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09.03.26 - 08:00
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Fit4Trading #95 mit Falko Block: Gier & Angst - warum der Bauch kein guter Anlageberater ist (BRN)
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"Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder mehr Idioten als Aktien." Dieses zugegeben wenig schmeichelhafte Zitat wird der Börsenlegende André Kostolany zugeschrieben. Er wollte damit das Prinzip von Angebot und Nachfrage sowie der Marktpsychologie greifbar machen. Während es Situationen in unserem Leben gibt, wo Emotionen und auch ein gesundes Bauchgefühl absolut Sinn machen, führen gefühlsgetriebene Entscheidungen an der Börse langfristig aber kaum zum Erfolg. Warum werden wir, vor allem an der Börse, von "Angst und Gier" getrieben, wie kann man dem Begegnen und welche Strategien sollte man verfolgen, um objektiv Entscheidungen treffen zu können? Das klärt Falko Block, Anlage-Stratege im Bereich Privatkunden-Sales mit seinem Gast, Nikolas Kreuz von Geschäftsführer des Instituts für Vermögenssicherung & Asset Management "INVIOS". "Das Börsenbrain - Anlegen mit Verstand", der eigene Podcast von Nikolas Kreuz: https://open.spotify.com/show/2Y1YRcKUmgple1...
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06.03.26 - 18:36
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Börsenradio Schlussbericht, Fr., 06.03.2026: Der Ölpreis ist jetzt der eigentliche Oberbefehlshaber an den Börsen, DAX -0,9 % (BRN)
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Der DAX verlor am Freitag 0,9 % und schloss bei 23.591 Punkten. Damit summiert sich das Wochenminus auf rund 5 %. Belastet wurde der Markt erneut von der geopolitischen Unsicherheit rund um den Iran-Krieg und vom Ölpreis, der für viele Anleger inzwischen der entscheidende Taktgeber ist. Dazu kam ein schwächer als erwarteter US-Arbeitsmarktbericht für Februar. An der Wall Street startete der Dow Jones daraufhin fast 2 % tiefer bei 47.063 Punkten. Die Sorge: eine Mischung aus Konjunkturabkühlung und anhaltendem Kostendruck. Lufthansa meldet ein Rekordjahr mit 39,6 Mrd. Euro Umsatz und 1,96 Mrd. Euro bereinigtem operativen Ergebnis. Infineon gerät nach einer UBS-Abstufung unter Druck. Bei VW bringt die Betriebsratschefin sogar Rüstungsprojekte als Option ins Spiel. Zealand Pharma bricht nach enttäuschenden Studiendaten um mehr als 30 % ein. Außerdem plant Rüstungszulieferer Vincorion den Börsengang in Frankfurt. Gold und Silber legen nach den US-Daten zunächst zu....
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06.03.26 - 14:42
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Ölpreis ist jetzt der eigentliche Oberbefehlshaber an den Börsen. Thomas Timmermann sieht Chancen nach dem Schock (BRN)
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Thomas Timmermann, CEO von TimmInvest, ordnet den Iran-Konflikt als klaren Nachteil für Europas Börsen ein: Nicht der Krieg selbst drückt hier am stärksten, sondern der Ölpreis als neuer Taktgeber. Während die USA dank Energieunabhängigkeit erstaunlich stabil bleiben, trifft der Kostenschock Europa direkt. Timmermanns zentrale These: Der Markt glaubt bislang an kein langes Eskalationsszenario, sondern an eine vergleichsweise schnelle Beruhigung. Entscheidend bleibt, ob die Straße von Hormus offen bleibt. Genau daraus leitet er Chancen ab: Europa könnte im Fall der Entspannung deutlich stärker nach oben drehen als die US-Märkte. Im TimmInvest Europa Plus Fonds bleibt die Absicherung deshalb an Bord, zugleich wird der Fonds für einen möglichen Rebound wieder offensiver aufgestellt. Zusätzliche Chancen sieht Timmermann bei hoher Volatilität, etwa über kurzfristige Discount-Zertifikate....
