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17.01.26 - 13:49
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China mit rekordhohen Rohölimporten im Dezember und 2025 insgesamt (SG)
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China hat im Dezember eine Rekordmenge an Rohöl importiert. Die Importmenge belief sich auf 56 Millionen Tonnen oder 13,2 Millionen Barrel pro Tag. Das waren 17% mehr als im Vorjahr und auf Tagesbasis 6,4% mehr als im Vormonat. Auch für das Gesamtjahr 2025 erreichten die Importe mit 579 Millionen Tonnen bzw. 11,6 Millionen Barrel pro Tag ein Rekordniveau. Das Vorjahresniveau wurde damit um 4,6% übertroffen. Ein Grund dafür ist der Anstieg der Rohölverarbeitung in China.. --- Ein weiterer Grund ist der Aufbau strategischer Reserven.. --- US-Energiebehörde rechnet mit Rückgang der US-Rohölproduktion bis Ende 2027. Die EIA führt dies auf rückläufige Bohrtätigkeiten infolge niedrigerer Ölpreise zurück.. --- OPEC+ produzierte im Dezember deutlich weniger als vereinbart. Grund dafür war ein starker Rückgang der Ölförderung nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein wichtiges Exportterminal am Schwarzen Meer Ende November..
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17.01.26 - 13:16
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Polnische Zentralbank will weiter Gold kaufen (SG)
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Der Gouverneur der polnischen Zentralbank, Glapinski, hat gestern angekündigt, dass die Goldreserven von aktuell 550 Tonnen auf 700 Tonnen aufgestockt werden sollen. Im vergangenen Jahr war die polnische Zentralbank der größte Käufer unter den Zentralbanken. Nach elf Monaten lagen die Goldkäufe laut World Gold Council bei 95 Tonnen. In den letzten drei Jahren stiegen die Goldreserven der polnischen Zentralbank insgesamt um 315 Tonnen. Durch die Aufstockung der Goldbestände hält diese mittlerweile die zwölftgrößten Goldreserven aller Zentralbanken noch vor der EZB. Mit dem Erreichen des angekündigten Zielwertes würde sie nach aktuellem Stand in die Top-10 vorstoßen..
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16.01.26 - 12:31
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Wochenausblick: KW 04 (Helaba)
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Deutschland: Hat der Aufschwung im vierten Quartal schon begonnen? Am gestrigen Donnerstag veröffentlichte das Statistische Bundesamt die erste Schnellschätzung für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts für 2025. Demnach ist die deutsche Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren wieder gewachsen – wenn auch nur leicht mit einer Wachstumsrate von 0,2 %. Kalenderbereinigt waren es 0,3 %. Bei den bisher erschienenen realwirtschaftlichen Daten aus dem vierten Quartal stehen vor allem die Industriedaten im Fokus: Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe stiegen im November um 5,6 % im Vormonatsvergleich. Ohne Berücksichtigung der Großaufträge waren es 0,7 %. Damit nahmen die Bestellungen den dritten
Monat in Folge zu. Auch die Industrieproduktion erhöhte sich den dritten Monat in Folge. Hier könnte sich also der Beginn eines industriellen Aufschwungs abzeichnen.. --- China: Im Handelskrieg verlieren (fast) alle, aber manche weniger als andere..
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16.01.26 - 12:12
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EZB dämpft Markterwartungen über weitere Lockerung ihrer Geldpolitik (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei ihrer Ratssitzung am 18. Dezember hat die EZB ihre makroökonomischen Projektionen sowohl für das Wirtschaftswachstum als auch für die Inflation angehoben, so die Analysten der DekaBank.
Sie erwarte somit eine von der Inlandsnachfrage getriebene Belebung der wirtschaftlichen Aktivität sowie eine allenfalls geringfügige Unterschreitung ihres Inflationsziels in den kommenden Jahren. [mehr]...
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16.01.26 - 12:06
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FED-Zinsentscheid. Es deutet sich eine Pause an (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nach drei Leitzinssenkungen in Folge deutet sich für den FED-Zinsentscheid Ende Januar eine Pause an, so die Analysten der DekaBank.
Denn die zuletzt veröffentlichten Arbeitsmarktdaten seien für eine unmittelbare weitere Senkung nicht schwach genug gewesen. Im Januar werde der oberste Gerichtshof darüber entscheiden, ob die Entlassung des FOMC-Mitglieds Cook im vergangenen Jahr rechtens gewesen sei. [mehr]...
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16.01.26 - 10:06
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Türkei: Fortsetzung des Zinssenkungszyklus (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die türkische Notenbank hat die jüngsten Erfolge beim Rückgang der Inflation genutzt, um im Dezember den Leitzins erneut kräftig um 150 Basispunkte auf nun 38,00% zu senken, so die Analysten der DekaBank.
Aktuelle Entwicklungen: Im Dezember sei die Inflationsrate von 31,1% auf 30,9% gefallen. [mehr]...
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16.01.26 - 09:45
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Warum wir unsere US-Prognose anheben (Commerzbank)
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Die US-Wirtschaft läuft deutlich besser als gedacht. Wir erläutern die Gründe und erhöhen unsere Wachstumsprognose.. --- 1. Weil Zölle weniger stark durchschlagen. Die US-Wirtschaft ist zuletzt nominal mit über 5% pro Jahr gewachsen.. --- 2. Zweitens hatte Donald Trump mit dem Timing seiner Zollerhöhungen Glück. Denn diese fielen in einen Zeitraum, wo Investitionen im Zusammenhang mit KI massiv erhöht wurden. --- 3. Ein dritter Grund für die anhaltend gute US-Konjunktur sind die deutlich verbesserten Finanzierungsbedingungen. --- Aufgrund der besseren Ausgangslage und den wohl noch längere Zeit wirkenden günstigen Finanzierungsbedingungen heben wir unsere Prognose für das Wachstum in diesem Jahr deutlich von 2,2% auf 2,7% an. --- Angesichts des kräftigen Wachstums war der Inflationsdruck zuletzt überraschend schwach. --- Die Arbeitsproduktivität nahm im dritten Quartal um 4,9% zu.. --- Wir halten daher an unserer Prognose fest, dass die Fed ihre Leitzinsen im Jahresverlauf auf 2,5% senken wird.
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15.01.26 - 16:30
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Japan: Wirtschaftspolitik als Zünglein an der Waage (DZ Bank)
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2025 hat die japanische Exportwirtschaft trotz des Handelskonflikts mit den USA der Konjunktur wichtige Impulse verliehen. 2026 dürfte hingegen die Erholung beim privaten Konsum in den Vordergrund treten. In diesem Umfeld plant die Premierministerin jetzt für das Parlament vorgezogene Neuwahlen...
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