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19.06.26 - 09:15
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Iran-Deal – alles wieder gut? (Commerzbank)
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Mit dem Abkommen zwischen den USA und dem Iran ist der Ölpreis massiv gefallen. Wir zeigen, dass sich die Lage am Ölmarkt und bei Konjunktur und Inflation erst mittelfristig entspannen wird.. --- Unser Ausblick für Aktien bleibt verhalten optimistisch, nachdem das Abkommen zwischen dem Iran und den USA sowohl die Konjunkturrisiken als auch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in den USA verringert hat. Schon im bisherigen Jahresverlauf ist es den Unternehmen insbesondere in den USA gelungen, ihre Gewinne kräftig um mehr als 20% zu steigern..
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16.06.26 - 17:01
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Ölpreis: Was passiert, wenn die Straße von Hormus wieder offen ist? (SG)
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Kurzfristig sehen wir aber nur begrenztes weiteres Abwärtspotenzial. Einerseits gehen wir davon aus, dass die weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein neues Atomabkommen überaus holprig verlaufen dürften und daher eine Verlängerung des Abkommens immer wieder in Frage gestellt wird. Andererseits dürfte es auch im besten Fall, dass die Straße von Hormus wieder nachhaltig geöffnet wird, geraume Zeit dauern, bis sich der Schiffsverkehr, und damit die Energieexporte aus der Golfregion wieder normalisiert haben.. --- Aus diesem Grund prognostizieren wir auch zu Ende dieses Jahres noch einen Brentölpreis von 85 USD je Barrel und sehen erst im kommenden Jahr eine Rückkehr in Richtung Vorkriegs-Niveaus bei etwa 65 USD je Barrel.. --- Zudem muss für einen gewissen Zeitraum mit einer stärkeren Ölnachfrage als vor Ausbruch des Krieges gerechnet werden, da viele Länder ihre Ölreserven wieder auffüllen müssen..
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28.05.26 - 19:27
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Öl: Wie schnell könnte sich das Angebot in der Golfregion im Falle eines Deals normalisieren? (SG)
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Die Entfernung der Seeminen könnte laut Medienberichten, die sich auf eine private Unterrichtung des US-Kongresses durch das Pentagon beziehen, bis zu 6 Monate in Anspruch nehmen.. --- Die Lieferkettenprobleme in der Region sind laut IEA-Monatsbericht unterschiedlich: Starke Engpässe in den Häfen und wenig Speicherkapazitäten hat insbesondere der Irak. Hinzu kommt hier ebenso wie in Kuwait, dass die beiden Länder stark auf Materialzulieferungen angewiesen sind.. --- Dritter Hemmschuh sind die Schäden an Infrastruktur und Produktionsanlagen, die aber noch nicht klar ersichtlich sind.. --- Die Kapazitäten der globalen Tankerflotte werden somit nicht zuletzt darüber entscheiden, wann die Mengen auf den Markt kommen und der Rohölmarkt wieder ausreichend versorgt ist. Laut der IEA wird der Markt vor Ende des Schlussquartals nicht wieder ins Gleichgewicht finden..
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30.04.26 - 15:02
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Neue Phase der Krise im Nahen Osten (HCOB)
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Möglicherweise wird die Schließung der Straße von Hormus
im Nachhinein als Wendepunkt der globalen Energieordnung
eingeordnet. Nämlich als Wendepunkt hin zu einer
preisbedingten Reduktion der Nachfrage nach Erdöl und
Erdölprodukten (Peak Demand Oil) bei einem gleichzeitig
privat forcierten Ausbau erneuerbarer Energieanlagen..
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30.04.26 - 10:00
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Nahost-Krieg – die langfristigen Folgen (Commerzbank)
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Alles in allem dürfte der Iran-Krieg beträchtliche langfristige Auswirkungen haben. Er ist Game Changer, was etwa die künftige Rolle
der Golfstaaten anbelangt, die sich nach den Angriffen Irans schwer tun dürften, wie bisher Kapital und qualifizierte Arbeitskräfte
anzuziehen. Darüber hinaus dürfte der Iran-Krieg bestehende Trends verstärken. Das gilt etwa für das Streben nach Energiesicherheit
und stabileren Lieferketten. Die damit einhergehenden Kosten sprechen ebenso für eine strukturell höhere Inflation wie die gestiegene
Wahrscheinlichkeit neuer Angebotsschocks und höhere Verteidigungsausgaben, zumal die US-Notenbank und auch die EZB wegen
politischen Drucks und hoher Staatsschulden faktisch weniger unabhängig sind, gegen Inflationsrisiken entschieden genug vorzugehen..
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08.04.26 - 11:00
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Waffenruhe im Iran-Krieg: Ein bisschen Frieden (DZ Bank)
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Marktseitig hat sich das Narrativ eines US-Präsidenten, der wilde Drohungen aussendet, diese schlussendlich aber nicht umsetzt, (erfreulicherweise) einmal mehr bestätigt. Zwar spricht Trump in gewohnter Manier von einem „totalen und vollständigen Sieg“ für die USA. Die Nachricht des iranischen Außenministers, wonach der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus „in Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen“ wieder aufgenommen werden könne, entspricht jedoch nur eingeschränkt der Forderung des US-Präsidenten nach einer vollständigen Öffnung der Meerenge. Und von den teils geäußerten US-Kriegszielen, darunter ein Regimewechsel im Iran, ist die Region weit entfernt.. --- Ebenfalls gegen einen „totalen US-Sieg“ spricht der Zehn-Punkte-Plan aus Teheran, den die Trump-Administration als Grundlage für Verhandlungen anerkennt. Laut iranischen Angaben enthält dieser Forderungen, wonach der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus behält..
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