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28.08.25 - 11:15
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Die Zukunft des Neubaus II. Strukturbrüche im Wohnungsbau. Konsolidierung setzt sich fort. Fertigteilbau dürfte boomen. (Deutsche Bank)
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Die deutsche Baubranche konsolidiert sich. Die Bedeutung mittlerer und größerer Unternehmen nimmt zu, und die Bauherren-Statistik weist mittlerweile mehr Unternehmen als private Haushalte aus. Bei den Fertigstellungen sank der Anteil der Eigenheime wie erwartet, während gleichzeitig der Bau großer Mehrfamilienhäuser in urbanen Zentren an Bedeutung gewinnt. Wir halten dies für eine strukturelle Entwicklung. Besonders kräftige Zuwächse erwarten wir im Fertigteilbau. Die Produktion in einer Werkshalle und der hohe Vorfertigungsgrad ermöglichen eine hohe Kapitalintensität und eine schnellere Adaption von Digitalisierung, KI und Robotik. Wir erwarten, dass dies die Basis für ein deutlich höheres Produktivitätswachstum in der Baubranche darstellt und entgegen dem Trend im Individualbau zu sinkenden Baukosten führen dürfte. Aufgrund dieser technologischen Entwicklungen, die wir in einem separaten Bericht detaillierter beschreiben, prognostizieren wir, dass in den 2030er Jahren in der Spitze bis zu...
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26.08.25 - 17:00
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Die Zukunft des Neubaus I. Technologie, Technologie, Technologie (Deutsche Bank)
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Die Produktivität in der Baubranche ist seit der Wiedervereinigung strukturell rückläufig. Trotz dieses mangelnden Fortschritts zeichnen sich nun Anzeichen für eine massive technologische Erneuerung ab. Wir identifizieren drei wesentliche Elemente, die das Bauen grundlegend transformieren und konventionelle Bauweisen zunehmend verdrängen werden: Digitalisierung, insbesondere Building Information Modeling (BIM), Robotik und industrielles Bauen. Building Information Modeling (BIM) bildet das digitale Rückgrat dieser Transformation, indem es alle Projektbeteiligten neutral und offen vernetzt und eine umfassende digitale Bauplanung und -ausführung ermöglicht. Roboter sind bereits auf Baustellen im Einsatz, und ihre Möglichkeiten werden in den nächsten Jahren voraussichtlich erheblich zunehmen, was die Automatisierung vorantreiben wird. Zudem gewinnt der industrielle Bau seit Jahren Marktanteile. Hier sind erhebliche Skaleneffekte zu erwarten. Alle drei Technologien können durch die Integration von ...
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11.08.25 - 11:01
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Im Fokus: Deutscher Wohnungsmarkt (Helaba)
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Preissteigerungen am deutschen Wohnimmobilienmarkt setzten sich im 2. Quartal 2025 fort --- Mieten und Kapitalwerte von Mehrfamilienhäusern legen weiterhin kräftig zu --- Erschwinglichkeit von Wohneigentum durch zuvor gesunkene Hauspreise, gestiegene Reallöhne und etwas niedrigere Finanzierungszinsen leicht verbessert --- Finanzierungszinsen bleiben trotz Leitzinssenkungen weiter auf erhöhtem Niveau --- Tiefpunkt der Wohnungsfertigstellungen sollte 2025 erreicht werden – geringe Wohnungsbaugenehmigungen und Auftragseingänge sprechen nur für leichten Anstieg 2026 --- Wohnungsbauinvestitionen insgesamt erfahren ab 2026 durch das Konjunkturpaket Impulse --- Baupreise werden durch Infrastrukturinvestitionen und verstärkte öffentliche Nachfrage künftig kräftiger steigen --- Herausforderung Klimaschutz: Energetische Sanierung im Bestand eingepreist --- Klimaziele im Gebäudesektor bleiben trotz Abschaffung des „Heizungsgesetzes“ bestehen..
