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23.10.26 - 18:54
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Börsenradio Schlussbericht Fr. 23.10.26 - DAX verliert erneut - Mr. DAX: "Die Risiken nach unten sind massiv" - Rallye möglich (BRN)
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Der DAX beendet die Woche bei 25.182 Punkten (-0,9 %). Steigende Ölpreise und Konjunktursorgen drücken die Stimmung. WTI steigt auf rund 101,6 US-Dollar, Brent auf 115 US-Dollar. Gold notiert bei rund 4.025 US-Dollar, der Euro bei 1,1193 US-Dollar. An der Wall Street stehen besonders Technologie- und KI-Aktien unter Druck. Münchener Rück hebt nach starken Zahlen das Gewinnziel auf 6,6 Mrd. Euro. Valeo verliert nach vorsichtigeren Aussagen zum zweiten Halbjahr zweistellig. Sartorius profitiert von einer Hochstufung durch RBC. Dirk Müller warnt im Interview vor Risiken des KI-Investitionsbooms, hält aber eine Jahresendrally für möglich. HMS-Bergbau-CFO Jens Moir erklärt den Wandel vom Kohlehändler zum Förderer. Portfoliomanager Joachim Rädler setzt auf Makrodaten statt Marktgetöse. Raik Mandel spricht über Finanzbildung und seine Mutter, die mit 70 Jahren an die Börse ging. Dazu berichtet das Börsenradio-Mobil über intelligente Logistik bei Polytec in Österreich....
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23.10.26 - 16:30
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Dirk Müller: "Im Moment wird High Roller gespielt" - KI-Risiken, drohende Kreditklemme und Chancen auf eine Jahresendrally (BRN)
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Dirk Müller aka Mr. DAX erwartet keinen Börsencrash. Zumindest nicht unmittelbar. US-Indizes notieren nahe ihren Höchstständen. "Die Risiken nach unten sind massiv", warnt Mr. DAX, aber gleichzeitig steigen die Unternehmensgewinne. Deshalb hält Müller auch eine Jahresendrally für möglich. Seine größte Sorge gilt der Finanzierung des KI-Booms. Meta habe nach seiner Rechnung rund 750 Milliarden Dollar außerbilanzielle Verpflichtungen. Bei Techgiganten summierten sich solche Verpflichtungen auf Billionen. Der enorme Kapitalbedarf könnte kleinere Unternehmen verdrängen und Kreditengpässe auslösen. "Im Moment wird eben High Roller gespielt", sagt Müller. Er erwartet staatlichen Rückhalt für KI-Konzerne. "Wer die KI beherrscht, beherrscht künftig die Welt". Bei seinen Anlagen zählt nicht die Crash-Prognose, sondern das Marktverhalten. Sein Team reduziert KI-Titel und setzt stärker auf Gesundheitswerte sowie Software. "Ich habe keine Ahnung, was passiert", betont Müller. Qualität, Bewertu...
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23.10.26 - 15:18
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Raik Mandel: Mit 70 an die Börse - 30.000 Euro für Mutters Pflege und was "Rich Dad Poor Dad" über Geld lehrt (BRN)
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Bauunternehmer und Investor Raik Mandel zieht sich aus dem Baugeschäft zurück. Aktien bieten ihm inzwischen mehr Flexibilität als Immobilien. Den deutschen Immobilienmarkt sieht er wegen politischer Unsicherheit kritisch. Entscheidend bleibt für ihn das Wissen: "Man soll alles mit Wissen machen." Besonders prägt ihn die Geschichte seiner Mutter. Nach 40 Arbeitsjahren erhält sie rund 950 Euro Rente. Mit über 70 eröffnet sie gemeinsam mit ihrem Sohn ein Aktiendepot. Sie investieren 30.000 Euro in zehn Aktien. Nach Mandels Darstellung erwirtschaftet das Depot zeitweise etwa 1.000 Euro monatlich. Das Geld deckt die Zuzahlung für ihre Pflege. "Finanzielle Bildung bringt den Leuten mehr als irgendein Vorsorge-Depot", betont Mandel. Er fordert steuerliche Anreize für Aktienanlagen und mehr Finanzwissen an Schulen. Das Buch "Rich Dad Poor Dad" von Robert Kiyosaki liefert ihm Impulse. Dessen Spiel "Cashflow" vermittelt Geldentscheidungen ohne eigenes Verlustrisiko. Sein Rat: "Erst mal das Wissen aneignen...
