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22.07.26 - 12:52
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Öl: Neue diplomatische Bemühungen (SG)
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Der Preis von Brentöl startete nach zahlreichen gegenseitigen Angriffen in der Golfregion über 90 USD in die neue Handelswoche. Der (sichtbare) Seeverkehr durch die Straße von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen. Hinzu kam, dass nach Drohnenangriffen die Verladungen an einem wichtigen Ölterminal im Schwarzen Meer, über den üblicherweise 75% der kasachischen Ölexporte erfolgen, eingestellt werden mussten.. --- Die eigentliche Anspannung herrscht aber weiterhin an den Produktmärkten: Am Freitag kletterte der Crack-Spread 3-2-1 auf einen neuen Rekord von fast 70 USD je Barrel; in den USA kostet eine Gallone Benzin an den Tankstellen landesweit im Durchschnitt wieder über 4 USD. Die kommerziellen US-Benzinvorräte sind inzwischen fast 8,5% niedriger als um diese Jahreszeit üblich.. --- China: Laut chinesischem Statistikbüro fiel im Juni die Kerosin- bzw. die Dieselproduktion jeweils um gut 21% gegenüber Vorjahr, die von Benzin lag gut 14% unter Vorjahr.. --- Irak will mehr Öl über Pipeline umleiten..
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21.07.26 - 12:45
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Eskalation im Nahostkonflikt katapultiert Ölpreis zurück auf 90 USD (DZ Bank)
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Die Lage im Nahen Osten hat sich abermals drastisch zugespitzt und den Rohölpreis in den Bereich um 90 US-Dollar je Barrel zurück katapultiert. Meldungen über eine potenzielle Waffenruhe konnten der Preisrallye zwar kurzzeitig Einhalt gebieten. Eine nachhaltige Entspannung in der Region dürfte zunächst jedoch außer Reichweite bleiben.. --- Zusätzliche Brisanz erhält die Situation durch die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen, die eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt haben. Dies schürt erhebliche Sorgen vor weitreichenden Lieferausfällen im Roten Meer und an der Meerenge Bab al-Mandab – einer zentralen Lebensader für saudische Ölexporte.. --- Langfristig dürften schließlich die schwächelnde Konjunkturdynamik in China und die fortschreitende Elektrifizierung die Ölnachfrage dämpfen und den Kurs auf 70 US-Dollar drücken..
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01.07.26 - 17:59
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Gas: LNG- Exporte stabilisieren sich auf niedrigem Niveau (SG)
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Davon zu sprechen, dass beim Gasmarkt alles wieder beim alten ist, wäre übertrieben. Die Daten von Bloomberg zeigen, dass sich die LNG-Exporte weltweit in den letzten Monaten auf einem niedrigen Niveau stabilisiert haben. Auch in diesem Monat lagen die LNG-Exporte des Nahen Ostens, vor allem aus Katar, auf einem niedrigen Niveau und konnten sich trotz des Rahmenabkommens zwischen dem Iran und den USA kaum nach oben bewegen.. --- Für den europäischen Gaspreis bedeutet das ein höheres Niveau für eine längere Zeit. Auch Faktoren wie die relativ niedrigen Gasspeicherfüllstände (bei gleichzeitig höherem Einsatz der Gaskraft (zumindest in Deutschland)) und die höhere LNG-Nachfrage aus Asien durch El Niño sorgen für weiteren Aufwärtsdruck beim Gaspreis..
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19.06.26 - 09:15
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Iran-Deal – alles wieder gut? (Commerzbank)
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Mit dem Abkommen zwischen den USA und dem Iran ist der Ölpreis massiv gefallen. Wir zeigen, dass sich die Lage am Ölmarkt und bei Konjunktur und Inflation erst mittelfristig entspannen wird.. --- Unser Ausblick für Aktien bleibt verhalten optimistisch, nachdem das Abkommen zwischen dem Iran und den USA sowohl die Konjunkturrisiken als auch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in den USA verringert hat. Schon im bisherigen Jahresverlauf ist es den Unternehmen insbesondere in den USA gelungen, ihre Gewinne kräftig um mehr als 20% zu steigern..
