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13.02.26 - 16:45
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Gute Zahlen, schlechte Kurse: Das Paradoxon an Europas Börsen (DZ Bank)
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Europas Börsen sind solide, aber nervös. Die aktuelle Berichtssaison zeigt: Gute Gewinne allein reichen nicht mehr aus.. --- Ein Hauptgrund dafür ist, dass positive Überraschungen oft bereits eingepreist sind. Werden nur „gute” Zahlen geliefert, reicht dies bei hochgesteckten Erwartungen nicht aus. Dies führt zu Gewinnmitnahmen, wie es im Finanzsektor zu beobachten war. Ein weiterer Grund sind sich eintrübende Aussichten. Ein starkes Quartalsergebnis ist irrelevant, wenn der Ausblick für die kommenden Quartale Unsicherheiten beinhaltet.. --- Korrekturen in wachstumsstarken Bereichen wie dem Technologiesektor könnten unseres Erachtens daher mittel- bis langfristig Chancen bieten. Ähnliches gilt für den Industriesektor, den wir aufgrund der gestiegenen Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben mittelfristig für attraktiv erachten..
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06.02.26 - 13:02
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Wochenausblick: KW 07 (Helaba)
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Industrie: Anschnallen, der Aufschwung kommt! --- Aktien: Gut ist nicht gut genug! Wie hoch die Erwartungshaltung der Anleger gewesen sein muss, zeigt ein Blick auf die laufende US-Berichtssaison. Inzwischen haben 57 % der Unternehmen aus dem S&P 500 ihre Zahlen vorgelegt. Rund 79 % davon konnten die Konsensschätzungen übertreffen.. - Dass die Anleger damit dennoch nicht zufrieden sind und umschichten, zeigt, wie hoch die tatsächlichen Erwartungen waren. Wir hatten in den vergangenen Monaten stets auf die schon sehr hohe Bewertung gerade bei den US-Indizes hingewiesen.. - Gute Makrodaten reichen daher ebenso wenig wie gute Unternehmensdaten aus, um den Markt weiter nach oben zu treiben.. - Angesichts des überschaubaren Potenzials – zum Jahresende sehen wir den DAX bei 25.000 Punkten – ist das Chance-Risiko-Profil für die kommenden Monate nicht attraktiv.. --- EU-Klausur zur Wettbewerbsfähigkeit mit neuen Verbündeten --- USA: Statistisch weiterhin „behind the curve“
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22.01.26 - 13:31
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Märkte und Trends Kompaktfassung Januar 2026 (Helaba)
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Der US-Präsident setzt seine Neuordnung der Welt fort. Druckmittel sind weiterhin Zölle. Trotzdem hat sich mit der angedrohten Übernahme Grönlands einiges verändert: Während in Folge der Zollandrohungen im letzten Jahr Europa sehr zurückhaltend reagiert hat, scheinen die Europäer nun einen handelspolitischen Gegenschlag zu erwägen. Käme es zu zusätzlichen Zöllen, würde es die geplante Verabschiedung des Zollabkommens aus dem letzten Jahr nicht geben und weitere Maßnahmen wären wahrscheinlich. Es sieht so aus, als ob die EU politische Argumente über kurzfristige wirtschaftliche stellt. Dies eröffnet Chancen, sich mittelfristig gegen Trump zu behaupten.. --- Aktien: Beim S&P 500 überwiegen noch leicht die positiven Gewinnrevisionen, beim DAX die negativen, S&P 500 weiterhin sehr teuer, DAX und EUROSTOXX 50 deutlich außerhalb des fairen Bereichs, Anlegerstimmung in den USA optimistisch, in Deutschland neutral, Chance-Risiko-Verhältnis bei Aktien derzeit nicht attraktiv..
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22.01.26 - 10:01
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Glück im Unglück in der Grönland-Frage (Robert Halver)
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Trump treibt seine New World Order konsequent voran. Massive Seitenhiebe gegen die NATO und Druck auf Europa sind dabei Mittel zum Zweck, um auch in der Grönland-Frage seine Interessen durchzusetzen. Diese Realpolitik hat ein Geschmäckle und Europa ist viel zu passiv. Aber die Börsen sind dankbar, dass ein neuer Kelch an geo- und zollpolitischer Verunsicherung an ihnen vorbeigegangen ist..
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19.01.26 - 10:42
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EZB hebt Prognosen an, hält Zinsen stabil - Märkte bleiben gelassen (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei ihrer Ratssitzung am 18. Dezember hat die EZB ihre makroökonomischen Projektionen sowohl für das Wirtschaftswachstum als auch für die Inflation angehoben, so die Analysten der DekaBank in ihrer aktuellen Ausgabe von "Volkswirtschaft Prognosen".
