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Diesel Analysen      893.428     -2.36%     (EU Diesel Kurs)

Diesel ist ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, welches durch die fraktionierte Destillation aus Erdöl gewonnen wird. Etwa die Hälfte des deutschen Tankstellenpreises von Diesel wird dem Staat als Steuer zugeführt. Gasoil ist ein börsengehandeltes Vorprodukt für Diesel.
>Diesel Performance
1 Woche: -1,5%
1 Monat: -16,0%
3 Monate: -31,7%
6 Monate: +45,7%
1 Jahr: +30,4%
laufendes Jahr: +43,4%
 >Diesel ETFs & Fonds 
Es sind 4 ETFs & Fonds zum Thema Diesel bekannt.
 
03.06.26 - 19:32
100 Milliarden Dollar weg: Dieselpreise fressen Amerika auf – Verbraucher zahlen die Iran-Rechnung (Wallstreet-Online)
 
Der Iran-Krieg treibt Dieselpreise und Energiekosten immer weiter nach oben. Goldman Sachs warnt bereits vor historisch niedrigen Vorräten, während US-Haushalte laut Moody's Milliarden an Kaufkraft verlieren... --- Die Folgen zeigen sich bereits deutlich an den Preisen. Der durchschnittliche Dieselpreis in den USA ist seit Ende Februar um rund 45 Prozent auf mehr als 5,43 US-Dollar pro Gallone gestiegen. Unternehmen wie Deere & Company verweisen bereits auf höhere Treibstoff- und Düngemittelkosten als Belastung für ihre Geschäfte.. --- Besonders problematisch: Viele Haushalte verfügen kaum noch über finanzielle Reserven. Laut Zandi dürfte vielen Verbrauchern nichts anderes übrig bleiben, als ihre Ausgaben einzuschränken, falls der Konflikt anhält und die Energiepreise hoch bleiben..
 
22.05.26 - 09:30
Wie lange reichen die Ölreserven? (Commerzbank)
 
Unter diesen Annahmen würden die verfügbaren Lagerbestände den Ausfall rechnerisch für etwa 15 Monate decken können, also bis Mitte nächsten Jahres. Das klingt sehr entspannend. Allerdings zeichnet diese Rechnung ein zu optimistisches Bild. So ist die Abhängigkeit Asiens von den Öllieferungen aus der Golfregion deutlich höher, weshalb die Reichweite der Ölvorräte dort entsprechend geringer ist. Zudem wird nicht zwischen Rohöl und den verschiedenen Ölprodukten differenziert. Selbst bei einer auf den ersten Blick ausreichenden Versorgung mit Rohöl ist nicht sichergestellt, dass auch genügend Benzin, Diesel oder Kerosin vorhanden ist.. --- Bei Kerosin drohen raschere Engpässe --- Außerdem besteht das Risiko, dass die USA den Export von Öl aus innenpolitischen Gründen beschränken: Die USA sind in den letzten Wochen als Anbieter in die Bresche gesprungen, indem sie ihre Ölexporte, insbesondere die Exporte von Ölprodukten, deutlich erhöht haben..
 
15.05.26 - 13:30
Vom Bohrloch zur Zapfsäule: Kostenschub oder Abzocke? (DZ Bank)
 
Rund 50% des Benzinpreises entfallen auf Steuern und Abgaben, darunter Energiesteuer, CO₂-Abgabe und Mehrwertsteuer. Nur der verbleibende variable Anteil reagiert direkt auf Veränderungen des Rohölpreises. Konkret kommen von einer Rohölpreisveränderung von 10% bei Benzin nur rund 2,2% an der Zapfsäule an, bei Diesel sind es immerhin 3,8%. Bei Diesel ist der Effekt aufgrund des höheren Rohölanteils am Endpreis etwas stärker ausgeprägt. Auffällig ist in diesem Zusammenhang die strukturelle zeitliche Asymmetrie der Preisweitergabe, auch „Rockets-and-Feathers-Effekt” genannt. Preisanstiege erreichen die Zapfsäule bereits nach wenigen Tagen, Preissenkungen hingegen erst nach über zwei Wochen. Diese Asymmetrie ist eine unmittelbare Folge der oligopolistischen Marktstruktur. Fünf Konzerne kontrollieren zwei Drittel des Marktes und können Erhöhungen durch ihr implizites Gleichlaufverhalten rasch durchsetzen sowie Senkungen verzögern..
 
