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23.05.26 - 17:10
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Wochenausblick Rohstoffe: Sommerfahrsaison in USA belastet Ölvorräte (SG)
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Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran haben die Ölpreise zuletzt zwar wieder etwas unter Druck gesetzt, aber letztlich hat sich Brentöl inzwischen deutlich über 100 USD je Barrel etabliert. Schließlich gilt: Je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto mehr muss auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden.. --- Vielmehr war der US-Benzinverbrauch in den letzten vier Wochen im Durchschnitt fast 5% höher als üblich, während die Nettoexporte des ehemaligen Nettoimporteurs an Benzin relativ stabil blieben.. --- Während die Industriemetallmärkte trotz der hohen Ölpreise in den letzten Wochen Stärke zeigten – auch, weil in den USA und China wenig Bremsspuren in der Wirtschaft zu sehen sind –, hat die Nervosität am Goldmarkt wieder zugenommen. Vor allem die hohen US-Erzeugerpreise belasteten Ende letzter Woche den Goldpreis, da sie die Inflations- und damit die Zinssorgen schürten..
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23.05.26 - 16:53
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Gold: Höheres Rückschlagpotenzial für Gold (SG)
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Der Goldpreis war Ende letzter Woche zeitweise unter die Marke von 4.500 USD je Feinunze gefallen, nachdem der Markt wieder verstärkt auf einen länger andauernden Iran-Konflikt gesetzt hatte. Wesentlicher Belastungsfaktor war dabei, dass die Zinserwartungen für die USA deutlich nach oben revidiert wurden. Vor Ausbruch des Krieges war für dieses Jahr noch mit Zinssenkungen der US-Notenbank Fed gerechnet worden; diese Erwartungen wurden in den vergangenen Wochen jedoch weitgehend ausgepreist. Zuletzt kam es sogar zu einem Umschwung in Richtung möglicher Zinserhöhungen..
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19.05.26 - 13:25
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Wochenausblick Rohstoffe: Fallende Lagerbestände bei Öl und Platin (SG)
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USA/ Iran: Zwar hält die Waffenruhe, doch die Hoffnung auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus ist verflogen. Das bedeutet, dass immer stärker auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden muss. Selbst wenn die US-Energiebehörde EIA in ihrem jüngsten monatlichen Ausblick unterstellt, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ab Juni allmählich wieder aufgenommen wird, sieht sie die industriellen Ölvorräte in den OECD-Ländern empfindlich fallen. In diesem Fall soll sich der Abbau der globalen Ölvorräte im Durchschnitt des zweiten Quartals auf 8,5 Mio. Barrel pro Tag belaufen.. --- Eine Tonne Kupfer kostete mehr als 14 Tsd. USD. Händler verweisen auf die strukturell wachsende Nachfrage aufgrund der Energiewende und des mit dem Vormarsch der KI verbundenen Ausbaus von Rechenzentren.. --- Zum Wochenauftakt wird die WPIC seine neue Prognosen für den Platinmarkt vorstellen. Er dürfte für dieses Jahr das vierte Angebotsdefizit in Folge prognostizieren..
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14.05.26 - 14:40
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Gold und vor allem Silber zeigen relative Stärke (SG)
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Trotz der Erholung der Ölpreise hat Gold die Gewinne der letzten Tage fast verteidigen können. Silber schoss sogar gestern deutlich nach oben und notierte heute zwischenzeitlich bei 87 USD je Feinunze auf einem Zwei-Monatshoch. Der Impuls für die relative Stärke von Silber, das stärker als Gold von der Industrienachfrage geprägt ist, dürfte von den Industriemetallmärkten ausgehen. Der Index der Londoner Metallbörse kletterte gestern auf ein neues Rekordhoch. Für Auftrieb sorgt auch ein Bericht der Research-Einheit Shanghai Metals Markets, demzufolge Peru den Nofall wegen der Energiekrise ausrufen könnte. Davon könnte auch die Produktion von wichtigen Metallen betroffen sein. Peru war 2024 laut Metals Focus bei der Silberminenproduktion der drittwichtigste Anbieter.. --- Premierminister Modi hatte am Wochenende die Inder zur Kaufzurückhaltung bei Gold für mindestens ein Jahr aufgerufen, um die Währungsreserven des Landes zu schonen..
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14.05.26 - 14:36
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Kupfer trotzt Iran- Risiken (SG)
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Der Kupferpreis näherte sich gestern seinem Intraday-Rekordhoch im Januar bis auf 500 USD. Einen klaren Auslöser für die Bewegung gab es nicht. Im Gegenteil, die Absage des US-Präsidenten an einen Vorschlag aus Teheran für eine Beendigung des Konflikts hatte den Ölpreis zu Handelsbeginn wieder steigen lassen. Allerdings hat sich in den letzten Wochen an der Erholung an einer Vielzahl an Finanzmärkten (etwa dem Aktienmarkt) gezeigt, dass der Markt aktuell nur begrenzte Auswirkungen der anhaltenden Krise in Nahost auf die Konjunktur befürchtet. Das dürfte aber nur der Fall sein, wenn die Führung der USA und des Iran in absehbarer Zeit eine Einigung erzielen..
