|
|
|
22.05.26 - 18:18
|
Börsenradio Schlussbericht, Fr., 22.05.2026: DAX fast bei 25.000 Punkten, Wocheplus +4 %. Dow auf Rekordhoch (BRN)
|
|
|
Der DAX steht kurz vor der Marke von 25.000 Punkten. Am Freitag steigt der deutsche Leitindex um 1,3 % auf 24.928 Punkte, im Hoch fehlen nur noch 56 Punkte bis zur runden Marke. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von fast 4 %. Auch die Wall Street läuft stark: Der Dow Jones erreicht mit 50.712 Punkten ein Rekordhoch, S&P 500 und Nasdaq legen ebenfalls zu. Rückenwind kommt von der Hoffnung auf Fortschritte in den schwierigen Verhandlungen zwischen den USA und Iran. Bei den Einzelwerten geraten die chinesischen Online-Broker UP Fintech und Futu nach Maßnahmen der Aufsicht massiv unter Druck. Gerresheimer bleibt gefragt, Carl Zeiss Meditec bekommt eine neue Vorstandschefin, AMD plant mehr Produktion in Taiwan, Bayer meldet eine weitere Kerendia-Zulassung in China und Starbucks stoppt eine fehleranfällige KI-App zur Bestandszählung. Und zum Schluss noch die Börsenweisheit des Tages von Howard Marks: "Man kann nicht vorhersagen, man kann sich nur vorbereiten."...
|
|
|
22.05.26 - 13:54
|
Chip-Chip-Hurra mit Warnblinklicht: Ralf Fayad über Nvidia, Google, SOX, DAX, Commerzbank und Porsche Holding (BRN)
|
|
|
Technik-Talk mit Ralf Fayad: Nvidia bleibt trotz Gewinnmitnahmen charttechnisch im KI-Rennen, solange die Zone um 187 bis 195 USD hält. Kurzfristig nennt Fayad Auffangmarken bei 214 USD, 209 bis 212 USD und 200 bis 201 USD. Danach reicht das Potenzial bis 242 USD und im Idealfall bis 260/261 USD. Alphabet meldet sich mit neuem Rekordhoch zurück. Unter 380 USD droht allerdings ein Rücksetzer in die Gap-Zone zwischen 353 und 363 USD. Beim SOX gilt: Chip-Chip-Hurra mit Warnblinklicht. Über 12.194 Punkte könnten 12.480, 12.617 und 12.911 bis 13.074 Punkte folgen. Unter 10.896 Punkten beginnt wohl die Korrektur. Die Commerzbank pendelt zwischen 29 und 38,40 . Über 38,77 wären 40 bis 42 möglich. Der DAX wirkt bei 24.751 Punkten eher wie ein Nachrichtenspielball als eine Trendmaschine. Erst über 25.508 Punkten winken 26.500 Punkte. Unter 23.716 bis 23.900 Punkten wird es wacklig. Porsche Holding bleibt die Handbremse mit Bodenchance....
|
|
|
22.05.26 - 11:12
|
Bildung, Innovation und eine echte Aktienkultur. Edgar Walk: "Müssen ein viel stärkeres Produktivitätswachstum generieren" (BRN)
|
|
|
"Deutschland muss zurück in die Top-Liga der Volkswirtschaften", so Vermögensverwalter Edgar Walk von Metzler Asset Management. KI könnte der Schlüssel zu mehr Wachstum sein, zumal der demographische Trend in die falsche Richtung weist. "Wir müssen ein viel stärkeres Produktivitätswachstum generieren, dazu gehört auch Bildung (PISA als Gewinnwarnung der Volkswirtschaft) und Innovation." Felder, in denen Deutschland traditionell eigentlich gut aufgestellt ist - sofern es nicht neue Unternehmen betrifft. "SAP auch schon 40 Jahre alt. Da sind wir extrem schwach. Deutsche Infrastruktur als Bremsklotz. Deutschland ist eben nur in der Forschung Weltspitze." Die Investitionsherausforderungen sind so hoch, dass der private Sektor gefragt sein wird. "Darüber hinaus müssen wir die Kapitalmärkte in Europa stärken." "Dieser Weg wird kein leichter sein", hieß es vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 - Deutschland wurde Dritter. Edgar Walk ist guter Dinge, "auch ohne dramatische Reformen"....
