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BRN Nachrichten

Die Börsen Radio Network AG (BRN) produziert Radiobeiträge, Interviews und Podcasts zu Börsenthemen für Radiostationen und Internetportale. Auf der Internetseite vom BRN stehen die Beiträge ebenfalls zur Verfügung.
 
12.03.26 - 09:54
Vom Couponschneider zum ETF-Sparer: Österreich entdeckt die Aktie - Aktienbarometer 2026: Sparbuch raus, Kapitalmarkt rein (BRN)
 
Mehr ETF als Erbtante: Wie Österreich langsam Börse lernt! Österreich tastet sich an den Kapitalmarkt heran - und zwar spürbar. Im Aktienbarometer 2026 zeigt Markt- und Meinungsforscher Dr. Peter Hajek: Der Wertpapierbesitz ist seit 2022 signifikant von 25 auf 31 % gestiegen. Ein Kulturwandel also, aber keiner für alle gleichermaßen. Männer investieren häufiger als Frauen, Besserverdienende häufiger als Menschen mit geringerem Einkommen, Akademiker häufiger als Pflichtschulabsolventen. Treiber ist weniger plötzliches Finanzgenie als die Erkenntnis, dass das Sparbuch real oft keine Vermögenshilfe mehr ist. Besonders gefragt: Fonds und ETFs als einfacher Einstieg. Die größte Bremse ist laut Hajek nicht nur fehlendes Wissen, sondern vor allem geringe Risikobereitschaft. Gleichzeitig wächst ein neues Motiv: Vorsorge. Oder, wie Hajek sinngemäß sagt: Die Pensionsfrage könnte zum Türöffner einer neuen Aktienkultur in Österreich werden. Das Aktienbarometer - eine jährliche Umfrage im Auftrag...
11.03.26 - 18:42
Börsenradio Schlussbericht Mi., 11.03.2026 - Hormus-Risiko, Öl treibt Angst - Rheinmetall enttäuscht trotz Rekordzahlen (BRN)
 
Der Krieg im Nahen Osten verunsichert die Märkte. Besonders die Straße von Hormus rückt in den Fokus. Rund 20 % des weltweiten Ölhandels laufen durch diese Meerenge. Doch Europas Energieversorgung hängt weniger davon ab als gedacht. Entscheidend ist China. Eine längere Störung könnte dort die Industrie treffen und globale Lieferketten erneut belasten. Das erklärt Investor Gregor Rosinger im Interview. Die Börsen reagieren nervös. Der DAX bleibt unter Druck. Anleger suchen Sicherheit in Gold und Anleihen. Gleichzeitig prüfen Investoren ihre Wachstumserwartungen neu. Höhere Energiepreise wirken wie ein Bremsklotz für viele Branchen. Fluggesellschaften, Logistik und Chemie spüren den Kostenschub besonders. Rheinmetall meldet starke Zahlen mit 29 % Umsatzplus auf 9,9 Mrd. Euro und 1,8 Mrd. Euro operativem Gewinn. Die Aktie fällt dennoch rund 8 %. Erwartungen waren noch höher. Henkel meldet schwächere Zahlen, erhöht aber die Dividende leicht. Porsche kämpft mit Milliardenkosten für die neu...
11.03.26 - 16:18
KI frisst Software? Johannes Ries widerspricht: "Viele Kurse sind interessant" - Chancen statt Untergang (BRN)
 
