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11.03.26 - 16:00
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Goldpreis erholt sich (SG)
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Der Goldpreis kann wieder etwas an Boden gewinnen, nachdem US-Präsident Trump ein baldiges Ende des Krieges im Iran signalisiert hat. Dies ist vor allem mit einem Rückgang der Zinserwartungen zu erklären, die aufgrund der befürchteten inflationären Folgen der gestiegenen Energiepreise zuvor gestiegen waren. So wurde für die US-Notenbank seit Beginn des Krieges eine Zinssenkung bis Jahresende weniger eingepreist. Im Euroraum wurden sogar Zinserhöhungen als wahrscheinlich erachtet.. --- Dagegen hat sich Lage am US-Arbeitsmarkt seit Anfang letzten Jahres deutlich abgeschwächt. Dies dürfte die US-Notenbank berücksichtigen, zumal sie ohnehin unter massivem politischen Druck steht, die Zinsen zu senken. Mittelfristig sehen wir den Goldpreis daher weiterhin gut unterstützt..
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09.03.26 - 16:33
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Wochenausblick Rohstoffe: Iran-Krieg im Fokus (SG)
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Der Iran-Krieg dürfte das vorherrschende Thema an den Rohstoffmärkten bleiben. Die Energiemärkte sind in erster Linie betroffen, und hier der Gasmarkt noch mehr als der Ölmarkt. Dies ist auch den unterschiedlichen Vorratssituationen geschuldet. So gibt es kaum strategische Gasvorräte, und die kommerziellen Vorräte sind am Ende des Winters in Europa niedrig. Am Ölmarkt sieht es aufgrund der strategischen Vorräte grundsätzlich besser aus, sodass sich temporäre Ausfälle noch überbrücken lassen.. --- Unabhängig davon bleibt das Hauptaugenmerk auf dem Nahen Osten und hier spezifisch auf der Straße von Hormus. Je länger der Schiffsverkehr lahmgelegt ist, desto höhere Ausfälle sind einzukalkulieren, auch weil die Region über begrenzte Umleitungs- und Speicherkapazitäten verfügt.. --- Wir gehen zwar davon aus, dass das Interesse an Gold als sicherer Hafen wieder steigt, sobald sich abzeichnet, dass die Notenbank den Ölpreisschock als temporär einstufen können..
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09.03.26 - 16:05
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Platinmarkt dank robuster Investmentnachfrage auch in diesem Jahr unterversorgt (SG)
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Der World Platinum Investment Council (WPIC) hat seinen Quartalsbericht mit neuen Prognosen zum Platinmarkt veröffentlicht. Demnach wird für dieses Jahr ein Angebotsdefizit von 240 Tsd. Unzen erwartet. Das wäre bereits das vierte Defizitjahr in Folge. Im November ging der WPIC noch von einem leichten Angebotsüberschuss aus. Das Defizit im Vorjahr wurde von 690 Tsd. auf 1,08 Mio. Unzen nach oben revidiert, womit auch das bisherige Rekorddefizit aus dem Jahr 2024 übertroffen wurde. Das größere Angebotsdefizit im letzten Jahr und die für dieses Jahr erwartete Unterversorgung ist jeweils auf eine stärker als erwartete Investmentnachfrage zurückzuführen.. --- Dass der Markt trotz des hohen Preisniveaus unterversorgt bleiben soll, dürfte dem Preis weiteren Rückenwind geben..
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09.03.26 - 15:53
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IEA bestätigt massive Angebotslücke am Kupfermarkt (SG)
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Die Kupferpreise standen zwar in dieser Woche unter Druck. Zu den durch den Iran-Krieg bedingten Konjunktursorgen paarte sich gestern ein starker Lageraufbau an der LME: Die registrierten Kupfervorräte kletterten um fast 8% auf 282 Tsd. Tonnen, den höchsten Stand seit Oktober 2024. Dennoch bleibt auf mittlere Sicht viel Rückenwind. Die IEA hat in ihrer jüngsten Analyse nochmal auf die drohende Angebotslücke hingewiesen, die sich bis 2035 auf 30% belaufen könnte. Im Zeitalter der Elektrizität könne das Kupferangebot nicht mit dem wachsenden Bedarf an Kupfer Schritt halten. Bremsfaktoren seien fallende Kupfererzgehalte – die durchschnittliche globale Kupferqualität der Minen sei seit 1991 um 40% gesunken -, steigende Kapitalkosten und eine höhere Komplexität der Projekte. Zudem gäbe kaum neue Entdeckungen an Kupfervorkommen..
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09.03.26 - 14:02
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Branchen-Update März 2026 (Helaba)
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Im Verarbeitenden Gewerbe beginnt das Jahr verhalten. Die Produktion geht um 2,4 % gegenüber dem Vormonat zurück --- In der gesamten Industrie ist das Bild etwas besser (-0,5 % gg. Vm.), da die Energieerzeugung um 10,3 % wachsen konnte --- Die Auftragseingänge sinken um 11,1 %. Diese Entwicklung ist der erwartete Rebound vom starken Vormonat und somit erneut von den Großaufträgen dominiert. Ohne Großaufträge beträgt das Minus nur 0,4 % --- Der Januar eröffnet das Industriejahr 2026 somit zwar nicht feierlich, die Zahlen sollten jedoch nicht zu negativ interpretiert werden. Im weniger volatilen Dreimonatstrend erweisen sich Produktion und Auftragseingänge als stabiler --- Neuerliche Sorgen in einigen Branchen entstehen derzeit durch die Geschehnisse im Nahen
Osten..
