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09.03.26 - 14:02
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Branchen-Update März 2026 (Helaba)
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Im Verarbeitenden Gewerbe beginnt das Jahr verhalten. Die Produktion geht um 2,4 % gegenüber dem Vormonat zurück --- In der gesamten Industrie ist das Bild etwas besser (-0,5 % gg. Vm.), da die Energieerzeugung um 10,3 % wachsen konnte --- Die Auftragseingänge sinken um 11,1 %. Diese Entwicklung ist der erwartete Rebound vom starken Vormonat und somit erneut von den Großaufträgen dominiert. Ohne Großaufträge beträgt das Minus nur 0,4 % --- Der Januar eröffnet das Industriejahr 2026 somit zwar nicht feierlich, die Zahlen sollten jedoch nicht zu negativ interpretiert werden. Im weniger volatilen Dreimonatstrend erweisen sich Produktion und Auftragseingänge als stabiler --- Neuerliche Sorgen in einigen Branchen entstehen derzeit durch die Geschehnisse im Nahen
Osten..
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20.02.26 - 13:01
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Wochenausblick: KW 09 (Helaba)
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Rohöl: Eskalation am Persischen Golf? --- Deutschland: Stimmungsaufhellung bei den Unternehmen --- Aktien: Indikatoren einmal anders gedacht - Dennoch sieht es so aus, als würde die schon so lange erhoffte Erholung des globalen Industriezyklus nun endlich beginnen. Für die durch den Strukturwandel arg gebeutelte deutsche Wirtschaft wäre das eine gute Nachricht.. --- US-Arbeitsmarkt: Eine aktualisierte Diagnose..
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20.02.26 - 11:15
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Deutsche Finanzpolitik kommt ins Rollen (Commerzbank)
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Die Hoffnungen auf ein etwas stärkeres Wachstum der deutschen Wirtschaft beruhen in erster Linie auf der deutlich expansiveren Finanzpolitik. Tatsächlich gibt es erste Anzeichen, dass die stärkere Nachfrage des Staates in der Wirtschaft ankommt. Bisher konzentriert sich dies auf wenige Sektoren insbesondere in der Industrie, aber auch andere Sektoren werden auf Dauer hiervon profitieren. Trotzdem dürfte sich die Wirtschaft in diesem Jahr nur moderat beleben..
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13.02.26 - 16:45
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Gute Zahlen, schlechte Kurse: Das Paradoxon an Europas Börsen (DZ Bank)
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Europas Börsen sind solide, aber nervös. Die aktuelle Berichtssaison zeigt: Gute Gewinne allein reichen nicht mehr aus.. --- Ein Hauptgrund dafür ist, dass positive Überraschungen oft bereits eingepreist sind. Werden nur „gute” Zahlen geliefert, reicht dies bei hochgesteckten Erwartungen nicht aus. Dies führt zu Gewinnmitnahmen, wie es im Finanzsektor zu beobachten war. Ein weiterer Grund sind sich eintrübende Aussichten. Ein starkes Quartalsergebnis ist irrelevant, wenn der Ausblick für die kommenden Quartale Unsicherheiten beinhaltet.. --- Korrekturen in wachstumsstarken Bereichen wie dem Technologiesektor könnten unseres Erachtens daher mittel- bis langfristig Chancen bieten. Ähnliches gilt für den Industriesektor, den wir aufgrund der gestiegenen Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben mittelfristig für attraktiv erachten..
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11.02.26 - 10:31
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Branchenrotation zur old economy (Robert Halver)
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Anleger scheinen die rosarote High-Tech-Brille abgelegt zu haben und stellen angesichts der massiv ausgeweiteten Milliardeninvestitionen in KI die Profitabilitätsfrage. Ist das für die Aktienmärkte ein Problem? Nein, denn die internationalen Konjunkturerwartungen deuten auf eine weltweite Wirtschaftsbelebung hin, so dass auch die Gewinnerwartungen zunehmen. Tatsächlich setzen immer mehr Anleger auf konjunkturzyklische Aktientitel..
