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BRN Nachrichten

Die Börsen Radio Network AG (BRN) produziert Radiobeiträge, Interviews und Podcasts zu Börsenthemen für Radiostationen und Internetportale. Auf der Internetseite vom BRN stehen die Beiträge ebenfalls zur Verfügung.
 
30.10.26 - 18:48
Börsenradio Schlussbericht, Freitag, 30.10.2026: DAX 2,5 % Wochenplus, Intel -29 %, Audi-Gewinn bricht ein, Binance-Hacker (BRN)
 
Der DAX verliert am Freitag 0,85 % auf 25.818,21 Punkte. Trotzdem legt er in der Woche und im Oktober jeweils 2,5 % zu. An der Wall Street stehen Technologiewerte unter Druck. Intel stürzt um knapp 29 % ab. Vor allem der schwache Ausblick schockt die Anleger. Amazon verliert 4,3 %, obwohl der Konzern 20,7 Mrd. USD verdient. Hohe KI-Investitionen drücken den freien Cashflow der vergangenen zwölf Monate auf minus 42,4 Mrd. USD. Audi erzielt im dritten Quartal nur noch 95 Mio. Euro Gewinn, 87 % weniger als im Vorjahr, und senkt die Jahresprognose. VW pausiert die Entwicklung des elektrischen ID.Golf. Fuchs hebt nach kräftigem EBIT-Anstieg seinen Ausblick an. Bayer gewinnt einen weiteren Glyphosat-Prozess in den USA. Die Kryptobörse Binance meldet einen Hackerangriff mit betroffenen Vermögenswerten von rund 6,3 Mrd. USD. Gold fällt um 3,5 % auf 3.895,33 USD, Brent steigt zeitweise auf 118 USD. Die Börsenweisheit von Bill Nygren: „Ich glaube, der Preis ist der am meisten unterschätzte Faktor für das...
30.10.26 - 17:06
Akrida Capital Chances: Portfoliomanager Englmeier über Rendite in Börsenkrisen - News-Trading und konsequente Risikosteuerung (BRN)
 
Martin Englmeier nutzt mit Akrida Chances Marktverwerfungen als Renditequelle. Sein Long/Short-Ansatz reagiert auf Nachrichten und überzogene Kursbewegungen. "Die Basis ist das Risikomanagement", betont der Portfoliomanager von Akrida Capital. Das Team prüft Nachrichten und wartet auf Kursbestätigung. Bei Rheinmetall nutzte es eine Stop-Loss-Welle, bei Metaplanet eine Handelsaussetzung. "Wir stellen uns nicht gegen die Richtung einer Aktie." In Stressphasen warnen Volatilität, Geldfluss und Kursverhalten. Positionen schrumpfen, die Cashquote steigt. "Innerhalb von Minuten können wir unser Portfolio zu 100% Cash setzen." Laut Englmeier erzielte die Strategie auch in mehreren Krisenphasen positive Ergebnisse. Der maximale Drawdown liegt bei rund 13,5 Prozent. Ursache war eine Schwächephase 2022; nach etwa sechs Monaten folgte ein neues Hoch. Die geringe historische Korrelation zu Aktienindizes macht den Ansatz als Portfolioergänzung interessant. Doch die Kapazität bleibt begrenzt: Englmeier sieht si...
30.10.26 - 14:00
auf den Zahn gefühlt - Dieter Gallmetzer: "Die Investoren möchten einfach mehr Bewegung in der Aktie sehen" (BRN)
 