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05.03.26 - 10:27
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Goldpreis wieder auf dem Rückzug (SG)
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Der Goldpreis stieg im gestrigen Tagesverlauf bis auf knapp über 5.400 USD je Feinunze und legte damit deutlicher zu als andere sichere Häfen wie der USD (gegenüber dem EUR) oder auch US-Staatsanleihen. Im gestrigen Tagesverlauf und heute früh fällt das Edelmetall jedoch wieder zurück. Mittlerweile notiert der Preis wieder auf dem Niveau von Freitag. Dies dürfte daran liegen, dass der Markt mittlerweile die inflationären Risiken infolge des Kriegs in Nahost höher gewichtet und daher seine Zinssenkungserwartungen zurückgeschraubt hat..
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24.02.26 - 05:06
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US-Indonesia deal threatens China′s ′entrenched position′ in nickel market: analysts (SCMP)
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China will accelerate investment in alternative nickel supply sources and strengthen its role across the metal's wider supply chain, analysts said, after the United States finalised a deal with Indonesia on Thursday that will give America unrestricted access to the country's industrial commodities.
While the US Supreme Court's tariff ruling last week could add some uncertainty to US-Indonesia trade, the agreement has the potential to reshape the global supply chain for nickel – a metal used to......
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23.02.26 - 09:59
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Rohstoff- Wochenausblick: Die Angst vor der Eskalation (SG)
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Der Ölmarkt dürfte auch in der kommenden Woche von den Entwicklungen zum USA-Iran-Konflikt beeinflusst werden. Nach den indirekten Gesprächen zwischen den USA und Iran in dieser Woche gerieten die Preise kurzzeitig unter Druck, weil Hoffnungen aufkamen, dass eine Eskalation vermieden werden kann. Doch die Erleichterung währte nicht lange. Schon einen Tag später stiegen die Preise deutlich, so dass Brentöl inzwischen bei gut 72 USD je Barrel notiert und das 6-Monatshoch von Ende Januar übertroffen hat.. --- US-Präsident Trump hat dem Iran mit einem Militärschlag gedroht, falls es in den nächsten 10-15 Tagen zu keiner Einigung kommt.. --- Die zunehmende Gefahr eines Krieges im Mittleren Osten und die damit verbundenen Risiken für die Ölversorgung sprechen für eine steigende Risikoprämie auf den Ölpreis und damit für einen höheren Ölpreis. Gleiches gilt für den TTF-Erdgaspreis.. --- Edelmetalle: Eine drohende Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran dürfte sich grundsätzlich preisstützend auswirken..
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23.02.26 - 09:42
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Schweizer Goldexporte zeigten im Januar Verschiebung von West nach Ost (SG)
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Die Schweiz hat im Januar etwas weniger Gold exportiert als im Vormonat, wie das Zollamt gestern berichtete. Die Lieferungen in das Vereinigte Königreich gingen um mehr als die Hälfte auf knapp 43 Tonnen zurück, lagen damit aber noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Exporte in die USA fielen auf fast null. Dafür stiegen die Goldimporte aus den USA auf 26,5 Tonnen. Das könnte mit dem Rückgang der Goldbestände an der COMEX zusammenhängen, der sich auch im Februar fortgesetzt hat. Die kräftigen Zuflüsse in die Gold-ETFs hätten allerdings Goldlieferungen von der Schweiz in die USA erwarten lassen. So aber kam es im Januar zu einer Verschiebung der Schweizer Goldexporte von West nach Ost. Denn die Lieferungen nach China stiegen auf 23 Tonnen, nach Indien gingen 23,5 Tonnen. Der Anstieg der Goldlieferungen nach Asien ist angesichts des starken Preisanstiegs erstaunlich, aber auch vor dem Hintergrund der sehr niedrigen Lieferungen im Vormonat zu sehen..
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19.02.26 - 14:31
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Im Fokus: Gold (Helaba)
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Goldrally startet ins neue Jahr --- Gold mit spektakulären Preisbewegungen im Januar --- Geopolitische Unwägbarkeiten seit 2014 ein Treiber --- EZB bleibt in der Wartespur, doch das ist keine Belastung für Gold --- Unsicherheit um weitere Fed-Ausrichtung sorgt für Volatilität beim Goldpreis, aber Realzins derzeit ohne Einfluss auf Gold.. --- Überbewertung von Silber in Relation zu Gold noch nicht gänzlich abgebaut --- Fünf-Jahres-Vergleich: Gold mit deutlichem Vorsprung gegenüber Aktien --- Goldnachfrage: 2025 starker Beitrag vom Finanzmarkt, nach 4 Belastungsjahren --- Ungewöhnlich niedrige Goldnachfrage in Deutschland --- Physisches Gold zur Absicherung hat noch Luft nach oben --- Zentralbankreserven der BRICS: Aufbau von Goldreserven in vollem Gange --- US-Dollar bleibt unangefochtene Weltleitwährung, doch Gold nun auf Platz 2..
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