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23.10.26 - 14:54
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HMS Bergbau CFO Moir: Gute Miene zum erfolgreichen Kohlespiel - vom Händler zum Betreiber - höhere Margen im Blick (BRN)
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Seit dem Interview 2025 auf de HIT hat HMS Bergbau kräftig umgebaut: Aus dem Kohlehändler ist ein Schiffskraftstoffversorger und nun auch Kohleförderer geworden. Zwei Minen in Botswana und Südafrika produzieren hochwertige Kohle. Das bisherige Handelsgeschäft vergleichsweise risikoarm. Finanzvorstand Jens Moir setzt mit der neuen Ausrichtung auf eigene Förderung auf mehr Ertrag. "Die Marge im Handelsgeschäft ist überschaubar, aber eben über die Jahre stabil." Im ersten Halbjahr steigt der Umsatz um 74 % auf 1,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA wächst um 66 % auf 14 Millionen Euro. Analysten erwarten durch die Minen eine EBITDA-Marge von über 2 %. "Man muss auf der richtigen Seite der Kostkurve sein", betont Moir. Er veranschlagt Förderkosten von 40 bis 50 Euro je Tonne. Der Ausbau verlangt allerdings Kapital. Die Anleihe kostet 10 % Zinsen. "Wir haben mittlerweile über 500 Millionen US-Dollar an Handelsfinanzierungslinien." Factoring und günstigere Kredite sollen helfen. Ende 2027 kön...
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23.10.26 - 12:48
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Die Kiste hat Köpfchen: Polytecs neue Geschäfte mit intelligenter Logistik (BRN)
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Eine Gemüsekiste mit RFID-Chip, vernetzte Logistikboxen und künftig vielleicht Batteriegehäuse aus Kunststoff: Bei Polytec geht es längst um mehr als Autoteile. CEO Markus Huemer will den Umsatzanteil außerhalb der Autobranche mittelfristig auf 30 % steigern. Wachstumstreiber sind neue Mehrwegsysteme, die durch EU-Vorgaben Rückenwind erhalten. Das Geschäft braucht allerdings Vorlaufzeit: Polytec entwickelt Produkte, für die es oft noch keinen Markt gibt. Gleichzeitig zwingt die Krise der europäischen Autoindustrie zum Umbau. Von einst über 4.500 Beschäftigten sind rund 2.800 geblieben, Werke wurden geschlossen. Für 2026 rechnet Huemer dennoch mit 560 bis 590 Mio. Euro Umsatz und rund 3 % EBIT-Marge. Im Interview erklärt er, warum er bei der Automatisierung genau aufs Geld schaut, was ein Klicksystem in der Militärlogistik leisten kann und weshalb Kunststoff künftig sogar Metall bei E-Auto-Batteriegehäusen ersetzen könnte....
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23.10.26 - 12:00
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Portfoliomanager Joachim Rädler: "Weniger auf das Marktgetöse hören, sondern nur auf die faktischen Makrodaten" (BRN)
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"In den USA befinden wir uns derzeit in einem inflationären Boom. Das KI-Geschäft wirkt wie ein Sonderkonjunkturpaket." Für die kommenden Quartale hält Portfoliomanager Joachim Rädler (Steinbeis & Häcker) Stagflation für das wahrscheinlichste Szenario, da er anhaltende Störungen der Energieversorgung und ein langsameres Wachstum der KI-Investitionen erwartet. "In welches makroökonomische Umfeld gehen wir bald schon über? Es besteht durchaus die Gefahr einer Konsumdestruktion. Womöglich gleiten wir dann auch in eine Rezession." Als Absicherung nennt er Staats- und Investment-Grade-Anleihen sowie inflationsindexierte Anleihen. Bei Aktien empfiehlt er eine defensive Ausrichtung. Er rät zur Vorsicht bei hoch bewerteten, KI-abhängigen Technologiewerten: "Weniger auf das Marktgetöse hören, sondern nur auf die faktischen Makrodaten."...
