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09.02.26 - 11:16
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Industrie: Talfahrt beendet, Erholung 2026/27 dank Fiskalimpulsen (Deutsche Bank)
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Die Industrieproduktion in Deutschland sank 2025 um 1,6%. Der Produktionsrückgang hat sich gegenüber 2024 (-4,8%) deutlich verlangsamt. Zudem endete im Verlauf von 2025 der Abwärtstrend der Vorjahre. Für 2026 und 2027 sind wir zuversichtlich, dass die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland wieder steigen wird. Dies würde die Verluste aus den Vorjahren jedoch bei weitem nicht ausgleichen. Für eine dauerhafte Stärkung des Industriestandorts Deutschland über die nächsten zwei Jahre hinaus sind strukturelle Reformen unerlässlich.. --- Dagegen erscheint bei energieintensiven Unternehmen trotz der staatlichen Kostenentlastungen eine strukturelle Kehrtwende unwahrscheinlich.. --- Für eine dauerhafte Stärkung des Industriestandorts Deutschland über die kommenden beiden Jahre hinaus sind jedoch zwingend Strukturreformen notwendig, die mindestens an den Stellschrauben Steuerlast, Lohn- und Lohnnebenkosten, Flexibilität des Arbeitsmarktes, Energie, Bürokratie und Freihandel ansetzen..
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09.02.26 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Der US-Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar wird nun am Mittwoch publiziert. Am Freitag wird sich zeigen, wie sich die Verbraucherpreisinflation zu Jahresbeginn in den USA entwickelt hat. Zudem läuft die Zwischenfinanzierung des Heimatschutzministeriums aus. Für die Eurozone steht die zweite Schätzung zum BIP in Q4 an....
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02.02.26 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Auch wenn die EZB ihre Leitzinsen erneut unverändert lässt, wird die Einschätzung des aktuellen wirtschaftlichen Umfeldes Aufmerksamkeit bekommen. Im Januar könnte sich die Verbraucherpreisinflation in der Eurozone weiter abgeschwächt haben. Der teilweise Regierungs-Shutdown in den USA wird diesmal wohl nicht von langer Dauer sein. Mit Blick auf die Wirtschaftsdaten dürften hauptsächlich der Arbeitsmarktbericht für Januar sowie die aktuellen ISM-Indizes im Fokus stehen....
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26.01.26 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Die Erstmeldungen zum BIP in Q4 werden für Deutschland und die Eurozone zeigen, inwiefern das Wachstum bereits Ende 2025 angezogen hat. Verschiedene Umfrageindikatoren werden zudem das aktuelle Stimmungsbild schärfen. Für Deutschland stehen auch die vorläufigen Inflationsdaten für Januar an. In den USA wird neben verschiedenen Konjunkturdaten vor allem die Fed am Mittwoch im Fokus stehen....
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19.01.26 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Angesichts der geopolitischen Entwicklungen könnten einige Wirtschaftsdaten zunächst in den Hintergrund treten. Dennoch dürften die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für den Januar Aufmerksamkeit bekommen. Zuvor steht für Deutschland und die Eurozone zudem der ZEW-Index an. In den USA werden unter anderem monatliche Daten zum Deflator des privaten Verbrauchs veröffentlicht sowie die finale Meldung zum BIP in Q3....
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12.01.26 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Die Erstmeldung für das deutsche BIP im Gesamtjahr 2025 wird zeigen, ob es doch für etwas mehr als nur Stagnation gereicht hat. In den USA dürften neben verschiedenen Konjunkturdaten vor allem die Verbraucherpreise vom Dezember Aufmerksamkeit erhalten, insbesondere mit Blick auf die nächste Fed-Sitzung Ende Januar. Der Oberste Gerichtshof könnte am Mittwoch sein Urteil zu den reziproken US-Zöllen verkünden....
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09.01.26 - 15:15
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Deutschlandfonds – a booster for private investment (Deutsche Bank)
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The recently launched Deutschlandfonds is a flagship project of the government to mobilise private investment in targeted sectors. The government will provide around EUR 30 bn, mostly in the form of guarantees, with a goal of stimulating total investments of around EUR 130 bn. The fund brings together existing and new investment promotion programmes that cater to startups, manufacturing companies, and the utility sector. It is a welcome booster for private investment and will help to close existing financing gaps. Nevertheless, structural reforms remain key to reinvigorate investments across all industries....
