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02.03.26 - 10:45
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Eskalation im Nahen Osten (DZ Bank)
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Was bisher geschah: Am Morgen des 28. Februar 2026 haben die USA und Israel eine großangelegte Militäroperation gegen den Iran gestartet. Trumps erklärte Kriegsziele umfassen die vollständige Zerstörung des iranischen Raketenprogramms, der Marine sowie des Nuklearprogramms und – implizit – einen Regime-Change.. --- Die vorhandenen Onshore-Pipeline-Alternativen – Saudi-Arabiens East-West-Pipeline und die UAE Habshan-Fujairah-Pipeline – haben eine kombinierte Kapazität von rund 3 Mio. b/d. Durch die Straße von Hormuz fließen täglich aber über 14 Mio. Barrel – die Pipelines können also maximal nur rund 20% des Volumens auffangen. Für sämtliche LNG-Exporte, vor allem aus Katar, gibt es keine Alternativen zum Seetransport durch die Straße von Hormuz. China-Exposure: Peking ist der Hauptabnehmer von Erdöl aus der Golfregion und insbesondere von Öl aus dem Iran. Eine längere Schließung der Straße von Hormuz trifft China also härter als jeden anderen..
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23.02.26 - 09:59
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Rohstoff- Wochenausblick: Die Angst vor der Eskalation (SG)
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Der Ölmarkt dürfte auch in der kommenden Woche von den Entwicklungen zum USA-Iran-Konflikt beeinflusst werden. Nach den indirekten Gesprächen zwischen den USA und Iran in dieser Woche gerieten die Preise kurzzeitig unter Druck, weil Hoffnungen aufkamen, dass eine Eskalation vermieden werden kann. Doch die Erleichterung währte nicht lange. Schon einen Tag später stiegen die Preise deutlich, so dass Brentöl inzwischen bei gut 72 USD je Barrel notiert und das 6-Monatshoch von Ende Januar übertroffen hat.. --- US-Präsident Trump hat dem Iran mit einem Militärschlag gedroht, falls es in den nächsten 10-15 Tagen zu keiner Einigung kommt.. --- Die zunehmende Gefahr eines Krieges im Mittleren Osten und die damit verbundenen Risiken für die Ölversorgung sprechen für eine steigende Risikoprämie auf den Ölpreis und damit für einen höheren Ölpreis. Gleiches gilt für den TTF-Erdgaspreis.. --- Edelmetalle: Eine drohende Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran dürfte sich grundsätzlich preisstützend auswirken
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23.02.26 - 09:36
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Gaslage in Deutschland: Kriseninstrument soll Winter 27/28 kommen (SG)
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Angesichts der aktuell angespannten Versorgungslage – die Gasspeicherstände in Deutschland markierten am 18. Februar mit 21,6% einen Stand, der rund 27 Prozentpunkte unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt liegt– rückt die langfristige Sicherung der Energieversorgung wieder in den politischen Fokus. Laut Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche sei die reine Füllmenge nicht mehr das alleinige Maß der Dinge, da man durch bessere (LNG-)Importkapazitäten nun flexibler auf Schwankungen reagieren könne.. --- Dennoch werden laut Reiche die Optionen um ein Kriseninstrument nun abgewogen. Die Dringlichkeit ergibt sich aus einem zeitlichen Zusammentreffen mehrerer Faktoren: Zum einen endete am 1. Januar 2026 die deutsche Gasspeicherumlage, wodurch die Kosten für die Befüllung nun beim Bund und nicht mehr beim Verbraucher liegen. Zum anderen läuft die EU-Verordnung über Mindestfüllstände am 1. April 2027 aus..
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13.02.26 - 10:45
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Deutschland – Wird das Gas knapp? (Commerzbank)
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Die Gasspeicher in Deutschland sind Anfang Februar so leer wie lange nicht. Ein Engpass ist zwar unwahrscheinlich, weil hierfür die aktuelle kalte Witterung wohl bis weit in den März anhalten müsste und zudem die Versorger mit höheren Importen von Flüssiggas gegensteuern können. Allerdings dürften die Speicher auch in den kommenden Jahren weniger gefüllt werden als in früheren Jahren, was das Risiko von Engpässen im Winter erhöht und die Preise wohl stärker schwanken lassen wird..
