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19.03.26 - 15:01
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Im Fokus: Gold (Helaba)
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Goldrally erst einmal ausgebremst --- Geopolitische Unwägbarkeiten seit 2014 ein Treiber, allerdings nicht im aktuellen Konflikt --- Leitzinserwartungen sind mit Ausbruch des Irankriegs angesprungen --- Jüngster Ölpreisschock belastet Gold --- Starker US-Dollar im Irankrieg dämpft Gold --- Leitzinsanhebung der Fed könnte Gold weiter belasten --- Anstieg der EZB-Zinserwartungen bremst Gold auch in Eurorechnung aus --- Allerdings übt der Realzins derzeit kaum Einfluss auf Gold aus --- Silber nach starkem Rekordlauf ebenfalls unter Schwankungen in der Korrektur --- Hohe US-Staatsverschuldung positiv für Gold --- Zentralbankreserven der BRICS: Aufbau von Goldreserven in vollem Gange --- US-Dollar bleibt unangefochtene Weltleitwährung, doch Gold nun auf Platz 2
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19.03.26 - 14:31
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Märkte und Trends März 2026 (Helaba)
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Konjunktur: Energiepreisanstieg als neues Konjunkturrisiko --- Geldpolitik: Veränderte Ausgangslage für die Notenbanken --- Staatsanleihen: Krieg als Renditetreiber --- Aktien: Trotz des Ölpreissprungs keine Panik. Chance-Risiko-Verhältnis bei Aktien noch nicht attraktiv. Die Bewertungssituation hat sich noch nicht hinreichend verbessert, und von Seiten der Stimmungsindikatoren sind keine Anzeichen einer Übertreibung nach unten zu erkennen. Daher ist es derzeit am sinnvollsten, eine „Halten“-Positionierung einzunehmen.. --- Gold: Inflationssorgen belasten --- Rohöl: Nahost-Krieg treibt Risikoprämien in die Höhe --- Immobilien: Noch kein Sommer, aber der Frühling hat begonnen --- Devisen: Breit angelegte Dollar-Stärke
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17.03.26 - 21:40
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Goldpreis vor der FED- Sitzung weiter in der Defensive (SG)
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Angesichts dieser Gemengelage zogen ETF-Anleger Mittel ab. In den letzten beiden Wochen reduzierten sich die Bestände der von Bloomberg erfassten Gold-ETFs um 37 Tonnen, womit alle Zuflüsse seit Mitte Januar rückgängig gemacht wurden. Spannend dürfte nun werden, welchen Zinsausblick die Fed im Anschluss an die FOMC-Sitzung morgen geben wird. Bleibt die Tür für Zinssenkungen offen, könnte der Goldpreis wieder zulegen. Die große Unsicherheit über die Dauer des Krieges und der Unterbrechung der Öllieferungen dürfte die Fed aber vorsichtig machen, was eine zu deutliche Aussage zum künftigen Zinspfad betrifft..
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14.03.26 - 12:45
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Wochenausblick Rohstoffe: Iran- Krieg dominiert weiterhin die Schlagzeilen (SG)
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Auch wenn die historisch höchste Freigabe von Ölreserven kurzfristig Produktionsausfälle kompensiert, handelt es sich doch lediglich um eine temporäre Lösung. Denn dieser stehen eben auch die höchsten Ausfälle am Ölmarkt aller Zeiten gegenüber. Die IEA beziffert die Produktionsausfälle inzwischen auf mindestens 8 Mio. Barrel pro Tag bzw. 7,5% der globalen Produktion. Solange sich kein Ende des Krieges abzeichnet, bleiben die Preise also gut unterstützt.. --- Auch an den Industriemetallmärkten schaut man auf die chinesischen Produktionszahlen. Dabei steht die chinesische Aluminiumproduktion im Fokus. Aufgrund der hohen Bedeutung der Golfregion als Produzent und der stark gestiegenen Preise ist der Aluminiumpreis der einzige Metallpreis, der seit Anfang des Monats mit gut 10% deutlich im Plus notiert.. --- Der Goldpreis profitiert weiterhin nicht von der geopolitischen Krise. Schließlich steigen mit den in dieser Woche nochmals deutlich gestiegenen Öl- und Gaspreisen auch die Inflationsgefahren..
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14.03.26 - 12:08
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Edelmetalle: Steigender Ölpreis belastet Goldpreis (SG)
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Der Goldpreis ist wieder auf Niveaus unter 5.100 USD je Feinunze abgerutscht, da sich weiterhin kein Ende des Konflikts im Iran absehen lässt. Im Gegenteil: Die Fronten scheinen verhärtet. Nachdem US-Präsident Trump die Führung in Teheran davor gewarnt hatte, Minen in der Straße von Hormus zu legen, konterte der neue Oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, dass die wichtige Meerenge geschlossen bleiben werde. Darüber hinaus drohte er gar, dass weitere “Fronten” eröffnet werden könnten..
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11.03.26 - 16:00
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Goldpreis erholt sich (SG)
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Der Goldpreis kann wieder etwas an Boden gewinnen, nachdem US-Präsident Trump ein baldiges Ende des Krieges im Iran signalisiert hat. Dies ist vor allem mit einem Rückgang der Zinserwartungen zu erklären, die aufgrund der befürchteten inflationären Folgen der gestiegenen Energiepreise zuvor gestiegen waren. So wurde für die US-Notenbank seit Beginn des Krieges eine Zinssenkung bis Jahresende weniger eingepreist. Im Euroraum wurden sogar Zinserhöhungen als wahrscheinlich erachtet.. --- Dagegen hat sich Lage am US-Arbeitsmarkt seit Anfang letzten Jahres deutlich abgeschwächt. Dies dürfte die US-Notenbank berücksichtigen, zumal sie ohnehin unter massivem politischen Druck steht, die Zinsen zu senken. Mittelfristig sehen wir den Goldpreis daher weiterhin gut unterstützt..
