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16.06.26 - 16:34
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Gold: Erholung dank sinkender Zinserwartungen (SG)
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Der Goldpreis ist nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran kräftig auf knapp 4.370 USD je Feinunze gestiegen (das ist das Intraday-Hoch). Gold handelt damit wieder auf dem Niveau von Anfang letzter Woche. Schon nachdem US-Präsident Trump am letzten Donnerstag eine bevorstehende Einigung ankündigte, legte der Preis merklich zu. Was für einen sicheren Hafen paradox klingt, erklärt sich mit den geänderten Zinserwartungen. Im Zuge des Ölpreisrückgangs verringert sich der Druck auf die US-Notenbank Fed, zur Bekämpfung der Inflation die Zinsen erhöhen zu müssen.. --- Sollte der neue Fed-Vorsitzende Warsh bei seiner ersten Pressekonferenz am Mittwoch die Zinserwartungen weiter dämpfen, dürfte sich die Erholung des Goldpreises fortsetzen..
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10.06.26 - 21:10
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Gold und Co. nach starken US-Arbeitsmarktdaten im Abwärtssog (SG)
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Der Goldpreis fiel am Freitag um mehr als 3% und rutschte am Montag auf ein 2½-Monatstief von zwischenzeitlich weniger als 4.300 USD je Feinunze. Ausgelöst wurde der Preisrückgang am Freitag durch die Veröffentlichung stärker als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktdaten. Demnach wurden in den USA im Mai mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Zudem wurde der Stellenaufbau in den beiden Vormonaten nach oben revidiert. Das hat die Zinserhöhungserwartungen an die Fed weiter angefacht. Laut Fed Funds Futures rechnet der Markt bis zum Jahresende mit einer Zinsanhebung der Fed um 25 Basispunkte. In der Folge stieg die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen auf fast 4,6% und der US-Dollar legt merklich zu. Beides ist negativ für den Goldpreis.. --- Sollten die US-Inflationsdaten für Mai am Mittwoch ebenfalls nach oben überraschen, dürfte der Goldpreis weiter nachgeben. Damit steigt auch das Erholungspotenzial im weiteren Jahresverlauf, sollte die Fed die Zinsen wie von uns erwartet nicht anheben..
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06.06.26 - 16:23
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Gold: Nachfrage verlagert sich, Zentralbanken treten kürzer (SG)
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Metals Focus hat gestern Prognosen zur Goldnachfrage in diesem Jahr veröffentlicht. Die Gesamtnachfrage soll um 2% auf 4.177 Tonnen sinken. Hauptbelastungsfaktoren sind eine schwächere Schmucknachfrage, die um 11% zurückgehen soll, und geringere Goldkäufe der Zentralbanken. Die Schmucknachfrage wird vom hohen Preisniveau sowie der Verschiebung der Nachfrage zu Barren und Münzen belastet. In der Folge soll die physische Investmentnachfrage um 15% auf das höchste Niveau seit 2013 steigen und erstmals seit Beginn der Datenerhebung die Schmucknachfrage übertreffen.. --- Als Grund für den erwarteten Rückgang der Goldkäufe der Zentralbanken um 15% nennt Metals Focus die gestiegenen Energiepreise, weshalb einige Zentralbanken zur Stützung ihrer Währungen intervenieren und in der Folge Gold verkaufen mussten. Zudem soll es stärkere Goldverkäufe der russischen Zentralbank geben. Metals Focus erwartet ebenso wie wir für das zweite Halbjahr eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends beim Goldpreis..