Sie erwarte somit eine von der Inlandsnachfrage getriebene Belebung der wirtschaftlichen Aktivität sowie eine allenfalls geringfügige Unterschreitung ihres Inflationsziels in den kommenden Jahren. [mehr]...
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15.01.26 - 11:45
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Mercosur: Eine gute Entscheidung (HCOB)
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Die Staats- und Regierungschefs der EU haben dem Handelsteil des Mercosur-Abkommens zugestimmt. Sollten die letzten Hürden für ein Inkrafttreten dieses Abkommens genommen werden, wäre dies ein kräftiges Signal der EU-Handlungsfähigkeit. Perspektivisch dürfte das Abkommen die EU auf mehreren Ebenen wirtschaftlich und politisch stärken.. --- Damit das Abkommen in Kraft tritt, bedarf es noch der Zustimmung des EU-Parlaments – keine Selbstverständlichkeit – und der Ratifizierung der einzelnen Länder des „ Mercado Común del Sur“. Ganz klar, Mercosur wird von seinen Dimensionen her nicht zum kurzfristigen Gamechanger für die EU. Das Außenhandelsvolumen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay liegt bei 2,2 % des gesamten EU-Handels.. --- Neben der Erschließung neuer Märkte ist es mindestens ebenso bedeutsam, dass die EU-Länder erleichterten Zugang zu kritischen Rohstoffen wie beispielsweise Lithium, Nickel, Mangan, Graphit und Kupfer erhalten --- Im März wird das EU-Parlament entscheiden..
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13.01.26 - 12:18
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Experte: Mindestpreise für E-Autos aus China bringen nichts (DPA-AFX)
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Mindestpreise statt Zollaufschläge: Die neue Strategie der EU zu chinesischen Elektroautos droht nach Ansicht eines Experten vollständig ins Leere zu laufen. Die chinesischen Hersteller agierten im europäischen Markt überhaupt nicht mit Dumpingpreisen, argumentiert der Leiter des privaten Instituts Center Automotive Research (CAR), Ferdinand Dudenhöffer. Vielmehr böten sie ihre Modelle hierzulande mehr als doppelt so teuer an wie auf dem Heimatmarkt.. --- Nach einer neuen Leitlinie der EU können in China produzierende Elektroautoherstellern die 2024 eingeführten Zusatzzölle vermeiden, indem sie Mindestpreise für Auto-Exporte in die Europäische Union akzeptieren. Zudem würden Investitionen in der EU oder eine Begrenzung der Exporte positiv angerechnet.. --- Aus seiner Sicht versuchten Hersteller wie BYD, MG oder Great Wall, in Europa technologisch Aufmerksamkeit zu erregen, etwa mit großen Reichweiten und praktischen Kleinwagen. Dumping stehe nicht auf dem Programm..
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09.01.26 - 09:45
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Was 2026 wichtig wird (Commerzbank)
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Viele Anleger sind von KI fasziniert und haben die Aktienkurse vor allem der Hauptakteure in die Höhe getrieben. Inzwischen fragen immer mehr Anleger, ob es sich hierbei um eine Blase handelt und wann diese platzt. Tatsächlich gibt es ernst zu nehmende Warnsignale. Dies gilt vor allem für die zunehmenden Abhängigkeiten und Verflechtungen der Unternehmen untereinander. Die Befürchtung ist, dass die Unternehmen durch gegenseitige Lieferverträge ihre Umsätze aufblähen. Wechselseitige Beteiligungen erhöhen das systemische Risiko, weil die Zukunft vieler Unternehmen dadurch aneinander gekoppelt wird.. --- Die hohen Bewertungen der KI-Aktien sehen wir dagegen weniger kritisch --- Alles in allem dürfte die Unabhängigkeit der FED deutlich sinken. Die Fed wird die Geldpolitik wohl stärker lockern, als es die ökonomischen Daten rechtfertigen. Wir rechnen damit, dass sie den Leitzins bis zum Jahresende auf nur 2,5% senken wird.. --- Fällt der Aufschwung in Deutschland aus? --- Droht eine Staatsschuldenkrise in der EU?..
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08.01.26 - 16:06
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AT1-Anleihen sollen wie Aktien werden. Hilft das Europas Banken? (Anleihencheck)
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Brüssel (www.anleihencheck.de) - Die EZB möchte die Verlustabsorption von Additional Tier 1 (AT1)-Anleihen erhöhen, so Raffaele Prencipe, Fixed-Income-Portfoliomanager von DPAM.
