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28.01.26 - 17:11
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Platin zieht Palladium davon (SG)
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Die Verschiebung der Preisdifferenz zugunsten von Platin ist fundamental erklärbar. Der Platinmarkt war in den letzten drei Jahren deutlich unterversorgt. In diesem Jahr soll der Markt laut Prognose des WPIC zwar leicht überversorgt sein. Ab dem nächsten Jahr erwartet der WPIC aber erneut Angebotsdefizite.. --- Denn der Ausbau der E-Mobilität reduziert den Palladiumbedarf aus der Automobilindustrie. Der WPIC schätzt diesen bis 2030 auf rund 7,7 Mio. Unzen pro Jahr. Das sind etwa 1,8 Mio. Unzen weniger als im Rekordjahr 2019..
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26.01.26 - 12:43
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Silber und Platin mit neuen Rekordniveaus (SG)
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Im Windschatten von Gold sind auch Silber und Platin auf neue Rekordstände gestiegen. Der Silberpreis erreichte in der Nacht knapp 99 USD je Feinunze, der Platinpreis 2.690 USD je Feinunze. Der Silberpreis hat sich damit binnen eines Jahres mehr als verdreifach.. --- Der World Platinum Investment Council hat gestern seinen neuen 5-Jahresausblick für Platin und Palladium veröffentlicht. Für den Platinmarkt prognostiziert der WPIC im Zeitraum 2027 bis 2030 durchgehend Angebotsdefizite zwischen 306 Tsd. und 455 Tsd. Unzen. Im Gegensatz dazu soll der Palladiummarkt über den gesamten Zeitraum Angebotsüberschüsse aufweisen und diese bis zum Ende des Prognosezeitraums auf 478 Tsd. Unzen steigen..
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14.01.26 - 21:03
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Nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial bei Platin und Palladium (SG)
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Der Platinpreis legte im Schlepptau von Gold und Silber ebenfalls kräftig zu. Das Ende Dezember bei 2.490 USD je Feinunze erreichte Rekordniveau hat Platin allerdings noch nicht wieder erreicht. Das Gold/Platin-Verhältnis liegt inzwischen bei knapp unter 2, was zuletzt im Juni 2023 der Fall war. Der Platinpreis hat somit seine Unterbewertung gegenüber dem Goldpreis deutlich reduziert. Ein weiteres Aufholen gegenüber Gold dürfte von nun an schwieriger werden, da Platin im Gegensatz zu Gold kein sicherer Hafen ist, sondern hauptsächlich von der Industrienachfrage und damit von der Konjunkturentwicklung abhängig ist..
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08.01.26 - 21:21
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Edelmetallpreise mit turbulentem Jahresausblick, neue Rekorde für Gold, Silber und Platin (SG)
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Die Edelmetallpreise erlebten in den letzten Tagen des zu Ende gegangenen Jahres fulminante Anstiege, denen teils heftige Rückschläge folgten. Der Goldpreis markierte am zweiten Weihnachtsfeiertag ein neues Rekordhoch von 4.550 USD je Unze. Silber legte in der Feiertagszeit noch deutlich kräftiger zu und markierte in den frühen Morgenstunden des 29. Dezember bei 84 USD je Feinunze ebenfalls ein Rekordniveau. Gleiches gilt für den Platinpreis bei 2.490 USD je Feinunze. Palladium erreichte mit knapp 2.000 USD je Feinunze ein 3-Jahreshoch. Die Preisanstiege dürften durch die feiertagsbedingt dünne Liquidität begünstigt worden sein.. --- Bei Silber kamen Sorgen vor physischen Knappheiten, niedrige Lagerbestände in China, fallende Lagerbestände an der COMEX und die Anfang 2026 in Kraft getretenen Exportbeschränkungen Chinas als Katalysatoren hinzu.. --- Die CME als Eigentümerin der COMEX hatte wegen der hohen Volatilität die Sicherheitsanforderungen (margin requirements) für Silber weiter angehoben..
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29.11.25 - 14:08
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Start vom Handel mit Platin- und Palladium-Terminkontrakten in China (SG)
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Der Platinpreis legte in dieser Woche ebenfalls spürbar zu. Gestern erreichte er mit 1.650 USD je Feinunze das höchste Niveau seit gut einem Monat. Neben den Zinssenkungserwartungen waren auch hier Nachrichten aus China dafür verantwortlich. Dort startete gestern an der Guangzhou Futures Exchange der Handel mit Platin- und Palladium-Terminkontrakten. Diese werden physisch abgerechnet, was eine entsprechende Nachfrage nach Platin und Palladium nach sich ziehen dürfte..