14.05.26 - 14:47
Ölpreise ziehen wieder an (SG)
 
Nachdem beide Parteien das gegenseitige Verhandlungsangebot abgelehnt haben, verschärft sich der Ton zwischen dem Iran und den USA wieder. Dennoch erachtet US-Präsident Trump eine diplomatische Lösung weiterhin als möglich. Der Brentölpreis reagierte auf die Ergebnisse seit gestern mit einem Preisanstieg von 7 USD auf aktuell 107 USD je Barrel. Die Tatsache, dass die US-Regierung eine Aussetzung der Benzinsteuer in Erwägung zieht, zeigt, dass auch sie nicht unbedingt an eine schnelle Einigung zu glauben scheint.. --- Chinas Rohöleinfuhren eingebrochen. Die Rohölverarbeitungszahlen für April liegen zwar noch nicht vor, doch es deutet alles darauf hin, dass China erstmals seit Langem auf seine über Jahre hinweg aufgebauten Rohölvorräte zurückgegriffen hat.. --- Um die Versorgungssituation sicherzustellen, verhängte die chinesische Regierung zusätzlich ein Exportverbot für Diesel und Benzin.. --- Gemischte Bilanz bei Chinas übrigen Energieimporten..
02.05.26 - 00:09
Analysis-Record US biofuel targets to test biodiesel industry after slow year (Reuters EN)
 
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30.04.26 - 19:39
Analysis-Record US biofuel targets to test biodiesel industry after slow year (Reuters EN)
 
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14.03.26 - 12:16
Energie: Globale Ölversorgung unter Druck - IEA reagiert mit historischer Reservefreigabe (SG)
 
Die in der IEA zusammengeschlossenen Industrieländer haben die Freigabe einer Rekordmenge von 400 Mio. Barrel Öl aus den Notfallreserven angekündigt, um den Ölmarkt zu beruhigen. Diese Menge würde theoretisch den Ausfall der Öllieferungen durch die Straße von Hormus für etwa einen Monat abdecken.. --- China, das nicht der IEA angehört, verfügt laut IEA-Bericht über Ölreserven von mehr als 1,2 Mrd. Barrel, was den Importbedarf von 120 Tagen decken würde. China hat als Reaktion auf den derzeitigen Versorgungsengpass bei Rohöl ein Exportverbot von Ölprodukten verfügt.. --- Die IEA beziffert die Produktionsausfälle im März auf durchschnittlich 8 Mio. Barrel pro Tag. Das sind die höchsten Ausfälle, die jemals verzeichnet wurden. Mit knapp 99 Mio. Barrel ist das globale tägliche Angebot das niedrigste seit dem ersten Quartal 2022..
10.03.26 - 12:36
Erdöl-Krise: Spritpreise könnten auf 2,50 Euro und mehr steigen (Telepolis)
 
Analysten warnen: Solange die Straße von Hormus blockiert bleibt, könnte der Ölpreis erneut stark steigen – mit direkten Folgen an der Zapfsäule... --- Naher Osten: Vier der größten Produzenten der Region drosselten laut Bloomberg ihre Förderung zusammen um bis zu 6,7 Millionen Barrel pro Tag. Das reduziert das weltweite Angebot um rund sechs Prozent...
09.03.26 - 16:25
Iran-Krieg sorgt für deutliche Ausweitung der Preisdifferenzen am Ölmarkt (SG)
 
Die Verwerfungen beim Ölangebot aufgrund der unterbrochenen Lieferwege durch die Straße von Hormus haben zu deutlichen Anstiegen bei den Ölpreisen und den Preisdifferenzen zwischen verschiedenen Ölsorten, Ölprodukten und Lieferfälligkeiten geführt. Der Preisabstand zwischen Brent und WTI weitete sich zwischenzeitlich auf 9 USD je Barrel aus. Höher war er zuletzt im Sommer 2022, wenn man von Verzerrungen aufgrund von Kontraktumstellungen absieht. Grund hierfür ist, dass der Brentölpreis als internationale Benchmark stärker als der WTI-Ölpreis von den Lieferausfällen aus dem Mittleren Osten betroffen ist.. --- US-Regierung will gegen Anstieg der Ölpreise vorgehen. Desweiteren wird offenbar darüber nachgedacht, das US-Finanzministerium in den Kauf und Verkauf von Terminkontrakten einzubeziehen..
28.01.26 - 16:55
Der US- Wintersturm und die Folgen für den Ölmarkt (SG)
 