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06.03.26 - 13:06
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Kriegsprämie oder Versorgungsschock? CMC-Chef-Marktstratege Andreas Lipkow: "Eine Dynamik in der Inflation ist zu erwarten" (BRN)
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Der Ölpreis steigt aufgrund der Konflikte und Kriege im Nahen Osten: "Wir laufen in eine Zone, wo es zunehmend schwieriger für die Industrie wird, mit diesen höheren Energieträgerpreisen über einen längeren Zeitraum klarzukommen", so CMC-Chef-Marktstratege Andreas Lipkow. Kriegsprämie oder Versorgungsschock? "Der Konflikt um die Straße von Hormus deutet darauf hin, dass es ein länger andauernder Konflikt sein könnte. Wir sehen eine Neuausrichtung von Saudi-Arabien." Stichwort: Zweitrundeneffekte. Eine Dynamik in der Inflation ist zu erwarten, es wird Verlierer und Gewinner geben, darunter Rohstoffunternehmen in Südamerika. Die US-Märkte reagieren robuster als die europäischen, was sich angesichts großer wechselseitiger Tech-Investitionen (USA und arabische Welt) ändern könnte, sofern das Kapital wieder abgezogen wird....
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06.03.26 - 12:24
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Gottfried Urban über den "Börsen-Oberbefehlshaber" und den Rohstoffmarkt: "40 % der Rohstoffe kommen aus Lateinamerika" (BRN)
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Ist der Ölpreis jetzt der eigentliche Oberbefehlshaber an den Börsen? Vermögensverwalter Gottfried Urban (Urban & Kollegen): "Der Ölpreis ist der entscheidende Indikator. Alles, was über 85 oder 90 Dollar geht, wird zur Belastung für die Börsen." Gewöhnt sich der Markt schon an den Krieg und unterschätzt damit genau diesen Zweitrundeneffekt? Unter den Verlierern befinden sich die "energieintensiven Branchen". Neubewertungen besonders im arabischen Raum stehen an, so Urban. Aber es gibt auch andere ölexportierende Regionen und Länder, so zum Beispiel Brasilien: "40 Prozent der Rohstoffe weltweit kann man aus Lateinamerika beziehen. Zudem haben wir eine extrem hohe Realverzinsung. Mit Brasilien bekomme ich zudem ein Schwellenland mit einem schönen Discount von 30 Prozent." Weiter erklärt der Vermögensverwalter, dass die "Rückgänge, die wir jetzt in Südkorea sehen", eher als "Kauf- und Einsammelgelegenheiten" hinsichtlich des Chip-Marktes begriffen werden müssen....
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05.03.26 - 18:36
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Börsenradio Schlussbericht, Do., 05.03.2026: DAX im Risiko-Modus -1,6 % , DHL leidet unter Flugraumsperrungen! (BRN)
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Der DAX verliert -1,6 % auf 23.818 Punkte. Der Iran-Krieg drückt auf die Stimmung: Wichtige Flugräume und Schiffsrouten sind gesperrt, Öl bleibt fest, das Inflationsrisiko steigt. Auch die Wall Street startet schwächer. Der Dow liegt zum Auftakt bei 48.356 Punkten und verliert -0,8 %, der S&P 500 steht bei -0,4 %. DHL meldet für 2025 82,9 Mrd. Euro Umsatz, 6,1 Mrd. Euro EBIT und 3,5 Mrd. Euro Gewinn. Wegen der geopolitischen Lage stellt der Konzern ein vorsichtiges Jahr in Aussicht. Die Aktie fällt -4,5 %. Puma springt auf 23,35 Euro und gewinnt +7,9%, nachdem die Frasers Group eine Beteiligung von 5,77 % gemeldet hat. Nexi rutscht auf 2,64 Euro ab, das sind -21,9 %. Die Bundesbank schließt 2025 mit -8,6 Mrd. Euro. Renk erwartet mehr als 1,5 Mrd. Euro Umsatz sowie 255 bis 285 Mio. Euro bereinigtes EBIT. Börsenweisheit des Tages: "Der große Geldgewinn liegt im Warten." - Jesse Livermore....