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12.02.26 - 14:02
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Deutsche Abhängigkeit von Erdgasimporten: neue Lieferanten, alte Risiken (HCOB)
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Deutschland ist weiterhin hochgradig abhängig von Erdgasimporten. Mit den USA als neuem Lieferant bleiben allerdings die alten, geopolitischen Risiken bestehen. Die Lösungsansätze für dieses Problem dürften jedoch auf gesellschaftliche Widerstände stoßen.. --- Eine heimische Produktion im größeren Stil würde allerdings Abhängigkeiten reduzieren und wäre gleichzeitig emissionsärmer als der Import von LNG, der energieintensive Verflüssigungs- und Transportprozesse durchläuft. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe hat in einer Studie von 2016 geschätzt, dass Deutschland auf 320 bis 2030 Milliarden Kubikmeter (bcm) technisch förderbaren Schiefergasressourcen sitzt. Zum Vergleich: 2024 wurden in Deutschland rund 3,4 bcm Erdgas gefördert, bei einem Verbrauch von rund 79 bcm...
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12.02.26 - 10:54
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Wie kritisch sind die niedrigen Gasspeicherfüllstände? (SG)
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Beim bisherigen Abbautempo würden die EU-weiten Gasvorräte bis zum Ende des Winters auf weniger als 20% zurückgehen. In Deutschland droht diese Marke schon in der letzten Februarwoche unterschritten zu werden. Der historische Tiefpunkt aus dem Jahre 2018 bei rund 14% droht dann in Schlagdistanz zu kommen. Experten des Energiewirtschaftlichen Instituts Köln (EWI) warnen sogar, dass die Speicherstände unter die für die Sicherstellung der Systemsicherheit notwendige Marke von 10% fallen könnten..
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02.02.26 - 15:35
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Am europäischen Gasmarkt bleibt die Stimmung angespannt (SG)
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Die europäischen Gaspreise begannen bereits zu sinken, als sich durch Aussagen von US-Präsident Trump die Situation zwischen dem Iran und den USA wieder anspannte. Damit verstärkten sich die Sorgen um die Sicherheit der Straße von Hormus erneut. Über diese Wasserstraße werden ein Fünftel der seewärtigen LNG-Lieferungen verschifft.. --- Zuvor gab es entlastende Meldungen, denn die Aktivitäten in den USA scheinen sich bereits zu normalisieren.. --- Angesichts eines Füllstands der EU-Gasspeicher von nur noch 43,5% bleibt die Lage jedoch angespannt, denn in einem normalen Winter sinken diese bis Ende März noch einmal um gut 15 Prozentpunkte.. --- Die EU-Importe waren laut Daten der Denkfabrik Bruegel in den ersten 20 Tagen des laufenden Jahres immerhin 14% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres..
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28.01.26 - 17:04
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US-Gaspreis wegen Wintersturm binnen weniger Tage verdoppelt (SG)
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Der US-Gaspreis Henry Hub hat sich aufgrund des massiven Wintereinbruchs binnen weniger Tage mehr als verdoppelt; der nächstfällige Kontrakt notierte gestern erstmals seit dem ersten Winter nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs wieder über 7 USD je mmBtu. Schließlich hinterlässt der Kälteeinbruch sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite Spuren. Nicht nur heizt die Hälfte aller US-Haushalte mit Gas. Hinzu kommt ein steigender Anteil derjenigen Haushalte (in üblicherweise wärmeren Regionen), die mit Elektrizität heizen (inzwischen 42%). Das wiederum treibt die Nachfrage der Gaskraftwerke.. --- BNEF schätzt, dass dieses Mal 10% der US-Gasproduktion fehlen; das Beratungsunternehmen Rystad Energy beziffert die Ausfälle in der Spitze sogar auf 20 Mrd. Kubikfuß pro Tag, also fast 20% der US-Produktion..
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26.01.26 - 12:49
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Gaspreise durch US- Kaltwetterprognosen deutlich höher (SG)
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Der US-Erdgaspreis ist in den vergangenen vier Tagen um bis zu 80% auf das höchste Niveau seit Ende 2022 gestiegen. Grund hierfür sind extreme Kaltwetterprognosen in den Vereinigten Staaten, die die Nachfrage weiter erhöhen würden und das Angebot aufgrund der daraus resultierenden Disruptionen im Süden der USA zurückgehen könnte. Laut eines Berichts der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde der USA wird ein Wintersturm erwartet, der von Freitag bis Sonntag durch Texas ziehen soll. Auf Texas entfallen laut EIA-Daten knapp 29% der gesamten US-Erdgasproduktion.. --- Der europäische Erdgas-Referenzpreis TTF stieg in dieser Woche weiter und erreichte gestern mit knapp 42 EUR je MWh ein 7-Monatshoch. Da die EU etwas mehr als ein Viertel ihrer Gasimporte aus den USA bezieht, hat die Angst vor möglichen Angebotsausfällen auch Preisauswirkungen hierzulande. Durch die aktuell niedrigen (und angesichts der kalten Temperaturen stark fallenden) Gasfüllstände könnte sich die Nervosität an den Märkten erhöhen..
