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Destatis Nachrichten

Das Statistische Bundesamt, kurz Destatis, sammelt und veröffentlicht Statistiken zur deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen werden Nachrichten verfasst.
 
22.06.26 - 08:12
Öffentlicher Dienst 2025: Mehr Beschäftigte in der Bildung und Kinderbetreuung (Destatis)
 
Rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland waren zum Stichtag 30. Juni 2025 nach vorläufigen Ergebnissen im öffentlichen Dienst beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des öffentlichen Dienstes am 23. Juni 2026 mitteilt, waren das 95 100 Beschäftigte oder 1,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit arbeiteten 2025 rund 12 % aller Erwerbstätigen in Deutschland im Staatsdienst. Hohe Zuwächse waren wie bereits in den Vorjahren vor allem bei den Schulen, Hochschulen und Kindertageseinrichtungen zu verzeichnen....
19.06.26 - 08:12
Erzeugerpreise im Mai 2026: +2,2 % gegenüber Mai 2025 (Destatis)
 
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Mai 2026 um 2,2 % höher als im Mai 2025. Einen höheren Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es zuletzt im Mai 2023 gegeben (+2,5 % gegenüber Mai 2022). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im Mai 2026 gegenüber dem Vormonat April 2026 um 0,3 %....
18.06.26 - 08:12
Gastgewerbeumsatz im April 2026 real unverändert zum Vormonat (Destatis)
 
Der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland ist im April 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) im Vergleich zum März 2026 konstant geblieben. Nominal (nicht-preisbereinigt) stieg der kalender- und saisonbereinigte Umsatz um 0,4 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2025 sank der Umsatz real um 7,1 %, wohingegen er nominal um 0,7 % stieg....
18.06.26 - 08:12
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im April 2026: +0,4 % zum Vormonat (Destatis)
 
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2026 gegenüber März 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,4 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2025 stieg der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 8,4 %....
18.06.26 - 08:12
Baugenehmigungen für Wohnungen im April 2026: +9,2 % zum Vorjahresmonat (Destatis)
 
Im April 2026 wurde in Deutschland der Bau von 20 200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9,2 % oder 1 700 Baugenehmigungen mehr als im April 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 10,3 % oder 1 600 auf 16 900. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3 200....
17.06.26 - 08:12
Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk im 1. Quartal 2026: -2,1 % zum Vorjahresquartal (Destatis)
 
Der reale (preisbereinigte) Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland ist im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 2,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende März 2026 im zulassungspflichtigen Handwerk 1,6 % weniger Personen beschäftigt als Ende März 2025. Mit den vorliegenden Ergebnissen stellt das Statistische Bundesamt erstmals preisbereinigte Ergebnisse zur Umsatzentwicklung im Handwerk bereit. Die Ergebnisse werden künftig vierteljährlich veröffentlicht....
17.06.26 - 08:12
Weltflüchtlingstag: Über 4 Millionen Geflüchtete und Vertriebene in Deutschland (Destatis)
 
In Deutschland lebten im Jahr 2025 über 4 Millionen Menschen, die aus Gründen von Flucht, Vertreibung oder auf der Suche nach internationalem Schutz eingewandert sind. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltflüchtlingstags sowie des Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni 2026 auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, sind 3,3 Millionen Menschen seit 1950 aus Gründen von Flucht und Vertreibung zugewandert. Bei weiteren 713 000 Menschen handelt es sich um Vertriebene des Zweiten Weltkriegs, die vor 1950 zugewandert sind....
16.06.26 - 08:12
Bevölkerung Deutschlands sinkt im Jahr 2025 um 0,1 % (Destatis)
 
Zum Jahresende 2025 lebten 83,5 Millionen Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Bevölkerungszahl somit im Jahr 2025 um 110 000 Personen beziehungsweise um 0,1 % gesunken. Seit 2011 war die Bevölkerung mit Ausnahme des Jahres 2020 kontinuierlich gewachsen. Die Entwicklung im Jahr 2020 war dabei im Zusammenhang mit der verminderten Zuwanderung während der Corona-Pandemie zu sehen. Bereits im Jahr 2024 war die Bevölkerungszunahme mit +0,1 % geringer als in den Vorjahren ausgefallen. Im Jahr 2025 sank die Bevölkerungszahl nun erstmals seit 2020 wieder....
16.06.26 - 08:12
67 200 stationäre Krankenhausbehandlungen wegen Schlafstörungen im Jahr 2024 (Destatis)
 
Rund 67 200 Menschen wurden im Jahr 2024 wegen Schlafstörungen stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des Schlafes am Sonntag (21. Juni 2026) mitteilt, ist die Zahl der stationären Klinikaufenthalte aufgrund von Schlafstörungen binnen 20 Jahren stark gesunken (-59 %). Im Jahr 2004 wurden noch 165 400 Patientinnen und Patienten mit Schlafstörungen stationär behandelt....
15.06.26 - 08:12
Großhandelspreise im Mai 2026: +5,9 % gegenüber Mai 2025 (Destatis)
 
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Mai 2026 um 5,9 % höher als im Mai 2025. Im April 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +6,3 % gelegen, im März 2026 bei +4,1 %. Ausschlaggebend für den Preisanstieg im Mai 2026 waren die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Großhandelspreise im Mai 2026 gegenüber April 2026 hingegen um 0,6 %. Ursache für den Rückgang war vor allem die Reduzierung des Energiesteuersatzes bei Mineralölerzeugnissen....
12.06.26 - 08:12
Neues System der Unternehmensstatistiken:  Datenqualität erhöhen, Wirtschaft entlasten (Destatis)
 
