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26.05.26 - 11:01
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Chartbook Branchen Q1 2026 (Helaba)
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Produktion: Situation der energieintensiven Branchen nach wie vor düster --- Produktion: Gemischtes Bild bei nicht-energieintensiven Schlüsselbranchen --- Auftragseingänge: Leichte Erholungstendenzen der energieintensiven Branchen im Ausland --- Auftragseingänge: Inländische Konjunkturschwäche belastet, Euro-Nachfrage dynamisch --- Rüstungsboom zeigt sich zunehmend in den Daten --- Stimmung: Weiterhin Blues bei energieintensiven Branchen --- Stimmung: Gemischte Gefühle bei Schlüsselbranchen – Elektro macht Hoffnung --- Auftragseingänge dank starkem März aufwärtsgerichtet --- US-Zölle haben deutsche Ausfuhren branchenübergreifend belastet --- Materialknappheit in der chemischen Industrie zuletzt besonders stark gestiegen --- Mercosur-Abkommen wird kurzfristig keine Exportwunder bewirken --- Gestiegene Insolvenzquoten --- Erholung der Auftragseingänge im Hochbau zu Jahresbeginn gestoppt --- Preisschub und Konsumaussichten vermiesen Dienstleistern die Stimmung --- Kein gelungener Jahresauftakt im Einzelhandel
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15.05.26 - 14:00
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7.500 Punkte! US-Aktienindizes eilen von Rekord zu Rekord (DZ Bank)
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Ausgangsbasis für die erfreuliche Entwicklung der letzten Wochen ist die Rückkehr der Fantasie zugunsten Künstlicher Intelligenz. Überwogen zu Jahresbeginn die Sorgen über (zu) hohe Investitionen vor allem bei den Hyperscalern um Alphabet, Amazon & Co. sowie mögliche disruptive Prozesse, die vor allem Softwareanbieter perspektivisch den Garaus machen könnten, dominiert aktuell wieder die Zuversicht. Geholfen hat hierbei die gute US-Berichtssaison für das erste Quartal 2026, die den Löwenanteil mittlerweile hinter sich hat. Nicht nur konnten mehr als 80% der Unternehmen die Gewinnerwartungen übertreffen. Zugleich ist das Ausmaß der positiven Gewinnüberraschung im S&P 500 deutlich größer als in den vorangegangenen Quartalen..
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10.04.26 - 12:00
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Anthropics neues KI-Modell: Mythos oder Realität (DZ Bank)
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In der Welt der Cybersicherheit sorgte in den letzten Wochen ein Name für Furore und zunächst für erhebliche Unruhe an den Finanzmärkten: Claude Mythos. --- Anthropic selbst warnte eindringlich vor den potenziellen Risiken und bestätigte, dass Claude Mythos über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, um Sicherheitslücken in Software autonom zu finden und auszunutzen. Laut Berichten hat das Modell bereits Tausende bisher unbekannte „Zero-Day“-Schwachstellen in allen wichtigen Betriebssystemen und Webbrowsern identifiziert. Aufgrund der „Dual-Use“-Problematik – die Fähigkeit, Systeme sowohl zu schützen als auch anzugreifen – hat Anthropic jedoch beschlossen, das Modell nicht für die allgemeine Öffentlichkeit freizugeben. Im Rahmen des Projekts „Glasswing“ soll es stattdessen ausgewählten Partnern, darunter namhafte Unternehmen wie Amazon, Apple, Broadcom, Cisco, Google, die Linux Foundation, Microsoft, Nvidia sowie die Cybersicherheitsunternehmen Palo Alto Networks und CrowdStrike, zur Verfügung gestellt werden.
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26.02.26 - 14:16
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KI, übernehmen Sie (HCOB)
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Wissen und Intelligenz waren in der Vergangenheit mehr oder weniger Garanten eines gut bezahlten Jobs. Damit ist es vorbei. Dieses Szenario zeichnet ein viral gegangenes Research-Papier und erläutert die makroökonomischen Folgen.. --- Dass die Welt allerdings vor einem Strukturwandel steht, bei dem handwerkliche Leistungen, Pflege, andere soziale Dienstleistungen und Kultur deutlich an Bedeutung gewinnen, und dieser Wandel langfristig auch ohne Massenarbeitslosigkeit bewerkstelligt werden kann, das ist in jedem Fall denkbar..
