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Palladium Analysen      1305     -1.1%     (Palladium Kurs)

Palladium ist ein seltenes silberweißes Edelmetall, welches zumeist aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen wird. 80% der Produktion stammen aus Rußland und Südafrika. Etwa 60% der jährlichen Fördermenge wird für Autokatalysatoren gebraucht. Des Weiteren wird der Rohstoff in der Elektroindustrie, Zahnmedizin und Schmuckbranche benötigt. Palladium wird in London, Tokio und New York gehandelt.
>Palladium Performance
1 Woche: +1,8%
1 Monat: -2,5%
3 Monate: +4,3%
6 Monate: -6,7%
1 Jahr: +12,4%
laufendes Jahr: -20,6%
 >Palladium ETFs & Fonds 
Es sind 8 ETFs & Fonds zum Thema Palladium bekannt.
 
30.07.26 - 13:04
Platin und Palladium: Defizite schrumpfen deutlich (SG)
 
Neben unserer Preisprognose für Gold haben wir auch die Prognosen für Platin und Palladium gesenkt. Für Platin erwarten wir zum Jahresende ein Preisniveau von 2.000 USD je Feinunze (bislang 2.100 USD), für Palladium 1.500 USD je Feinunze (bislang 1.600 USD). Neben dem niedrigeren Goldpreis spielt auch die weniger angespannte Versorgungslage eine Rolle. So erwartet der World Platinum Investment Council (WPIC) für dieses Jahr bei Platin ein Angebotsdefizit von knapp 300 Tsd. Unzen. Im Vorjahr lag das Defizit noch bei knapp 1,2 Mio. Unzen, vor zwei Jahren bei mehr als 1 Mio. Unzen. Die Nachfrage soll in diesem Jahr deutlich zurückgehen.. --- Der Platinpreis dürfte bis Ende 2027 auf 2.300 USD steigen, der Palladiumpreis auf 1.800 USD. Beide Prognosen liegen 100 USD unter der bisherigen Prognose..
16.06.26 - 16:32
Platin: Angebotsdefizite bis 2030 - Palladium vor Überschuss (SG)
 
Der World Platinum Investment Council (WPIC) hat neue 5-Jahresprognosen für den Platin- und den Palladiummarkt veröffentlicht. Die Zahlen für dieses Jahr entsprechen denen des Quartalsberichts vor einem Monat, als bei Platin ein Angebotsdefizit von knapp 300 Tsd. Unzen prognostiziert wurde. Für 2027 rechnet der WPIC mit einem Angebotsdefizit von 368 Tsd. Unzen. Auch in den darauffolgenden drei Jahren soll der Platinmarkt unterversorgt bleiben.. --- Bei Palladium rechnet der WPIC in diesem Jahr mit einem geringen Angebotsdefizit von 91 Tsd. Unzen. Im nächsten Jahr soll der Palladiummarkt einen Überschuss von 325 Tsd. Unzen aufweisen..
10.06.26 - 21:10
Gold und Co. nach starken US-Arbeitsmarktdaten im Abwärtssog (SG)
 
Der Goldpreis fiel am Freitag um mehr als 3% und rutschte am Montag auf ein 2½-Monatstief von zwischenzeitlich weniger als 4.300 USD je Feinunze. Ausgelöst wurde der Preisrückgang am Freitag durch die Veröffentlichung stärker als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktdaten. Demnach wurden in den USA im Mai mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Zudem wurde der Stellenaufbau in den beiden Vormonaten nach oben revidiert. Das hat die Zinserhöhungserwartungen an die Fed weiter angefacht. Laut Fed Funds Futures rechnet der Markt bis zum Jahresende mit einer Zinsanhebung der Fed um 25 Basispunkte. In der Folge stieg die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen auf fast 4,6% und der US-Dollar legt merklich zu. Beides ist negativ für den Goldpreis.. --- Sollten die US-Inflationsdaten für Mai am Mittwoch ebenfalls nach oben überraschen, dürfte der Goldpreis weiter nachgeben. Damit steigt auch das Erholungspotenzial im weiteren Jahresverlauf, sollte die Fed die Zinsen wie von uns erwartet nicht anheben..
04.06.26 - 18:03
Edelmetalle: Prognoseänderungen bei Silber, Platin und Palladium (SG)
 