Johannes Ries, Gründer von Apus Capital, sieht die aktuelle Schwäche vieler Softwareaktien als Übertreibung des Marktes. Seit Jahresbeginn verlor der Sektor im Schnitt mehr als 20 %, seit dem Hoch im Herbst sogar rund 30 %. Auslöser ist die Sorge, KI-Agenten könnten klassische Software überflüssig machen. Ries hält diese Sicht für zu einfach. "Der Markt malt gerade ein sehr schwarzes Bild." Entscheidend bleiben die Daten in den Systemen großer Anbieter wie SAP oder Microsoft. Diese Daten bilden das Rückgrat vieler Unternehmensprozesse und lassen sich nicht schnell ersetzen. KI kann Software zwar schneller entwickeln und ergänzen, bleibt aber fehleranfällig und arbeitet oft nur mit Wahrscheinlichkeiten. In vielen Unternehmensprozessen sind solche Fehler nicht akzeptabel. Zudem schützen rechtliche Fragen, Sicherheitsanforderungen und komplexe Abläufe die etablierten Anbieter. "Viele Kurse im Softwaresektor sind langfristig interessant." KI wird Software daher nicht zerstören, sondern eher be...
11.03.26 - 13:24
Angstszenario "Hormus". Gregor Rosinger (Rosinger Group): "Versorgungssicherheit und Wirtschaftswachstum vor Ideologie" (BRN)
 
Gregor Rosinger (Generaldirektor Rosinger Group) über die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, insbesondere die Energieversorgung durch die strategische Straße von Hormus. "Seit der Ölkrise in den 70er Jahren ist die Sperrung der Straße von Hormus das Angstszenario aller erdölkonsumierenden Industrien." Das betrifft auch die Transportwirtschaft inklusive aller Lieferketten (aus Asien) - besonders Europa ist hier sehr verwundbar. "Man ist schlecht vorbereitet, man hätte viel mehr Resilienz aufbauen können." Rosinger kritisiert die europäische Energiepolitik, die erneuerbare Energien bevorzugt und andere Ressourcen (Atomkraft, Fracking) vernachlässigt. Zudem empfiehlt er Investoren, sich im Rüstungssektor und bei nachhaltigen Energieunternehmen zu positionieren, um die wirtschaftliche Stabilität in unsicheren Zeiten zu sichern....
11.03.26 - 13:12
Workforce-Spezialist Atoss CFO Christof Leiber: "KI ersetzt Software nicht - sie steigert ihren Nutzen" (BRN)
 
Atoss wächst weiter profitabel und blickt auf 20 Rekordjahre in Folge. CFO Christof Leiber nennt als Erfolgsfaktoren starke Forschung und konsequenten Fokus auf Workforce Management. Der Umsatz steigt 2025 auf 190 Mio. Euro, das EBIT erreicht 68 Mio. Euro. "Wir haben einen klaren Kundenfokus und messen uns ständig am Nutzen unserer Lösungen." Gleichzeitig treibt Atoss den Wandel in die Cloud voran. Bereits 50 % der Erlöse stammen aus Cloud- und Subskriptionsmodellen. KI sieht Leiber als wichtigen Produktivitätstreiber. "KI wirkt wie ein zusätzlicher Mitarbeitender." "Wir werden keine eigenen KI-Modelle entwickeln." - Stattdessen nutzt Atoss große Sprachmodelle und integriert sie in seine Lösungen. Ziel bleibt profitables Wachstum. Für 2026 erwartet Atoss rund 215 Mio. Euro Umsatz und erneut eine EBIT-Marge von über 32 %. "Die KI ersetzt unsere Software nicht, sie verstärkt ihren Nutzen."...
10.03.26 - 18:36
Börsenradio Schlussbericht, Di., 10.03.26: Ölpreis unter, DAX dreht +2,4 %, BioNTech -20 % Gründer gehen, VW killt 50.000 Jobs (BRN)
 
