|
|
|
29.04.26 - 18:54
|
Börsenradio Schlussbericht, Mi., 29.04.2026: Adidas +8%. Brent bei 117 USD + Super-Bowl-Woche der Tech-Wert. DAX unter 24.000 (BRN)
|
|
|
Der DAX rutschte wieder unter die Marke von 24.000 Punkten und schloss 0,3 % tiefer bei 23.955 Punkten. Hauptbelastungsfaktor war der Ölpreis: Brent sprang um 5,8 % auf 117,76 USD, WTI lag bei rund 105 USD. Die Sorge vor einer längeren Blockade der Straße von Hormus drückte auf die Stimmung, denn teure Energie kann Margen, Konjunktur und Inflation belasten. Gleichzeitig rollte eine Welle von Quartalszahlen durch den Markt. Adidas überzeugte mit 14 % währungsbereinigtem Umsatzwachstum und 705 Mio. Euro Betriebsergebnis, die Aktie sprang um 8,4 %. Die Deutsche Bank meldete mit 2,2 Mrd. Euro Nachsteuergewinn einen Rekordwert. Mercedes-Benz verdiente dagegen deutlich weniger, Traton wurde von Sonderkosten hart getroffen. Airbus bestätigte trotz Lieferproblemen die Jahresprognose. In den USA blickt alles auf die Fed und die große Tech-Zahlenwoche mit Amazon, Meta, Microsoft, Alphabet und eBay. Und die Börsenweisheit zum Schluss kommt heute von Charlie Munger: "Die erste Regel des Zinseszinses lautet: ...
|
|
|
29.04.26 - 15:54
|
Was ist die nächste Red-Bull-Story? Die nächsten Überflieger: UpNano, AEEG und der Weg zur Börse (BRN)
|
|
|
Arno Fuchs ist der "Fuchs im Finanzierungsrevier". Der Gründer und CEO von FCF Fox Corporate Finance erklärt, warum aus guter Technologie allein noch lange kein Champion wird. Beispiel Quantum Systems: Früher eine junge Drohnenfirma mit Finanzierungsbedarf, heute ein Defense-Unicorn mit Milliardenbewertung. Ohne Fördermittel, Factoring, Kapitalerhöhungen und EIB-Finanzierung wäre der Überflieger vielleicht nie abgehoben. Fuchs sagt Klartext: Europa baut oft die besseren Produkte, Amerika verkauft besser. Oder wie er sagt: "Die Amerikaner wissen, wie sie dem Papst ein Doppelbett verkaufen." In Österreich sieht er spannende Unicorn-Kandidaten, etwa UpNano aus Wien mit 3D-Druck im Nanobereich und AEEG aus Niederösterreich mit einem neuartigen, nicht toxischen Sprengstoff. Entscheidend ist nicht das Buzzword, sondern Wachstum, Substanz, Vertriebskraft und Kapitalmarktfähigkeit. Ein IPO muss nicht riesig sein. Er muss liefern können....
|
|
|
29.04.26 - 13:54
|
Martin Weinrauters Börsendurchblick: "Die aktuelle Folge der großen Börsen-Serie führt jeden Abend zu einem Cliffhanger" (BRN)
|
|
|
"Die langfristigen Aufwärtstrends sind weiterhin intakt, wir sind jetzt in einem neuen Kapitel der Börsengeschichte angekommen." Martin Weinrauter vergleicht das Marktgeschehen mit einer Netflix-Serie, die mit Cliffhangern operiert: "Großes Kino." Der Risikomanager über Elon Musks Terafab: "Die Tech-Werte, die aktuell in der KI-Story das Heft in der Hand halten, sind die Hersteller von Speicherchips. Sie haben einen atemberaubenden Sprint bergauf gezeigt." Elon Musk will die übliche Trennung von Chip-Design, Fertigung, Verpackung und Tests aufheben. Das beflügelt einen "alten Börsenstar" wie Intel, das Unternehmen hat im vergangenen Monat um 91 % zugelegt. "Die Börse feiert diese Vision." Auf den vordersten Plätzen im Nasdaq: Western Digital, Seagate und Micron. "Wir sind mit unserer Momentumstrategie und als Trendfolger dabei, weil wir auf die Kurse und ihre Entwicklung relativ zu anderen Kursen schauen." Weinrauter betont die Notwendigkeit von Disziplin beim Investieren: "Schafft es der Markt ?...
