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Nordamerika zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen der Welt und profitiert von großen Binnenmärkten, hoher Innovationskraft, reichhaltigen natürlichen Ressourcen und tief integrierten Handelsbeziehungen. Gleichzeitig bestehen deutliche Unterschiede im Entwicklungsstand zwischen den Ländern, zudem wirken sich Handelskonflikte, soziale Ungleichheit und Umweltprobleme bremsend aus. Die Wirtschaft wird stark vom Dienstleistungssektor getragen, insbesondere von Finanzwesen, Technologie, Handel und Logistik. Ergänzend spielen Industrie, Energie- und Rohstoffförderung, Landwirtschaft sowie Hightech- und Digitalbranchen eine zentrale Rolle.
US-Präsident Donald Trump hat neue Zollerhöhungen gegen Dutzende Länder verhängt. Die Sätze reichen von zehn bis 41 Prozent. Kanada und Indien sind besonders betroffen... --- Kanada wurde besonders hart getroffen: Der Zollsatz des Nachbarlands stieg von 25 auf 35 Prozent. Das Weiße Haus begründete dies damit, dass Kanada "Vergeltungsmaßnahmen" gegen die USA ergriffen und beim Kampf gegen den Fentanyl-Handel "nicht kooperiert" habe.. --- Indien erhielt einen Zollsatz von 25 Prozent, was die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Trump und Premierminister Narendra Modi widerspiegelt.. --- Taiwans Präsident bezeichnete den für sein Land verhängten 20-Prozent-Zoll als "vorübergehend" und erwartete eine Reduzierung bei künftigen Verhandlungen. Die Schweiz traf es mit 39 Prozent besonders hart.. --- Brasilien hingegen wurde bereits früher in der Woche mit 50 Prozent belegt – als Strafe für die Strafverfolgung gegen Trumps Verbündeten Jair Bolsonaro...
Nach dieser Sitzung stehen in diesem Jahr noch drei weitere Treffen der US-Zinshüter an - Mitte September, Ende Oktober, und Mitte Dezember. Aktuell erwartet der Markt erst für den September eine Zinssenkung, und zwar um 25 Basispunkte beziehungsweise 0,25 Prozentpunkte. Damit würde der Zinskorridor in den USA auf 4,00 bis 4,25 Prozent fallen. Ein weiterer Zinsschritt wird mehrheitlich für die Sitzung im Schlussmonat Dezember erwartet, ebenfalls um 25 Basispunkte. Ökonomen der Deutschen Bank erwarten lediglich einen einzigen Zinsschnitt in diesem Jahr.. --- Allerdings war diese Sitzung dennoch besonders - zum ersten Mal seit 1993 gab es gleich zwei Fed-Gouverneure, die sich der Entscheidung der Mehrheit im sogenannten Offenmarktausschusses (FOMC) widersetzten.. --- Bislang bekräftigte Powell seinen abwartenden Ansatz immer wieder. Die Inflation müsse nachhaltig gebändigt werden, so der Tonfall. Trumps Zölle könnten die Teuerung wieder anfachen. Zuletzt betrug die Teuerung in den USA 2,7 Prozent..
Ein Handelskrieg zwischen den USA und der EU ist abgesagt – bis auf weiteres. Grund zur Zufriedenheit besteht aber nicht. Am gestrigen Sonntag hat sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit dem US-Präsidenten Donald Trump auf ein Zollabkommen verständigt. Zwar sind noch nicht alle Details bekannt, aber es ist klar, dass Importe der USA aus den Ländern der Europäischen Union – von einigen Ausnahmen abgesehen – mit einem Zoll von 15% belegt werden. Dagegen bleiben Exporte der USA in die EU wohl weitgehend zollfrei.. --- Anstatt es auf einen Handelskrieg ankommen zu lassen, ist die Europäische Union, auch angesichts unterschiedlicher Interessenlagen innerhalb der EU, vor den Erpressungen Trumps eingeknickt. Neben ökonomisch-pragmatischen Überlegungen („besser ein schlechte Deal als gar keiner“) haben hier sicherlich auch sicherheitspolitische Aspekte eine Rolle gespielt..
Präsident Trump hat das Vertrauen in das Weltfinanzsystem erschüttert, der Dollar ist geschwächt. Schon kommt die Fantasie auf, den Euro zur neuen Weltleitwährung aufzubauen. Doch es spricht einiges dagegen. Zwei andere Anlageklassen könnten dem Dollar die Rolle aber streitig machen....
Konjunktur: Handelspolitik bremst auch nach Schadensbegrenzung --- Geldpolitik: Der Zinssenkungskurs der EZB neigt sich dem Ende zu --- Staatsanleihen: Richtungslos auf erhöhtem Renditeniveau --- Aktien: Kursscharte ausgewetzt. Bei den Unternehmensgewinnschätzungen überwiegen die negativen Revisionen. Anlegerstimmung hierzulande deutlich erholt, in den USA weiterhin gedrückt. DAX und EURO STOXX 50 haben den fairen Bereich verlassen, S&P 500 ohnehin teuer. Technisch wirken die meisten Aktienindizes etwas überhitzt. In den letzten Wochen haben Aktienanleger sehr viel Positives vorweggenommen. Das Überraschungspotenzial liegt damit wieder klar auf der negativen Seite.. --- Gold: Eine kurze Atempause und keine gravierende Korrektur --- Rohöl: Zwischen Konjunkturhoffnung und Angebotszuwächsen --- Immobilien: Ein neuer Zyklus beginnt --- Devisen: US-Dollar stabilisiert sich..
US-Präsident Trump teilte mit, er habe mit Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum telefoniert. Er habe den Aufschub aus "Respekt und Entgegenkommen" gewährt... --- Jeden Tag etwas neues mit Trump..
Konjunktur: Das zweite Jahr ohne deutsches Wirtschaftswachstum --- Geldpolitik: EZB hält Kurs – Fragezeichen bei der Fed --- Staatsanleihen: Ausloten der Renditespielräume bereits zu Jahresbeginn --- Aktien: Neues Jahr, neue Höchststände --- Gold: Gelungener Jahresauftakt --- Rohöl: Erholung nach Jahrestiefs --- Immobilien: Verhaltener Optimismus zum Jahresbeginn --- Devisen: Trump-Dollar stößt an Grenzen
Zitat des Tages: Das Leben ein Gedicht! Nein! Nicht wenn man nur umherging und an seinem Leben herumdichtete, anstatt es zu leben. - Jens Peter Jacobsen