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08.04.26 - 15:45
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Robuster Corporate-Bond-Markt trotz „AI Scare“ und Irankrieg (DZ Bank)
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Das hohe Investitionsvolumen der Hyperscaler, Sorgen vor den Auswirkungen der KI auf die Software- und Medienbranche sowie der Irankrieg stellen auch für den Markt für Euro-Unternehmensanleihen Belastungen dar. Dies zeigt sich in merklichen Spreadausweitungen bei den Anleihen der potenziell betroffenen Unternehmen, aber auch in einem hohen Neuemissionsvolumen von US-Technologiekonzernen, welche verstärkt den Euro-Markt für die Refinanzierung nutzen und so zum Wachstum des europäischen Kapitalmarkts beitragen.
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08.04.26 - 14:15
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US-Banken haben Basel III Endgame gewonnen (DZ Bank)
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Die US-Bankenaufsichtsbehörden haben drei Vorschläge zur Modernisierung des regulatorischen Kapitalrahmens veröffentlicht, die zur Senkung der Kapitalanforderungen für die Großbanken des Landes führen und EU-Regulatoren und Banken unter Zugzwang setzen. Der daraus resultierende „Wettlauf nach unten“ geht zu Lasten der Bondinvestoren.
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08.04.26 - 11:00
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Waffenruhe im Iran-Krieg: Ein bisschen Frieden (DZ Bank)
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Marktseitig hat sich das Narrativ eines US-Präsidenten, der wilde Drohungen aussendet, diese schlussendlich aber nicht umsetzt, (erfreulicherweise) einmal mehr bestätigt. Zwar spricht Trump in gewohnter Manier von einem „totalen und vollständigen Sieg“ für die USA. Die Nachricht des iranischen Außenministers, wonach der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus „in Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen“ wieder aufgenommen werden könne, entspricht jedoch nur eingeschränkt der Forderung des US-Präsidenten nach einer vollständigen Öffnung der Meerenge. Und von den teils geäußerten US-Kriegszielen, darunter ein Regimewechsel im Iran, ist die Region weit entfernt.. --- Ebenfalls gegen einen „totalen US-Sieg“ spricht der Zehn-Punkte-Plan aus Teheran, den die Trump-Administration als Grundlage für Verhandlungen anerkennt. Laut iranischen Angaben enthält dieser Forderungen, wonach der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus behält..
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08.04.26 - 09:15
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Irans Schatten-Finanzsystem: Zwischen Sanktionen & Autonomie (DZ Bank)
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Kryptowerte sind kein Randphänomen der iranischen Schattenwirtschaft mehr, sondern ein strategisch eingesetztes Instrument. Im vierten Quartal 2025 wurden Zuflüsse von mehr als 3 Milliarden US‑Dollar auf revolutionsgardennahen Wallets registriert. Die Mittel flossen vornehmlich in die Finanzierung regionaler Stellvertreternetze, die Abwicklung sanktionierter Ölverkäufe sowie die Beschaffung von Dual‑Use‑Gütern..
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07.04.26 - 16:45
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Rohöl und der Iran: Neue Fronten im Ölkrieg (DZ Bank)
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Nach gut fünf Wochen Krieg hat sich die Unsicherheit am Ölmarkt verfestigt. Angebotsrisiken und politische Rhetorik geben den Ton an. Die drohende Ausweitung des Konflikts auf die Meerenge Bab al-Mandab und die Insel Kharg könnte die Versorgungskrise weiter verschärfen. Das Risiko einer weiteren Eskalation bleibt demnach zwar erhalten, auf Sicht von drei Monaten erwarten wir jedoch eine moderate Beruhigung..
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07.04.26 - 13:30
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Strukturbruch in der deutschen Chemie durch eine Schock-Kaskade (DZ Bank)
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Die schlechte Nachricht: Die deutsche Chemieindustrie steht vor einem unumkehrbaren Strukturbruch. Der einstige Standortvorteil günstiger Energie hat sich in einen dauerhaften Nachteil verwandelt, weshalb alte Produktionsniveaus nicht wieder erreicht werden. Eine kurzfristige zyklische Erholung ist ausgeschlossen. Die gute Nachricht: Diese Entwicklung kann durch eine strategische Neuausrichtung gebremst werden... --- Eine Erholung des deutschen Chemie-Sektors als Ganzes ist unter den neuen Rahmenbedingungen ausgeschlossen. Der Fokus verschiebt sich unweigerlich von Wachstum zu einem profitablen Management des Rückbaus in Deutschland..
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07.04.26 - 10:00
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Politik: Ungarn am politischen Scheideweg (DZ Bank)
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Am Sonntag, den 12. April, steht in Ungarn die nächste Parlamentswahl an. Der Forint profitiert von der Erwar-tung eines Regierungswechsels. Umfragen sehen die pro-europäische Oppositionspartei Tisza zum Teil deutlich vor der nationalkonservativen Regierungspartei (Fidesz) von Ministerpräsident Orbán. Längerfristig dürfte ein Regierungswechsel den Forint stärken. Bei einem Fidesz-Sieg blieben die bekannten Probleme eine Belastung..
