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20.04.26 - 11:17
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Wochenausblick Rohstoffe: Frühjahrstagungen im Fokus (SG)
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Laut Einschätzung der IEA summieren sich die Ausfälle bei den globalen Ölexporte inzwischen auf rund 13 Millionen Barrel pro Tag. Dennoch kostet ein Barrel Brentöl aktuell 20 US-Dollar weniger als Ende März. Dies ist der Hoffnung geschuldet, dass der Iran und die USA bald eine Einigung finden und die Straße von Hormus wieder befahrbar sein wird. Die Unsicherheit ist allerdings hoch: Wir schließen nicht aus, dass sich die Lage erneut deutlich anspannt und die Ölpreise dann wieder anziehen.. --- An den Industriemetallmärkten stehen nächste Woche die Frühjahrstagungen der International Study Groups im Fokus.. --- Die International Copper Study Group hatte bereits im Herbst ihre Einschätzung zum Kupfermarkt geändert und statt einer Über- eine Unterversorgung für dieses Jahr prognostiziert.. --- Auch der Goldpreis hat sich mit den Hoffnungen auf ein Kriegsende erholt, da damit die Sorge sinkt, dass die Notenbanken auf die höheren Inflationsrisiken mit einer restriktiveren Zinspolitik reagieren müssen..
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20.04.26 - 11:04
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Ölmarkt: Widersrüchliche Signale bei Ölvorräten (SG)
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Die Internationale Energieagentur (IEA) hat in ihrem Monatsbericht die Prognose für die Ölnachfrage in diesem Jahr nach unten revidiert. Sie erwartet nun keinen Anstieg mehr, sondern einen leichten Rückgang der weltweiten Nachfrage. Grund hierfür ist eine kräftige Abwärtsrevision der Prognose im laufenden Quartal um 1,9 Mio. Barrel pro Tag. Der Nachfragerückgang konzentriert sich vor allem auf die Produktsegmente LPG, Naphtha und Ethan, die als Vorprodukte in der petrochemischen Industrie verwendet werden und besonders von den Lieferunterbrechungen betroffen sind.. --- Für das laufende Quartal zeichnet sich ein Angebotsdefizit von rund 5 Mio. Barrel pro Tag ab, wenn man die aktuelle OPEC-Produktion dem von der IEA geschätzten Bedarf an OPEC-Öl gegenüberstellt. Die Lage am Ölmarkt bleibt somit äußerst prekär, solange die Straße von Hormus geschlossen bleibt.. --- China stockte auch im März die Ölvorräte weiter auf..
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17.04.26 - 09:45
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Ölpreisschock – schlimmer als in den 70ern? (Commerzbank)
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Trotz eines stärkeren Rückgangs der Ölförderung dürften die Industrieländer unter
der aktuellen Energiekrise weniger leiden als während der beiden Ölkrisen der 1970er
Jahre. Dies liegt daran, dass die Preise weniger stark gestiegen sind als damals und die Wirtschaft heute deutlich weniger „ölintensiv“ ist als vor 50 Jahren. Selbst wenn man die steigenden Erdgaspreise mit einbezieht, die damals kaum eine Rolle spielten, ändert dies nichts an dieser Schlussfolgerung. Allerdings stellen Probleme in der Lieferkette ein erhebliches Risiko dar. Daher ist es für eine Entwarnung noch zu früh..
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16.04.26 - 13:01
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Märkte und Trends April 2026 (Helaba)
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Konjunktur: Energiepreise werden die Konjunktur belasten --- Geldpolitik: Erhöhte Inflationsrisiken sprechen für eine Zinsanhebung der EZB --- Staatsanleihen: Ölpreis als Taktgeber --- Aktien: Geopolitische Börsen haben offenbar längere Beine --- Gold: Unter dem Eindruck kriegsbedingter Inflations- und Zinssorgen --- Rohöl: Wechselnde Aussichten auf Kriegsende dominieren das Geschehen --- Immobilien: Schwächeres Wachstum verlangsamt Erholung --- Devisen: Dollar-Stärke war nur von kurzer Dauer..
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16.04.26 - 11:54
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Barclays Analyst Sees Extreme Pricing for Physical Oil (Bloomberg)
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Lydia Rainforth, European energy and energy transition research head at Barclays, discusses energy markets as oil steadies on signs the US and Iran may extend a ceasefire and restart talks to end the war. "We've lost 10 million barrels a day of supply," Rainforth tells Bloomberg Television. "That sort of scale that I don't think the markets are pricing," she adds. (Source: Bloomberg)...