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22.10.26 - 19:12
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Börsenradio Schlussbericht Do. 22.10.26 - DAX -1,1 %: Tech unter Druck, Qiagen vor Übernahme, "Absicherung zahlt sich aus" (BRN)
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An den Börsen macht sich Ernüchterung breit. Gute Unternehmenszahlen reichen oft nicht mehr für steigende Kurse. Technologiewerte geraten besonders unter Druck. Der DAX schließt bei 25.372 Punkten und verliert 1,1 %. Der MDAX fällt um 1,8 % auf 30.086 Punkte. SAP überzeugt operativ und gewinnt 3,2 %. Qiagen steigt nach dem 10,8-Mrd.-Euro-Übernahmeangebot von EQT um 5,4 %. Siemens Energy verliert 8,6 %. In den USA starten Dow, S&P 500 und Nasdaq schwächer. Procter & Gamble und Lockheed Martin legen starke Zahlen vor. Hermès enttäuscht dagegen mit schwachem China-Geschäft. Brent kostet rund 110 US-Dollar, WTI etwa 98 US-Dollar. Gold fällt auf rund 4.100 US-Dollar, Silber auf 56 US-Dollar. Der Euro steht bei rund 1,1240 US-Dollar. Bitcoin fällt unter 82.000 US-Dollar.
In den Interviews erklärt Thomas Timmermann von TimmInvest, warum Absicherung gerade jetzt zählt. Uwe Eilers von Frankfurter Vermögen hat die Aktienquote deutlich reduziert.
https://www.rohstoffmesse-muenchen.de/rohstoffmesse2026...
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22.10.26 - 16:00
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TimmInvest CEO Timmermann: "Wir kommen grad nicht von den Schirmen weg..!" - Frankreich- Krise zeigt: Absicherung zahlt sich aus (BRN)
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Frankreichs Schuldenkrise erschüttert Europas Börsen. Fehlende politische Lösungen und Unruhen belasten den Pariser Leitindex CAC 40. Vor allem französische Banken leiden unter steigenden Renditeaufschlägen auf Staatsanleihen. Der Druck erreicht auch den Euro Stoxx 50. Für TimmInvest-Chef Thomas Timmermann bedeutet das intensive Arbeit: "Wir können im Moment nicht von den Schirmen weggehen." Der schwankungsreiche Index fordert seine Seitwärtsstrategie. "Wenn er sich bewegt, muss man reagieren", erklärt Timmermann. Sein TimmInvest Europa Plus Fonds setzt zugleich auf den breiteren Stoxx Europe 600. Dieser zeigt sich stabiler. Die Absicherung greift, der Fonds schwankt deutlich weniger. "Wir fühlen uns bestätigt mit der Absicherungsstrategie." Auch hohe Ölpreise und geopolitische Konflikte belasten Europas Märkte. Ein Waffenstillstand in der Ukraine könnte dagegen einen kräftigen Impuls liefern. Ist denn schon Weihnachten..? Mitte November plant der Fonds sieben Euro Ausschüttung je Anteil. ...
