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13.03.26 - 13:01
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Wochenausblick: KW 12 (Helaba)
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Rohöl: Nahost-Krieg treibt Ölnotierungen in die Höhe – Inflation steigt. Vor diesem Hintergrund erhöhen wir unsere Prognosen für Rohöl der Sorte Brent für das laufende Quartal auf 90 USD/Fass (zuvor: 65) und die für das zweite Quartal auf 75 USD/Fass (zuvor: 68). Die implizite Erwartung bei diesen Prognosen ist, dass die Produktionsunterbrechungen nur vorübergehender Natur sind und die Straße von Hormus binnen Wochen wieder passierbar ist.. --- Wir rechnen nun 2026 mit einer deutschen Inflation von jahresdurchschnittlich 2,4 % (bisher 2,1 %) und in der Eurozone mit einem Wert von 2,3 % (bisher 2,1 %) --- USA: Energiepreise machen den Job der Fed noch schwerer. Die Notenbank steht nach wie vor im Spannungsfeld zwischen zu hoher Inflation und einem schwächelnden Arbeitsmarkt.. --- Industriedaten: Bitte keine Hysterie, aber auch keine falsche Gelassenheit. Die Januarzahlen der Industrie enttäuschten, gefährden aber das Wachstum in Deutschland nicht merklich.. --- EZB: Zunächst gilt das Prinzip Hoffnung..
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13.03.26 - 10:30
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Erhöht die EZB die Zinsen? (Commerzbank)
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Die EZB wird in der kommenden Woche ihre Leitzinsen unverändert lassen. Zwar preisen die Terminmärkte im weiteren Jahresverlauf mehr als eine Zinserhöhung ein. Aber im Hauptszenario eines eher kürzeren Kriegs legen unsere Inflationsprognosen und Einschätzungen der EZB-Reaktionsfunktion keine Zinserhöhung nahe..
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11.03.26 - 16:04
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Europäischer Gaspreis auf Achterbahnfahrt (SG)
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Auch der europäische TTF-Gaspreis knickte nach den Aussagen von US-Präsident Donald Trump, dass der Konflikt im Iran “bald” zu Ende sei, ein. Gestern hatte der Gaspreis kurzzeitig an der Preismarke von 70 EUR je MWh gekratzt, bevor es dann aber einen deutlichen Rücksetzer gab und der Tag mit knapp 56 EUR je MWh endete. Heute geht die Fahrt nach unten weiter, derzeit liegt der Preis bei etwa 47 EUR je MWh. Sollte es eine längerfristige Auseinandersetzung geben, dürften die Preise auch weiterhin deutlich über Vorkriegsniveau liegen.. --- Außerdem können die Lieferungen selbst bei einer sofortigen Beruhigung der Lage nicht wieder sofort anlaufen. Es wird davon ausgegangen, dass selbst dann eine Versorgungslücke von knapp einem Monat entstehen würde. Auf eine zweiwöchige Stillstandsphase würde ein ebenso langer, hochkomplexer Wiederanlaufprozess folgen..
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09.03.26 - 16:15
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Putin droht mit sofortigen Ende der Gaslieferungen in die EU (SG)
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Als wäre die Nervosität am europäischen Gasmarkt nicht hoch genug angesichts der Angebotsausfälle durch die Blockade der Straße von Hormus, schürt nun Russlands Präsident Putin zusätzliche Sorgen. Dieser drohte, dass die verbleibenden russischen Gaslieferungen an die EU sofort eingestellt werden könnten. Die Drohung war eine Reaktion darauf, dass die EU derzeit plane, bis Ende 2027 Einfuhren russischen Gases zu verbieten. Laut Putin würden sich derzeit andere Märkte öffnen und es könnte sinnvoll sein, diese Opportunität zu nutzen und das Gas dorthin umzuleiten. Demnach hätten diese Kunden ihre Bereitschaft signalisiert, höhere Preise als Europäische Abnehmer zu zahlen. Damit dürften vor allem Abnehmer aus Asien gemeint sein..
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09.03.26 - 12:42
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EZB-Zinserwartungen drehen: Energiepreise treiben Bund-Renditen nach oben (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Höhere Energiepreise führten in der vergangenen Woche zu einem dramatischen Anstieg der kurzfristigen Inflationserwartungen und einem moderaten Anstieg der mittelfristigen Erwartungen, so die Analysten der DekaBank.
Entsprechend habe der Markt die zuvor bestehenden EZB-Leitzinssenkungserwartungen von 14 Basispunkten (Bp) ausgepreist und erwarte nun spätestens für Dezember eine Leitzinserhöhung. [mehr]...
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09.03.26 - 10:30
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Konjunktur kurzgefasst (Deutsche Bank)
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Die Ereignisse im Nahen Osten werden weiter im Fokus stehen und auch die Risikowahrnehmung an den Finanzmärkten beeinflussen. Diesbezüglich haben wir zwei Szenarien für die Wirtschaft der Eurozone erarbeitet. Für Deutschland und die Eurozone werden weitere harte Konjunkturdaten für Januar publiziert. In den USA stehen unter anderem die Inflationsdaten für Februar und das Konsumklima für März an....