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13.02.26 - 10:45
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Schöpferische Zerstörung: Der „AI Scare Trade“ (DZ Bank)
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Die Euphorie um Künstliche Intelligenz (KI), die die Aktienmärkte lange Zeit beflügelt hat, weicht zunehmend einer tiefgreifenden Nervosität. Dieses Phänomen, bekannt als „AI Scare Trade“, hat eine neue, düstere Dimension erreicht. Es geht nicht mehr nur um die Frage, ob KI-Aktien überbewertet sind, sondern um die fundamentalen, disruptiven Kräfte, die diese Technologie auf die gesamte Wirtschaft ausüben könnte. Das Resultat ist ein Marktumfeld, in dem es kaum noch einen sicheren Hafen zu geben scheint – ein Gefühl von „No Place to Hide“ --- Dieser Druck – der potenziellen Disruption der unterschiedlichsten Geschäftsmodelle – führt zu der Erkenntnis, dass die Auswirkungen der KI weitreichender und unvorhersehbarer sind als zunächst angenommen. Selbst Sektoren, die anfangs als Profiteure der allgemeinen Verunsicherung galten, sind nicht immun. Die disruptive Kraft der KI ist so umfassend, dass kaum eine Branche vor den potenziellen Umwälzungen sicher ist..
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09.01.26 - 09:45
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Was 2026 wichtig wird (Commerzbank)
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Viele Anleger sind von KI fasziniert und haben die Aktienkurse vor allem der Hauptakteure in die Höhe getrieben. Inzwischen fragen immer mehr Anleger, ob es sich hierbei um eine Blase handelt und wann diese platzt. Tatsächlich gibt es ernst zu nehmende Warnsignale. Dies gilt vor allem für die zunehmenden Abhängigkeiten und Verflechtungen der Unternehmen untereinander. Die Befürchtung ist, dass die Unternehmen durch gegenseitige Lieferverträge ihre Umsätze aufblähen. Wechselseitige Beteiligungen erhöhen das systemische Risiko, weil die Zukunft vieler Unternehmen dadurch aneinander gekoppelt wird.. --- Die hohen Bewertungen der KI-Aktien sehen wir dagegen weniger kritisch --- Alles in allem dürfte die Unabhängigkeit der FED deutlich sinken. Die Fed wird die Geldpolitik wohl stärker lockern, als es die ökonomischen Daten rechtfertigen. Wir rechnen damit, dass sie den Leitzins bis zum Jahresende auf nur 2,5% senken wird.. --- Fällt der Aufschwung in Deutschland aus? --- Droht eine Staatsschuldenkrise in der EU?..
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05.01.26 - 14:30
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Kapitalmarktbericht 2025: Flossbach von Storch warnt vor KI-Abschreibungswelle (Das Investment)
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Die Hyperscaler investieren bis 2029 rund 2,5 Billionen Dollar in KI. Ab 2030 drohen Abschreibungen in Höhe ihrer heutigen Gewinne. Geht diese Rechnung auf? Der Kölner Vermögensverwalter Flossbach von Storch hat in seinem aktuellen Kapitalmarktbericht 2025 eine bemerkenswerte Rechnung aufgemacht. Sie betrifft die vier großen sogenannten Hyperscaler Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft – jene Unternehmen, die den KI-Investitionsboom maßgeblich vorantreiben.. --- Das Umsatzpotenzial aus Abonnements von Sprachmodellen wie ChatGPT oder Gemini sei kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, analysiert Flossbach von Storch. Selbst bei 200 Millionen zahlenden Nutzern ergebe sich ein Jahresumsatz von nur 48 Milliarden Dollar.. --- Anders als zur Jahrtausendwende treibe der aktuelle KI-Boom etablierte, hochprofitable Unternehmen voran, betont Flossbach von Storch. Fehlinvestitionen würden die Kurse drücken, aber keinen Kollaps bedeuten..
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11.12.25 - 12:01
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US-Ausblick 2026: Ein Jahr mit vielen Überraschungen, versprochen (HCOB)
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Die Aktien könnten kurzfristig von einer besonders lockeren Geldpolitik profitieren. Die vermutlich hoch bleibenden oder sogar steigenden Langfristzinsen wären jedoch ein Negativfaktor für die Unternehmenswerte. Im Ergebnis erwarten wir für das kommende Jahr bei den Aktien eine Seitwärtsbewegung. Viel wird auch davon abhängen, wie sich der KI-Boom entwickelt.. --- Für 2026 erwarten wir ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum von 1,7 % (nach schätzungsweise 2,1 % in 2025) --- Zwei Dinge würden uns also überraschen: Eine ungebremste Fortsetzung des KI-Booms, der mit einem deutlich höheren Wirtschaftswachstum einhergehen würde, sowie das Platzen einer möglichen KI-Blase, wodurch die USA vermutlich in eine Rezession gerieten..