Dietrich "Dieter" Gallmetzer von der Gallmetzer HealthCare AG zieht nach einem Jahr an der Wiener Börse Bilanz: Die Notierung im Segment direct market plus hat der Unternehmensgruppe mehr Sichtbarkeit und neue Kontakte verschafft. Künftig soll der Handel von einer täglichen Handelsstunde auf Fließhandel umgestellt werden: "Die Investoren möchten einfach mehr Bewegung in der Aktie sehen. Wir beabsichtigen, eine große italienische Dental-Firma zu kaufen. Und wir möchten nächstes Jahr unsere eigene Produktion hier in Bozen starten." Für die geplanten Projekte veranschlagt Gallmetzer Investitionen von insgesamt 15 bis 20 Mio. Euro, die teilweise durch Investoren finanziert werden könnten, der Rest kommt aus der Familie und aus den Unternehmensgewinnen. Im ersten Halbjahr erzielte die Gruppe rund 35 Mio. Umsatz und etwa eine Million EBITDA. Für das Gesamtjahr erwartet er mehr als 2,5 Mio. EBITDA. Die Ergebnisse der neuen Aktivitäten sollen sich laut Gallmetzer in den kommenden sechs bis acht Monate...
30.10.26 - 11:48
Andreas Lipkow (CMC Markets): "Noch läuft die Party. Nur wenige auf der Tanzfläche, andere liegen komatös" (BRN)
 
Drei Notenbanken drücken auf die Zinspause, die großen Techkonzerne dagegen weiter aufs KI-Gaspedal. Doch der Goldrausch kostet Milliarden. CMC-Marktanalyst Andreas Lipkow: "Man sieht aber bei Microsoft schon den Investment Case. Bei Amazon und Alphabet reagiert der Markt skeptisch." Während der S&P 500 glänzt, stecken viele seiner Aktien längst im Bärenmarkt. Dazu ein Ölpreis, bei dem schon ein diplomatischer Brief für Bewegung sorgt. Rund 60 % der Aktien im S&P notieren laut einer Auswertung von Dow-Jones-Daten mehr als 20 % unter ihrem historischen Höchststand. "Noch läuft die Party, sie ist aber sehr fortgeschritten. Es gibt nur noch sehr wenige, die auf der Tanzfläche sind, darunter KI- und Halbleiterunternehmen. Andere liegen komatös an der Seitenlinie"...
30.10.26 - 10:00
Börsenradio on Tour. Palfinger-COO Alexander Susanek: "Die Bedeutung an digitalen Zusatzfunktionen wächst" (BRN)
 
Börsenradio on Tour in Österreich: Die Palfinger AG setzt mit ihrem Werk in Lengau und den 30 internationalen Komponentenwerken auf einen "starken Wertstrom", wie der COO Alexander Susanek im Interview erklärt. Das österreichische Maschinenbauunternehmen fertigt hydraulische Kran- und Hebetechnik für das Festland und den maritimen Bereich. Zum Effizienz- und Automatisierungsprogramm von Palfinger gehört neben einer Lean Production und dem Einsatz von KI auch die Entscheidung, was sinnvoller vor Ort produziert wird. "Wir achten stets darauf, dass wir die Wertschöpfungskette anpassen können. Bei unseren Stückzahlen spielt Automatisierung in der Montage allerdings keine Rolle. Wir sehen neben den klassischen Tugenden Stahlbau und Hydraulik immer mehr die Bedeutung an digitalen Zusatzfunktionen wachsen."...
29.10.26 - 19:30
Börsenradio Schlussbericht Do. 29.10.26 - DAX über 26.000, Lagarde geht vorzeitig, Henkel glänzt, Volkswagen tiefrot (BRN)
 
Der DAX überspringt die Marke von 26.000 Punkten und schließt bei 26.040 Punkten mit 1,3 % Plus. Der MDAX steigt um 1,2 % auf 30.799 Punkte. Fed und EZB lassen ihre Leitzinsen unverändert. EZB-Präsidentin Christine Lagarde beendet ihre Amtszeit bereits im Februar 2027. An der Wall Street belasten Zweifel an den hohen KI-Investitionen die Technologiewerte. Alphabet verliert zeitweise rund 11 %. Henkel überzeugt mit starkem Wachstum und hebt die Prognose an. Shell verdoppelt seinen bereinigten Quartalsgewinn auf 10,8 Mrd. US-Dollar. Volkswagen meldet dagegen 5,9 Mrd. Euro operativen Quartalsverlust. ING enttäuscht trotz Gewinnanstiegs. Eli Lilly profitiert vom Boom der Abnehmmedikamente. Gold fällt auf rund 4.025 US-Dollar, Brent kostet etwa 114 US-Dollar. Der Euro-Referenzkurs liegt bei 1,1130 US-Dollar. In fünf Interviews geht es um Alzchems Kreatin-Ausbau, Impact Investing mit Andreas Rickert, Ottobock-Risiken mit Klaus Nieding, Feuerfesttechnik bei RHI Magnesita und Depotgebühren mit Edda Vogt....
29.10.26 - 18:18
Alzchem CFO Lößler: Kreatin-Boom treibt Ausbau in Trostberg - USA finanzieren Nitroguanidin, Wachstum bleibt auf Kurs (BRN)
 
