigt) um 0,3 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2025 sank der Umsatz real um 0,3 % und stieg nominal um 1,4 %. Im März 2026 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Februar 2026 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,3 % (vorläufiger Wert: -2,0 %) und nominal einen Zuwachs von 0,3 % (vorläufiger Wert: -1,5 %)....
29.05.26 - 14:12
Inflationsrate im Mai 2026 voraussichtlich +2,6 % (Destatis)
 
Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2026 voraussichtlich +2,6 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber April 2026 um 0,2 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Mai 2026 voraussichtlich +2,5 %. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 6,6 %. Damit hat sich die Teuerung der Preise für Energie im Mai abgeschwächt (April 2026: +10,1 % gegenüber April 2025)...
29.05.26 - 08:12
Importpreise im April 2026: +5,3 % gegenüber April 2025 (Destatis)
 
Die Importpreise waren im April 2026 um 5,3 % höher als im April 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 2023 (ebenfalls +5,3 % gegenüber Januar 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +2,3 % gelegen, im Februar 2026 bei -2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im April 2026 gegenüber dem Vormonat um 1,2 %....
29.05.26 - 08:12
Erwerbstätigkeit im April 2026 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert (Destatis)
 
Im April 2026 waren rund 45,61 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) blieb die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert (‑6 000 Personen; 0,0 %). Von Mai 2025 bis März 2026 war sie gegenüber dem jeweiligen Vormonat durchschnittlich um 17 000 Personen gefallen....
28.05.26 - 08:12
Monetäre Sozialleistungen des Staates im Jahr 2025 um 5,9 % gestiegen (Destatis)
 
Der Staat hat im Jahr 2025 mehr für Geldleistungen zur Absicherung sozialer Risiken ausgegeben als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die monetären Sozialleistungen des Staates 2025 gegenüber 2024 um 5,9 % oder 41,7 Milliarden Euro auf 751,2 Milliarden Euro. Damit war der Anstieg im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt seit 1991 (+3,4 %) weiter überdurchschnittlich. Er fiel aber geringer aus als in den beiden Jahren zuvor (2024: +7,4 %; 2023: +6,9 %). Bei den Angaben handelt es sich um die monetären Sozialleistungen des Staates in jeweiligen Preisen in der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Da die Verbraucherpreise im Jahr 2025 deutlich schwächer stiegen (+2,2 %), ergibt sich auch real (preisbereinigt) ein Anstieg der monetären Sozialleistungen....
28.05.26 - 08:12
Reallöhne im 1. Quartal 2026 um 1,8 % höher als im Vorjahresquartal (Destatis)
 
Die Nominallöhne in Deutschland waren im 1. Quartal 2026 um 4,1 % höher als im Vorjahresquartal. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lagen die Reallöhne damit im 1. Quartal 2026 um 1,8 % höher als im Vorjahresquartal....
28.05.26 - 08:12
Zahl der stationären Hautkrebsbehandlungen binnen 20 Jahren nahezu verdoppelt (Destatis)
 
Die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Hautkrebs hat sich innerhalb von 20 Jahren nahezu verdoppelt. 120 100 Menschen wurden 2024 mit der Diagnose Hautkrebs im Krankenhaus stationär behandelt. Das waren 94,5 % mehr Fälle als im Jahr 2004, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damals wurden 61 700 Menschen wegen Hautkrebs stationär behandelt. Zum Vergleich: Die stationären Krankenhausbehandlungen insgesamt sind im selben Zeitraum um 4,1 % gestiegen....
27.05.26 - 08:12
Vollzeitbeschäftigte arbeiteten 2025 im Schnitt 39,9 Wochenstunden (Destatis)
 
Angesichts des oft reklamierten Bedarfs an Fachkräften wird aktuell wieder über die Ausweitung der Arbeitszeit diskutiert. Vollzeitbeschäftigte in Deutschland leisteten zuletzt etwas weniger Arbeitsstunden pro Woche als noch zehn Jahre zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, arbeiteten abhängig Beschäftigte in Vollzeit im Jahr 2025 im Schnitt 39,9 Wochenstunden. Im Jahr 2015 waren es noch 40,5 Stunden pro Woche. Im Vergleich zu 2024 hat sich die wöchentliche Arbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten nicht geändert....
26.05.26 - 08:12
19,1 % der Menschen ab 15 Jahren rauchen (Destatis)
 
In Deutschland raucht weiterhin knapp ein Fünftel der Bevölkerung. 19,1 % der Menschen ab 15 Jahren haben im Jahr 2025 zumindest gelegentlich geraucht, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt. Der Anteil der Raucherinnen und Raucher ist damit im Vergleich zum Jahr 2021 nahezu unverändert: Damals betrug er 18,9 %. Im Jahr 2017 wurde mit einem Anteil von 22,4 % noch etwas mehr geraucht....
26.05.26 - 08:12
45 % der Flüge 2025 waren Kurzstreckenflüge (Destatis)
 