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04.06.26 - 18:14
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Goldpreiserholung vertagt (SG)
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Der Goldpreis fiel in der vergangenen Woche auf ein Zweimonatstief von weniger als 4.400 USD je Feinunze. Der Preisrückgang wurde durch aufkommende Zweifel einer Annäherung zwischen den USA und dem Iran ausgelöst.. --- Der Goldpreisanstieg dürfte sich im kommenden Jahr fortsetzen, da wir mit Zinssenkungen der Fed rechnen. Wir bestätigen daher unsere Preisprognose für Ende 2027 bei 5.200 USD je Feinunze. Die für Gold sprechenden struktuellen Faktoren bleiben allesamt intakt. Dazu zählt das erodierende Vertrauen in den US-Dollar als Reservewährung, was zu weiteren Goldkäufen der Zentralbanken führen dürfte. Auch das Interesse der Anleger an Gold dürfte hoch bleiben. Dafür spricht die bereits hohe und weiter stark steigende Verschuldung der Staaten, die zu einer an der Inflation gemessenen zu lockeren Geldpolitik führt..
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04.06.26 - 18:00
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Gold: Schweizer Exportzahlen zeigen gemischtes Bild (SG)
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Der Goldpreis fiel gestern zwischenzeitlich unter die Marke von 4.500 USD je Feinunze, weil der Ölpreis kräftig zulegte. Mit dem anschließenden Rückgang des Ölpreises erholte sich der Goldpreis wieder. Die im Thema der Woche beschriebene inverse Korrelation zwischen den beiden Preisen hat also weiterhin Bestand. Am Morgen veröffentlichte die Schweizer Zollbehörde Zahlen zu den Goldexporten im April. Diese fielen auf 109 Tonnen, weil weniger Gold in das Vereinigte Königreich geliefert wurde als im Vormonat. Die Goldexporte nach China und Hongkong blieben auf einem hohen Niveau, wobei letztere sogar spürbar anstiegen.. --- Dagegen waren die Goldexporte der Schweiz nach Indien abermals nur verhalten. Auch in die USA und die Türkei gingen nur geringe Mengen. Dafür wurden erneut beträchtliche Mengen Gold aus den USA importiert..
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30.05.26 - 16:23
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Wochenausblick Rohstoffe: Weiter im Bann des Irankriegs (SG)
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Hoffnungen auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran haben diese Woche den Preis für ein Barrel Brentöl erstmals seit Mitte April wieder unter 95 USD rutschen lassen. Gegenseitige Angriffe der Konfliktparteien hatten die Ölpreise zwischenzeitlich erneut steigen lassen, ehe gestern Nachmittag Nachrichten über eine Verlängerung des Waffenstillstands für 60 Tage aufkamen und die Ölpreise daraufhin weiter abrutschten. Auch eine unbeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormus soll Teil der Vereinbarung sein. Sollten die Hoffnungen abermals enttäuscht werden, könnten die Preise schnell wieder steigen.. --- In der Tendenz leeren sich die Vorräte, so auch in der letzten Woche; die US-Benzinvorräte sind bereits deutlich niedriger als zu dieser Jahreszeit üblich, die US-Destillatevorräte liegen auf einem 21-Jahrestief.. --- Gold zeigte sich dabei zuletzt besonders empfindlich, rutschte unter 4.400 USD je Feinunze.. --- Die Industriemetallpreise erwiesen sich dagegen vergleichsweise robust..
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28.05.26 - 19:16
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Gold und Silber durch weitere Eskalation unter Druck (SG)
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Der Goldpreis ging aufgrund der letzten Militärschläge der USA am Persischen Golf zeitweise um fast 2% zurück. Silber folgte dieser Bewegung nahezu 1:1. Wie bereits in den vergangenen Wochen, gilt weiterhin (zumindest grob) das inverse Verhältnis zwischen dem Gold (bzw. Silber)- und dem Ölpreis. Sofern es neue Eskalationsgefahren im Iran-Konflikt gibt, tendiert der Goldpreis niedriger, da höhere Energiepreise das Risiko einer höheren Inflation und daraus resultierend steigenden Zinsen erhöht. Dadurch, dass Gold keine Zinsen zahlt, wird das gelbe Metall unattraktiver. Auf der anderen Seite wirkt jede Deeskalation grundsätzlich positiv für den Goldpreis..
