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Lateinamerika verfügt über erhebliche wirtschaftliche Stärken wie reiche Rohstoffvorkommen, große Agrarflächen, junge Bevölkerungen und wachsende Binnenmärkte. Gleichzeitig wird die Entwicklung vieler Länder durch politische Instabilität, soziale Ungleichheit, hohe Staatsverschuldung und eine starke Abhängigkeit von Rohstoffexporten gebremst. Die Wirtschaft der Region stützt sich vor allem auf Bergbau, Erdöl- und Gasförderung, sowie Landwirtschaft mit Exportgütern wie Soja, Kaffee und Fleisch. Daneben spielen Industrie, Dienstleistungen, Tourismus und zunehmend digitale Wirtschaftsbereiche eine wichtige Rolle.
Das Mercosur-Abkommen könnte für Deutschland wirtschaftliche Impulse, aber auch Anpassungsbedarf mit sich bringen. Erweiterter Marktzugang und mögliche strukturelle Veränderungen zeichnen ein vielseitiges Bild. Kurzfristig sollte jedoch nicht zu viel erwartet werden..
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben dem Handelsteil des Mercosur-Abkommens zugestimmt. Sollten die letzten Hürden für ein Inkrafttreten dieses Abkommens genommen werden, wäre dies ein kräftiges Signal der EU-Handlungsfähigkeit. Perspektivisch dürfte das Abkommen die EU auf mehreren Ebenen wirtschaftlich und politisch stärken.. --- Damit das Abkommen in Kraft tritt, bedarf es noch der Zustimmung des EU-Parlaments – keine Selbstverständlichkeit – und der Ratifizierung der einzelnen Länder des „ Mercado Común del Sur“. Ganz klar, Mercosur wird von seinen Dimensionen her nicht zum kurzfristigen Gamechanger für die EU. Das Außenhandelsvolumen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay liegt bei 2,2 % des gesamten EU-Handels.. --- Neben der Erschließung neuer Märkte ist es mindestens ebenso bedeutsam, dass die EU-Länder erleichterten Zugang zu kritischen Rohstoffen wie beispielsweise Lithium, Nickel, Mangan, Graphit und Kupfer erhalten --- Im März wird das EU-Parlament entscheiden..
Völkerrecht war gestern, heute folgen die USA der "Donroe"-Doktrin. Während die Folgen für die Weltordnung fatal sein werden, könnte US-Präsident Trump für seine Ziele einen Erfolg einfahren....
Seit 2018 überzieht die US-Regierung unter Präsident Donald Trump China mit Strafzöllen. Doch statt den erhofften Effekt zu erzielen, löst die Zollpolitik einen Bumerang-Effekt aus: Chinas Unternehmen weichen in Entwicklungsländer aus, um dort neue Absatzmärkte und Produktionsstandorte aufzubauen. Das zeigt eine aktuelle Studie von S&P Global, über die auch Bloomberg berichtet...