Alzchem wächst weiter: Nach neun Monaten steigen Umsatz und EBITDA um 4 beziehungsweise 8 Prozent. CFO Andreas Lößler sieht den Konzern auf Kurs. "Das ist genau das, was wir uns vorgenommen haben." Die Nachfrage nach hochreinem Kreatin zieht stark an. In Trostberg investiert Alzchem rund 120 Mio. Euro in neue Kapazitäten. Die Produktion soll im zweiten Halbjahr 2027 starten. Auch Nitroguanidin treibt das Wachstum. Die neue deutsche Anlage läuft bereits. In den USA plant Alzchem eine weitere Fabrik. Der Rohstoff ist für Washington strategisch wichtig: Außerhalb Chinas produziert nur Alzchem Nitroguanidin. Die US-Regierung trägt bislang sämtliche Projektkosten. Lößler sagt: "Aber bisher ist das Projekt fully funded." Alzchem prüft noch die Projektkosten. Trotz hoher Investitionen und Nettoschulden bleibt Lößler gelassen. Eigene Aktien dienen auch der Mitarbeiterbindung: "Wenn ihr in die Alzchem investiert, investieren wir in euch." Beim EBITDA-Ziel von 126 Mio. Euro bleibt er zuversichtlich. D...
29.10.26 - 13:54
Andreas Rickert (DN Group): "Impact Investing ist eine Anlagestrategie, keine Investmentklasse" (BRN)
 
Impact Investing - zwischen gesellschaftlichem Nutzen und wirtschaftlicher Rendite. Weltweit verwalten Impact-Investoren rund 1,8 Billionen Dollar. Trotzdem gilt der Markt noch als Nische. Was treibt das Wachstum? Und wie viel Rendite können Anleger tatsächlich erwarten? Andreas Rickert von der DN Group AG: "Impact Investing ist eine Anlagestrategie, keine Investmentklasse." Die Beteiligungsgesellschaft betreibt eine "Demokratisierung des Impact Investings" und investiert in nachhaltige Unternehmen (z.B. Algene) über ein Fixed-Income-Produkt: "Jeder kann mitmachen." Die DN Group weist viel Eigenkapital (387 Millionen Euro) auf, wirft aber weniger Gewinn ab. Das Halbjahresergebnis fiel von 3,5 auf 0,4 Millionen Euro. "Unsere großen Erlöse kommen erst mit den Exits", sagt Andreas Rickert....
29.10.26 - 12:30
Klaus Nieding (DSW) über Ottobock: "Werden Risiken verniedlicht, dann haben Anleger ohne Gericht eigentlich keine Chance" (BRN)
 
Der Krieg schafft Nachfrage, der Prothesenhersteller Ottobock verdient gutes Geld. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) bezweifelt nun aber den Börsenprospekt und prüft mögliche Schadensersatzansprüche der Anleger. "Wir sehen an der einen oder anderen Stelle doch gewisse Fragezeichen", so Rechtsanwalt Klaus Nieding, der ein rein ziviles Russlandgeschäft nicht erkennen kann. "Wird hier eventuell gegen Sanktionen der EU verstoßen?" Das Orthopädietechnik-Unternehmen bestreitet diese Vorwürfe und kontert mit einer BaFin-Billigung. Im Extremfall aber können die Anleger und Anlegerinnen Anspruch auf Rückabwicklung erheben. "Allerdings läuft ab der Emission eine dreijährige Verjährungsfrist." Alle Anleger können sich der Klage anschließen - auch ohne DSW-Mitgliedschaft. "Wir sind das letzte Korrektiv am Kapitalmarkt."...
29.10.26 - 09:12
Das unsichtbare Hightech-Geschäft: Ohne Feuerfesttechnik kein Stahl, Glas und Zement (BRN)
 
