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12.02.26 - 10:59
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Ölpreise hin- und hergerissen zwischen nachlassenden Iran- Sorgen und Angebotsausfällen (SG)
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Die Ölpreise starteten mit Verlusten in die neue Handelswoche, nachdem die indirekten Gespräche von Vertretern der USA und des Iran am vergangenen Freitag in Oman von beiden Seiten positiv bewertet wurden. Nennenswerte Ergebnisse wurden nicht bekannt. Es wurden aber weitere Gespräche in Aussicht gestellt. Damit dürfte ein US-Militärschlag gegen den Iran zumindest vorerst vom Tisch sein, was einen Rückgang der Risikoprämie auf den Ölpreis zur Folge hatte.. --- Indien will kein russisches Öl mehr kaufen, Markt könnte sich daraufhin anspannen.. --- Russland dürfte nur schwer alternative Abnehmer finden..
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09.02.26 - 17:54
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Rohstoff- Wochenausblick: Überversorgung am Ölmarkt geringer als gedacht (SG)
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Die Marktteilnehmer an den Edelmetallmärkten suchen noch Orientierung. Hier dürften die Preisschwankungen kurzfristig erhöht bleiben. An den Industriemetallmärkten wird wohl schneller Ruhe einkehren, auch weil es an Konjunkturindikatoren im Hauptabsatzmarkt China mangelt und das chinesische Neujahresfest näherrückt. Am Ölmarkt schaut man gebannt auf die Gespräche zwischen dem Iran und den USA. Die drei Energieagenturen dürfte mit ihren Prognosen die Preise eher stützen, weil die Überversorgung am Ölmarkt wohl geringer ist als gedacht.. --- Öl: Grundsätzlich halten wir aber an unserer Einschätzung fest, dass die Überversorgung die Preise im Jahresverlauf sinken lassen wird..
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09.02.26 - 17:49
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US-Rohöl- und Destillatevorräte als Folge des Wintersturms deutlich gefallen (SG)
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Die US-Rohöllagerbestände sind laut US-Energieministerium in der vergangenen Woche um 3,5 Mio. Barrel gesunken. Die Benzinvorräte stiegen um 685 Tsd. Barrel, während die Destillatvorräte um 5,6 Mio. Barrel zurückgingen. Im Gegensatz dazu meldete das American Petroleum Institute einen erheblich stärkeren Rückgang der Rohölbestände um 11,1 Millionen Barrel, einen deutlicheren Anstieg der Benzinvorräte um 4,7 Mio. Barrel und einen kräftigen Rückgang der Destillatvorräte um 4,8 Mio. Barrel. Die Lagerdaten sind durch die Auswirkungen des Wintersturms verzerrt, aber die Folgen waren geringer als erwartet.. --- Indien will aus russischem Öl aussteigen, aber viele Fragen noch offen..
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04.02.26 - 15:00
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Rohöl: Viel Rauch, wenig Feuer zu Beginn des Jahres 2026 (DZ Bank)
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Von der Festnahme des venezolanischen Präsidenten bis zu den Unruhen im Iran: Die geopolitische Gemengelage hat die Anleger fest im Griff. Doch während Venezuela kaum Spuren am Markt hinterließ, zeigen sich die Marktteilnehmer von den heftigen Unruhen im Iran weitaus stärker besorgt. Ein nachhaltig höheres Preisniveau ist indes nicht zu erwarten, bleiben doch die fundamentalen Voraussetzungen auf lange Sicht intakt..
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02.02.26 - 15:58
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Rohstoff- Wochenausblick: Stimmung in der Realwirtschaft als Realitäts-Check (SG)
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Die Rohstoffpreise steigen und steigen: (Geo-)politische Risiken schüren die Sorgen vor Angebotsausfällen. Verunsichert sind selbst die Marktteilnehmer am überversorgten Ölmarkt. Sollte sich die Stimmung in der Realwirtschaft nicht verbessern, dann könnte die Rally bei den zyklischen Rohstoffen zumindest eine Verschnaufpause einlegen. Die jüngste Korrektur an den Edelmetallmärkten schien angesichts der jüngsten Preisexplosion angezeigt.. --- Alles in allem bleibt der Ölmarkt also gut versorgt, wenngleich die Überversorgung dank der Angebotsausfälle und einer etwas stärkeren Nachfrage nicht mehr ganz so hoch ausfällt wie zunächst angenommen.. --- An den Industriemetallmärkten klettern die Preise ebenfalls immer weiter nach oben. Eine Tonne Kupfer kostete erstmals mehr als 14.000 USD. Die Dollar-Schwäche dürfte hier ein stärkeres Gewicht haben als am Ölmarkt..