Wir haben neben Gold auch unsere Prognosen für Silber, Platin und Palladium angepasst. Den Silberpreis erwarten wir zum Jahresende bei 80 USD je Feinunze (bislang 90 USD). Neben der gesenkten Goldpreisprognose spricht auch die schwächere Silbernachfrage aus der Industrie für einen etwas niedrigeren Silberpreis. Diese soll laut aktueller Einschätzung des Silver Institute in diesem Jahr das zweite Jahr in Folge zurückgehen und auf ein Vierjahrestief fallen. Dennoch bleibt der Silbermarkt angespannt, weshalb wir für das kommende Jahr mit einem steigenden Silberpreis rechnen.. --- Die neue Preisprognose für Platin Ende 2026 liegt bei 2.100 USD je Feinunze (bislang 2.300 USD). Auch bei Platin ist die reduzierte Goldpreisprognose der wichtigste Grund für die Abwärtsrevision. Hinzu kommt der vom World Platinum Investment Council erwartete Rückgang der Nachfrage.. --- Analog zu Platin haben wir auch unsere Prognose für den Palladiumpreis am Jahresende auf 1.600 USD je Feinunze reduziert (bislang 1.800 USD)..
20.05.26 - 16:17
Palladiummarkt bleibt das fünfte Jahr in Folge unterversorgt (SG)
 
Metals Focus hat zu Beginn der Platinwoche seinen Jahresbericht PGM Metals Focus 2026 veröffentlicht. Die darin enthaltenen Zahlen zu Platin entsprechen weitgehend denen des World Platinum Investment Council, da dieser die Zahlen von Metals Focus verwendet. Unterschiede gibt es einerseits in der Abgrenzung der (Investment-)Nachfrage, weshalb die gesamte Platinnachfrage laut Metals Focus auf dem Vorjahresniveau verharren und das Angebotsdefizit mit 312 Tsd. Unzen etwas höher ausfallen soll als beim WPIC.. --- Der Palladiummarkt dürfte laut Metals Focus in diesem Jahr ein Angebotsdefizit von 376 Tsd. Unzen aufweisen. Das wäre bereits das fünfte Jahr mit einem Angebotsdefizit in Folge. Die Palladiumnachfrage soll um 1% auf 9,56 Mio. Unzen zurückgehen, die bei Palladium dominierende Nachfrage aus der Automobilindustrie nahezu auf dem Vorjahresniveau verharren. Zu einem spürbaren Nachfragerückgang aufgrund der E-Mobilität soll es also nicht kommen..
28.03.26 - 15:58
Edelmetalle: Goldprognose steigt, andere Metalle bleiben unter Druck (SG)
 
Wir haben auch unserer Goldpreisprognose im Zuge der jüngsten Entwicklungen angepasst. Überraschend mag aber sein, dass wir unsere Preisprognose zu Ende dieses und nächsten Jahres angehoben haben – von 4.900 USD je Feinunze auf 5.000 USD je Feinunze Ende dieses Jahres und von 4.800 USD je Feinunze auf 5.200 USD je Feinunze Ende nächsten Jahres.. --- Wir glauben also offensichtlich nicht daran, dass der jüngst, durchaus beträchtliche Rücksetzer nachhaltig ist. Zum einen gehen wir in unserem Hauptszenario davon aus, dass der Krieg im Iran im Frühjahr endet. Dies dürfte zu einer Korrektur der zuletzt recht weit gelaufenen Zinserhöhungserwartungen für die USA führen.. --- Türkische Zentralbank verkauft bzw. tauscht Gold gegen Fremdwährungen.. --- Prognoserevisionen auch bei Silber, Platin und Palladium..
23.03.26 - 12:09
Gold: Druck durch steigende Ölpreise und massive ETF- Abflüsse (SG)
 