Ohne feuerfeste Materialien geht in vielen Industrien nichts: Die Spezialkeramik von RHI Magnesita schützt nicht nur Stahlöfen, sondern auch Anlagen für Glas, Zement, Kupfer und Aluminium sowie Müllverbrennungsanlagen und petrochemische Prozesse. Die Materialien müssen extremer Hitze und chemischem Verschleiß standhalten. Je nach Einsatz halten sie nur wenige Stunden oder bis zu 15 Jahre. Forschungschef Thomas Prietl erklärt, wie in Leoben passende Rezepturen entstehen: Rasterelektronenmikroskope untersuchen Schäden mit bis zu 20.000-facher Vergrößerung, Wassermodelle simulieren die Strömung flüssigen Stahls. Laserscans zeigen, wo Ofenauskleidungen repariert werden müssen, und helfen, unnötige Stillstände zu vermeiden. Gebrauchte Feuerfeststoffe werden sortiert, aufbereitet und erneut eingesetzt. Das spart Rohstoffe und CO2. Selbst in Kaminen und Pizzaöfen steckt Feuerfesttechnik....
29.10.26 - 08:36
Das Altersvorsorgedepot und der Gebührenfresser im Rentendepot: Wie 60.000 Euro verschwinden können (BRN)
 
Riester geht in Rente, das Altersvorsorgedepot kommt: Ab 2027 können Förderberechtigte mit einem Eigenbeitrag von 150 Euro im Monat bis zu 540 Euro staatliche Grundzulage pro Jahr erhalten. Für Eltern kommen bis zu 300 Euro je Kind hinzu, für Berufseinsteiger unter 25 Jahren einmalig 200 Euro. Edda Vogt von der Deutschen Börse sieht darin eine Chance, mehr Deutsche vom Sparen zum Investieren zu bringen. Ohne verpflichtende Kapitalgarantie bieten breit gestreute ETFs höhere Renditechancen, bergen aber auch Kursrisiken. Viel Aktionismus braucht es laut Vogt nicht: Ein Welt-ETF kann genügen, eine Überprüfung pro Jahr reicht. Entscheidend sind Zeit und Kosten. In ihrer Beispielrechnung führen um knapp einen Prozentpunkt höhere Gebühren über 40 Jahre zu mehr als 60.000 Euro weniger Endvermögen. Auch steuerlich gibt es Besonderheiten: Erträge und Umschichtungen werden in der Ansparphase nicht besteuert, Auszahlungen hingegen später schon. Ihr Rat: gefördertes und frei verfügbares Depot kombini...
28.10.26 - 19:30
Börsenradio Schlussbericht Mi. 28.10.26 - Fed hält still: Gitzel sieht Dezember-Zinsschritt "nahezu in Stein gemeißelt" (BRN)
 