|
|
|
29.04.26 - 13:54
|
Uwe Eilers warnt: Schwächere US-Wirtschaft, überzogene KI-Erwartungen und Notenbankrisiken - "Bewusst vorsichtig aufgestellt!" (BRN)
|
|
|
Uwe Eilers warnt vor schwächerem Wachstum in den USA und reduziert Risiken im Portfolio. "Wir sehen die Gefahr, dass die US-Wirtschaft schwächer wächst und sind dort vorsichtiger aufgestellt." Er hält die Aktienquote bewusst niedriger als viele Wettbewerber. Die Märkte treiben Erwartungen an Künstliche Intelligenz stark nach oben, doch Eilers dämpft die Euphorie. "Die Geschwindigkeit wird nicht so hoch sein, wie viele denken." Er zweifelt an schnellen Cashflows und sieht überzogene Bewertungen bei Tech-Werten. Gleichzeitig betont er die Bedeutung etablierter Softwareanbieter. "Die großen Softwarehäuser werden bleiben." Bei Notenbanken erkennt Eilers ein strukturelles Spannungsfeld aus Inflation und schwacher Realwirtschaft. Der politische Druck durch steigende US-Staatsschulden wächst deutlich. Die Märkte unterschätzen dieses Risiko. Geopolitische Spannungen treiben Ölpreise und belasten Konsum. Eilers setzt stärker auf stabile Branchen wie Konsum und Medizintechnik und meidet überhitzte S...
|
|
|
29.04.26 - 11:48
|
Christoph Geyer: "DAX im Niemandsland, Gold bleibt Fluchtwährung, Ölpreisdynamik lässt nach" - Rheinmetall kritisch (BRN)
|
|
|
"Die Saisonalität gerät momentan so ein bisschen in den Hintergrund, aber die technische Analyse funktioniert." So auch beim DAX, wenn auch in einer höheren Volatilität: "Der Leitindex befindet sich in einem Niemandsland", so Christoph Geyer. Einen Pullback im Bereich von 7000 hält der Chartanalyst beim S&P durchaus für möglich, allgemein schneidet er besser ab als der DAX. Gold, "die Fluchtwährung schlechthin", nach wie vor in einem "langfristigen Aufwärtstrend". Die Dynamik lässt wie beim Ölpreis nach. "Alles übertrieben und der Nachrichtenlage geschuldet." Einen "nachhaltigen Ausbruch nach oben" bei BP erwartet Geyer kaum. Die Rüstungsfantasie ist intakt, aber ist der Chart gerade auf dem Rückzug? "Momentan herrscht eine extrem kritische, technische Lage bei Rheinmetall."...
|
|
|
29.04.26 - 10:48
|
Kornelius Purps über die Super-Bowl-Woche der Tech-Werte: "Gewaltige CapEx-Ausgaben in dieser KI-Investitionsorgie" (BRN)
|
|
|
Das ist die Super-Bowl-Woche der Tech-Werte nach Powells letzter FOMC-Sitzung. "Ich kann mich nicht erinnern, dass gleich vier der Mag-Seven-Unternehmen an einem Abend berichten." Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft legen ihr Zahlenwerk vor - dicht gefolgt von Apple und Tesla. Der Markt erwartet zweistellige Pluszahlen. Die CapEx-Ausgaben mit über 600 Mrd. Dollar sind gewaltig. Das weckt Erwartungen und verstärkt die Nervosität: Anleger und Analysten wie Kapitalmarktstratege Kornelius Purps (antea) wünschen sich "konstante Projektionen". Auch Amazon befindet sich in einem Wettlauf, in dem es darum geht, "nicht unterzuinvestieren". Apple aber hält sich raus aus der "KI-Investitionsorgie": "Das Unternehmen spielt in einer ganz anderen Liga, es lebt noch immer von seiner Fan-Base." Vielleicht gar nicht mal so unintelligent, wo Anleger in der Regel auf die Cashflows achten....
