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30.07.26 - 13:16
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Rohstoffausblick: Abwärtsrevision der Goldpreisprognose (SG)
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Der Goldpreis hat seit dem Erreichen des Rekordhochs Ende Januar fast 30% verloren. Der Preisrückgang wurde ausgelöst durch eine Verschiebung der Zinserwartungen.. --- Die Kombination von steigenden Zinserwartungen bzw. Anleiherenditen und stabilen Inflationserwartungen hat den Realzins merklich steigen lassen, was wiederum den Goldpreis belastet hat.. --- Zu erkennen ist das an den Abflüssen aus den Gold-ETFs.. --- Wir senken unsere Goldpreisprognose für Ende des Jahres auf 4.500 USD je Feinunze. Für den Goldpreis besteht dennoch ausgehend vom aktuellen Niveau Erholungspotenzial, da wir die derzeitigen Markterwartungen von Fed-Zinserhöhungen für überzogen erachten..
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22.07.26 - 12:34
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Gold: Bleibt im Bann der Zinssorgen (SG)
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Die psychologisch wohl wichtige Marke von 4.000 USD scheint am Goldmarkt zu halten: Gestern konnte der Preis sogar wieder etwas zulegen, obwohl der Ölpreis zunächst mit deutlichen Gewinnen in die neue Woche gestartet war und ETF-Investoren wieder verstärkt Mittel abziehen. Die Zinssorgen in den USA dürften aber eine stärkere Erholung ausbremsen. Schließlich hatten sich einige Vertreter der Fed in den letzten Wochen falkenhaft geäußert. Zwar dürfte der Höhepunkt der zugrunde liegenden PCE-Inflation nach Einschätzung unserer Kollegen überschritten sein. Allerdings dürften die Zinssorgen wohl nur dann nachlassen, wenn der Inflationsdruck schnell genug nachlässt und der neue Fed-Gouverneur Warsh sich nicht zum Handeln veranlasst sehen wird. Unsere Kollegen halten eine Kerninflation von 2% zum Jahresende weiterhin für möglich, so dass die Fed dann auf Zinserhöhungen verzichten könnte..
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16.07.26 - 14:31
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Märkte und Trends Juli 2026 (Helaba)
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Konjunktur: Deutsche Wirtschaft zeigt sich robust --- Geldpolitik: Fed steht unter Druck, die Leitzinsen anzuheben – EZB kann abwarten --- Staatsanleihen: Geopolitische Instabilität wird zum Mühlstein am Hals --- Aktien: Bisherige Zugpferde in der Sommerpause? --- Gold: Inflations- und Zinssorgen bleiben entscheidend --- Rohöl: Erneute Verunsicherung um Lage am Persischen Golf --- Immobilien: Baukosten nehmen deutlich zu --- Devisen: US-Dollar weiterhin im Höhenflug
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15.07.26 - 14:25
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Silber: Indische Importbeschränkungen drücken auf den Preis (SG)
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Der Silberpreis hat seit Mitte Mai mehr als 30% verloren und handelt bei weniger als 60 USD je Feinunze. Das Gold/Silber-Verhältnis ist in diesem Zeitraum von 53 auf 70 gestiegen. Der wichtigste Grund für die Preisschwäche ist der Preisrückgang bei Gold wegen der Erwartung von Fed-Zinserhöhungen. Es gibt allerdings auch silberspezifische Faktoren. So sind in Indien Mitte Mai Importbeschränkungen in Kraft getreten, die 90% der vorherigen Silberimporte Indiens betreffen. Dazu erhöhte die indische Regierung die Steuer auf Importe von Gold und Silber von 6% auf 15%. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Handelsbilanz und damit die Währung zu entlasten. Die Silberimporte Indiens sind daraufhin laut Handelsministerium im Mai auf weniger als 50 Tonnen gesunken, was einem Rückgang um rund 90% gegenüber dem Vorjahresniveau entspricht..
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15.07.26 - 13:58
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Gold: Zwischen Inflationssorgen und FED-Hoffnungen (SG)
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Der Goldpreis fiel gestern um 2,8% und rutschte kurzzeitig unter die Marke von 4.000 USD je Feinunze. Der Preisrückgang erfolgte in Reaktion auf den kräftigen Anstieg der Ölpreise. Der Markt rechnet daraufhin mit früheren und stärkeren Zinserhöhungen der Fed, wie ein Blick auf die Fed Funds Futures zeigt. Demnach ist eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September vollständig eingepreist, eine weitere Zinserhöhung bis zum Jahresende mit einer Wahrscheinlichkeit von 75%. Heute Nachmittag richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer zunächst auf die US-Verbraucherpreise für Juni. Diese dürften aufgrund der gesunkenen Benzinpreise sowohl im Monats- als auch im Vorjahresvergleich eine leichte Entspannung signalisieren. Ob der Markt daraufhin die Zinserwartungen reduzieren wird, ist allerdings fraglich..
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10.07.26 - 12:30
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De-Dollarisierung = Abschied auf Raten (DZ Bank)
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Die Mischung aus geopolitischer Safe-Haven-Nachfrage und geldpolitischer Zinserhöhungsfantasie hat dem US-Dollar zum Comeback verholfen. Das schützt ihn aber nicht vor der Grundsatzdiskussion über seine weltweite Führungsrolle. Trotz „gefühlter“ USD-Skepsis hat sich die De-Dollarisierung zuletzt nicht beschleunigt. Der übergeordnete Trend zur stärkeren Diversifizierung der staatlichen Reserveportfolios bleibt intakt.. --- Gewinner sind „alternative“ Reservewährungen wie der Australische Dollar oder Chinas Renminbi, der größte Gewinner ist aber Gold. Zentralbanken besitzen heute mehr Gold als US-Staatsanleihen..