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16.06.26 - 17:01
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Ölpreis: Was passiert, wenn die Straße von Hormus wieder offen ist? (SG)
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Kurzfristig sehen wir aber nur begrenztes weiteres Abwärtspotenzial. Einerseits gehen wir davon aus, dass die weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein neues Atomabkommen überaus holprig verlaufen dürften und daher eine Verlängerung des Abkommens immer wieder in Frage gestellt wird. Andererseits dürfte es auch im besten Fall, dass die Straße von Hormus wieder nachhaltig geöffnet wird, geraume Zeit dauern, bis sich der Schiffsverkehr, und damit die Energieexporte aus der Golfregion wieder normalisiert haben.. --- Aus diesem Grund prognostizieren wir auch zu Ende dieses Jahres noch einen Brentölpreis von 85 USD je Barrel und sehen erst im kommenden Jahr eine Rückkehr in Richtung Vorkriegs-Niveaus bei etwa 65 USD je Barrel.. --- Zudem muss für einen gewissen Zeitraum mit einer stärkeren Ölnachfrage als vor Ausbruch des Krieges gerechnet werden, da viele Länder ihre Ölreserven wieder auffüllen müssen..
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28.05.26 - 19:27
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Öl: Wie schnell könnte sich das Angebot in der Golfregion im Falle eines Deals normalisieren? (SG)
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Die Entfernung der Seeminen könnte laut Medienberichten, die sich auf eine private Unterrichtung des US-Kongresses durch das Pentagon beziehen, bis zu 6 Monate in Anspruch nehmen.. --- Die Lieferkettenprobleme in der Region sind laut IEA-Monatsbericht unterschiedlich: Starke Engpässe in den Häfen und wenig Speicherkapazitäten hat insbesondere der Irak. Hinzu kommt hier ebenso wie in Kuwait, dass die beiden Länder stark auf Materialzulieferungen angewiesen sind.. --- Dritter Hemmschuh sind die Schäden an Infrastruktur und Produktionsanlagen, die aber noch nicht klar ersichtlich sind.. --- Die Kapazitäten der globalen Tankerflotte werden somit nicht zuletzt darüber entscheiden, wann die Mengen auf den Markt kommen und der Rohölmarkt wieder ausreichend versorgt ist. Laut der IEA wird der Markt vor Ende des Schlussquartals nicht wieder ins Gleichgewicht finden..
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30.04.26 - 15:02
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Neue Phase der Krise im Nahen Osten (HCOB)
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Möglicherweise wird die Schließung der Straße von Hormus
im Nachhinein als Wendepunkt der globalen Energieordnung
eingeordnet. Nämlich als Wendepunkt hin zu einer
preisbedingten Reduktion der Nachfrage nach Erdöl und
Erdölprodukten (Peak Demand Oil) bei einem gleichzeitig
privat forcierten Ausbau erneuerbarer Energieanlagen..
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30.04.26 - 10:00
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Nahost-Krieg – die langfristigen Folgen (Commerzbank)
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Alles in allem dürfte der Iran-Krieg beträchtliche langfristige Auswirkungen haben. Er ist Game Changer, was etwa die künftige Rolle
der Golfstaaten anbelangt, die sich nach den Angriffen Irans schwer tun dürften, wie bisher Kapital und qualifizierte Arbeitskräfte
anzuziehen. Darüber hinaus dürfte der Iran-Krieg bestehende Trends verstärken. Das gilt etwa für das Streben nach Energiesicherheit
und stabileren Lieferketten. Die damit einhergehenden Kosten sprechen ebenso für eine strukturell höhere Inflation wie die gestiegene
Wahrscheinlichkeit neuer Angebotsschocks und höhere Verteidigungsausgaben, zumal die US-Notenbank und auch die EZB wegen
politischen Drucks und hoher Staatsschulden faktisch weniger unabhängig sind, gegen Inflationsrisiken entschieden genug vorzugehen..
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