|
|
|
28.04.26 - 19:31
|
Börsenradio Schlussbericht Di., 28.04.2026 - OPEC-Schock, Öl über 110 USD, DAX unter Druck - Thieme warnt, KI verliert Glanz (BRN)
|
|
|
Die Märkte reagieren nervös auf den OPEC-Schock. Die Emirate steigen aus. Das erschüttert Vertrauen und treibt Öl über 110 US-Dollar. Der Nahostkonflikt bleibt ungelöst. Gespräche bringen keinen Fortschritt. Anleger bleiben vorsichtig. Die Inflation zieht an. Verbraucher erwarten 4,0 %. Die EZB gerät unter Druck. Die Sitzung am Donnerstag gewinnt Gewicht. Anleiherenditen steigen. Der DAX schließt bei 24.018 Punkten, -0,3 %. Der MDAX fällt auf 30.057 Punkte, -1,0 %. In den USA belasten schwache Techwerte. Die Nasdaq verliert rund 1,0 %. KI-Aktien geraten unter Druck. Ein Bericht zu OpenAI verunsichert. Qiagen enttäuscht mit Prognosesenkung. Die Aktie bricht zweistellig ein. BYD meldet Gewinneinbruch. Das China-Geschäft schwächelt. Öl und Inflation bleiben die Taktgeber. Heiko Thieme warnt klar. Hannes Laumann zeigt sich kämpferisch....
|
|
|
28.04.26 - 18:31
|
Heiko Thieme unbequem: "Halts Maul, sonst schalten wir dich ab" - Klartext über Macht, Märkte und Mut (BRN)
|
|
|
Heiko Thieme liefert eine Clubausgabe mit maximaler Kante. Er spricht über Druck, Angst und mögliche Sperren seiner Kanäle. Heikos klare Ansagen gefallen nicht jedem - sollen sie auch gar nicht! - "Du spielst ja mit dem Feuer", haben ihm mehrere Quellen gesagt. Heißt das zugespitzt: "Heiko Thieme, halts Maul, sonst schalten wir dich ab!?" Heiko sagt klar: "Das ist auf den Punkt gebracht."
Trotzdem bleibt er bei seiner Linie. Er verteidigt Demokratie, freie Meinung und harte Analyse. Trump, Putin, Xi und Netanjahu stehen im Fokus. Heiko warnt vor einer gefährlichen Weltlage, vor Hormus, Energieangst und Europas Verwundbarkeit. Gleichzeitig bleibt er rationaler Optimist. Die USA laufen besser, weil Unternehmen weiter verdienen. KI treibt Investitionen. Europa bleibt für ihn keine No-Go-Zone, sondern eine "Schaugenau-Hin-Zone". Heiko in Bestform - unbequem, direkt, mutig und börsenpraktisch.
Sie hören die gekürzte Clubausgabe! Gesamtlänge für Clubmitglieder: 60 Minuten.
