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BRN Nachrichten

Die Börsen Radio Network AG (BRN) produziert Radiobeiträge, Interviews und Podcasts zu Börsenthemen für Radiostationen und Internetportale. Auf der Internetseite vom BRN stehen die Beiträge ebenfalls zur Verfügung.
 
18.09.26 - 18:42
30 % Cash und zweimal Short: Höhnsdorf traut der Börse nicht. Falko wird zum Bär. (BRN)
 
Falko Höhnsdorf, bei wikifolio unter dem Trader-Alias GMSE aktiv, steuert das wikifolio "Fond-Werte Trend Trading". Aktuell ist der Name Programm, allerdings mit umgekehrtem Vorzeichen: Statt auf steigende Kurse setzt Höhnsdorf auf zwei Short-ETFs auf S&P 500 und DAX plus rund 30 % Cash. Grundlage ist kein "September-Trade", sondern sein selbst entwickeltes Handelssystem. Es wertet technische Signale, Marktbreite, 52-Wochen-Hochs und -Tiefs sowie Zinsen und Anleiherenditen aus. Die Signale seien derzeit klar bärisch. Höhnsdorf sieht Risiken durch hohe Ölpreise, steigende Inflation, höhere Zinsen und ambitionierte Aktienbewertungen. An eine KI-Blase wie zur Dotcom-Zeit glaubt er zwar nicht, die Bewertungsniveaus hält er dennoch für "sportlich". Erst sinkende Anleiherenditen oder ein Rücksetzer von etwa 10 % würden ihn dazu bringen, die Short-Positionen deutlich zu reduzieren. Wikifolio: https://go.brn-ag.de/441...
18.09.26 - 18:36
Börsenradio Schlussbericht, Fr., 18.09.26: Zinsängste DAX -1,6 %, VW Gewinnwarnung, RWE-Aufträge, Buffett übergibt Vorsitz (BRN)
 
Gut gemacht, Kevin! 12:0 - einstimmig gegen Trump. War das so eine Art "Independence Day der Fed"? Zins- und Notenbankunsicherheit drückt den deutschen Aktienmarkt zum Wochenausklang. Der DAX schließt nahe dem Tagestief, der Hexensabbat sorgt zusätzlich für Ausschläge. RWE erhält Zuschläge für zwei Onshore-Windprojekte mit zusammen 119 Megawatt. Daimler Truck startet die zweite Tranche seines Aktienrückkaufs über bis zu 1,1 Mrd. Euro; zugleich warnt Konzernchefin Karin Radström vor möglichen Milliardenbelastungen durch CO2-Strafen. Porsche SE senkt wegen des schwächeren Volkswagen-Ausblicks die Prognose für das angepasste Konzernergebnis 2026 deutlich. Bei Berkshire Hathaway übernimmt Howard G. Buffett den Chairman-Posten von Warren Buffett, der Chairman emeritus und Verwaltungsratsmitglied bleibt. TUI bekommt 2027 mit Johan Lundgren einen neuen Aufsichtsratschef. Börsenweisheit von Warren Buffett: "Es ist weit besser, ein wunderbares Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen, als ein fa...
18.09.26 - 12:00
CMC-Marktanalyst Andreas Lipkow: "Immer mehr Investmentbanken blasen zum Trara für den Anleihenmarkt" (BRN)
 