Der DAX setzt seinen Aufwärtstrend fort und schließt bei 25.704 Punkten mit plus 0,4 %. Der MDAX verliert 0,2 % auf 30.425 Punkte. Im Mittelpunkt steht die Fed. Sie hält den Leitzins bei 3,75 bis 4,00 %. VP-Bank-Chefvolkswirt Thomas Gitzel wertet den Ton als falkenhaft. Höhere Kapitalmarktzinsen hätten die Bedingungen bereits verschärft. Vor den US-Zwischenwahlen sei eine Zinserhöhung politisch heikel gewesen. Für Dezember hält Gitzel einen weiteren Zinsschritt für nahezu in Stein gemeißelt. Bei den Unternehmen überzeugt die Deutsche Bank mit Rekordgewinn. Mercedes-Benz und BASF legen ebenfalls zu. Symrise verliert trotz Wachstum rund 10 %. Brent steigt auf etwa 112,30 US-Dollar. Gold fällt auf rund 4.040 US-Dollar. Der Euro steht bei 1,1145 US-Dollar. In den Interviews spricht Dominik Doster über ruhiges Investieren, Günter Fett über das Altersvorsorgedepot, SBO-Chef Klaus Mader über Geothermie und Marc Friedrich über Risiken im KI-Boom und Chancen bei Uranaktien....
28.10.26 - 18:30
GF Select Dachfondsmanager Günter Fett: Altersvorsorgedepot statt Riester-Frust - "Guckt euch nicht die Kosten an!" (BRN)
 
Riester? Für Günter Fett ein Reinfall. Der wird nicht zum Essen eingeladen. (anders als Peer Steinbrück) Das geplante Altersvorsorgedepot begrüßt der Manager des Dachfonds GF Select dennoch. Entscheidend sei der Weckruf: "Sie müssen langfristig in Aktien sparen." Staatliche Vorgaben könnten allerdings die Fondsauswahl beschränken. Fett fordert mehr Freiheit und sogar steuerfreie Aktiengewinne. Seine Strategie: Fonds statt Einzelaktien. "Ich würde heute nie mehr in Einzelaktien investieren", erklärt er. Ein Technologiefonds seiner Vergleichsliste erzielte über zehn Jahre rund 950 Prozent. In den vergangenen zwei Jahren legten zwei Techfonds rund 150 beziehungsweise 160 Prozent zu. Im GF Select bleiben sie dennoch begrenzt gewichtet. Bei der Fondsauswahl hält Fett wenig von reiner Kostenfixierung. "Möchtest du Geld sparen oder willst du Geld verdienen?" Anleger sollen Renditen vergleichen und Beratern nicht blind vertrauen. Sein Dachfonds umfasst 22 Fonds. Zuletzt sieht Fett keinen Grund zum We...
28.10.26 - 15:18
wikifolio-Trader Dominik Doster: 17 % Performance pro Jahr mit defensiven Aktien - warum Ruhe Rendite bringt (BRN)
 
17 % Performance pro Jahr - und trotzdem keine Achterbahnfahrt: Dominik Doster setzt in seinem wikifolio "Defensive Aktien und ETF-Werte" auf Qualität statt Nervenkitzel. "Für mich funktioniert es so ganz gut", sagt der 28-Jährige. Dafür analysiert er täglich mehrere Stunden Unternehmen. "Ich trade tatsächlich sehr selten", sagt Doster. Intensive Analyse statt hektischer Käufe und Verkäufe. Er sucht profitable Firmen mit Wachstum, soliden Bilanzen und dauerhaften Wettbewerbsvorteilen. Künstliche Intelligenz bedroht manche technologischen Burggräben. Standorte und Netzwerkeffekte bleiben dagegen wertvoll. Besonders spannend findet Doster Polen: Dino Polska wächst mit kleinen Supermärkten. Benefit Systems verbindet Arbeitnehmer mit Fitnessstudios und steigert kräftig seinen Umsatz. Bei Shell nimmt Doster nach dem Kursanstieg Gewinne mit. Rund 16 % seines Portfolios stecken in einem Anleihen-ETF. "Irgendwann kommt sie wieder und dann braucht man Kapital", sagt er über die nächste Krise. Sein n...
28.10.26 - 10:48
SBO CEO Klaus Mader "Je tiefer die Bohrung, desto heißer und wirtschaftlicher das Projekt" (BRN)
 
