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06.08.26 - 19:31
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Gold: Asiatische Nachfrage zeigt ein gemischtes Bild (SG)
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Die Goldnachfrage in Asien war im ersten Halbjahr uneinheitlich, wie aus dem Quartalsbericht des World Gold Council (WGC) hervorging. Auffällig war die Stärke der Nachfrage nach Barren und Münzen bei gleichzeitiger Schwäche der Schmucknachfrage in nahezu allen wichtigen Regionen. Besonders ausgeprägt war die Diskrepanz in China, wo einem Rückgang der Schmucknachfrage um 30% gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg der Käufe von Barren und Münzen um gut 30% gegenüberstand.. --- Auch in der letzten Woche gab es unterschiedliche Tendenzen. Die Goldnachfrage in Indien war verhalten, so dass Goldhändler weiterhin hohe Abschläge von bis zu 44 USD je Feinunze gegenüber dem offiziellen Goldpreis anbieten mussten..
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30.07.26 - 13:19
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Silber: Rückkehr zum fairen Wert (SG)
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Ähnlich wie der Goldpreis bewegte sich auch der Silberpreis wieder in Richtung seines “fairen Wertes”. Im Februar war der Silberpreis um nahezu 75% überbewertet, wovon nun aber kaum noch was übrig ist (siehe untere Abbildung). Seit Mitte Juni ist der Silberpreis nochmal stärker von 70 USD auf derzeit 57,5 USD je Feinunze gesunken.. --- Als zusätzlicher preisbelastender Faktor kommen Importbeschränkungen in Indien hinzu, die Mitte Mai in Kraft getreten sind. Diese betreffen etwa 90% der Silberimporte.. --- Dennoch dürfte der Silberpreis in den kommenden Monaten weiter steigen: Der Silbermarkt war laut Prognosen des Silver Institute und des Research-Unternehmens Metals Focus im vergangenen Jahr das fünfte Jahr in Folge unterversorgt.. --- Zum Jahresende erwarten wir einen Silberpreis von 67 USD je Feinunze (bislang: 80 USD) und zum Ende 2027 einen Preis von 80 USD (bislang: 90 USD)...
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30.07.26 - 13:16
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Rohstoffausblick: Abwärtsrevision der Goldpreisprognose (SG)
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Der Goldpreis hat seit dem Erreichen des Rekordhochs Ende Januar fast 30% verloren. Der Preisrückgang wurde ausgelöst durch eine Verschiebung der Zinserwartungen.. --- Die Kombination von steigenden Zinserwartungen bzw. Anleiherenditen und stabilen Inflationserwartungen hat den Realzins merklich steigen lassen, was wiederum den Goldpreis belastet hat.. --- Zu erkennen ist das an den Abflüssen aus den Gold-ETFs.. --- Wir senken unsere Goldpreisprognose für Ende des Jahres auf 4.500 USD je Feinunze. Für den Goldpreis besteht dennoch ausgehend vom aktuellen Niveau Erholungspotenzial, da wir die derzeitigen Markterwartungen von Fed-Zinserhöhungen für überzogen erachten..
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30.07.26 - 13:04
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Platin und Palladium: Defizite schrumpfen deutlich (SG)
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Neben unserer Preisprognose für Gold haben wir auch die Prognosen für Platin und Palladium gesenkt. Für Platin erwarten wir zum Jahresende ein Preisniveau von 2.000 USD je Feinunze (bislang 2.100 USD), für Palladium 1.500 USD je Feinunze (bislang 1.600 USD). Neben dem niedrigeren Goldpreis spielt auch die weniger angespannte Versorgungslage eine Rolle. So erwartet der World Platinum Investment Council (WPIC) für dieses Jahr bei Platin ein Angebotsdefizit von knapp 300 Tsd. Unzen. Im Vorjahr lag das Defizit noch bei knapp 1,2 Mio. Unzen, vor zwei Jahren bei mehr als 1 Mio. Unzen. Die Nachfrage soll in diesem Jahr deutlich zurückgehen.. --- Der Platinpreis dürfte bis Ende 2027 auf 2.300 USD steigen, der Palladiumpreis auf 1.800 USD. Beide Prognosen liegen 100 USD unter der bisherigen Prognose..
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22.07.26 - 12:34
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Gold: Bleibt im Bann der Zinssorgen (SG)
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Die psychologisch wohl wichtige Marke von 4.000 USD scheint am Goldmarkt zu halten: Gestern konnte der Preis sogar wieder etwas zulegen, obwohl der Ölpreis zunächst mit deutlichen Gewinnen in die neue Woche gestartet war und ETF-Investoren wieder verstärkt Mittel abziehen. Die Zinssorgen in den USA dürften aber eine stärkere Erholung ausbremsen. Schließlich hatten sich einige Vertreter der Fed in den letzten Wochen falkenhaft geäußert. Zwar dürfte der Höhepunkt der zugrunde liegenden PCE-Inflation nach Einschätzung unserer Kollegen überschritten sein. Allerdings dürften die Zinssorgen wohl nur dann nachlassen, wenn der Inflationsdruck schnell genug nachlässt und der neue Fed-Gouverneur Warsh sich nicht zum Handeln veranlasst sehen wird. Unsere Kollegen halten eine Kerninflation von 2% zum Jahresende weiterhin für möglich, so dass die Fed dann auf Zinserhöhungen verzichten könnte..