Zur aktuellen Ausgabe: h...
|
|
|
28.04.26 - 17:48
|
Mutares zündet die US-Stufe. Mutares will die nächste Exit-Flamme entfachen - Magirus als möglicher Börsenbrandbeschleuniger! (BRN)
|
|
|
Mutares bleibt im Vorwärtsgang. Nach 6,5 Mrd. Euro Konzernumsatz 2025, 130,4 Mio. Euro Holding-Gewinn und einer geplanten Mindestdividende von 2,00 Euro je Aktie richtet CIO Johannes Laumann den Blick klar nach vorn: mehr US-Geschäft, mehr Deals, mehr Exits. Die Kapitalerhöhung mit rund 105 Mio. Euro frischem Kapital macht Mutares flexibler, vor allem für den US-Markt. Dort war der Start hart, doch nach der SABIC-Transaktion öffnen sich plötzlich Türen. Banken rufen nicht mehr nur zurück, sie wollen mitarbeiten. Im Fokus stehen Energie, Chemie, Infrastruktur, Logistik und industrielle Zulieferer. Gleichzeitig wartet die größte Exit-Pipeline der Unternehmensgeschichte. Besonders heiß: Magirus. Aus dem Feuerwehrspezialisten wurde ein saniertes Unternehmen mit Rüstungsfantasie, Servicegeschäft und IPO-Option. Wird Magirus der nächste Steyr-Moment oder löscht ein strategischer Käufer den Börsengang vorher mit einem besseren Angebot? Laumanns Botschaft ist klar: Mutares kauft Komplexität, dre...
|
|
|
27.04.26 - 19:36
|
Börsenradio Schlussbericht Mo., 27.04.2026 - DAX tritt auf der Stelle - Energiepreise drücken - Anleger warten auf EZB-Signale (BRN)
|
|
|
Die Börsen zeigen kaum Bewegung. Der DAX schließt bei 24.084 Punkten (-0,2 %). Der MDAX steigt leicht auf 30.362 Punkte (+0,4 %). Anleger agieren vorsichtig. Umsätze bleiben niedrig. Die Handelsspannen sind eng. Der Fokus liegt klar auf Notenbanken und Quartalszahlen. Die Hoffnung auf Entspannung im Nahen Osten stützt leicht. Gleichzeitig steigen die Energiepreise weiter und belasten die Stimmung. Das GfK-Konsumklima fällt erneut deutlich. Die EZB steht vor einem schwierigen Kurs. Inflation bleibt hoch. Wachstum schwächelt. Höhere Zinsen bremsen zusätzlich. Lieferprobleme bei Kerosin und Helium verschärfen die Lage. Airlines reagieren mit Einschränkungen. In den USA zeigen sich die Märkte schwächer. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq verlieren jeweils rund 0,2 %. Intel steigt um 2,4 %. Dominos bricht nach Zahlen um 9 % ein. Gold notiert bei 4.701 US-Dollar. Commerzbank profitiert von einer Hochstufung. Nordex überzeugt mit starken Zahlen. Qualcomm springt zweistellig nach oben. Die Märkte warte...
|
|
|
27.04.26 - 18:12
|
re:guest wächst stark, baut Plattform aus und sucht Kapital - CEO Mitterhofer: "Wir werden unsere Ziele mit KI übertreffen." (BRN)
|
|
|
Michael Mitterhofer treibt den Umbau von re:guest konsequent voran. Das Unternehmen wächst 2025 stark und steigert den Umsatz um 30 % auf 5,5 Mio. Euro. Der Gewinn steigt um 20 % auf 525.000 Euro. Mitterhofer zeigt sich zufrieden, betont aber klar: "Mehr geht immer." Er baut die Firma seit dem Börsengang gezielt zur Plattform aus. "Wir entwickeln eine Commercial Operating Plattform für Hotels", sagt er. Dafür zentralisiert er Funktionen und erhöht bewusst die Kostenbasis. Gleichzeitig kauft re:guest gezielt Softwarefirmen zu. Die Strategie verlangt Kapital. "Wir haben bisher alles selbst oder fremdfinanziert", erklärt Mitterhofer. Künftig will er stärker auf Eigenkapital setzen. Auch die Verschuldung steigt deutlich. "Wir suchen gezielt Investoren für weitere Schritte." Inhaltlich erweitert re:guest das Angebot um Revenue Management und Distribution. Ziel bleibt eine integrierte Lösung. "Ein Hotel soll alles aus einer Hand bekommen." KI spielt dabei eine zentrale Rolle. "Wir werden unsere Ziele ...