Well done, Kevin! "Die Fed wäre von Narren getrieben gewesen, wenn sie die Chance zur Zinsanhebung unvertan hätte verstreichen lassen", so Chartanalyst Andreas Lipkow von CMC. Verdient der Ölpreis auch Applaus? "Der Markt reagiert auf die hohe Abhängigkeit sehr sensibel." Es gestaltet sich schwierig, die Zweitrundeneffekte richtig zu erfassen. Lipkow über 10-jährige US-Treasuries als Aktienkonkurrenz: "Wenn die Inflationsrate über 3%, die Arbeitslosenquote über 4% und die langjährigen Renditen über 5% sind, dann sind das Warnzeichen für eine Rezession in den USA. Insgesamt ein schwieriges Unterfangen aus Vertrauen, Wirtschaftsleistung und Preisentwicklung." Lipkow wünscht sich wieder mehr Luft im Aktienmarkt - also einen Schwund beim Anleihen-Renditeniveau. Einen Rücksetzer gab es jüngst im KI-Geschäft. "KI-Unternehmen wie Anthropic versuchen gerade, sich wieder auszubremsen, um aus dem Galopp zu kommen."...
18.09.26 - 11:30
BörsenXperts mit Sophie Thurner: Drei Minuten am Tag, die Dein Finanzleben verändern können (BRN)
 
"Bisher investieren weniger als 20 % der Deutschen - eine sehr traurige Nummer." Drei Minuten täglich fürs Geld: Für Sophie Thurner beginnt Investieren mit kleinen Lernschritten statt großen Vorsätzen. Die beatvest-Mitgründerin und frühere Mitarbeiterin der Finanzaufsichten SEC und FCA erklärt im BörsenXperts-Podcast vom Börsenplatz Berlin mit Peter Heinrich: Oft blockiert die Angst vor Fehlern den Einstieg, nicht das fehlende Startkapital. Ihr Fahrplan: Sparziel festlegen, Einnahmen und Ausgaben prüfen, einen Notgroschen aufbauen und dann mit kleinen Beträgen breit gestreut starten. Ein ruhiger Kontostand schützt nicht vor Kaufkraftverlust. Und mehrere ETFs bedeuten noch lange keine breite Streuung: Wer immer dieselben Tech-Konzerne einkauft, bündelt Risiken. Deshalb die größten Positionen im gesamten Depot prüfen. Bei Kursrückgängen rät Thurner, das langfristige Ziel im Blick zu behalten und Panikverkäufe zu vermeiden. Bei gleichbleibender Sparrate kauft ein laufender Sparplan zu ni...
18.09.26 - 10:42
Wetter statt Wall Street: Cat Bonds treffen Rohstoffboom (BRN)
 
Hurrikan, Kupfer, KI: Zwei Wege zu mehr Diversifikation. Im Podcast der IP InvestorenPlattform spricht Bernhard Speiser von J. Safra Sarasin über zwei Anlagewelten jenseits klassischer Aktien und Anleihen. Zunächst geht es um Cat Bonds: Anleger übernehmen Katastrophenrisiken von Versicherern und kassieren dafür Prämien. Der Reiz liegt laut Speiser in der sehr niedrigen Korrelation zu Aktien und Zinsen. Aktuell seien rund 7 % Rendite möglich. Das Risiko bleibt real: Trifft ein schwerer Hurrikan oder ein Erdbeben das versicherte Gebiet, drohen Verluste. Gegenüber klassischen ILS bieten Cat Bonds mehr Liquidität, dafür ist die Prämie etwas niedriger. Von der Wetterkarte geht es weiter zu den Rohstoffen. Speiser sieht gute Gründe für einen neuen Superzyklus: Elektrifizierung, KI-Rechenzentren und geopolitische Verschiebungen treiben die Nachfrage, während neue Minen oft viele Jahre bis zur Produktion brauchen. Statt auf den einen Gewinner zu wetten, setzt er auf Metalle, Energie und Agrarrohstoff...
18.09.26 - 08:00
#320 börse@home. Wie viele Aktien braucht ein gut diversifiziertes Depot? Mit Pascal Kielkopf, HQ Trust (BRN)
 