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02.04.26 - 14:00
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Sektor-Ausblick: Marktpotenziale nach dem Iran-Konflikt (DZ Bank)
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Die Analyse des Euro Stoxx 50 zeigt, dass die aktuelle geopolitische Krise zu einer sehr unterschiedlichen Betroffenheit der einzelnen Sektoren führt und nicht pauschal zu negativen Gewinnerwartungen. Für die Zukunft wird ein erhebliches Erholungspotenzial bei jenen Branchen gesehen, die aktuell überproportional unter den Umständen leiden, während die Robustheit anderer Sektoren von strukturellen Faktoren und der Zinsentwicklung abhängt..
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01.04.26 - 15:00
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Ein Jahr „Liberation Day“: Die deutschen Zoll-Verlierer (DZ Bank)
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Ein Jahr nach dem „Liberation Day“ ist Zeit für eine Analyse der negativen Auswirkungen der US-Zölle: Deutsche Exporte in die USA fielen 2025 um über 9%. Besonders betroffen waren „Sonstige Fahrzeuge“, die Automobilbranche und die Chemie.. --- Auch die Automobilbranche und die Chemie litten überdurchschnittlich stark an der ausgebliebenen US-Nachfrage. Die Warenausfuhr der deutschen Auto-Hersteller und Zulieferer sank um fast 18%. In der Chemie waren es immer noch knapp 15%. Mit dem Maschinenbau war die zweitgrößte Industriebranche zwar nur unterdurchschnittlich betroffen. Ein Rückgang im US-Geschäft in Höhe von über 8% ist dennoch eine Belastung..
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27.03.26 - 16:00
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Kryptowährungen zwischen höheren Zinsen und Stabilisierung (DZ Bank)
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Das erste Quartal 2026 endet für das Kryptsegment wie das vorangegangene aufgehört hat – unter dem Strich bleibt ein klares Minus. Zwar konnten sich Bitcoin & Co. dem allgemeinen Abwärtssog des Irankrieges entziehen, das Umfeld bleibt jedoch herausfordernd...
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27.03.26 - 13:15
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Aktienmarkt-Prognose: Volatilität und späte Erholung (DZ Bank)
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Der Iran-Konflikt belastet die Aktienmärkte durch hohe Energiepreise und trübt die Gewinnaussichten. Zunächst ist mit einer volatilen Seitwärtsbewegung zu rechnen.. --- Die Abschwächung der Gesamtwirtschaft trübt direkt die Ertragsperspektiven der Unternehmen, da mit einer geringeren Nachfrage zu rechnen ist. Infolge des zu erwartenden Inflationsdrucks dürfte die US-Notenbank die Leitzinsen weniger stark senken als bislang erwartet, während die EZB die Zinszügel sogar vorsichtig straffen könnte. Fehlende positive Impulse vonseiten der Geldpolitik nehmen den Aktienmärkten das Potenzial für eine schnelle Erholung.. --- Bis zur Jahresmitte gehen wir daher von einer Stabilisierung der Aktienindizes auf den aktuellen, niedrigeren Niveaus aus. Dabei sollte sich der EuroStoxx 50 in einer Spanne um 5500 Punkte, der DAX bei etwa 22500 Zählern und der S&P 500 bei rund 6600 Punkten bewegen.. --- Eine für die zweite Jahreshälfte erwartete politische Deeskalation bildet die Grundlage für eine nachhaltige Markterholung..
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27.03.26 - 08:45
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Gold: Blockbildung vs. Zinsschock – Kampf der Treiber (DZ Bank)
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Trotz der zahlreichen Unsicherheiten, die aufgrund des Iran-Krieges herrschen, ist der Goldpreis seit Beginn des Konflikts stark gefallen. Grund hierfür sind revidierte (US-)Leitzinserwartungen, steigende Renditen bei Staatsanleihen und Margin Calls im Aktienbereich. Langfristig dürfte Gold wieder als sicherer Hafen glänzen..
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24.03.26 - 14:45
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Vom Krieg zur Krise: Warum das Ende der Kämpfe erst der Anfang sein könnte (DZ Bank)
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In unserem neuen Hauptszenario gehen wir davon aus, dass dies, in Kombination mit den Einschränkungen in der Öl- & Gasförderung, die nach den Angriffen der vergangenen Woche entstanden sind, zu einem anhaltend hohen Energiepreisen führt. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass auch die Lieferkettenstörungen bei anderen Gütern (Helium/ Düngemittel) sich nicht schnell legen, so dass auch an dieser Front Inflationsgefahren lauern. In der Eurozone rechnen wir nun mit einem kurzfristigen Anstieg der Inflation auf über 3% --- Für die EZB ergibt sich somit die Notwendigkeit, den Leitzinserhöhungszyklus, der eigentlich erst für Mitte des kommenden Jahres angesetzt war, deutlich früher zu starten: Wir rechnen in diesem Jahr mit Zinserhöhungen im Umfang von 50 Basispunkten. Auch in den USA wird der Druck auf die Fed zunehmen --- An den Finanzmärkten ist zunächst mit anhaltend hoher Volatilität zu rechnen, insbesondere solange nicht klar ist, ob es nun zu einem nachhaltigen Ende der Kampfhandlungen kommt oder nicht..