|
|
|
22.05.26 - 10:00
|
Nikolaus Juhasz (BKS Bank AG): "Thema Nachhaltigkeit steht bei der Bankfinanzierung immer noch ganz oben" (BRN)
|
|
|
Nikolaus Juhasz ist seit Juli 2024 Vorstandsvorsitzender der BKS Bank. Er arbeitet bereits seit mehr als 25 Jahren im Unternehmen und gilt als klassischer Hausaufsteiger mit starkem Firmenkundenhintergrund. Zuvor leitete er große Vertriebsregionen der Bank in Österreich. Er sieht einen "Transformationsprozess in der mitteleuropäischen Wirtschaft und zahlreiche Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Die Kreditnachfrage steigt - die Kapazitätserweiterungen finden allerdings im außereuropäischen Ausland statt. "Aber wir sehen gerade auch bei unseren Firmenkunden, dass nach wie vor sehr viel investiert wird im Bereich der Nachhaltigkeit", so Juhasz im Rahmen des Wiener Börsenpreises....
|
|
|
22.05.26 - 08:54
|
Börsepreis in Wien mit Jury-Vorstand Fritz Mostböck: "Wie proaktiv sind die Unternehmen gegenüber den Investoren?" (BRN)
|
|
|
"Total relaxed" beim Börsenpreis in Wien. Vielleicht liegt es ja daran, dass Fritz Mostböck heuer für die ÖVFA (Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) den Jury-Vorsitz bekleidet. "Der größte Herzeige-Event des österreichischen Kapitalmarkts" mit Auszeichnungen im ATX, für Mid Caps, Corporate Bonds, Media Relations und im Bereich der Nachhaltigkeit (Phoenix-Nachhaltigkeitspreis). Eine wichtige Frage bei der Preisvergabe: Wie proaktiv sind die Unternehmen gegenüber den Investoren? Auch die Kursperformance liefert wertvolle Punkte. "Zentral- und Osteuropa ist der Wachstumsmotor für die Europäische Union." Globale Marktnischenplayer wie FACC und Palfinger schafften es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen....
|
|
|
22.05.26 - 07:54
|
Palfinger-CFO Felix Strohbichler: "Europa ist wieder ein starker Anker geworden, die USA performen nicht entsprechend" (BRN)
|
|
|
Zweiter Platz "Mid-Cap" beim Wiener Börsenpreis für die Palfinger AG. CFO Felix Strohbichler über die Auszeichnung beim renommiertesten Preis des österreichischen Kapitalmarktes: "Eine Bestätigung unserer Kapitalmarktarbeit und auch der operativen Performance." Und zudem eine Motivationsspritze in geopolitisch unverändert turbulenten Zeiten. "Möglichst flexibel bleiben, um für alle denkbaren Szenarien ein gutes Setup zu haben." In vielen europäischen Märkten reüssiert Palfinger: Strohbichler erwähnt die Infrastrukturpakete (z.B. ReARM Europe und KI-Anwendungen), bedauert aber, dass "Deutschland und Frankreich weniger gut performen, aber ich kann nicht glauben, dass sich Deutschland dauerhaft auf Talfahrt befindet". Als Belastung für Tätigkeiten in Nordamerika nennt er die US-Zollpolitik, die Anpassungen in der Wertschöpfungskette erfordere und die Profitabilität beeinträchtige....
