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DZ Bank Nachrichten

Bereits seit dem Jahr 2011 veröffentlicht das DZ BANK Research aktuelle Kommentierungen zum Wirtschafts-, Politik- und Kapitalmarktgeschehen. Verantwortlich hierfür sind Dr. Jan Holthusen als Bereichsleiter Research und Volkswirtschaft und Dr. Michael Holstein als Chefvolkswirt.
 
01.06.26 - 13:30
DZ BANK Euro-Indikator: kleiner Mai-Rebound, aber kein Befreiungsschlag (DZ Bank)
 
Der DZ BANK Euro-Indikator erholt sich im Mai leicht. Doch hohe Energiepreise, schwache Dienstleistungen und gedämpfte Konsumstimmung halten die Konjunktur im Stagflationsschatten.  ...
28.05.26 - 13:45
Die Wahlparty ist vorbei: Ernüchternder Kassensturz in Ungarn (DZ Bank)
 
Die EU-Kommission schlägt Alarm bei Ungarns Staatsfinanzen: Eine neue, deutlich erhöhte Defizitprognose verschärft die ohnehin schon angespannte Haushaltslage nach dem Regierungswechsel. Obwohl der Kassensturz ein düsteres Bild zeichnet, halten sich die Risikoaufschläge für ungarische Staatsanleihen noch zurück. Die zugrundeliegenden Risiken für Investoren bleiben allerdings erhöht..
27.05.26 - 15:15
UK: Wichtiger Technologiestandort, aber Inflation und Fiskalpolitik belasten (DZ Bank)
 
Beim Ranking der größten Volkswirtschaften belegt Großbritannien einen der vorderen Ränge. Dies dürfte auch langfristig so bleiben. Dabei spielt die innovationsstarke Region London-Oxford-Cambridge eine wichtige Rolle. Der konjunkturelle Ausblick wird derzeit jedoch durch die erhöhte Inflation und vor allem die restriktive Fiskalpolitik belastet..
26.05.26 - 13:00
Nachhaltige Bonds: Crisis? What Crisis? (DZ Bank)
 
Schon klar: Der „Crisis-Titel“ ist etwas ausgetreten und nur Nostalgiker dürften sich an das namensgebende Supertramp-Album erinnern. Aber: Wer den Markt für nachhaltige Euro-Anleihen betrachtet, der dürfte ein gewisses Erstaunen über dessen Lebendigkeit mitbringen – mindestens in absoluten Zahlen..
21.05.26 - 15:00
Nach GENIUS folgt CLARITY – US-Regulierung schreitet voran (DZ Bank)
 
Die US-Kryptobranche fordert seit Langem klare, verlässliche Regeln, die Ivestoren, Entwicklern und Anbietern Rechtssicherheit geben. Nach dem ersten Schritt mit dem GENIUS Act im letzten Jahr soll der CLARITY Act diesen Ansatz erweitern und umfassende rechtliche Klarheit für den Markt rund um Digitaler Asstes schaffen..
21.05.26 - 15:00
SpaceX: An der Schwelle zum Börsen-Universum (DZ Bank)
 
Der Name SpaceX steht wie kaum ein anderer für den Aufbruch der Menschheit ins All. Unter der visionären Führung von Elon Musk hat das Unternehmen die Raumfahrtindustrie revolutioniert und Ziele erreicht, die lange als Science-Fiction galten. Nun steht ein Ereignis bevor, das nicht nur die Finanzmärkte, sondern auch die breite Öffentlichkeit elektrisiert: der Börsengang von SpaceX im Juni..
21.05.26 - 12:45
Einkaufsmanagerbefragung: Die Krise im Nahen Osten wird zum Problem! (DZ Bank)
 
Der Composite-Einkaufsmanagerindex im Euro-Raum sank von 48,8 auf 47,5 Punkte weiter ab. Steigende Kosten, ausbleibende Nachfrage und Lieferengpässe belasten die Wirtschaft..
21.05.26 - 11:00
Euroraum: Droht im Sommer die breite Inflationswelle? (DZ Bank)
 
Die Inflation im Euroraum ist erneut spürbar gestiegen. Hauptgrund ist der Energiepreisschock infolge des Iran-/Nahost-Konflikts. Eine neue kräftige Inflationsspirale erwarten wir nicht – wohl aber indirekte Effekte ab dem Sommer..
19.05.26 - 12:00
Cybersicherheit: Der Megatrend im KI-Zeitalter (DZ Bank)
 