Sowohl Brent als auch WTI verteuerten sich am Freitag um fast 3%. Brent stieg zum Wochenauftakt zunächst weiter auf 66,5 USD je Barrel, WTI auf 61,7 USD je Barrel. Dies geschah infolge des Wintersturms, der am Wochenende über weite Teile der USA hinwegzog und auch zu Beeinträchtigungen bei der Ölproduktion geführt haben dürfte. Denn betroffen war auch Texas, der mit Abstand wichtigste Bundesstaat für die US-Ölproduktion.. --- Schätzungen von Analysten und Händlern zufolge könnten die Ausfälle bis zu 2 Mio. Barrel pro Tag betragen..
09.01.26 - 18:12
Baird upgrades Generac on diesel generator growth and improving cycle (Investing.com)
 
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19.12.25 - 14:36
Generac upgraded as AI data center demand boosts diesel generator (Investing.com)
 
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07.12.25 - 12:16
Wochenausblick Rohstoffe: Chinas Einfuhren zum Wochenauftakt (SG)
 
Seit Anfang Oktober pendelt der Preis für ein Barrel Brentöl überwiegend in der Spanne zwischen 60 und 65 USD. Daran dürfte sich auch in der kommenden Woche nichts ändern, da sich preisstützende und -belastende Faktoren wohl weiterhin die Waage halten werden. Zu Wochenbeginn sind vor allem die Rohölimporte Chinas von Interesse. Ein Teil davon dürfte weiterhin in den Aufbau der strategischen Reserven fließen.. --- An den Industriemetallmärkten stehen Chinas Handelsbilanzdaten im Fokus, insbesondere die allgemeinen Handelsdaten. Eine rege Exporttätigkeit könnte die Stimmung heben, auch wenn die Importnachfrage eine stockende Inlandsnachfrage andeutet.. --- An den Edelmetallmärkten steht die Fed-Sitzung im Fokus. Eine Zinssenkung gilt inzwischen wieder als sicher. Von größerem Interesse ist jedoch der Zinsausblick. Sollten die FOMC-Mitglieder mehr Zinssenkungen erwarten als im September, könnte dies den Goldpreis noch etwas höher treiben..
29.11.25 - 14:46
Crack-Spread am Dieselmarkt eingebrochen (SG)
 
Der Gasöl-Crack-Spread ist binnen weniger Tage von 35 USD (Mitte letzter Woche) auf 25 USD je Tonne eingebrochen. Hauptgrund für diesen massiven Rückgang war die Hoffnung auf einen möglichen Friedensplan in der Ukraine. Denn in diesem Fall könnten Sanktionen gegen Russland gelockert werden und sich zumindest die zuletzt etablierten Handelsströme von russischem Rohöl und Produkten in Richtung China, Indien und Türkei wieder normalisieren..
26.11.25 - 10:15
UBS upgrades Neste to “buy,” citing stronger margins and tighter renewable diesel (Investing.com)
 
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25.11.25 - 11:47
Starke Ausweitung der Crack-Spreads am Dieselmarkt (SG)
 
Der Gasölpreis stieg in dieser Woche kurzzeitig auf 800 USD je Tonne, obwohl vom Rohölpreis kaum Impulse ausgingen. Entscheidender war der kräftige Anstieg des Crack-Spread, also der Preisdifferenz zwischen Gasöl und Brent, auf bis zu 37 USD je Barrel, das höchste Niveau seit September 2023. Vor einem Monat hatte der Crack-Spread noch bei etwa 24 USD gelegen. Die starke Ausweitung dürfte auf Sorgen vor einer Angebotsverknappung zurückzuführen sein..
16.11.25 - 15:35
Wochenausblick Rohstoffe: Fundamentaldaten stützen (nicht überall) (SG)
 