Starker Wendetag an den Börsen: Nachdem Brent zu Wochenbeginn noch Richtung 120 USD geschossen war, fiel der Ölpreis am Dienstag wieder unter 90 USD. Damit fiel der größte Belastungsfaktor für die Märkte weg: die Angst vor neuer Inflation und weiter steigenden Energiekosten. Der DAX schloss 2,44 % höher bei 23.965,94 Punkten und kletterte zwischenzeitlich wieder über 24.000 Punkte. Besonders gefragt waren Airlines. Lufthansa legte deutlich zu, auch Air France-KLM und Ryanair erholten sich. Bei den Firmen sorgte Volkswagen für Gesprächsstoff. Der Umsatz sank 2025 leicht auf 321,9 Mrd. Euro, das operative Ergebnis brach auf 8,9 Mrd. Euro ein. Zugleich will der Konzern rund 50.000 Stellen in Deutschland abbauen. Hochtief gewann in Schweden einen Großauftrag über rund 900 Mio. Euro. BioNTech meldete für 2025 einen Nettoverlust von 1,12 Mrd. Euro und enttäuschte mit dem Ausblick. Dazu ein Rohstoff-Spezial: Gold steigt auf rund 5.225 USD je Feinunze....
10.03.26 - 15:06
Zwischen Hormus und Hoffnung: Heiko Thieme erklärt seine Börsenstrategie für nervöse Zeiten. (BRN)
 
In der Wochenausgabe des Heiko Thieme Clubs ordnet Heiko Thieme die Nervosität an den Märkten schonungslos ein. Seine klare Botschaft: Im Nahen Osten ist nichts gelöst, auch wenn die Börsen auf einzelne politische Aussagen sofort mit Erleichterung reagieren. Für Thieme ist das zu kurz gedacht. Der eigentliche Taktgeber bleibt der Ölpreis, und genau dort sieht er weiter hohe Unsicherheit. Kurzfristig seien Ausschläge bis 120 oder sogar 150 Dollar möglich, auf Sicht des Gesamtjahres erwartet er aber weiter ein Niveau von 50 bis 70 Dollar. Für Anleger heißt das: Ruhe bewahren, nicht jeder Schlagzeile hinterherlaufen. Beim DAX bleibt Thieme für 2026 positiv und sieht das Jahresende über dem Startniveau, mit einer Zielzone um 27.500 Punkte. Unter 24.000 Punkten werde der Markt interessant, bei 23.000 sei Kaufen für ihn fast Pflicht. Seine Strategie bleibt klar: antizyklisch handeln, ETFs halten, Schwächephasen für Zukäufe nutzen und Gewinne konsequent absichern. Sein Satz der Woche: "Heiße Tip...
09.03.26 - 18:30
Börsenradio Schlussbericht, Mo., 09.03.26: Öl-Schock (120 USD) bremst den DAX zuerst um -2,5 %, Rüstungswerte gesucht (BRN)
 
Der DAX fängt sich nach einem Fehlstart und schließt nur noch 0,8 % tiefer bei 23.409 Punkten. Belastend bleibt der Krieg im Nahen Osten: Brent sprang zwischenzeitlich bis fast 120 USD, damit kehren Inflations- und Konjunktursorgen schlagartig an die Märkte zurück. Auch die Wall Street startet tiefrot, der US-Dollar ist als sicherer Hafen gefragt. Der EuroStoxx50 verliert 0,8% auf 5.675 Punkte. Zu den Gewinnern im DAX zählt Gea mit +2,1 % nach endgültigen Zahlen, die Dividende soll auf 1,30 Euro je Aktie steigen. Airlines geraten wegen Flugbeschränkungen und hoher Kerosinkosten unter Druck. Rüstungswerte bleiben gesucht: Rheinmetall +2,2%, Hensoldt +5,4%, Leonardo +4,5%. Starkes Debüt auch für Gabler: 47,70 Euro nach 44 Euro Ausgabepreis. In den USA springt Hims & Hers vorbörslich um rund 45% nach einem Bericht über eine mögliche Kooperation mit Novo Nordisk. Im Rohstoffteil: Gold bei 5.103,39 USD, Brent bei 102,21 USD, WTI bei 89,50 USD, europäisches Gas in der Spitze +19% auf 63,00 Euro je...
09.03.26 - 14:06
Öl-Schock und KI-Kater: Wo Markus Herrmann jetzt Chancen sieht - "Nicht jede Software ist leicht ersetzbar" - Beispiel SAP, Sco (BRN)
 
