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06.03.26 - 09:15
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Risiko Energiepreisschock (Commerzbank)
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Angesichts des von der US-Regierung und der israelischen Regierung immer wieder genannten Ziels eines "Regime-Wechsels" besteht allerdings das Risiko, dass sich die Angriffe der USA und Israels über einige Monaten hinziehen und damit auch den Transport von Öl und Gas länger behindern werden. Im Extrem könnten damit sowohl bei Öl als auch bei Flüssiggas ein Fünftel der weltweiten Produktion nicht mehr auf den Weltmarkt kommen.. --- Auch bei einem längeren Konflikt dürfte es zwar wohl keinen Mangel an Öl und Gas geben, aber das geringere Angebot würde den Ölpreis sicherlich steigen lassen.. --- Euroraum: Inflation bei 3%, Konjunktur noch schwächer. Damit käme die EZB in eine unbequeme Lage. Schließlich würde die schwächere Konjunktur eher für niedrigere Zinsen sprechen, während eine Inflationsrate von mehr als 3% ein Argument für höhere Zinsen wäre.. --- Fed-Zinssenkungen im zweiten Halbjahr fraglich.. --- Ein längerer Krieg würde das eigentlich für Aktien recht freundliche Umfeld deutlich ungünstiger machen..
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06.03.26 - 08:00
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Rohöl: Vom Säbelrasseln zum regionalen Flächenbrand (DZ Bank)
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Nach der US-Offensive gegen den Iran schlägt Teheran zurück und nimmt die Energieinfrastruktur gegnerischer Golfstaaten ins Visier. Der Ölpreis schoss im Zuge dessen auf den höchsten Stand seit Mitte 2024. Im Falle einer langanhaltenden, vollständigen Sperrung der Straße von Hormus sind Preisspitzen von über 100 US-Dollar je Barrel nicht ausgeschlossen...
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05.03.26 - 10:51
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Eskalation im Nahen und Mittleren Osten treibt Energiepreise (SG)
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Die gesamten weltweiten Ölvorräte würden somit theoretisch einen Komplettausfall der Lieferungen durch die Straße von Hormus für ein Jahr abdecken. Die kommerziellen OECD-Vorräte würden in diesem Extremfall für vier Monate reichen, die Strategischen Ölreserven in den USA für gut 20 Tage. Der Anstieg des in Tankern gelagerten Öls entspricht einem Totalausfall der Lieferungen durch die Straße von Hormus von mehr als 12 Tagen.. --- Je nachdem, wie stark das Ölangebot zurückgeht, dürfte der Ölpreis unterschiedlich stark ansteigen. Nimmt man an, dass das Ölangebot längerfristig um knapp 5% zurückgeht, dürfte dies zu einem Ölpreis von knapp 78 USD führen. Angesichts der Tatsache, dass der Preis derzeit bei etwas über 80 USD steht, scheinen die Märkte derzeit von einem solchen Szenario auszugehen..
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05.03.26 - 10:41
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Öl: OPEC+ erhöht ab April Produktion wieder (SG)
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Die acht Produzentenländern der OPEC+, die ihre Produktion im April und November 2023 zusätzlich gekürzt hatten, berieten sich turnusgemäß am Wochenende und gaben eine Erhöhung ihrer Produktion um gut 200 Tsd. Barrel pro Tag ab April bekannt. Damit endet die Phase der konstanten Produktion im ersten Quartal, die vor dem Hintergrund der schwächeren Winternachfrage angekündigt worden war. Die Fortsetzung der Produktionsausweitung war keine Überraschung. Etwas unerwartet ist jedoch, dass diese Erhöhung (leicht) höher ausfällt als im Vorfeld kolportiert wurde.. --- Die etwas stärkere Ausweitung dürfte auch vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen Osten geschehen..