Einsatz unter extremen Bedingungen: Die SBO AG ist ein österreichisches Industrieunternehmen aus Ternitz, das unter anderem amagnetische Bohrstrangkomponenten und Präzisionsteile für die Ölindustrie herstellt. Die 3D-Metallkomponenten kommen zum Beispiel in der Raum- oder Luftfahrt (darunter SpaceX) und in der Halbleiterindustrie zum Einsatz. "Mittlerweile sind wir in der vollen, serienfertigen Produktion. Unser Anspruch ist es, uns von einem reinen Ölfeldausrüster hin zu einem Hochpräzisionstechnologiekonzern zu entwickeln", erklärt CEO Klaus Mader. Vor allem die Geothermie ist ein wachsender Markt, in den sich SBO erfolgreich hineingebohrt hat. "Je tiefer die Bohrung, desto heißer und wirtschaftlicher das Projekt. Große Rechenzentren erzeugen ihren Strom bereits mit Geothermie."...
28.10.26 - 08:00
KI-Boom mit Bereinigung: Warum Marc Friedrich jetzt lieber Uranaktien kauft (BRN)
 
Kein Mega-Crash, sondern eine gesunde Korrektur: Marc Friedrich erwartet eine Verschnaufpause an den Börsen, bevor es im Frühjahr wieder aufwärtsgehen könnte. Seine Begründung: Notenbanken würden in Krisen erneut Geld bereitstellen, während KI für Produktivitätsschübe sorgt. Zugleich warnt er vor einer Bereinigung bei KI-Aktien: Nicht jeder Anbieter werde überleben. Größere Chancen sieht er langfristig bei Rohstoffen. Kupfer, Uran und Energie würden für Rechenzentren und Elektrifizierung immer wichtiger. Friedrich spricht von einem Rohstoff-Superzyklus und hält sogar 200 USD je Barrel Öl für möglich. Bei Kupferminenaktien nimmt er nach der Rally Gewinne mit, bei stark gefallenen Uranaktien kauft er antizyklisch. Rücksetzer bei Gold und Silber sieht er als Kaufgelegenheiten. Für die nächsten Jahre hält er Goldpreise von 8.000 USD je Feinunze und Silberpreise von über 200 USD je Feinunze für denkbar. Seine zentrale These: Rohstoffe könnten Wachstumsaktien überholen....
27.10.26 - 19:48
Börsenradio Schlussbericht Di. 27.10.26 - DAX +0,7 % - Thieme: "Ich ändere meine Meinung nicht zu schnell!" (BRN)
 
Der DAX setzt seinen Aufwärtstrend fort und schließt bei 25.591 Punkten mit 0,7 % Plus. Der MDAX steigt ebenfalls um 0,7 % auf 30.495 Punkte. Vor der Fed-Entscheidung und den Zahlen von Microsoft, Alphabet und Amazon bleiben Anleger dennoch vorsichtig. Konsumwerte geraten unter Druck: Beiersdorf meldet im dritten Quartal einen organischen Umsatzrückgang von 1,3 %. Siemens steht vor einem 1,2-Mrd.-Euro-Auftrag aus Spanien. PayPal übertrifft beim Gewinn die Erwartungen und hebt die Prognose an. Boeing reduziert seinen Verlust deutlich, die Aktie fällt trotzdem zeitweise mehr als 9 %. Coca-Cola erhöht nach einem starken Quartal den Jahresausblick. Brent fällt rund 2,1 % auf 109,7 Dollar. Gold steigt um 1,2 % auf etwa 4.060 Dollar. Der Euro kostet 1,1139 Dollar. In den Interviews bleibt Heiko Thieme seiner Strategie treu. Fritz Mostböck von der Erste Group hält den ATX trotz Rallye weiter für günstig und sieht Chancen durch KI....
27.10.26 - 18:18
Erste Group Research-Chef Mostböck: "ATX trotz Kursrallye günstig" - KI bietet Chancen, keine Angst vor Euro-Schuldenkrise (BRN)
 