Gold fiel gestern auf 4500 USD je Unze, den niedrigsten Stand seit Anfang Februar. Der Preis ist gegenüber dem Hoch, das kurz nach Beginn des Krieges im Nahen Osten erreicht wurde, um 17% gesunken. Gestern gab es bereits den siebten Verlusttag in Folge. Zuletzt bestand ein inverser Zusammenhang zwischen den Ölpreisen und dem Goldpreis. Denn der steigende Ölpreis macht Zinssenkungen der US-Notenbank weniger wahrscheinlich, wie auch die Kommentare von Fed-Chef Powell im Anschluss an die FOMC-Sitzung am Mittwoch zeigten. In der Folge stiegen die Anleiherenditen und gleichzeitig wertetet der US-Dollar auf, was alles zusammen Gegenwind für Gold bedeutet. Zudem ziehen die Anleger seit Beginn des Iran-Krieges im beträchtlichen Umfang Mittel aus den Gold-ETFs ab.. --- Der Mittlere Osten und insbesondere Dubai ist eine bedeutende Region für den Goldhandel. Der Krieg vor der eigenen Haustür dürfte nicht ohne Auswirkung auf die lokale Goldnachfrage bleiben.. --- Silber, Platin und Palladium ebenfalls unter Druck..
28.01.26 - 17:11
Platin zieht Palladium davon (SG)
 
Die Verschiebung der Preisdifferenz zugunsten von Platin ist fundamental erklärbar. Der Platinmarkt war in den letzten drei Jahren deutlich unterversorgt. In diesem Jahr soll der Markt laut Prognose des WPIC zwar leicht überversorgt sein. Ab dem nächsten Jahr erwartet der WPIC aber erneut Angebotsdefizite.. --- Denn der Ausbau der E-Mobilität reduziert den Palladiumbedarf aus der Automobilindustrie. Der WPIC schätzt diesen bis 2030 auf rund 7,7 Mio. Unzen pro Jahr. Das sind etwa 1,8 Mio. Unzen weniger als im Rekordjahr 2019..
26.01.26 - 12:43
Silber und Platin mit neuen Rekordniveaus (SG)
 
Im Windschatten von Gold sind auch Silber und Platin auf neue Rekordstände gestiegen. Der Silberpreis erreichte in der Nacht knapp 99 USD je Feinunze, der Platinpreis 2.690 USD je Feinunze. Der Silberpreis hat sich damit binnen eines Jahres mehr als verdreifach.. --- Der World Platinum Investment Council hat gestern seinen neuen 5-Jahresausblick für Platin und Palladium veröffentlicht. Für den Platinmarkt prognostiziert der WPIC im Zeitraum 2027 bis 2030 durchgehend Angebotsdefizite zwischen 306 Tsd. und 455 Tsd. Unzen. Im Gegensatz dazu soll der Palladiummarkt über den gesamten Zeitraum Angebotsüberschüsse aufweisen und diese bis zum Ende des Prognosezeitraums auf 478 Tsd. Unzen steigen..
14.01.26 - 21:03
Nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial bei Platin und Palladium (SG)
 
Der Platinpreis legte im Schlepptau von Gold und Silber ebenfalls kräftig zu. Das Ende Dezember bei 2.490 USD je Feinunze erreichte Rekordniveau hat Platin allerdings noch nicht wieder erreicht. Das Gold/Platin-Verhältnis liegt inzwischen bei knapp unter 2, was zuletzt im Juni 2023 der Fall war. Der Platinpreis hat somit seine Unterbewertung gegenüber dem Goldpreis deutlich reduziert. Ein weiteres Aufholen gegenüber Gold dürfte von nun an schwieriger werden, da Platin im Gegensatz zu Gold kein sicherer Hafen ist, sondern hauptsächlich von der Industrienachfrage und damit von der Konjunkturentwicklung abhängig ist..
08.01.26 - 21:21
Edelmetallpreise mit turbulentem Jahresausblick, neue Rekorde für Gold, Silber und Platin (SG)
 