|
|
|
21.05.26 - 18:36
|
Börsenradio Schlussbericht, Do., 21.05.2026: Nvidia KI-Rekordgewinn und SpaceX-Börsenrakete? DAX -0,5 %. AT&S im Interview (BRN)
|
|
|
Der DAX schließt am Donnerstag 0,5 % tiefer bei 24.607 Punkten. Belastend wirken die Unsicherheit rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus. Brent Öl notiert wieder bei rund 108 USD. Nvidia liefert starke Quartalszahlen: 81,6 Mrd. USD Umsatz und 1,87 USD bereinigter Gewinn je Aktie. Der KI-Boom bleibt damit intakt, auch wenn das China-Geschäft im Ausblick ein Unsicherheitsfaktor bleibt. SpaceX sorgt mit Börsengangsfantasie für Bewegung bei europäischen Satellitenwerten. Eutelsat, OHB und SES profitieren deutlich. Gleichzeitig mahnt die FAA mehr Verlässlichkeit bei den Startplänen an. Stellantis stellt mit FaSTLAne 2030 einen 60-Mrd.-Euro-Plan für die kommenden fünf Jahre vor. Airbus fällt nach Berichten über A350-Verzögerungen. SBO leidet unter der geopolitischen Unsicherheit und dem Ölpreisumfeld. KNDS bereitet den Börsengang vor, die Bundesregierung will offenbar mit einem Staatseinstieg Einfluss sichern. Außerdem im Interview: AT&S und Nfon....
|
|
|
21.05.26 - 17:18
|
1.000 Ampere Zukunft: AT&S verdrahtet den KI-Boom. Jahreszahlen 2025/26 mit AT&S-Chef Michael Mertin (BRN)
|
|
|
AT&S-Chef Michael Mertin sieht das Unternehmen nicht nur als Zulieferer, sondern als Innovationspartner der großen Tech-Kunden. Der KI-Boom sei kein kurzfristiges Börsenthema, sondern ein mehrjähriger Megatrend. Besonders spannend ist die technische Rolle von AT&S: Substrate und High-End-Leiterplatten sorgen dafür, dass Chips untereinander und mit dem Speicher immer schneller kommunizieren können. Genau diese Verbindung wird laut Mertin zum Engpass moderner KI-Systeme. Künftige Anwendungen reichen von Rechenzentren über autonome Fahrzeuge bis zu Robotik und dezentraler KI im Alltag. Technisch wird es anspruchsvoll: KI-Chips brauchen enorme Stromstärken von teils über 1.000 Ampere. Gleichzeitig müssen Wärme, Energieeffizienz und Stabilität beherrscht werden. AT&S arbeitet dafür an eingebetteten Komponenten, Mikrotransformatoren und extrem komplexen Leiterplatten mit bis zu 80 Lagen. Auch KI hilft bereits beim Design und bei der Simulation. AT&S ist operativ zurück im Wachstumsmodus, aber unte...
|
|
|
21.05.26 - 12:48
|
NFON "datensouverän" auf dem Weg zum KI-Anbieter. "Transformation zur KI-Company beschleunigen" - Wachstumspillar KI (BRN)
|
|
|
Telefonie, Customer Engagement und Intelligent Assistance: Im ersten Quartal des Jahres 2026 ist der Umsatz bei der NFON AG um 2,3 Prozent gefallen, das entspricht 21,6 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA fiel um 31,5 %, die Zahl der Seeds ging um 3,1 % zurück. Und der Anteil wiederkehrender Umsätze liegt bei 94 %, ziemlich stabil also. Das Konzernergebnis liegt beiminus 0,5 Millionen Euro. "Unsere neuen Geschäftsbereiche KI, Intelligent Assistance und Customer Engagement machen in Summe erst 10% des Gesamtumsatzes aus. Das aber macht uns nicht nervös, das bestätigt eher unseren Weg hin zu einer KI-Company", so CEO Alexander Beck. "Noch in diesem Jahr erwarten wir eine spürbare Steigerung unserer KI-Umsätze." Für das Jahr insgesamt erwartet die NFON AG ein "leichtes Wachstum". "Wir wollen finanziell stabil bleiben."...