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07.01.26 - 14:15
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Deutschland-Monitor Baufinanzierung Q1/2026 (Deutsche Bank)
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Die deutsche Wirtschaft hat 2025 ihre Rezessions- und Schwächephase nicht überwunden. Hoffnungen ruhen auf dem Infrastruktur- und Bundeswehrsondervermögen, die in 2026 das BIP-Wachstum ankurbeln dürften. Immerhin hat das magere Wachstum zu einem Rückgang der Inflation beigetragen, wenngleich die Kerninflation aufgrund des Preisdrucks im Dienstleistungssektor wohl dauerhaft über 2% liegt. In der Folge hat die EZB den Einlagezins bis Mitte 2025 um 200 Basispunkte auf 2% gesenkt und wird dieses Niveau voraussichtlich bis Anfang 2027 beibehalten. Dagegen dürften die langfristigen Bundrenditen weiter nach oben tendieren. Hierdurch dürften auch die langfristigen Hypothekenzinsen etwas zulegen....
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16.12.25 - 15:30
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Fiscal outlook 2026+: Unpacking Germany′s big spending plan (Deutsche Bank)
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Following the loosening of the debt brake this spring, the government has unveiled an ambitious spending agenda aimed at revitalizing aging infrastructure and bolstering national defense. Two critical questions emerge: can this plan be executed as rapidly as promised, and will it deliver lasting positive effects on Germany's growth potential? A preliminary reality check suggests that while fiscal expansion will be delayed in 2025, it is likely to gain traction from 2026. However, even then, the general government deficit, estimated at 3.5% of GDP, is unlikely to reach the higher levels predicted by the government. Moreover, while the fiscal stimulus is likely to provide a short-term "sugar rush”, its impact on potential growth might be limited. Despite the loosened debt brake, a substantial financing gap looms as early as 2027, potentially turning the 2027 federal budget negotiations into another test for government cohesion....
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16.12.25 - 11:15
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Deutschlands Energiewende: Ein Vorschlag zur Neujustierung (Deutsche Bank)
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Die Energiewende ist eines der prägenden politischen Großprojekte in Deutschland, das sämtliche Bereiche der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft betrifft. Trotz signifikanter Fortschritte in einigen Bereichen der Energiewende zeichnet sich ab, dass wichtige energiepolitische Ziele verfehlt werden. In diesem Bericht skizzieren wir potenzielle Maßnahmen zur Neujustierung der Energiewende. Diese sind zwar nicht gänzlich neu, sondern werden auch von Teilen der Politik und Wirtschaft gefordert. Inzwischen dürften sich aber die politischen und technologischen Voraussetzungen für eine Umsetzung verbessert haben....
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15.12.25 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Die EZB dürfte die Leitzinsen erneut unverändert lassen. Dennoch wird die Pressekonferenz vor allem hinsichtlich des Inflations- und Wachstumsausblicks Beachtung finden. Die globalen Einkaufsmanagerindizes werden das Stimmungsbild im Dezember schärfen. In Deutschland stehen zudem der ZEW-Index, das ifo-Geschäftsklima und das GfK-Verbrauchervertrauen an. In den USA werden unter anderem Arbeitsmarkt- und Verbraucherpreisdaten im Fokus stehen, ebenso wie das aktuelle Konsumklima....
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10.12.25 - 13:31
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Aufschwung lässt auf sich warten: Kreditgeschäft und Konjunktur in Q3 2025 (Deutsche Bank)
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Das Kreditwachstum mit Unternehmen und Selbstständigen hat sich im dritten Quartal leicht erhöht auf +1,1% ggü. Vorjahr. Die Schrumpfung in der Industrie hält an, auch bei den Dienstleistern fehlt es an Schwung. Allerdings legen die langfristigen Kredite so stark zu wie zuletzt 2023. Nennenswert Marktanteile gewinnen als einzige die Kreditgenossenschaften. Das Zinsniveau hat sich stabilisiert, die Kreditnachfrage stieg weiter an. Die Finanzierungsalternativen schnitten überwiegend solide ab. Die deutsche Volkswirtschaft stagnierte in Q3. Während die Staatsausgaben und die Investitionen der Unternehmen stiegen, waren der private Konsum und der Bau rückläufig. Weiterer Gegenwind kam vom Außenhandel. 2026 und 2027 dürfte sich das BIP-Wachstum vor allem dank der staatlichen Investitionsoffensive und einer Beruhigung im Handelsstreit mit den USA jedoch auf über 1% deutlich beschleunigen...
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08.12.25 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Die Fed dürfte am Mittwoch eine weitere Leitzinssenkung vornehmen. Die Pressekonferenz wird vor allem hinsichtlich der Einschätzung der Inflations- und Arbeitsmarktentwicklung interessant. Vor diesem Hintergrund sollten auch die verschiedenen, in dieser Woche anstehenden Arbeitsmarktzahlen Aufmerksamkeit bekommen. In Deutschland schärfen weitere harte Daten den Blick auf die Konjunktur zu Beginn von Q4. Der sentix-Konjunkturindex wird für die Eurozone ein frühes Stimmungsbild für den laufenden Monat geben....