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07.07.26 - 10:22
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Gold: Erholung nach dem Quartalsschok (SG)
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Der Goldpreis ist in der Nacht auf knapp 4.200 USD je Feinunze gestiegen. Gold hat sich damit in den letzten zwei Tagen um rund 200 USD erholen können und steht vor dem ersten Wochenanstieg seit fünf Wochen. Rückenwind gab gestern die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten. Diese fielen deutlich schwächer aus als erwartet, was zu einer Rücknahme der Zinserhöhungserwartungen führte.. --- Der Preisanstieg ist somit auch eine Gegenbewegung auf den zuvor überzogenen Preisrückgang. Es zeigte sich auch, dass Preisrückgänge unter 4.000 USD nur von kurzer Dauer sind, was für eine Bodenbildung spricht. Solange die Zinserhöhungserwartungen nicht mehr nennenswert zunehmen..
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01.07.26 - 17:53
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Goldpreis vor kräftigem Monats- & Quartalsverlust (SG)
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Der Goldpreis rutschte in der Nacht kurzzeitig unter die Marke von 4.000 USD je Feinunze. Dort setzte offensichtlich Kaufinteresse ein, das den Preis wieder steigen ließ. Dennoch steht der Goldpreis mit einem Minus von knapp 14% vor dem größten Quartalsverlust seit 13 Jahren. Der Monatsrückgang im Juni um rund 11% gehört zu den stärksten der letzten 15 Jahre. Wichtigster Grund hierfür ist ein Umschwung bei den Zinserwartungen. Gingen die Marktteilnehmer zu Beginn des Quartals noch von einer gewissen Wahrscheinlichkeit für Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr aus, so ist inzwischen eine Zinserhöhung der US-Notenbank fest eingepreist. In der Folge kam es zu einem Anstieg der Anleiherenditen und der US-Dollar wertete auf. All dies führte dazu, dass es zu beträchtlichen Abflüssen aus den Gold-ETFs kam..
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24.06.26 - 16:38
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Gold: Blick auf Greenspans Position (SG)
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Gestern ist der ehemalige Fed-Chairman Alan Greenspan im Alter von 100 Jahren gestorben. Greenspan galt weit vor seiner Zeit bei der Fed als Anhänger des Goldstandards. Legendär ist ein Zitat aus dem Essay „Gold und wirtschaftliche Freiheit“ aus dem Jahr 1966: “Ohne den Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt keine sichere Wertanlage.“ An dieser Ansicht hielt er auch nach seinem Ausscheiden bei der Fed fest. So sagte er 2014: “Gold ist eine Währung. Nach allem, was wir wissen, ist es nach wie vor eine erstklassige Währung, mit der keine Fiat-Währung, auch nicht der Dollar, mithalten kann.” Den Goldstandard gibt es spätestens seit 1971 nicht mehr, als US-Präsident Nixon die Goldbindung des US-Dollar aufhob. Die Äußerungen Greenspans sprechen dennoch für sich..
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24.06.26 - 13:30
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Gold: US-Zinslandschaft belastet nur vorübergehend (DZ Bank)
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Der Goldpreis geriet zuletzt verstärkt unter Druck. Ursache waren zinsseitige Impulse aus den USA. Trotzdem erwarten wir auf Jahressicht eine Rückkehr zur 5.000-USD-Marke. Die strukturelle Zentralbanknachfrage bleibt bestehen. Unsere vom Markt abweichende US-Leitzinserwartung dürfte zusätzlich stützen.. --- Erstens trägt die strukturelle Zentralbanknachfrage den Goldmarkt unabhängig vom Zinszyklus. So erwarben Zentralbanken laut dem World Gold Council im ersten Quartal 2026 netto rund 244 Tonnen des Edelmetalls, und ein Rekordanteil von 89% der Währungshüter rechnet mit weiter steigenden Reserven.. --- Zweitens weicht unsere US-Leitzinserwartung von der des Marktes ab. Da der jüngste Inflationsanstieg überwiegend energiepreisgetrieben und damit temporärer Natur sein dürfte, rechnen wir mit keiner Zinsanhebung durch die Fed im laufenden Jahr und sogar mit einer Senkung um 25 Bp in der ersten Jahreshälfte 2027..
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20.06.26 - 18:21
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Goldpreis gerät nach der FED- Sitzung erneut unter Druck (SG)
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Die Erholung des Goldpreises wurde von der Fed am Mittwoch jäh beendet. Kurz vor der Bekanntgabe der Zinsentscheidung erreichte der Preis knapp 4.400 USD je Feinunze, fiel im Anschluss aber binnen weniger Stunden auf 4.220 USD zurück. Seither rutschte der Preis um weitere 100 USD ab. Zwar beließ die US-Notenbank die Leitzinsen wie erwartet unverändert. Doch der Tonfall der ersten Pressekonferenz des neuen Fed-Vorsitzenden Warsh war unerwartet falkenhaft.. --- Dass der Goldpreis zuvor nicht stärker vom deutlich gesunkenen Ölpreis profitieren konnte, lag zum einen daran, dass die Zinserhöhungserwartungen vor der Fed-Sitzung nur geringfügig zurückgegangen waren, zum anderen an fortgesetzten ETF-Abflüssen.. --- Zentralbanken bleiben wichtige Stütze am Goldmarkt..
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