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09.03.26 - 16:33
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Wochenausblick Rohstoffe: Iran-Krieg im Fokus (SG)
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Der Iran-Krieg dürfte das vorherrschende Thema an den Rohstoffmärkten bleiben. Die Energiemärkte sind in erster Linie betroffen, und hier der Gasmarkt noch mehr als der Ölmarkt. Dies ist auch den unterschiedlichen Vorratssituationen geschuldet. So gibt es kaum strategische Gasvorräte, und die kommerziellen Vorräte sind am Ende des Winters in Europa niedrig. Am Ölmarkt sieht es aufgrund der strategischen Vorräte grundsätzlich besser aus, sodass sich temporäre Ausfälle noch überbrücken lassen.. --- Unabhängig davon bleibt das Hauptaugenmerk auf dem Nahen Osten und hier spezifisch auf der Straße von Hormus. Je länger der Schiffsverkehr lahmgelegt ist, desto höhere Ausfälle sind einzukalkulieren, auch weil die Region über begrenzte Umleitungs- und Speicherkapazitäten verfügt.. --- Wir gehen zwar davon aus, dass das Interesse an Gold als sicherer Hafen wieder steigt, sobald sich abzeichnet, dass die Notenbank den Ölpreisschock als temporär einstufen können..
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05.03.26 - 10:27
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Goldpreis wieder auf dem Rückzug (SG)
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Der Goldpreis stieg im gestrigen Tagesverlauf bis auf knapp über 5.400 USD je Feinunze und legte damit deutlicher zu als andere sichere Häfen wie der USD (gegenüber dem EUR) oder auch US-Staatsanleihen. Im gestrigen Tagesverlauf und heute früh fällt das Edelmetall jedoch wieder zurück. Mittlerweile notiert der Preis wieder auf dem Niveau von Freitag. Dies dürfte daran liegen, dass der Markt mittlerweile die inflationären Risiken infolge des Kriegs in Nahost höher gewichtet und daher seine Zinssenkungserwartungen zurückgeschraubt hat..
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03.03.26 - 07:15
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Gold weiter stark – das ist das Kursziel von JPMorgan (Der Aktionaer)
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Der Krieg im Nahen Osten hat die Märkte ordentlich durchgeschüttelt – und rückt Gold wieder als möglichen „sicheren Hafen“ in den Fokus. Das Edelmetall gilt vielen als Diversifikation und Wertspeicher in unruhigen Phasen. Am Montag ist der Goldpreis im Hoch bis auf 5....
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23.02.26 - 09:59
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Rohstoff- Wochenausblick: Die Angst vor der Eskalation (SG)
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Der Ölmarkt dürfte auch in der kommenden Woche von den Entwicklungen zum USA-Iran-Konflikt beeinflusst werden. Nach den indirekten Gesprächen zwischen den USA und Iran in dieser Woche gerieten die Preise kurzzeitig unter Druck, weil Hoffnungen aufkamen, dass eine Eskalation vermieden werden kann. Doch die Erleichterung währte nicht lange. Schon einen Tag später stiegen die Preise deutlich, so dass Brentöl inzwischen bei gut 72 USD je Barrel notiert und das 6-Monatshoch von Ende Januar übertroffen hat.. --- US-Präsident Trump hat dem Iran mit einem Militärschlag gedroht, falls es in den nächsten 10-15 Tagen zu keiner Einigung kommt.. --- Die zunehmende Gefahr eines Krieges im Mittleren Osten und die damit verbundenen Risiken für die Ölversorgung sprechen für eine steigende Risikoprämie auf den Ölpreis und damit für einen höheren Ölpreis. Gleiches gilt für den TTF-Erdgaspreis.. --- Edelmetalle: Eine drohende Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran dürfte sich grundsätzlich preisstützend auswirken..
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23.02.26 - 09:42
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Schweizer Goldexporte zeigten im Januar Verschiebung von West nach Ost (SG)
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Die Schweiz hat im Januar etwas weniger Gold exportiert als im Vormonat, wie das Zollamt gestern berichtete. Die Lieferungen in das Vereinigte Königreich gingen um mehr als die Hälfte auf knapp 43 Tonnen zurück, lagen damit aber noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Exporte in die USA fielen auf fast null. Dafür stiegen die Goldimporte aus den USA auf 26,5 Tonnen. Das könnte mit dem Rückgang der Goldbestände an der COMEX zusammenhängen, der sich auch im Februar fortgesetzt hat. Die kräftigen Zuflüsse in die Gold-ETFs hätten allerdings Goldlieferungen von der Schweiz in die USA erwarten lassen. So aber kam es im Januar zu einer Verschiebung der Schweizer Goldexporte von West nach Ost. Denn die Lieferungen nach China stiegen auf 23 Tonnen, nach Indien gingen 23,5 Tonnen. Der Anstieg der Goldlieferungen nach Asien ist angesichts des starken Preisanstiegs erstaunlich, aber auch vor dem Hintergrund der sehr niedrigen Lieferungen im Vormonat zu sehen..
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