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02.02.26 - 15:58
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Rohstoff- Wochenausblick: Stimmung in der Realwirtschaft als Realitäts-Check (SG)
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Die Rohstoffpreise steigen und steigen: (Geo-)politische Risiken schüren die Sorgen vor Angebotsausfällen. Verunsichert sind selbst die Marktteilnehmer am überversorgten Ölmarkt. Sollte sich die Stimmung in der Realwirtschaft nicht verbessern, dann könnte die Rally bei den zyklischen Rohstoffen zumindest eine Verschnaufpause einlegen. Die jüngste Korrektur an den Edelmetallmärkten schien angesichts der jüngsten Preisexplosion angezeigt.. --- Alles in allem bleibt der Ölmarkt also gut versorgt, wenngleich die Überversorgung dank der Angebotsausfälle und einer etwas stärkeren Nachfrage nicht mehr ganz so hoch ausfällt wie zunächst angenommen.. --- An den Industriemetallmärkten klettern die Preise ebenfalls immer weiter nach oben. Eine Tonne Kupfer kostete erstmals mehr als 14.000 USD. Die Dollar-Schwäche dürfte hier ein stärkeres Gewicht haben als am Ölmarkt..
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02.02.26 - 15:46
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Gold: Was hoch steigt, kann tief fallen (SG)
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Genausoschnell wie er hochging, korrigiert der Goldpreis zum Ende der Woche wieder nach unten. Grund für die Korrektur sind Gerüchte, nach welchen US-Präsident Trump heute Kevin Warsh als Nachfolger von Fed-Chair Jerome Powell verkünden soll. Die Märkte sehen Warsh als falkenhafteren Kandidaten an als z.B. Kevin Hassett, der zeitweise ebenfalls hochgehandelt wurde.. --- Wir sehen daher weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Notenbank unter dem Druck zumindest zu einem gewissen Maß nachgeben und die Zinsen mehr senken wird, als aktuell am Markt eingepreist. Das spricht dafür, dass der Goldpreis grundsätzlich gut unterstützt bleiben wird.. --- Rekordhohe Investmentnachfrage treibt auch gesamte Goldnachfrage auf Rekordniveau. Die Nachfrage erreichte demnach im vierten Quartal das höchste Niveau seit Beginn der Datenreihe im Jahr 2010, im Jahr insgesamt ein Rekordniveau von 5.000 Tonnen.. --- Für das laufende Jahr rechnet der WGC mit einer weiterhin robusten Investmentnachfrage..
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29.01.26 - 13:31
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Goldpreisrallye: The sky is the limit (HCOB)
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Wie hoch wird der Goldpreis noch steigen? Wir wissen es nicht, sondern nur, dass für diese
Jahrhundertrallye einfache Erklärungen nicht ausreichen und dass alte Investmentregeln
nicht leichtfertig über Bord geworfen werden sollten.. --- Kurzfristig wird die Diskussion um die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen noch durch die Möglichkeit eines erneuten Government-Shutdowns befeuert. Wegen der hoch umstrittenen Aktivitäten der Einwanderungsbehörde ICE unter anderem in Minnesota haben die Demokraten gedroht, den Haushalt, der nur temporär verabschiedet worden war und lediglich bis Ende Januar gilt, nicht zu unterstützen.. --- Der zweite noch wichtigere Faktor ist, dass der US-Präsident die Unabhängigkeit der Notenbank in Frage stellt.. --- Die Story ist, dass geopolitisches Chaos, Inflations- und sogar Existenzängste die Suche nach dem definitiven sicheren Hafen anheizen..
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28.01.26 - 16:50
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Edelmetallfieber hält an (SG)
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Die Rally an den Edelmetallmärkten bleibt ungebrochen. Zu Beginn der neuen Woche knackte der Goldpreis die 5.000 USD-Marke, Silber durchbrach schon am Freitag die 100 USD-Marke. Der Treiber der Bewegung dürfte das sogenannte “Debasement”-Narrativ sein – sprich, ein schleichender Vertrauensverlust in Fiat-Währungen (Geld, dessen Wert auf dem Vertrauen in die Institutionen, die es ausgeben, basiert). Dieser führt dazu, dass Investoren zunehmend in alternative sichere Anlagen investieren, allen voran Gold. Zuletzt wurde dieses Narrativ durch die verstärkten Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed wie auch die Spannungen auf geopolitischer Ebene (Stichwort Grönland) geschürt.. --- Angesichts der hohen Unsicherheit hinsichtlich der weiteren politischen Entwicklungen und der aktuellen Dynamik ist eine verlässliche Preisprognose kaum möglich. Wir sehen vor allem aufgrund unserer Erwartung einer deutlich expansiveren US-Geldpolitik grundsätzlich Raum für weitere Preissteigerungen..
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26.01.26 - 13:06
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Wochenausblick Rohstoffe: Gold und seine Nachfragekomponenten (SG)
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Gold eilt dieses Jahr weiter von Rekord zu Rekord: Das gelbe Edelmetall verteuerte sich diese Woche um 7% und liegt in Schlagdistanz zur Marke von 5.000 USD je Feinunze. Die Suche nach einem sicheren Hafen ist und bleibt der wichtigste Treiber. Die Bestände stiegen am stärksten in den USA, aber auch in Asien war das Kaufinteresse hoch. Auch der sogenannte offizielle Sektor, zu dem die Zentralbanken sowie andere öffentliche Gruppen wie Staatsfonds gehören, hat kräftig gekauft. Wir gehen davon aus, dass im laufenden Jahr die Investmentnachfrage die wichtigste Stütze für den Goldmarkt bleibt. Kurzfristig könnte die Rally jedoch eine Verschnaufpause einlegen, da eine Zuspitzung der Grönland-Frage vorerst abgewendet scheint.. --- Am Ölmarkt sorgten zudem Produktionsausfälle und eine Aufwärtsrevision der Nachfrageprognose durch die Internationale Energieagentur (IEA) für weiteren Auftrieb. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass sich der Preis für ein Barrel Brentöl nachhaltig bei 65 USD einpendelt..