Die fortschreitende digitale Transformation vieler Lebensbereiche geht mit einer steigenden Bedrohung durch Cyberangriffe einher. Die Motive der Angreifer reichen von dem profanen Streben nach finanziellem Gewinn, über den Diebstahl von Daten und Know-how (Industriespionage) bis hin zu politischen Zielen wie der Schwächung der Wirtschaft, dem Erlangen militärischer Geheimnisse und politischer Einflussnahme. Bei den Angreifern handelt es sich um individuelle Hacker, kriminelle Gruppen und staatliche Akteure..
15.05.26 - 14:00
7.500 Punkte! US-Aktienindizes eilen von Rekord zu Rekord (DZ Bank)
 
Ausgangsbasis für die erfreuliche Entwicklung der letzten Wochen ist die Rückkehr der Fantasie zugunsten Künstlicher Intelligenz. Überwogen zu Jahresbeginn die Sorgen über (zu) hohe Investitionen vor allem bei den Hyperscalern um Alphabet, Amazon & Co. sowie mögliche disruptive Prozesse, die vor allem Softwareanbieter perspektivisch den Garaus machen könnten, dominiert aktuell wieder die Zuversicht. Geholfen hat hierbei die gute US-Berichtssaison für das erste Quartal 2026, die den Löwenanteil mittlerweile hinter sich hat. Nicht nur konnten mehr als 80% der Unternehmen die Gewinnerwartungen übertreffen. Zugleich ist das Ausmaß der positiven Gewinnüberraschung im S&P 500 deutlich größer als in den vorangegan­genen Quartalen..
15.05.26 - 13:30
Vom Bohrloch zur Zapfsäule: Kostenschub oder Abzocke? (DZ Bank)
 
Rund 50% des Benzinpreises entfallen auf Steuern und Abgaben, darunter Energiesteuer, CO₂-Abgabe und Mehrwertsteuer. Nur der verbleibende variable Anteil reagiert direkt auf Veränderungen des Rohölpreises. Konkret kommen von einer Rohölpreisveränderung von 10% bei Benzin nur rund 2,2% an der Zapfsäule an, bei Diesel sind es immerhin 3,8%. Bei Diesel ist der Effekt aufgrund des höheren Rohölanteils am Endpreis etwas stärker ausgeprägt. Auffällig ist in diesem Zusammenhang die strukturelle zeitliche Asymmetrie der Preisweitergabe, auch „Rockets-and-Feathers-Effekt” genannt. Preisanstiege erreichen die Zapfsäule bereits nach wenigen Tagen, Preissenkungen hingegen erst nach über zwei Wochen. Diese Asymmetrie ist eine unmittelbare Folge der oligopolistischen Marktstruktur. Fünf Konzerne kontrollieren zwei Drittel des Marktes und können Erhöhungen durch ihr implizites Gleichlaufverhalten rasch durchsetzen sowie Senkungen verzögern..
 
13.05.26 - 16:00
Ungarn nach Machtwechsel am Scheideweg (DZ Bank)
 
Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar steht vor der doppelten Herausforderung, die maroden Staatsfinanzen zu sanieren und die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen. Um die blockierten EU-Gelder freizuschalten, muss die neue Regierung innerhalb kurzer Zeit von der EU geforderte Meilensteine erfüllen. Gelingt der pro-europäische Kurs, könnte sich die Kreditwürdigkeit des Landes verbessern, andernfalls droht eine Herabstufung in den Non-Investmentgrade-Bereich.. --- So kündigte der designierte Wirtschafts- und Energieminister Kapitany an, sich nicht von russischem Öl und Gas „entwöhnen“ zu wollen, was mit dem geplanten vollständigen Importverbot der EU für russische Energieprodukte kollidiert und einen ersten potenziellen Konfrontationskurs markiert.
12.05.26 - 12:15
Der Chipmarkt zündet den „KI-Turbo“ (DZ Bank)
 
Der globale Chipmarkt, der bereits im vergangenen Jahr einen Umsatz-Höchstwert erreichte, befindet sich auch im laufenden Jahr auf Rekordkurs. Im März hat sich die hohe Erlösdynamik weiter beschleunigt. Die spürbar anziehende Nachfrage nach leistungsstarken Prozessoren für Anwendungen auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie nach Chips für das Hochleistungsrechnen (High Performance Computing) ist nach wie vor der wichtigste Wachstumstreiber. Dieser positive Trend wird sich unserer Meinung nach in den kommenden Jahren fortsetzen...
 
