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11.03.26 - 16:12
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Chinas Öleinfuhren zu Jahresbeginn hoch (SG)
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Hohe Reserven sind in Zeiten von Produktionsausfällen ein wichtiger Puffer: China hat in dem Sinne gut vorgesorgt. Im letzten Jahr wurden die chinesischen Vorräte deutlich aufgebaut. Die heute veröffentlichten Außenhandelszahlen deuten an, dass sich der Trend zu Jahresbeginn fortgesetzt hat. Im Januar/Februar lagen die Rohöleinfuhren mit umgerechnet durchschnittlich rund 12 Mio. Barrel täglich zwar etwas niedriger als im Jahresschlussquartal, aber das ist primär dem Neujahrsfest zuzuschreiben. Gegenüber Vorjahr war ein Plus von fast 16% zu verbuchen. Bemerkenswert sind auch die hohen Importe an Ölprodukten.. --- Der mit Beginn des Iran-Kriegs verhängte Exportstopp spricht auf der Produktseite für einen anhaltenden Netto-Import..
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11.03.26 - 16:04
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Europäischer Gaspreis auf Achterbahnfahrt (SG)
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Auch der europäische TTF-Gaspreis knickte nach den Aussagen von US-Präsident Donald Trump, dass der Konflikt im Iran “bald” zu Ende sei, ein. Gestern hatte der Gaspreis kurzzeitig an der Preismarke von 70 EUR je MWh gekratzt, bevor es dann aber einen deutlichen Rücksetzer gab und der Tag mit knapp 56 EUR je MWh endete. Heute geht die Fahrt nach unten weiter, derzeit liegt der Preis bei etwa 47 EUR je MWh. Sollte es eine längerfristige Auseinandersetzung geben, dürften die Preise auch weiterhin deutlich über Vorkriegsniveau liegen.. --- Außerdem können die Lieferungen selbst bei einer sofortigen Beruhigung der Lage nicht wieder sofort anlaufen. Es wird davon ausgegangen, dass selbst dann eine Versorgungslücke von knapp einem Monat entstehen würde. Auf eine zweiwöchige Stillstandsphase würde ein ebenso langer, hochkomplexer Wiederanlaufprozess folgen..
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11.03.26 - 16:00
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Goldpreis erholt sich (SG)
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Der Goldpreis kann wieder etwas an Boden gewinnen, nachdem US-Präsident Trump ein baldiges Ende des Krieges im Iran signalisiert hat. Dies ist vor allem mit einem Rückgang der Zinserwartungen zu erklären, die aufgrund der befürchteten inflationären Folgen der gestiegenen Energiepreise zuvor gestiegen waren. So wurde für die US-Notenbank seit Beginn des Krieges eine Zinssenkung bis Jahresende weniger eingepreist. Im Euroraum wurden sogar Zinserhöhungen als wahrscheinlich erachtet.. --- Dagegen hat sich Lage am US-Arbeitsmarkt seit Anfang letzten Jahres deutlich abgeschwächt. Dies dürfte die US-Notenbank berücksichtigen, zumal sie ohnehin unter massivem politischen Druck steht, die Zinsen zu senken. Mittelfristig sehen wir den Goldpreis daher weiterhin gut unterstützt..
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11.03.26 - 15:56
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Kupfer: China importiert mehr Erze (SG)
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Die chinesischen Metalimporte sind gemischt ins Jahr gestartet. Die Einfuhren von Eisenerz konnten sich erneut der fallenden Stahlproduktion widersetzen und lagen im Januar/Februar 10% über dem Niveau des Vorjahres. Mit im Schnitt 105 Millionen Tonnen pro Monat befand sich auch das Niveau in etwa auf dem der Vormonate. Die Einfuhren von Kupfererz und -konzentraten lagen ebenfalls 4,9% im Plus gegenüber dem Vorjahr, wobei auch hier das Niveau von rund 2,5 Mio. Tonnen pro Monat nur leicht unter dem der Vormonate lag.. --- Im Gegensatz dazu fielen die Importe von Rohkupfer und Kupferprodukten um 16% gegenüber dem Vorjahr und lagen mit rund 350 Tausend Tonnen pro Monat auch deutlich unter dem Niveau der letzten Monate.. --- Produktionszahlen werden zwar erst in der kommenden Woche berichtet, die Importe deuten aber darauf hin, dass die Kupferproduktion in China weiterhin steigt.. --- Irankonflikt gefährdet Kupferbergbau im Kongo..
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11.03.26 - 15:54
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USA: Neue CPI-Daten bringen keine Klarheit für das FOMC (Anleihencheck)
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Hannover (www.anleihencheck.de) - Die neuen Angaben zur Entwicklung der US-Konsumentenpreise offenbaren für den Februar einen nicht überraschenden Anstieg um 0,3% M/M, so die NORD LB.
Entsprechend notiere die Jahresrate der nicht saisonbereinigten Zeitreihe nun bei 2,4%. Es hätte eindeutig schlimmer kommen können - und werde dies aufgrund der aktuellen Kapriolen beim Ölpreis wahrscheinlich auch noch tun. [mehr]...