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13.11.25 - 15:33
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Goldpreis legt zu Wochenbeginn deutlich zu (SG)
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Der Goldpreis stieg seit gestern zur Handelseröffnung um bis zu 3,7% bzw. 150 USD auf 4.150 USD je Feinunze. Übertroffen wurde Gold noch von Silber, das sich um mehr als 5% verteuerte. Auch Platin und Palladium stiegen im Preis deutlich. Damit wiesen die Edelmetalle die stärksten Preisanstiege unter den von uns beobachteten börsengehandelten Rohstoffen aus. Im Falle von Gold ist dies erstaunlich, da der höhere Risikoappetit aufgrund der Hoffnungen auf eine Beilegung der seit gut 40 Tagen andauernden Schließung von Regierungsbehörden in den USA eigentlich für Gegenwind hätte sorgen können. Dieser Umstand wurde offenbar durch zuletzt schwächere US-Konjunkturdaten wie das auf ein 3½-Jahrestief gefallene US-Verbrauchervertrauen mehr als ausgeglichen, weil dadurch eine weitere Zinssenkung der US-Notenbank Fed im Dezember wahrscheinlicher wird.. --- Wir erwarten Gold bei 4.200 USD je Feinunze im kommenden Jahr. Silber dürfte dann bei 50 USD je Feinunze notieren..
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14.09.25 - 13:09
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World Platinum Investment Council sieht Platinmarkt weiterhin deutlich unterversorgt (SG)
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Der World Platinum Investment Council hat seine Prognose für das Angebotsdefizit am Platinmarkt in diesem Jahr auf 850 Tsd. Unzen nach unten revidiert. Damit weist der Platinmarkt das dritte Jahr in Folge ein beträchtliches Angebotsdefizit aus. Im vergangenen Jahr übertraf die Nachfrage das Angebot um 968 Tsd. Unzen. Grund für die Abwärtsrevision ist ein etwas höher als erwartetes Recyclingangebot und eine schwächere Nachfrage aus der Industrie.. --- Der Platinmarkt ist somit trotz der seit drei Jahren bestehenden Angebotsdefizite nicht ganz so angespannt wie bisher erwartet.. --- Wir haben unsere Platinpreisprognose für Ende 2025 auf 1.400 USD je Feinunze angehoben (bislang 1.350 USD). Wir tragen damit dem gestiegenen Preisniveau und der angehobenen Goldpreisprognose Rechnung. Die Jahresendprognose für 2026 bestätigen wir bei 1.500 USD. Die Preisprognosen für Palladium bleiben unverändert bei 1.200 USD (Ende 2025) und 1.300 USD (Ende 2026)..
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26.07.25 - 12:54
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Aufwärtsrevision der Preisprognosen für Silber, Platin und Palladium (SG)
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Während wir unsere Goldpreisprognose unverändert belassen haben, revidieren wir die Prognosen für Silber, Platin und Palladium nach oben. Den Silberpreis erwarten wir am Jahresende bei 39 USD je Feinunze (bislang 37 USD), den Platinpreis bei 1.350 USD je Feinunze (zuvor 1.250 USD) und den Palladiumpreis bei 1.200 USD (1.100 USD). Wir erachten somit den Großteil des jüngsten Preisanstiegs der drei Edelmetalle als nachhaltig, weil dadurch die zuvor beträchtliche Unterbewertung gegenüber Gold verringert wurde. So liegt das Gold/Silber-Verhältnis bei 86 und damit nur noch leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Ähnliches lässt sich über das Preisverhältnis zwischen Gold und Platin sagen. Von nun an dürften sich die Preise von Silber und Platin größtenteils im Einklang mit dem Goldpreis entwickeln. Der Palladiumpreis wird wohl aufgrund der ungünstigeren Fundamentaldaten eine etwas schwächere Preisentwicklung aufweisen..
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20.07.25 - 15:49
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Beim Goldpreis ist die Luft raus (SG)
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Beim Goldpreis scheint zunehmend die Luft raus zu sein. Obwohl der US-Dollar zum Euro zu Beginn des Monats auf das schwächste Niveau seit vier Jahren gefallen war, trat Gold mehr oder weniger bei Niveaus knapp unter 3.400 USD je Feinunze auf der Stelle. Die jüngst starken Preisanstiege anderer Edelmetalle, wie Silber, Platin und auch Palladium, deuten ebenfalls darauf hin, dass Investoren kaum noch Aufwärtspotential bei dem in diesem Jahr sonst so beliebten Metall sehen und stattdessen nach Alternativen suchen.. --- Asiens physische Goldnachfrage im Juni wohl schwach, (Investment-)Nachfrage in Europa stark..