Besteht die Gefahr, dass sich zu viele Einzelaktien in einem Depot befinden? "Die 10%-Schwelle des unsystematischen Risikos wird bei 90 Titeln erreicht." Für Privatanleger kaum zu überwachen. Pascal Kielkopf von HQ Trust erläutert im Gespräch mit Edda Vogt seine Rolle als Kapitalmarktstratege und beschreibt, wie sein Team die Kapitalmärkte beobachtet, um mögliche Anpassungen in Portfolios abzuleiten. Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist Diversifikation bei Einzelaktien: Er erklärt den Unterschied zwischen unternehmensspezifischem und allgemeinem Marktrisiko und betont, dass breite Streuung über viele Titel, Länder und Branchen wichtig ist. "Ich würde mein Kernportfolio auf einen neutralen Index aufbauen und dann gegebenenfalls eine gleichgewichtete Strategie beimischen.W Abschließend spricht er über die Grenzen der Diversifikation und nennt Anleihen, Gold oder Geldmarkt als mögliche zusätzliche Anlageklassen, um Risiken weiter zu reduzieren. Auf https://hqtrust.de/ finden Interessierte regelm?...
17.09.26 - 18:36
Börsenradio Schlussbericht, Donnerstag, 17.09.2026: Fed erhöht Zinsen, DAX +0,7 %, Bilfinger stürzt 26 % ab, Öl fällt (BRN)
 
Der DAX legt nach der Zinserhöhung der US-Notenbank 0,7 % auf 25.717 Punkte zu, der EuroStoxx50 gewinnt 1,0 % auf 6.326 Zähler. Rückenwind kommt von der klareren Fed-Linie im Kampf gegen die Inflation und vom nachgebenden Ölpreis. Bilfinger bricht nach einer Prognosesenkung zeitweise um mehr als 26 % ein. Der Konzern senkt Umsatz- und Margenziele und will im Rahmen des Programms "Agile" weltweit bis zu 1.500 Stellen abbauen. Berentzen springt nach bestätigten Übernahmegesprächen mit dem US-Konzern Sazerac kräftig nach oben. RTL Deutschland und Sky wollen bis Ende 2027 rund 500 Stellen streichen. Bayer erhält in den USA eine erweiterte Zulassung für Kerendia. Volvo Cars plant bis 2030 insgesamt 13 neue Modelle. Bei Qiagen sorgen neue Übernahmespekulationen für Kursgewinne. Börsenweisheit von Benjamin Graham: "Das Hauptproblem des Anlegers, vielleicht sogar sein schlimmster Feind, ist wahrscheinlich er selbst."...
17.09.26 - 13:12
Gerd Häcker: "Wir haben eine langfristige Ausrichtung auf eine inflationäre Dekade" - 20 % KI-Corporate-Bonds (BRN)
 
Anleihen sind plötzlich wieder spannend: Zehnjährige US-Staatsanleihen bringen rund fünf Prozent Rendite, deutsche Bundesanleihen etwa dreieinhalb. Gleichzeitig hat die Fed gerade erst den Leitzins erhöht. Sind Anleihen damit wieder echte Konkurrenz für Aktien? Und wie gefährlich werden hohe Zinsen für die USA selbst? Gerd Häcker von Steinbeis & Häcker: "Ich denke, dass die Zinserhöhung von den Märkten vorweggenommen wurde." Er bevorzugt kurzlaufende Anleihen mit hoher Bonität und warnt vor pauschalen Anleihe-ETFs sowie Unternehmensanleihen mit höherem Ausfallrisiko. Langfristig erwartet er eine Inflationsphase, in der Sachwerte wichtig bleiben und Staatsanleihen einzelner Länder unter Druck geraten können. "Die globalen Verschuldungen sind viel zu hoch. Der Markt hegt ein großes Misstrauen gegen amerikanische Staatsanleihen. Wir haben eine langfristige Ausrichtung auf eine inflationäre Dekade. Zudem glauben wir, dass wir früher oder später einen Vertrauensverlust in den Bondmarkt erleben."...
16.09.26 - 18:42
Börsenradio Schlussbericht, Mittwoch, 16.09.2026: DAX +0,53 % vor Fed, Öl fällt - OMV mit Libyen-Öl-Fund (BRN)
 