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22.10.26 - 13:06
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Kapitalmarktstratege Uwe Eilers: "Wir bei der Frankfurter Vermögen haben die Aktienquoten deutlich runtergefahren." (BRN)
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Dunkle Wolken am Börsenhimmel? "Ob Aktien oder Anleihen: die Chancen und Risiken muss man immer überall genau betrachten." Dabei spielen Bonitäten, Währungen und Bewertungen eine entscheidende Rolle. Der Kapitalmarktstratege Uwe Eilers von Frankfurter Vermögen erklärt, wie steigende Verschuldung, Zinsen und Inflation die Anleihe- und Aktienmärkte beeinflussen. Bei Anleihen seien neben der Rendite insbesondere Realverzinsung, Bonität und Währungsrisiken wichtig. Hohe Zinsen könnten zugleich hoch bewertete Technologieaktien belasten. "Sind die Anleger noch bereit, entsprechend hohe Preise für die Risiken zu bezahlen?" Politische Unsicherheiten rund um die US-Mid-Terms könnten zudem kurzfristig für Schwankungen sorgen. Uwe Eilers: "Wir bei der Frankfurter Vermögen haben die Aktienquoten jedenfalls deutlich runtergefahren."...
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22.10.26 - 08:30
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Börse@home - Erst 20 % Minus, dann zugreifen: Heiko Thiemes Rezept gegen Börsenpanik (BRN)
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"Ich habe keinerlei Ahnung, wo die Börse hingeht", sagt Heiko Thieme nach 55 Jahren Markterfahrung. Gerade deshalb kauft er antizyklisch: Erst wenn eine solide Aktie mindestens 20 % gefallen ist, steigt er in bis zu drei Tranchen ein. Bei Kursgewinnen von 25 % und 35 % nimmt er teilweise Gewinne mit, den Rest lässt er mit einem Stopp abgesichert weiterlaufen. Sein DAX-Ziel von 27.500 Punkten bis Ende 2026 hält er trotz geopolitischer Risiken für erreichbar. Einen großen Crash erwartet er in diesem Jahrzehnt nicht mehr, Rücksetzer von 20 % seien aber jederzeit möglich. Bei Einzelwerten wird Thieme konkret: BYD traut er binnen ein bis zwei Jahren eine Verdopplung zu. SAP sieht er als Profiteur der KI-Revolution, Rheinmetall nach dem Kursrutsch als Kaufchance. Bei Nvidia ist er für Späteinsteiger zurückhaltender. Sein Depot-Rezept: maximal 30 Positionen, 50 % in regionalen ETFs und höchstens 5 % Gold. Im Gespräch mit Edda Vogt von der Deutschen Börse plädiert Thieme für mehr Geduld statt Börs...
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21.10.26 - 19:36
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Börsenradio Schlussbericht Mi. 21.10.26 - DAX +1,3 %: KI-Aktien starten durch, Jenoptik glänzt, Super Micro hebt Prognose (BRN)
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Der DAX meldet sich kräftig zurück und schließt bei 25.645 Punkten, ein Plus von 1,3 %. Der MDAX gewinnt 0,9 % auf 30.651 Punkte. Rückenwind kommt aus dem Technologiesektor. Super Micro Computer hebt die Umsatzprognose deutlich an. Jenoptik erhöht nach einem starken Quartal die Margenprognose. Dagegen stürzt Carrefour nach einer Gewinnwarnung zweistellig ab. AT&T liefert starke Zahlen, überzeugt Anleger aber nicht. SpaceX wächst dank Starlink und KI-Geschäften rasant. An der Wall Street liegen Nasdaq und S&P 500 im frühen Handel im Plus. Gold fällt auf rund 4.130 US-Dollar. Silber kostet etwa 57,6 US-Dollar. Brent bleibt mit rund 109 US-Dollar teuer. Der Euro steht bei etwa 1,1228 US-Dollar. Bitcoin steigt zeitweise auf rund 83.500 US-Dollar. In den Interviews spricht Thomas Rappold über KI-sichere Burggräben. RICO-Chef Dr. Thomas Pfatschbacher erklärt die hochautomatisierte Geisterschicht. Peter Heinrich erzählt zudem eine Geschichte, die mit Skistar Franz Klammer begann....