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16.07.25 - 11:30
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Nach Platin holt auch Silber nun auf (SG)
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Der Silberpreis hat seit Freitag deutlich zugelegt und machte mit einem Anstieg auf über 39 USD je Feinunze zeitweise ein Plus von rund 5%. Damit zog das Edelmetall am “großen Bruder” Gold vorbei, das nur mit einem Plus von 1,5% aufwarten konnte. Fundamental lässt sich die Bewegung nicht erklären.. --- Dass Silber dennoch deutlicher zulegen konnte als Gold, dürfte vielmehr auf einen Aufholeffekt zurückzuführen sein, ähnlich wie zuletzt bei Platin. Nachdem Gold seit Jahresanfang um rund 30% zulegen konnte, scheint das Aufwärtspotential für viele Investoren begrenzt zu sein, weshalb sie stattdessen nach preiswerteren Alternativen suchen. Hiervon profitieren Silber, Platin aber auch Palladium.. --- Wir sehen weitere Preisanstiege bei diesen Metallen allerdings nicht als gerechtfertigt an, da deren physische Nachfrage unter den Folgen der US-Zölle leiden dürfte..
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05.07.25 - 13:24
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Produzent von Platinmetallen mit neuen Prognosen zu Platin und Palladium (SG)
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Die Preise für Platin und Palladium gerieten gestern unter Druck und gaben die Gewinne vom Vortag größtenteils wieder ab. Der Preisrückgang erfolgte deutlich früher als bei Gold, stand also damit nicht im Zusammenhang. Zuvor war der Platinpreis fast wieder auf das 11-Jahreshoch von Ende letzter Woche gestiegen. Die hohe Preisvolatilität der letzten Tage könnte auf ein nahendes Ende der Preisrally hindeuten. Ein großer Produzent von Nickel und Platinmetallen aus Russland hat neue Prognosen für Platin und Palladium veröffentlicht. Der Platinmarkt soll dieses und nächstes Jahr mehr oder weniger ausgeglichen sein, wenn die Investmentnachfrage nicht einbezogen wird..
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14.06.25 - 13:08
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Prognoserevision auch bei Silber, Platin und Palladium (SG)
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Wir haben neben Gold auch die Prognosen für Silber, Platin und Palladium nach oben revidiert. Silber erwarten wir am Jahresende bei 37 USD je Feinunze, Platin bei 1.250 USD je Feinunze und Palladium bei 1.100 USD je Feinunze. Bislang lagen die Prognosen im Falle von Silber bei 34 USD und im Falle von Platin und Palladium jeweils bei 1.000 USD. Ende nächsten Jahres sehen wir Silber bei 40 USD, Platin bei 1.400 USD und Palladium bei 1.200 USD (bislang 36 USD, 1.100 USD bzw. 1.050 USD). Silber und Platin dürften somit weitgehend im Einklang mit Gold steigen, Palladium dagegen deutlich weniger. Die Gründe, die für einen steigenden Goldpreis sprechen, lassen sich nur bedingt auf Silber und kaum bzw. gar nicht auf Platin und Palladium anwenden..
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12.06.25 - 14:02
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Platinpreis steigt auf 4- Jahreshoch (SG)
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Der Platinpreis setzte seinen Höhenflug auch zu Beginn der neuen Handelswoche fort und überwand am Montag erstmals seit vier Jahren die Marke von 1.200 USD je Feinunze. Aktuell notiert der Preis sogar bei rund 1.270 USD. Seit dem 20. Mai hat sich Platin um 27% verteuert, seit Jahresbeginn um 40%. Damit liegt der Platinpreis inzwischen sogar deutlicher im Plus als der Goldpreis, der seit Jahresbeginn „nur“ um 27% zugelegt hat. Anfang April, kurz nach der Verkündung reziproker Zölle durch US-Präsident Trump, war Platin nochmals kurzzeitig auf 900 USD zurückgefallen. Wirklich angekündigt hatte sich die Preisexplosion nicht. Der physische Platinmarkt ist schon seit Jahren angespannt, ohne dass der Preis bislang davon profitieren konnte, abgesehen von kurzzeitigen Preisanstiegen, die aber nie von längerer Dauer waren.. --- Der Preisanstieg bei Platin hat inzwischen extreme Züge angenommen, sodass eine Verschnaufpause angezeigt scheint.. --- Palladium fällt weiter hinter Platin zurück..