|
|
|
21.05.26 - 11:54
|
Nvidia wächst brutal, Google erfindet sich neu: Thomas Rappolds Analyse zur KI-Rallye (BRN)
|
|
|
Zwei große KI-Signale innerhalb kurzer Zeit: Googles I/O Konferenz ( https://www.youtube.com/watch?v=wYSncx9zLIU&list=PLOU2XLYxmsIIAOskSyap13n9W-xOt_GP5 ), dann die Nvidia-Zahlen. KI wandert unaufhaltsam in die Produktwelt: Suchfunktionen, Gemini, YouTube, Shopping und Agenten. Diese Infrastruktur kostet viel Geld. Nvidia zum Beispiel ist längst nicht mehr nur Chipkonzern, sondern so etwas wie der Stromzähler der KI-Welt. Wenn KI genutzt wird, läuft irgendwo Rechenleistung, und genau daran verdient Nvidia. Kurz gesagt: Google zeigt die KI-Anwendung, Nvidia kassiert an der KI-Steckdose. Thomas Rappold von Vontobel: "Beide beschreiten jeweils eine Frenemy-Strategie (Freund und Feind). Sie arbeiten trotz Konkurrenzsituation in vielen Bereichen zusammen." Auch Berkshire Hathaway setzt inzwischen stark auf Alphabet....
|
|
|
20.05.26 - 18:54
|
KI-Kater und Software-Massaker: Felix Gode sieht Burggräben im Mittelstand (BRN)
|
|
|
Deutschlands Mittelstand steckt nicht im freien Fall, aber im Zähigkeitsmodus: wenig politische Impulse, hohe Unsicherheit und Kunden, die Projekte aufschieben. Felix Gode von Alphastar sieht trotzdem viel Substanz, vor allem bei den "Monopolen des Mittelstands": Unternehmen mit Nischenmacht, soliden Bilanzen und Preissetzungskraft. Dazu kommt der KI-Kater an der Börse. Software- und Plattformwerte wurden abgestraft, weil Anleger fürchten, KI könne Geschäftsmodelle entwerten. Gode hält diese Angst für übertrieben. Beispiele Scout24 profitiert aus seiner Sicht von Datenvorsprung, Marktanteil und eigener KI-Integration. Mensch und Maschine sei mit CAD, CAM und Brückenstatik weit weg von einfacher KI-Ersetzung: Eine Brücke soll eben nicht nur wahrscheinlich halten. Secunet bekommt durch KI, Cyberrisiken und kritische Infrastruktur eher Rückenwind. ATOSS bleibt durch komplexe Dienstplanung, Tarifregeln und tiefe Kundenprozesse stark verankert. Fazit: Nicht jede Software ist KI-Futter. Manche ist Bu...
|
|
|
20.05.26 - 18:54
|
Börsenradio Schlussbericht, Mi., 20.05.2026: Öl runter, DAX rauf (24.700) - Nvidia-Hoffnung treibt den Markt (BRN)
|
|
|
"An der Börse gilt im Moment: Keine neuen schlechten Nachrichten sind schon gute Nachrichten." Der DAX steigt weiter und schließt am Mittwoch 1,38 % höher bei 24.737 Punkten. Fallende Ölpreise, sinkende Renditen und eine stabilere Wall Street geben Rückenwind. Brent verliert rund 5,5 % auf 106 USD. Am Markt reicht heute schon aus, dass es keine neuen schlechten Nachrichten aus dem Iran-Krieg gibt. Vor den Nvidia-Zahlen setzen Anleger außerdem auf neue Impulse für die Halbleiter- und KI-Rallye. Bei den Einzelwerten weist VW-Chef Oliver Blume Gespräche mit chinesischen Autobauern über deutsche Werke zurück. Eurowings baut am BER aus und stationiert ab Winter zwei zusätzliche Flugzeuge in Berlin. KNDS verkauft 5,8 Mio. Renk-Aktien zu voraussichtlich 45,10 je Aktie, will aber rund 10 % behalten. Und zum Schluss die Börsenweisheit des Tages. Sie kommt von Seth Klarman: "Value Investing ist im Kern die Verbindung aus einer konträren Haltung und einem Taschenrechner."...