Fritz Mostböck, Head of Research der Erste Group, sieht weiterhin Chancen an der Wiener Börse. Der ATX liegt rund 18% im Plus und hat viele Märkte übertroffen. Trotzdem bleiben österreichische Aktien günstig bewertet. Das KGV liegt bei etwa 11, für 2027 sogar bei 10. Dazu erwartet Mostböck 16% Gewinnwachstum und 4,5% Dividendenrendite. Auch die KI hält er für einen nachhaltigen Wachstumstreiber. "Wir meinen das nicht", entgegnet er den Warnungen vor einer KI-Blase. KI werde erhebliche Umsätze und Gewinne erwirtschaften. Allerdings warnt er vor unkontrollierten KI-Systemen. "Die KI darf sich nicht verselbstständigen." Europas Wirtschaft bleibt von solchen Risiken nicht verschont. Eine neue Euro-Schuldenkrise erwartet Mostböck dagegen nicht. Frankreichs Probleme gefährden nicht automatisch die gesamte Eurozone. "Also ich sehe das nicht", sagt er zur Finanzkrise 2.0. Auch der Wiederaufbau der Ukraine bietet Chancen für Österreichs Baukonzerne. Doch Mostböck bremst die Erwartungen: "Nur zuers...
27.10.26 - 17:12
Heiko Thieme: "Ich ändere meine Meinung nicht zu schnell!" - Brasilien-Crash, Trump-Panik, Frankreich-Schuldendrama (BRN)
 
Brasiliens Börse stürzt ab, Trump kämpft vor den Midterms und Frankreichs Schulden bereiten Sorgen. Doch Heiko Thieme bleibt optimistisch: "Ich ändere meine Meinung nicht zu schnell!" Sein DAX-Ziel von 27.500 Punkten steht. Denn trotz aller Krisen treibt KI die Wirtschaft voran. Zum Tod von Gottfried Heller und Roland Leuschel erinnert Heiko an zwei große Börsenpersönlichkeiten. Und er erklärt, warum ihn Brasiliens Crash nicht zum Kaufen verführt. Spannend wird es bei den Clubfragen: Gewinne bei Münchener Rück sichern? China aufstocken? Bei Vonovia nachkaufen? Dazu geht es um SAP, Telekom und sechs Tradingideen der Vorwoche. Welche Chancen sieht Heiko bis Jahresende? Sie hören die gekürzte Ausgabe. Die vollständigen 60 Minuten mit allen Antworten gibt es exklusiv im Heiko Thieme Club für 59 Euro monatlich: https://go.brn-ag.de/569 Jetzt Mitglied werden: https://www.heiko-thieme.club HEUTE Seminar: https://www.heiko-thieme.club/live-veranstaltung-2/...
26.10.26 - 19:24
Börsenradio Schlussbericht Mo. 26.10.26 - Frankreich wankt: "Die EZB hat unendlich tiefe Taschen" - DAX starker Wochenstart (BRN)
 
Der DAX startet stark in eine entscheidende Börsenwoche. Das bessere Ifo-Geschäftsklima macht Hoffnung für die deutsche Konjunktur. Gleichzeitig richten sich die Blicke auf Fed, EZB und Bank of Japan sowie die Zahlen von Alphabet, Microsoft und Amazon. Der DAX schließt bei 25.411 Punkten und gewinnt 0,9 %. Der MDAX steigt um 1,4 % auf 30.288 Punkte. Bayer profitiert von der China-Zulassung für Asundexian. Fraport überrascht mit starken vorläufigen Quartalszahlen. In Brasilien bricht der Ibovespa nach Lulas Wahlsieg zeitweise um mehr als 17 % ein. Anthropic plant den Börsengang unter dem Kürzel ANT. Gold kostet rund 4.006,5 Dollar, Brent 114,80 Dollar. Der Euro steht bei 1,1222 Dollar, Bitcoin rund um 80.000 Dollar. Im Podcast warnt Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer vor Europas ungelöster Schuldenfrage. Fondsmanager Thorsten Dreilich setzt weiter auf breite Streuung. ATOSS-CFO Christof Leiber sieht das Unternehmen auf Kurs zu Rekordjahr Nummer 21 und verweist auf 160 Mio. Euro Liquidität....
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