Hoher Ölpreis: In der Nacht zum Montag, 09.03.2026, stieg der Preis um +29 % auf fast 120 USD. Kriegssorgen und nervöse Märkte belasten die Stimmung. Für Markus Herrmann von der LOYS AG ist vor allem die Dauer des Iran-Konflikts entscheidend. Der Markt habe Inflation, Zinsen und Belastungen für Konsum und Unternehmen zwar schnell eingepreist, über das Ausmaß entscheide jedoch die Länge der Eskalation. Gleichzeitig sieht Herrmann abseits der geopolitischen Schockwelle Chancen bei abgestraften KI- und Software-Aktien. Viele Titel seien pauschal als Verlierer verkauft worden, obwohl der Markt zuvor noch dieselben Firmen als KI-Gewinner gefeiert habe. Sein Punkt: Nicht jede Software ist leicht ersetzbar. Gerade Unternehmen mit starker Marktstellung, tiefen Kundendaten und hohem Nutzwert könnten KI sogar zu ihrem Vorteil einsetzen. Beispiele wie SAP, Craneware oder Scout24 zeigen für ihn, wo aus "sell first, ask questions later" echte Einstiegschancen werden....
09.03.26 - 12:42
Öl-Schock (bei 120 USD) statt Aktien-Kaufchance? Carsten Klude: Jetzt schon mutig zu sein, ist noch zu früh! (BRN)
 
Der Iran-Krieg treibt den Ölpreis deutlich nach oben, zeitweise fast bis auf 120 USD. Für Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M. Warburg, liegt der Grund auf der Hand: Die Straße von Hormus ist de facto kaum passierbar, rund 20 % des weltweiten Öltransports sind betroffen. Entscheidend ist jetzt nicht der erste Schock, sondern die Dauer der Krise. Hält der Preisanstieg nur kurz an, könnten Börsen und Konjunktur vergleichsweise stabil bleiben. Bleibt Öl teuer, drohen neue Inflationsschübe. Klude rechnet in der Eurozone im März und April mit einem spürbaren Anstieg über 2 %, im Extremfall Richtung 3 %. Für Anleger heißt das: keine hektischen Manöver, sondern Ruhe bewahren und auf Sicht fahren. Für antizyklische Käufe ist es derzeit noch zu früh. Chancen sieht Klude eher bei Rohstoffen, Öl- und Gaswerten sowie weiterhin im Verteidigungssektor. Zinssenkungen in den USA sind damit vorerst vom Tisch. (Das Brent-Rohöl reichte am Morgen des 9. März 2026 zeitweise über 107,12 USD. In der Spitz...
09.03.26 - 08:00
Fit4Trading #95 mit Falko Block: Gier & Angst - warum der Bauch kein guter Anlageberater ist (BRN)
 
"Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder mehr Idioten als Aktien." Dieses zugegeben wenig schmeichelhafte Zitat wird der Börsenlegende André Kostolany zugeschrieben. Er wollte damit das Prinzip von Angebot und Nachfrage sowie der Marktpsychologie greifbar machen. Während es Situationen in unserem Leben gibt, wo Emotionen und auch ein gesundes Bauchgefühl absolut Sinn machen, führen gefühlsgetriebene Entscheidungen an der Börse langfristig aber kaum zum Erfolg. Warum werden wir, vor allem an der Börse, von "Angst und Gier" getrieben, wie kann man dem Begegnen und welche Strategien sollte man verfolgen, um objektiv Entscheidungen treffen zu können? Das klärt Falko Block, Anlage-Stratege im Bereich Privatkunden-Sales mit seinem Gast, Nikolas Kreuz von Geschäftsführer des Instituts für Vermögenssicherung & Asset Management "INVIOS". "Das Börsenbrain - Anlegen mit Verstand", der eigene Podcast von Nikolas Kreuz: https://open.spotify.com/show/2Y1YRcKUmgple1...
06.03.26 - 18:36
Börsenradio Schlussbericht, Fr., 06.03.2026: Der Ölpreis ist jetzt der eigentliche Oberbefehlshaber an den Börsen, DAX -0,9 % (BRN)
 
