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17.01.26 - 14:04
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Wochenausblick Rohstoffe: Ölmarkt schaut auf den Iran (SG)
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Die Entwicklungen im Iran sind derzeit der entscheidende Preistreiber am Ölmarkt. Nach den jüngsten Äußerungen Trumps wurde aber das Risiko einer amerikanischen Intervention zurückgestuft. Vor allem eine im Falle einer Eskalation drohende Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran bereitet Sorgen.. --- Öl: Sollte künftig in den Industrieländern mehr von der Überproduktion anlanden, weil China den Lageraufbau aufgrund der Elektromobilität, die den Ölbedarf bremst, verlangsamt, dann könnten die Ölpreise aus fundamentaler Sicht noch stärker unter Druck geraten.. --- Die Zuspitzung der Lage im Iran war ein Faktor, der die bis dahin eher lethargischen europäischen Gaspreise in die Höhe getrieben hat. Schließlich werden knapp ein Fünftel der LNG-Lieferungen durch diese Meerenge transportiert.. --- Metalle: Es sind vor allem die Angebotssorgen, die die Preise immer weiter in die Höhe treiben. Davon ist jetzt auch Nickel erfasst. In unsicheren Zeiten sind Edelmetalle, vor allem Gold und Silber, gefragt..
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17.01.26 - 13:49
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China mit rekordhohen Rohölimporten im Dezember und 2025 insgesamt (SG)
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China hat im Dezember eine Rekordmenge an Rohöl importiert. Die Importmenge belief sich auf 56 Millionen Tonnen oder 13,2 Millionen Barrel pro Tag. Das waren 17% mehr als im Vorjahr und auf Tagesbasis 6,4% mehr als im Vormonat. Auch für das Gesamtjahr 2025 erreichten die Importe mit 579 Millionen Tonnen bzw. 11,6 Millionen Barrel pro Tag ein Rekordniveau. Das Vorjahresniveau wurde damit um 4,6% übertroffen. Ein Grund dafür ist der Anstieg der Rohölverarbeitung in China.. --- Ein weiterer Grund ist der Aufbau strategischer Reserven.. --- US-Energiebehörde rechnet mit Rückgang der US-Rohölproduktion bis Ende 2027. Die EIA führt dies auf rückläufige Bohrtätigkeiten infolge niedrigerer Ölpreise zurück.. --- OPEC+ produzierte im Dezember deutlich weniger als vereinbart. Grund dafür war ein starker Rückgang der Ölförderung nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein wichtiges Exportterminal am Schwarzen Meer Ende November..
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17.01.26 - 13:38
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Trotz rekordhoher Gas- und Kohleimporte zum Jahresende ist Chinas Jahresbilanz negativ (SG)
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China importierte im Dezember eine Rekordmenge an Kohle. Mit fast 59 Millionen Tonnen wurde der Vorjahreswert um rund elf Prozent übertroffen. Im Gesamtjahr 2025 fielen die Einfuhren jedoch um 10 % niedriger aus als im Vorjahr. Das war der stärkste Rückgang seit zehn Jahren. Ausschlaggebend hierfür war, dass die Kohlekraft in China von Januar bis November sogar leicht unter dem Niveau des Vorjahres blieb, während die heimische Produktion knapp 1,5% darüber lag.. --- Auch die Gasimporte kletterten zum Jahresende auf ein neues Rekordhoch, lagen 2025 insgesamt aber ebenfalls unter dem Vorjahr. Das Minus von knapp 3% fällt dabei deutlich geringer aus als bei der Kohle. Während die bis November berichteten Gasimporte über Pipelines deutlich gestiegen sind, lagen die LNG-Importe zweistellig im Minus..