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11.03.26 - 15:48
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Ölpreise weiter im Banne des Iran- Krieges (SG)
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Die große Frage, die sich stellt, ist, wie lange die Straße von Hormus blockiert bleibt. US-Präsident Trump hatte in Aussicht gestellt, im Notfall militärischen Geleitschutz durch die Meerenge zu gewährleisten. In der Historie lässt sich ein Beispiel finden, in der es schon einmal über einen längeren Zeitraum aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen zu Störungen des Schiffsverkehrs in der Meerenge kam: Im sogenannten Tankerkrieg Mitte der 80er Jahre, der eine Phase während des ersten Golfkrieges darstellte, war es zu expliziten Angriffen auf öltransportierende Schiffe gekommen. Die USA starteten hieraufhin die Operation Earnest Will, mit der der Handelsfluss durch den Persischen Golf wieder ermöglicht werden sollte. Auch im Rahmen dieser Operation hatten die USA, aber auch andere westliche Staaten, Schiffe durch die Meerenge eskortiert. Die Operation war tatsächlich erfolgreich.. --- Die Operation war tatsächlich erfolgreich...
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11.03.26 - 13:45
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Market Flash - US-Verbraucherpreise (Helaba)
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Keine weitere Entspannung an der Inflationsfront: Die Jahresteuerungsrate ist im Februar bei 2,4 % konstant geblieben. Auch bei den Kernpreisen hat sich nicht viel getan, hier liegt die Jahresrate bei unverändert 2,5 %. Das Niveau ist noch zu hoch und oberhalb des 2 %-Ziels der US-Notenbank. Zudem gilt es zu beachten, dass die Zahlen noch vor dem Beginn des Iran-Kriegs erhoben wurden. Seitdem kam es zu einem massiven Anstieg der Öl- und Benzinpreise. Daher ist davon auszugehen, dass die März-Werte zur Inflation davon beeinflusst und nach oben getrieben werden. Die vom Krieg verursachten Inflationssorgen haben die Zinssenkungserwartungen gedämpft. Die heutigen Inflationszahlen werden die Erwartungen wohl nicht maßgeblich beeinflussen...
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11.03.26 - 12:18
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Eurozone: Kehrtwende der Geldpolitik-Einschätzung an den Swapmärkten (Anleihencheck)
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Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Gesamt-PMI in der Eurozone stieg im Februar stärker als erwartet von 51,3 auf 51,9 Punkte, so Postbank Research.
Verantwortlich hierfür sei der Index der Industrie gewesen, der von 49,5 auf 50,8 Punkte gesprungen sei. Der PMI habe geringfügig von 51,6 auf 51,9 Punkte zugelegt. [mehr]...
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11.03.26 - 11:31
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Ein bisschen Frieden? (Robert Halver)
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Durch den Iran-Krieg ist die Verunsicherung für Wirtschaft und Finanzwelt groß. Und Krisenszenarien für Öl und Gas haben Hochkonjunktur. Das ist die emotionale Seite, die auch durch martialische Äußerungen aus Amerika und dem Iran angeheizt wird. Doch sollte auch die rationale Betrachtung nicht zu kurz kommen. Zwischen den Zeilen der Politiker finden sich auch Töne der Annäherung, die früher oder später ein Konfliktende ermöglichen..
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11.03.26 - 11:01
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USA: Zinssenkungspause dürfte eine Weile anhalten (Anleihencheck)
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Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Anstieg der Verbraucherpreise in den USA lag im Januar zwar mit 2,4% nach 2,7% im Dezember erneut unterhalb der Erwartungen und die Kernrate sank auf 2,5%, so Postbank Research.
Allerdings sei die PCE-Kernrate im Dezember unerwartet deutlich von 2,8% auf 3,0% gestiegen - der Marktkonsens erwarte gar 3,1% für Januar. [mehr]...
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11.03.26 - 10:45
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Rohöl und der Irankrieg – planlos geht der Plan los (DZ Bank)
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Nach gut zehn Tagen militärischer Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran ist der Rohölpreis so orientierungslos wie lange nicht. Kein Wunder, droht doch ein Flächenbrand in der Region, während Äußerungen aus dem Weißen Haus teils widersprüchlich ausfallen. Jüngste Aussagen des US-Präsidenten haben Hoffnungen auf ein Kriegsende genährt. Nichtsdestotrotz bleiben Ölpreise über 100 US-Dollar ein Risiko.. --- Das Szenario einer Eskalationsspirale mit nachhaltig höheren Rohölpreisen ist zwar nicht auszuschließen. Zugleich unterstreichen die jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten allerdings, dass er kein Interesse an den damit einhergehenden Folgen hat, darunter der höhere Öl- und Benzinpreis sowie ein stärkerer US-Dollar. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der im Herbst anstehenden Kongresswahlen (Mid-Term Elections). Daher rechnen wir in unserem Hauptszenario weiterhin damit, dass der Konflikt auf absehbare Zeit an Schärfe verliert..
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