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05.03.26 - 16:42
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wikifolio - Nachhaltige Dividendenstars: Sechs Aktienideen und warum KI-Angst manchmal danebenliegt. Iran-Krieg, Gold und KI (BRN)
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Philipp Haas, investresearch, Wikifolio-Trader. Wikifolio "Nachhaltige Dividendenstars": https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfdivstars Iran-Krieg: für Haas kein Blitz aus heiterem Himmel. Das Hormuz-Risiko trifft Europa und Asien, die USA sind als Netto-Ölexporteur entspannter. Geld wandert in den US-Heimatmarkt, digitale Indexschwergewichte puffern. Gold bleibt Fluchtwährung. Ein Wandel im Iran wäre für ihn ein Game-Changer und könnte den Ölpreis mittelfristig entspannen. KI-Werte: viele SaaS-Aktien waren zu teuer, die Korrektur hat normalisiert. Rebounds kommen auch durch Short-Covering, Stockpicking gewinnt. Sechs Aktien kurz: Rightmove, Hemnet, Immobilienportale, KI-Sorgen überzogen. Stif, Explosionsschutz für Batteriespeicher. On the Beach, Pauschalreisen ohne Hotels. Kaspi.kz, Super-App, Dividenden-Story. 2G Energy, Beimischung....
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05.03.26 - 15:06
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Gold-Airbag oder Papier-Trick? Und warum Thailand im Retirement-Index glänzt. (BRN)
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Gold als Airbag im Iran-Krieg? Rolf Pieper bremst den Reflex: Entscheidend sei der Unterschied zwischen Papier-Gold und physischem Metall. Auf der Papierseite drückten Liquidität und Versprechen, die im Ernstfall kaum einlösbar seien, den Preis, während die physische Nachfrage stabil bleibe. Pieper sieht zusätzlich Knappheit: neue Minen brauchen 10-12 Jahre, Recycling werde teurer. Sein Blick geht auch auf Silber: Das Verhältnis zu Gold sei aus dem Lot, deshalb stecke dort viel Potenzial. Und: In vielen Portfolios fehle Gold komplett; bei höheren Quoten wäre der Markt schnell "ausverkauft". Thema 2: Ruhestand-Plan B. Der Global Retirement Index gewichtet Kosten, Medizin, Infrastruktur und Politik. Pieper landet bei Thailand: gute Kliniken, Prävention, stabile Rahmenbedingungen und sehr niedrige Alltagspreise, 100 USD reichten ihm für drei Tage. Wer es testen will, soll erst probewohnen; investieren eher "betreut" statt sofort eine Wohnung zu kaufen....
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05.03.26 - 11:42
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Mit dem Heli das große Bild überfliegen. Thieme und Scholze: "US-Kapitalströme werden in die Emerging Markets abfließen" (BRN)
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"Die Optionen, die an der Eurex gehandelt werden, sind standardisierte Terminprodukte", so Holger Scholze (Gründer des Scholze-Instituts) im Rahmen der CapTrader-Optionstage in Düsseldorf. Börsenpreise können dafür sorgen, dass ganze politische Systeme zu Fall kommen. Scholze erinnert an den Arabischen Frühling 2011. "Industriemetalle, Schweinebäuche, gefrorener Orangensaft: alles kann veroptioniert werden." Für Anleger ergibt sich in solchen geopolitischen Szenarien die Möglichkeit, an preislichen Veränderungen gehebelt zu profitieren. Heiko Thieme warnt indes vor der Bandbreite aus Gier und Angst: "Ich sollte diese ganzen spekulativen Elemente nur dann zulassen, wenn sie sich im Rahmen einer überschaubaren Risikosphäre bewegen. Optionen also nur als Beimischung von maximal 5 %." Scholze interessiert sich für das große Börsen-Bild: "Ich rechne damit, dass ein Teil der großen Kapitalströme aus den USA in die Emerging Markets abfließt, bevorzugt nach Asien. Aber wohl auch nach Europa." De...
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05.03.26 - 09:00
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Vincenzo "Enzo" Zinna (Eurex) über den Optionshandel: "Ich lerne mehr aus Fehlern als aus Gewinnen" (BRN)
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Vincenzo "Enzo" Zinnà von Eurex über den Black-Scholes - den "Taschenrechner für Optionspreise": "Wichtig ist nur die Frage, was deinen Optionspreis beeinflusst. Deshalb sage ich: Zinsen und Dividenden mit kleinem Einfluss, schau lieber, dass du die Volatilität im Griff hast. Und achte auch darauf, dass du keinen Zeitwert verlierst." Enzo klärt auch die Frage, ob die implizite Volatilität den Gewinn frisst, obwohl die Marktrichtung stimmt. Bullspread, Bearspread, DAX-Future
sehr häufig liegt er mit seiner Marktmeinung richtig. Und wenn nicht, dann gilt für ihn diese goldene Regel: "Ich lerne mehr aus Fehlern als aus Gewinnen." Das Interview fand im Rahmen der Deutschen Optionstage von CapTrader in Düsseldorf am 28. Februar 2026 statt. https://deutsche-optionstage.de/...