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21.10.26 - 18:24
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Techexperte Thomas Rappold: "Wie rette ich mein Geld in dieser verrückten Welt?" - KI-sichere Burggräben (BRN)
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Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsmodelle und erschüttert die Börse. "Das Berufsbild eines Softwareentwicklers hat sich dramatisch gewandelt", sagt Technologieexperte Thomas Rappold. KI-Agenten übernehmen Programmieraufgaben. Auch etablierte Softwareanbieter geraten unter Druck. Doch nicht jedes Unternehmen verliert seinen Wettbewerbsvorteil. Rappold sucht gezielt nach KI-sicheren Burggräben: Kundenbindung, Wechselkosten, Regulierung und einzigartige Daten. SAP, Palantir und CrowdStrike überzeugen ihn durch starke Marktpositionen. "Viele Anleger sind nach dem Motto vorgegangen: Sell now and think later." Für Börsenbetreiber sieht Rappold besondere Chancen. Komplexe Abwicklungssysteme lassen sich kaum ersetzen. "Anthropic kann keine Börsenkurse synthetisch erzeugen", betont er. Echte Marktdaten bleiben gefragt. Gemeinsam mit Vontobel macht er diese Idee investierbar. Der Solactive AI Disruptive Moat Index bündelt 20 Unternehmen. "Keine Wetten auf die Zukunft eingehen", lautet Rappolds D...
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21.10.26 - 13:54
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Licht aus, Spritz an! Dr. Thomas Pfatschbacher (RICO): "Unsere Geisterschicht ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche" (BRN)
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Die 2023 vom Polymer- und Gummiprodukthersteller Semperit übernommene RICO Group fertigt Spritzgusswerkzeuge und Silikonteile in Österreich, darunter Dichtungen, Steckverbinder, kleine Präzisionsteile für Medizin, Hörgeräte, Schnuller, Sauger, Duschkopfnoppen sowie Komponenten in Kaffeeautomaten. "Die Fertigung erfordert extremste Genauigkeiten im Werkzeugbau und ist mehrere Klassen anspruchsvoller als Wald- und Wiesenteile, die aus Kunststoff gespritzt werden. Dank eines hohen Automatisierungsgrads sind wir führend auf diesem Gebiet", erklärt der Managing Director Dr. Thomas Pfatschbacher im mobilen Podcaststudio des Börsenradios. Ein Großteil des Spritzgussverfahrens geschieht in einer Lights-out-Production, also in einer "Geisterschicht". Pfatschbacher: "In puncto Präzision sind wir schon sehr ausgereizt."...
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21.10.26 - 11:42
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Börsenradio on Tour. FACC-CEO Robert Machtlinger: "Unsere Strategie ist kabinenfertig" (BRN)
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"Ohne uns fliegt kein Flugzeug." Die FACC AG produziert im österreichischen Reichersberg komplexe Schubumkehrgehäuse und -module für Airbus A350 XWB und Boeing 787 Dreamliner. Kunde und Systempartner ist Collins Aerospace. FACC bezeichnete sich 2019 als Alleinlieferant dieser Gehäuse für beide Flugzeugfamilien. Der Produktionsstandort im Innviertel ist ein spezialisiertes Kompetenzzentrum mit getakteter, teils hochautomatisierter Fertigung und Reinraumprozessen. Für große Bauteile werden Autoklaven genutzt: Druckbehälter, in denen das Laminat mit Wärme und Druck aushärtet. "Wir haben uns ein sehr globales Fertigungsnetzwerk überlegt. Die Strategie ist kabinenfertig", so CEO Robert Machtlinger. Bis 2030 plant FACC Investitionen in Höhe von 350 Mio. Euro. "Denn wir stoßen an Kapazitätsgrenzen. Wir arbeiten heute schon an den Innovationen für die nächste Luftfahrtgeneration."...