|
|
|
20.05.26 - 14:30
|
Ich denke, also trade ich. "Investmentdenker" Tim Broening: "Uran ist kein Hype - Silberminen so günstig wie noch nie" (BRN)
|
|
|
"Rohstoffe sind aufgrund der großen Trends absehbar", so Trader Tim Broening, der zwei wikifolios (Rohstoffaktien für Megatrends:( https://go.brn-ag.de/526 ) betreibt. Im Interview spricht er vor allem über Rohstoffe, besonders Silber und Uran, die er als langfristige Investmenttrends einordnet. Außerdem erläutert er, warum Rohstoffaktien aus seiner Sicht durch den Hebel auf den Rohstoffpreis interessant sein können. Die beiden wikis des "Investmentdenkers" sind mit Uran angereichert: "Meine Expertise liegt grundsätzlich im Uran-Bereich. Unfassbar, was dort aus Investmentsicht alles möglich ist." Öl hingegen ist laut Broening "von den großen roten Fäden in der Zukunfts-Denke nicht mehr so wichtig wie die anderen Rohstoffe"....
|
|
|
20.05.26 - 12:00
|
wiki-Trader Uwe Jaennert über die Wiederentdeckung der Nebenwerte: "Jede Aktie braucht etwas Luft zum Atmen" (BRN)
|
|
|
"Regel Nummer 1 ist und bleibt: Verliere kein Geld! Aber man muss natürlich auch den Werten etwas Luft zum Atmen geben." Uwe Jaennert ist mit seinem wikifolio "Baumberg Momentum" ( https://www.wikifolio.com/de/de/p/gordongekko74?tab=wikifolios ) derzeit mit 15 % plus jährlich äußerst erfolgreich. Als wesentlichen Treiber nennt er die wieder gestiegene Aufmerksamkeit für deutsche Nebenwerte, insbesondere Small- und Mid-Caps aus Deutschland und dem deutschsprachigen Raum. Nicht nur Technologieunternehmem schmücken sein Depot, sondern auch Zulieferer und Sonderwerte, wie zum Beispiel Sixt, Klöckner, FACC, Eon, Nippon Energy und Aumann. Im Interview spricht "Gordon Gekko" zudem über Übernahmegerüchte, Energiethemen, Flugverkehr sowie Robotik und Automatisierung....
|
|
|
20.05.26 - 09:24
|
Vom Aha-Moment zum ETF-Sparplan: Zwei Maikes und Anna ziehen Fazit zum Young-Finance-Projekt. Vom Taschengeld zur Börse! (BRN)
|
|
|
Young Finance bringt Finanzbildung dahin, wo sie oft fehlt: zu jungen Menschen. Im BörsenXperts-Podcast sprechen Petra Greif vom Verein Börsenplatz Berlin e. V. und Peter Heinrich vom Börsenradio mit Anna, Maike und Maike über ein Projekt, das gemeinsam mit dem Tagesspiegel junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren an Geldanlage, ETFs, Aktien, Börse und langfristigen Vermögensaufbau heranführt. Die Teilnehmerinnen erzählen, was ihnen wirklich geholfen hat: verständliche Grundlagen, seriöse Quellen, weniger Berührungsangst und mehr Mut zum ersten Schritt. Es geht um Depoteröffnung, ETF-Sparpläne, Anleihen, Haushaltsbuch, Rentenlücke und die Frage, warum Finanzbildung nicht vom Elternhaus oder vom glücklichen Mentor abhängen darf. Besonders deutlich wird: Young Finance wirkt über das Projekt hinaus. Eine Teilnehmerin gründet eine Finanzgruppe in Göteborg, andere wollen weiter investieren, sich austauschen und das Wissen dauerhaft verfügbar haben. Fazit: Finanzbildung ist kein Luxus, sondern ...