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16.07.26 - 14:31
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Märkte und Trends Juli 2026 (Helaba)
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Konjunktur: Deutsche Wirtschaft zeigt sich robust --- Geldpolitik: Fed steht unter Druck, die Leitzinsen anzuheben – EZB kann abwarten --- Staatsanleihen: Geopolitische Instabilität wird zum Mühlstein am Hals --- Aktien: Bisherige Zugpferde in der Sommerpause? --- Gold: Inflations- und Zinssorgen bleiben entscheidend --- Rohöl: Erneute Verunsicherung um Lage am Persischen Golf --- Immobilien: Baukosten nehmen deutlich zu --- Devisen: US-Dollar weiterhin im Höhenflug
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15.07.26 - 14:25
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Silber: Indische Importbeschränkungen drücken auf den Preis (SG)
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Der Silberpreis hat seit Mitte Mai mehr als 30% verloren und handelt bei weniger als 60 USD je Feinunze. Das Gold/Silber-Verhältnis ist in diesem Zeitraum von 53 auf 70 gestiegen. Der wichtigste Grund für die Preisschwäche ist der Preisrückgang bei Gold wegen der Erwartung von Fed-Zinserhöhungen. Es gibt allerdings auch silberspezifische Faktoren. So sind in Indien Mitte Mai Importbeschränkungen in Kraft getreten, die 90% der vorherigen Silberimporte Indiens betreffen. Dazu erhöhte die indische Regierung die Steuer auf Importe von Gold und Silber von 6% auf 15%. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Handelsbilanz und damit die Währung zu entlasten. Die Silberimporte Indiens sind daraufhin laut Handelsministerium im Mai auf weniger als 50 Tonnen gesunken, was einem Rückgang um rund 90% gegenüber dem Vorjahresniveau entspricht..
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15.07.26 - 13:58
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Gold: Zwischen Inflationssorgen und FED-Hoffnungen (SG)
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Der Goldpreis fiel gestern um 2,8% und rutschte kurzzeitig unter die Marke von 4.000 USD je Feinunze. Der Preisrückgang erfolgte in Reaktion auf den kräftigen Anstieg der Ölpreise. Der Markt rechnet daraufhin mit früheren und stärkeren Zinserhöhungen der Fed, wie ein Blick auf die Fed Funds Futures zeigt. Demnach ist eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September vollständig eingepreist, eine weitere Zinserhöhung bis zum Jahresende mit einer Wahrscheinlichkeit von 75%. Heute Nachmittag richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer zunächst auf die US-Verbraucherpreise für Juni. Diese dürften aufgrund der gesunkenen Benzinpreise sowohl im Monats- als auch im Vorjahresvergleich eine leichte Entspannung signalisieren. Ob der Markt daraufhin die Zinserwartungen reduzieren wird, ist allerdings fraglich..
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10.07.26 - 12:30
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De-Dollarisierung = Abschied auf Raten (DZ Bank)
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Die Mischung aus geopolitischer Safe-Haven-Nachfrage und geldpolitischer Zinserhöhungsfantasie hat dem US-Dollar zum Comeback verholfen. Das schützt ihn aber nicht vor der Grundsatzdiskussion über seine weltweite Führungsrolle. Trotz „gefühlter“ USD-Skepsis hat sich die De-Dollarisierung zuletzt nicht beschleunigt. Der übergeordnete Trend zur stärkeren Diversifizierung der staatlichen Reserveportfolios bleibt intakt.. --- Gewinner sind „alternative“ Reservewährungen wie der Australische Dollar oder Chinas Renminbi, der größte Gewinner ist aber Gold. Zentralbanken besitzen heute mehr Gold als US-Staatsanleihen..
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07.07.26 - 10:22
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Gold: Erholung nach dem Quartalsschok (SG)
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Der Goldpreis ist in der Nacht auf knapp 4.200 USD je Feinunze gestiegen. Gold hat sich damit in den letzten zwei Tagen um rund 200 USD erholen können und steht vor dem ersten Wochenanstieg seit fünf Wochen. Rückenwind gab gestern die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten. Diese fielen deutlich schwächer aus als erwartet, was zu einer Rücknahme der Zinserhöhungserwartungen führte.. --- Der Preisanstieg ist somit auch eine Gegenbewegung auf den zuvor überzogenen Preisrückgang. Es zeigte sich auch, dass Preisrückgänge unter 4.000 USD nur von kurzer Dauer sind, was für eine Bodenbildung spricht. Solange die Zinserhöhungserwartungen nicht mehr nennenswert zunehmen..
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01.07.26 - 17:53
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Goldpreis vor kräftigem Monats- & Quartalsverlust (SG)
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Der Goldpreis rutschte in der Nacht kurzzeitig unter die Marke von 4.000 USD je Feinunze. Dort setzte offensichtlich Kaufinteresse ein, das den Preis wieder steigen ließ. Dennoch steht der Goldpreis mit einem Minus von knapp 14% vor dem größten Quartalsverlust seit 13 Jahren. Der Monatsrückgang im Juni um rund 11% gehört zu den stärksten der letzten 15 Jahre. Wichtigster Grund hierfür ist ein Umschwung bei den Zinserwartungen. Gingen die Marktteilnehmer zu Beginn des Quartals noch von einer gewissen Wahrscheinlichkeit für Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr aus, so ist inzwischen eine Zinserhöhung der US-Notenbank fest eingepreist. In der Folge kam es zu einem Anstieg der Anleiherenditen und der US-Dollar wertete auf. All dies führte dazu, dass es zu beträchtlichen Abflüssen aus den Gold-ETFs kam..
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