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05.03.26 - 10:36
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Europäischer Gaspreis steigt ohne Ende (SG)
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Auch der europäische TTF-Referenzpreis für Gas legte am Montag im Zuge des Iran-Konfliktes deutlich zu — zwischenzeitlich um mehr als 50%. Erste Nachrichten des eskalierenden Iran-Konfliktes trieben den Gaspreis um knapp 21% nach oben. Gegen Mittag verkündete Katar, dass das größte Verflüssigungsterminal des Landes zunächst die LNG-Produktion einstellen wird, nachdem dieser Ziel eines Militärangriffs geworden war.. --- Die Befürchtung, dass die Länder, die normalerweise LNG aus dem Nahen Osten beziehen, sich nun nach dem LNG umschauen müssen, das nach Europa kommt, dominiert die Märkte..
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05.03.26 - 10:30
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Industriemetalle reagieren gemischt auf Konflikt im Nahen und Mittleren Osten (SG)
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Der Eskalation des Konflikts im Nahen und Mittleren Osten hat gegenläufige Effekte auf die Industriemetallmärkte: Preisbelastend ist die Risk-off Stimmung aufgrund der langfristig gestiegenen Konjunkturrisiken, preisstützend dagegen sind die gestiegenen Energiepreise; das gilt vor allem im Fall einer energieintensiven Metallproduktion, wie es die Aluminiumproduktion ist (wobei hier die Golfstaaten auch als Produktionsregion von Bedeutung ist). Vor diesem Hintergrund ist es kaum verwunderlich, dass die Metallpreise unterschiedlich aus dem gestrigen Handel gehen. Aluminium mit einem Plus, Konjunkturbarometer Kupfer dagegen mit deutlichem Minus von 1,2%...
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05.03.26 - 10:27
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Goldpreis wieder auf dem Rückzug (SG)
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Der Goldpreis stieg im gestrigen Tagesverlauf bis auf knapp über 5.400 USD je Feinunze und legte damit deutlicher zu als andere sichere Häfen wie der USD (gegenüber dem EUR) oder auch US-Staatsanleihen. Im gestrigen Tagesverlauf und heute früh fällt das Edelmetall jedoch wieder zurück. Mittlerweile notiert der Preis wieder auf dem Niveau von Freitag. Dies dürfte daran liegen, dass der Markt mittlerweile die inflationären Risiken infolge des Kriegs in Nahost höher gewichtet und daher seine Zinssenkungserwartungen zurückgeschraubt hat..
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03.03.26 - 07:15
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Gold weiter stark – das ist das Kursziel von JPMorgan (Der Aktionaer)
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Der Krieg im Nahen Osten hat die Märkte ordentlich durchgeschüttelt – und rückt Gold wieder als möglichen „sicheren Hafen“ in den Fokus. Das Edelmetall gilt vielen als Diversifikation und Wertspeicher in unruhigen Phasen. Am Montag ist der Goldpreis im Hoch bis auf 5....
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02.03.26 - 13:00
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Märkte reagieren verunsichert auf Eskalation in Nahost (DZ Bank)
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Die neuerliche Eskalation im Nahen Osten hat eine spürbare Reaktion an den Finanzmärkten nach sich gezogen. Sollte die militärische Auseinandersetzung – wie im Sommer 2025 – rasch abebben, wäre zwar nicht mit nachhaltigen Auswirkungen zu rechnen.. --- Im Falle von Alternativszenarien, darunter eine anhaltende Gefahrenlage auf wichtigen Schifffahrtsrouten, beispielsweise durch eine über längeren Zeitraum hinweg instabile innenpolitische Lage im Iran, dürfte sich der Rohölpreis nachhaltig auf höheren Niveaus einpendeln. Auch Preise im Bereich von 100 US-Dollar sind hierbei denkbar. Eine merkliche Belastung für das globale Wachstum und damit die weltweiten Aktienmärkte sowie die allgemeine Stimmungslage an den internationalen Finanzmärkten dürfte die Folge sein..
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