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17.01.26 - 13:33
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Silberpreis steigt auf Rekordniveau und fällt danach deutlich (SG)
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Der Silberpreis setzte seinen Höhenflug in dieser Woche fort und stieg in der Nacht zu Donnerstag auf ein Rekordniveau von 93,75 USD je Feinunze. Seit Jahresbeginn hat sich Silber damit um rund 30% verteuert.. --- Ein Teil der Outperformance von Silber war auf Sorgen vor einer möglichen Einführung von US-Zöllen zurückzuführen, da Silber von der US-Regierung im letzten Jahr auf die Liste „kritischer Mineralien“ gesetzt wurde. Nun hat Trump verkündet, bilaterale Verträge zur Sicherstellung der Versorgung mit kritischen Mineralien abschließen zu wollen. Die Zollängste sind dadurch vorerst geringer geworden.. --- Seit Anfang Oktober sind trotz des Risikos der Einführung von US-Zöllen 97,5 Mio. Unzen bzw. gut 3.000 Tonnen Silber aus den COMEX-Beständen abgeflossen. Ein beträchtlicher Teil davon dürfte nach London gegangen sein, wo es im Herbst zu akuten Knappheiten kam. Aber auch China dürfte ein Adressat der Lieferungen gewesen sein.. --- Silber bleibt deshalb auch ohne das Zollrisiko gut unterstützt..
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17.01.26 - 13:16
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Polnische Zentralbank will weiter Gold kaufen (SG)
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Der Gouverneur der polnischen Zentralbank, Glapinski, hat gestern angekündigt, dass die Goldreserven von aktuell 550 Tonnen auf 700 Tonnen aufgestockt werden sollen. Im vergangenen Jahr war die polnische Zentralbank der größte Käufer unter den Zentralbanken. Nach elf Monaten lagen die Goldkäufe laut World Gold Council bei 95 Tonnen. In den letzten drei Jahren stiegen die Goldreserven der polnischen Zentralbank insgesamt um 315 Tonnen. Durch die Aufstockung der Goldbestände hält diese mittlerweile die zwölftgrößten Goldreserven aller Zentralbanken noch vor der EZB. Mit dem Erreichen des angekündigten Zielwertes würde sie nach aktuellem Stand in die Top-10 vorstoßen..
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17.01.26 - 12:16
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Aussicht auf neues Kupferangebot (SG)
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Ein Grund, weshalb der Kupferpreis zuletzt so deutlich zulegen konnte, waren die zunehmenden Sorgen rund um einen Mangel an Kupfererzen. Diese trieben den Preis schon 2024 zeitweise deutlich nach oben. Ein wichtiger Auslöser hierfür war die (mehr oder weniger plötzliche) Schließung der größten Kupfermine Panamas aufgrund von Protesten aus der Bevölkerung. Die Mine ist für etwa 2% des globalen Minenangebots verantwortlich, könnte also bei einer Wiederaufnahme der Förderung für eine Entlastung am angespannten Markt sorgen. Genau das ist derzeit in der Diskussion.. --- Chinesische Erz-Importe 2025 erneut gestiegen...
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16.01.26 - 13:01
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Im Fokus: Gold (Helaba)
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2025 war ein außergewöhnliches Rekordjahr für Gold --- Gold und US-Dollar: traditionell negative und nur zwei Phasen mit positiver Korrelation --- Fed im Zinssenkungsmodus zwar positiv für Gold, aber schon sehr viel vorweggenommen --- Realzins derzeit ohne Einfluss auf Gold --- Silber nun stark überbewertet in Relation zu Gold – Aufholpotenzial für Gold? --- Gold versus S&P 500: Abgehängt! --- Volatilität als Maß für Risikoaversion bleibt trotz geopolitischer Krisen rekordverdächtig niedrig --- Fünf-Jahres-Vergleich: Gold mit deutlichem Vorsprung gegenüber Aktien --- Hohe US-Staatsverschuldung positiv für Gold --- Goldnachfrage: 2025 erstmals wieder starke positive Beiträge vom Finanzmarkt --- Physisches Gold zur Absicherung hat noch Luft nach oben --- Zentralbankreserven der BRICS: Aufbau von Goldreserven in vollem Gange --- US-Dollar bleibt unangefochtene Weltleitwährung, doch Gold nun auf Platz 2 --- Deutsche Goldnachfrage ungewöhnlich niedrig
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16.01.26 - 12:31
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Wochenausblick: KW 04 (Helaba)
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Deutschland: Hat der Aufschwung im vierten Quartal schon begonnen? Am gestrigen Donnerstag veröffentlichte das Statistische Bundesamt die erste Schnellschätzung für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts für 2025. Demnach ist die deutsche Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren wieder gewachsen – wenn auch nur leicht mit einer Wachstumsrate von 0,2 %. Kalenderbereinigt waren es 0,3 %. Bei den bisher erschienenen realwirtschaftlichen Daten aus dem vierten Quartal stehen vor allem die Industriedaten im Fokus: Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe stiegen im November um 5,6 % im Vormonatsvergleich. Ohne Berücksichtigung der Großaufträge waren es 0,7 %. Damit nahmen die Bestellungen den dritten
Monat in Folge zu. Auch die Industrieproduktion erhöhte sich den dritten Monat in Folge. Hier könnte sich also der Beginn eines industriellen Aufschwungs abzeichnen.. --- China: Im Handelskrieg verlieren (fast) alle, aber manche weniger als andere..