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22.01.26 - 15:56
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Nervosität am europäischen Gasmarkt hat deutlich zugenommen (SG)
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Der europäische Gaspreis besticht seit Jahresbeginn mit massiver Volatilität. Nach einem sehr entspannten Jahresauftakt kletterte der nächstfällige Future-Kontrakt für den Benchmarkpreis TTF binnen zehn Tagen um mehr als 10 EUR und markierte in der Spitze am vergangenen Freitag bei 38 EUR je MWh ein Sechs-Monatshoch.. --- Die Entnahme aus den europäischen Gasspeichern: Wir sind mit ungewöhnlich niedrigen Füllständen in diesen Winter gestartet.. --- Das Angebot: Norwegen als Garant für Stabilität bleibt der wichtigste Lieferant für die EU, kann das Angebot aber nicht weiter steigern. Die USA stehen mit ihrem deutlich gesteigerten LNG-Angebot an zweiter Stelle.. --- Alles in allem sehen wir die Preise am europäischen Gasmarkt nur in der ersten Jahreshälfte als gut unterstützt und danach im weiteren Jahresverlauf den Abwärtstrend wieder aufnehmen..
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17.01.26 - 14:04
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Wochenausblick Rohstoffe: Ölmarkt schaut auf den Iran (SG)
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Die Entwicklungen im Iran sind derzeit der entscheidende Preistreiber am Ölmarkt. Nach den jüngsten Äußerungen Trumps wurde aber das Risiko einer amerikanischen Intervention zurückgestuft. Vor allem eine im Falle einer Eskalation drohende Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran bereitet Sorgen.. --- Öl: Sollte künftig in den Industrieländern mehr von der Überproduktion anlanden, weil China den Lageraufbau aufgrund der Elektromobilität, die den Ölbedarf bremst, verlangsamt, dann könnten die Ölpreise aus fundamentaler Sicht noch stärker unter Druck geraten.. --- Die Zuspitzung der Lage im Iran war ein Faktor, der die bis dahin eher lethargischen europäischen Gaspreise in die Höhe getrieben hat. Schließlich werden knapp ein Fünftel der LNG-Lieferungen durch diese Meerenge transportiert.. --- Metalle: Es sind vor allem die Angebotssorgen, die die Preise immer weiter in die Höhe treiben. Davon ist jetzt auch Nickel erfasst. In unsicheren Zeiten sind Edelmetalle, vor allem Gold und Silber, gefragt..
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17.01.26 - 13:38
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Trotz rekordhoher Gas- und Kohleimporte zum Jahresende ist Chinas Jahresbilanz negativ (SG)
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China importierte im Dezember eine Rekordmenge an Kohle. Mit fast 59 Millionen Tonnen wurde der Vorjahreswert um rund elf Prozent übertroffen. Im Gesamtjahr 2025 fielen die Einfuhren jedoch um 10 % niedriger aus als im Vorjahr. Das war der stärkste Rückgang seit zehn Jahren. Ausschlaggebend hierfür war, dass die Kohlekraft in China von Januar bis November sogar leicht unter dem Niveau des Vorjahres blieb, während die heimische Produktion knapp 1,5% darüber lag.. --- Auch die Gasimporte kletterten zum Jahresende auf ein neues Rekordhoch, lagen 2025 insgesamt aber ebenfalls unter dem Vorjahr. Das Minus von knapp 3% fällt dabei deutlich geringer aus als bei der Kohle. Während die bis November berichteten Gasimporte über Pipelines deutlich gestiegen sind, lagen die LNG-Importe zweistellig im Minus..
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08.01.26 - 21:27
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Gaspreise geben witterungsbedingt nach (SG)
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Am Gasmarkt herrscht weiter Gelassenheit: Die Füllstände in den europäischen Gasspeichern liegen mit zwar mit gut 60% rund 10 Prozentpunkte niedriger als zu dieser Jahreszeit üblich. Zudem sind die Temperaturen aktuell in Europa deutlich niedriger als üblich. Der europäische Benchmark-Preis TTF rutschte dennoch wieder unter 28 EUR je MWh. Die Marktteilnehmer schauen wohl schon etwas weiter nach vorn und nach der aktuellen Kältewelle wurden mildere Temperaturen in Aussicht gestellt. Ähnliche Entwicklungen sind übrigens jenseits des Atlantiks zu beobachten: Auch dort sind mildere Temperaturen vorausgesagt..