Aus 26 Statistiken sollen 3 werden: Mit einem neuen System der Unternehmensstatistiken (SysdU) will die amtliche Statistik Daten digitaler erheben, harmonisierte Konjunktur- und Strukturdaten für alle Wirtschaftsbereiche bereitstellen und die deutsche Wirtschaft von Meldepflichten entlasten. Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben dazu ein Zielbild der Unternehmensstatistiken entwickelt. Auf Basis des ersten Unternehmensstatistikreformgesetzes soll das Konzept noch im Jahr 2026 mit über 100 kooperierenden Unternehmen erprobt werden. Begleitet wird das Projekt von einem Expertengremium, das am 8. und 9. Juni 2026 erstmals tagte. Dem Gremium gehören Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschaftsforschungsinstituten, der Bundesbank, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesverbands der Deutschen Industrie und großer Unternehmen an. Den Vorsitz hat Walter Radermacher, ehemaliger Präsident des Statistischen Bundesamtes und Generaldirektor des europäischen Statis...
12.06.26 - 08:12
Stärkstes Treibhausgas: Bezug von Schwefelhexafluorid sinkt 2025 um 19 % (Destatis)
 
Klimawirksame Stoffe beeinflussen die Erderwärmung und tragen zum Klimawandel bei. Das stärkste bekannte Treibhausgas ist Schwefelhexafluorid (SF6), dessen Treibhauspotenzial die Klimawirksamkeit von Kohlenstoffdioxid (CO2) um das 23 500-Fache übersteigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben deutsche Unternehmen im Jahr 2025 insgesamt 658,7 Tonnen dieses Stoffs bezogen. Das waren 154,6 Tonnen oder 19 % weniger als im Jahr 2024. Die im Jahr 2025 bezogene Menge SF6 entspricht 15,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (Global Warming Potential, GWP), wobei SF6 zum Großteil in geschlossenen Systemen verwendet und nur in geringem Maß in die Atmosphäre freigesetzt wird....
12.06.26 - 08:12
Inflationsrate im Mai 2026 bei +2,6 % (Destatis)
 
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Mai 2026 bei +2,6 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt abgeschwächt, nachdem sie im April 2026 bei +2,9 % und im März 2026 bei +2,7 % gelegen hatte. "Die Inflationsrate war im Mai 2026 etwas niedriger als in den Monaten davor. Die Energiepreise blieben infolge des Iran-Kriegs auf einem hohen Niveau, wenngleich der seit Anfang Mai geltende Tankrabatt die Teuerung abgemildert haben dürfte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat April 2026 sanken die Verbraucherpreise im Mai 2026 um 0,2 %....
12.06.26 - 08:12
Unternehmensinsolvenzen im März 2026: +15,8 % gegenüber März 2025 (Destatis)
 
Im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2 308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 15,8 % mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor....
11.06.26 - 08:12
Tourismus in Deutschland im April 2026: 3,1 % weniger Übernachtungen als im Vorjahr (Destatis)
 
Im April 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 39,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 3,1 % weniger als im April 2025....
11.06.26 - 08:12
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April 2026: -12,3 % gegenüber April 2025 (Destatis)
 
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im April 2026 um 12,3 % niedriger als im April 2025. Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,8 % gelegen, im Februar 2026 bei -10,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April 2026 gegenüber März 2026 um 1,5 %....
11.06.26 - 08:12
Personal in Gesundheitsämtern wächst im Jahr 2025 um 2,1 % (Destatis)
 
Zum Jahresende 2025 arbeiteten in Deutschland 27 225 Personen in Gesundheitsämtern (einschließlich externe Mitarbeitende). Das waren 570 Personen oder 2,1 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2025 bei 22 110 und stieg gegenüber dem Vorjahr um 365 oder 1,7 %. Damit ist die Zahl der in Gesundheitsämtern beschäftigten Personen und Vollzeitäquivalente im Jahr 2025 stärker gewachsen als im Jahr 2024 (+335 Personen oder +1,3 %, +275 Vollzeitäquivalente oder +1,3 %). Dies sind die Ergebnisse des regionalen Gesundheitspersonalmonitorings des Statistischen Bundesamtes (Destatis)....
11.06.26 - 08:12
Wintersemester 2025/2026: 8 % mehr Gaststudierende an Hochschulen als im Vorjahr (Destatis)
 
Im Wintersemester 2025/2026 haben 36 000 Gasthörerinnen und Gasthörer Lehrveranstaltungen an den deutschen Hochschulen besucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 8 % mehr Gaststudierende als im Wintersemester 2024/2025 (33 200), aber immer noch weniger als vor der Corona-Pandemie im Wintersemester 2019/2020 (37 200). Pandemiebedingt war die Gasthörerzahl im Wintersemester 2020/2021 eingebrochen....
10.06.26 - 08:12
Gut 7 % der Steuerpflichtigen zahlten 2022 den Spitzensteuersatz (Destatis)
 
Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 3,2 Millionen Steuerpflichtige mit dem Spitzensteuersatz von 42 % besteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 7,4 % aller unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem zu versteuernden Einkommen. Auf diese Steuerpflichtigen entfielen mit 621 Milliarden Euro knapp 30 % der Gesamteinkünfte und mit 186 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens. Ihre durchschnittlich erzielten Jahreseinkünfte lagen bei 196 000 Euro....
10.06.26 - 08:12
Rund drei Viertel der im Jahr 2025 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen (Destatis)
 
Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude wird mit Hilfe von Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 %) der rund 58 900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Jahr 2024 mit 69,4 % der rund 76 100 fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil weiter gestiegen. Binnen zehn Jahren hat er sich mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen in 31,4 % der 105 600 fertiggestellten Wohngebäude die hauptsächliche Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen....
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