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20.10.26 - 19:18
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Börsenradio Schlussbericht, Di. 20.10.26 - DAX stabil, Öl über 111 Dollar, Interview mit MuM Chairman Drotleff und Heiko Thieme (BRN)
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Der DAX rettet sich nach nervösem Handel nahezu unverändert ins Ziel. Er schließt bei 25.304 Punkten mit minus 0,1 %. Der MDAX verliert 0,4 % auf 30.392 Punkte. Belastend wirken schwächere ZEW-Erwartungen und deutlich höhere Erzeugerpreise. An der Wall Street steigt der Dow im frühen Handel um 0,5 %, während Nasdaq und Technologiewerte nachgeben. Brent klettert zeitweise über 111 US-Dollar und bleibt nahe dem Fünfmonatshoch. Gold fällt leicht auf rund 4.120 US-Dollar, Silber steigt auf 57,2 US-Dollar. Der Euro kostet rund 1,1234 US-Dollar. Bei den Unternehmen überzeugen 3M und GE Aerospace mit starken Quartalszahlen und höheren Prognosen. Mensch und Maschine steigert den Neunmonatsumsatz um 6,9 %, leidet aber weiter unter Autodesk. Chairman Adi Drotleff erwartet im vierten Quartal kaum noch Bremseffekte und hält an den langfristigen Zielen fest. Außerdem erinnert Anlagestratege Heiko Thieme an den Börsencrash von 1987 und seinen legendären Satz in den Abendnachrichten: "Das war's. Der Cra...
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20.10.26 - 17:36
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MuM Chairman Drotleff: "Wir sind gerne an der Börse" - Autodesk bremst nur noch leicht, eigene Software wächst, KI senkt Kosten (BRN)
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Das "Autodesk-Volatilitäts-Gespenst" verliert seinen Schrecken. "Im vierten Quartal kommt kein Bremseffekt mehr", erwartet Chaiman Adi Drotleff. Die veränderten Autodesk-Konditionen belasten vor allem Vertragsverlängerungen. Das Neugeschäft zieht dagegen seit dem Sommer an. Mensch und Maschine steigert den Neunmonatsumsatz um knapp sieben Prozent. Die eigene Software wächst um 8,5 %. Auch Cashflow und EBITDA legen zu. "Wir können die untere Hälfte unserer Guidance erreichen", sagt Drotleff. Er erwartet 11 bis 15 % (statt 19 %) Ergebniswachstum im Gesamtjahr. Zudem sinken die Kosten weiter. Künstliche Intelligenz steigert die Produktivität um 20 bis 30 %. Drotleff, der Gründer von MuM, hält inzwischen 50,4 % der Aktien. Eine mögliche Übertragung in eine GmbH würde diese sieben Jahre binden. An der Börse will er bleiben: "Das ist ein Commitment - Wir sind sehr gerne börsennotiert." Aber "immer" gibt es an der Börse nicht. "Der Kapitalmarkt sollte MuM nicht dauerhaft unterbewerten!" - Drotle...