Vor der Fed-Entscheidung legt der DAX 0,53 % auf 25.537,75 Punkte zu, der MDAX steigt 0,45 % auf 31.276,77 Punkte. Eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gilt als eingepreist. Entlastung kommt vom Öl: Brent fällt 2,8 % auf rund 106 USD. Die Konflikte im Nahen Osten bleiben jedoch ungelöst, damit bleibt das Energiepreisrisiko bestehen. OMV erklärt gemeinsam mit Libyens NOC den Ölfund "Essar" im Sirte-Becken für wirtschaftlich rentabel; bis zu 45 Mio. Barrel sollen förderbar sein. OpenAI spricht laut Insidern über eine Finanzierungsrunde mit einer möglichen Bewertung von mehr als 1,2 Billionen USD. SK Hynix einigt sich im Tarifstreit auf KI-Boom-Sonderboni, zur Hälfte bar und zur Hälfte in Aktien. Frasers-Chef Michael Murray wird Aufsichtsratschef von Hugo Boss. Börsenweisheit von Benjamin Graham: "Das Hauptproblem des Investors und sogar sein schlimmster Feind ist wahrscheinlich er selbst."...
16.09.26 - 13:06
5 % Rendite? Warum Schleifer nicht nervös wird. Midterms im Blick: Erst Nervosität, dann Rückenwind? (BRN)
 
Öl über 100 Dollar, US-Renditen bei 5 % und Nervosität bei KI-Aktien: Manuel Schleifer, Senior Equity Market Strategist bei Raiffeisen Research, bleibt gelassen. Entscheidend sei beim Öl weniger die magische 100-Dollar-Marke als Dauer und Geschwindigkeit des Anstiegs. Europas Industrie sei verwundbar, aber deutlich besser auf Energieschocks vorbereitet als 2022. Auch eine Rendite von 5 % bei US-Staatsanleihen ist für Schleifer kein automatisches Verkaufssignal: Historisch lasse sich daraus kein verlässlicher Zusammenhang mit schwachen Aktienmärkten ableiten. Beim ATX sieht er gerade wegen der steilen Zinskurve Rückenwind für den stark gewichteten Finanzsektor. Den jüngsten KI-Rücksetzer wertet Schleifer nicht als Trendbruch, sondern als mögliche Einstiegschance. Besonders spannend wird für ihn der Herbst: Vor den US-Midterms könne die Volatilität steigen, danach spreche die Börsenhistorie häufig für Rückenwind....
16.09.26 - 07:06
Zürichsee, Bernecker, jede Menge Swissness. Thomas Böttcher über den Börsentag Zürich: "Wir suchen die Börsenstars von morgen" (BRN)
 
Thomas Böttcher ist der Mitgründer und Geschäftsführer der B2MS GmbH sowie Mitveranstalter des Börsentages in Zürich. Auf dem Anlegertag Düsseldorf trommelt er schon einmal für das kostenfreie Event am Zürichsee und verrät: "Hans A. Bernecker wird kommen! Ein gewichtiges Argument, uns im Kongresshaus am 26. September zu besuchen." Das große Finanz-Event für Anleger und Trader widmet sich vornehmlich den Selbstentscheidern der Branche. "Und dies mit ganz viel Swissness im Programm: Schweizer Aktiengesellschaften stellen sich vor, es gibt Startup-Pitches und jede Menge Marktausblicke namhafter Referenten." Darunter Stefan Riße, Richard Dobetsberger und Volkswirt Dr. Reto Cueni. "Wir hoffen alle auf schöne Renditeaussichten." Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.boersentag.ch/...
15.09.26 - 18:30
Börsenradio Schlussbericht, Dienstag, 15.09.2026: Öl 108 USD, Zinsdruck, Banken im Minus - Heiko Thieme (BRN)
 