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09.02.26 - 11:16
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Industrie: Talfahrt beendet, Erholung 2026/27 dank Fiskalimpulsen (Deutsche Bank)
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Die Industrieproduktion in Deutschland sank 2025 um 1,6%. Der Produktionsrückgang hat sich gegenüber 2024 (-4,8%) deutlich verlangsamt. Zudem endete im Verlauf von 2025 der Abwärtstrend der Vorjahre. Für 2026 und 2027 sind wir zuversichtlich, dass die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland wieder steigen wird. Dies würde die Verluste aus den Vorjahren jedoch bei weitem nicht ausgleichen. Für eine dauerhafte Stärkung des Industriestandorts Deutschland über die nächsten zwei Jahre hinaus sind strukturelle Reformen unerlässlich.. --- Dagegen erscheint bei energieintensiven Unternehmen trotz der staatlichen Kostenentlastungen eine strukturelle Kehrtwende unwahrscheinlich.. --- Für eine dauerhafte Stärkung des Industriestandorts Deutschland über die kommenden beiden Jahre hinaus sind jedoch zwingend Strukturreformen notwendig, die mindestens an den Stellschrauben Steuerlast, Lohn- und Lohnnebenkosten, Flexibilität des Arbeitsmarktes, Energie, Bürokratie und Freihandel ansetzen..
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06.02.26 - 13:02
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Wochenausblick: KW 07 (Helaba)
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Industrie: Anschnallen, der Aufschwung kommt! --- Aktien: Gut ist nicht gut genug! Wie hoch die Erwartungshaltung der Anleger gewesen sein muss, zeigt ein Blick auf die laufende US-Berichtssaison. Inzwischen haben 57 % der Unternehmen aus dem S&P 500 ihre Zahlen vorgelegt. Rund 79 % davon konnten die Konsensschätzungen übertreffen.. - Dass die Anleger damit dennoch nicht zufrieden sind und umschichten, zeigt, wie hoch die tatsächlichen Erwartungen waren. Wir hatten in den vergangenen Monaten stets auf die schon sehr hohe Bewertung gerade bei den US-Indizes hingewiesen.. - Gute Makrodaten reichen daher ebenso wenig wie gute Unternehmensdaten aus, um den Markt weiter nach oben zu treiben.. - Angesichts des überschaubaren Potenzials – zum Jahresende sehen wir den DAX bei 25.000 Punkten – ist das Chance-Risiko-Profil für die kommenden Monate nicht attraktiv.. --- EU-Klausur zur Wettbewerbsfähigkeit mit neuen Verbündeten --- USA: Statistisch weiterhin „behind the curve“
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29.01.26 - 13:02
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Im Fokus Branchen: Was erwartet die deutschen Branchen 2026? (Helaba)
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Automobilindustrie: Vorsichtiges Anfahren im ersten Gang.. - Langfristig ist das Wachstumspotenzial aber begrenzt. Den wohl dauerhaften Verlusten in der Volksrepublik und US-Zöllen steht kein adäquates Lösungskonzept gegenüber.. --- Maschinenbau: Der Prophet des Aufschwungs --- Elektroindustrie: Hoffnungsträger vor Bewährungsprobe --- Chemie- und Pharmaindustrie: Viele Fragezeichen im Labor --- Metallgewerbe: Schmerzmittel ohne Genesung --- Einzelhandel: Auf der Welle des Konsums --- Bauindustrie: Können wir das schaffen?
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12.01.26 - 15:01
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Branchen-Update Januar 2026 (Helaba)
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Auftragsupdate: Schlüsselbranchen im Plus --- Trend der Auftragseingänge zeigt inzwischen leicht nach oben --- Chemie: Nicht auf die Party eingeladen --- Pharma: Positives Wachstum 2025 so gut wie sicher --- Metall: Ein Hoffnungsschimmer, aber da muss mehr kommen --- Elektro: Strom der Auftragseingänge fließt wieder --- Maschinenbau: Konjunkturzyklus, der (Substantiv, maskulin) --- Automobil: Augustrückgang ist verdaut
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05.01.26 - 12:30
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Europäische Rüstungsaktien starten mit Kursgewinnen ins neue Jahr (DZ Bank)
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Die erheblichen Investitionen in die schnelle Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Europas spiegelten sich in der überaus positiven Aktienkursentwicklung von europäischen Rüstungsaktien in 2025 wider, die auf breiter Front besser als ihre US-Wettbewerber abschnitten. Für das Jahr 2026 wird mit einer Fortsetzung des erhöhten Militärausgabeniveaus gerechnet. Investoren griffen daher am 1. Handelstag von 2026 bei Rüstungsaktien beherzt zu...