|
|
|
27.04.26 - 11:54
|
Some Techs are bigger than others. Wolfgang Juds über die USA und Europa: "Europa hat den Aufwärtscrash verschlafen!" (BRN)
|
|
|
Europa lamentiert über hohe Ölpreise und in den USA schreiben die Unternehmen Rekordgewinne. Ein Drittel der Unternehmen im S&P 500 Unternehmenhaben berichtet. Über 80 % übertreffen die Schätzungen beim Gewinn je Aktie. Der Gewinn liegt im Schnitt über 12 Prozent über den Erwartungen. 15% Gewinnwachstum, 10% Umsatzwachstum. Technologie führt ganz klar. IT wächst. KI, Halbleiter, Rechenzentren treiben das Bild. IT mit fast 50 % Wachstum. "Wir haben es mit einer Art Aufwärtscrash zu tun", so die Einordnung von Wolfgang Juds von der Credo Vermögensmanagement GmbH. Die German Risikoscheu ignoriert vielleicht, dass sich die gesamte Volkswirtschaft auf ganz wenige Unternehmen konzentriert - und das nach wie vor exponentiell erfolgreich. "Der KI-Hype zieht alle(s) nach oben." Energy und Health Care aber schwächeln. "Wir haben eine Zweiteilung von wenigen großen Gewinnern und ganz vielen, die so ein bisschen herumdümpeln." Darunter einige in Europa: Im STOXX 600 lediglich 4 % Gewinnwachstum im erste...
|
|
|
24.04.26 - 18:54
|
Börsenradio Schlussbericht, Fr., 24.04.2026: SAP-Rakete (+ 7 %) gegen Marktbremsen, Intel +20 % (BRN)
|
|
|
Der DAX kommt trotz SAP-Stärke nicht vom Fleck und schließt 0,1 % tiefer bei 24.129 Punkten. SAP springt fast 7 % nach oben, Intel sorgt mit starken Zahlen und rund 28 % vorbörslichem Plus für neue Fantasie im Chipsektor. Gleichzeitig bleibt der Markt vorsichtig: Die Anleger schauen weiter auf die Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad. Brent-Öl liegt bei rund 106 USD leicht im Minus. Bei den Einzelwerten kürzt Ryanair die Berlin-Flüge um 50 % und schließt die BER-Basis zum Winterflugplan. Jungheinrich enttäuscht mit einem EBIT-Einbruch von 104,5 Mio. Euro auf 56,5 Mio. Euro, die Aktie verliert rund 10 %. Tesla startet laut Elon Musk die Produktion des Cybercab, VW sucht in China mit KI und smarter E-Offensive den Anschluss, Porsche verkauft seine restlichen Anteile an Bugatti und Rimac. Und die Börsenweisheit zum Schluss kommt heute von Warren Buffett: "Risiko entsteht, wenn man nicht weiß, was man tut."...
|
|
|
24.04.26 - 10:48
|
"If you are a clown, go to the circus!" Legenden Thieme und Mehl auf der Invest: "Die geopolitische Landschaft etwas verteilter" (BRN)
|
|
|
Heiko Thieme und Georg Mehl (ehemaliger Sprecher des Vorstandes der Wüstenrot & Württembergische AG) - zwei Legenden auf der Invest in Stuttgart. Mehl erinnert sich an den Beginn der über 60-jährigen Freundschaft in Hamburg und spricht über seine Zeit bei der Allianz sowie die Herausforderungen als Vorstand der Württembergischen Versicherung. Das Gespräch dreht sich auch um geopolitische Themen, insbesondere die Situation im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf den globalen Handel. "Die geopolitische Landschaft ist etwas verteilter." Über Aktien: "Die Langweiler haben die besten Gewinner." Mehl und Thieme betonen die Notwendigkeit strategischer Partnerschaften und reflektieren über die Zukunft der Demokratie und die Verantwortung junger Menschen. Abschließend wird die Bedeutung einer Einheit in Europa und der Abbau bürokratischer Hürden hervorgehoben, um auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen besser reagieren zu können....