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20.10.26 - 16:12
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Heiko Thieme 39 Jahre nach dem Crash: "Als Antizykliker sehe ich nur Gesichter" - KI-Casino und Börsenchancen (BRN)
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39 Jahre nach dem Schwarzen Montag erzählt Heiko Thieme von seinem legendären Fernsehauftritt: Der Dow Jones verliert 22,6 %. Thieme widerspricht der Panik: "Das war der kürzeste Crash - jetzt kaufen!" Was lehrt uns 1987 über das heutige KI-Casino? "Als Antizykliker sehe ich nur Gesichter", sagt Thieme. Dazu: Commerzbank und UniCredit, mutige Nachkäufe bei Gerresheimer und Redcare Pharmacy, Midterms und geopolitische Risiken. Wie viel Geduld lohnt sich - und wann sollte man Gewinne sichern? Die konkreten Aktienideen und Antworten gibt es in der vollständigen 60-Minuten-Ausgabe. https://go.brn-ag.de/567
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19.10.26 - 19:18
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Börsenradio OnTour vor Ort: Aus Schrott wird Marge: Warum AMAG die Prognose anhebt (BRN)
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Aus Aluminiumschrott wird bei AMAG in Ranshofen hochwertiges Material für Autos und Flugzeuge. Das Geschäft lebt weniger vom Rohstoffpreis als von der Verarbeitung: Sortieren, Legieren, Walzen und Veredeln schaffen die Marge. Finanzvorständin Claudia Trampitsch erklärt, warum AMAG trotz der Schwäche in der Autoindustrie zusätzliche Aufträge gewinnt und die EBITDA-Prognose für 2026 auf 200 bis 220 Mio. Euro angehoben hat. Der höhere Aluminiumpreis in Kanada hilft, doch auch die Wertschöpfung in Österreich trägt zum Ergebnis bei. Eine Besonderheit: Vom Rohmaterial bis zum fertigen Blech vergehen drei bis sechs Monate. Das bindet Kapital und verlangt eine präzise Absicherung gegen Preisschwankungen. Für das Recycling von Aluminium werden nur rund 5 % der Energie benötigt, die für die Primärproduktion erforderlich ist. Dennoch bleiben hohe Gaspreise ein Wettbewerbsfaktor. Börsenradio on Tour zeigt, warum der eigentliche Wert nicht im Metall steckt, sondern in dem, was AMAG daraus macht....
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19.10.26 - 19:18
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Börsenradio Schlussbericht Mo. 19.10.26 - DAX -1,6 %: "Man konnte die Kurse fallen hören" - Schwarzer Montag 1987 (BRN)
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Der 19. Oktober weckt Erinnerungen an den Schwarzen Montag 1987. Auch heute belasten mehrere Krisenherde die Märkte. Der DAX fällt auf 25.226 Punkte und verliert 1,6 %. Der MDAX schließt bei 30.397 Punkten mit minus 0,9 %. An der Wall Street versucht vor allem der Nasdaq die Gegenbewegung. Gold bleibt gefragt und notiert um 4.180 US-Dollar. Silber steht bei rund 57,60 US-Dollar. Der Euro fällt auf etwa 1,1215 US-Dollar. Bitcoin erholt sich zeitweise bis 82.830 US-Dollar. Siemens und Nvidia zeigen in Erlangen KI-Lösungen für die Fabrik der Zukunft. Eon plant ein Sparprogramm. Steyr Motors springt nach dem Übernahmeangebot von Red Cat kräftig an. Roche stellt Deutschland-Investitionen auf den Prüfstand. In den Interviews erinnert Martin Weinrauter an den Crash 1987. Christoph Geyer berichtet, man habe damals die Kurse fallen hören. Markus Herrmann spricht über KI-Investments. Moritz Unterkofler erklärt die Expansion von UKO Microshops. Edda Vogt zeigt, was bei einem IPO hinter den Kulissen passiert....
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19.10.26 - 15:30
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UKO-CEO Moritz Unterkofler: "Wir sind ein klarer Wachstumscase" - Expansion braucht Kapital (BRN)
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"Wir sind ein klarer Wachstumscase", sagt Moritz Unterkofler, CEO der UKO Microshops AG. Der Automatenentwickler investiert in Software, Infrastruktur und Expansion in neue Märkte. "Die wiederkehrenden Einnahmen sind heute schon bei etwa 80 Prozent." Kunden mieten digitale Automaten inklusive Service und Versicherung für fünf Jahre. Danach erhalten sie neue Geräte. Alte Automaten bereitet UKO in Rumänien auf und vermietet sie erneut. "Die Geräte amortisieren sich nach zwei Jahren." Der Finanzierungsbedarf ist entsprechend hoch. Werbung und Produktplatzierungen auf den Automaten generieren zusätzliche Umsätze. UKO bedient Hotels, Nahversorger und perspektivisch auch Apotheken. Unterkofler erwartet höhere Margen durch mehr Nutzung der gesanmten Wertschöpfungskette. Er rechnet 2026 erneut mit einem positiven Abschluss. Konsolidierte Konzernzahlen plant UKO ab 2027....
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