Wegen des weltweiten Kerosinmangels könnten in nächster Zeit viele Flüge gestrichen werden – insbesondere auf der Kurzstrecke. 652 000 Kurzstreckenflüge mit Passagierbeförderung begannen oder endeten im Jahr 2025 an deutschen Hauptverkehrsflughäfen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Kurzstreckenflüge mit einer Distanz von maximal 1 000 Kilometern hatten somit einen Anteil von 45 % an allen 1,5 Millionen Passagierflügen des Jahres 2025. Ihr Ziel oder Start war überwiegend das nahegelegene Ausland: 82 % der Kurzstreckenflüge mit Passagierbeförderung waren Auslandsflüge....
22.05.26 - 08:12
18,0 % weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025 (Destatis)
 
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 206 600 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 18,0 % oder 45 400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Damit sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen im zweiten Jahr in Folge deutlich (2024: -14,4 % zum Vorjahr), nachdem sie in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils bei rund 294 000 gelegen hatte. Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159 000 im Jahr 2009 auf den Höchststand von 306 400 im Jahr 2020 gestiegen. Niedriger als im Jahr 2025 war die Zahl neuer Wohnungen zuletzt im Jahr 2012 (200 500). In den Ergebnissen sind sowohl Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten....
22.05.26 - 08:12
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2026: -1,6 % zum Vormonat (Destatis)
 
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im März 2026 gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 1,6 % gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im März 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 9,2 % zu und im Tiefbau um 10,7 % ab. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Januar 2026 bis März 2026 um 1,6 % niedriger als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -2,4 %; Tiefbau: -0,9 %)....
22.05.26 - 08:12
Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026 (Destatis)
 
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 4. Quartal 2025 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. April 2026. "Nach dem leichten Wachstum zum Jahresende 2025 ist die deutsche Wirtschaft auch positiv ins Jahr 2026 gestartet", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Vor allem die Exporte stiegen zu Jahresbeginn deutlich und stützten die Wirtschaftsleistung", so Brand weiter....
22.05.26 - 08:12
Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026: -0,7 % gegenüber Februar 2025 (Destatis)
 
Im Februar 2026 haben die deutschen Amtsgerichte nach vorläufigen Ergebnissen 2 053 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,7 % weniger als im Vorjahresmonat. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. Zudem lagen für Februar 2026 keine Daten aus Rheinland-Pfalz vor. Für die Berechnung des Bundesergebnisses wurden für Rheinland-Pfalz daher die Vorjahreswerte verwendet....
21.05.26 - 08:12
Exportüberschuss im Handel mit den USA im 1. Quartal 2026 um 30,5 % geringer als im Vorjahresquartal (Destatis)
 
Seit mehr als drei Jahrzehnten verzeichnet Deutschland Exportüberschüsse im Außenhandel mit den USA. Nachdem die Vereinigten Staaten im Jahr 2025 hohe Einfuhrzölle unter anderem auf Importe von Kraftfahrzeugen aus Europa in Kraft setzten, schrumpfte der deutsche Exportüberschuss deutlich. Im 1. Quartal 2026 erzielte Deutschland im Warenhandel mit den USA einen Exportüberschuss von 12,4 Milliarden Euro. Damit verringerte sich der Überschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30,5 % (1. Quartal 2025: +17,8 Milliarden Euro). Insgesamt wurden im 1. Quartal 2026 Waren im Wert von 36,2 Milliarden Euro aus Deutschland in die USA exportiert und Waren im Wert von 23,8 Milliarden Euro von dort importiert. Die Exporte in die USA sanken damit binnen Jahresfrist um 12,1 %, während die Importe um 1,9 % stiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, trug der Rückgang der Exporte von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen maßgeblich zum geringeren Außenhandelssaldo im 1...
20.05.26 - 08:12
Erzeugerpreise im April 2026: +1,7 % gegenüber April 2025 (Destatis)
 
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im April 2026 um 1,7 % höher als im April 2025. Einen höheren Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es zuletzt im Mai 2023 gegeben (+2,5 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im April 2026 gegenüber dem Vormonat März 2026 um 1,2 %....
20.05.26 - 08:12
Gastgewerbeumsatz im März 2026 real 2,2 % niedriger als im Vormonat (Destatis)
 
Das Gastgewerbe in Deutschland hat im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 2,2 % und nominal (nicht-preisbereinigt) 1,3 % weniger umgesetzt als im Februar 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 sank der Umsatz real um 5,2 %, wohingegen er nominal um 2,5 % stieg. Damit befindet sich der reale Umsatz im Gastgewerbe auf dem niedrigsten Niveau seit März 2022, als die Auswirkungen der Corona-Krise noch spürbar waren....
20.05.26 - 08:12
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026: +1,6 % zum Vormonat (Destatis)
 
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2026 gegenüber Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,6 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 stieg der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 8,4 %....
19.05.26 - 08:12
1,51 Millionen Reisende starteten 2025 in Deutschland eine Kreuzfahrt (Destatis)
 
Urlaub auf hoher See wird immer beliebter: Nach einem Rückgang während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Kreuzfahrtgäste hierzulande auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Im Jahr 2025 starteten rund 1,51 Millionen Menschen eine Hochseekreuzfahrt von einem der deutschen Häfen an Nord- und Ostsee aus, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das waren 4,1 % mehr als im Jahr zuvor mit gut 1,45 Millionen Reisenden. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 mit damals 1,33 Millionen Passagierinnen und Passagieren betrug der Anstieg 13,5 %. Während der Pandemie gab es wegen der Reisebeschränkungen einen deutlichen Rückgang bei den Passagierzahlen....
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