Der DAX verlor am Freitag 0,9 % und schloss bei 23.591 Punkten. Damit summiert sich das Wochenminus auf rund 5 %. Belastet wurde der Markt erneut von der geopolitischen Unsicherheit rund um den Iran-Krieg und vom Ölpreis, der für viele Anleger inzwischen der entscheidende Taktgeber ist. Dazu kam ein schwächer als erwarteter US-Arbeitsmarktbericht für Februar. An der Wall Street startete der Dow Jones daraufhin fast 2 % tiefer bei 47.063 Punkten. Die Sorge: eine Mischung aus Konjunkturabkühlung und anhaltendem Kostendruck. Lufthansa meldet ein Rekordjahr mit 39,6 Mrd. Euro Umsatz und 1,96 Mrd. Euro bereinigtem operativen Ergebnis. Infineon gerät nach einer UBS-Abstufung unter Druck. Bei VW bringt die Betriebsratschefin sogar Rüstungsprojekte als Option ins Spiel. Zealand Pharma bricht nach enttäuschenden Studiendaten um mehr als 30 % ein. Außerdem plant Rüstungszulieferer Vincorion den Börsengang in Frankfurt. Gold und Silber legen nach den US-Daten zunächst zu....
06.03.26 - 14:42
Ölpreis ist jetzt der eigentliche Oberbefehlshaber an den Börsen. Thomas Timmermann sieht Chancen nach dem Schock (BRN)
 
Thomas Timmermann, CEO von TimmInvest, ordnet den Iran-Konflikt als klaren Nachteil für Europas Börsen ein: Nicht der Krieg selbst drückt hier am stärksten, sondern der Ölpreis als neuer Taktgeber. Während die USA dank Energieunabhängigkeit erstaunlich stabil bleiben, trifft der Kostenschock Europa direkt. Timmermanns zentrale These: Der Markt glaubt bislang an kein langes Eskalationsszenario, sondern an eine vergleichsweise schnelle Beruhigung. Entscheidend bleibt, ob die Straße von Hormus offen bleibt. Genau daraus leitet er Chancen ab: Europa könnte im Fall der Entspannung deutlich stärker nach oben drehen als die US-Märkte. Im TimmInvest Europa Plus Fonds bleibt die Absicherung deshalb an Bord, zugleich wird der Fonds für einen möglichen Rebound wieder offensiver aufgestellt. Zusätzliche Chancen sieht Timmermann bei hoher Volatilität, etwa über kurzfristige Discount-Zertifikate....
06.03.26 - 13:06
Kriegsprämie oder Versorgungsschock? CMC-Chef-Marktstratege Andreas Lipkow: "Eine Dynamik in der Inflation ist zu erwarten" (BRN)
 
Der Ölpreis steigt aufgrund der Konflikte und Kriege im Nahen Osten: "Wir laufen in eine Zone, wo es zunehmend schwieriger für die Industrie wird, mit diesen höheren Energieträgerpreisen über einen längeren Zeitraum klarzukommen", so CMC-Chef-Marktstratege Andreas Lipkow. Kriegsprämie oder Versorgungsschock? "Der Konflikt um die Straße von Hormus deutet darauf hin, dass es ein länger andauernder Konflikt sein könnte. Wir sehen eine Neuausrichtung von Saudi-Arabien." Stichwort: Zweitrundeneffekte. Eine Dynamik in der Inflation ist zu erwarten, es wird Verlierer und Gewinner geben, darunter Rohstoffunternehmen in Südamerika. Die US-Märkte reagieren robuster als die europäischen, was sich angesichts großer wechselseitiger Tech-Investitionen (USA und arabische Welt) ändern könnte, sofern das Kapital wieder abgezogen wird....
06.03.26 - 12:24
Gottfried Urban über den "Börsen-Oberbefehlshaber" und den Rohstoffmarkt: "40 % der Rohstoffe kommen aus Lateinamerika" (BRN)
 