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04.03.26 - 18:48
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Börsenradio Schlussbericht, Mi., 04.03.2026: Energieangst lässt nach --> DAX dreht ins Grün +1,8 % über 24.200. (BRN)
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Der DAX erholt sich nach zwei schwachen Tagen deutlich und schließt mit +1,8 % bei 24.205 Punkten. Auch der TecDAX springt mit +2,9 % an. Entspannung bringt die Energieseite: Öl beruhigt sich, der Gaspreis fällt sogar um 12 %. Das lindert Inflationssorgen und die Angst vor neuen Lieferkettenproblemen rund um die Straße von Hormus. Brenntag wird DAX-Schlusslicht mit -4,3 % nach Dividendenkürzung auf 1,90 Euro je Aktie, nach 2,10 Euro. Adidas verliert -4 % trotz Rekordumsatz 2025 von 24,8 Mrd. und Ausblick auf mehr Umsatz und EBIT 2026 von rund 2,3 Mrd. . Continental erwartet 2026 Umsatz 17,3 bis 18,9 Mrd. und hebt die Dividende auf 2,70 Euro. Bayer meldet 2025 einen Verlust von 3,62 Mrd. bei Sonderaufwendungen von gut 6 Mrd. und steht mit -6 % unter Druck. In den USA sorgt Moderna mit einem Vergleich über bis zu 2,25 Mrd. USD für Kursfantasie, Intel baut den Verwaltungsrat um. Gold steht um 17:30 Uhr bei 5.142,92 USD, Brent bei 81,22 USD und WTI bei 73,94 USD. Zum Schluss eine Börsen...
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04.03.26 - 17:12
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Gratis rein, schlauer raus: Börsentag Wien - Finanzbuffet in Wien: ETF, Trading, Krypto und ein Blick ins Darknet (BRN)
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Ein ganzer Tag voller Börse, ohne Eintritt. Am Samstag, 14. März 2026, lädt die Agentur B2MS zum Börsentag Wien ins Austria Center Vienna. Los geht es um 9:30 Uhr, Ende ist gegen 16:45 Uhr. Neu 2026: der österreichische Aktientag. 13 börsennotierte Gesellschaften stellen sich vor, unter anderem Strabag, Porr, Palfinger, Frequentis, FACC und die Vienna Insurance Group. Dazu sieben parallele Vortragsbereiche: ETF-Einstieg mit Markus Jordan, Trading-Ideen mit Carlos Martins, Krypto-Schwerpunkt mit Bitpanda und Bitvavo, Marktblicke von Heiko Thieme und Robert Halver. Ein Hingucker: "Endstation Darknet" mit einem Cybercrime-Polizisten. Tipp: Programm vorher online markieren, dann wird aus dem Finanzbuffet ein Laufplan. Gratis-Ticket nach Anmeldung: boersentag....
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04.03.26 - 14:06
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Do not drink and trade: Investitionen in Wein und Spirituosen. Alexander Eichhorn: "Passiv geht für mich gar nichts" (BRN)
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Mit Optionen den Markt besser verstehen - selbst dann, wenn man nicht mit Optionen handelt. "Wer sagt, er möchte Optionen handeln, der hat natürlich ein vielseitiges Werkzeug in der Schublade liegen", so Alexander Eichhorn von Eichhorn Coaching auf den Düsseldorfer Optionstagen (CapTrader :https://deutsche-optionstage.de/ ). Der Volatilitätsindex (VIX) fungiert hier als Angst-Index. "Indirekt kann man diesen Index sogar handeln." Eichhorn macht im Interview auch Investitionen in Wein und Spirituosen als Diversifikationsstrategie schmackhaft. In seinem Vortrag "Rendite durch Zeit" geht es u.a. um Calendar Spreads: "Gerade die Earningszeit ist für uns eine hochprofitable Phase, in der wir einige Trades pro Woche machen", erklärt Alexander Eichhorn....