|
|
|
24.04.26 - 09:30
|
Trigger happy wiki-Trader Mate Gotovac: "Value und Charttechnik nach der Levermann-Strategie" (BRN)
|
|
|
wikifolio "Value und Charttechnik" von Trader Mate Gotovac: "Ich habe mein wikifolio jetzt darauf ausgerichtet, dass ich vorsichtiger bin. Volatilität nach oben ist immer schön, aber Volatilität in Summe ist für mich etwas, was mich persönlich auch ein bisschen beunruhigt. Mit Equinor und TotalEnergies befanden sich aber schon vor dem Iran-Krieg zwei Öl-Aktien im Depot. Bei der Auswahl seiner Werte schaut Trader Mate Gotovac auf Kennzahlen wie KGV und Cashflow. Die Levermann-Strategie (benannt nach der Volkswirtin Susan Levermann) spielt dabei eine große Rolle und basiert auf einer quantitativen Analyse-Methode. Weitere Werte: Talanx, Pfizer, IONOS, Kontron, Novo Nordisk, Sanofi, Comcast und Chubb. Der Cashanteil liegt bei fast 50 %. Mehr unter: https://www.wikifolio.com/de/de/p/mateg?tab=wikifolios...
|
|
|
24.04.26 - 09:00
|
Tipps, Tricks und Vertracktes. Jessica Schwarzer über Börsenpsychologie: "Sind mit einem Steinzeitmenschengehirn unterwegs" (BRN)
|
|
|
"Die Emotionalität ist aktuell schon wirklich extrem. Man muss sich fast wundern, wie stabil sich die Aktienmärkte die ganze Zeit gehalten haben." Finanzexpertin Jessica Schwarzer spricht auf der Invest Stuttgart über die "Psychologie der Börse": "Wir können unsere Emotionen kontrollieren, aber nicht ausschalten." Gegen Unsicherheit und Schwankung hilft nur die langfristige Strategie. "Die musst du durch die Krise tragen." Es gebe viel mehr gute Jahre an den Märkten als schlechte. Feigheit und zu viel Mut (Gier) sind gleichermaßen hanebüchen. Auf Volatilitäten niemals volatil reagieren. Schwarzer erklärt die "mentale Buchführung": "Wir sind im Jahr 2026 mit einem Gehirn eines Steinzeitmenschen unterwegs. Wir sind risikoaffin in der Verlustzone, und bei den Gewinnen werden wir auf einmal risikoscheu."...
|
|
|
23.04.26 - 18:54
|
Börsenradio Schlussbericht Do., 23.04.2026 - DAX kurz unter 24.000 - Öl über 100 Dollar - SAP belastet, Chips stabil (BRN)
|
|
|
Der DAX rutscht kurz unter 24.000 Punkte und schließt aber unverändert bei 24.155 Punkten. Der EuroStoxx50 endet bei 5.905 Punkten - ebenfalls unverändert. Die Unsicherheit im Nahen Osten treibt den Ölpreis über 100 US-Dollar. Inflationssorgen nehmen zu und belasten Konsum und Industrie. Schwache Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland verstärken den Druck. Die Berichtssaison liefert kein klares Bild, viele Sondereffekte verzerren die Zahlen. SAP fällt um 6 % vor den abendlichen Zahlen und belastet den DAX. Halbleiter bleiben stabil. Infineon und STMicro profitieren von positiver Branchendynamik. Texas Instruments überzeugt mit starkem Ausblick. Energieaktien steigen mit den Rohstoffpreisen. Netflix kündigt Aktienrückkäufe über 25 Mrd. US-Dollar an. IBM enttäuscht deutlich. Tesla erhöht Investitionen und verliert. FlatexDegiro fällt trotz Wachstum. Anleger bleiben vorsichtig, das Volumen sinkt. Viele halten Liquidität. Der Markt wartet auf klare Signale aus Politik und Wirtschaft....