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14.07.25 - 14:15
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Risse am US-Häusermarkt (DZ Bank)
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Die Lage am US-Häusermarkt hat sich eingetrübt. Der FHFA-Preisindex wies für den landesweiten Durchschnitt zuletzt einen Rückgang um 0,4% gegenüber Vormonat aus, nachdem bereits zuvor die Preise nur noch stagnierten. In den Metropolen sanken die Häuserpreise bereits den zweiten Monat in Folge. Gleichzeitig sind die Verkaufszahlen bei bestehenden Häusern inzwischen so niedrig, wie zuletzt während der Finanzkrise von 2008. Dies ist keine allzu große Überraschung, da in den USA unverändert die „eigenen vier Wände“ in vielen Regionen kaum bezahlbar sind. Eine Zange aus hohen Zinsen und hohen Preisen begrenzt spürbar die Nachfrage. Im Unterschied zur Krise von 2008 belastet jedoch kein Überangebot an neu gebauten Immobilien den Markt. Die Zahl der Neubauten im Verhältnis zur Einwohnerzahl lag in den letzten Jahren auf einem moderaten Niveau...
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18.06.25 - 15:45
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Deutscher Wohnungsmarkt: Hoffnungsschimmer für den Neubau (DZ Bank)
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Die Neubauzahlen steigen noch nicht, aber die trübe Stimmung im Wohnungsbau wird besser. Die in die Höhe geschraubten Bau- und Effizienzstandards sind auf den Prüfstand gekommen und werden für einen bezahlbaren Wohnungsbau gestutzt. Bis das knappe Wohnungsangebot besser wird, werden aber noch einige Jahre vergehen...
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18.06.25 - 11:02
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Im Fokus Öffentliche Finanzen: Wirkung des Fiskalpakets auf Schulden und Branchen (Helaba)
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Mit dem Fiskalpaket hat sich die Politik in Sachen Staatsverschuldung auf einen Paradigmenwechsel eingelassen. Für höhere öffentliche Investitionen nimmt der Staat nun beachtliche Verbindlichkeiten in Kauf. Die Aussicht auf eine modernisierte öffentliche Infrastruktur stimmt in mehrerlei Hinsicht positiv. Von den Mehrausgaben werden weite Teile der Wirtschaft profitieren, einige Branchen stärker als andere. Unterm Strich steht ein positiver konjunktureller Impuls, der hoffentlich weitere private Investitionen anregen wird...
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04.06.25 - 09:31
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Im Fokus Branchen: Deutsche Bauindustrie vor dem Aufschwung (Helaba)
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Nach vier Rückgängen dürften die deutschen Bauinvestitionen 2025 immerhin stagnieren. 2026
sollte dann sogar ein Wachstum in der Größenordnung von 2 % möglich sein... --- Der neue Infrastrukturfonds wird in den kommenden Jahren für zusätzliche Nachfrage vor allem im Tiefbau einschließlich des Straßenbaus führen. Allerdings liegt dort im Gegensatz zum Hochbau die Kapazitätsauslastung bereits bei hohen 72 % und damit über dem langjährigen Durchschnitt. Eine spürbare Ausweitung der Baukapazitäten dürfte kurzfristig kaum möglich sein, da die hierfür erforderlichen Investitionen Zeit benötigen. Der lange Förderzeitraum gibt den Unternehmen immerhin Planungssicherheit. Trotzdem besteht die Gefahr, dass die Verausgabung der Fördermittel auch in
höhere Preise münden könnte..
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28.03.25 - 11:00
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Fiskalpaket beflügelt den Bau, birgt aber auch Risiken (Deutsche Bank)
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Das Infrastrukturpaket dürfte insbesondere von 2026 bis 2028 die Bauinvestitionen ankurbeln. Ab 2029 könnte das Wachstum jedoch durch eine hohe Kapazitätsauslastung begrenzt sein. Ab dann könnte eine Fortsetzung der massiven Fiskalimpulse eher die Baukosten, anstatt die Investitionen erhöhen. Wir erwarten, dass der jüngste Zinsanstieg die Immobilienpreise belastet, was möglicherweise zu einem Rückgang im Jahr 2025 und einer anschließenden Stabilisierung im Jahr 2026 führen wird. Eine Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes könnte den Preisdruck reduzieren....