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04.03.26 - 13:18
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Hormus dicht, Nerven blank: Warum Heger keinen Öl-Dauerstress sieht - "Öl ist genug da!" - Typische Anlagefehler (BRN)
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Zeitstempel 4. März, 11:00 Uhr: DAX um 24.000 Punkte, Brent um 84 USD, nach dem Sell-off wieder stabil. Fondsmanager Christian Heger (MV Vermögensmanagement) ordnet den Iran-Krieg als klassischen Risikoschock ein: Der Dollar ist fester als sicherer Hafen, Gold nur moderat, weil vieles schon eingepreist war. Sein Kernpunkt: Öl und Gas sind ausreichend vorhanden, das Problem ist die Lieferung. Die Straße von Hormus betrifft rund 20 % der weltweiten Öltransporte, vor allem Asien. Heger rechnet eher mit einer temporären Störung durch Konvois und Ausweichrouten als mit dauerhaft 100 bis 120 USD. Inflationsimpuls ja, aber begrenzt: ca. 0,2 bis 0,3 Punkte, zu wenig für eine Rezession oder neue Zinserhöhungen. Für Anleger gilt: Ruhe bewahren, nicht in Panik verkaufen, Rücksetzer selektiv nutzen. Die großen Trends laufen weiter: KI, Halbleiter sowie Europas Infrastruktur- und Verteidigungsinvestitionen....
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04.03.26 - 11:00
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"Früher war mehr Bauchtrading". Stefan Toetzke: "Länger laufende Optionen für mehr Entspannung" (BRN)
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Trigger - Diagnose - Erkenntnisgewinn - Exit? "Für Privatanleger hat das Algotrading die Situation verschlechtert, weil der Markt effizienter geworden ist. Andererseits helfen uns Traumtools bei der Analyse." Im Interview bei den Düsseldorfer Optionstagen erklärt Stefan Toetzke von Gammavega, wie Investoren aus einem Verlust einen Gewinn zaubern können. "Wenn Sie eine Handelsposition eingehen, brauchen Sie auch immer einen Notfallplan." Der Konflikt im Nahen Osten zeigt, wie kurzfristig dieser Plan B wirken sollte. "Wenn ich zu lange warte, sind die Verluste oft nicht mehr reparabel." Also: Diagnose statt Reflex. Optionen bieten Alternativen zum Exit (Primary und Secondary): "Die Positionen können zum Beispiel von bullisch auf bärisch umgebaut werden." Das Interview fand im Rahmen der Deutschen Optionstage von CapTrader in Düsseldorf am 28. Februar 2026 statt. https://deutsche-optionstage.de/...
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04.03.26 - 10:48
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FinPsychology mit Julia Thiele bei den Optionstagen in Düsseldorf: "Jeder sollte sein innerer Coach sein" (BRN)
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"Wir müssen Zeit gewinnen in diesen impulsiven, hektischen Stressentscheidungen." So Julia Thiele, Psychologin und zertifizierte mentale Trainerin, über die psychologischen Aspekte des Tradings. "Ich kann stolz behaupten, dass alle meine Klienten mit verbesserter Rendite aus meinen Coachings herausgehen." Ein wichtiger Tipp, den Thiele bei den Düsseldorfer Optionstagen verrät: "Man muss sich selber ein Stück weit von der Bedeutung des Ergebnisses distanzieren können." Das gilt für Gewinne und Verluste gleichermaßen. Emotionale Entscheidungen hindern die Investoren nicht selten daran, ihre Depots zu perfektionieren. "Dabeibleiben ist entscheidend." Das Interview fand im Rahmen der Deutschen Optionstage von CapTrader in Düsseldorf am 28. Februar 2026 statt. https://deutsche-optionstage.de/...
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03.03.26 - 18:36
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Börsenradio Schlussbericht, Di., 03.03.26: Cash-is-King. DAX fällt teilweise um 1.000 Punkte. Beiersdorf -20 %, Schaefler -22 % (BRN)
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Aktien tief im Minus, Kryptowährungen unter Druck, der Bund-Future schwächer, selbst der Goldpreis gibt nach. Es geht um Risikoreduktion. Der DAX schließt bei 23.791 Punkten mit -3,4 %. Auslöser ist der sich ausweitende Nahost-Konflikt: Sorge um Energieflüsse treibt die Inflationserwartungen und drückt Risikoanlagen. Der EuroStoxx50 verliert -3,6 % auf 5.772 Punkte, der Euro rutscht auf 1,1586 USD mit -0,9 %, der Dollar bleibt stark. Reisetitel bleiben unter Druck, Lufthansa -4,1 %. Bei den Einzelwerten schockt Beiersdorf mit einem vorsichtigen Ausblick, die Aktie bricht um -20 % ein. Schaeffler stürzt -22 % und meldet weiter Nettoverlust -424 Mio. Euro. Rohstoffe drehen: Gold fällt auf 5.126,03 USD mit -3,68 %, Brent steigt auf 83,559 USD je Barrel mit +7,22 %....