Für die Ölpreise geht es seit dem Sommer bergab. Die von den Energieagenturen in dieser Woche bestätigte Überversorgung am Ölmarkt hat den Preis für ein Barrel Brentöl kurzzeitig wieder unter 63 USD rutschen lassen. Wir gehen zwar davon aus, dass die Ölpreise tendenziell weiter fallen werden, aber in der kommenden Woche könnte es nach dem starken Preisrutsch wegen einer größeren Risikofreude noch einmal bergauf gehen. Trotz der globalen Überversorgung sind die Rohöl- und Produktvorräte in den USA eher niedriger als üblich.. --- Am europäischen Gasmarkt ist die Stimmung dagegen entspannt --- Anfang kommender Woche dürfte das Silver Institute zusammen mit Analysehaus Metal Focus einen Zwischenbericht für das laufende Jahr vorlegen. Nach vier Defizitjahren in Folge dürfte der Silbermarkt auch im laufenden Jahr unterversorgt sein.. --- Zudem wird der World Platinum Investment Council (WPIC) am Mittwoch seinen Quartalsbericht vorstellen und darin für dieses Jahr ein abermals hohes Angebotsdefizit prognostizieren..
13.11.25 - 16:03
Hoher Crack-Spread am Dieselmarkt nicht auf Dauer zu rechtfertigen (SG)
 
Die meisten Energiepreise liegen seit Jahresbeginn im Minus. Nicht so der Gasölpreis: Der börsengehandelte nächstfällige Kontrakt an der ICE notiert momentan mit knapp 750 USD je Tonne rund 7,5% höher als am Jahresanfang.. --- Die höhere Nachfrage trifft auf ein knapperes Angebot, weil zahlreiche Sanktionen und Produktionsausfälle – vor allem auf russischer Seite – für Anspannung sorgen. Zudem gilt ab dem 21.01.26 ein Importverbot der EU für Diesel, bei dessen Herstellung russisches Öl verwendet wurde.. --- Weil die Industrieländer in der nördlichen Hemisphäre erst am Anfang des Winters stehen, ist die Nervosität am Markt besonders hoch.. --- Für das nächste Jahr sehen wir aber dennoch eine Entspannung am Markt: So soll sich das globale Nachfragewachstum laut IEA nahezu halbieren, was primär den OECD-Ländern anzulasten ist... --- Wir gehen deshalb davon aus, dass der Gasölpreis im Verlauf des nächsten Jahres wieder auf 600 USD je Tonne fallen wird.. --- Erdgas: Chinas geringe Einfuhren entlasten den LNG-Markt
 
08.11.25 - 12:31
Deutlicher Rückgang der russischen Ölexporte (SG)
 
Die von US-Präsident Trump vor zwei Wochen angekündigten US-Sanktionen gegen die beiden größten Ölunternehmen Russlands machen sich nun offenbar auch in den seewärtigen russischen Rohölexporten bemerkbar. Diese sind in der letzten Woche Daten von Bloomberg zufolge um 20% auf gut 3 Mio. Barrel pro Tag gesunken, das niedrigste Niveau seit 10 Wochen. Dabei kam es zu starken Rückgängen aus den Häfen am Pazifik und in der Arktis. Die Lieferungen aus den Ostseehäfen und den Häfen am Schwarzen Meer fielen nicht ganz so kräftig. Der weniger schwankungsanfällige 4-Wochendurchschnitt verringerte sich auf 3,58 Mio. Barrel pro Tag.. --- Libyen strebt weitere Steigerung der Ölproduktion an.. --- Gasölpreis steigt trotz niedrigerem Rohölpreis..
01.11.25 - 14:13
Neue Sorgen für eine weitere Anspannung am Dieselmarkt (SG)
 
Der Crack-Spread am Dieselmarkt kletterte Anfang der Woche erstmals seit Februar 2024 wieder auf rund 30 USD je Barrel. Maßgeblich sind die Sorgen vor einer weiteren Verknappung des Angebots. Das Datenanalysehaus Vortexa wies in einem Bericht darauf hin, dass bis zu 35% der seewärtigen russischen Dieselexporte aus den Ostseehäfen sowie bis zu 15% aus den Häfen im Schwarzen Meer auf die zwei nun sanktionierten russischen Ölunternehmen zurückzuführen seien. Ingesamt exportiert Russland wohl über die Ostsee und das Schwarze Meer rund 950 Tsd. Barrel Diesel pro Tag, so dass 360 Tsd. Barrel pro Tag auf dem Prüfstand stünden...
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