|
|
|
19.05.26 - 19:36
|
Börsenradio Schlussbericht Di., 19.05.2026 - "Hormus zu, Lichter aus?" - DAX trotzt Iran-Angst und dreht deutlich auf (BRN)
|
|
|
Die Hoffnung auf Entspannung im Nahen Osten hat die Börsen zurück ins Plus gezogen. Der DAX drehte nach schwachem Start deutlich nach oben und schloss 0,4 % höher bei 24.401 Punkten. Im Tageshoch standen sogar 24.691 Punkte auf der Kurstafel. Der MDAX legte 0,5 % auf 30.812 Punkte zu. Auslöser war ein neuer Fünf-Punkte-Plan des Iran. Anleger setzen wieder auf Diplomatie statt Eskalation. Vor allem Technologiewerte zogen kräftig an. SAP sprang nach starken Zahlen und neuem Vertrauen um 6,4 % auf 157,32 Euro. Auch Infineon und Siemens Energy standen gesucht im Markt. Rüstungswerte profitierten ebenfalls weiter von der geopolitischen Unsicherheit. OHB explodierte sogar um 29,3 %. Hintergrund ist ein neues KI-Weltraumprojekt mit Helsing. Saab gewann nach neuen Militärprojekten deutlich. Autoaktien blieben dagegen schwach. VW, BMW, Mercedes-Benz und Porsche gerieten unter Druck. Trotz der Erholung bleibt die Nervosität hoch. Unternehmer warnen vor irrationalen Bewertungen und einer möglichen Energiek...
|
|
|
19.05.26 - 18:30
|
Heiko Thieme warnt: "Die geopolitische Lage ist katastrophal" - trotzdem sieht er 27.500 DAX-Punkte (und 22.000) (BRN)
|
|
|
"Das ist die größte Herausforderung aller Zeiten!" Heiko Thieme zeichnet ein düsteres geopolitisches Bild. Iran, Israel, China, Russland und die Straße von Hormuz sorgen für enorme Risiken. "Die geopolitische Lage ist katastrophal", sagt Heiko. Trotzdem steigen die Börsen weiter. Der Grund: KI, Supercomputer und die großen US-Technologiewerte treiben die Märkte. Gleichzeitig warnt Heiko vor Überbewertungen und spricht von einem "Tanz auf dem Oberdeck der Titanic". Für den DAX sieht er kurzfristig sogar wieder 22.000 Punkte als möglich - "mit über 50 % Wahrscheinlichkeit". Trotzdem hält er an seinem Jahresziel fest: "Am Ende des Jahres erwarte ich den DAX bei 27.500."
Heiko empfiehlt deshalb eine klare Strategie: "Haltet 20 % Liquidität!"
Er setzt auf Diversifikation, gestaffelte Käufe und Geduld. Rheinmetall bleibt für ihn ein Kauf. Auch Deutsche Telekom und Fresenius nennt er attraktiv. Bei Nemetschek, Gartner oder The Trade Desk bleibt er vorsichtig. Ballard Power und Wasserstoff sieht...