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01.12.25 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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In Deutschland steht mit den Oktoberdaten zum Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ein weiterer harter Datenpunkt für Q4 an. Für die Eurozone erfolgt die Erstmeldung zur Verbraucherpreisinflation im November. In den USA dürften bei den ISM-Indikatoren auch die jeweiligen Beschäftigungskomponenten Aufmerksamkeit bekommen, ebenso wie am Mittwoch die aktuellen ADP-Beschäftigungsdaten. Am Ende der Woche werden die Septemberdaten für den Deflator des privaten Verbrauchs sowie die Erstmeldung zum Konsumklima im Dezember im Fokus stehen....
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24.11.25 - 17:30
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Industrial power price: Short-term relief rather than a cure (Deutsche Bank)
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The German government has agreed to introduce an industrial electricity price starting in 2026. The target price is to be 5 cents per kilowatt-hour for half of the electricity consumption and will be limited to the years 2026 to 2028. It is positive to note that the federal government is addressing the problem of Germany's high electricity prices compared to international standards. However, we are skeptical whether the planned subsidized electricity price will actually lead to a structurally better competitive position for the favored industries in Germany....
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24.11.25 - 17:30
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Grounded Germans (Deutsche Bank)
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The intra-European air transport sector has fully recovered from the Covid-19 pandemic, with the number of available seats reaching a new record high in the first half of 2025. However, this recovery is regionally uneven, with Germany lagging significantly behind the European average. A key reason for this disparity is the increase in location-specific costs at German airports....
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24.11.25 - 11:15
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Die geopolitischen Entwicklungen könnten einige Konjunkturdaten zunächst in den Hintergrund drängen. Dennoch werden das ifo-Geschäftsklima und die Daten zum Verbrauchervertrauen Aufmerksamkeit bekommen, da sie das Stimmungsbild des laufenden Monats komplettieren. Die finale Meldung zum deutschen BIP in Q3 wird vor allem hinsichtlich der Entwicklung der Verwendungskomponenten interessant. Zum Ende der Woche steht die Schnellschätzung zur Verbraucherpreisinflation im November an. In den USA wird sich die Publikation aufgeschobener Daten fortsetzen. Sie werden unter anderem das Konjunkturbild für Q3 schärfen....
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20.11.25 - 15:15
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Industriestrompreis: Kurzfristige Entlastung statt Allheilmittel (Deutsche Bank)
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Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, ab 2026 einen Industriestrompreis einzuführen. Der Zielpreis soll bei 5 Cent pro Kilowattstunde für die Hälfte des Stromverbrauchs liegen und auf die Jahre 2026 bis 2028 befristet sein. Es ist positiv festzuhalten, dass die Bundesregierung das Problem der im internationalen Vergleich hohen deutschen Strompreise adressiert. Wir sind jedoch skeptisch, ob der geplante subventionierte Strompreis tatsächlich zu einer strukturell besseren Wettbewerbsposition der begünstigten Branchen in Deutschland führt... --- Subventionen ändern jedoch wenig an den grundlegenden Ursachen der höheren Energiepreise in Deutschland. Es führt nur zu einer Verschiebung bei der Finanzierung. Sowohl der subventionierte Industriestrompreis als auch die Entgelte für den anstehenden Ausbau der Stromnetze werden künftig aus anderen
Töpfen bezahlt..
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18.11.25 - 13:01
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Luftverkehr: Geringeres Angebot, höhere Preise (Deutsche Bank)
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Der innereuropäische Luftverkehr hat sich vollständig von der Covid-Pandemie erholt. Jedoch ist diese Erholung regional nicht gleichmäßig verteilt. Vor allem der Standort Deutschland schneidet im europäischen Vergleich deutlich schlechter ab. Es werden weniger Sitzplätze und Routen angeboten als 2019. Eine wichtige Ursache hierfür liegt in den gestiegenen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Die staatlichen Kostenanteile sind hier stärker gestiegen als an anderen Airports innerhalb der EU oder an Drehkreuzen in der Nachbarschaft zur EU. Falls diese Kostennachteile weiter bestehen bleiben, droht die Erholung des Luftverkehrs in Deutschland auch künftig hinter der Dynamik in der EU zurückzubleiben. Positiv für den Standort ist der jüngste Beschluss der Bundesregierung zu werten, die Erhöhung der Luftverkehrsteuer aus dem Jahr 2024 ab Juli 2026 wieder zurückzunehmen....
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