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09.03.26 - 10:24
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Eurozone-Inflation überraschend höher - Iran-Konflikt verstärkt Preisdruck (Anleihencheck)
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Wien (www.anleihencheck.de) - Der Konflikt im Iran sollte unserer Meinung nach, solange es nicht zu einer anhaltenden Eskalation kommt, nur vorübergehende Volatilität bei einigen Wirtschaftsindikatoren zur Folge haben - etwa in Form von höheren Inflationszahlen und leicht gedämpfter Aktivität, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI). [mehr]...
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09.03.26 - 10:24
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EZB-Zinspause im Juli? Escriva hält Eingriff bei nächster Sitzung für unwahrscheinlich (Anleihencheck)
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Hannover (www.anleihencheck.de) - Glaubt man dem Chef der spanischen Notenbank (Jose Luis Escriva), dann ist eine Zinsppause der Europäischen Zentralbank (EZB) in diesem Monat eine beschlossene Sache, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
"Nach dem mir vorliegenden Stand der Informationen halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass wir die Leitzinsen bei der nächsten Sitzung antasten werden". [mehr]...
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06.03.26 - 12:36
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Rentenmarkt Euroland: Keine Flucht in Bundesanleihen (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten lastet zwar auf den Wachstumsaussichten, rief jedoch keine Flucht in Bundesanleihen hervor, so die DekaBank.
Stattdessen seien insbesondere die kurzfristigen Inflationserwartungen gestiegen und viele Marktteilnehmer würden Leitzinserhöhungen der EZB noch in diesem Jahr zumindest für möglich halten. [mehr]...
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06.03.26 - 12:01
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Wochenausblick: KW 11 (Helaba)
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Devisen: Safe-Haven- und Öl-Währungen profitieren --- Aktien: Gedämpfter Risikoappetit, aber keine Panik. Für mittel- bis langfristige Anleger besteht derzeit kein Grund, Aktienpositionen abzubauen. Umgekehrt ist es aber für den Einstieg zu früh: Die Bewertungssituation hat sich noch nicht hinreichend verbessert und auch von Seiten der Stimmungsindikatoren sind keine Anzeichen einer Übertreibung nach unten zu erkennen.. --- Die Haltung der EU zum Iran-Krieg: Drahtseilakt mit mehreren Akteuren..
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06.03.26 - 11:54
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EZB: Hürden für Änderung der Leitzinsen weiterhin hoch (Anleihencheck)
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Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in der Eurozone hat im Februar wieder zugenommen, insbesondere im für den mittelfristigen Trend wichtigen Dienstleistungssektor, so die DekaBank.
Dennoch habe die Teuerung in etwa in Einklang mit den makroökonomischen Projektionen der EZB vom Dezember gelegen. [mehr]...
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06.03.26 - 09:15
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Risiko Energiepreisschock (Commerzbank)
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Angesichts des von der US-Regierung und der israelischen Regierung immer wieder genannten Ziels eines "Regime-Wechsels" besteht allerdings das Risiko, dass sich die Angriffe der USA und Israels über einige Monaten hinziehen und damit auch den Transport von Öl und Gas länger behindern werden. Im Extrem könnten damit sowohl bei Öl als auch bei Flüssiggas ein Fünftel der weltweiten Produktion nicht mehr auf den Weltmarkt kommen.. --- Auch bei einem längeren Konflikt dürfte es zwar wohl keinen Mangel an Öl und Gas geben, aber das geringere Angebot würde den Ölpreis sicherlich steigen lassen.. --- Euroraum: Inflation bei 3%, Konjunktur noch schwächer. Damit käme die EZB in eine unbequeme Lage. Schließlich würde die schwächere Konjunktur eher für niedrigere Zinsen sprechen, während eine Inflationsrate von mehr als 3% ein Argument für höhere Zinsen wäre.. --- Fed-Zinssenkungen im zweiten Halbjahr fraglich.. --- Ein längerer Krieg würde das eigentlich für Aktien recht freundliche Umfeld deutlich ungünstiger machen..
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05.03.26 - 15:00
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Vorsicht, aber keine Panik am Rentenmarkt (DZ Bank)
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Der Irankonflikt ist zwar weit weg, die davon betroffene Straße von Hormus jedoch ein Nadelöhr im internationalen Energiemarkt. Viele Investoren fürchten nun einen Inflationsanstieg, der die EZB zur Zinserhöhung bewegen könnte. In der Folge steigen die Zinsen im Euroraum. Die Risikoprämien für riskantere Anleihesegmente springen demgegenüber hin und her, streben aber erst einmal nicht nach Höherem – eine Aufwärtsspirale der Spreads bleibt aber unwahrscheinlich, solange der Konflikt zeitlich begrenzt ist..
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