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03.03.26 - 18:30
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Börsenradio Schlussbericht, Di., 03.03.26: Cash-is-King. DAX fällt teilweise um 1.000 Punkte. Beiersdorf -20%, Schaefler -22 % (BRN)
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Aktien tief im Minus, Kryptowährungen unter Druck, der Bund-Future schwächer, selbst der Goldpreis gibt nach. Es geht um Risikoreduktion. Der DAX schließt bei 23.791 Punkten mit -3,4 %. Auslöser ist der sich ausweitende Nahost-Konflikt: Sorge um Energieflüsse treibt die Inflationserwartungen und drückt Risikoanlagen. Der EuroStoxx50 verliert -3,6 % auf 5.772 Punkte, der Euro rutscht auf 1,1586 USD mit -0,9 %, der Dollar bleibt stark. Reisetitel bleiben unter Druck, Lufthansa -4,1 %. Bei den Einzelwerten schockt Beiersdorf mit einem vorsichtigen Ausblick, die Aktie bricht um -20 % ein. Schaeffler stürzt -18 % auf 8,27 Euro und meldet weiter Nettoverlust -424 Mio. Euro. Rohstoffe drehen: Gold fällt auf 5.126,03 USD mit -3,68 %, Brent steigt auf 83,559 USD je Barrel mit +7,22 %....
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03.03.26 - 16:24
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Wenn sie nicht wissen, was sie tun ... Daytrader Martin Goersch: "Options-Führerschein statt Kamikaze-Trading" (BRN)
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Für viele Menschen katastrophal, für die Märkte Non-Events. Geopolitische Spannungen, Unruhen und Kriege fürchten Daytrader wie Martin Goersch ( https://martingoersch.de/ ) also nicht, wobei sich steigende Ölpreise im Zuge des Nahost-Konflikts mittelfristig auch in den Finanzmärkten "durchschleichen" könnten. Als Daytrading-Coach rät er ganz klar vom Kamikaze-Trading ab. "Es ist unheimlich wichtig, einen Plan zu haben. Nur traden kann irgendwie jeder." So setzt sich Goersch klar für einen Options-Führerschein ein. Bereits in seinen Einsteigsseminaren spielen Griechen oder Greeks eine zentrale Rolle. Options-Griechen sind Kennzahlen bzw. Sensitivitäten, die für ein erfolgreiches Trading äußerst hilfreich sind. "Am Ende entscheidet nicht alleine die Strategie. Die Positionsgröße ist das Kernelement." Das Interview fand im Rahmen der Deutschen Optionstage von CapTrader in Düsseldorf am 28. Februar 2026 statt. https://deutsche-optionstage.de/...
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03.03.26 - 16:18
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Maya Chaudhuri über SheInvest und Backtesting decoded: "Ich möchte alle Dinge mathematisch belegt haben" (BRN)
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"Man kann nicht schlauer als der Markt sein. Denn es ist sehr schwer, ihn zu prognostizieren", so Maya Chaudhuri, die bereits mit 16 ihr Abitur machte - und das mit einem Notenschnitt von 0,7. "Ich denke in Formeln und möchte alle Dinge mathematisch belegt haben", so die SheInvest-Traderin und studierte Physikerin. Der Titel ihres Vortrags bei den diesjährigen Optionstagen in Düsseldorf lautet: "Backtesting decoded. Wenn Backtesting der TÜV für Strategien ist: Was sind deine zwei Pflicht-Plaketten?" Keine Frage: KI kann und wird den Anlegern bei der Programmierung und bei der Analyse helfen. Mayas Ratschlag: "Nicht zu groß traden, nie zu viele Positionen einsetzen." Das Interview fand im Rahmen der Deutschen Optionstage von CapTrader in Düsseldorf am 28. Februar 2026 statt. https://deutsche-optionstage.de/...
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