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16.01.26 - 12:12
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EZB dämpft Markterwartungen über weitere Lockerung ihrer Geldpolitik (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei ihrer Ratssitzung am 18. Dezember hat die EZB ihre makroökonomischen Projektionen sowohl für das Wirtschaftswachstum als auch für die Inflation angehoben, so die Analysten der DekaBank.
Sie erwarte somit eine von der Inlandsnachfrage getriebene Belebung der wirtschaftlichen Aktivität sowie eine allenfalls geringfügige Unterschreitung ihres Inflationsziels in den kommenden Jahren. [mehr]...
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16.01.26 - 12:06
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FED-Zinsentscheid. Es deutet sich eine Pause an (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nach drei Leitzinssenkungen in Folge deutet sich für den FED-Zinsentscheid Ende Januar eine Pause an, so die Analysten der DekaBank.
Denn die zuletzt veröffentlichten Arbeitsmarktdaten seien für eine unmittelbare weitere Senkung nicht schwach genug gewesen. Im Januar werde der oberste Gerichtshof darüber entscheiden, ob die Entlassung des FOMC-Mitglieds Cook im vergangenen Jahr rechtens gewesen sei. [mehr]...
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16.01.26 - 11:31
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Rentenmarkt Euroland: Leichter Rückgang der Renditen am langen Ende (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei ihrer Ratssitzung am 18. Dezember hat die EZB ihre makroökonomischen Projektionen sowohl für das Wirtschaftswachstum als auch für die Inflation angehoben, so die Analysten der DekaBank.
Die DekaBank gehe davon aus, dass die EZB die Leitzinsen bis auf Weiteres auf dem aktuellen Niveau belassen werde. [mehr]...
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16.01.26 - 10:06
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Türkei: Fortsetzung des Zinssenkungszyklus (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die türkische Notenbank hat die jüngsten Erfolge beim Rückgang der Inflation genutzt, um im Dezember den Leitzins erneut kräftig um 150 Basispunkte auf nun 38,00% zu senken, so die Analysten der DekaBank.
Aktuelle Entwicklungen: Im Dezember sei die Inflationsrate von 31,1% auf 30,9% gefallen. [mehr]...
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16.01.26 - 09:45
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Warum wir unsere US-Prognose anheben (Commerzbank)
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Die US-Wirtschaft läuft deutlich besser als gedacht. Wir erläutern die Gründe und erhöhen unsere Wachstumsprognose.. --- 1. Weil Zölle weniger stark durchschlagen. Die US-Wirtschaft ist zuletzt nominal mit über 5% pro Jahr gewachsen.. --- 2. Zweitens hatte Donald Trump mit dem Timing seiner Zollerhöhungen Glück. Denn diese fielen in einen Zeitraum, wo Investitionen im Zusammenhang mit KI massiv erhöht wurden. --- 3. Ein dritter Grund für die anhaltend gute US-Konjunktur sind die deutlich verbesserten Finanzierungsbedingungen. --- Aufgrund der besseren Ausgangslage und den wohl noch längere Zeit wirkenden günstigen Finanzierungsbedingungen heben wir unsere Prognose für das Wachstum in diesem Jahr deutlich von 2,2% auf 2,7% an. --- Angesichts des kräftigen Wachstums war der Inflationsdruck zuletzt überraschend schwach. --- Die Arbeitsproduktivität nahm im dritten Quartal um 4,9% zu.. --- Wir halten daher an unserer Prognose fest, dass die Fed ihre Leitzinsen im Jahresverlauf auf 2,5% senken wird.
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