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02.02.26 - 15:51
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Ölpreise durch Produktionsausfälle in Kasachstan und den USA unterstützt (SG)
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Die Ölpreise sind weiterhin durch Angebotsausfälle unterstützt. Die Wiederaufnahme der Ölproduktion im größten Ölfeld von Kasachstan erfolgt offenbar langsamer als vermutet. Reuters berichtete unter Berufung auf Industriequellen, dass bis zum 7. Februar erst die Hälfte der Produktionsleistung wieder hergestellt sein dürfte. der Energieminister Kasachstans zeigte sich allerdings kurz darauf zuversichtlich, dass die Ölproduktion schon in einer Woche das Normalniveau erreicht haben könnte.. --- Zudem ist das Ausmaß der Produktionsunterbrechungen in den USA infolge des Wintersturms weiterhin unklar. Die Rede ist von Ausfällen von bis zu 2 Mio. Barrel pro Tag. Allerdings dürfte das nur an wenigen Tagen der Fall gewesen sein..
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28.01.26 - 16:55
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Der US- Wintersturm und die Folgen für den Ölmarkt (SG)
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Sowohl Brent als auch WTI verteuerten sich am Freitag um fast 3%. Brent stieg zum Wochenauftakt zunächst weiter auf 66,5 USD je Barrel, WTI auf 61,7 USD je Barrel. Dies geschah infolge des Wintersturms, der am Wochenende über weite Teile der USA hinwegzog und auch zu Beeinträchtigungen bei der Ölproduktion geführt haben dürfte. Denn betroffen war auch Texas, der mit Abstand wichtigste Bundesstaat für die US-Ölproduktion.. --- Schätzungen von Analysten und Händlern zufolge könnten die Ausfälle bis zu 2 Mio. Barrel pro Tag betragen..
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26.01.26 - 13:06
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Wochenausblick Rohstoffe: Gold und seine Nachfragekomponenten (SG)
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Gold eilt dieses Jahr weiter von Rekord zu Rekord: Das gelbe Edelmetall verteuerte sich diese Woche um 7% und liegt in Schlagdistanz zur Marke von 5.000 USD je Feinunze. Die Suche nach einem sicheren Hafen ist und bleibt der wichtigste Treiber. Die Bestände stiegen am stärksten in den USA, aber auch in Asien war das Kaufinteresse hoch. Auch der sogenannte offizielle Sektor, zu dem die Zentralbanken sowie andere öffentliche Gruppen wie Staatsfonds gehören, hat kräftig gekauft. Wir gehen davon aus, dass im laufenden Jahr die Investmentnachfrage die wichtigste Stütze für den Goldmarkt bleibt. Kurzfristig könnte die Rally jedoch eine Verschnaufpause einlegen, da eine Zuspitzung der Grönland-Frage vorerst abgewendet scheint.. --- Am Ölmarkt sorgten zudem Produktionsausfälle und eine Aufwärtsrevision der Nachfrageprognose durch die Internationale Energieagentur (IEA) für weiteren Auftrieb. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass sich der Preis für ein Barrel Brentöl nachhaltig bei 65 USD einpendelt..
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26.01.26 - 12:56
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IEA erhöht Nachfrageprognose, sieht den Ölmarkt aber weiterhin deutlich überversorgt (SG)
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Die IEA hat die Prognose für die weltweite Ölnachfrage in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge nach oben revidiert und erwartet nun einen Anstieg um 930 Tsd. Barrel pro Tag. Die Prognose ist damit aber noch immer niedriger als bei der OPEC und der EIA.. --- Laut Aussage von IEA-Chef Birol beim Weltwirtschaftsforum dürften die Öl- und Gaspreise in den nächsten 3-4 Jahren unter Druck stehen , weil aus den USA und einigen anderen Ländern viel Angebot an den Markt kommen würde.. --- Ölangebot in Libyen und Kasachstan beeinträchtigt, aber Signale für Entspannung..