|
|
|
23.04.26 - 18:30
|
252 Jahre jung: Die Fonds-Idee trotzt Krieg, Ölpreis und Börsenlärm (BRN)
|
|
|
Nahost, Öl, Nervosität, Schlagzeilen im Dauertakt - und ausgerechnet ein Mann aus dem 18. Jahrhundert liefert die vernünftigste Antwort. Abraham van Ketwich, Amsterdamer Kaufmann und Pionier des ersten Investmentfonds, brachte 1774 auf den Punkt, was bis heute gilt: Nicht alles auf eine Karte setzen, sondern breit streuen. "Eendragt Maakt Magt" - Eintracht macht stark - war mehr als ein Fondsname, es war die Kampfansage an Klumpenrisiko und Anlegerpanik. Heinz Bednar, Präsident der VÖIG, zeigt zum Weltfondstag, warum diese Idee heute wieder hochmodern ist. Wer auf jede Schlagzeile anspringt, verzockt oft die eigene Strategie. Fonds sind deshalb kein braves Pflichtprogramm, sondern ein stabiles Werkzeug für langfristigen Vermögensaufbau. In Österreich stieg das Fondsvolumen 2025 auf rund 236,5 Mrd. Euro - ein Rekord und auch ein Vertrauenssignal....
|
|
|
23.04.26 - 11:06
|
Semperit-IR Bettina Schragl über das B&C-Übernahmeangebot: "Wir werden bis spätestens 4. Mai Stellungnahme veröffentlichen" (BRN)
|
|
|
Semperit AG Holding: 2025 war kein Sprint, eher ein Stolperstart mit starkem Schlussspurt. Für 2026 macht Semperit wieder mehr Mut. Und mit dem Übernahmeangebot der Mehrheitsaktionärin B&C Holding (17. April) ist auch bei der Aktie plötzlich mehr Zug drin. "Wir werden bis spätestens 4. Mai unsere Stellungnahme veröffentlichen", so Bettina Schragl (IR) auf der Invest in Stuttgart. Für 2025 fällt zudem eine Dividendenausschüttung aus. "Wir wollen profitables Wachstum, um den Umsatz wieder auf 1 Mrd. zu bringen." Das österreichische Traditions-Unternehmen aus der Gummiindustrie leidet ebenso unter den hohen Energiekosten: "Jeder dritte Rolltreppenhandlauf ist von Semperit."...
|
|
|
23.04.26 - 10:18
|
Palfinger-IR Hannes Roither: "Wir haben aufgeräumt und unser gebundenes Kapital um ca. 50 Millionen reduziert" (BRN)
|
|
|
Leiwand! Zehn österreichische Unternehmen auf der Stuttgarter Invest. In diesem börsennotierten "Österreich-Paket" steckt auch die Palfinger AG. "Die Zölle im vergangenen Jahr haben uns 12 Millionen EBIT gekostet", so IR Hannes Roither. Vom höheren Ölpreis ist das Unternehmen aber nicht betroffen. "Doch durch die Verunsicherung verschleppen sich Investitionen." Das Auftragsbuch bleibt "relativ stabil" mit einer Visibilität von etwa sieben Monaten. Über 180 Mio. Cashflow in 2025 und mehr als 200 Mio. weniger Netto-Schulden: "Da sieht man auch, dass wir unser gebundenes Kapital ungefähr um 50 Millionen reduziert haben." Roither über die "Reach Higher - Strategy 2030+": "Wir machen rund 350 Millionen Umsatz im Servicebereich. Den wollen wir in den nächsten fünf Jahren verdoppeln."...
|
|