In der Finanzkrise seien viele Banken staatlich gerettet worden. Anleihegläubiger hätten nur begrenzt einstehen müssen. [mehr]...
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07.01.26 - 15:15
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Geopolitische Spannungen lassen Börsen kalt (DZ Bank)
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Die Geopolitik stellt aus Sicht des Finanzmarktes derzeit offenbar kein signifikantes Risiko dar. Zwar können geopolitische Instabilität und Unsicherheit negative Auswirkungen haben, beispielsweise in Form erhöhter Risikoprämien. Momentan ist aber eher das Gegenteil der Fall! Die Aussicht auf staatliche Investitionen in Verteidigung und mehr Unabhängigkeit in wesentlichen Bereichen werden von Aktien-Investoren positiv gesehen. Der Goldpreis profitiert unterdessen von der Nachfrage der Zentralbanken gerade aus Schwellenländern. Als Folge der zunehmenden Blockbildung versuchen diese bereits seit mehreren Jahren, das Gewicht des Edelmetalls in ihren Währungsreserven gegenüber Euro und US-Dollar zu erhöhen. Eine echte Eskalation der schwelenden geopolitischen Spannungen zwischen wichtigen Wirtschaftsregionen, darunter Europa, die USA und China, ist für die Finanzmarktteilnehmer momentan offenbar nur ein Risikoszenario..
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29.12.25 - 13:24
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Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa (Boersentreff)
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Vortrag "Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa" von Prof. Sinn am 15.12.25. Eine Zusammenfassung: --- 3. April 2008, NATO-Gipfel in Bukarest: Ukraine und Georgien sollen Mitglieder der NATO werden. Sewastopol für die US-Marine? Russland empfand diesen Beschluss als Provokation. --- Wolfowitz-Doktrin: Eine Allianz zwischen Westeuropa und Russland muss entgegengewirkt werden, die die Vormachtstellung der USA in Eurasien infrage stellen würde. Deshalb NATO- Osterweiterung! --- Die NATO-Aufnahme der Ukraine steht laut den USA jetzt nicht mehr zur Debatte. Dafür soll die Ukraine Mitglied der EU werden, wobei die EU als "Zahlmeister" die Waffen der Ukraine und ihren Wiederaufbau zum Großteil übernehmen soll, während die USA Waffen liefern und sich Einnahmen an ukrainischen Rohstoffverkäufen sicherten. --- National Security Strategy der USA (Nov. 25): NATO-Erweiterung hat keine Priorität. Europa hat die starke Aussicht auf zivilisatorische Auslöschung. Es hat Migrationspolitiken, die den Kontinent verändern und Konflikte erzeugen, es zensiert die freie Rede und unterdrückt die politische Opposition.. --- Warum braucht Amerika Zölle? Die USA sind überschuldet! Die USA geben etwa 13% ihres öffentlichen Budgets für Zinszahlungen aus, die Militärausgaben sind genauso hoch! --- Der Mar-a-Lago Plan von Nov. 24 durch Stephen Miran: Die Zölle sind nur ein Druckmittel um andere Regierungen dazu zu bringen, sich an den US-Verteidigungskosten zu beteiligen. Notenbanken sollen dazu gebracht werden, US-Jahrhundert-Bonds (100 Jahre Laufzeit statt 10 oder 30 Jahre) mit relativ niedrigen Zinssätzen zu kaufen und somit den US-Staat zu finanzieren. --- Europa muss sich laut Sinn weiter bewaffnen und die Ukraine unterstützen um Putin abzuschrecken. Europa muss seine Waffensysteme harmonisieren. Aufrüstung und mehr Soldaten reichen nicht, die EU muss sich im Rahmen eines "Europäischen Bundes" gemeinsam verteidigen (militärische Vereinigung). --- Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=oUPXM8KiwG4
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18.12.25 - 11:31
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Märkte und Trends Kompaktfassung Dezember 2025 (Helaba)
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Editorial: Der Aufschwung wird schon kommen --- Konjunktur: Deutsche Binnenwirtschaft kommt in Schwung --- Inflation: Weiterer Blindflug in den USA --- Geldpolitik: Weitgehend ausgereizt --- Staatsanleihen: Auch 2026 erhöhtes Renditeniveau --- Aktien: Aufwärtspotenzial überschaubar --- Gold: Der König im Spiel --- Immobilien: Offene Fonds bleiben unter Druck --- Devisen: US-Dollar weiter im Abwärtstrend
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