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20.12.25 - 16:42
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Aussicht auf kalte Weihnacht stabilisiert europäischen Gaspreis (SG)
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Die Preise am europäischen Gasmarkt scheinen sich, wenn auch noch auf niedrigem Niveau, stabilisiert zu haben. Für Unterstützung sorgen zum einen die niedrigen und fallenden Speicherfüllstände. In der EU sind diese mittlerweile unter 70% gefallen, in Deutschland sogar auf nur noch 63%. Zumindest hat sich der Abstand der deutschen Füllstände zur Gesamt-EU seit Ende November verringert. Das liegt aber daran, dass sich die Entnahme in den anderen Ländern beschleunigt hat. Zum anderen wird in den kommenden Tagen mit kälteren Temperaturen gerechnet, die den Heizbedarf erhöhen. Dem gegenübersteht aber ein feiertagsbedingt niedrigerer Bedarf seitens der Industrie... --- Im Blick zu behalten sind aber auch die steigenden LNG-Importe Chinas..
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16.12.25 - 00:29
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Europäischer Gaspreis zu weit gefallen? (SG)
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Die niedrigeren europäischen Gaspreise (TTF) zeigen ihre Wirkung: Einer Auswertung von Schiffstracking-Daten durch Bloomberg zufolge sind LNG-Lieferungen aus Katar jüngst von Europa nach Indien umgeleitet worden. Insgesamt wären die europäischen LNG-Einfuhren zwischen dem 1. und 9. Dezember im Vergleich zur gleichen Zeit im November gefallen. Dass die Gasspeicherstände in der EU bislang nicht noch schneller gefallen sind, dürfte an den zuletzt eher milden Temperaturen gelegen haben..
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11.12.25 - 11:55
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Chinas Kohle- und Gaseinfuhren ziehen im November an (SG)
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Auch die übrigen Energieimporte Chinas fielen kräftiger aus: Die Kohleeinfuhren sind laut Chinas Zollbehörde nach dem Rückgang im Vormonat wieder gestiegen und lagen mit 44 Mio. Tonnen abermals deutlich über dem, was in diesem Jahr im Monatsdurchschnitt importiert wurde.. --- Die Gasimporte haben ebenfalls angezogen und fielen so hoch aus wie zuletzt im September 2024. Das legt für November eine leichte Erholung der LNG-Importe nahe: Bis einschließlich Oktober hatten diese im laufenden Jahr 16,2% unter Vorjahr gelegen, während die Gasimporte via Pipeline 7,6% über Vorjahr lagen, nachdem die Gas-Pipeline Power-of-Siberia im Dezember 2024 ihre volle Kapazität erreicht hatte. Es heißt, China nehme zunehmend das von den USA sanktionierte russische LNG ab. Doch auch unabhängig davon sind die Preise am LNG-Markt momentan sehr niedrig..
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07.12.25 - 11:30
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Europäischer Gaspreis trotz saisonal niedriger Lagerbestände auf 20- Monatstief gefallen (SG)
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Der TTF-Erdgaspreis rutschte in dieser Woche weiter ab. Aktuell notiert der 1- Monats-Forward unterhalb von 27 EUR je MWh, was dem niedrigsten Niveau seit 20 Monaten entspricht. Dabei sind die Gasfüllstände in der EU mit 74% deutlich niedriger als im Vorjahr und zu dieser Jahreszeit üblich. Noch kritischer ist die Lage in Deutschland, wo der Füllstand der Gasspeicher lediglich 65,6% beträgt.. --- Da durch den jüngsten Anstieg des US-Erdgaspreises auf ein 3-Jahreshoch von umgerechnet 14,8 EUR je MWh der Preisabstand von TTF gegenüber dem US-Preis Henry Hub so gering ist wie noch nie in den letzten drei Jahren, werden US-LNG-Lieferungen nach Europa weniger attraktiv. Denn es müssen noch die Kosten für Verflüssigung, Kühlung und Transport berücksichtigt werden, die den Großteil der derzeitigen Preisdifferenz aufzehren dürften. Die Entspanntheit der Marktteilnehmer könnte daher trügerisch sein..
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26.11.25 - 17:48
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Gas - verfrühte Entspannung? (SG)
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Der europäische Gaspreis ist zu Beginn der Woche unter die Marke von 30 EUR je MWh gefallen und erreichte ein neues Jahrestief bei 29,25 EUR je MWh. Grund dürften die neuerlichen Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg sein. Sollten diese erfolgreich sein, könnten sich Wege für Russland eröffnen, weiter bzw. wieder Gas an Europa zu liefern. Hinzukommt auch die zu Winterbeginn weiterhin allgemein entspannte Angebotslage, insbesondere am globalen LNG-Markt.. --- Europas Gasspeicherstände lagen zu Ende letzter Woche rund 9 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau.. --- Wie schnell die Stimmung umschlagen kann, zeigte sich bereits im letzten Winter als die Preise im Februar mitunter aufgrund deutlich gefallener Speicherstände, merklich angezogen hatten.. --- Längerfristig dürfte sich die Angebotslage aber sogar noch weiter verbessern und daher zu wieder niedrigeren Preisen beitragen..
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