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22.01.26 - 15:49
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China importierte 2025 trotz rekordhoher Rohölverarbeitung deutlich mehr Rohöl als benötigt (SG)
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China hat im Dezember 62,46 Mio. Tonnen Rohöl verarbeitet. Das entspricht einer durchschnittlichen Tagesmenge von 14,73 Mio. Barrel. Die Verarbeitung war damit etwas niedriger als im Vormonat, aber deutlich höher als im Vorjahr. Im Gesamtjahr 2025 wurden in den chinesischen Raffinerien 737,6 Mio. Tonnen an Rohöl (14,77 Mio. Barrel pro Tag) verarbeitet. Dies ist ein Rekordniveau. Dennoch importierte China sowohl im Dezember als auch im gesamten vergangenen Jahr deutlich mehr Rohöl als von den Raffinerien für die Verarbeitung benötigt wurde. Bezieht man die heimische Rohölproduktion mit ein, so übertrafen die Importe den Bedarf im Dezember um beachtliche 2,67 Mio. Barrel pro Tag.. --- Anhaltende Produktionsausfälle in Kasachstan..
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17.01.26 - 14:04
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Wochenausblick Rohstoffe: Ölmarkt schaut auf den Iran (SG)
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Die Entwicklungen im Iran sind derzeit der entscheidende Preistreiber am Ölmarkt. Nach den jüngsten Äußerungen Trumps wurde aber das Risiko einer amerikanischen Intervention zurückgestuft. Vor allem eine im Falle einer Eskalation drohende Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran bereitet Sorgen.. --- Öl: Sollte künftig in den Industrieländern mehr von der Überproduktion anlanden, weil China den Lageraufbau aufgrund der Elektromobilität, die den Ölbedarf bremst, verlangsamt, dann könnten die Ölpreise aus fundamentaler Sicht noch stärker unter Druck geraten.. --- Die Zuspitzung der Lage im Iran war ein Faktor, der die bis dahin eher lethargischen europäischen Gaspreise in die Höhe getrieben hat. Schließlich werden knapp ein Fünftel der LNG-Lieferungen durch diese Meerenge transportiert.. --- Metalle: Es sind vor allem die Angebotssorgen, die die Preise immer weiter in die Höhe treiben. Davon ist jetzt auch Nickel erfasst. In unsicheren Zeiten sind Edelmetalle, vor allem Gold und Silber, gefragt..
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17.01.26 - 13:49
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China mit rekordhohen Rohölimporten im Dezember und 2025 insgesamt (SG)
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China hat im Dezember eine Rekordmenge an Rohöl importiert. Die Importmenge belief sich auf 56 Millionen Tonnen oder 13,2 Millionen Barrel pro Tag. Das waren 17% mehr als im Vorjahr und auf Tagesbasis 6,4% mehr als im Vormonat. Auch für das Gesamtjahr 2025 erreichten die Importe mit 579 Millionen Tonnen bzw. 11,6 Millionen Barrel pro Tag ein Rekordniveau. Das Vorjahresniveau wurde damit um 4,6% übertroffen. Ein Grund dafür ist der Anstieg der Rohölverarbeitung in China.. --- Ein weiterer Grund ist der Aufbau strategischer Reserven.. --- US-Energiebehörde rechnet mit Rückgang der US-Rohölproduktion bis Ende 2027. Die EIA führt dies auf rückläufige Bohrtätigkeiten infolge niedrigerer Ölpreise zurück.. --- OPEC+ produzierte im Dezember deutlich weniger als vereinbart. Grund dafür war ein starker Rückgang der Ölförderung nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein wichtiges Exportterminal am Schwarzen Meer Ende November..
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14.01.26 - 20:48
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Welche Auswirkungen könnten die Proteste im Iran auf den Ölmarkt haben? (SG)
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Die Lage im Iran spitzt sich zu. Trump hat den Aufständischen Hilfe zugesagt und dem Regime “sehr starke Optionen” angedroht. Was damit gemeint ist, ließ er offen. In einem ersten Schritt hat Trump Sekundärzölle von 25% für Länder angekündigt, die Geschäfte mit dem Iran machen, also iranisches Öl kaufen.. --- An den Wettmärkten wird auf einen US-Militärschlag gegen den Iran in den nächsten zehn Tagen spekuliert --- Der Ölmarkt scheint Angebotsausfälle aus dem Iran einzupreisen. Immerhin stieg der Ölpreis seit vergangenem Donnerstag um mehr als 7% --- Daten von Bloomberg zufolge lagen die Ölexporte des Iran im Dezember bei knapp 1,4 Mio. Barrel pro Tag, in den Monaten davor sogar bei 1,8-1,9 Mio. Barrel pro Tag. Diese Mengen könnten zumindest vorübergehend wegfallen.. --- Als Reaktion darauf könnte der Iran wie schon öfter angedroht die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz blockieren, durch die täglich gut 20 Mio. Barrel bzw. rund ein Viertel der weltweiten seewärtigen Öllieferungen transportiert werden..
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