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23.05.26 - 17:10
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Wochenausblick Rohstoffe: Sommerfahrsaison in USA belastet Ölvorräte (SG)
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Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran haben die Ölpreise zuletzt zwar wieder etwas unter Druck gesetzt, aber letztlich hat sich Brentöl inzwischen deutlich über 100 USD je Barrel etabliert. Schließlich gilt: Je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto mehr muss auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden.. --- Vielmehr war der US-Benzinverbrauch in den letzten vier Wochen im Durchschnitt fast 5% höher als üblich, während die Nettoexporte des ehemaligen Nettoimporteurs an Benzin relativ stabil blieben.. --- Während die Industriemetallmärkte trotz der hohen Ölpreise in den letzten Wochen Stärke zeigten – auch, weil in den USA und China wenig Bremsspuren in der Wirtschaft zu sehen sind –, hat die Nervosität am Goldmarkt wieder zugenommen. Vor allem die hohen US-Erzeugerpreise belasteten Ende letzter Woche den Goldpreis, da sie die Inflations- und damit die Zinssorgen schürten..
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23.05.26 - 16:53
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Gold: Höheres Rückschlagpotenzial für Gold (SG)
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Der Goldpreis war Ende letzter Woche zeitweise unter die Marke von 4.500 USD je Feinunze gefallen, nachdem der Markt wieder verstärkt auf einen länger andauernden Iran-Konflikt gesetzt hatte. Wesentlicher Belastungsfaktor war dabei, dass die Zinserwartungen für die USA deutlich nach oben revidiert wurden. Vor Ausbruch des Krieges war für dieses Jahr noch mit Zinssenkungen der US-Notenbank Fed gerechnet worden; diese Erwartungen wurden in den vergangenen Wochen jedoch weitgehend ausgepreist. Zuletzt kam es sogar zu einem Umschwung in Richtung möglicher Zinserhöhungen..
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14.05.26 - 14:40
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Gold und vor allem Silber zeigen relative Stärke (SG)
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Trotz der Erholung der Ölpreise hat Gold die Gewinne der letzten Tage fast verteidigen können. Silber schoss sogar gestern deutlich nach oben und notierte heute zwischenzeitlich bei 87 USD je Feinunze auf einem Zwei-Monatshoch. Der Impuls für die relative Stärke von Silber, das stärker als Gold von der Industrienachfrage geprägt ist, dürfte von den Industriemetallmärkten ausgehen. Der Index der Londoner Metallbörse kletterte gestern auf ein neues Rekordhoch. Für Auftrieb sorgt auch ein Bericht der Research-Einheit Shanghai Metals Markets, demzufolge Peru den Nofall wegen der Energiekrise ausrufen könnte. Davon könnte auch die Produktion von wichtigen Metallen betroffen sein. Peru war 2024 laut Metals Focus bei der Silberminenproduktion der drittwichtigste Anbieter.. --- Premierminister Modi hatte am Wochenende die Inder zur Kaufzurückhaltung bei Gold für mindestens ein Jahr aufgerufen, um die Währungsreserven des Landes zu schonen..
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13.05.26 - 14:24
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Wegen Abkehr vom US-Dollar: Deutsche Bank sieht Goldpreis bei bis zu 8.000 US-Dollar (Das Investment)
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Zentralbanken kaufen Gold, der Dollar verliert Gewicht – die Deutsche Bank rechnet in einem Szenario mit einem Goldpreis von 8.000 US-Dollar in fünf Jahren. Was dahinter steckt.Die Deutsche Bank hält einen Goldpreis von 8.000 US-Dollar je Unze für möglich. Laut einem Bericht der Nachrichtenplattform Mining.com unter Berufung auf die Deutsche Bank veröffentlichte die deutsche Großbank eine Simulation, die einen steigenden Anteil von Gold an den globalen Zentralbankreserven unterstellt: Steige dieser von derzeit rund 30 auf bis zu 40 Prozent, könnte der Goldpreis binnen fünf Jahren um knapp 80 Prozent zulegen. Die Bank betont ausdrücklich, dass es sich um ein konzeptionelles Szenario handelt – nicht......
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