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16.01.26 - 09:45
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Warum wir unsere US-Prognose anheben (Commerzbank)
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Die US-Wirtschaft läuft deutlich besser als gedacht. Wir erläutern die Gründe und erhöhen unsere Wachstumsprognose.. --- 1. Weil Zölle weniger stark durchschlagen. Die US-Wirtschaft ist zuletzt nominal mit über 5% pro Jahr gewachsen.. --- 2. Zweitens hatte Donald Trump mit dem Timing seiner Zollerhöhungen Glück. Denn diese fielen in einen Zeitraum, wo Investitionen im Zusammenhang mit KI massiv erhöht wurden. --- 3. Ein dritter Grund für die anhaltend gute US-Konjunktur sind die deutlich verbesserten Finanzierungsbedingungen. --- Aufgrund der besseren Ausgangslage und den wohl noch längere Zeit wirkenden günstigen Finanzierungsbedingungen heben wir unsere Prognose für das Wachstum in diesem Jahr deutlich von 2,2% auf 2,7% an. --- Angesichts des kräftigen Wachstums war der Inflationsdruck zuletzt überraschend schwach. --- Die Arbeitsproduktivität nahm im dritten Quartal um 4,9% zu.. --- Wir halten daher an unserer Prognose fest, dass die Fed ihre Leitzinsen im Jahresverlauf auf 2,5% senken wird.
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09.01.26 - 16:25
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Am US-Aktienmarkt findet gerade ein extremer Sektoren-Wechsel statt (Cash)
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Der US-Nebenwerte-Index Russell 2000 hat seit Jahresbeginn den Nasdaq so deutlich übertroffen wie kaum zuvor... --- Laut Francis Gannon, Co-Chief Investment Officer bei Royce Investment Partners, dürfte das Gewinnwachstum von Small-Cap-Unternehmen nach Jahren schwacher Fundamentaldaten das von Large-Caps übertreffen. «Small Caps punkten mit einer attraktiven relativen Bewertung und einem starken Gewinnwachstum», sagte er. «Dies markiert den Beginn eines langen Zyklus für Nebenwerte, da diese lange Zeit unbeliebt waren.»
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09.01.26 - 09:45
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Was 2026 wichtig wird (Commerzbank)
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Viele Anleger sind von KI fasziniert und haben die Aktienkurse vor allem der Hauptakteure in die Höhe getrieben. Inzwischen fragen immer mehr Anleger, ob es sich hierbei um eine Blase handelt und wann diese platzt. Tatsächlich gibt es ernst zu nehmende Warnsignale. Dies gilt vor allem für die zunehmenden Abhängigkeiten und Verflechtungen der Unternehmen untereinander. Die Befürchtung ist, dass die Unternehmen durch gegenseitige Lieferverträge ihre Umsätze aufblähen. Wechselseitige Beteiligungen erhöhen das systemische Risiko, weil die Zukunft vieler Unternehmen dadurch aneinander gekoppelt wird.. --- Die hohen Bewertungen der KI-Aktien sehen wir dagegen weniger kritisch --- Alles in allem dürfte die Unabhängigkeit der FED deutlich sinken. Die Fed wird die Geldpolitik wohl stärker lockern, als es die ökonomischen Daten rechtfertigen. Wir rechnen damit, dass sie den Leitzins bis zum Jahresende auf nur 2,5% senken wird.. --- Fällt der Aufschwung in Deutschland aus? --- Droht eine Staatsschuldenkrise in der EU?..
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08.01.26 - 14:01
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US-Intervention in Venezuela: Weit verzweigte Konsequenzen (HCOB)
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Da eine Rückkehr zur Demokratie derzeit nicht angestrebt wird, könnte es in der Bevölkerung, die sich in weiten Teilen Neuwahlen erwartet haben dürfte, zu Unzufriedenheit kommen. Das birgt das Risiko von zukünftigen Unruhen und Instabilität.. --- Entsprechend rechnen wir kurzfristig nur mit einem kaum sichtbaren preissenkenden Effekt. Mittel- bis langfristig könnte dieser größer ausfallen.. --- Die geopolitische Unsicherheit hat durch die Intervention der USA in Venezuela zugenommen. Präsident Trump strebt eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts um 50% auf 1,5 Bil. US-Dollar bis 2027 an. Ebenso wie die höheren Militärausgaben in Europa wird dies nur mit höheren Schulden funktionieren.. --- Falls die US-Regierung daraus den Schluss zieht, dass die Finanzmärkte viel resilienter sind als gedacht, bedeutet das vermutlich, dass man sich auf weitere möglicherweise noch disruptivere Aktionen einstellen muss. Die Resilienz der Finanzmärkte dürfte weiter getestet werden, Ausgang ungewiss..
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