Der DAX schließt 0,1 % tiefer bei 25.404 Punkten. Der Euro Stoxx 50 verliert 0,4 % auf 6.234 Punkte. Hohe Ölpreise und steigende Anleiherenditen belasten die Börsen. Brent kostet rund 108 USD, Gold fällt auf 4.277 USD. Schwächere US-Industriedaten lindern den Verkaufsdruck: Der Empire-State-Index sinkt auf 7,6 Punkte, erwartet waren 15. An der Wall Street bremsen zudem Zweifel an der Sicherheit von KI-Modellen. Bank of America erwartet mindestens 10 % weniger Investmentbanking-Gebühren. Deutsche Bank, DWS und UBS verlieren zeitweise kräftig. UniCredit-Chef Orcel will laut Reuters-Insidern Commerzbank-Chefin Orlopp und Aufsichtsratschef Weidmann ablösen. Deutz nimmt mit neuen Aktien brutto rund 179 Mio. Euro ein. Heute ist Heiko-Thieme-Club-Tag. Die Börsenweisheit von Howard Marks, sinngemäß: Entscheidend ist zu wissen, wo man steht, auch wenn man nicht genau weiß, wohin es geht....
15.09.26 - 17:18
Neue Clubausgabe: 20 % Cash und kühler Kopf: Thiemes Herbstrezept - ".com" war gestern, ".ai" ist morgen: Thieme bleibt Optimist (BRN)
 
September ist für Heiko Thieme kein Monat für Panik, sondern für Vorbereitung. Nach dem Rücksetzer hält er weiteren Verkaufsdruck bis in den Bereich zwischen 24.000 und 24.500 DAX-Punkten für möglich, bleibt aber bei seinem Jahresziel von 27.500 Punkten. Seine Konsequenz: rund 20 % Liquidität halten, Gewinne diszipliniert sichern und Rücksetzer im September und Oktober als Kaufchance für das Jahresende nutzen. Ab 25 % Kursplus empfiehlt Thieme Teilgewinnmitnahmen, bei 35 % die nächste Tranche und beim Rest konsequente Absicherung. Ölpreise um 110 USD und höhere Zinsen belasten, einen Crash erwartet er dennoch nicht: Unternehmen hätten gelernt, Inflation über Preise weiterzugeben und erzielten weiter starke Gewinne. Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen ab 5 % sieht er allerdings als echte Konkurrenz für Aktien. Bei KI warnt Thieme vor Kontrollrisiken, bleibt langfristig aber ausgesprochen optimistisch: Für ihn ist ".ai" die nächste Entwicklungsstufe von ".com". Konkret nennt er nach R...
15.09.26 - 13:48
Kauf mich! Thomas Strelow über Mythen des Kapitalmarkts: "Alles ist schärfer geworden. Gefühlt ist alles kursrelevant" (BRN)
 
Börse ist Casino, Frankfurt ist die einzige Börse und ist eine 500-Euro-Aktie automatisch teuer? Thomas Strelow von der Börse Düsseldorf räumt mit Börsenmythen auf und liefert Einsteigerwissen ohne Fachchinesisch. Die Toten Hosen bestreiten live ihre letzten Auswärtsspiele, und Thomas Strelow von der Börsen AG genießt beim Anlegertag in Düsseldorf ein Heimspiel. "An den Fragen der kapitalmarktaffinen Besucher erkennst du, wo der Markt hinläuft. Wir erleben im Moment ganz viel Umbruch. Stressfaktor, Geschwindigkeit, Schnelllebigkeit - alles ist schärfer geworden. Und gefühlt ist alles kursrelevant." In seinem Vortrag auf dem Börsentag beschäftigt sich Strelow mit alten und neuen Börsenmythen. Die Düsseldorfer Börse ist bekannt für ihr vielfältiges ETF-Angebot: "Unser großer Umsatzbringer." Der starke Wettbewerb aller deutschen Handelsplätze führt dazu, dass auch immer wieder beste Preise woanders aufgerufen werden, und nicht da, wo schon der meiste Umsatz des Tages war. Eignet sic...
15.09.26 - 08:36
Raumfahrtboom: Wo die Rakete startet und die Kasse klingelt (BRN)
 