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16.12.25 - 11:15
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Industriestrompreis – nur ein Tropfen auf den heißen Stein (DZ Bank)
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Das Bundeswirtschaftsministerium hat angekündigt, dass der staatliche Industriestrompreis nun doch ab Januar 2026 gelten soll, um energieintensive Industriezweige zu entlasten, die auf internationaler Ebene konkurrieren und unter den hohen Strompreisen im Inland leiden. Die tatsächliche Entlastung dürfte jedoch nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein sein – viel wichtiger wären strukturelle Reformen.. --- Kern des Instruments ist ein staatlicher Zuschuss, der die Differenz zwischen dem Großhandelspreis und einem politisch definierten Zielpreis – vielfach mit rund fünf Cent je Kilowattstunde beziffert – teilweise ausgleicht. Die Maßnahme unterliegt strengen beihilferechtlichen Vorgaben der EU: Sie ist auf maximal drei Jahre begrenzt, gilt nur für bis zu 50% des Stromverbrauchs und verpflichtet die begünstigten Unternehmen, mindestens die Hälfte der erhaltenen Mittel in Maßnahmen zur nachhaltigen Transformation zu investieren..
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12.12.25 - 12:45
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Wochenausblick: KW 51 (Helaba)
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USA: Zinssenkung unterm Weihnachtsbaum - Wir rechnen unverändert mit einer Lockerung um 25 Basispunkte im ersten Quartal. Danach dürfte die Fed aber in den Wartemodus wechseln. Mit einem Leitzins von knapp 3,5 % wird das Zinsniveau unseres Erachtens grob „neutral“ sein und die Konjunktur daher weder nennenswert anschieben noch bremsen. Vor dem Hintergrund einer sich stabilisierenden Lage am Arbeitsmarkt und graduell in Richtung des Notenbankziels sinkender Inflation rechnen wir mit einer weniger aktiven Fed – trotz des anstehenden Führungswechsels im Mai. Der neue Fed-Präsident wird nur eine Stimme im FOMC haben. Derzeit sieht eine Mehrheit (11 von 19) der Notenbanker 2026 weniger oder gleich viel Spielraum für weitere Zinssenkungen als wir.. --- EZB: Angespannte vorweihnachtliche Ruhe. Bei der letzten Sitzung des EZB-Rats in diesem Jahr wird es keine Zinsänderungen geben. Die Zinssenkungsfantasie ist verflogen und trifft auf nervöse Anleihemärkte.. --- Branchen-Update: Maschinenbau vor Trendwende..
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12.12.25 - 09:00
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Ein Import-Tsunami aus China? (Commerzbank)
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Überschwemmt China in Reaktion auf die US-Zölle Deutschland mit günstigen Waren? Tatsächlich sind die Importe Deutschlands aus China in den vergangenen beiden Jahren gestiegen und die Importpreise gefallen. Das setzt vor allem den deutschen Maschinenbau und die Chemieindustrie unter Druck. Allerdings ist der Rückgang der Importpreise wohl nicht auf die indirekten Effekte der US-Zölle zurückzuführen, sondern hat andere Gründe. Die eigentliche Umlenkung der Warenströme und der damit verbundene Konkurrenzkampf dürfte Europa somit erst noch bevorstehen..
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09.12.25 - 11:32
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Branchen-Update Dezember 2025 (Helaba)
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Produktionsupdate: Lichtblicke in der Elektroindustrie und im Maschinenbau ---
Auftragsupdate: Elektrische Ausrüstungen vermiesen Gesamtbild --- Chemie: Irgendwie das Jahr hinter sich bringen --- Pharma: Zollschock wohl langsam verdaut --- Metall: Seitwärts, seitwärts, seitwärts… --- Elektro: Produktion folgt im Oktober den zuvor gestiegenen Auftragseingängen --- Maschinenbau: Gestiegene Ausrüstungsinvestitionen machen sich bemerkbar --- Automobil: Produktionserholung lässt auf sich warten
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