Ist der Ölpreis jetzt der eigentliche Oberbefehlshaber an den Börsen? Vermögensverwalter Gottfried Urban (Urban & Kollegen): "Der Ölpreis ist der entscheidende Indikator. Alles, was über 85 oder 90 Dollar geht, wird zur Belastung für die Börsen." Gewöhnt sich der Markt schon an den Krieg und unterschätzt damit genau diesen Zweitrundeneffekt? Unter den Verlierern befinden sich die "energieintensiven Branchen". Neubewertungen besonders im arabischen Raum stehen an, so Urban. Aber es gibt auch andere ölexportierende Regionen und Länder, so zum Beispiel Brasilien: "40 Prozent der Rohstoffe weltweit kann man aus Lateinamerika beziehen. Zudem haben wir eine extrem hohe Realverzinsung. Mit Brasilien bekomme ich zudem ein Schwellenland mit einem schönen Discount von 30 Prozent." Weiter erklärt der Vermögensverwalter, dass die "Rückgänge, die wir jetzt in Südkorea sehen", eher als "Kauf- und Einsammelgelegenheiten" hinsichtlich des Chip-Marktes begriffen werden müssen....
05.03.26 - 18:36
Börsenradio Schlussbericht, Do., 05.03.2026: DAX im Risiko-Modus -1,6 % , DHL leidet unter Flugraumsperrungen! (BRN)
 
Der DAX verliert -1,6 % auf 23.818 Punkte. Der Iran-Krieg drückt auf die Stimmung: Wichtige Flugräume und Schiffsrouten sind gesperrt, Öl bleibt fest, das Inflationsrisiko steigt. Auch die Wall Street startet schwächer. Der Dow liegt zum Auftakt bei 48.356 Punkten und verliert -0,8 %, der S&P 500 steht bei -0,4 %. DHL meldet für 2025 82,9 Mrd. Euro Umsatz, 6,1 Mrd. Euro EBIT und 3,5 Mrd. Euro Gewinn. Wegen der geopolitischen Lage stellt der Konzern ein vorsichtiges Jahr in Aussicht. Die Aktie fällt -4,5 %. Puma springt auf 23,35 Euro und gewinnt +7,9%, nachdem die Frasers Group eine Beteiligung von 5,77 % gemeldet hat. Nexi rutscht auf 2,64 Euro ab, das sind -21,9 %. Die Bundesbank schließt 2025 mit -8,6 Mrd. Euro. Renk erwartet mehr als 1,5 Mrd. Euro Umsatz sowie 255 bis 285 Mio. Euro bereinigtes EBIT. Börsenweisheit des Tages: "Der große Geldgewinn liegt im Warten." - Jesse Livermore....
05.03.26 - 16:42
wikifolio - Nachhaltige Dividendenstars: Sechs Aktienideen und warum KI-Angst manchmal danebenliegt. Iran-Krieg, Gold und KI (BRN)
 
Philipp Haas, investresearch, Wikifolio-Trader. Wikifolio "Nachhaltige Dividendenstars": https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfdivstars Iran-Krieg: für Haas kein Blitz aus heiterem Himmel. Das Hormuz-Risiko trifft Europa und Asien, die USA sind als Netto-Ölexporteur entspannter. Geld wandert in den US-Heimatmarkt, digitale Indexschwergewichte puffern. Gold bleibt Fluchtwährung. Ein Wandel im Iran wäre für ihn ein Game-Changer und könnte den Ölpreis mittelfristig entspannen. KI-Werte: viele SaaS-Aktien waren zu teuer, die Korrektur hat normalisiert. Rebounds kommen auch durch Short-Covering, Stockpicking gewinnt. Sechs Aktien kurz: Rightmove, Hemnet, Immobilienportale, KI-Sorgen überzogen. Stif, Explosionsschutz für Batteriespeicher. On the Beach, Pauschalreisen ohne Hotels. Kaspi.kz, Super-App, Dividenden-Story. 2G Energy, Beimischung....
05.03.26 - 15:06
Gold-Airbag oder Papier-Trick? Und warum Thailand im Retirement-Index glänzt. (BRN)
 
