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30.08.25 - 14:00
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Rohstoff- Wochenausblick: Etwas besser ist nicht gut (SG)
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Die Ölpreise verharren im Spannungsfeld zwischen drohenden Produktionsausfällen und einer möglichen Verschärfung der Sanktionen einerseits sowie Friedenshoffnungen und einer steigenden Ölproduktion der OPEC+ andererseits. In der kommenden Woche dürfte der Fokus auf dem steigenden Angebot liegen, da die Nachrichtenagenturen ihre auf Umfragen basierenden Produktionsschätzungen für die OPEC-Länder im Aug. veröffentlichen werden. Fünf OPEC-Länder, darunter Schwergewicht Saudi-Arabien, hatten ihre Produktion lange Zeit freiwillig reduziert. Diese Kürzungen werden seit dem Frühjahr zunächst langsam und zuletzt in großen Schritten rückgängig gemacht.. --- Sollten sich die zahlreichen Stimmungsindikatoren, die in den kommenden Tagen für China, EU und die USA veröffentlicht werden, stärker verbessern als erwartet, würden sich damit auch die Perspektiven für die globale Ölnachfrage aufhellen. Schließlich profitieren die meisten Länder nicht nur vom Rückgang des Ölpreises, sondern zusätzlich von der Abwertung des USD..
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30.08.25 - 13:40
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Russland will mehr Öl exportieren, exportiert tatsächlich aber weniger (SG)
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Es gibt derzeit widersprüchliche Meldungen zu den Öllieferungen Russlands. Die Exportpläne für die westlichen Häfen wurden im August um 200 Tsd. auf 2 Mio. Barrel pro Tag angehoben, wie Reuters unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichtete. Grund sind die ukrainischen Drohnenangriffe auf Ölraffinerien in Russland in diesem Monat, wodurch mindestens 17% der Verarbeitungskapazitäten lahmgelegt sein sollen und entsprechend mehr Rohöl für den Export zur Verfügung steht. Die Öllieferungen aus den russischen Häfen fielen allerdings Daten von Bloomberg zufolge in der letzten Berichtswoche auf 2,72 Mio. Barrel pro Tag, was einem Rückgang um gut 10% gegenüber der Vorwoche und einem 4-Wochentief entsprach.. --- Deutlicher Anstieg der Öllieferungen im September nach Indien erwartet.. --- US-Ölvorräte in der letzten Woche gesunken, starke Nachfrage bei Ölprodukten..
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30.08.25 - 13:29
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Zuspitzung des Machtkampfs zwischen Weißen Haus und FED lässt Gold- Preis steigen (SG)
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Der Goldpreis überwand gestern die Marke von 3.400 USD je Feinunze und stieg danach weiter auf ein 5-Wochenhoch. In den Marktberichten wird als Erklärung auf die Fed-Zinssenkungserwartungen verwiesen. Allerdings sind diese in den letzten Tagen nicht weiter gestiegen. Die Fed Funds Future preisen weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von 85% für eine Zinssenkung im September ein. Bis zum Jahresende werden Zinssenkungen von etwas mehr als 50 Basispunkten eingepreist. Im Vergleich zum Wochenbeginn gab es hier keine Änderung. Wichtiger für den Goldpreis war zuletzt eher der sich zuspitzende Machtkampf zwischen dem Weißen Haus und der Fed. Fed-Gouverneurin Cook hat gestern Klage gegen US-Präsident Trump wegen ihrer Entlassung eingereicht. Es droht damit ein längerer Rechtsstreit über mehrere Instanzen. Das Ansehen und die Unabhängigkeit der Fed stehen damit auf dem Spiel..
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