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06.12.25 - 12:03
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Luftblase statt Blase?: Warum KI nicht kollabiert – aber jetzt richtig gefährlich wird (Wallstreet-Online)
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BlackRock und Bank of America sehen keine Dotcom-Blase – aber einen riskanten Investitionsvorsprung, der Hyperscaler tief in die Schulden treibt. Anleger müssen sich auf Turbulenzen einstellen... --- IBM-CEO Arvind Krishna zweifelt, dass sich diese Summen rechnen können: "Meiner Meinung nach wird sich das auf keinen Fall auszahlen, denn bei Investitionen in Höhe von 8 Billionen US-Dollar braucht man allein für die Zinsen etwa 800 Milliarden US-Dollar Gewinn. Man muss alles innerhalb von fünf Jahren verbrauchen, denn danach muss man es wegwerfen und neu auffüllen."
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03.12.25 - 16:15
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Market Flash - ISM-Index, Dienstleistungen (Helaba)
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Erneute Stimmungserholung bei den Dienstleistern. Der ISM-Index des Dienstleistungssektors ist im November erneut gestiegen und hat dabei die Konsensschätzung überschritten. Damit liegt er nun komfortabel oberhalb der Wachstumsgrenze, sodass die konjunkturellen Sorgenfalten etwas kleiner werden dürften – trotz der Tatsache, dass sich das Pendant im Verarbeitenden Gewerbe im Kontraktionsbereich nochmals abgeschwächt hat. Erwartungen einer Fed-Zinssenkung in der kommenden Woche könnten etwas gedämpft werden, wenngleich zu berücksichtigen ist, dass der heute veröffentlichte ADP-Report auf eine schwächere Situation am Arbeitsmarkt hingewiesen hat. In diesem Zusammenhang sei auf die Beschäftigungskomponente des ISM-Serviceindex verwiesen, die unterhalb der Wachstumsgrenze leicht auf 48,9 gestiegen ist...
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20.11.25 - 13:45
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KI: Irrational Exuberance? (HCOB)
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Erleichterung an den Märkten, nachdem Nvidia, der wichtigste Chiphersteller für KI-Anwendungen, bessere Zahlen vorgelegt hat.. --- Bei KI misst man gerne die Preise pro Token (das sind die Preise, die ein Kunde bei der Nutzung eines KI-Modells für jede Texteinheit zahlt). Diese sind seit 2023 um 99 % gefallen, da effizientere Chips und bessere Algorithmen eingesetzt werden. Es würde verwundern, wenn die Tokenpreise nicht weiter fallen würden und möglicherweise einige Gewinnkalkulationen über den Haufen werfen.. --- Es ist erfahrungsgemäß kaum möglich, das Platzen einer möglichen Blase zu terminieren.. --- Auslöser für das Platzen einer möglichen KI-Blase könnte sein, wenn ein größerer KI-Player massive Umsatzeinbußen erlebt und/oder in finanzielle Schwierigkeiten gerät, so dass die gegenseitigen Geschäfte und Verpflichtungen ins Trudeln kommen. Auch eine allgemeine Eintrübung der wirtschaftlichen Lage in den USA könnte das Platzen einer möglichen Blase provozieren.. --- Erdgas: Der Winter naht..
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15.11.25 - 22:01
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KI-Boom außer Kontrolle? Dieses Chart zeigt die ganze Wahrheit (Investing.com DE)
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Eine von JPMorgan veröffentlichte Übersicht zeigt, wie stark die installierte, im Bau befindliche oder geplante Leistung der US-Datenzentren in den kommenden Jahren zunehmen dürfte. Besonders auffällig ist der Blick auf 2025: Die Planungen summieren sich demnach auf nahezu 80 Gigawatt - eine bislang unerreichte Projektpipeline. Zugleich enthält die Darstellung einen kleinen, aber bemerkenswerten Anteil gestoppter Projekte. Dies deute darauf hin, dass bereits erste Vorhaben aufgrund knapper Flächen, unzureichender Stromkapazitäten oder langwieriger Genehmigungsprozesse pausieren..
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06.11.25 - 13:15
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Künstliche Intelligenz: Zwischen Euphorie und Dystopie (HCOB)
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Man kann heute kaum noch eine Zeitung aufschlagen, ohne mit der Frage konfrontiert zu werden, ob die KI eine Blase ist oder noch weitere Jahre die Aktienkurse beflügeln wird. Dahinter steht auch die grundsätzliche Frage, wohin uns die KI führen wird.. --- Großbritannien hat in den 1860er Jahren während des Eisenbahnbooms jährlich in der Spitze 4,5 % des BIP in neue Schienenwege investiert,
in den 1990er Jahren flossen in den USA bis zu 1,5 % in den Ausbau von Glasfasernetzen durch die
Telekommunikationsunternehmen. Zum Vergleich nehmen sich die KI-Investitionen der letzten 12 Monate von knapp 1% des BIP noch bescheiden aus...
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