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15.04.26 - 13:36
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$30m an hour: big oil reaping huge war windfall from consumers, analysis finds (The Guardian)
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Exclusive: Climate action blockers including Saudi Arabia, Russia and major fossil fuel firms set to make extra $234bn by end of 2026Middle East crisis – live updatesBusiness live – latest updatesThe world's top 100 oil and gas companies banked more than $30m every hour in unearned profit in the first month of the US-Israeli war in Iran, according to exclusive analysis for the Guardian. Saudi Aramco, Gazprom and ExxonMobil are among the biggest beneficiaries of the bonanza, meaning key opponents of climate action continue to prosper.The conflict pushed the price of oil to an average of $100 (£74) a barrel in March, leading to estimated windfall war profits for the month of $23bn for the companies. Oil and gas supplies will take months to return to pre-war levels and the companies will make $234bn by the end of the year if the oil price continues to average $100. The analysis uses data from leading intelligence provider Rystad Energy, analysed by Global Witness. Continue reading......
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15.04.26 - 10:06
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Oil Market Taking ′Some Comfort′ From Potential Talks, Analyst Says (Bloomberg)
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Emily Ashford, head of energy research at Standard Chartered, discusses the outlook for oil prices as Strait of Hormuz remains largely closed and traders take stock of moves to arrange a second round of peace talks between the US and Iran. Ashford speaks on Bloomberg Television. (Source: Bloomberg)...
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14.04.26 - 17:06
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Analyst Warns That Oil Prices Threaten Banks (Bloomberg)
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JP Morgan's earnings look strong, but the real story is beneath the surface says Baird Senior Research Analyst David George. He joined Bloomberg Open Interest to break down why net interest income fears are overblown, why trading gains won't last, and the one macro risk investors should actually watch: rising oil prices and the ripple effect on consumers and corporate margins. (Source: Bloomberg)...
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14.04.26 - 12:50
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Wochenausblick Rohstoffe: Die Straße von Hormus im Zentrum der Märkte (SG)
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Die OPEC und die IEA veröffentlichen darüber hinaus in der kommenden Woche ihre Monatsberichte. Diese dürften die aktuelle Knappheitslage am Ölmarkt thematisieren und mit Zahlen unterfüttern. Laut jüngster Äußerungen von IEA-Chef Birol ist die derzeitige Energiekrise schlimmer als die beiden Ölkrisen in den 1970er Jahren und die Energiekrise 2022 zusammen. Daher dürfte von den Berichten eher ein preissteigernder Einfluss auf die Ölpreise ausgehen.. --- Für Industriemetalle dürften in der kommenden Woche verschiedene Zahlen aus China im Fokus stehen. Am Dienstag stehen zunächst Zahlen zum Außenhandel im März zur Veröffentlichung an. Auf der Importseite dürfte dabei interessant sein, wie sich die Einfuhren bei Eisenerz und raffiniertem Kupfer entwickeln, während die Importzahlen für Kupfererze und -konzentrate weitere Einblicke liefern dürften..
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14.04.26 - 12:40
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Öl: Blockierte Straße von Hormus belastet weiterhin Angebot und Markt (SG)
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Es herrscht weiterhin Unklarheit darüber, ob Tanker und Frachtschiffe die Straße von Hormus gefahrlos passieren können. Seit Inkrafttreten des brüchigen und bereits mehrfach verletzten Waffenstillstands in der Nacht zu Mittwoch ist dies offenbar nur wenigen Schiffen gelungen, was das Ausmaß des Misstrauens in die erzielte Abmachung widerspiegelt. Größere westliche Reedereien und Tankergesellschaften äußerten sich zurückhaltend und verlangen Sicherheitsgarantien. Laut Aussage des Vorstandsvorsitzenden eines dieser Unternehmen dürfte es mindestens 6-8 Wochen dauern, bis sich der Schiffsverkehr normalisiert hat. Das würde freilich voraussetzen, dass der Krieg nach dem Ende der Waffenruhe nicht wieder aufflammt.. --- Reduzierte Produktions- und Durchleitungskapazitäten nach Angriffen in Saudi-Arabien.. --- US-Energiebehörde erwartet keinen Anstieg der US-Rohölproduktion in diesem Jahr..
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13.04.26 - 11:54
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Kapitalmarktausblick: Energiepreise treiben Inflationserwartungen - Notenbanken unter Druck (Anleihencheck)
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Salzburg (www.anleihencheck.de) - "Das Börsenjahr 2026 hatte eigentlich sehr erfreulich begonnen. Seit März stehen die Kapitalmärkte jedoch ganz im Zeichen des Iran-Kriegs. Die Stimmung unter den Marktteilnehmer:innen kippte, und Inflations- und Konjunktursorgen führten zu Kursrückgängen in allen Anlageklassen", sagt Nils Kottke, Mitglied des Vorstands im Bankhaus Spängler, im aktuellen Kapitalmarktausblick der ältesten Privatbank Österreichs für das zweite Quartal 2026. [mehr]...
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