Gold als Airbag im Iran-Krieg? Rolf Pieper bremst den Reflex: Entscheidend sei der Unterschied zwischen Papier-Gold und physischem Metall. Auf der Papierseite drückten Liquidität und Versprechen, die im Ernstfall kaum einlösbar seien, den Preis, während die physische Nachfrage stabil bleibe. Pieper sieht zusätzlich Knappheit: neue Minen brauchen 10-12 Jahre, Recycling werde teurer. Sein Blick geht auch auf Silber: Das Verhältnis zu Gold sei aus dem Lot, deshalb stecke dort viel Potenzial. Und: In vielen Portfolios fehle Gold komplett; bei höheren Quoten wäre der Markt schnell "ausverkauft". Thema 2: Ruhestand-Plan B. Der Global Retirement Index gewichtet Kosten, Medizin, Infrastruktur und Politik. Pieper landet bei Thailand: gute Kliniken, Prävention, stabile Rahmenbedingungen und sehr niedrige Alltagspreise, 100 USD reichten ihm für drei Tage. Wer es testen will, soll erst probewohnen; investieren eher "betreut" statt sofort eine Wohnung zu kaufen....
05.03.26 - 11:42
Mit dem Heli das große Bild überfliegen. Thieme und Scholze: "US-Kapitalströme werden in die Emerging Markets abfließen" (BRN)
 
"Die Optionen, die an der Eurex gehandelt werden, sind standardisierte Terminprodukte", so Holger Scholze (Gründer des Scholze-Instituts) im Rahmen der CapTrader-Optionstage in Düsseldorf. Börsenpreise können dafür sorgen, dass ganze politische Systeme zu Fall kommen. Scholze erinnert an den Arabischen Frühling 2011. "Industriemetalle, Schweinebäuche, gefrorener Orangensaft: alles kann veroptioniert werden." Für Anleger ergibt sich in solchen geopolitischen Szenarien die Möglichkeit, an preislichen Veränderungen gehebelt zu profitieren. Heiko Thieme warnt indes vor der Bandbreite aus Gier und Angst: "Ich sollte diese ganzen spekulativen Elemente nur dann zulassen, wenn sie sich im Rahmen einer überschaubaren Risikosphäre bewegen. Optionen also nur als Beimischung von maximal 5 %." Scholze interessiert sich für das große Börsen-Bild: "Ich rechne damit, dass ein Teil der großen Kapitalströme aus den USA in die Emerging Markets abfließt, bevorzugt nach Asien. Aber wohl auch nach Europa." De...
05.03.26 - 09:00
Vincenzo "Enzo" Zinna (Eurex) über den Optionshandel: "Ich lerne mehr aus Fehlern als aus Gewinnen" (BRN)
 
Vincenzo "Enzo" Zinnà von Eurex über den Black-Scholes - den "Taschenrechner für Optionspreise": "Wichtig ist nur die Frage, was deinen Optionspreis beeinflusst. Deshalb sage ich: Zinsen und Dividenden mit kleinem Einfluss, schau lieber, dass du die Volatilität im Griff hast. Und achte auch darauf, dass du keinen Zeitwert verlierst." Enzo klärt auch die Frage, ob die implizite Volatilität den Gewinn frisst, obwohl die Marktrichtung stimmt. Bullspread, Bearspread, DAX-Future … sehr häufig liegt er mit seiner Marktmeinung richtig. Und wenn nicht, dann gilt für ihn diese goldene Regel: "Ich lerne mehr aus Fehlern als aus Gewinnen." Das Interview fand im Rahmen der Deutschen Optionstage von CapTrader in Düsseldorf am 28. Februar 2026 statt. https://deutsche-optionstage.de/...
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Zitat des Tages: Kein Grundsatz lässt sich hundertprozentig durchführen. Auch von dem, was ich sage, kann man zehn oder fünfzehn Prozent abziehen. - Leopold Kohr
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