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23.03.26 - 17:15
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Iran-Krieg und Aktienmärkte: Zwischen Hoffen, Bangen und Verwirrung (DZ Bank)
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US-Präsident Trump redet von „produktiven Gesprächen“, Teheran widerspricht – das Hin und Her zwischen Hoffen und Bangen am Aktienmarkt geht weiter. Positiv ist festzuhalten, dass die USA weiter an einem „Deal“ interessiert zu sein scheinen und die Märkte umgehend auf erfreuliche Meldungen anspringen.. --- Lage bleibt unübersichtlich – auch dank „TACO“: Das Trump’sche Spiel aus Eskalation und Deeskalation, das vor allem im Rahmen des Zollchaos intensiv praktiziert wurde, setzt sich im Iran-Krieg fort. Zwar schwingt das Pendel derzeit eher in Richtung Entspannung. An den Finanzmärkten bleiben die Marktteilnehmer jedoch vorsichtig. So ist eine Lösung des Konflikts – gerade nach dem Dementi aus Teheran – bislang alles andere als in trockenen Tüchern..
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23.03.26 - 11:30
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Ein unspektakuläres Spektakel – Teslas „Full Self-Driving“ im Selbsttest (DZ Bank)
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Insgesamt waren wir von der Probefahrt positiv überrascht. Während Konkurrenten zusätzlich Radar- oder Lidarsensoren einsetzen, verlässt sich Tesla ausschließlich auf ein Kamerasystem, was im Vergleich deutlich günstiger ist. Für uns bleibt die Frage offen, ob die Fahrt außerhalb der Stadt und bei widrigeren Wetterbedingungen genauso verlaufen wäre..
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16.03.26 - 12:45
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Wirtschaftlicher Neustart für Europa (DZ Bank)
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Geopolitische Umbrüche zwingen uns in Europa zum Umdenken. Von der Sicherung unserer Souveränität bis zur ökonomischen Resilienz – die alten Erfolgsrezepte haben ausgedient. Doch Europa kann die Herausforderungen meistern, wenn es seine Chancen ergreift...
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11.03.26 - 10:45
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Rohöl und der Irankrieg – planlos geht der Plan los (DZ Bank)
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Nach gut zehn Tagen militärischer Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran ist der Rohölpreis so orientierungslos wie lange nicht. Kein Wunder, droht doch ein Flächenbrand in der Region, während Äußerungen aus dem Weißen Haus teils widersprüchlich ausfallen. Jüngste Aussagen des US-Präsidenten haben Hoffnungen auf ein Kriegsende genährt. Nichtsdestotrotz bleiben Ölpreise über 100 US-Dollar ein Risiko.. --- Das Szenario einer Eskalationsspirale mit nachhaltig höheren Rohölpreisen ist zwar nicht auszuschließen. Zugleich unterstreichen die jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten allerdings, dass er kein Interesse an den damit einhergehenden Folgen hat, darunter der höhere Öl- und Benzinpreis sowie ein stärkerer US-Dollar. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der im Herbst anstehenden Kongresswahlen (Mid-Term Elections). Daher rechnen wir in unserem Hauptszenario weiterhin damit, dass der Konflikt auf absehbare Zeit an Schärfe verliert..
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09.03.26 - 10:45
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Krieg im Nahen Osten: Von MAGA zu MIGA („Make Iran Great Again“) (DZ Bank)
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Die Lage im Nahen Osten eskaliert weiter, der Ausgang bleibt ungewiss. Weiterhin ist nicht klar, welches Ziel die US-Regierung genau verfolgt, die Aussagen der Regierungsvertreter hierzu sind zum Teil widersprüchlich. Zuletzt scheint zumindest Präsident Trump den Fokus wieder vermehrt auf einen Regimewechsel zu lenken: am Freitag hatte er auf Truth Social angekündigt, dass er nur eine bedingungslose Kapitulation des Iran mit anschließender Ernennung einer neuen „great & acceptable“ Regierung akzeptieren werde...
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06.03.26 - 08:00
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Rohöl: Vom Säbelrasseln zum regionalen Flächenbrand (DZ Bank)
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Nach der US-Offensive gegen den Iran schlägt Teheran zurück und nimmt die Energieinfrastruktur gegnerischer Golfstaaten ins Visier. Der Ölpreis schoss im Zuge dessen auf den höchsten Stand seit Mitte 2024. Im Falle einer langanhaltenden, vollständigen Sperrung der Straße von Hormus sind Preisspitzen von über 100 US-Dollar je Barrel nicht ausgeschlossen...
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