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24.05.25 - 16:17
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Gold profitiert von unsicherer US-Haushaltslage (SG)
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Der Goldpreis ist in den letzten Tagen wieder über die Marke von 3.300 USD je Feinunze geklettert. Auftrieb gaben in erster Linie die Sorgen hinsichtlich der US-Haushaltslage. Dies spiegelt sich in den deutlich gestiegenen US-Anleiherenditen vor allem am langen Ende (20, 30 Jahre) wieder, die auf einen Anstieg der Risikoprämie zurückzuführen sein dürften, wie auch einem schwächeren US-Dollar. Angetrieben werden die Sorgen wiederum durch das aktuell im US-Kongress diskutierte massive Fiskalpaket der US-Regierung.. --- Preise für Platin und Palladium deutlich gestiegen..
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22.05.25 - 16:18
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Angebotsdefizit am Palladiummarkt verringert sich (SG)
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Metals Focus hat neben den Prognosen für Platin auch Prognosen für Palladium veröffentlicht. Der Palladiummarkt soll in diesem Jahr ein physisches Angebotsdefizit (ohne ETF-Nachfrage) von 254 Tsd. Unzen aufweisen. Im vergangenen Jahr lag dieses noch bei 407 Tsd. Unzen. Der Grund für das geringere Angebotsdefizit liegt in einer fallenden Nachfrage, die um 3% auf 9,42 Mio. Unzen zurückgehen soll. Der Nachfragerückgang ist auf eine schwächere Nachfrage aus der Automobilindustrie zurückzuführen, die das zweite Jahr in Folge um 5% fallen soll... --- Die fallende Nachfrage aus der Automobilindustrie und das sich in der Folge verringernde Angebotsdefizit sprechen gegen einen deutlich höheren Palladiumpreis. Wir sehen Palladium bis Ende des 3. Quartals bei 950 USD je Feinunze und bis Mitte nächsten Jahres bei 1.000 USD je Feinunze..
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17.05.25 - 13:00
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Gold auf der Achterbahn und erste neue Marktprognosen für Palladium und Platin (SG)
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Der Goldpreis begab sich gestern auf eine kleine Achterbahnfahrt. Nachdem er kurzzeitig in Richtung 3.120 USD je Feinunze abtauchte, erholte er sich im weiteren Verlauf des Tages um zeitweise mehr als 100 USD. Grund für das Hin- und Her waren einerseits die zuletzt abnehmenden Spannungen im US-Handelskonflikt, die die Nachfrage nach sicheren Häfen verringert haben, und andererseits aber schwache US-Inflationsdaten. Nach den schwächer als erwarteten Verbraucherpreisdaten am Dienstag deuteten gestern auch die Produzentenpreise im April auf einen bislang noch gedämpften Preisdruck hin. Dies gab US-Zinssenkungserwartungen neuen Rückenwind, wovon Gold als zinslose Anlage wiederum profitieren konnte.. --- Sollten in den kommenden Wochen weitere “Deals” zwischen den USA und seinen Handelspartnern verkündet werden, dürfte der Goldpreis weiter nach unten tendieren.. --- Erste neue Marktprognosen für Platin und Palladium..
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12.04.25 - 11:14
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Platin und Palladium vom Zollkonflikt belastet, Abwärtsrevision der Preisprognosen (SG)
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Der von US-Präsident Trump ausgelöste Zollkonflikt und der dadurch verursachte Anstieg der Risikoaversion setzten auch die Preise für Platin und Palladium unter Druck. Der Platinpreis fiel zu Wochenbeginn auf 900 USD je Feinunze, das niedrigste Niveau seit fast einem Jahr. Der Palladiumpreis rutschte auf bis 890 USD je Feinunze ab, was dem tiefsten Stand seit acht Monaten entsprach. Zu Monatsbeginn notierten Platin und Palladium noch bei rund 1.000 USD..
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11.02.25 - 18:32
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Goldpreis steigt über 2900 USD, andere Edelmetalle bleiben deutlich zurück (SG)
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Der Goldpreis setzt seinen Höhenflug auch zu Beginn der neuen Handelswoche fort. Gestern gelang erstmals der Sprung über die Marke von 2.900 USD je Feinunze. Heute markierte Gold bei gut 2.940 USD ein weiteres Allzeithoch. Der Preisanstieg erinnert zunehmend an eine rationale Blase, wo Gold in Erwartung eines weiteren Preisanstiegs gekauft wird. Die sonst üblichen Einflussfaktoren wie US-Dollar und Zinserwartungen spielen für den Goldpreis momentan keine Rolle. Daher ist auch eine Aussage schwierig, wie weit der Preisanstieg noch gehen kann. Das Korrekturpotenzial wird jedoch von Tag zu Tag größer..
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