Raketen liefern spektakuläre Bilder, Satellitendienste die laufenden Einnahmen: David Hartmann von Vontobel sieht sinkende Startkosten als Treibstoff des Raumfahrtbooms. Wiederverwendbare Raketen machen Geschäftsmodelle rentabel, die früher kaum denkbar waren.David Hartmann über das erstrebenswerte Raumfahrt-Business: "Man kauft eigentlich nie zu 100 % Weltraum". "Das Geschäft rund um die Raumfahrt ist für alle Beteiligten erstrebenswert." Und beteiligt sind eigentlich alle Menschen, die das Internet und somit auch Satelliten nutzen. Auf dem Anlegertag in Düsseldorf erzählt David Hartmann vom Boom der Raumfahrt an den Kapitalmärkten, den sinkenden Kosten für Raketenstarts und der wachsenden Bedeutung von Satellitendiensten im Alltag. Außerdem geht es um Geschäftsbereiche wie Erdbeobachtung und mobiles Internet sowie um Europas Wunsch nach mehr Unabhängigkeit bei Satellitensystemen. "Wie kann man das monetarisieren - wer hat daran Interesse?" Der Solactive Space Technology Index von Vontobel v...
15.09.26 - 07:30
Nvidia und Broadcom: Das Duopol der KI-Schaufelverkäufer (BRN)
 
Nvidia und Broadcom bilden für Torsten Tiedt vom Aktienfinder.net ein KI-Duopol: Nvidia liefert die universelle KI-Plattform, Broadcom entwickelt maßgeschneiderte Chips und Netzwerktechnik für Hyperscaler. Trotz der enormen Kursanstiege hält Tiedt beide Aktien fundamental nicht für übermäßig teuer. Nvidia liege beim KGV sogar leicht unter seinem Zehnjahresdurchschnitt, während die Investitionen der großen Rechenzentrumsbetreiber weiter kräftig wachsen sollen. Tiedt spricht deshalb von einem KI-Superzyklus, warnt aber vor zu großen Depotpositionen. Wer bereits investiert sei, könne seiner Ansicht nach dabeibleiben. Vorsichtiger ist er bei Speicherherstellern wie Micron oder SK Hynix: Deren kapitalintensive Fabriken machen sie deutlich zyklischer. Auch AMD überzeugt ihn weniger, sowohl wegen des technologischen Abstands zu Nvidia als auch wegen der Bewertung. Sein Fazit: Die attraktivste Position in der KI-Wertschöpfungskette bleibt für ihn bei den fabless Schaufelverkäufern....
15.09.26 - 07:30
Nikolas Kreuz von INVIOS: "Nicht die Nadel im Heuhaufen suchen, sondern den ganzen Haufen kaufen" (BRN)
 
Nikolas Kreuz von INVIOS auf dem Anlegertag Düsseldorf über "die Geheimnisse der Profis": Braucht man für erfolgreiches Investieren bessere Informationen oder einfach bessere Nerven? "Bessere Nerven UND Disziplin", präzisiert Kreuz. An der Börse verspüren Anleger und Anlegerinnen oft mehr Angst als Gier. "Wenn du alle sieben Todsünden befolgst, dann schaffst du es bald, aus einem großen Vermögen ein kleines Vermögen zu machen." Diese Todsünden verknüpft Kreuz mit einzelnen Aktien: Trägheit/Netflix, Völlerei/Lieferando, Neid/TikTok, Zorn/X, Habgier/Amazon, Wolllust/Tinder und Hochmut/ChatGPT. Bei einem Dispositionseffekt realisieren wir Gewinne zu schnell, als dass wir sie laufen lassen. Nikolas Kreuz empfiehlt einen Kern-Satelliten-Ansatz mit 80 zu 20: "Immer in die Breite und Tiefe streuen."...
14.09.26 - 18:30
Börsenradio Schlussbericht, Montag, 14.09.26: Öl-Schock bei 109 USD, KI-Ausverkauf und Zinsangst, Aixtron -11 %, Hochtief -10 % (BRN)
 
