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17.09.26 - 13:45
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Die Energiewende wird erwachsen (DZ Bank)
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Die Bundesregierung will die Energiewende kosteneffizienter gestalten. Bundeswirtschaftsministerin Reiche verfolgt dabei vor allem das Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energien, der Batteriespeicher sowie Großverbraucher (unter anderem Rechenzentren) besser auf den Netzausbau abzustimmen und regional zu steuern. Die vorgesehenen Reformen enthalten unseres Erachtens allerdings keine Maßnahmen, die die Erneuerbare-Energien-Branche existenziell bedrohen würde..
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01.09.26 - 16:45
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Aktienmärkte: Der KI-Boom wird selektiver (DZ Bank)
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Der KI-Boom bleibt ein wichtiger Treiber der Aktienmärkte, doch Anleger schauen zunehmend genauer hin. Entscheidend ist, welche Unternehmen starkes Gewinnwachstum erzielen und zugleich einen hohen freien Cashflows erwirtschaften können.. --- Für den KI-Boom spricht, dass er bislang von kräftigen Gewinnen getragen wird. So steigerten die großen Cloud-Anbieter ihr operatives Ergebnis im zweiten Quartal 2026 deutlich. Auch außerhalb des Technologiesektors macht sich die Entwicklung bemerkbar: Der hohe Strombedarf der Rechenzentren sorgt für zusätzliche Investitionen bei Energieversorgern, Netzbetreibern und Infrastrukturunternehmen. Die Wertschöpfungskette reicht inzwischen vom Chip bis zum Stromnetz.. --- Steigende Zinsen oder Überkapazitäten könnten Rückschläge deshalb verschärfen. Hinzu kommt eine enge finanzielle Verflechtung innerhalb der Branche. Chipentwickler, Cloud-Anbieter und Rechenzentrumsbetreiber sind stark voneinander abhängig..
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06.08.26 - 19:22
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Rohstoffausblick: Deutscher Börsenstrompreis entzieht sich dem Gaspreis (SG)
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Der Börsenstrompreis legte zwar im Juli um fast 25% zu und erreichte das höchste Niveau seit Februar 2023, aber auf Basis der Kostenformel hätte der Preisanstieg noch stärker ausfallen sollen. Die Erklärung dürfte wohl abermals im Strommix zu finden sein. Denn der Juli, der laut Deutschem Wetterdienst mit durchschnittlich fast 20° Celsius nicht nur wärmer als üblich, sondern auch sehr sonnenreich war, bescherte Deutschland einen neuen Solarstromrekord. Auch die Windkraft lag deutlich über Vorjahr.. --- Beides zusammen begünstigte, dass die öffentliche Netto-Stromerzeugung in Deutschland einen massiven Sprung um 20% nach oben machte. Mit gut 37 TWh war es das höchste Juli-Angebot seit 2022. Dabei stammte in Summe gut 71% aus den erneuerbaren Energien..
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30.06.26 - 14:45
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Berlins neue Kraftwerksstrategie – Zu unambitioniert und unflexibel (DZ Bank)
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Der Entwurf der Kraftwerksstrategie hat das Bundeskabinett passiert. Er bildet die Rechtsgrundlage für die Ausschreibung steuerbarer Kapazitäten. Die geplanten Anlagen sollen die Dekarbonisierung des deutschen Stromsystems unterstützen und die zukünftige Versorgungssicherheit stärken. Zielführender wäre ein konsequent technologieoffener Ansatz, der dezentrale Flexibilisierungslösungen stärker berücksichtigt..
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24.06.26 - 16:09
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Wetterphänomen El Nino belastet Rohstoffmärkte (SG)
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Über Europa rollt derzeit eine erdrückende Hitzewelle. Doch auch die Wetteraussichten für das restliche Jahr sind kaum rosiger. Grund hierfür ist das Wetterphänomen El Niño.. --- Neben einer eingeschränkten Atomkraft, kann es bei langer Trockenheit auch zu einer Drosselung der Wasserkraft kommen. Die Wasserspeicher Norwegens, das normalerweise Strom nach Europa exportiert, sind aufgrund eines ungewöhnlich trockenen Winters aktuell so niedrig befüllt wie seit 20 Jahren nicht mehr.. --- Der Aufwärtsdruck auf die Strompreise erhöht sich aber auch dadurch, dass mit einer starken Hitzewelle und dem hierdurch vermehrten Einsatz von Klimaanlagen die Stromnachfrage steigt. Dies wiederum könnte auch den Bedarf an Gaskraft erhöhen und somit den Gaspreis nach oben treiben. Das gilt nicht nur ganz aktuell für Europa, sondern für die kommenden Monate aufgrund des Wetterphänomens El Niño besonders für Asien..
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06.05.26 - 11:39
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Wochenausblick Rohstoffe: EU ETS-Reform geht in die nächste Runde (SG)
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Trotz der sich abzeichnenden höheren kostenlosen Zuteilungen als bislang erwartet bleibt der strukturelle Trend eines steigenden CO2-Preises bestehen. Die insgesamt verfügbare Zertifikatsmenge wird weiterhin durch die ambitionierten Klimaziele der EU reduziert. Allerdings dürfte die zusätzliche Zuteilung für einen weniger steilen Preisanstieg sorgen. Mittelfristig hängt die Preisentwicklung stark davon ab, wie schnell die Industrie auf emissionsärmere Technologien umstellt und sich dadurch die Nachfrage anpassen kann..
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