Die Edelmetallpreise erlebten in den letzten Tagen des zu Ende gegangenen Jahres fulminante Anstiege, denen teils heftige Rückschläge folgten. Der Goldpreis markierte am zweiten Weihnachtsfeiertag ein neues Rekordhoch von 4.550 USD je Unze. Silber legte in der Feiertagszeit noch deutlich kräftiger zu und markierte in den frühen Morgenstunden des 29. Dezember bei 84 USD je Feinunze ebenfalls ein Rekordniveau. Gleiches gilt für den Platinpreis bei 2.490 USD je Feinunze. Palladium erreichte mit knapp 2.000 USD je Feinunze ein 3-Jahreshoch. Die Preisanstiege dürften durch die feiertagsbedingt dünne Liquidität begünstigt worden sein.. --- Bei Silber kamen Sorgen vor physischen Knappheiten, niedrige Lagerbestände in China, fallende Lagerbestände an der COMEX und die Anfang 2026 in Kraft getretenen Exportbeschränkungen Chinas als Katalysatoren hinzu.. --- Die CME als Eigentümerin der COMEX hatte wegen der hohen Volatilität die Sicherheitsanforderungen (margin requirements) für Silber weiter angehoben..
29.11.25 - 14:08
Start vom Handel mit Platin- und Palladium-Terminkontrakten in China (SG)
 
Der Platinpreis legte in dieser Woche ebenfalls spürbar zu. Gestern erreichte er mit 1.650 USD je Feinunze das höchste Niveau seit gut einem Monat. Neben den Zinssenkungserwartungen waren auch hier Nachrichten aus China dafür verantwortlich. Dort startete gestern an der Guangzhou Futures Exchange der Handel mit Platin- und Palladium-Terminkontrakten. Diese werden physisch abgerechnet, was eine entsprechende Nachfrage nach Platin und Palladium nach sich ziehen dürfte..
13.11.25 - 15:33
Goldpreis legt zu Wochenbeginn deutlich zu (SG)
 
Der Goldpreis stieg seit gestern zur Handelseröffnung um bis zu 3,7% bzw. 150 USD auf 4.150 USD je Feinunze. Übertroffen wurde Gold noch von Silber, das sich um mehr als 5% verteuerte. Auch Platin und Palladium stiegen im Preis deutlich. Damit wiesen die Edelmetalle die stärksten Preisanstiege unter den von uns beobachteten börsengehandelten Rohstoffen aus. Im Falle von Gold ist dies erstaunlich, da der höhere Risikoappetit aufgrund der Hoffnungen auf eine Beilegung der seit gut 40 Tagen andauernden Schließung von Regierungsbehörden in den USA eigentlich für Gegenwind hätte sorgen können. Dieser Umstand wurde offenbar durch zuletzt schwächere US-Konjunkturdaten wie das auf ein 3½-Jahrestief gefallene US-Verbrauchervertrauen mehr als ausgeglichen, weil dadurch eine weitere Zinssenkung der US-Notenbank Fed im Dezember wahrscheinlicher wird.. --- Wir erwarten Gold bei 4.200 USD je Feinunze im kommenden Jahr. Silber dürfte dann bei 50 USD je Feinunze notieren..
27.10.25 - 12:27
Analysts raise 2026 price forecasts for platinum, palladium after 2025 rally (Reuters EN)
 
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14.09.25 - 13:09
World Platinum Investment Council sieht Platinmarkt weiterhin deutlich unterversorgt (SG)
 
Der World Platinum Investment Council hat seine Prognose für das Angebotsdefizit am Platinmarkt in diesem Jahr auf 850 Tsd. Unzen nach unten revidiert. Damit weist der Platinmarkt das dritte Jahr in Folge ein beträchtliches Angebotsdefizit aus. Im vergangenen Jahr übertraf die Nachfrage das Angebot um 968 Tsd. Unzen. Grund für die Abwärtsrevision ist ein etwas höher als erwartetes Recyclingangebot und eine schwächere Nachfrage aus der Industrie.. --- Der Platinmarkt ist somit trotz der seit drei Jahren bestehenden Angebotsdefizite nicht ganz so angespannt wie bisher erwartet.. --- Wir haben unsere Platinpreisprognose für Ende 2025 auf 1.400 USD je Feinunze angehoben (bislang 1.350 USD). Wir tragen damit dem gestiegenen Preisniveau und der angehobenen Goldpreisprognose Rechnung. Die Jahresendprognose für 2026 bestätigen wir bei 1.500 USD. Die Preisprognosen für Palladium bleiben unverändert bei 1.200 USD (Ende 2025) und 1.300 USD (Ende 2026)..
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