Der Wochenstart bleibt schwierig: Der DAX verliert 0,5 % auf 25.441 Punkte, der EuroStoxx50 1,1 % auf 6.254 Punkte. Brent steigt zeitweise auf rund 109 USD, europäisches Erdgas bis auf 84,20 Euro je Megawattstunde. Neue Angriffe auf Saudi-Arabien und Schiffe im Golf verschärfen die Sorgen um die Energieversorgung. Gleichzeitig erreicht die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen die Marke von 5 %. Vor der Fed-Sitzung steigt damit der Zinsdruck. Zusätzlich geraten KI-Aktien weltweit unter Druck. Hochtief fällt 9,8 %, Infineon 7,7 %, Aixtron 11,2 %. Deutsche Börse gewinnt 2,1 % wegen Spekulationen über Euronext. Novo Nordisk tritt künftig als Novo auf, Sanofi beteiligt sich mit 26,4 % an Cheplapharm. Bayer wartet nach der Roundup-Anhörung weiter auf die Entscheidung. Börsenweisheit von Gerald Loeb: "Der wichtigste einzelne Faktor für die Börse ist die Psychologie der Anleger."...
14.09.26 - 11:54
"Völlig losgelöst" - Carsten Stork über Ölpreise: "Konflikt ist schief gelaufen für Trump und die US-Amerikaner" (BRN)
 
Der Ölpreis wird zum politischen Sprengstoff: Carsten Stork, Index-Advisor des DCX, sieht in den Huthi-Angriffen und gefährdeten Transportwegen eine massive Belastung für die Energieversorgung. Umwege verlängerten Lieferzeiten, strategische Reserven schwänden. Seine Warnmarke: Bei 120 bis 125 Dollar je Fass werde es für die Weltwirtschaft problematisch. "Der Konflikt ist völlig schief gelaufen für Donald Trump und die US-Amerikaner." Die Folge: längere Transportzeiten sowie Belastungen für die Märkte durch steigende Energie- und Rohstoffpreise. "Wir sehen bereits die ersten Auswirkungen, besonders durch die gestiegenen Energiepreise. Aber auch durch die gestiegenen Rohstoffpreise ist es dazu gekommen, dass die Notenbanken veranlasst sind, die Zinsen zu erhöhen, um die Inflation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Eine heikle Phase: wir sind längst bei politischen Börsen angekommen." Die Investitionsquote im DCX liegt unter 30 Prozent, wobei Hebelprodukte das tatsächliche Engagement erhöhen...
14.09.26 - 01:00
Podcast Fit4Trading. Boom, Crash, Inflation: So machst du dein Depot wetterfest (BRN)
 
Rekordhitze, Unwetter, Hagelschäden. Dieser Sommer hatte es wirklich in sich. Doch auch an den Kapitalmärkten kann sich das Börsenwetter von seiner unangenehmen Seite zeigen. Auf sonnige Phasen folgen immer wieder Rückschläge, Krisen und manchmal sogar echte Börsenstürme. Dann wachst du morgens auf und dein Depot liegt plötzlich 15% im Minus. Die gute Nachricht: Du kannst dein Depot wetterfest aufstellen, dass es solche Phasen besser übersteht. Welche Strategien dabei helfen und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, darüber spricht Falko Block, Anlage-Stratege im DZ BANK Privatkunden-Sales mit seinem Gast, Portfoliomanager Christian Kahler....
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Zitat des Tages: Der nächste Krieg wird von raffinierten und hochbezahlten Computerleuten gemacht, nicht von Soldaten. - Gerhard Polt
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