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22.01.26 - 15:21
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Gold als sicherer Hafen gefragt, Silber steigt trotz ETF- Abflüssen (SG)
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Die Preise für Gold und Silber sprangen infolge der Zollandrohung von US-Präsident Trump gegen acht europäische Länder zu Beginn der neuen Handelswoche auf neue Rekordstände. Gold handelt inzwischen bei 4.730 USD je Feinunze, Silber bei 95,3 USD je Feinunze. Denn die neuerliche Eskalation seitens des US-Präsidenten gegenüber NATO-Verbündeten dürfte das Vertrauen der Marktteilnehmer in den US-Dollar als sicherer Hafen weiter erschüttern und diese in andere sichere Häfen treiben. Der ultimative sichere Hafen ist dabei Gold --- Zu erkennen ist das an kräftigen Zuflüssen in die Gold-ETFs. Diese beliefen sich im vergangenen Jahr laut Daten des World Gold Council auf mehr als 800 Tonnen. Das entspricht den zweitstärksten ETF-Zuflüssen in einem Jahr nach dem Rekordjahr 2020.. --- Bei Silber sind dagegen seit Jahresbeginn kräftige ETF-Abflüsse zu beobachten. Die Bestände der von Bloomberg erfassten Silber-ETFs verringerten sich in den ersten beiden Wochen des Jahres um 528 Tonnen..
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22.01.26 - 15:06
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Schuldenrekorde und Dollar-Skepsis: Gold glänzt weiter: BlackRock sieht starkes Potenzial für 2026 (Das Investment)
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Nach einem herausragenden Jahr 2025 bleiben die Fundamentaldaten für Gold und Goldaktien intakt. BlackRock erwartet anhaltende Unterstützung durch strukturelle Faktoren.Gold hat 2025 ein Ausnahmejahr erlebt. Mit einem Anstieg von 60 Prozent auf über 4.000 US-Dollar je Feinunze verzeichnete das Edelmetall die stärkste jährliche Performance seit 1979. Doch für Tom Holl, Managing Director und Portfoliomanager bei BlackRock Fundamental Equities, handelt es sich um keinen einmaligen Ausreißer: „Der außergewöhnliche Lauf von 2025 war kein einmaliger Effekt, sondern Ausdruck struktureller Kräfte, die den Goldpreis auch künftig stützen könnten.“ Staatsschulden-Rekorde treiben Nachfrage nach Gold...
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21.01.26 - 13:48
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China setzt auf Gold: US-Anleihebestand auf 17-Jahres-Tief (Anleihencheck)
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Wien (www.anleihencheck.de) - China hat seine Bestände an US-Staatsanleihen weiter reduziert und damit den niedrigsten Stand seit 17 Jahren erreicht, so die Experten von "FONDS professionell".
Wie "The Hindu", die drittgrößte englischsprachige Tageszeitung Indiens, berichte, sei der Schritt Teil einer anhaltenden Diversifizierung der chinesischen Währungsreserven weg von US-Anleihen hin zu Gold und ausländischen Aktieninvestitionen - vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zu Washington. [mehr]...
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19.01.26 - 08:45
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Gold: Prognoseupdate – 5.000 US-Dollar auf Jahressicht (DZ Bank)
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Ein angeschlagenes Vertrauen in den US-Dollar, geopolitische Spannungen und Zentralbankkäufe sorgen für anhaltenden Rückenwind am Goldmarkt. Kurzfristig rechnen wir mit Niveaus um die 4.600 USD, während zum Ende des Jahres die Marke von 5.000 USD je Feinunze erstmals erreicht werden dürfte....
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17.01.26 - 14:04
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Wochenausblick Rohstoffe: Ölmarkt schaut auf den Iran (SG)
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Die Entwicklungen im Iran sind derzeit der entscheidende Preistreiber am Ölmarkt. Nach den jüngsten Äußerungen Trumps wurde aber das Risiko einer amerikanischen Intervention zurückgestuft. Vor allem eine im Falle einer Eskalation drohende Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran bereitet Sorgen.. --- Öl: Sollte künftig in den Industrieländern mehr von der Überproduktion anlanden, weil China den Lageraufbau aufgrund der Elektromobilität, die den Ölbedarf bremst, verlangsamt, dann könnten die Ölpreise aus fundamentaler Sicht noch stärker unter Druck geraten.. --- Die Zuspitzung der Lage im Iran war ein Faktor, der die bis dahin eher lethargischen europäischen Gaspreise in die Höhe getrieben hat. Schließlich werden knapp ein Fünftel der LNG-Lieferungen durch diese Meerenge transportiert.. --- Metalle: Es sind vor allem die Angebotssorgen, die die Preise immer weiter in die Höhe treiben. Davon ist jetzt auch Nickel erfasst. In unsicheren Zeiten sind Edelmetalle, vor allem Gold und Silber, gefragt..
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