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08.05.26 - 11:45
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Branchen-Update Mai 2026 (Helaba)
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Produktionsupdate: Immer noch keine Beflügelung, Irankrieg belastet --- Auftragsupdate: Krieg? Welcher Krieg? --- Die Erholung ist mehr als nur Rüstungsgroßaufträge: Die Kerngröße steigt… --- Chemie: Leichter Zuwachs trotz Energiepreissorgen --- Pharma: Ist das schon Materialmangel? --- Metall: Wie gewonnen, so zerronnen --- Elektro: Hochspannung --- Maschinenbau: Großaufträge kaschieren schwachen Jahresauftakt --- Automobil: Irankrieg drückt noch nicht auf die Bremse
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06.05.26 - 11:39
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Wochenausblick Rohstoffe: EU ETS-Reform geht in die nächste Runde (SG)
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Trotz der sich abzeichnenden höheren kostenlosen Zuteilungen als bislang erwartet bleibt der strukturelle Trend eines steigenden CO2-Preises bestehen. Die insgesamt verfügbare Zertifikatsmenge wird weiterhin durch die ambitionierten Klimaziele der EU reduziert. Allerdings dürfte die zusätzliche Zuteilung für einen weniger steilen Preisanstieg sorgen. Mittelfristig hängt die Preisentwicklung stark davon ab, wie schnell die Industrie auf emissionsärmere Technologien umstellt und sich dadurch die Nachfrage anpassen kann..
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06.05.26 - 11:31
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Goldmarkt auf Orientierungssuche (SG)
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Seit Beginn des Iran-Kriegs ist der Ölpreis wohl die entscheidende Determinante für die Goldpreisentwicklung. Dabei gilt folgender Zusammenhang: Ein steigender Ölpreis bedeutet ceteris paribus höhere Inflationsrisiken und damit eine zunehmende Gefahr einer restriktiveren Geldpolitik; drohende höhere Opportunitätskosten der Goldhaltung wiederum belasten den Goldpreis. Tatsächlich passte das Handelsmuster des inversen Verbundes auch in den letzten sieben Handelstagen.. --- China erleichtert Goldeinfuhren: China fragte laut WGC im ersten Quartal knapp 67% mehr Barren und Münzen nach als im Vorjahr und stand damit für knapp 45% der globalen Nachfrage nach Barren und Münzen..
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06.05.26 - 11:21
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Kupfer: Positive PMI-Signale trotz jüngster Preisrückgänge (SG)
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Sowohl der Kupfer- als auch der Aluminiumpreis haben in den vergangenen fünf Tagen an der LME rund 1,5% abgegeben. An der globalen Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe kann dies allerdings nicht liegen. Die in den letzten Tagen veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe zeigten sich in den letzten Tagen weltweit deutlich verbessert. Unter den von uns beobachteten 20 Ländern mussten einzig fünf einen Rückgang beim PMI für das Verarbeitende Gewerbe verzeichnen, darunter auch Deutschland. Andererseits konnten Länder wie die USA aber auch Japan einen deutlichen Anstieg verzeichnen..
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20.04.26 - 11:17
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Wochenausblick Rohstoffe: Frühjahrstagungen im Fokus (SG)
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Laut Einschätzung der IEA summieren sich die Ausfälle bei den globalen Ölexporte inzwischen auf rund 13 Millionen Barrel pro Tag. Dennoch kostet ein Barrel Brentöl aktuell 20 US-Dollar weniger als Ende März. Dies ist der Hoffnung geschuldet, dass der Iran und die USA bald eine Einigung finden und die Straße von Hormus wieder befahrbar sein wird. Die Unsicherheit ist allerdings hoch: Wir schließen nicht aus, dass sich die Lage erneut deutlich anspannt und die Ölpreise dann wieder anziehen.. --- An den Industriemetallmärkten stehen nächste Woche die Frühjahrstagungen der International Study Groups im Fokus.. --- Die International Copper Study Group hatte bereits im Herbst ihre Einschätzung zum Kupfermarkt geändert und statt einer Über- eine Unterversorgung für dieses Jahr prognostiziert.. --- Auch der Goldpreis hat sich mit den Hoffnungen auf ein Kriegsende erholt, da damit die Sorge sinkt, dass die Notenbanken auf die höheren Inflationsrisiken mit einer restriktiveren Zinspolitik reagieren müssen..
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