Diese Webseite verwendet ausschließlich notwendige Cookies, die für die Funktion erforderlich sind. Marketing- und Statistik-Cookies kommen nicht zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Notwendige Cookies
Diese Cookies sind für das Funktionieren des Logins und die Speicherung der Cookie-Einstellungen erforderlich und können deshalb nicht deaktiviert werden.
Der Wasserstoffantrieb, auch als Brennstoffzellen- Antrieb bekannt, ist neben dem Elektroantrieb mittels Batterie eine mögliche zukünftige Antriebsart für PKW und LKW. In der Brennstoffzelle findet die sogenannte umgekehrte Elektrolyse statt. Dabei reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff. Der Wasserstoff kommt aus einem Tank im Auto, der Sauerstoff stammt aus der Umgebungsluft. Das Einzige, was bei dieser Reaktion herauskommt, sind elektrische Energie, Wärme und Wasser, welches als Wasserdampf durch den Auspuff austritt. Ein Wasserstoffauto ist also lokal emissionsfrei. Der Strom fließt zum Elektromotor und treibt direkt das Fahrzeug an, oder er lädt eine Batterie, die als Zwischenspeicher dient, bis die Energie für den Antrieb benötigt wird. Die derzeitigen Nachteile für ein Wasserstoffauto sind ein sehr hoher Anschaffungspreis gegenüber einem Verbrenner- oder Elektrobatterie- Fahrzeug, sowie ein wenig ausgebautes Tankstellen- Netz für Wasserstoff. Nachteilig an der Herstellung von Wasserstoff sind auch die Verluste bei der Elektrolyse. Der Gesamtwirkungsgrad in der Energiekette „Strom zu Fahrzeugantrieb“ ist deshalb nur halb so hoch, wie bei einem batteriegetriebenen Elektrofahrzeug.
This week, the monitoring report on the status of the energy transition was published, commissioned by the Federal Ministry for Economic Affairs and Energy (BMWE). Even before its release, some observers feared that the report might be used to initiate an energy policy U-turn. This has not happened. For market participants in the energy sector, of greater importance will likely be the political conclusions the federal government draws from the report. The BMWE names ten key measures, which we present and categorize in this report. At its core, it is about better synchronizing the expansion of renewables, grids, storage, and electricity demand, taking measures for greater security of supply, and allowing for more technological openness. Overall, the cost efficiency of the energy transition must significantly increase....
Der Monitoringbericht zur Energiewende und die Schlussfolgerungen des BMWE sind ein Realitätscheck bezüglich der Kosteneffizienz energiepolitischer Maßnahmen oder des erwarteten künftigen Stromverbrauchs. Im Kern geht es darum, dass der Ausbau von Erneuerbaren, Netzen, Speichern und Stromnachfrage besser synchronisiert werden muss, Maßnahmen für eine höhere Versorgungssicherheit zu ergreifen und mehr Technologieoffenheit zuzulassen... --- Bei der Fotovoltaik dürfte weiterhin der größte Zubau zu verzeichnen sein. Auch in andere Bereiche der Energiewende werden weiter Investitionen fließen. Besondere Dynamik erwarten wir im Bereich Batterien. Bei den Grundlastkraftwerken muss zunächst Klarheit bezüglich des rechtlichen Rahmens herrschen. Die Investitionen in die Stromnetze dürften in den kommenden Jahren deutlich höher ausfallen als in der Vergangenheit. Richtig ist auch, dass der Ausbau von Erneuerbaren, Netzen, Speichern und Stromnachfrage besser synchronisiert werden muss..
Die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschlands in den letzten Jahren hängt teilweise mit den ungünstigen energiewirtschaftlichen und energiepolitischen Rahmenbedingungen zusammen. Der Koalitionsvertrag enthält einige wichtige Reformmaßnahmen für den deutschen Strommarkt, auch wenn er in vielen Punkten noch vage bleibt. Er betont das energiepolitische Zieldreieck aus Wirtschaftlichkeit/Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Umwelt-/Klimaverträglichkeit. Insbesondere die Kosteneffizienz der Energiewende könnte in Zukunft eine größere Rolle spielen, da Bedenken hinsichtlich der Aufrechterhaltung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit klar adressiert werden. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass einige Ziele der Energiewende an die tatsächliche und erwartete zukünftige Entwicklung des Strombedarfs oder das Tempo des Netzausbaus angepasst werden....