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26.02.25 - 10:01
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Im Fokus Immobilien: Vor- & Nachteile der grünen Transformation von Immobilien (Helaba)
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"Die relative Attraktivität von nachhaltigen Technologien und Effizienzeinsparungen wird sich mit der Ausweitung des europäischen Emissionshandelssystems (EU-EHS 2) verbessern. Ab 2027 werden mehr Emissionen durch das EU-EHS 2 erfasst, welches gegenwärtig nur knapp die Hälfte der Treibhausgasemissionen in der EU berücksichtigt. Der Emissionshandel soll stärkere ökonomische Anreize zur Treibhausgasreduktion schaffen und sicherstellen, dass die angestrebten Ziele tatsächlich erreicht werden. 2024 lag der durchschnittliche CO2-Preis bei 65 € pro Tonne. Verschiedene Prognosen sehen einen Zertifikatpreis von 130 bis 160 Euro im Jahr 2030. Die höheren Preise schaffen einen Anreiz, fossile Brennstoffe einzusparen und emissionsärmere Technologien dort einzusetzen, wo es am günstigsten ist..." --- Eine versteckte Steuer, welche die bestehenden Probleme von zu teuren Wohnungsbau und Wohnungsmangel in Großstädten beschleunigt!
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13.12.24 - 09:32
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Im Fokus Italien: Dynamik lässt wieder nach (Helaba)
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Italien hat den Aufholprozess nach dem starken Corona-Einbruch abgeschlossen. Zunehmend zeigen sich die weiter bestehenden strukturellen Probleme. Der staatlich subventionierte Bauboom dürfte zu Ende sein.. --- Die Bauinvestitionen sind in den letzten Jahren massiv gestiegen und liegen heute rund 60 % über dem Vor-Corona-Niveau. Maßgeblichen Anteil daran hatte der sogenannte „Super-Bonus-110“, der 2020 im Rahmen der Pandemie von der damaligen Regierung Conte eingeführt worden war. Hiermit konnten sogar 110 % und damit mehr als die gesamten Ausgaben z.B. für energetische Erneuerung von der Steuer abgezogen werden. Wer nur wenig Steuern zahlt, konnte die Steuergutschrift weiterverkaufen. Dies hat zu Missbrauch und hohen Kosten von schätzungsweise 150 Mrd. Euro geführt. Das Statistikamt Istat hatte daraufhin sogar das Staatsdefizit für 2021 und 2022 deutlich nach oben anpassen müssen. Mittlerweile hat die Regierung Meloni die Förderung eingeschränkt..
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10.12.24 - 11:02
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Im Fokus Immobilien: Deutscher Wohnungsmarkt (Helaba)
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Wohnimmobilienpreise in Deutschland hatten sich seit 2010 bundesweit fast verdoppelt und sind seit Mitte 2022 um fast ein Zehntel gesunken --- Leicht steigende Hauspreise 2024 signalisieren eine Trendwende und deuten auf moderates
Wachstum im neuen Jahr hin --- Mieten bei Mehrfamilienhäusern steigen weiterhin kräftig..
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19.11.24 - 09:37
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Heute im Fokus: US-Bausektor (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Notenbankvertreter in den USA üben sich zuletzt in Zurückhaltung, so die Analysten der Helaba.
Grundsätzlich scheine die Fed auf Zinssenkungskurs zu sein, die jüngsten Datenveröffentlichungen drängten die Zentralbanker jedoch anscheinend nicht zur Eile, und Vorfestlegungen der Entscheidungsträger gebe es kaum noch. [mehr]...
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24.09.24 - 14:45
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Baurezession endet 2025 (Deutsche Bank)
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Der Bausektor befindet sich seit 2021 in einer schweren Rezession. Die Anpassung an ein neues Gleichgewicht ist im Gange, aber noch nicht abgeschlossen. Unser Nowcasting-Modell deutet darauf hin, dass sich der Rückgang im zweiten Halbjahr 2024 fortsetzen dürfte. Für 2025 deuten einige Frühindikatoren sowie einige politische Maßnahmen wie eine höhere Abschreibung und Subventionen für Sozialwohnungen auf eine Verbesserung hin. Wir gehen davon aus, dass die Rezession im zweiten Halbjahr 2025 enden wird. Das größte Risiko für diese Prognose besteht darin, dass Investoren durch die erhöhte politische Unsicherheit abgeschreckt werden....
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16.09.24 - 11:15
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Construction recession could end in 2025 (Deutsche Bank)
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The construction sector has been experiencing a severe recession since 2021. The adjustment to a new equilibrium is under way but is not yet completed. Our nowcasting model indicates that the contraction should continue in H2 2024. For 2025 some leading indicators as well as some political measures such a higher depreciation and subsidies for social housing point to an improvement. We expect the recession to end in H2 2025. The biggest risk to this forecast is that investors will be deterred by the elevated political uncertainty....
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