11.05.26 - 18:00
Humanoidrobotik: Von der Messehalle in die Fabrik (DZ Bank)
 
Die Hannover Messe 2026 markiert einen Wendepunkt: Humanoide Roboter sind keine Konzeptstudie mehr. Erste Pilotanwendungen laufen, Geschäftsmodelle formen sich – und die entscheidende Frage für Investoren lautet nicht mehr ob, sondern wer..

https://www.boersentreff.de/desktop_Kurslisten-kategorie_AktienauflistungZuLaendernSektoren-sektor_ET-branche_102.html
07.05.26 - 16:30
Ungarischer Forint: Auf der Sonnenseite des Währungslebens (DZ Bank)
 
Der ungarische Forint lässt gegenüber dem Euro die Muskeln spielen und kletterte hierbei zeitweise auf den höchsten Stand seit Februar 2022. Neben den marktseitigen Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Kriegs verleiht dem Forint auch der politische Machtwechsel in Ungarn Flügel. Perspektivisch dürfte sich der Forint gegenüber dem Euro weiter in solider Verfassung präsentieren. Auf kurze Sicht bestehen jedoch Rückschlagrisiken..
06.05.26 - 15:30
Bitcoin nimmt wieder Fahrt auf (DZ Bank)
 
Bitcoin erholt sich nach schwachen Monaten und überschreitet seit Anfang des Jahres erstmals wieder 80.000 US-Dollar. Der Monat Mai startet mit einem konstruktiven Zuwachs von rund 6%, was die historische saisonale Entwicklung, insbesondere der Monate April und Mai, widerspiegelt. Trotz der Erholung ist ein voll bestätigter Aufwärtstrend noch nicht etabliert..
05.05.26 - 14:15
Vertrauensschock drückt den Euro Indikator – Stagflationsrisiko steigt (DZ Bank)
 
Der Euro Indikator fällt im April erneut. Während die Industriestimmung überraschend positiv wirkt, kippen Konsumstimmung und Dienstleistungen – ein ungünstiger Mix..
04.05.26 - 15:00
Kerosin wird zum Stresstest für den Luftverkehr (DZ Bank)
 
Die IEA-Szenarien zeigen, wie schnell Lagerpuffer in Europa bei nicht ersetzten Nahost-Importen abschmelzen können. Kann Europa 90% der üblichen Nahost-Mengen ersetzen, bleibt die Versorgung im Sommer beherrschbar. Bei nur 75% Ersatz würde die Lagerdeckung bis August unter 23 Tage fallen; bei nur 50% Ersatz bereits im Juni. Dann steigt das Risiko physischer Engpässe an Flughäfen und von Flugausfällen deutlich. --- Für den Luftverkehr ist dieses Risiko besonders relevant. Preisrisiken lassen sich absichern; physische Verfügbarkeit nicht. --- Der Blick auf Brent reicht nicht mehr aus. Entscheidend sind Jet-Fuel-Preise, Jet-Crack, Lagerbestände, Raffinerieläufe und alternative Importströme. Unser Basisszenario bleibt ein Umfeld aus hohen Kerosinpreisen, knappen Puffern und selektiven Anpassungen - kein flächendeckender Versorgungsausfall. Der zentrale Trigger bleibt die Straße von Hormus. --- So wird es wohl sein und wer die richtige Aktie im Depot hat, profitiert!

https://www.boersentreff.de/neste-aktie.htm
 
30.04.26 - 16:30
EZB hält noch still – Erhöhung bahnt sich an (DZ Bank)
 
Währungshüter bestätigen bisheriges Leitzinsniveau (Einlagesatz 2%). Adjustierung des geldpolitischen Kurses in Abhängigkeit der Datenlage..
30.04.26 - 15:45
Iran-Krieg droht erneut zu eskalieren – Ölpreise legen zu (DZ Bank)
 
Die Angst vor einer erneuten militärischen Eskalation im Iran-Krieg hat die Rohölpreise erneut deutlich ansteigen lassen. Zentraler Streitpunkt bei den Gesprächen bleibt das iranische Atomprogramm. Ein Aus­weg zeichnet sich zwar nicht ab. Marktseitig überwiegt dennoch die Hoffnung, dass die Straße von Hormus auf längere Sicht zumindest teilweise wieder geöffnet wird...
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