|
|
|
19.05.26 - 09:36
|
Softing trotzt der Schwäche im Automarkt - CEO Trier sieht bis zu 15 Mio. Euro neues Umsatzpotenzial (BRN)
|
|
|
Softing startet mit besseren Ergebnissen ins Jahr 2026. Der Umsatz sinkt leicht auf 21,5 Mio. Euro, das EBITA steigt jedoch auf 1,3 Mio. Euro. CEO Wolfgang Trier beschreibt 2025 als Jahr massiver Investitionszurückhaltung. Softing reagierte mit Kostensenkungen, Restrukturierungen und stärkerem Fokus auf strategische Kerngeschäfte. Besonders Automotive und Industrieautomation entwickeln sich stabil. "Die Hersteller müssen wieder investieren, sonst sind sie abgehängt", sagt Trier. Softing liefert keine Teile fürs Band, sondern Infrastruktur, Diagnose-, Test- und Softwarelösungen für Hersteller. Großprojekte stabilisierten zuletzt das Geschäft. Im Bereich IT-Networks belasteten Entwicklungsverzögerungen das Ergebnis. "Hier wird an den Kosten ganz drastisch korrigiert", erklärt Trier. Ab dem vierten Quartal erwartet er dort wieder schwarze Zahlen. Mit der Übernahme des Weiditec-Geschäfts stärkt Softing den Standort Ingolstadt. Für Zuversicht sorgen zudem neue Softwareprojekte und die Diversifi...
|
|
|
19.05.26 - 08:00
|
Solar- und Windkraft sind keine Selbstläufer: Warum grüne Rendite Kontrolle braucht. AUREVO bringt Ordnung in Energieportfolios (BRN)
|
|
|
Wind und Sonne liefern Energie, aber noch keine Rendite. Genau hier setzt Aurevo energy an. Die Geschäftsführerin Sophie Lülsdorf erklärt, warum Wind- und Solarparks nicht einfach "laufen gelassen" werden sollten. AUREVO besitzt die Anlagen nicht selbst, sondern vertritt die Perspektive der Eigentümer. Das heißt: Dienstleister kontrollieren, Verträge prüfen, technische und kaufmännische Informationen zusammenführen und aus vielen Einzelparks ein steuerbares Portfolio machen.
Ein zentrales Problem: Jeder Park hat eigene Betriebsführer, Wartungsfirmen, Verträge, Auflagen und Reports. Wer 20 Wind- oder Solarparks besitzt, bekommt schnell 20 verschiedene Wahrheiten geliefert. AUREVO standardisiert diese Daten und schafft Transparenz. Besonders spannend ist die Schnittstelle zwischen Technik und Buchhaltung: Wenn eine vorgeschriebene DGUV-V3-Prüfung technisch nötig ist, aber im Budget nicht auftaucht, wird aus einem Sicherheitsdetail schnell ein Kostenproblem.
Lülsdorf macht klar: Billig ist ...
|
|
|
18.05.26 - 18:42
|
Börsenradio Schlussbericht Mo., 18.05.2026 - DAX springt zurück über 24.300 Punkte - Hoffnung auf Iran-Deal (BRN)
|
|
|
Nach schwachem Start dreht der deutsche Aktienmarkt kräftig ins Plus. Der DAX gewinnt 1,5 % auf 24.308 Punkte. Im Tageshoch erreicht der Leitindex 24.431 Zähler. Der MDAX steigt 1,2 % auf 30.874 Punkte. Der EuroStoxx50 schließt 0,4 % höher bei 5.838 Punkten. Hoffnung auf Entspannung im Nahen Osten sorgt für Kauflaune. Auslöser sind Berichte über Gespräche zwischen den USA und Iran. Angeblich wollen die USA Sanktionen auf iranische Ölexporte lockern. Die Ölpreise fallen deutlich. Vor allem Technologiewerte profitieren erneut vom KI-Boom. SAP, Siemens Energy, Infineon und Rheinmetall gehören zu den Gewinnern. Autoaktien bleiben dagegen schwach. VW, BMW, Mercedes-Benz und Porsche landen am DAX-Ende. Anleger meiden weiter zyklische Werte. In den USA zeigen sich Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq freundlich. Micron gewinnt über 4 %, Intel zeitweise rund 6 %. Sartorius steigt nach Elliott-Spekulationen 5,5 %. Die Deutsche Börse legt nach einem TCI-Einstieg 4,7 % zu. Anleger hoffen weiter auf Entspannung...
|
|